Einzelbild herunterladen

Thgrihavr

>erdeen-

HamDg.

Wltr.

Kiagent

,a Cpruna

wie*

Sine er

In einem ocugc elne ab.^itten o-lt- em vertsbnrN

Ä< -r° 8 k°7° 'ieK S>"s Sol cm; »upfen. uno ® Jeß^.S

Srvachsen'. aus den Zen Mer, und a nunfl -n die dem otir die Eltern Städtchen. ' hier DuHcitpt richtig Hf« wenigstens ö< Schämt 3hr zulausen um Ich war der und dachte n

Ich bin ub auch auf Met Solche betrun Mitleid veröl scheibe des E Freche Lausb Aöter weglau!

Wir Elten Kinder von oder toomöQlv gisch einschre, im Interesse ureigensten wissen, dah grausam uni ost erschreck, schon ein ei: Schadenfreui allem schauc bekannt. Koi ein Leiner 1 armes Iigeu Jungen dahi es nicht sehle

Es ist ost Überzügen, i es nur nich unserem bes Ausgabe, de trunkener 1 Mohvls st, einige Glas gibt, seine C schöne Aatu nur bedauer Aufgabe, da

Die Hoflage der Landwirtschaft in Hessen

be

sonders erwünscht sind.

dtzn. Der größte Teil dieses Restbetrages dürste

seiner beim Prä-

Aus aller Welt.

Reichsführertagung des wehrwolf.

Die Cinwandcruugtzquote.

Washington, 3. Dez. (WB.) 3n ersten 3ahräbotschaft an den Kongreß

Dienstaa.

3.Dezemt?.19297n abds

ganzen Welt nicht nur in Frieden lebe, sondern daß durch den Kelloggpakt eine neue Perspektive eröffnet wurde, die die auswärtige Politik aller Rationen entscheidend beeinflusse. Der Präsi­dent kündigt den Beitritt Amerikas zum Internationalen Gerichtshof an, wo­bei er betont, dieser Beitritt bedeute auch nicht im geringsten einen Schritt in Richtung auf der Eintritt in den Völkerbund. Die hohen Ausgaben für die Landesverteidigung bezeichnet Hoover als außerordentlich beklagens­wert. Er fordert den Kongreß auf, an der Ein­schränkung dieser Kosten mitzuarbeiten. Er hofft auf einen vollen Erfolg der Londoner See- konferenz, da anderenfalls Amerika während der nächsten sechs Ihre für Reubauten allein über 1 2 0 0 Millionen Dol­lars neben erhöhten Crhaltungskosten ausgeben müßte. Heber die Freigabe des deutschen Eigentums sagt Hoover: Der weise Entschluß, daß das während des Krieges beschlagnahmte Eigentum an die Eigentümer zurückgegeben wer­den soll, wird mit ziemlicher Beschleunigung durchgeführt. Bon den beschlagnahmten Werten im Gesamtbetrags von 625 Millionen Dollar ist alles bis auf 111,5 Millionen zurückgegeben wor-

und politische Bedeutung. Dr. Friedrich Hiel- scher, Berlin, sprach, ausg.hrnd vom Fronterleb- nis, über den Sinn der Sendung des völkischen Menschen. Der Verfasser des vielumstrittenen Buches .Das Erbe der Enterbten", Geheimrat Böhmer. Potsdam, behandelte die soziale Frage als Frage des Kampfes der Ration um den Lebensraum, an dem ganz besonders der deutsche Arbeiter interessiert sei. Der Vortragende geißelte die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Halb­heiten und Oberflächlichkeiten des herrschenden Systems, das alles Heil von einem Paneuropa erwarte, obwohl gerade ein Paneuropa unter Vorherrschaft des Finanzkapitals der Feind des deutschen Arbeiters sein müsse. Zum Schluß sprach Dundesführer Kloppe über das Thema .Wir revolutionären Soldaten". Weil die Gesinnung des Degens obgelöst sei durch die Gesinnung des Mammons, weil es im heutigen Deutschland am Beruf zur Treue und an der Opferwilligfeit für das Ganze fehle, deshalb müsse eine entschlossene nationale Minderheit die geistige Haltung revo­lutionieren.

