Ausgabe 
4.11.1929
 
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Tomen, Sport und Spiel.

geworfen, baß der Tob auf ber Stelle eintrat

Landkreis Gießen.

±, Wieseck, 4.Hob. Die Arbeiterge- sangvereineEintracht" Gießen und Sängerkranz" Wies eck, die sich unter Leitung des Chormeisters Heinrich Meher- Wieseck zu einer Chorgemeinschaft zusammen- geschlossen haben, veranstalteten gestern nach­mittag im Saale Hormann ein K o n z e r t. Wenn auch der Besuch der Veranstaltung leider zu wünschen übrig lieh, so wurden die Anwesenden aber doch von den Darbietungen nicht enttäuscht. Im ersten Teil wurden Chöre von Httmann, Dein, Botnianskh, Meyer, Wesseler und Otte« graben vorgetragen, wovon besondersEmpor zum Licht", gemischter Chor mit Orchesterbe­gleitung, zu erwähnen ist. Das Orchester gefiel ganz besonders in der OuvertüreEin Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien" von Suppä, sowie inDie Perlen", Solo für zwei Trompeten von Hoch unter Mitwirkung der Solisten Topp und Schwarzlose. Der zweite Teil des Pro­gramms brachte Musik und Chöre zu Rosa­munde von Franz Schubert. Musik, Sänger und Sängerinnen waren auf glanzvoller Höhe. Be­sonders seien hierbei die gemischten Chöre mit Orchesterbegleitung erwähnt. Das Altsolo, ge­sungen von zwei Sängerinnen des Gießener Ver­eins, war eine gute Leistung die sich würdig in das Ganze einfügte. Das Konzert, von rund 150 Mitwiüenden ausgeführt, war in allen Teilen ein Kunstgenuß, der auch in dem starken Beifall die verdiente Würdigung fand. Das Publikum war vollkommen zufrieden. Es wäre zu wünschen, daß der Chor den beschrittenen Weg weitergeht und bei späteren öffentlichen Veranstaltungen einen stärkeren Besuch aus der Bürgerschaft bei sich sehen kann.

al. Allen dors (Lahn), 2. Nov. Zur Ge­meinderatswahl sind in unserer Gemeinde vier Wahlvorfchläge eingereicht. Bei der ersten Verhältniswahl im Jahre 1919 war ein Wahlvorschlag zustande gekommen, bei den spä­teren Wahlen in 1923 und 1925 zwei, jetzt vier. Diesmal hat der Gewerbevcrein einen eigenen Wahlvorschlag, die Arbeiter gehen mit zwei Vorschlägen zur Wahl. Einfache Listenverbindung ist hergestellt zwischen den beiden Wahlvorschlä­gen Ar. 1 und 4, und zwischen Ar. 2 und 3. Die Wahlvorschläge tauten: 1. Sozialdemokra­tische Partei: 1. Ludwig Luh IX., Renten­empfänger, 2. Ludwig Wagner V., Bergmann, 3. Wilhelm Stengel, Rangiermeister, 4. Philipp Wallhäuser, Schaffner, 5. Karl Volk IV., Maurer, 6. Ludwig Volk IX., Bahnarbeiter, 7. Otto Volt II., Rammer. 2. Wahlvorfchlag, Kennwort Heinrich Keiner: 1. Hein­rich Keiner, Kaufmann, 2. Ludwig Wagner IV., Schmiedemeister, 3. Ludwig Weiß V., Weih­bindermeister, 4. Ludwig Möglich, Maurermeister, 5. Ludwig Volk X., Wagnermeister, 6. Fritz Ker­sting, Schuhmacher, 7. Karl Schütz, Sattler, 8. Karl Luh I., Zimmermeister, 9. Ludwig Volk II., Fuhrmann. 3. Wahlvorschlag, Kenn­wort Karl Gärth: 1. Karl Gärth, Land­wirt, 2. Ludwig Volk XXL, Landwirt, 3. Philipp Steinmüller II., Landwirt, 4. Karl Faber, Land­wirt, 5. Iohs. Volk II., Schreinermeister, 6. Fried­rich Held, Landwirt, 7. Karl Lenz L, Landwirt, 8. Georg Volk, Landwirt, 9. Ludwig Volk VI., Schmied und Landwirt. 4. Wahlvorfchlag, Kennwort Wilhelm Theiß: 1. Wilhelm Theiß, Hüttenarbcit.r, 2. Ludwig Viehmann IV., Weißbinder, 3. Wilhelm Weller, Taglöhner, 4. Ludwig Dormehl, Rottenführer, 5. Ludwig Heep VII.. Rangiermeister, 6. Wilhelm Derg- häuser. Invalide.

