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Tausendjähriges Meißen.
Von Or. Kranz Brendel.
Die berühmte Porzellan-Stadt feierte Anfang 2uni ihren 1000. Geburtstag.
Als Schiller 1785 von der Postkutsche aus die Meißener Landschaft erblickte, schrieb er: „Die Elbe bildet eine romantische Aatur um sich her, und eine schwesterliche Ähnlichkeit mit dieser Gegend mit dem Tummelplatz meiner früheren dichterischen Kindheit (am Äeckar) machte sie mir dreifach teuer." Aoch heutigentags kann die Landschaft als ein Kleinod des Sachsenlandes an- gesprochen werden. Als Wahrzeichen der Stadt ragt in stolzer Höhe die gewaltige Baugruppe des Domes und zweier gotischer Schlösser empor. Meisterwerke der Baukunst aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, die noch heute größte Bewunderung für den Baumeister Arnold von Westfalen erregen. Hier, auf dem Burgberge, errichtete der deutsche König Heinrich I., der Finkler, 929 eine Burg und versah sie mit Besatzung und Befestigung, worin der Ausgangspunkt für die meißnische Geschichte zu erblicken ist. Schon 965 wurden das Markgrafentum und 968 das Bistum begründet, zum Schutze des Landes wurden auch die umliegenden Hügel mit Burgen beseht, die sich zum Teil bis in die Gegenwart hinübergerettet und zur Entfaltung eines reichen ritterlichen Lebens beigetragen haben, mit dem die Errichtung von Augustiner-, Benediktiner-, Zisterzienserklöstern Hand in Hand ging. Der Berg- folgte die Talsiedlung, immerhin zählte die Stadt bis zum Ende des 15. Jahrhunderts erst etwa 2000 Einwohner, nachdem um 1250 eine vollständige Stadtummauerung mit Türmen und fünf befestigten Toren geschaffen worden war. Pietätvoll hat die Stadtverwaltung anläßlich der Jahrtausendfeier manche äleberreste aus der mittelalterlichen, hochentwickelten Dauperiode von wissenschaftlich-fachkundigen Händen restaurieren lassen.
Zur Höhezeit des Mittelalters war Meißen als Bischofssitz jedenfalls ein Mittelpunkt des geistigen Lebens: im Markgrafenschloh auf dem Burgberg pflegte man den Minnesang. Beim Markgrafen Dietrich, dem Bedrängten, weilte Walter von der Vogelweide, und der Markgraf Heinrich ist unter dem Aamen Frauenlob bekannt geworden. Dem 1205 gegründeten Augustiner-Chorherrn-Kloster St. Afra gliederte sich eine Pfarrschule an, die späterhin in eine Domschule und nach Einführung der Reformation in Sachsen 1539 in die bekannte Fürstenschule St. Afra umgewandelt worden ist. Im allgemeinen hat sich aber die Reformation an der Entwicklung Meißens ungünstig ausgewirkt, indem es als kirchlicher Mittelpunkt zerstört und das Bistum auf gehoben wurLe. Schwer heimgesucht wurde die Bevölkerung Meißens 1576 durch eine Pest, noch mehr 1632 während des dreißigjährigen Krieges durch den Einfall der Wallensteiner und 1637 durch die Schweden, die eine verheerende Feuersbrunst anlegten. Auch im zweiten schlesischen und siebenjährigen Kriege hatte Meißen als Drückenstadt an der Elbe schwere Drangsale zu bestehen, indem auch das kleinste Haus 100 oder 150 Mann Einquartierung aufnehmen und verpflegen mußfle. Das Hauptquartier Friedrichs des Großen befand sich wochenlang am Domplah. Aach diesen Schicksalsschlägen begann für Meißen erst im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts eine Epoche des Wiederaufbaues. Handel und Ge- ' werbe wurden durch die günstige geographische Lage an der Hauptverkehrsstraße zwischen Lei-- |
