Ausgabe 
4.11.1929
 
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Oie AuSsichien auf dem Arbeiismarki.

Es ist zur Zeit schwer, ein Urteil über die Wirtschaftslage in Deutschland ab­zugeben. Denn der große Mangel an billigem Kapital hat es mit sich gebracht, daß sich von dieser Seite gesehen heute fast alle Geschäfte in einer ungünstigen Situation befinden. Nachdem die Erntearbeiten in der Landwirtschaft beendet worden sind und damit der Höhepunkt des land- wirtschastlichen Teschasligungsgrades erreicht ist, kann eine saisonmähige Entlastung des deut­schen Arbeitsmarktes nicht mehr erwartet werden. Infolgedessen haben sich auch die ungünstigen Anzeichen für ein baldiges Saisonende auf dem Arbeitsmarkt verstärkt, und in der Arbeitslosen­versicherung ist die Zahl von 830 020 Haupt- unterstühungsempfängern erreicht worden, das sind rund 220 000 Köpfe mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres, in dem diese Grenze erst Witte November überschritte wurde. Wenn also die deutsche Wirtschaft trotz des verhältnis­mäßig günstigen Fortganges der Bautätigkeit im laufenden Jahre nicht in der Lage war, die frei­werdenden Arbeitskräfte aufzunehmen, so liegt hierin vor allem der Beweis, daß die Gesamt- lage des Jahres 1 929 ungünstig ist und zu der Mehrbelastung des Arbeitsmarktes beigetragen hat. Aber auch die Aussichten für den Bau markt sind nicht gerade als günstig, zumindest aber als unsicher anzusehen. Die Schwierigkeiten liegen vor allem auf dem Gebiete der Wohnungsbaufinanzierung, wo nur durch verstärkte Inanspruchnahme kurzfristiger Kredite, die gegenwärtig etwa 1/2 Milliarde Mark be­tragen dürften, für die fehlenden Hypothekar- kredite ein Ausgleich geschaffen werden konnte. Die angespannte Finanzlage der Kommunen zwingt Die öffentliche Bautätigkeit zur Vorsicht und 'Einschränkung, während die gewerbliche Bau­tätigkeit auch durch die schwierigen Kapitalver­hältnisse zurückgehen muß. Man kann natürlich die Aussichten der Wirtschaftslage nicht nur von der Seite des Daumarltes aus betrachten. Die Schlüsselindustrien verfügen über Pro- dultionszisfern, die immer noch ziemlich hoch sind und ganz und gar nicht auf eine rückgängige Konjunktur hindeuten. Allerdings wird es sich in der nächsten Zeit zeigen, ob die Industrie infolge der verringerten Aufnahmefähigkeit des Inlandrnarktes gezwungen ist, sich stärker im Ex­port zu betätigen. Die Voraussetzungen für eine solche stärkere Betätigung sind, wie die Außen- handelszisfern beweisen, gegeben, denn die Aus­fuhr von Fertigwaren konnte in diesem Jahre von Monat zu Monat, wenn auch letzthin in ver­mindertem Tempo, gesteigert werden.

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benögewicht 85 bis 88, von etwa 160 bi£ 200 Pfund Lebendgewicht 84 bis 87. fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebend­gewicht 80 bis 84. Marktverlauf: Rinder mäßig-rege, ausverkauft. Schweine schleppend, Lieberstand. Kälber und Schafe rege, geräumt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 4. Nov. Zu Beginn der neuen Woche herrschte an ier Produktenbörse ruhige Stimmung. Das Geschäft bewegte sich in engen Grenzen, die Grundstimmung war gut behauptet. Etwas Nachfrage bestand am Drot- getreidemarkt für Weizen, der etwas anziehen konnte. Roggen war dagegen knapp gehalten. Einige älmsähe kamen ferner am Mehimarkt zu­stande, an dem Weizenmehl im Einklang mit der Preislage für Weizen 0,50 Mk. höher lag. Futtermittel waren vernachlässigt. Weizenkleie eher etwas schwächer. Es wurden notiert: Wei­zen 25,50 bis 25,60; Roggen 18 50 bis 18,75; Sommergerste für Brauzwecke 20 bis 20,50; Ha­fer, inländischer 18,75; Mais (gew) für andere Zwecke 19,25; Weizenmehl, süddeutsche Spezial 0 38 bis 33,50; Roggenmehl 27.25 bis 28; Weizen­kleie 9,75 bis 10; Roggenkleie 10 bis 10,25; Erbsen, je nach Qualität für Sf e'sezwecke 31 bis 44; Linsen, je nach Qualität für Speise­zwecke 55 bis 100; Heu. süddeutsches, gut, gesund, trocken 11 bis 11,25; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 6;. Weizen- und Roggenstroh, ge­bündelt 5.75 bis 6; Treber, getrocknet 16,50 bis 17,50. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Eiermarkt.