# Hungen, 2. Aov. Schneidermeister und Gastwirt Wilhelm Pletsch und seine Ehe­frau Helene feierten heute das Fest der gol­denen Hochzeit. Beide Iubilare sind noch verhältnismäßig rüstig und erfreuen sich guter Gesundheit. Ihren 8 0. Geburtstag konnte gestern eine der ältesten Einwohnerinnen, Frau Elisabeth Eisenhut Wwe., geborene von Helmolt, feiern. Die Greisin ist geistig .und körperlich noch verhältnismäßig rüstig.

Starkenburg.

Schwerer Autounsall aus der Opelbahn.

WER. Mainz, 3. Aov. Beim Einfahren eines neuen Opelwagens auf der Opelbahn in Rüsselsheim platzte der Reifen eines Vorderra­des. Das mit hoher Geschwindigkeit fahrende Auto überschlug sich und begrub den Len­ker des Wagens, den bekannten 25jährigen Renn­fahrer Hans Wolf aus Frankfurt a. M.,

Jußball-Städtekampf Frankfurt - Mrnberg-Fürth 1:2(1:0)

Im Frankfurter Stadion fand gestern vor etwa 12 000 Zuschauern ein Fußball-Städtekampf FrankfurtAürnberg-Fürth statt, zu dem beide Parteien nicht in stärkster Aufstellung erschienen waren. Aamentlich auf Frankfurter Seite sah man nur einige wenige von den namhaften Spielern, die in erster Linie für repräsentative Zwecke in Frage gekommen wären. Die Eintracht- und Rot- weiß-Leute fehlten ganz. Hm fo angenehmer über­raschte die Tatsache, daß sich die heimische Aus­wahlelf, die aus Leuten des F. Sp. D. und der Union bestand, gegen die immerhin sehr starke Aufstellung der Bayern über alles Erwarten gut hielt und mit etwas Glück sogar einen Sieg, mindestens aber ein verdientes Unentschieden hätte erreichen können. Die Gäste stellten eine einheitliche und technisch sehr gute Elf, der die Frankfurter mit Eifer und Hingabe, vor allem aber auch mit achtbarem Können begegneten. Das Treffen wurde sehr fair und leidlich spannend, wenn auch nicht mit dem letzten Rest von Hin­gabe durchgeführt. Vereinzelt sah man sehr gute Kombinationsleistungen. Anfangs waren die Frankfurter leicht im Vorteil und führten durch einen Schuh ihres Mittelstürmers Leichter be­reits nach 3 Minuten. Dann wurde der Kampf ausgeglichen, später beherrschten die Bayern mit geringer Heberlegenheit das Feld. Zum Schluß wurden die Frankfurter nochmals recht bedroh­lich. Erst kurz nach der Pause war es dem bayri­schen Mittelstürmer Franz gelungen, den Aus­gleich aus nächster Tornähe zu erzielen, und etwa 10 Minuten vor Schluß erreichte derselbe Spieler durch placierten Strafstoß aus 18 Meter das siegbringende Tor. Schiedsrichter L i st aus Stutt­gart leitete sehr korrekt.

Oie Fußball-Verbandsspiele in Süddeutschland.

