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irtschast.
Ltngeklärte Geldmarktlage.
Daß der Quartalstermin bei der Reichsbank sehr starke Anspannungen bringen mußte, war zu erwarten. Die Inanspruchnahme der Reichsbank mit rund 770 Mill. Mk., die nur um etwa 11 Mill. Wk. hinter der des Jahres- ultimo 1928 zurückbleibt, übertrifft jedoch die Erwartungen. Die Reichsbank hat zum Ultimo März nicht weniger als 828 Mill. Wk. neues Geld in den Verkehr abgeben müssen. Diese Tatsache ist besonders erwähnenswert. wenn man bedenkt, daß die Wirtschaft sich im Zeichen rückgängiger Konjunktur und Geschäftstätigkeit befindet. Von einer grundlegenden Geschäftsbelebung selbst in den Saisonzweigen kann vorläufig keine Rede sein. Bei der gegenwärtigen Konjunkturlage müßte also eigentlich Geldüberfluh herrschen und infolgedessen auch die Inanspruchnahme der Reichsbank eine Der- hältnismähig geringe sein, wenn man davon obsieht, daß anderseits mit zunehmender Verschlechterung der Liquidität der Wirtschaft die Rückgriffe auf das Zentralnoteninstitut durch Einreichung von Wechseln etwas zunehmen. Bestimmend in erster Linie für die außerordentliche Belastung der Reichsbank sind die Geldansprüche des Reiches, obgleich dem Reich seitens der Danken ein Kontokorrentkredit zur Verfügung gestellt worden ist, für den die Banken ihrerseits natürlich wieder durch verstärkte Rediskontierung von Wechselmaterial bei der Reichsbank sich ausgleichen. Da den Danken, wie überhaupt allen Stellen, die zum Ultimo einen verstärkten Geldbedarf aufzuweisen haben, dieser Rückgriff auf die Reichsbank möglich war, sind auch die Wirkungen auf den Geldmarkt verhältnismäßig gering gewesen, so daß von einem glatt abgewickelten Quartalsultimo gesprochen werden kann. Damit soll aber nicht gesagt sein, daß der Ultimo leicht verlaufen ist, denn dagegen spricht eben die starke Anspannung der Reichsbank, die sich in den ersten Aprillagen noch verschärft haben dürfte. Am Tagesgeldmarkt hielt sich der Sah der Vorwoche, während das Angebot am Privatdiskont- markt sehr stark zurückgegangen ist, so daß am Ende der Berichtswoche der Satz für Privatdiskonten ermäßigt werden konnte.
Die Aussichten des Geldmarktes sind ungeklärt. Dies hängt, abgesehen von der Ungewißheit, wann die saisonmäßige Besserung der Konjunktur und infolgedessen höhere Ansprüche der Wirtschaft an den Geldmarkt eintreten werden, damit zusammen, daß die Entwicklung auf den internationalen Geldmärkten undurchsichtig bleibt. Zwar ist eine gewisse Beruhigung eingetreten, vor allem in London, was wohl in erster Linie auf die Ueberwindung des Märzultimo zurückzuführen ist. Aber der Druck der ausländischen Geldmärkte ist weiter vorhanden. Dies beweisen die sehr gespannte Lage auf dem Devisenmarkt und die starken Devisenverluste der Reichsbank. Die Abgabe von Gold und Devisen im März beträgt nicht weniger als rund 260 Mitt. Mark und hat für die ersten drei Monate des laufenden Iahres damit einen Betrag von 450 bis 500 Mitt. Mark erreicht. Ein Ende der prekären Devisenlage der Reichsbank ist vorläufig nicht abzusehen. Die Reichsbank ist in diesen Tagen erst wieder gezwungen gewesen, ihre Reu- Yorker Golddepots mit neuem Stoff zu versehen. Selbstverständlich zwingt die schwierige Devisenlage zu der Fragestellung, ob es nicht besser ist. wenn die Reichsbank den Diskont- saherhöht. um damit der bestehenden Schwierigkeiten Herr zu werden. Gegen die Diskonterhöhung spricht allerdings die rückgängige Konjunktur. die im Gegenteil unbedingte Beibehaltung des gegenwärtigen Diskontsatzes verlangt, weil sonst auch saisonmähige Wirkungen in Richtung einer Belebung abgeschwächt werden würden. Zusammenschluß von Waldorf-Astoria und Reemisma.