Geständnis des Dortmunder Mörders.

Der Mörder, der in Dortmund eine Frau Kie­fer in der Rächt auf der Straße erstach, der frühere Anstreicher Hugo Knelle auS Duisburg, der sich am Dienstagvormittag selb st der Po­lizei stellte, hat bereits bei feiner ersten

Zur allgemeinen wirtschaftlichen Lage Amerikas erklärt der Präsident, daß die D ö r -

man die Frage weiterstudiere, vielleicht in der Richtung, daß man innerhalb der Quo­ten gewisse Leute bevorzuge, die nach physischen und technischen Gesichtspunkten be-

senderoute einen Rückgang im Verbrauch von Luxusartikeln und sogen. Halbnotwendig- keiten zur Folge hatte und eine gewisse Zahl Arbeitnehmer stellungslos gemacht habe. Er habe infolgedessen eine freiwillige Zusammen­arbeit von Bundesregierung, Länderregierungen und Gemeinden mit Handel. Wirtschaft und Ar­beitnehmern organisiert und sei überzeugt, daß das Vertrauen in die Gesundheit des amerikani­schen Wirtschaftslebens zurückgekehrt sei. Bezüg­lich der Einwanderung betont Hoover, daß er nach wie vor gegen das gegenwärtig in Kraft befindliche Quotensystem sei. Er hoffe, daß

Hoovers Botschaft an den Kongreß.

Die Rüstungslast. Tie Wirtschaftskrifis.

Beginn der ordentlichen Tagung stellt . sident Hoover sest. daß Amerika mit der

© womemos. o neuer, o naiD pedecnt. 9 woixip. e oedecxi negeiK

* Schnee a Graupein, e mcdci K Gewitter ©windstill«.sehr «KMe» Os» nassiQe» Sudsudwesi Q stürmischer»ordwcsl Oie »feile fliegen mit dem wmoe. Pie oeiaen Stationen stencnden Zah­len gehen die Temperatur an Die Limen verbindet» Orte mit gleichen wt neeresoiveau umgcrecnoeleo Luftdruck

Wettervoraussage.

Das Zslandtief hat seine Lage wenig verändert. Weitere Warmluftwcllen an der Südseite bewegen sich ostwärts und verursachen mildes, trübes und regnerisches Wetter. Noch immer wird der wechsel' hafte Witterungscharakter anhalten, wenn auch die Temperaturen durch das Zufließen etwas kühlerer Luftmassen allmählich einen Rückgang erfahren werden. Niederschläge, jedoch nicht mehr so ergiebig, treten weiterhin auf.

Wettervoraussage für Donnerstag: Immer noch unbeständiges Wetter, bei wechselnder Bewölkung zeitweise Niederschläge, mild, später leichte Abkühlung.

W i tt e r u n g s a u s s i ch t e n für Freitag: Noch wenig Aenüerung der Wetterlage.

Lufttemperaturen am 3. Dezember: mittags 8,5 Grad Celsius, abends 8,8 Grad; am 4. Dezember: morgens 10,1 Grad. Maximum 10,2 Grad, Mini­mum 8,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 an Tiefe am 3 Dezember: abends 7 Grad; am 4. Dezember: morgens 7,4 Grad Celsius. Niederschlag 10,2 nun.

ten bestehen. .

3. Soweit sich die Leistungen, Die Der Staat beim 3nlraftlr:ten der Reichsvcrfassung an Reli- gionsgesellscha'ten bewirft?, als solch? Staats- leistungen darstellen, welche auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtlt'.teln beruhen, sind sie bis zur Ablösung hiernach weiter zu be­wirken. Ob und in welchem Umfange diese Staatsleistungen vor Erlaß des Reichsgesehes, das die Grundsätze für die Ablösung aufstellt, etwa durch Übereinkunft von Staat und Kirche abgelöst werden könnten, ist ungewiß.