zig und Dresden gefördert: nicht zuletzt auch durch das landwirtschaftlich genutzte Hinterland, in älteren Chroniken „des Landes Myfsen große Korntenne" genannt, in dem die „Sammetbauern" wohnen. In industrieller Hinsicht zu einer Berühmtheit gelangt, ist Meißen schon durch die 1710 errichtete Porzellanmanufaktur, die erste auf dem europäischen Kontinent. Als Erfinder des Porzellans wird der Alchimist Johann Friedrich Böttger angesehen, den der Kurfürst August der Starke mit der Einrichtung und Leitung der Meißner Manufaktur betraute. Daß Meißen einen in aller Welt angesehenen Aamen erlangt hat, verdankt es hauptsächlich der glänzenden Entwicklung, den die Feinkeramik gerade von dieser Stelle aus genommen hat. Wenn es auch Böttger nicht gelungen ist, seine Erfindung lange geheim zu halten, vielmehr bald auch andere Länder, wie Oesterreich, Preußen, Bayern usw., Porzellanmanufakturen errichteten, so blieb Meißen doch lange Zeit tonangebend — dank der schöpferischen Kraft hervorragender Meister auf dem Gebiete der Dildformerei und Malerei. Eine Fülle von bewunderten porzellanenen Kunstwerken ist von Meißen in die Welt hinausgegangen. Was die Manufaktur zu leisten vermag, hat sie auch letzthin bewiesen mit der Schaffung von zwei Monumentalwerken, die anläßlich der Tausendjahrfeier gezeigt wurden: des
Kriegergedächtnismalers in der uralten Aikolei- kirche und des Glockenspiels in dem Frauenkirchturm. Man bewundert den LInternehmungsgeist und die Genialität des Künstlers Paul Dörner, der den für kleinere Bildwerke und Tafelgeschirr bestimmten Werkstoff in den Dienst der Herstellung von Wandtafeln in Mannshöhe und von zahlreichen trauernden Frauengestalten in Lebensgröße stellt und der zwecks Herstellung eines Glockenspiels in einem Kirchturm das harte Metall durch zerbrechliches Porzellan ersetzt hat.
Allgemein bekannt ist der Meißner Kachelofen, den Töpfermeister Karl Teichert um die Mitte des vorigen Jahrhunderts mit großem Erfolg eingeführt hat. Aach ihm firmiert jetzt das größte industrielle Unternehmen, die Meißner Ofen- und Porzellanfabrik, die zur Zeit etwa 3000 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Außer in Kachelöfen und Wandplatten hat dies Unternehmen in der Herstellung von Gebrauchs- und Kunstporzellan Leistungen aufzuweisen und versendet seine Erzeugnisse in fast alle Länder der Erde. Zahlreiche andere Firmen verwandter Branchen schließen sich an, aber trotz dieser regsamen Industrie ist Meißen mit seinem Gibst rom und den bewaldeten Seitentälern eine Stadt von eigenartiger Schönheit und Altertümlichkeit geblieben, in der sich der Fremdenverkehr von Jahr zu Jahr steigert.
3m Kanulager am Edersee.
Von Or. Wodaege, Gießen.
Der Deutsche Kanuverband (D. K. V.), seine Kreise und Vereine kämpfen um Plätze an Flüssen und Seen. Heberall im deutschen Vaterland werden Zeltlagerplätze geschaffen. Dort schlagen die Verbandsmitglieder ihre Zelte auf eigenem Grund und Boden auf und brauchen nicht ben Zorn erboster Hferanlieger zu fürchten, die mit mehr oder weniger BeiMchtigung auf ihre zerknickten Grashalme Hinweisen.
Rügen kennt bereits seit längerer Zeit ein solches Lager, das sich der D. K. V. dort geschaffen hat. Ein weiteres Lager ist seit zwei Jahren am Edersee erschlossen worden. In diesem Jahr wird es durch ein Blockhaus ausgebaut werden, damit die Besucher bei schlechtem Wetter nicht nur auf ihre Zelte angewiesen sind.