Ein Großaktionär der Waldorf-Astoria-Ziga- rettenfabrik A. G. in Stuttgart hat, wie mitgeteilt wird, eine sich ihm bietende Gelegenheit benutzt, einen großen Teil der Vermögenswerte der Waldorf-Aftoria-A. G. zu verkaufen. Begründet wird dieser Schritt des Großaktionärs mit der schwierigen Lage der Zigarettenindustrie. Von dem Reemtsmakonzern soll seine Fabrikation in Stuttgart nicht weitergeführt, der Betrieb vielmehr eingestellt werden. Eine General-Versammlung. die demnächst stattfinden wird, hat nach vorheriger Beratung des Aufsichtsrates über den Antrag zur Liquidierung des Unternehmens Beschluß zu fassen. Der Großaktionär ist Groß
kaufmann Kiazim Emin-Paris, der die Mehrheit der Qlltien besitzt und diese vorerst auch behält. Der Verkauf der Vermögenswerte durch den Großaktionär kam für die Stuttgarter Verwaltung völlig überraschend.
* Die amtliche Grohhanbelsinbex- Ziffer. Die auf den Stichtag des 3. April berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes ist mit 138.4 gegenüber der Vorwoche (138,6) leicht zurückgegangen. Von den Hauptgruppen war die Indexziffer für Agrar- stoffe mit 130.4 unverändert. Die Indexziffer für Kolonialwaren ist um 1,0 v. H. auf 126,6 (125,4) gestiegen. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren ist um 0,3 v. H. auf 134,5 (134,9) und diejenige für industrielle Fertigwaren um 0,1 v. H. auf 157,9 (158.0) zurück- gegangen. Im Monatsdurchschnitt März lag die Gesamtindexziffer auf 139,6 (Vormonat 139,3). Die Indexziffern für die Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 133,7, Kolonialwaren 128,3, industrielle Rohstoffe und Halbwaren 134,3, industrielle Fertigwaren 158,0.
* Der Stand der Wintersaaten im Deutschen Reich Anfang April. Die von Mitte Dezember 1928 bis Mitte März 1929 anhaltende, ungewöhnlich strenge Kälte hat den Wintersaaten allgemein nicht so großen Schaden zugefügt, wie vielfach zu befürchten war. Eine hohe Schneedecke hat den jungen Saaten zumeist genügenden Schuh gewährt, so daß sich die Auswinterungsschäden in normalen Grenzen halten dürften. Rur in Westdeutschland ist durch Kahlfröste einiger Schaden angerichtet worden. Auch wird durch stärkeres Auftreten von Schneeschimmel mancherorts eine Beeinträchtigung des Wachstums der Wintersaaten befürchtet. Wenn auch über den Stand der Saaten noch nichts endgültiges gesagt werden kann, so lauten doch die Berichte im allgemeinen noch befriedigend. Die Frühjahrsbestellung konnte erst nach Eintritt von Tauwetter Mitte März in Angriff genommen werden und ist daher noch sehr im Rückstände. Stellenweise wird über das Auftreten von Feldmäusen berichtet. Unter Zugrundelegung der Zahlennoten 2 — gut, 3 — mittel, 4 — gering ergibt sich im Reichsdurchschnitt folgende Begutachtung der Wintersaaten: Winterroggen 2,8 (im Dezember 1928 2,4), Winterweizen 2,9 (2,4), Winterspelz 2,6 (2,3), Wintergerste 3,3 (2,5).
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 8. April. Zu Beginn der neuen Woche war das Geschäft äußerst klein. Vor allen Dingen fehlten Ordereingänge. Die Pressemeldungen aus Paris vom Samstag, in denen Zahlen genannt wurden, verstimmten immer noch und mahnten zur Zurückhallung. Die Spekulation schritt daher zu Abgaben, und gegenüber dem Samstagsschluß traten Verluste, aber nur selten über 2 Prozent, ein. Auch der uneinheitliche Schluß der Reuyorker Börse vom Samstag und die wieder ungünstigeren Geldmarktverhältnisse am dortigen Platze sanden ungünstige Aufnahme. Unter dem Druck dieser Verhältnisse hatten in der Hauptsache die Elektroaktien zu leiden. Besonders Siemens, minus 4 Prozent, und Licht & Krast, minus 4 Prozent. Auch A. E. G. büßten 2,5 Prozent und Schuckert 2,75 Prozent ein. Am Chemiemarkt war die Haltung geteilt. I.-G.-Farben eröffneten 3 Prozent niedriger. Scheideanstall waren behauptet, Holzverkohlung gewannen 0J5 Prozent. Dagegen gaben Deutsche Erdöl 2 Prozent nach. Deutsche Linoleum 4 Prozent und von Kaliaktien Westeregeln 3,5 Prozent schwächer. Montanwerte fast ohne Umsatz. Die wenigen hier zustandegekomme- nen ersten Rotierungen lagen bis 2,5 Prozent abgeschwächt. Banken knapp gehalten. Schiffahrtspapiere gedrückt und bis 2 Prozent niedriger. Glanzstoff verloren 10 Prozent. Renten still, aber behauptet. Im Verlaufe trat eine Beruhigung ein. Die Stimmung war etwas freundlicher, da einzelne eintreffende Orders für Spezialwerte anregten. Das Geschäft war aber nur vorübergehend etwas lebhafter. Im Vordergründe standen Schuckert, die gegen Anfang 2,5 Prozent, Siemens, die 1,5 Prozent gewannen. Auch die übrigen Werte konnten eine Kleinigkeit anziehen. Glanzstoff plus 5 Prozent. Die Spekulation blieb aber zurückhaltend. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5,5 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2165, gegen Pfund 20,472, London-Kabel 4,8545, gegen Paris 124,45, gegen Mailand 92,82, gegen Madrid 32,35, gegen Holland 12,11. Tendenz: abgeschwächt.