4. Der Staat glaubt, durch Leistung der Mittel, die er im Staatsvoranschlag bereitge- stellt hat, alle etwaigen Ansprüche erfüllt zu

hohung des Brotpreises müsse vermieden wer­den. Was zur Linderung der landwirtschaftlichen Rot getan werde, sei in Hessen in weitem Aus­maße bereits geschehen. Man werde weiter tun. was möglich sei. Eine Markt- und Absatz- | Organisation sei notwendig. Dabei müßten auch die Führer der Landwirtschaft mithelfen.

Abg. Weckler (Ztr.) wendet sich gegen ge­wisse Auswüchse bei der Markt- und Absatz­gestaltung durch Kreise des Handels und gegen Die zu hohen Pachtpreise. Er fordert eine bessere Ausbildung des Rachwuchses und eine Intensi­vierung der Siedlung.

Abg. Schott (D.Vp.) lehnt eine Kredit- und Zuschußpolitik zugunsten der Landwirtschaft ab. Das Genossenschaftswesen sei weiter aus­zubauen. Der Staat müsse hier der Landwirt­schaft nach Kräften helfen. Der Staat, der die Landwirtschaft schütze, schütze sich selbst.

Abg. Dr. Müller (Bbd.) seht sich über Einzelfragen mit dem Minister und den Vorred­nern auseinander. Es werde nichts übrig blei­ben, als die Landes steuern für die Land­wirtschaft zum großen Teil zu streichen. Die Landwirtschaft sei nicht steuerscheu, sondern leistungsunfähig. Er fordert für Getreide autonome Zölle.

Ein Antrag des Bauernbundes, die hessische Regierung möge sich bei der Reichsregierung dafür einsetzen, daß in der Zoll-, Wirt­schafts-, Handels- und Steuerpoli- t i k schleunigst Maßnahmen ergriffen werden, die geeignet lind, den drohenden Unter­gang der deutschen Landwirtschaft abzuwenden, wird einstimmig angenom­men. Der zweite Teil des Antrages, die hessische Regierung möge im Reichsrat für d ie Forderungen der Führer der Grü­nen Front zugunsten der deutschen Landwirt­schaft eintreten, wird mit 24 gegen 24 Stimmen der Sozialdemokraten, Kommunisten und Demo­kraten abgelehnt.

Die Regierung erklärt aus eine kleine An­frage des Abg. Werner (Wild), daß sie dem Landtag demnächst eine Vorlage über die Ver­hältnisse der hessischen Kohlenfelder un­terbreiten werde. Auf eine Anfrage des glei­chen Abgeordneten wird gesagt, daß nach den vom Gesamtministerium erlassenen allgemein gül­tigen Grundsätzen zur Errichtung von Be­amtenwohnungen eine größere Anzahl von Beamten Arbeitgeberdarlehen erhalten habe; darunter seien auch Ministerialbeamte, aber nicht solche, die die Kapitalvergebung selbst leiteten. Es sei kein Fall vorgekommen, daß 60 000 Mk. gegeben wurden.

Auf Vorstellung gegen den Polizeihaupt­mann Heine in Gießen sind von der Regie­rung Untersuchungen eingeleitet worden. Soweit sich ein Grund zum Einschreiten ergeben habe, sei das Erforderliche veranlaßt worden.

denhauer auch bei seiner Partei, die ursprüng­lich jede Beitragserhöhung als eine neue Steuer- Belastung kategorisch ablehnte, für diese ein* setzt. Man will noch in dieser Woche beim Reichs- iabinett eine entsprechende Vorlage durchsetzen, die aber nur für einen tutjen Beitraum befristet sein soll. Entweder soll schon im Rahmen der Erledigung der Finanzreform oder in spätestens einem halben Jahr eine Neurege­lung erfolgen. Es ist anzunehmen, daß die Bei­tragserhöhung 0.5 Prozent und nicht 0.75 Prozent betragen wird, da man mit der da­durch einkommenden Summe das Defizit der Ver­sicherung glaubt decken zu können. Cs wird mit einem Gesamtfehlbetrag von etwa 200 Millionen in der Zeit vom 1.Januar bis 31. März 1930 zu rechnen fein, wenn nicht die Beitragserhöhung durchgeführt wird, da die Re­serven der Reichsanstalt in diesen Tagen auf- gebraucht sind.

