Turnen, Sport und Spiel.
Ruder-Regatta in Gießen
Tages!
Anfänger-Vierer.
sprung.
Ermunterungs-Vierer.
Ehrenpreis: 1. Dorrennen: 1. Wetzlarer A.-G. 1877: 7:45.2. Gießener R.-G. 1877: 7,49. 2. Bvrrennen: 1. Saarbrücker R.-G. ..Ain« bin«“: 7:24:2; 2. R.-B. Kassel: 7:29 ;6. — H a u p t° ren nen: 1. Saarbrücker R.-G. „Alndine":7:32;4; 2. Wetzlarer R.-Cl. 1880: 7,51. Die Saarbrücker Mannschaft ist der Wetzlarer körperlich stark überlegen. Durch diesen Vorteil begünstigt, liegt Saarbrücken schon bei 1000 Meter vier Längen voraus und gewinnt das Rennen mit etwa sechs Längen Vorsprung.
Dritter Achter.
Ehrenpreis: 1. Frankfurter R.-G.. Sachsenhausen : 6:21;4; 2. Kölner R.-G. 1891: 6:21 ;8; z. Saarbrücker R.-G. ..Alndine": ohne Zeitnahme. — Die Sensation des Tages, bei der es zu einem sehr scharfen Endkampf zwischen Sachsenhausen und Köln kommt. Sachsenhausen liegt auf der
Ehrenpreis: Da es sich hier um einen Alleingang der Gießener R.-G. 1 877 (Willi Roth, Walter Heußel, Werner Flimm, Heinz Hochstätter, Steuer Heinz Loh) handelt, wird das Rennen nicht ausgefahren. Die Gießener R.-G. 1877 bekommt den Preis zugesprochen.
Zweiter Achter.
Ehrenpreis: 1. Kölner R.»D. 1877 6:17,4; 2. Frankfurter R.-G. Sachsenhausen 6:26; 3. Limburger R.-Cl. 1907 6:26,8. — Scharfes Rennen, das Köln mit etwa zwei Längen Vorsprung gewinnt, während Sachsenhausen mit Luftkastenlänge vor Limburg durchs Ziel geht. Rach Pas- fieren des Zieles beginnt Sachsenhausen in unsportlicher Weise mit erregten Zurufen und Vorwürfen gegen die siegende Kölner Mannschaft.
Oie Rennen am Sonntag.
vierer.
Wanderpreis der Stadt Gießen: 1. Frankfurter R.-G. Sachsenhausen 7,21; 2. R.-V. Kassel 7:21,8. — Scharfes Bord-an-Bord-Rennen über die ganze Strecke bis dicht vor das Ziel. Bei 1000 Meter liegen beide Boote noch gleich. Unmittelbar vor dem Ziel erst wendet sich das Blatt; hier spurtet Sachsen, dessen Steuermann hervorragend steuert, in glänzender Form und gewinnt mit gut - Länge Vorsprung.
Adolf-Iischer-Gedächtnis-Rennen.
Jungmannen ° Vierer. -Herausforderungspreis: 1 Vorrennen: 1. Limburger R.-G. 1920 7,00; 2 Wetzlarer R.-Cl. 1880 7,15. 2. Dorrennen: 1. Gießener R.-G. 1877 7,04; 2. Weilburger R.-D. 1905 7,15. 3. Dorrennen: 1. Limburger R.-D. 1895 7,01; 2. Limburger R.-Cl. 1907 7,06. — Hauptrennen: 1. Limburger R.-V. 1895 7,29;
Bei schönstem Sommerwetter — entgegen der bisherigen Gewohnheit der G. R.G., die bekanntlich meist Regenwetter bei ihren Regatten hatte — veranstaltete am Samstag und Sonntag die Gießener Ruder-Gesellschaft 1 8 77 ihre 2 4. R u der-R e g a t t a (19. Re- gatta des Lahn-Rrgatta-Derbandes) auf der Lahn. Die Veranstaltung nahm auf der land- schaftlich wunderbaren und sportlich sehr übersichtlichen Rennstrecke, die schon vor zwei Jahren von der Gießener Ruder-Gesellschaft unter Aufwendung erheblicher Mittel in anerkennens- werter Weise für den Rudersport hergerrchtet wurde, einen sehr guten Verlauf. Der Sport war gut und wickelte sich dank der sorgfältigsten Vorarbeit in der Organisation flott und fesselnd ab. Länge der Dahn zirka 2000 Meter; Start: am Felsen, Ziel: beim Bootshaus der G. R.G.