Marktlage: Geschäft ruhig. Kühlhausware weiter gefragt, frische Ware stark vernachlässigt. Die steigenden Arbeitslosenziffern drücken stärker auf die Stimmung. Man red)net jedoch mit Ein­tritt einer källeren Witterung mit einem bes­seren Geschäft. Preise in Pfennig per Stück: bulgarische 12.25 bis 12.50; holländische 16.00 bis 18,00; jugoslawische 12,25 bis 12,50; polnische 11,50 bis 11,75; russische 12,50 bis 12,75; chi­nesische 11,50 bis 12; dänische 16,00 bis 18,50; belg.-slandr. 15,75 bis 16,00; rumänische 11,75 bis 12,00; norddeutsche 15,00 bis 16,00.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 v. H., Lombardzinsfuß 8 o. H.

D i e amtliche Großhandelsindex- z i f f e r. Die auf den Stichtag des 30. Oktober be­rechnete Grohhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes ist gegenüber der Vorwoche (137,0) um 0.4 Prozent auf 136,5 Prozent zurückgegan- gen. Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 0,8 Prozent auf 130,2 (131,2) gesunken. Die Indexziffer für industrielle Roh­stoffe und Halbwaren hat um 0.2 Prozent auf 130,6 (130,8) nachgegeben. Die Indexziffer für industrielle Fertigwaren weist mit 156,5 keine Veränderung auf.

Elektrizitäts-A. -G. vorrn. W. L a h- metjer & Co., Frankfurt a. M. Die G.-V. genehmigte ohne Erörterung den bekannten Ab­schluß für 1828/29 mit 12 (i. CB. 10) Prvz. Divi­dende auf die Stamm- und 6 Proz. auf die Vor­zugsaktien.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a.M., 4.Nov. Tendenz: etwas schwächer. In Dörsenkreisen hatte man ge­hofft, daß das Volksbegehren einen nega­tiven Verlauf nehmen würde. Man war mit der Erreichung der erforderlichen Stimmenzahl sehr unzufrieden, wenn auch nur ein ganz geringer Erfolg zu verzeichnen ist, wobei aller­dings das Endziel auf einen Volksentscheid weit im Hintergründe steht. Zu Beginn der neuen Woche wurde hierdurch die Börse nachteilig beeinflußt, so daß die Tendenz zur Schwäche neigte. Die Unternehmungslust beschränkte sich auf ein Minimum, da Anregungen nicht Vorlagen, zumal die meisten Auslandbörsen am Samstag geschlossen waren. Orders lagen kaum vor, aber auch das Angebot war nicht dringend, so daß die Kursrückgänge in den meisten Fällen äußerst gering blieben. Gegenüber den Schlußkurfen vom Samstag ergaben sich Ab­schwächungen boru 1 bis 3 Prozent. Nur Spezial­werte waren etwas mehr angeboten und hatten dementsprechend größere Verluste aufzuweisen. Dies traf vor allem am Elektromarkt zu. Schuckert