Die Entwicklung des Arbeits­markts.

Mahnungen der Statistik.

Darmstadt, 3. Dez. (Wolff.) Der Staats- Präsident hat dem Landtag eine Verein« fcarung zwischen dem Staate und der Evangeli- scheu Landeskirche in Hessen unterbreitet. 3n der Vereinbarung wird u. a. gesagt:

Artikel 1. 'Wegen der S t a a t s l e 1 st un- gen die der Volksstaat Hessen im Staatsvoran­schlag für die Evangelische Landeskirche rn Hessen bereitgestellt hat, herrschen Meinungsver­schiedenheiten zwischen dem Staate und der Kirche. Es besteht folgende Sach- und Rechts-

Haben, welche die Kirche stellen formte. Die Evangelische Landeskirche glaubt dementgegen Mehrleistungen beanspruchen zu können.

5. Da die Rechtslage nicht vor Ausstellung der Grundsätze endgültig klarg:stellt sein wird, die dem Reich nach der Reichsverfassung Vorbe­halten ist, haben Staat und Kirche den Wunsch, sich für die Zwischenzeit auf einen modus vivendi zu einigen, dem sich zeitweilig zu unterwerfen, sie bereit sind.

Staat und Kirche vereinbaren hiernach, was folgt:

Artikel II. Für die Zeit vom 1. April 1925 an sott durch Schiedsspruch festgestellt wer­den, welche Leistungen der Staat alljähr- lich an die Evangelische Landeskirche in Hessen zu gewähren hat, während für die frühere Zeit Ansprüche beiderseits nicht erhoben wer­den. Der Schiedsspruch wird von fünf Schieds­richtern gefällt. Der Staat und die Kirche er­nennen je zwei Schiedsrichter. Heber den Vor­sitzenden werden sich Staat und Kirche einigen. Der Schiedsspruch ist auf Grun'd des be­stehenden Rechtes nach bester Uelerzeu- gung der Schiedsrichter 51 fällen. Da die Wirk­samkeit des Schiedsspruches indessen zeitlich be- grei zt und inhaltlich beschränkt ist, soll in solchen Fragen, bei deren rechtlicher Würdigung 5.Dar eine Mehrheit der Schiedsrichter einem bestimm­ten Urteil z meigt. gleichwohl aber selbst inner­halb dieser Mehrheit an der rechtlichen Richtig­keit ihres Urteils noch Zweifel übrig bleiben, eine Entscheidung nach Billigkeit nicht aus­geschlossen sein. Zn einem solchen Falle müssen sowohl die Verhältnisse des Staates wie- die DerMtnisse der Kirche in billiger Weise berück­sichtigt werden. Der Schiedsspruch ist endgül­tig. Er kann in einem zweiten Rechtszuge nicht angefochten werden.

läge:

1 Rach Artikel 138 der Verfassung des Deut- schen Reiches werden die auf Gesetz, Vertrag oder bcsonderen Recht, t teln brruhenden Staats- leistungen an die ReligionögcsellsHaften durch die Landesaesetzgebung ab gelöst. Die Grundsätze hierfür stellt das Reich auf, und zwar durch Reichsgeseh. Dieses Reichsgesetz ist noch nicht erlassen.

2. Dis zum Erlaß des vorbehaltenen Reichs- gesehes bleiben die bisherige n auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Recht Titeln beruhen­den Staatsleistungen an die Reftgionsgesellschaf-

Staat und Kirche in Hessen.

Eine vorläufige Vereinbarung über die finanziellen Leistungen des Staates an die Evangelische Landeskirche.