Am Samstag und Sonntag wurden jeweils am Vormittag die Dorrennen gefahren, an beiden Rachmittagen folgten die Hauptrennen. An der Regatta waren 25 Vereine mit 111 Dooten und 527 Ruderern beteiligt.
Leider war ttoh des schönen Wetters der Besuch am Samstagnachmittag nicht so zahlreich, wie man es mit Recht hätte erwarten können, dagegen zeigte sich am Sonntagnachmittag wesentlich stärkeres Interesse des Publikums für die ausgezeichnete rudersportliche Veranstaltung, auf deren volles Gelingen die Gießener Ruder- Gesellschast mit berechtigter Befriedigung zurückblicken kann.
Am Sonntagnachmittag bereicherte die Kapelle Topp mit einem guten Konzert die schönen Stunden auf dem Dootshausplatz. Der gesellschaftliche Ausklang der Regatta bestand in einem internen und ebenfalls wohlgelungenen Alnter- haltungsabend im Bootshaus. Rachstehend die Ergebnisse der Rennen:
Oie Rennen am Samstag.
Dean Sirch-Gedächtnis-Rennen.
Herausforderungspreis: 1. Limburger R.-Cl. 7: 12,4; 2. Verein Rudersport Gießen 1913 7: 19,6. Limburger R.-V. 1895 aufgegeben. — Rach scharfem Rennen über die ganze Strecke wird die sehr gut rudernde Mannschaft vom Rudersport Gießen vom Limburger Club mit anderthalb Längen geschlagen. Limburg R.-V., auf dem dritten Platz liegend, gibt auf der Strecke auf.
Junior-Vierer.
Herausforderungspreis: 1. R.-V. Kassel 7:5; 2. Kölner R.-G. 1891 7:13,4; 3. R.-Cl. „Rassovia" Höchst a. Olt. 7:14,8. — Kassel führt über die ganze Bahn und siegt sicher mit 2l/t Längen; sehr starke Mannschaft. Zwischen Köln und Rassovia Kampf um den zweiten Platz.
Schüler-Gig-Vierer.
Ehrenpreis (1000 Meter): 1. Gießener Ruder- Gesellschaft 1877 (Erich Weidig, Martin Rubahn, Fritz Goetz, Arnulf Kuschte, Steuer Heinz Loh) 3:56; 2. Wetzlarer R.-Cl. 1880 3:58. — Aleber die ganze Dahn entspinnt sich zwischen beiden Mannschaften ein scharfer Kampf, den die Giehener in kräftigem Endspurt mit 8/t Längen voraus für sich entscheiden.
Iungrnann-Vierer.
L-Vierer.
Ehrenpreis: 1. Wassersportverein Deuel 4:13,8; 2. Verein Rudersport 1913 7,19; Weilburger R.-D. 1905 7,35. — Deuel hat bei 1000 Meter unbestritten die Führung, die eS bis jum_ Ziel noch stärker herausarbeitet. Mit gut 2 Längen Vorsprung vor Rudersport Gießen geht es als Sieger durchs Ziel. Weit hinter Rudersport Gießen folgt Weilburg als hoffnungsloser Dritter.
Junior-Achter.
Herausforderungspreis: 1. Kölner R.-V. 1877 6:17,8; l. R.-V. Kassel 6:31,2. — Köln liegt schon kurz nach dem Start in Führung und erweitert diese immer mehr, so daß Kassel nichts mehr zu bestellen hat. Köln siegt ganz nach Be- lieben mit gut vier Längen Vorsprung.
Zweiter vierer.
Ehrenpreis: Da es sich hier um einen Alleingang von R.-Cl. „Rassovia", Höchst a. M., handelt, wird das Rennen nicht ausgefahren. .Rassovia" bekommt den Preis zugesprochen.
Zweiter Dungmann-Dlerer.
Ehrrenpreis: 1. Vorrennen: 1. R.-V. Kassel 7:05; 2. Limburger R.-D. 1895 7:07,8; 3. Weh- larer R.-Cl. 1880 7:22,6. 2. Vorrennen: 1. Dortmunder R.-G. 7:24; 2. Gießener R.-G. 1877 7:41. 3. CB o trennen: 1. R.-Cl. .Rhenania", Koblenz 7:01,2; 2. Kölner R.-G. 1891 7:07. — Hauptrennen: 1. R.-Cl. .Rhenania", Koblenz, 7:11; 2. R.-V. Kassel 7:24. — .Rhenania" führt über die ganze Strecke und siegt haushoch überlegen über Kassel, das etwa sechs Längen zurück das Ziel passiert. Dortmund ist durch seinen Sieg im Iungmann-Vierer für dieses Rennen ausgeschieden.