Berliner Börse.
Berlin. 8. Aprll. Wohl selten in der letzten Zeit war die Tendenz des Vormittagsverkehrs so unentschieden wie gerade heute. Es gab bei den Danken zwei Parteien, die sich mit ihren Ansichten kraß gegenüberstanden. Zu Beginn der
Börse konnte man Samt feststellen, daß diejenigen Kreise, die schon vormittags nach unten eingestellt waren, recht behalten sollten. In erster Linie verstimmten Pressebetrachtungen zu den Pariser Verhandlungen, und veranlaßten die Spekulation zu Abgaben. Aber auch die gemeldete Unpäßlichkeit Hindenburgs war ein bemerkenswerter Faktor, ebenso wie die in den letzten Tagen zur Veröffentlichung gelangten Berichte über den Saatenstand und die unregelmäßige Tendenzgestaltung der gestrigen Reu- Yorker Börse zur Zurückhaltung mahnten. Die ersten Kurse wiesen in der Mehrzahl ein- bis dreiprozentige Rückgänge auf, die schwereren Werte verloren bis zu 7 Prozent. So gingen Bemberg um 5 Prozent, Glanzstoff um 7,75 Prozent, Polyphon um 6,5 Prozent, Berger Tiefbau und Stolberger Zink um je 4 Prozent, Kali- werte bis 5,5 Prozent, Montecatini um 1,13 Mk. und Elektrowerte bis zu 5 Prozent, auch Rheinisch-Westfälische Elektrizität bis zu 7,5 Prozent zurück. Den stärksten Verlust hatten Sarotti mit minus 8,25 Prozent, da die Rachricht von der Wahrscheinlichkeit einer Dividendereduzierung die Börse zur Vorsicht mahnte, obwohl die Aktien schon in der letzten Zeit anhaltend schwache Veranlagung gezeigt hatten. Bemerkenswert fest waren Oesterreichische Siemens-Schuckert auf den neuen Abschluß. Deutsche Anleihen ruhig. Ablösungsschuld für Reubesitz schwächer. Ausländer unverändert. Pfandbriefmarkt uneinheitlich. Brauschweig - Hannoversche Liguidationspfand- briefe stärker gesucht. Der Geldmarkt war weiter leichter. Tagesgeld 6 bis 8 Prozent. Monatsgeld 7,5 bis 8,5 Prozent, Warenwechsel etwa 6,5 Prozent. Auch nach den ersten Kursen war es weiter sehr nervös, und zunächst war unter Schwankungen die Tendenz rückgängig. Später konnte sich, vom Elektromarkt ausgehend, eine Erholung durchsetzen. Die Anfangsverluste wurden dann überall wieder aufgeholt. Bemerkenswert fest lagen Deutsche Maschinen (plus 1,25 Proz.).
Frankfurter Getreidebörfe.