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Wendigkeit, den von der Wirtschaft so dringend ersehnten Abbau des deutschen Zins­niveaus von sich aus einzuleiten. Denn die Reichsbank hat nicht erst eine Entspannung am Geld- und Kapitalmarkt abgewartet, sondern sie hat von sich aus das Mittel der Diskontsenkung angewandt, um diese Entspannung her­beizuführen und dadurch wenigstens den Versuch einer Konjunkturankurbelung zu machen. Man darf hinsichtlich der Folgen der Diskontsenkung für die Konjunktur nicht zu optimistischer Auffassung sein, denn zunächst ein­mal beträgt die Senkung nur Vs Prozent, weiter aber mutz abgewartet werden, ob sich am Ka­pitalmarkt wirklich eine bedeutende Besse­rung der Verhältnisse ergibt. Anderseits ist über­haupt eine Diskontsenkung am Ausgang des Jahres eine ungewöhnliche Erscheinung, da zum Jahresende sich der Kreditbedarf der Wirtschaft erheblich verstärkt. Die Reichsbank wäre sicher­lich in der Lage gewesen, eine Diskontfenkung um 1 Prozent vorzunehmen, wenn sie lediglich von der günstigen Verfassung ihres Status aus­gegangen wäre, zumal auch der Llltimo-Oktober- ausweis ein normales Aussehen zeigt und die seit Wochen anhaltende günstige Entwicklung des Reichsbankstatus erneut bestätigt. Aber eines muß in diesem Zusammenhang noch sehr beach­tet werden: das Kapitalbedürfnis der öffentlichen Hand, insbesondere der Kom­munen, welches bisher nur mager befriedigt werden konnte. Sollte sich Herausstellen, daß an den internationalen Geldmärkten wirklich der Wendepunkt eingetreten ist, fer­ner daß die öffentliche Kreditversorgung Deutsch­lands von jetzt ab in klarere Bahnen geleitet werden kann, dann wird zu Beginn des näch­sten Jahres bestimmt mit einer abermaligen Dis­kontfenkung um V2 Prozent zu rechnen sein.

0er Rsichsbank-Giaius am 31. Oktober.

Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 31. Oktober hat sich die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks. Lombards' und Effekten in der Ultimo- Woche um 619,8 Millionen auf 2741,3 Mill. RM. erhöht. Im einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 463,5 Millionen auf 2-150.0 Mill RM, die Lombardbestände um 64,6 Millionen auf 106,6 Mill. RM. und die Befände an Reichsschatzwechseln um 86,7 Mill, auf 92,2 Mill. RM. zugenommen.

An Reichsbanknoten und Renten­bankscheinen zusammen sind 762,5 Milk. Reichsmark in den Verkehr abgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknvten um 722,5 Will, auf 4333:0 Milk. RM., der­jenige an Rentenbankscheinen um 40,0 Mikl, auf 407.1 Mill. RM. erhöht. Dementsprechend sind die Bestände der Reichsbank an Renten­bankscheinen auf 14,2 Mill. RM. zurückgeaangen. Die fremden Gelder zeigen mit 454,0 Mill. RM. eine Abnahme um 100,5 Millionen Reichsmark.

Die Bestände an Gold und deckungs­fähigen Devisen zusammen haben sich von 15.2 Mill, auf 2588.1 Mill. RM. erhöht, und zwar haben ixe Goldbestände um 10.2 Mill, auf 2229,1 Mill. Reichsmark, die Bestände, an deckungsfähigen Devisen um 5,0 Mill, auf 359,0 Millionen Reichsmark zugenommen.

Die Deckung derNoten durch Gold allein .betrug 46,1 v. H. gegen 54,0 V. H. in der Vor­woche, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen 53,6 v. H. gegen 62,6 v. H.

Zinsen-Abbau.

In Anpassung an die Entwicklung der Geld­marktlage und mit Rücksicht auf die von der Reichsbank dorgenommene Diskontermäßigung hat die Preußische Staatsbank (See- handlung) ihre im Verkehr mit den Banken und Bankiers geltenden sämtlichen Haben- und Soll-Zinssätze um 0,5 v. H. her­abgesetzt. Die Abgabe der preußischen Schah­anweisungen mit sechsmonatiger Laufzeit er­folgt an die Banken zum Diskontsatz von 8 v. H. nominell, d. h. wegen der Vorauszahlung der Zinsen effektiv zu 8,33 v. H.