Vernehmung ein umfassendes Ge st änß- n i s abgelegt. Heber die Tat machte et folgende Angaben: Er habe nicht beabsichtigt. Frau Kiefer zu töten. Er habe die Frau wirllich geliebt und sei sehr eifersüchtig gewesen, als er er­fahren habe, daß sie auch anderen Männern nicht unzugänglich war. Das Messer habe er sich aus einer Lederhandlung gekauft, um sich vor An­griffen der Anhängerschaft der Frau Kiefer zu schützen. Am Abend vor der Tat hatte der Mörder und Frau Kiefer in mehreren Gast­wirtschaften der Stadt dem Alkohol reich­lich zugesprochen. Knelle Witt zur Zeit der Tat sv betrunken gewesen fein, daß er- nicht gewußt habe, was er tat und im Streit einfach zuge stoßen habe.

Die Leiche im Auto.

Dor einigen Tagen wurde auf einer Landstraße bei Regensburg ein vollkommen ausge- brannterOpel-Zweisitzer mit ter völlig verkohlten Leiche eines Mannes aufgefunden. Es wurde festgestellt, daß der Opelwagen dem Kaufmann Kurt Erich Tetzner aus Leipzig ge­hörte. Die polizeiliche Untersuchung ergab, daß Tetzner offenbar von einem Unbekann­ten, den er zur Mitfahrt in seinem Auto ein- gelasfen hatte, hinterrücks ermordet wor­den war. Jetzt fyat der Fall eine ebenso über­raschende wie einzigartige Aufklärung ge­sunden. Rämlich: Richt Tetzner, sondern der unbekannte Mitfahrer soll der Ermor­dete fein, Tetzner hatte vor vier Wochen eine Lebensversicherung zugunsten sei­ner jungen Frau abgeschlossen. Um seine Frau in den Besitz dieser Summe z.i setzen, hat er nach der These der Polizei offenbar einem Landstreicher zu einer Mitfahrt ein­geladen und dann ermordet um) im Auto verbrannt. Tetzner soll in das Ausland ge­flüchtet sein.

Furchtbare Bluttat.

Ein furchtbarer Massenmord, dem sieben Menschen zum Opfer fielen, wurde in dem Dorfe Pierustfütz im Kreise Pieschen verübt. Die Familie des jugendlichen Dauern Ezeslaw Ko- neczny widersetzte sich dessen Heirat mit der Schwester eines deutschen Lehrers. Der Bauer drohte wiederholt, sich an seiner Familie furcht­bar rachen zu wollen. 3n der Rächt zum Mon­tag drang er erst in das Schlafzimmer seiner 48jährigen Mutter ein und spaltete ihr mit einem furchtbaren Axthieb den Kopf. Dann er­schlug er seine 24, 22 und 18 Jahre alten Brü - I der und zuletzt die 18 und 7 Jahre alten Schwestern. Rur ein 20jähriger Bruder er­wachte rechtzeitig und flüchtete. Aber auch ihn holte der Mörder ein und schlug ihn nieder.

I Er liegt lebensgefährlich verletzt im Pleschener Krankenhaus und dürfte ebenfalls sterben. Der Mörder wurde fest genommen.

3n München wurden zwei Mensurböden auvgehoben.

Die Münchener Polizei hat mit einem starken Auf­gebot den Mensurboden ter Angehörigen des R u - dolstädter S.C., den diese im Kreuzbräu an der Drunnstraße hatten, ausgehoben. In gleicher I Weise wurde gegen Angehörige detz N a u m bür­ge r S. C. im Münchener Wassenring, die im 21 r 3» berger Keller ihre Mensuren ausfechten, vor- geaangen. Die Namen der auf den Fechtböden An- I wesenden wurden polizeilich festgestellt und das Fechtzeug beschlagnahmt.

Born Schnellzug überfahren.