In den beiden Gruppen Bayerns und der Gruppe Main fanden diesmal nur je zwei Ver- bandsfpiele statt, da sich die Spieler einiger Vereine noch auf der spielerisch verunglückten Reise in Budapest befanden.

Der Bezirk Main-Hessen sah in der Gruppe Main Rotweiß Frankfurt über die Sp. Vgg. Griesheim mit 7:3 Toren siegreich, wo­durch die Griesheimer weiterhin in bedrohlicher Abstiegsgefahr bleiben. Die Offenbacher Kickers retteten sich durch ein klares 5:1 gegen den Aachbarrivalen, Germania Bieber, vermutlich endgültig aus aller Dedrohnis.

Die Gruppe Hessen hatte vor allem das wichtige Wormser Ortstreffen auf dem Pro­gramm, das von Wormatia auf eigenem Platze mit 1:0 überraschend knapp gegen Alemannia gewonnen wurde. V. f. L. Aeu-Isenburg siegte mit dem gleichen 1:0 über den S. V. Wiesbaden. Mit dem 5: 3 hatte der F. Sp. V. 05 Mainz offen­bar keine allzu große Heberlegenheit gegen den S. V. 98 Darmstadt bewiesen, dagegen überraschte

unter sich. Wolf wurde in das hiesige Städti­sche Krankenhaus transportiert, wo ein schwe­rer Schädelbruch, em dreifacher Kiefer­bruch und innere Verletzungen festge­stellt wurden. Sein Zustand ist besorgniserre­gend.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

JJ Wetzlar, 31. Oft. Zwei historische Gebäude unserer Stadt werden zur Zeit von Grund auf erneuert. Das eine ist die evan­gelische Kirche am Schillerplatz, heute noch im Volksmund die Franziskanerkirche ge­nannt, weil sie im Mittelalter einen Bestandteil des an dieser Stelle bestandenen Franziskaner­klosters bildete. Aachdem der äußere Teil der Kirche hinsichtlich des Mauerwerks und der Kir­chenfenster vollkommen wiederhergestellt ist, wird auch das Innere des Gotteshauses von Grund auf erneuert. Dazu hat die evangelische Gemeinde wesentliche Zuschüsse des Staates und der Pro­vinz erhalten. Unter der Leitung des staatlichen Hochbauamtes ist im Altarraum der Kirche ein wasserdichter Daum für eine Warmluftheizung hergestellt worden, deren Montierung in den nächsten Wochen erfolgen wird. Außerdem ist der Fußboden vollkommen erneuert und ebenfalls wasserdicht hergestellt worden, um der Gefahr des

der l.F. C. 03 Langen durch fein glattes 4:0 gegen Hassia Dingen.

2m Bezirk Bayern hielt sich in der Gruppe Nordbayern Bayern Hof gegen den 1. F. C. Bayreuth sehr gut. 1:1 war das Ergebnis. Auch zwischen dem QL S. V. Nürnberg und dem V. f. R. Fürth gab es keinen großen Torunterschied. 4:3 gewannen die Nürnberger.

2n der Gruppe Südbahern benutzte der D. S. D. München den Vorteil des eigenen Platzes zu einem 3:1 gegen Schwaben Augsburg. Mit dem gleichen Ergebnis gegen Teutonia München erregte der F. V. 94 Ulm Aufsehen.

Lim den Handball-Pokal der OSB.

Süddeulschland Westdeutschland 7:5 (5:2).