Die ^Bereinigung Berliner Banken und Bankiers hat infolge d.>r Ermäßigung des ReichsbankdiZko.'.tsahes ebenfalls beschlos­sen. die Habenzinsen für täglich fällige Gut­haben von 4.5 auf 4 v. H. in provisionsfreier Rechnung und von 5 auf 4,5 v. H. in provi­sionspflichtiger Rechnung herabzusetzen. Die Sollzinsen werden ebenfalls um 0,5 v. H. er­mäßigt.

eröffneten 5, Siemens 4 und Gesfürek 3,75 Proz. schwächer. AEG. und Licht und Krast lagen wenig verändert. Stärker gedrückt waren noch von Kunstseidenwerten Aku mit minus 5 Prozent und von Zellstoffwerten Waldhof mit minus 4 5 Prozent. Am Chemiemarkt gaben Farben 1'75 Prozent und Deutsche Erdöl 3 Prozent nach. Kaliaktien bis 3 Prozent schwächer. Nur Montan­werte ruhig, und Montanpapiere waren um 1 bis 2,5 Prozent abgeschwächt. Etwas Interesse bestand für Danken. Danatbank. Deutsche Dank und Dresdner Bank konnten bis 1,75 Prozent gewinnen. Renten still und zumeist leicht nach­gebend. Im Verlaufe trat eine wesentliche Be­ruhigung ein, nachdem schon gleich nach Festsetzung der ersten Kurse eine gewisse Widerstandsfähig­keit zu erkennen war. Die Stimmung besserte sich weiter, so daß in der zweiten Dörsenstunde die Tendenz freundlicher war. Am Elektromarkt traten bei etwas zunehmendem Interesse Besse­rungen von 1 bis 2,5 Prozent ein. Auch an den übrigen Märkten waren kleine Erholungen zu verzeichnen. Am Geldmarkt war der Sah für Tagesgeld mit 8 Prozent etwas angespannter. Arn Devisenmarkt war die Mark etwas nach­gebend. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1810, gegen Pfund 20,402, London gegen Kabel 4,8795, gegen Paris 123,835, gegen Madrid 34,30, gegen Mailand 93,15, gegen Holland 12,0890.

Berliner Börse.

Berlin, 4. Nov. Nachdem die Spekulation sich schon im heutigen Dormittagsverkehr grö­ßere Zurückhaltung auferlegt hatte, eröffnete auch die erste offizielle Dürfe der neuen Woche in unsicherer Haltung. Der dreitägige Aus­fall der Neuyorker Börse lieh nicht nur die An­regungen von drüben ausfallen, sondern hatte auch Bedenken aufkommen lassen, daß die Baisse­bewegung drüben ihr Ende noch nicht erreicht habe. Vorläufig könne man sich noch kein klares Bild darüber machen, wie sich auf das Resultat des Volksbegehrens hin die innen- und außen­politische Lage, nicht zuletzt aber auch die inter­nationale Situation, entwickeln werden. Die 0,5- proz. Diskontsenkung der Reichsbank war schon am Samstag in der Kursbewegung eskontiert. Beachtung fand dagegen, daß noch ein Direktor bei der Aku ausgeschieden ist, man wollte aus diesem Llmstand folgern, daß bei dieser Ge­sellschaft noch nicht alles in Ordnung ^u sein scheine. Die ersten Notierungen waren zwar nicht ganz so schwach wie vorbörslich erwartet, da die Spekulation angeblich noch hier und da Material schuldig war. Die Rückgänge betrugen aber doch in sehr vielen Fällen 1 bis 3 Prvz. Darüber hinaus verloren Reichsbank 4,25 Pro­zent, Salzdetfurth 3,75 Proz., Deutsche Lino­leum 3,75 Proz., RWE. 4 Proz., Siemens 3,9 Proz., Löwe 4,5 Proz., Aku 5,40 Proz., Poly­phon 3,5 Proz. usw. Durch festere Haltung zeichneten sich Bank für Brauindustrie, Laura- hütte, BMW. und Schlesische Textil aus. Letz­tere gewannen bei einer Steigerung von 16,75 auf 18 Prozent zirka 10 Prozent ihres Wertes. Deutsche Anleihen schwächer. Ablösung ohne mi­nus 0.25 Proz. Don Ausländern konnten Bos­nische Eisenbahn 0,5 Proz. anziehen. Pfandbriefe weiter ruhig. Die Kurse schienen aber im all­gemeinen behauptet zu sein. Der Geldmarkt war unverändert. Tagesgeld 8,25 Prozent bis Lo, 5 Proz.; Monatsgeld 8,5 bis 10 Proz., Waren­wechsel 7,75 bis 7,25 Proz. Im Verlaufe gaben die Kurse bei ruhigem Geschäft weiter nach. Im allgemeinen konnte man erneute Verluste bis zu 1,5 Prozent feststellen. Polyphon waren um 4 Prozent nichtiger.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M. 4. Nov. Auftrieb: Rinder 1483 Stück; darunter '338 Ochsen, 60 Bullen, 625 Kühe, 432 Färsen; Kälber 379; Schafe 148; Schweine 4965. Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht­werts, jüngere 57 bis 61, ältere 53 bis 56, sonstige vollfleischige jüngere 48 bis 52; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 56 bis 59; sonstige vollfleischige ober ausgemästete 50 bis 55: Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts. 47 bis 51, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 43 bis 46, fleischige 36 bis 42, gering genährte 28 bis 35; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollsleischige, ausgemästete, höch­sten Schlachtwerts 57 bis 61, vollfleischige 53 bis 56, fleischige 48 bis 52. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 82 bis 85, mittlere Mast- und Saugkälber 76 bis 81, geringe Kälber 70 bis 75. Schweine. Fettschweine über 300 Pfund Le­bendgewicht 84 bis 87, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 84 bis 87, von etwa 200 bis 240 Pfund Le-

