Ausgabe 
4.11.1929
 
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Liebe m Ketten.

Vornan von Hans Mitteweider.

Copyright by Martin F uchtwanger, Halle (Saale). 29 Fortsetzung. Nachdruck verboten.

.Sie sagte, ihre Tante liege im Sterben", schloß er.Aber ich kann Ihnen noch etwas mitteilen, was von Wichtigkeit für Sie fein wird. Damals sagte die junge Frau, daß ein Bekannter ihres Mannes, dessen früherer Arbeit- gebe,-, als Trauzeuge mit einem zweiten Herrn fungiert hatte und daß die beiden mit ihnen in einem Restaurant gespeist hätten. Der Mann hieß Frome, und wir suchten damals diese Firma vergebens. Mittlerweile aber haben wir sic noch ausfindig gemacht. Der Herr wohnt Park Lane 11. Sehr gut," erwiderte Isolde.Ich werde auch ihn aufsuchen. Einstweilen danke ich Ihnen im Ramen der jungen betrogenen Frau herzlichst und hoffe, daß Sie bereit sein werden, Ihre Aussagen vor einer amtlichen Person zu wieder­holend

Das versprach Mister Barker gern.

Isolde schützte Eile vor und verließ das Gast­haus, um nun erst einmal jenen Mister Frome aufzusuchen.

Bald war sie in der stillen Parkstrahe und wurde auch sogleich in das Parlour des Hauses Bummer 11 geführt. Aber als Mister Frome ihr gegenüberstand, wußte sie sofort, daß dieser Mann sich niemals zu einer unlauteren Tat be­reitfinden lassen würde. Wenn er als Trauzeuge fungiert hatte, dann war diese Trauung gesetz­mäßig vor sich gegangen. Und gerade das war doch für sie die Hauptsache!

Hatte Berndt Klausen das unerfahrene Mäd­chen nur zum Scheine geheiratet, dann bestand keine Ehe, dann konnte sie Käthe zwar immer noch als Betrügerin entlarven, ihr aber nicht mehr mit dem Zuchthause drohen.

Isolde spielte auch hier ihre Rolle mit größtem Geschick. Sie sagte:

Ich bin in einer peinlichen Angelegenheit selbst nach London gekommen, zu Ihnen, Mister Frome. Mein Vetter Berndt Klausen hat sich in Ihrer und eines anderen Herrn Gegenwart, dessen Rame mir leider entfallen ist, mit Käthe Fernau in London trauen lassen und damals, obwohl es vorschriftswidrig war, den Trauschein an sich genommen ..."

Sie schlug wieder auf den Busch, denn sie wußte nicht das geringste, ob es wirklich so ge­wesen war? Da Mister Frome noch nichts ant­wortete, fuhr sie fort:

..Sie haben vielleicht erfahren, daß mein Vetter einen schweren Unfall erlitten hat. Damals sind ihm verschiedene wichtige Papiere abhanden ge­kommen, wahrscheinlich verbrannt, unter ihnen der Trauschein. Da er dessen nun bedarf, ,um sich in einer Erbschaftssache als rechtmäßiger Gatte jener Käthe Fernau auszuweisen, so han­delt es sich darum, eine Bestätigung der voll­zogenen Trauung zu beschaffen.

Mein Vetter ist noch nicht so weit wieder­hergestellt, daß er selbst die weite Reise hätte antreten können. Da ich aber London von früher her kenne und die Landessprache, wie Sie ja

hören, beherrsche, so erbot ich mich, das Doku­ment zu beschaffen. Ich hoffe, Sie werden bereit sein, mich dem Beamten gegenüber zu legiti­mieren. Bitte, hier ist mein Pah!"

Sie zog diesen aus der Handtasche und bot ihn Mister Frome; doch dieser lehnte mit einer Handbewegung ab. Auf seinem bartlosen Ge­sicht war nicht zu lesen, welchen Eindruck das eben Gehörte auf ihn gemacht hatte. Er sagte auch zunächst noch nichts, sondern schaute wie prüfend auf seine Besucherin. Daun endlich fragte er:

Sie sind also die Kusine des Mister Klausen?"

Isolde nickte ohne Zaudern.

Soso. Und es geht Herrn Klausen noch nicht gut?

L-ider nicht. Er hat noch an den Folgen des Unfalls zu leiden."