Zweiter Liner.
Ehrenpreis: 1. Dor rennen: 1. Wetzlarer R.-Cl. 1880 (Ernst Leih) 8:06; Verein Rudersport Gießen aufgegeben. 2. Torrrennen: Frankfurter R.-G. Oberrad (Ed. Paul) 8:10. — Hauptrennen: 1. R.-G. Oberrad (Eduard Paul) 7:54; 2. Wetzlarer R.-Cl. 1880 (Emst Leih) 7:56,4. — Dei 1000 Meter liegt Paul etwa eine Bootslänge voraus, dann kommt Leih stark auf. Hierauf steuern beide Skuller in scharfem Rennen nicht ganz einwandfrei und werden deswegen vom Schiedsrichter wiederholt verwarnt.
vierer.
Wanderpreis: 1. Frankfurter R.-G. Sachsenhausen 6:52; 2. R.-V. Kassel 6:53,4. — Hartes Bord- an-Bord-Rennen über die ganze Strecke, das erft dicht vor dem Ziel durch schärfsten Endspurt Sachsenhausens mit gut Lustkastenlänge zu dessen Gunsten entschieden wird. Das schönste Rennen des
Gefallenen - Gedächtnis - Rennen - Herausforderungspreis: 1. Dortmunder R. G. 7,27; 2. Kölner R. G. 1891 7:33,2; 3. Gießener R.-G. 1877 7 42. Gießen führt vom Start ab, gefolgt von Köln, dem sich Dortmund anschlieht. Dann wechselt die Reihenfolge. Dei 1000 Meter liegt Dortmund klar voraus, und es erringt den Sieg mit 2 Längen Vorsprung, während Köln als zweiter mit 2>/2 Längen voraus vor Gießen durchs Ziel geht.
Jungmann-Liner.
Ehrenpreis: 1. Dorrennen: 1. Wetzlarer R. El. 1880 (Ernst Leih); R. G. Ruhrort Duisburg (Werner Dongarts) gibt auf. 2. Torrennen: 1. Hanauer R. G. „Hassia" (Jüngling); 2. R.-Cl. „Rhenania" Koblenz (Willi Zahr> Auf Protest von Wehlar wird Jüngling wegen angeblicher Falschmeldung ausgeschlossen und Zohr wird zum Entscheidungskampf zugelassen. — Hauptrennen: 1. Wetzlarer R.-Cl. 1880 (Ernst Leih) 7,51; 2. R.-Cl. „Rhenania" Koblenz (Willi Zahr) 7:55,2. — Rach mißglücktem Start neuer Start. In scharfem Rennen, bei dem beide bei 1000 Meter noch gleich liegen, geht der Kampf bis kurz vor das Ziel mit größter Energie weiter. Dann zieht Leih in glänzendem Endspurt davon und gewinnt sicher mit l'/r Längen voraus.
2. Limburger R.-G. 1920 7:35,4. Bei 1000 Meter führt Limburger R.-D. 1895 mit einer Länge Dorsprung vor Gießener R.-G. 1877, eine weitere Länge zurück folgt Limburger R.-G. 1920. Dann gibt Gießen das Rennen auf, so daß die beiden Limburger allein um den Sieg ringen, den Limburger R.-V. 1895 mit zwei Längen Vorsprung an sich bringt.
JungmannAchter.
Herausforderungspreis: 1. Kölner R.-G. 1891 6,45; 2. R.-D. Kassel 6,52. — Bei 1000 Meter liegt Köln klar in Führung. Dortmunder R.-G. gibt auf. 3m Engkampf zwischen Köln und Kassel siegt Köln mit anderthalb Längen Vorsprung.
Liner (Lahnpokal).