Büchertisch.

Hessischer Landkalender für das I a hr 1930 (211. Jahrgang). Herausgegeben im Auftrage der Zentralstelle zur Förderung der Volks­bildung und Jugendpflege von Karl Essel­born. Darmstadt, C. F. Wintersche Buchdruckerei. Preis 70 Pf. (513) Durch die besonders ge­schickte Auswahl der aufgenommenen Aussätze und Bilder wird der neue Jahrgang des Landkalenders noch mehr als sonst allen Beoölkerungsschichten willkommen fein. Neben den belehrenden Aufsätzen darunter einer von Amtsgerichtsrat Franz Gros in Gießen über das Hochstaplertum kommt auch Gemüt und Humor nicht zu kurz. Wie immer ist der biographische Teil, der neben Lebensskizzen der Minister von Brentano und Henrich u. a. in das Leben und Wirken des bekannten Künstlers Adolf Beyer in Darmstadt einführt und 250 Jahre Dienst an der hessischen Schule in der aus Oberhessen stammenden Familie Henkelmann an uns vorüber­ziehen läßt, gut vertreten. Recht glücklich ist dies­mal die Auswahl der Gedichte ausgefallen, unter denen wir auch eine Reihe tiefempfundener des Herausgebers finden. Und eine besondere Zierde sind die Bilder. Neben denen des geborenen Obcr- hessen Carl Barnas, von denen die beiden von der alten Friedrichshütte bei Laubach zugleich einen wertvollen Beitrag zur Kulturgeschichte liefern, mu­ten die Adolf Beyers ganz besonders heimatlich an und wirken in ihrer duftigen Schlichtheit gerad.zu nervenberuhigend. Hoffentlich greifen in Stadt und Land recht viele in ihren sonntäglichen ober abend­lichen Mußestunden nach dem alten Hausfreund. Sie werden es nicht bereuen.

Das Novemberheft der ZeitschriftD i e Kun ft", Verlag F. Bruckmann, A.-G., München, gibt aus Anlaß der Courbet-Ausstellung im Palais des Beaux Arts in Paris an Hand guter Repro­duktionen eine eingehende Darstellung der künst­lerischen Entwicklung dieses Meisters. Brachte das Oktoberheft schon einen Uebcrblitf über die Brun­nenschöpfungen des schwedischen Bildhaues Carl Milles, so finden wir nun hier eine Fortsetzung der Beschreibung feiner Werke. Mit den malerischen Schöpfungen Otto Herbigs, des Spaniers Juan Gris und den Landschaften von Franz Radziwill befassen sich weitere illustrierte Beiträge. In dem der Bau- und Wohnkunst gewidmeten Teil wird das Problem des Daches ob Flachdach als wesentliches Ge­staltungsprinzip oder wetterschützendes Steildach- von Dr.-Jng. Döcker sehr eingehend besprochen.

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7% Deutsche Relchranlcihe von 1929 .........

T-. liln.. Ablöl Schuld mit Aue .oL-tNcdHcu........

T" r "hn" l'l>">m. Rechl->

8% Hess. Bolköstaat von 1929

krückzahlb. 102%) ....

Obcrhcilen Provinz »Anleihe mst Auelol.»Nechten......

Dciilicke Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1 ......