Wieder sagte Mister Frome nur sein:Soso," und rieb sich leicht die Hände. Dann fügte er hinzu:

Wenn Sie gestatten, werde ich Ihnen den Weg nach dem Bureau des betreffenden Beamten abnehmen und selbst das Duplikat des Trau­scheins besorgen."

Isolde von Kletten stutzte etwas, aber sie fand nichts Bedenkliches bei diesem Vorschläge und dankte für die Bereitwilligkeit Mister Fromes.

Sie haben nichts zu danken," erwiderte dieser, sie abermals mit merkwürdig prüfendem Blick anschauend.Mister Klausen ist mir ein lieber Freund. Es wird mir ein Vergnügen fein, ihm eine Gefälligkeit erweisen zu können. Ich werde ihm den Schein sicher besorgen."

Jetzt stutzte Isolde von neuem.

Das durfte auf keinen Fall geschehen! Berndt Klausen durfte nicht erfahren, daß sie in London gewesen war! Aber wie sollte sie den Engländer hier von seinem Vorhaben abbringen?

Roch sann sie darüber nach, als Mister Frome bereits fortfuhr und sagte:

Sie wissen, daß damals Mister Klausen in meinem Auftrage tätig war?"

Himmel, was war das nun wieder? Isolde hatte Muhe, ihre Fassung zu bewahren und zu erwidern:

Ich hörte davon, aber, offengestanden, ich war damals mit meinem Vetter nicht ganz einig eben wegen dieser Heirat. Sie ver­stehen ... Er hat sie ja auch heimlich betrieben..

Ich verstehe," gab Mister Frome zu.

Dann schwieg er. In höchster Verlegenheit saß Isolde von Kletten da. Wie sollte sie den Trau­schein in ihre Hände bekommen?

Ich weiß wirklich nicht, Mister Frome, ob ich Ihnen die Mühe zumuten darf. Vielleicht wäre cs bas einfachste, wenn ich mir das Doku­ment aushändigen ließ, um es meinem Vetter sofort nach meiner Heimkehr zu übergeben."

Gewiß wäre das angängig, meine Dame, doch Sie werden verstehen, daß ich als Geschäfts­mann in solchen Sachen etwas peinlich bin, und noch ganz besonders als Engländer. Ein Trau­schein ist eine so wichtige Urkunde, daß man sie nur mit äußerster Vorsicht behandeln muh. Da ich sowieso an meinen Freund zu schreiben habe, werde ich diese Gelegenheit benutzen und den Schein mit meinem Briefe unserem Konsul in Berlin übermitteln, der ihn dann persönlich meinem Freunde aushändigen wird. Sie wer-

Lichtspielhaus m«

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Bekanntmachung.

Vielfachen Wünschen entsprechend wer­den ab Montag, den 11. November 1929, Wochenkarten eingeführt, die sowohl auf der Omnibuslinie Alten-BuseckWieseck Gießen als auch auf der Städtischen Stra­ßenbahn ab Walltor gelten. Es kommen folgende Karten zur Ausgabe: 9081D

Sorte A (rot): Alten-Buseck Gießen, Bahnhof 3,20 RM., WieseckGießen, Bahnhof 2,20 RM., gültig für sechs Hin- und Rückfahrten, davon sechs Hin- und, Rückfahrten ab Walltor mit der Straßenbahn.

Sorte B (grün): Alten-Buseck Gießen, Bahnhof 3,20 RM., WieseckGießen, Bahnhof 2,20 RM.,. gültig für sechs Hin- und Rückfahrten, davon sechs Fahrten im Durchgangsverkehr mit dem Omnibus bis zum Bahnhof und sechs Fahrten ab Walltor mit der Straßen­bahn. Bei den Fahrten ab Walltor bleibt es unberücksichtigt, ob sie auf dem Hin­oder Rückweg gemacht werden; es sind insgesamt sechs Fahrten auf jedem Ver­kehrsmittel möglich.

Sorte C (weih): Alten-Buseck Gießen, Bahnhof 3,20 RM., WieseckGießen, Bahnhof 2,20 RM., für alle Fahrten im Durchgangsverkehr mit dem Omnibus bis zum Bahnhof.

Die Wochenkarten werden nur durch die Ausgabestellen der KVG.Hessen" (Schaff­ner und Fahrer) verabfolgt. Sie gelten jeweils eine Kalenderwoche für sechs Hin- und Rückfahrten. Die bisher eingeführten Monatskarten entfallen künftig, dagegen bleiben die sonst eingeführten Wochen­karten bestehen.