Herausforderungspreis: 1. Torrennen:
1. Limburger R.-T. 1895 (Paul Vrühl) 7:42,2; 2. Cochemer R.-G. (Karl Hausmann) 7:54; Cochemer R.-G. (Hans Fellenz) aufgegeben. 2. Torre n n e n : 1. R.-Cl. „Rhenania", Koblenz (Herrn. Roth) 8:03; R.-G. Ruhrort (Werner Dongarts) aufgegeben. — Hauptrennen: 1. R.-Cl. „Rhenania"- Koblenz (Herrn. Roth) 8:18,4; 2. Cochemer R.-G. (Karl Hausmann) 8:26,3; 3. Limburger R.-T. 1895 (Paul Brühl) 8:36. Roth-Koblenz führt überlegen und gewinnt mit mehreren Längen Torsprung verdient. Hausmann und Drühl steuern schlecht und behindern sich dadurch gegenseitig.
Junior-Liner.
Ehrenpreis: 1. Frankfurter R.-G. Oberrad (Eduard Paul) 8:36; 2. Wetzlarer R.-Cl. 1880 (Ernst Leih) 8:50; Cochemer R.-G. (Hans Fellenz) aufgegeben. — Paul führt haushoch überlegen, er liegt bei 1000 Meter bereits 31/» Gängen vor Leih, dem mit weiteren 3 Längen Abstand Fellenz folgt. Paul gewinnt ganz nach belieben.
Dritter vierer.
Ehrenpreis: 1. R.-T. Kassel 7:34,4; 2. Kölner R.-T. 1877 7:45. Saarbrücker R.-G. „Alnöine" aufgegeben. — Kassel liegt bei 1000 Meter eine Länge vor Köln und erweitert diesen Torsprung so erheblich, daß es mit mehreren Längen Torsprung unbestritten gewinnt.
Zweiter Junior-Vierer.
Ehrenpreis: 1. Tortennen: 1. Kölner R.-T. 1877 7:8; 2. R.-Cl. „Rassovia" Höchst 7:10. 2. Torrennen: 1. Kölner R.-G. 1891 7:7; 2. R.-Cl. „Rhenania" Koblenz 7:8. R.-T. Kassel durch Sieg nicht mehr startberechtigt. — Hauptrennen: 1. Kölner R.-G. 1891 7:19; 2. Kölner T.-T. 1877 7:28,2. Deide Mannschaften liegen zunächst dicht beisammen, dann geht Köln 1891 vor und liegt bei 1000 Meter eine halbe Länge voraus. Wit zwei Längen Torsprung geht schließlich Köln 1891 als Sieger durchs Ziel.
Achter.
Herausforderungspreis des Tereins „Alferkritik" 1922 Gießen für die Lahnvereine: 1. Limburger R.-Cl. 1907 6:52; 2. Terein Rudersport 1913 Gießen 6:58. — Ein spannendes Rennen. Bei 1000 Meter liegen beide Toote noch auf gleicher Höhe. Weiter scharfer Kampf, in dessen Terlauf Limburg kurz vor dem Ziel Raum gewinnt und schließlich das Rennen mit einer halben Länge Torsprung für sich entscheidet.
8-Iungmann-vierer.
Ehrenpreis: 1. Tor rennen: 1. Wassersportverein Deuel 7:31,8; 2. Weilburger R.°T. 1905 7:47. 2. To trenn en: 1. Limburger R.-G. 1920 7:35; 2. Eschweget R.-T. 7:49. — Hauptrennen: 1. Wasserspottvetein Deuel 7:28,2; 2. Limburger R.-G. 1920 7:29,6. Das Rennen wird, nachdem Beuel bei 1000 Meter noch eine Länge vor Limburg votausliegt, dicht vor dem Ziel durch scharfes Aufholen Limburgs seht spannend. Rach scharfem Endkampf gewinnt Deuel mit einer knappen halben Länge Tot
Strecke etwas in Führung, Saarbrücken und Köln dicht dahinter, bei 1000 Meter gleich Je mehr die Boote Sachsenhausens und Kölns sich dein Zi-el nähern, deste schärfet wird der Kamps zwischen beiden. In glänzendem Endspurt, unter Aufbietung aller Kräfte gegenüber dem dicht daneben liegenden Köln, gewinnt Sachsenhausen mit einem Dorsprung von etwa ein Fuß.
Großer Achter.
Ehrenwanderpreis des früheren Großherzogs von Hessen: R.-V. Kassel, Alleingang, da Mainz-Kasteler R.-G. 1880 nicht erschienen ist.
Adols-Aifcher-Gedächtnis-Rennen.