Frankfurt a. M.. 8. Aprll (Drahtbericht des „Gieß. Anz.") Der Produktenmarkt verkehrte auf Grund der wieder etwas schwächeren Aus- landmeldung in ruhiger Haltung. Umsätze wurden heute fast kaum getätigt, die Preisgestaltung neigte im allgemeinen zu einer geringen Abschwächung. So verlor von Brotgetreide Roggen 0,25 Mark. Auch Mais 0,25 Mk. niedriger. Das Mehlgeschäft hatte heute eine geringfügige Belebung. Von Futtermitteln Roggenlleie 0,25 Mk. abgeschwächt. Tendenz: ruhig. Es wurden notiert: Weizen 23.75, Roggen 23.00, Sommergerste für Drauzwecke 24.00, Hafer (inl.) 24.25, Mais 23.00, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 33.00 bis 33.50, Roggenmehl 30.00 bis 31.00, Weizenkleie 13.70 bis 13.80, Roggenkleie 14.75. Erbsen 35.00 bis 55.00, Linsen 60.00 bis 115.00, Heu 14.00 bis 14.75. Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 5.75 bis 6.00, Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 4.80 bis 5.75, Treber, getrocknet 20.75.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 8. April. Auftrieb: 1304 Rinder (darunter 310 Ochsen, 85 Bullen, 529 Kühe, 360 Färsen), 505 Kälber, 41 Schafe, 5198 Schweine. Es wurden notiert: Rinder (Ochsen): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 60 bis 63 Mk., (ältere) 55 bis 59; sonstige vollfleischige (jüngere) 50 bis 54; (Bullen): jüngere, vollfieischige, höchsten Schlachtwerts 53 bis 55; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 49 bis 52; (Kühe): jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 46 bis 51; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 40 bis 45; fleischige 36 bis 39; gering genährte 30 bis 35; (Färsen — Kalbinnen, Iungrinder —): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 60 bis 63; vollfleischige 54 bis 59; fleischige 48 bis 53. — Kälber: beste Mast- und Saugkälber 76 bis 80; mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis 75; geringe Kälber 64 bis 69. — Schweine: Fett- schweine über 300 Pfund Lebendgewicht 75 bis 78; vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 76 bis 79; von etwa 160 bis 240 Pfund 76 bis 80; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 73 bis 76; Sauen 65 bis 70 Mk. — Marktverlauf: Rinder rege, ausverkaust. Schweine schleppend, Ueberstand. Kälber und Schafe ruhig, geräumt.
Kunst und Wissenschaft.
10 000 Mack für einen Roman.
Zur Förderung unseres jungen Schrifttums erläßt der Eugen Di derichs Verlag in Jena ein Preisausschreiben für Romane. Der Verlag bezweckt damit, daß unsere heutige Dichtergeneration aus innerer Verbundenheit mit der Gegenwart wieder am organischen Aufbau mithelfe
und an Stelle psycholoaischer Zerfaserung zur Deutung des Lebens und so zur Gestaltung der Wirklichkeit komme. Doch sollen diese Richtlinien keine stoffliche Begrenzung bedeuten. Der Verlag setzt für das vom Preisgericht gewählle Werk einen Betrag von 10000 Mark aus. Das Preisgericht setzt sich zusammen aus Lulu von Straußund Torney, Paul Fechter, Alfons Paquet und Frank Thieß.
Büchertisch-
— Friedrich Schillers irdische Dahn. Von Ernst Schrumpf. 56 Seiten 8U und ein Bildnis. Preis 1,50 Mk. I. F. Lehmanns Verlag, München. (97)
— Dale Colli ns: „Feuerprobe". Roman. 316 Seiten 8°. Aus dem Englischen übertragen von Iulia Koppel (Romane der Welt). Th. Knaur Rachf., Verlag, Berlin W 50. Ganzleinen gebunden 2,85 Mk. — 1. —
— Astrid Vaering: Das Sinter« moor. Roman. Aus dem Schwedischen überseht von Ortrud F r e y e. 270 Seiten 8'. Alexander Fischer, Verlag, Tübingen 1929. (2)
— Das Spielturnen in der Grundschule. Dewegungsgeschichten für bas 1. bis 4. Schuljahr. Von Turnlehrer M. Puschert. Kl. 8 kart. 1.80 Mark. Verlag von B. G. Teubner, Leipzig. (64) — Das Buch spricht in einem einführenden Teil zuerst von der Stellung, die die körperliche Erziehung im Gesamtunterricht einnimmt, dann von der Betriebsweise des Spiel- turnens und bietet in einem praktischen Teil eine größere Anzahl von Bewegungsgeschichten, die nach 4 Grundschuljahren geordnet find, und so dem Anschauungs- und Ideenkreis wie der je» welligen körperlichen Leistungsfähigkeit entsprechen.
— Geschäftskniffe im heutigenKon- kurrenzkampf. Von I. Iversen-Füßen. 2.60 Mark, gebunden 3.30 Mk. Organisator-Verlag A.-G., Dir. Emil Abigt, Leipzig 80 (27).