Das Wasserbauamt Kassel und die Talsperrenverwaltung haben das Werk unterstützt. Der Platz liegt etwa in der Mitte zwischen Herzhausen und der Sperrmauer im „ Fürstental". Von einem großen, von Buchenwald umsäumten Wiesengelände sind anderthalb Morgen für den Lagerplatz abgetrennt. Die Flagge des D. K. D. weht dort vom hohen Mast.
Westfalen und Rheinländer, Kurhessen, Aas- sauer und Hessen-Darmstädter geben sich dort ein Stelldichein. Für Fußgänger ist der Platz verhältnismäßig schwer erreichbar. Die Kanu- fahrcr haben von Herzhausen aus 13 Kilometer, von der Sperrmauer aus 10 Kilometer zurückzulegen.
Mitten in einem der schönsten Flecken deutscher Erde liegt unser Platz. Aaturidhlle, wohin man fchaut, so recht geeignet, den Menschen restlos auszuspannen vom Alltag. Manche Zelte stehen wochenlang dort als Ferienheim ihrer Bewohner. Dem Flußwandern mit Faltboot und Zelt sollen gewiß nicht seine Reize abgesprochen werden. Geruhsamer und ausspannender sind jedoch solche Tage im Kanulager, im eigenen Wochenendhaus, dem Zelt.
Einen besonderen Reiz bot vergangene Pfingsten das noch Helle Grün der endlosen Buchenwälder, die das Lager und den See allenthalben umrahmen und sich meilenweit über die Berge dahinziehen. Aber auch im Hochsommer und Herbst ist es schön hier.
Lassen wir einige Tage solchen Lagerlebens an uns vorüberziehen. In Herzhaufen (drei Eisenbahnstunden von Gießen entfernt) schlagen wir an einem regnerischen Pfingstsamstag unsere Boote auf. Dort nehmen die meisten Paddler ihren Ausgangspunkt, weil dort der See der Bahnstation am nächsten liegt. Die Fahrt beginnt. Cs regnet zeitweise in Strömen. Aber es gibt kein schlechtes Wetter, wie jener Engländer sagt, sondern nur eine schlechte Ausrüstung. Wir lassen also alles Wasser von oben beharrlich an Südwester, Kajakjacke und Spritzdecke ablaufen. Im Lager stehen bereits einige Zelte. Wir landen, werfen sofort eine große Zeltbahn über unsere Boote, schlagen im wasserdichten Kostüm, wenig bekümmert um den Regen, unser Hauszelt auf und bringen unter dem Schuh des auch hierzu brauchbaren Segelschirms Wild- seiden- und Daunenschlafsäcke, Gummimatratzen und Wollsachen trocken ins wasserdichte Haus. Dort richten wir uns ein. Bald waltet die Kajakfrau ihres Amtes und bereitet das leckere Mahl. Die Boote liegen bereits kieloben neben den anderen am Strande. Aachts regnets und stürmts. Aber nirgends schlafh's sich so gut wie im Zelt unter dem Takt der aufschlagenden Regentropfen. Andern Morgens leuchtet die Sonne herein. Eine richtige Seebrise treibt die Wellen hoch. Auf das kurze Bad in dem noch kühlen Wasser folgt ein wärmendes Frühstück. Dann geht's in die Boote zur Fahrt an die Sperrmauer, vorüber an dem Scheidt , einer Marinekolonie, auf weit vorgeschobener Landzunge liegend. Der Scheidt trennt das Bringhausener Decken von dem Teil des Sees, der in die Aieöer-
Werbener Bucht ausläuft. In klarer Luft blaut der Himmel. Mit gekreuzten Paddeln fahren wir gegen den Wind an. In der Aähe der Sperrmauer wird im Windschatten ab gekocht, gegenüber der stolzen Feste Waldeck. Man weiß nicht, was das Auge mehr entzückt: der blaue See. die wärmende Sonne, das wolkenlose Firmament, die weiten Wasserflächen, die stillen Duchten, die saftigen Wiesenflächen, die grünenden Wälder, die steilen Berghänge mit ihrem Buchen- grün, die sauberen Dörfer oder die ragende Festem Bald weitet sich der See deckenartia, bald ist er wie ein Strom zwischen waldigen Brrghängen eingeengt. Auf unserer Heimfahrt, die wir zum Teil segelnd zurücklegen, statten wir unseren Freunden auf der Marinekolonie einen Besuch ab, und unser Boot wird mit neuem Proviant gefüllt. Dann geht es wieder zurück zum eigenen Heim. Abends wird's kühl. Bald zieht sich alles ins Zelt zurück. Die Stille der einsamen Aatur umfängt uns beim Einschlafen. Rur hier und da quakt ein Frosch oder schreckt Rehwild im Wald. In der Rächt nähert sich das Thermometer bedenklich dem Aullpunkt. Wir aber ziehen uns den wärmenden Schlafsack über die Ohren und lassen uns erst durch den Ruf des Kuckucks in der Frühe wecken.