Das in Mülheim a. d. Ruhr gestern ausge­tragene Handballspiel zwischen Süd- und West­deutschland nahm vor 1500 Zuschauern einen recht spannenden Verlauf. Beide Mannschaften hatten auf Ersatz zurückgreifen müssen, der bei den Süddeutschen sich bewahrte, während er in der westdeutschen Elf versagte. Dies gilt vor allem von dem Halblinken Hansen. Aber auch die westdeutsche Verteidigung ließ viel zu 'wünschen übrig, dagegen war der Torwart ganz ausgezeichnet. Die süddeutsche Elf harmonierte in allen Teilen und lieferte ein hochstehendes Spiel. Süddeutschland lag bereits bei der Pause mit 5:2 Toren in Führung. Die süddeutschen Tor­schützen waren Zacherl (vier) und Fuchs. Nach der Pause waren die Westdeutschen etwas besser, es kam jetzt zeitweise zu einem sehr hart­näckig geführten Kampf. Doch konnten die West­deutschen cs nicht verhindern, daß Süddeutschland noch zwei weitere Tore erzielte, denen die West­deutschen nur drei entgegensetzen konnte. Damit stand der Sieg Süddeutschlands mit 7:5 fest.

Die weiteren Spiele.

Im allgemeinen nahmen die Spiele der Vor­runde um den Handballpokal der Deutschen Sportbehörde nicht den Verlaus, den man er­wartet hätte. So gelang es in Hannover den Norddeutschen erst nach einer Spielverlängerung, Südostdeutschland mit 9:7 Loren zu schlagen. Aber auch Mitteldeutschland hatte in Halle seine Mühe, ehe es den Daltenverband mit 8:5 (4:3) Toren abfertigen konnte.

3n der Zwischenrunde.

begegnen sich also Süd-, Mittel- und Nord­deutschland, sowie die in der Vorrunde spiel­frei gebliebene Berliner Mannschaft.

Küppers schwimmt Europa-Rekordzeit.

Auf dem Jubilaums-Schwimmfest in Ruhrort stellte Küppers (Viersen) im 100-Meter-Rücken- schwimmen mit 1,09 Minuten einen neuen deutschen und gleichzeitig Europa-Rekord auf. Er unterbot da­mit feine eigene Bestleistung um fast eine Sekunde. Auf derselben Veranstaltung wurde der deutsche Brustmeister S i e t a s von dem Kölner B u d i g in 1.15 Minuten einwandfrei geschlagen.

Grundwass^rs zu begegnen. Bei den Wiederher­stellungsarbeiten hat man außer gut erhaltenen Grüften am südlichen Flügel noch eine gut erhal­tene Treppe aufgefunden, die eine Verbindung zu dem früheren Kloster herstellte. In den letzten Tagen ist das Innere der Kirche vollkommen eingerüstet worden, um die Wände reinigen und bemalen zu können. An Stelle der während der Kriegszeic geopferten Orgel soll eine vollkommen neue gebaut werden. Elektrische' Beleuchtung an Stelle der früher üblichen Kerzenbeleuchtung ist ebenfalls vorgesehen. Man hofft, mit den Ar­beiten bis zum Frühjahr nächsten Jahres fertig zu sein. Während diese Arbeiten zu Lasten der evangelischen Gemeinde gehen, ist auf städtische Kosten das unter Altertumsschutz stehende Wirt­schaftsgebäude vom Hofgut Magda­lenenhausen in den letzten Monaten von Grund auf ausgebaut worden. Das Hofgut Magdalenenhausen mit einem Grundbesitz von etwa 400 Morgen hatte die Stadt während der Inflationszeit von dem Fürsten zu Solms-Braun­fels erworben, und es war bisher zur landwirt­schaftlichen Benutzung verpachtet. Nachdem nun das sehr geräumige Wirtschaftsgebäude innen und außen mit einem Kostenaufwand von rund 60 000 Mark vollkommen wohnlich hergerichtet ist und in seiner neuen Gestalt einen prächtigen Anblick bietet, außerdem in gesunder Lage direkt an schönen Buchenwäldern gelegen ist, besteht die

(Absicht, die ganze Ansage als Sommerfrische zu verpachten. Die Ausschreibung ist bereits er­folgt Dieser Tage weilte eine Regierungskom­mission aus Koblenz hier, um den Ausbau dieser beiden Gebäude zu besichtigen, wobei auch die Anlagen am Kalsinunt in Augenschein ge­nommen wurden. Wie wir hören, waren die Herren mit dem Gesehenen sehr zufrieden.