Um auch den Fahrgästen mit Einzel­fahrscheinen ein glattes und reibungsloses Umsteigen zu ermöglichen, werden ab 15. November 1929 Gemeinschaftsfahr­scheine ausgegeben, und zwar:

Ausgabe durch sivG.Hessen": Alten- BuseckGießen, Bahnhof 0,65 RM., WieseckGießen, Bahnhof 0,35 RM., gültig ab Walltor mit der Straßenbahn.

Ausgabe durch Städtische Straßenbahn: Gießen, Bahnhof Alten-Buseck 0,65 RM., Gießen, BahnhofWieseck 0,35 RM., gültig ab Walltor mit dem Om­nibus.

Für Kinder und sonstige Fahrpreis­ermäßigungen ist ein Gemeinschaftsverkehr nicht vorgesehen.

Näheres durch die Direktion der Städti­schen Straßenbahn bzw. Betriebsstelle GießenWieseck der KVG.Hessen".

Gießen, den 2. November 1929.

Direktion

der Städtischen Straßenbahn Gießen.

S t o 11 e.

Frankfurt a. M., den 30. Oktober 1929. Direktion

der Krast-Verkehrs-GesellschastHessen" m. b. $)., Frankfurt a. M.

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den zugeben, daß das der sicherst« Weg ist. Wenn ich Ihnen noch sonstwie dienen kann?"

Da durfte Isolde keinen Einwand mehr geltend machen, sonst lief sie Gefahr, den Verdacht dieses steifen Engländers zu erregen.

Sie erhob sich also und sprach noch einige Dankesworte.

Die Adresse meines Freundes ist mir be­kannt," sagte da Mister Frome noch.

Fast wäre Isolde zurückgetaumelt, so sehr wurde sie durch diese wenigen Worte überrascht. Sie merkte, daß sie bleich wurde; aber ver­gebens suchte sie sich auch jetzt noch zu beherrschen.

Ich weiß nicht, wie mir auf einmal wird", stammelte sie.Vielleicht habe ich mich über­anstrengt, vielleicht ist die Aufregung schuld... Würden Sie mir ein Glas Wasser reichen lassen. Mister Frome?"

Dieser hatte schon ein Glas aus einer Karaffe gefüllt und bot es chr mit einer leichten Ver­beugung. Aber er sagte kein Wort des Be­dauerns, und Isolde meinte, sie könnte ihn wegen dieser Schweigsamkeit hassen.

Hätte sie diesen Besuch rückgängig machen können, sie wäre froh gewesen. Run mußte sie fürchten, daß Berndt Klausen von ihren Schleich­wegen erfuhr, und das hatte sie vermeiden wollen?

Immerhin! Sie wußte jetzt, was sie nie für möglich gehalten hätte: Käthe war verheiratet gewesen, als sie die Frau Felix Turnaus ge­worden war. Das genügte vollkommen!

Sie trank etwas von dem Wasser und ver­abschiedete sich dann, um schleunigst in ihr Hotel zurückzukehren. Es stand bei ihr fest, daß sie mit dem nächsten Schiffe nach dem Festlande fahren muhte, um ihre Trümpfe ausspielen zu können, ehe Berndt Klausen durch den Brief Mister Fromes stutzig werden konnte.

Wenige Minuten später wußte sie, daß noch am gleichen Tage ein Dampfer nach Vlissingen abging. Sie bezahlte die Hotelrechnung und fuhr ab, immer noch voll dämonischer Freude, daß sie nun die verhaßte Rebenbuhlerin vernichten konnte.

Wie sie sich auf die Stunde freute, wo sie vor Käthe hintreten und ihr alles ins Gesicht schleudern konnte. Ganz ahnungslos mußte sie die Verhaßte treffen!

Und was würde Felix fggen?

*

Isolde von Kletten hatte doppeltes Glück. Sie erreichte den Dampfer, hatte in Vlissingen auch gleich Anschluß, und kam schneller, als sie gehofft hatte, nach Berlin.

Als sie aber dort auf dem Bahnsteige stand und überlegte, wohin sie fahren sollte, sah sie unter den zahlreichen Menschen einen Herrn, den sie von früher kannte und doch nicht mehr hätte kennen dürfen.