— „Glauben Sie an Philo?" Von S.S. Van Dine. Bearbeitet von Elsa Staude- meyer. 245 Seiten 8°. Verlag der Münchner Illustrierten, Knorr & Hirth G. m. b. H., München, Sendlingerstrahe 80. Geh. 3 Mk., geb. 4 Mk. — 95 -
— Hanns Günther: Gold auf der Straße. Was aus 2ll>fallstosfen werden kann. 80 Seiten 8° mit 23 Abbildungen. Geh. 1,80, geb. 2,50 Mk. 1. Auflage. Dieck & Co. (Franckhs Techn Verlag), Stuttgart. (98)
— Dr. rned. Hans Hoppeler: Briefe an ein junges M ädchen. Ein ärztliches Wort der Aufklärung für unsere weibliche Iu- gend. 25. bis 30. Tausend, drosch. 1 Mk. Walter Loepthien Verlag, Meiringen und Leipzig CI. (77). -
— Dr. med. Hans Hoppeler: Vater und Ä'ii}&. Gedanken über Kindererziehung und Familienglück. Mit Buchschmuck von W. Fr. Burger. 11. bis 15. Tausend. Kart. 2 Mk.; Ganzleinenband 2.50 Mk. Walter Loepthien Verlag, Meiringen und Leipzig. (76). —
— Lernt fliegen! — Wie werde ich Flieger? 80 Seiten 8°. Preis 1,50 Mk. Verlag Martin Salzmann, Dessau. (819) — Die kleine Broschüre gibt Auskunft über Eigenart, Kosten, Dauer und Ziele der Ausbildung an den deutschen Fliegerschulen und enthält manchen nützlichen Wink für den angehenden Sport- oder Berufsplloten.
— Herbert Lipp: Auf Gut Samland- e ck. 63 Seiten. 8n. Ganzleinen 65 Pf. Band 308 der Weltgeist-Bücher Verlags-Gesellschaft m. b. H., Berlin-Charlottenburg 2. — 149. —
Letzte Nachrichten.
Das Autounglück bei Babenhausen.
Mainz, 8. April. (MTV. Eigener Drahtberichl.) Zu dem Autounglück bei Vabenhausen, bei dem infolge eines Zusammenstoßes eines Kraftwagens mit einem Personenzug fünf Personen i h r Leben einbühten, (HgL die Meldung auf Seite 3, Blatt 2 dieser Ausgabe. D. Red.) erfahren wir noch folgende Einzelheiten. Der Bahnhof in Vabenhausen wird zur Feit umgebaul. Jüt die am Bahnhof die Eisenbahn kreuzende Kreisst raße mußte eine Umgehungsstraße gebaut werden, die S-förmig verläuft und daher unübersichtlich ist. Veim Zusammenstoß explodierte der Benzintank des Autos, das alsbald in Hellen Flammen fland. Der Zemcntfabri- kant Frlh Hauck und dessen Sind sind bei lebendigem Leibe verbrannt, während die übrigen drei Insassen des Autos mit schweren Brandwunden geborgen wurden: sic sind inzwischen ihren Verletzungen erlegen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern
geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. -- Reichsbankbiskont 6,5 Prozent, Lombardzinsfuß 7,5 Prozent.
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß?
Sure
1 Uhr- Kurs
Schluß. Kurs
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Datum
6-4-
8.4.
6.4.
8.4.
Datum
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1% Franks. Hhv.-Bk. Goldps. inv kündbar bis 1932.....
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Rhein. Elektr.........9
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Dresdner Bank ... 10
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Daimler Motoren ... Demag . ...... Ldlerwerke Lied er ...
Lud». Loewe ..... NaL Automobil ...» Orenstein & koppel • . Leonhard Tietz .... Bamag-Meauiu .... Franks. Maschinen . • . Gritziter.......
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299
130
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Japan . . - 'Hio de Yan Dien in D- Oest. abgest Prag . . . . Belgrad . . Budapest. . Bulgarien Lissabon . Dmuig.. ,<tonft..nttn. Athen. . . Canada 11 rn uay. . Cairo ...
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63.18 1,883 0.492
59,16
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7.393
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5.47 4,197 4,204 21,01
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Dotierung Brie" 169.35 1.776 58.615 112,54 112.51 112.67 10.613 22.07 20.491 4,2210 16,505 81,245 62.05 1.886 0,496
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7,416 73,52 3,048 18,89 81,88 2,076 5,465 4,196 4,22* 21,02
Berlin. 6. April
Geld
Brief
Amerikanische 9l»ten .....
Belgische Noten ........
Dänische Noten ........
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4,207
58,36
112,00
20,435
57227
58,60
112,44
20,515