8% stranks. Hyp.-Bank Goldvle. XIil unkündbar bis 1994 .

7% stranks. Hnp.-Bank Goldpse unkündbar bis 1932 .....

4¥t% Rbestiilche Hyp.-Bank

Lian, öolbpte........

8% Pr. Landeöpsandbriesanstalt.

Psandbriese 91. 17.....

8% Pr. LaiidespsandbriesanNalt, Komm.»Obi. R. 18.....

7% Pr. LaiideevIandbriesanstaU, Psandbriese 8L 10.....

.w. aua. ^>orlrreg»»ObItgation. rückzahlbar 1932 .....

4% OesterretchstlN« ®ol6tte..

4,20% Oellerr SU6errM

4% Oesterreichstche Einheitliche

Rente..........

4% Ungarstche Goldrte.....

4% Ungarische Staaltr. o. 1910 4y,% detgl. von 1913 ....

4% Ungarische Kronenrte.. . .

4% Türk. Zollanleihe v. 1911 .

4% Türkische Bagdadbahn-Anl.

Serie 1.........

4% bc-Sgl. Serie II.

6% Rumünstche veretnh. von 1903 ' »

4y,% )Numänfl(6e vereinh. Rente von 1018 .......

4% Rumanstche vereinh. Rente

87,25

99

50

9,8

89,25

47,25

48,3

94,75

85,5

78,65

98

95

89

26,5 3,25

21,6

2 7,55

7,4 7,4

8,7

13,85 ?

1 1 |£ 1 1 | | I | 1 1 1 1 II 1 1 1 ÄS 1 1 1 i 1

87,5

99

50,1

9,75

89

43,25

98

95

89

26,5

2,05

21,8

21,25 2

7.7

7,65

7,7

8,6

14

7,1

? «>S

|| | Il In» IS 1 1 II 1 1 1 I

Berlin, 2- November

Geld

Brief

Amerikanische Noten.....

Belgische Noten. ......

4,166

58,28

4,186

58,52

Dänische Noten ........

111,58

112,02

Englische Noten ........

20,342

20,422

stränzosische Noten..... .

16,44

16,50

Holländische Noten .......

168,19

168,87

Itallonstche Noten........

21,82

21,90

Norwegische Noten.......

111.66

112,10

Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling

58,55

53,79

Rumänische Noten.......

2,472

2,492

Schwedische Noten .......

111,88

112,32

Schwerer Noten ........

80,82

81.14

Spanische Noten........

Tschechoslowakische Noten.....

59,18

59.42

12,325

12,385

Ungarische Noten ........

72,83

73,13

2 November

4 November

'Amtliche Notierung

Amtliche Geld

Notierung Bries

Geld

Bries

Amst-«Notl

168,53

168,87

168,59

168,93

Buen.-AireS

1,728

1,732

1.734

1,738

Brss.-Antw

58,42

58,54

58.43

58,55

Christiania

111,87

112,09

111,91

112,13

Kopenhagen

111,92

112,14

111,94

112,16

Stockholm

112.16

112,38

112,10

112,32

HelstiigforS. Italien. -

10,489

21,87

10,509

21,91

10,493 21.88

10,513

21,92

London. . .

20,374

20,414

20,378

20,460

Ncuvork . .

4,1765

,1845

4,177

4.185

Paris....

16,45

16,49

16.45

16,49

Schweiz ..

80,925

81.085

80,965

81.125

Spanien .

59,46

2,008

59,58

59.31

59,43

Japan . . -

2,01.

2.020

2,024

?Hio de Jan

Wien in D--

0,4895

0,4915

0,4895

0,4915

Ceft. abgesl

58,72

58,84

58,74

58,86

Prag . . . . Belirad .

12,372

12,392

12,37

12,93

7,387

,401

7.386

7,400

Vndavest -

70,01

70,15

73,01

73,15

ihil Tariert?

3,017

3,023

3,024

3,030

Lissabon -. .

18,78

18,82

18,78

18,82

Tanjig. . . .Oonft-niin-

81,45

81,61

81,47

81,63

1,978

1,682

1,978

1,982

Athen. .

5,395

5,405

5,415

5.425

Sanaba .

4.116

4,124

4,121

4.129

Urn .uab .

4,016

20,895

4,024

3,996

4.004

(Sotto ..

20,935

20,89

20,90