In Audenarde (Belgien) wurde ein Fuhr- I werk, das einen ungeschützten Dahn- I Übergang passieren wollte, wurde von einem heranbrausenden Schnellzug erfaßt. Don den 3n» I fassen wurden drei Personen einer Familie g e - I tötet, die zu einem Fest fahren wollte.

Die Wetterlage.

3n Braunschweig fand eine a us allen deutschen Gauen gut besuchte Tagung des Wehrwols statt, die nach einem Kameradschaftsabend und internen _______ . Beratungen eine öffentliche Kundgebung im während des nächsten 3ahres erstattet werden. ..Hofjäger" veranstaltete. Aus ihr sprach Landes- ~ " * ' ' ~ führet Hambrock, Hamburg, über das Deutsch­

tum im AuSlande. seine kulturelle, wirtschaftliche

Berlin, 4. Dez. (Priv.^Tel.) Gegenüber dem Vorjahr zeigt die aussteigende Kurve der dies­jährigen Winterarbei'.slosigkeit ein Mehr um etwa 250 000 Hauptunter st ützungs- empfängern. Es zeigt sich nun aus Grund eingehender Untersuchungen der Fah-eute, und mit einigen Abweichungen auch des 3nstitutes für Konjunkturforschung, daß diese Spanne un­gefähr dem Zugang an Erwerbstätigen, die in diesem 3ahr den Arbei.s.narkt neu be­last e t haben, en.spricht. Das Konjunkturmstilut macht nur insofern eine Einschränkung, als es Die Erwerbstätigen unter 18 Jahren, also die Lehr­linge usw. nicht mitzählt, und dadurch berechnet, daß die Wirtschaft rund 140000 Arbeitskräfte aufnehmen konnte. Aber ohne diese Einschränkung ergibt sich die sehr ernste Tatsache, daß der Reu- zuwachs an Arbeitskräften nicht mehr glatt vvn der Wirtschaft aufgenommenwer­den konnte, und jetzt beim Ansteigen der Winter­arbeitslosigkeit die Spanne gegenüber dem Vor­jahr um mehr als 230 000 Hauptunterstützungs- empfänger vergrößert.

Auch die letzte amtliche Aufstellung uoer die deutsch Uederseeauswanderung im ersten Halbjahr 1929 ergibt im wesentlichen ein 1 ähnliches Bild. Trotz der ernsten Lgge der XXltWtuy«

Landwirtschaft sind im ersten Halbjahr n v m rt x t q tv» Vräsitvnt Delo teilt mit 1929 aeaenüber dem Donahr weniger Aus« Darmstadt, 0. Dez. prapdenr D e i p lein mu, Wanderer aus diesem Berufszweig zu ver- daß der Aeltestenrat die Redezeit für Fraktionen ®Jaeaim ift bei einem geringen Rück- auf drei Viertelstunden, für Nicht frafhonsftarte gang der Auswanderung überhaupt ein An- aus 20 Minuten festgesetzt ^"

tr, zt rfx t o n f ü r i o industriellen Berufe Ein M ißtrauensvotum der Kommunisten und^auS dem Gebiet des Handels und Verkehrs gegen die Gesamtregierung ^egen ihrer Haltuntz zu beobachten. Auch das bedeutet, daß die Wirt- bei der Arbeitslosenversicherungsreforni wird bei schäft, di? ja zuerst den Zuwachs an Erwerbs- Stimmenthaltung der Volkspartei und der Deutsch-

Äm" ö "^ün.

6aSnatiDn am SOti' StUbu" sJoV'loWmon "

zont auftaucht. mark für die Landwirtschaft. Es könne

Um den Fünfuhrladenschluß am eher einmal ein großer Industriebetrieb ein ober zwei Ähre stilliegen, als daß die Landwirtschaft als

ÖCUlyQvCilv. 1 Nahrungsmittelproduzent völlig lahmgelegt werde.