O Oberkleen, 31.Oft. Der Friedhof unserer Gemeinde, der um die Kirche herum­liegt, ist fast vollständig belegt Die Gemeinde ist daher gezwungen, einen neuen Friedhof anzulegen. Das hierzu erforderliche Gelände wurde bei der Durchführung der Zu­sammenlegung der Gemarkung ausgewiesen. Der neue Friedhof wird am Dorfausgange nach Niederkleen, westlich der Kleebachtalstraße, ein­gerichtet. Die Einfriedigungsarbeiten sind dem Bauunternehmer Hofmann in Ebersgöns übertragen. Die Schmiedearbeiten führt der Schmied Wilh. Schnorr von hier aus. Die Versuche, eine neue Quelle für die Gemeinde-Wasserleitung zu erschließen, sind von Erfolg gewesen. Es wurde durch- den Bau­unternehmer Zöller in Dornholzhausen an der Straße Oberkleen-Oberweh in der Nähe der alten Wasserleitungsquelle auf einem Gemeinde­grundstück eine zweite Quelle gefaßt, die eine solche Wassermenge liefert, daß der Wasser­bedarf der Gemeinde voll gedeckt ist. Einschrän­kungen im Wasserverbrauchs, wie sie bisher vorgenommen werden mußten, werden sich für die Folge nicht mehr als notwendig erweisen.

Tierschutz und Schlachten.

Der Gießener Tierschuh-Verein, Kaiserallee 1, teilt uns mit:

Man betäube nach Vtöglichkeit jedes Tier vor dem Schlachten. Ist das unmöglich, so lasse man nach dem Schnitt den Kopf des Tieres nicht herabhängen, denn so lange war­mes Blut im Gehirn ist, lebt und fuijlt das Tier. Bei aufgerichtetem Kopf stirbt es rascher. Deshalb trage man das Geflügel nicht mit herabhängendem Kopf zum Schlachten. Alle Werkzeuge müssen scharf sein.

Hühner aller Art und Puten betäubt man durch kräftigen Kopf schlag und schneidet, oder schlägt ihnen dann den Kopf ab. Gän­sen und Enten durchsticht man nach der Betäubung mit spitzem Messer den ersten Hals­wirbel hinten. Bloßer Kehlschnitt und das Hin- einstechen in den Schnabel ist grausam. Fische betäubt man durch kräftigen Schlag auf den Kopf und durchschneidet dann die Wirbelsäule hinter dem Kopf. Das Abschuppen des leben­den Fisches ist grausam, ebenso der Transport von Fischen ohne Wasser, wobei das Tier schreckliche Atemnot leidet. Kaninchen be­täubt man durch einen wuchtigen Schlag mit einem schweren Stück Holz hinter die Ohren und durchschneidet dann die Halsadern.

Bei Hausschlachtung von größeren Tieren sorge man für rasche gründliche Betäubung und lasse nach dem Schlachten mit aufgerichtetem Kopse ausbluten.

Schlachtungen sind keine Schauspiele für Kinder. Der Anblick des vergewaltigten Tieres erregt in Kindern mitleidiges Grausen, oder hartherziges Vergnügen. Beides schadet dem Kind. Man schlachte auch nicht bei der Tötung von mehreren Tieren eines vor den Augen des andern, sondern erspare ihnen die Todesangst.

Berliner Börse.

Berlin, 4. Nov. (WTD. Funkspruch.) Zu Beginn der neuen Woche war es in den Bank­bureaus vormittags sehr still. Man glaubt nicht, daß die Annahme des Volksbegehrens einen stär­keren Einfluß auf die Börse haben wird. Seitens der Kundschaft liegen jedenfalls eher Kauf­aufträge vor. Die Spekulation verhält sich ab­wartend, Kurse sind noch nicht zu hören. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123,83, London gegen Mailand 93,13, London gegen Spanien 34,30, London gegen Kabel 4,88, London gegen Berlin 20,40, Kabel gegen Ber­lin 4,1805.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

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