Jungmann-Diercr. Heraussorderunaspreis: Dä die Gießener R.-G. 1877 gegen die erste Durchführung dieses Rennens Protest eingelegt hat, dem vom Regatta-Ausschuß stattgegeben wird, erfolgt nach Abwicklung des Programms ein neuer Start. Limburger R.-V. 1895 ist dazu nicht angetretcn. Das Rennen kommt daher nur zwischen der Limburger R.-G. 1920 und der Gießener R.-G. 1877 zum Austrag. Es entwickelt sich ein scharfer Kampf, in dessen Verlauf bei 1000 Meter die Gießener R.-G. eine Länge vor Limburg liegt. Dann holt Limburg etwas auf, aber auch die Gießener Mannschaft legt sich mächtig ins Zeug. Rach schärfstem Endkampf siegt die Gießener Mannschast (Richard Eifert, Heinr. Balser, Werner Flimm, Heinz Hoch- stätter, Steuer Heinz Loh) verdient mit einer halben Länge vor Limburg. Zeit: Gießener R.-G. 1877 7:10,2; Limburger R.-G. 1920 7:12,2.
Deutsche Schwimmer-Meisterschaften.
Die Entscheidungen am ersten Tag.
Tor 1500 Zuschauern nahmen am Freitage nachmittag im neuen Dreslauer Schwimm- Stadion die Meisterschaftskämpfe deS Deutschen Schwimmverbandes jfcren Beginn. Leider waren am ersten Tage der Titcl- kämpse die äußeren Terhältnisse sehr ungünstig. Die Wassertemperatur wies nur 17 Grad auf und auch die Kampfbahn war nicht einwandfrei« Der viel zu niedrige Wasserstand macht die zum Teil mäßigen Leistungen erklärlich. Die erste Entscheidung fiel in der 4X100-Meter- Lagen staffel. Dis zum letzten Wechsel hatte Poseidon Terlin eine klare Führung vor Hellas! Magdeburg. Aber der Schlußmann des Hellas, Ahrend, konnte den Berlinern den Sieg noch entreißen. Wegen Frühstarts beim zweiten Wechsel mußte dann Poseidon auch noch distanziert werden. Auch in der 4x200-Meter- B r u st- staffel mußten zwei Mannschaften, nämlich Poseidon Leipzig und Hellas Magdeburg, wegen Frühstarts bzw. falscher Wende distanziert werden. Der Titel fiel hier an den SB. Göppingen. Das 400-Meter-Frei st il schwimmen fiel wieder an Herbert Heinrich, der damit den Kaiserpreis endgültig gewann. Der Leipziger hatte gegen den zum Schluß stark abfallenden Göppinger T al f jedoch schwer zu kämpsen. Das 100-Meter-Seiteschwimmen verteidigte der Breslauer Dahlem gegen D i n g c l- dey, Darmstadt, erfolgreich und auch im Einzelmehrkampf blieb der Titelverteidiger Forst, Breslau, wieder in Front, obwohl sein einziger Gegner, B i e h b a h n , Gummersbach, im 50- Meter-Streckentauchen mit 32,9 Sekunden einen neuen deutschen Rekord aufstellte. Bei den Damen blieben Aleberraschungen gleichfalls aus. Die Ergebnisse des ersten Tages:
Herren. Einzelmehrkampf: 1. Foest, Breslau, Platzziffer 20, Punkte 78,26. 2. Tief)- bahn, Gummersbach, Platzziffer 10, Punkte 73,10. In dem zum Mehrkampf zählenden 50* Meter-Streckentauchen verbesserte Viehbahn den von Budig, Köln, mit 33,4 Sek. gehaltenen deutschen Rekord aus 32,9. Vereins-Mehrkampf: 1. Sparta Köln 4 Punkte. 2. Borussia-Silesia Breslau 6 Punkte. 3. Poseidon Berlin 9 Punkte. — 400-Meter-Freistil: 1. Heinrich, Leipzig, 5:26,2. 2. Dalk, Göppingen, 5:27. 3. Reihel. Göppingen, 5:32,8. 4. Schrader, Hildesheim, 5:34,2. — 100-Meter°Seiteschwimmen: 1. R. Dahlem, Breslau, 1:11,7. 2. Dingel deh, Jungdeutschland Darmstadt, 1:12. 3. Bartsch, Berlin, 1:13,8. — 4x200-Meter-Bruststaffel: 1. S. D. Göppingen 12:27,4. 2. ASB. Breslau 12:41. — Poseidon Leipzig und Hellas Magde-
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