(Berlin, 3.Dez. (VDZ.) Der S0zialp0li- Abg. Glaser (Bbd.) verlangt schnellste Deranla- tische Ausschuß des Reichstags ver- guna zur Reichseinkommensteuer für 1929 unter handelte über Anträge verschiedener Fraktionen, Berücksichtigung der großen Dürre des Jahres 1929. die für den Heiligabend den gesetzlichen Fünf- Die Lage der Bauernschaft sei bei ber ßem Uhr-Ladenschluß fordern. Während der schenden Preisentwicklung für landwirtschaftliche Aussprache zeigte es sich, daß in allen bürger* Produkte katastrophal. Durch unsere Zollpoli- lichen Fraktionen die Ansichten in dieser Frage tik sei die Landwirtschaft an das Ausland verraten auseinandergehen. 3m Ausschuß wurde und verkauft worden. Der P 0 le n ve r t r a g sei ein insbesondere betont, daß es vielleicht nicht oppor- neuer Schlag. Auch er wisse nicht, was man der hm sei, die Frage des Fünf-Uhr-Ladenschlusses Landwirtschaft zum vorzugsweisen Anbau empfeb- am Heiligabend gesetzgeberisch vorwegzu- len solle. Das Einkommen der Bauern sei das med- nehmen, ohne die allgemeine Verabschiedung rigfte im ganzen Land. ~

des dem Reichstag vorliegenden Arbeits- Abg. Lux (Soz.) fordert zur Abhilfe der Agrar- schuhgesehes abzuwarten. Rach längerer krise eine Stärkung der Kaufkraft der Verbraucher- Beratung vertagte sich der Ausschuß auf schäft. Für Deutschland, das auch zum großen Teil Mittwoch, ohne Beschlüsse zu fassen. ein Industrieland sei, seien Hochschutzzölle jur die

__________ Landwirtschaft unmöglich. Helsen könne nur ein Aus- ___ bau des Genossenschaftswesens zur Beseitigung eines Die Unterbringung der Rußlandfluchnlnge etwa vorhandenen überflüssigen Zwischenhandels.

'Bci-Iin 3 -Dor (<Brihat \ Wie wir von Die Sozialdemokratie werde alle Maßnahmen, von un^rrichte^e'r ^Seft^^'erfahren, sind im ganzen denen man einen wirklichen Erfolg erhoffen könne, jetzt in Deutschland 1331 deutschstämmige russi- unterstützen.

sche Kolonisten eingetroffen, davon 323 inHam- M1 n 1 sterfu r A r be 11 und W irts ch a f t bürg, die anderen teils noch in Eydkuh- Korell behandelt bann die Ernteergeb nen, teils noch in Hammerstein. Das La- ntsse in Hessen Diele Schaden seien im ger in Hammerstein wird für alle Transporte Herbst noch ausgeherlt worden. Das gUte ins nicht ausreichen, da insgesamt etwa 500(^6^

Jonen zu erwarten sind. Man wird gezwungen [^16. Der ^bst s^ wD^ ^nches abgefallen sein, dann noch Mölln und Prenzlau hin- besonders sei hier die Preisentwicklung kata zuzunehmen. Die Verbände des Roten Kreuzes strovhal. Demi Weinbau sei nach den bisber

in Lettland und in Litauen haben in entgegen- vorliegenden Ergebnissen em Aus, w l dvn acht bis

kommenster Weise ihre Hilfe angeboten und Hilfe neun Rkillionen zu verzeichn^i^ Ung.recht^eri,g^

aeleiftet sei der Pessimismus zahlreicher landwirtschaft-

________ fußet Führer hinsichtlich der Umstellungs­maßnahmen, des Erfolges der Standardisierung, der Typisierung, der Sortierung und der Glas­hauskulturen. Man stehe doch hier erst am An­fang einer Entwicklung. Das größte Hindernis sei der Unverstand derVerbraucher- schaft. Der Minister geht dann auf seine Verhandlungen mit den Verbraucher- und Er­zeugerkreisen ein. Hessen werde der vorn Reich geplanten Zollregelung für Roggen, Butter, Vieh und Schweine z u st i m m e n. Eine Er-