Es war ein Herr von Friedenau, ein früherer Offizier, der aber schon vor dem Kriege den bunten Rock hatte ausziehen müssen wie man behauptete, wegen allerhand Schwindeleien, die er begangen hatte.

Isolde faßte sofort einen neuen Plan.

Sie rief Friedenau an, der sie nur zögernd erkennen wollte. Es gelang ihr, ihn zum Besuch einer ihr bekannten Weinstube zu bewegen, da sie etwas Wichtiges mit ihm zu besprechen habe.

Als sie in einer abgelegenen Rische des ruhigen Lokals faßen, entwickelte Isolde dem ehemaligen Freunde den Plan, Er sollte für sie alsDetck.iv" nach Turnau gehen, um Käthe von Turnau und Bemdt Klausen zu beobachten, natürlich gegen gutes Entgelt.

Friedenau hörte sich Isoldes Vorschläge ruhig mit an. Dann aber sagte er ihr schneidend, daß er nicht daran denke, unsaubere Spionagedienste für sie zu übernehmen und wollte sich brüsk verabschieden.

Der entsetzten Isolde gelang es noch, ihm das Versprechen abzunehmen, sie nicht zu verraten. Friedenau versprach zu schweigen, solange dieses Schweigen mit seiner Ehre vereinbar sein werde. Dann ging er hastig davon.

Isolde von Kletten sank fassungslos wieder auf den Stuhl, von dem sie sich erhoben hatte.

Welch ein Reinfall! Welche Unvorsichtigkeit!

Ihr einziger Trost war, daß dieser frühere Offizier nie mehr mit seinen ehemaligen Stan- desgenossen zusammenkommen würde, daß er also auch nichts verraten konnte. Rachdem sie sich mit Mühe etwas beruhigt hatte, verlieh sie das Lokal.

Jetzt stand bei ihr fest, daß sie sich nun selbst mit Bemdt Klausen in Verbindung sehen muhte. Und so fuhr sie noch am gleichen Tage nach einem Dorfe, das von Altberg und von Turnau fast gleich weit entfernt war.

Dort mietete sie sich in einem Gafthause ein Zimmer. Rachdem sie lange mit sich zu Rate ge­gangen war, entschloß sie sich, Bemdt Klausen brieflich um eine Unterredung zu bitten.

Sie setzte sich hin und schrieb an diesen einen Brief, unterzeichnete aber nicht mit ihrem Ra­inen. Dann wartete sie in höchster Erregung und Spannung auf die weitere Entwicklung ihre« Pläne.

Das eine aber glaubte sie ganz sicher zu wissen: Wenn sie aus dieser Gegend schied, dann war di« verhaßte Rebenbuhlerin endgültig erledigt, dann hatte sie heimlich Schloß Turnau und Felix ver­lassen. Dann war die Bahn frei für Isolde...

Und dann... Das leidenschaftliche Weib preßt« beide Hände auf das heftig schlagende Herz.

Dann wird Felix doch noch mein, doch noch!"

Beglückt durch die Ueberzeugung, dah er Käthe durch seinen Verdacht schwerstes Unrecht an­getan, daß Isolde von Kletten ihn belogen hatte, war Felix Turnau nach der Reichshauptstadt gefahren, wie immer, allein in seinem Abteil.

Er hatte absichtlich nichts zu lesen mitgenom­men. Er wollte sich, als eine Art Sühne, unter­wegs in Gedanken nur mit Käthe beschäftigen. Und das tat er auch.

Aber es war ganz merkwürdig! So sehr er sich dagegen sträubte, immer wieder klang in ihm eine Stimme, die ihn fragte:Und wenn Isolde doch recht gehabt hätte? Wenn doch zwischen ihr und diesem Klausen einmal mehr bestanden hätte als eine flüchtige Bekanntschaft?"

Das war entschieden sehr verdächtig gewesen, daß Käthe ihn in Monte Carlo gebeten hatte, mit ihr eine Weltreise anzutreken, nachdem sie erfahren hatte, daß dieser Klausen zu ihm kom­men sollte, derselbe Klausen, um deswillen sie nicht nach Turnau hatte kommen wollen.

Warum das alles?

(Fortsetzung folgt.)

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Die Bergarbeiter von joachimsthal leiden so gut wie nie an Rheumatismus, Ischias oder Gicht« Der Volksmund sprach vongeheimen Kräften der Höhlenluft.

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