Am anderen Morgen ringt die Sonne mit dem Aebel. Wie wenn der Schönheit auf einmal zu viel wäre, enthüllt sie nur stückweise die Berge und Felshänge und den Blick nach beiden Seiten des Sees. Dann liegt wieder alles in klarer PrcuHt vor uns. Ein Tag köstlichen Lagerlebens beginnt. Man badet, liegt in der Sonne, fährt auf dem See zur nahen Banfe-Bucht, die in ihrer Eigenart beinah etwas an einen nordischen Fjord erinnert. Treibersegel und Segelschirm, windgefüllt, ziehen die Boote ohne Paddelschlag über das Wasser. Ganz geruhsam kann man sich dem Genuß der Aatur hingeben. Aber auch die Wanderlust regt sich. Herrlich leicht marschiert es sich in der reinen Waldlust. Hinauf gehts zu den Dergkämmen. Wohin auch die Schritte sich lenken, überall ists einzig schön. Auf den Höhen schweift der Blick weit ins Land und über den schimmernden See, der sich in zahlreichen Biegungen um grünendes Land windet. Die einen wandern über den Berg hinauf nach Basdorf, die anderen hinüber zum Scheidt auf einem Weg, hoch oben über einer fast senkrecht zum See abfallenden Bergwand. Wieder andere paddeln zum jenseitigen Llfer und lassen dort ihr Boot sorglos im Dusch liegen, um auf Entdeckungen auszugehei^ Heberall stößt Man auf neue eigenartige Äatur- schönheiten. Da gibt es plötzlich heideartige Stellen mit hohen Wacholdersträuchen und sandigem Doden, dann wieder schroffe Felsen, ein* fame Waldwiesen und rauschende Bäche, die über graues Gestein zum See hinabeilen.
Die Zahl der Zelte hat sich inzwischen her* mehrt. Am Abend lodert ein Lagerfeuer auf. Wohltuend ist seine Wärme in der kühlen Abendluft. Im Kreise kauern alle um die lodernde Flamme. Eine Harmonika stimmt leise ein Lied an. Leise summen die andern den Text. Der Mond wirft sein Licht über den See. Man erzählt sich dies und jenes, bis das Feuer erlischt.»
Langsam entstehen auch freundnachbarliche T?*-' ziehungen zwischen den einzelnen Lagerbewoh-^ nern. Es ist diesmal nicht etwa in erster Linie krasse Jugend, die solche Dinge unternimmt. Fast» durchgängig sind es Menschen gesetzteren Alters, die hier ihre Zelte aufschlagen, meist Ehepaare, zum Teil mit Kindern. Die Jugend tummelt sich tagsüber beim Ballspiel. Trotz der Verschiedenartigkeit der Menschen, die sich dort einnisten, ruht über dem Ganzen doch eine gewisse Har-
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