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Es ist zur Zeit schwer, ein Urteil über die Wirtschaftslage in Deutschland abzugeben. Denn der große Mangel an billigem Kapital hat es mit sich gebracht, daß sich von dieser Seite gesehen heute fast alle Geschäfte in einer ungünstigen Situation befinden. Nachdem die Erntearbeiten in der Landwirtschaft beendet worden sind und damit der Höhepunkt des land- wirtschastlichen Teschasligungsgrades erreicht ist, kann eine saisonmähige Entlastung des deutschen Arbeitsmarktes nicht mehr erwartet werden. Infolgedessen haben sich auch die ungünstigen Anzeichen für ein baldiges Saisonende auf dem Arbeitsmarkt verstärkt, und in der Arbeitslosenversicherung ist die Zahl von 830 020 Haupt- unterstühungsempfängern erreicht worden, das sind rund 220 000 Köpfe mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres, in dem diese Grenze erst Witte November überschritte wurde. Wenn also die deutsche Wirtschaft trotz des verhältnismäßig günstigen Fortganges der Bautätigkeit im laufenden Jahre nicht in der Lage war, die freiwerdenden Arbeitskräfte aufzunehmen, so liegt hierin vor allem der Beweis, daß die Gesamt- lage des Jahres 1 929 ungünstig ist und zu der Mehrbelastung des Arbeitsmarktes beigetragen hat. Aber auch die Aussichten für den Bau markt sind nicht gerade als günstig, zumindest aber als unsicher anzusehen. Die Schwierigkeiten liegen vor allem auf dem Gebiete der Wohnungsbaufinanzierung, wo nur durch verstärkte Inanspruchnahme kurzfristiger Kredite, die gegenwärtig etwa 1/2 Milliarde Mark betragen dürften, für die fehlenden Hypothekar- kredite ein Ausgleich geschaffen werden konnte. Die angespannte Finanzlage der Kommunen zwingt Die öffentliche Bautätigkeit zur Vorsicht und 'Einschränkung, während die gewerbliche Bautätigkeit auch durch die schwierigen Kapitalverhältnisse zurückgehen muß. Man kann natürlich die Aussichten der Wirtschaftslage nicht nur von der Seite des Daumarltes aus betrachten. Die Schlüsselindustrien verfügen über Pro- dultionszisfern, die immer noch ziemlich hoch sind und ganz und gar nicht auf eine rückgängige Konjunktur hindeuten. Allerdings wird es sich in der nächsten Zeit zeigen, ob die Industrie infolge der verringerten Aufnahmefähigkeit des Inlandrnarktes gezwungen ist, sich stärker im Export zu betätigen. Die Voraussetzungen für eine solche stärkere Betätigung sind, wie die Außen- handelszisfern beweisen, gegeben, denn die Ausfuhr von Fertigwaren konnte in diesem Jahre von Monat zu Monat, wenn auch letzthin in vermindertem Tempo, gesteigert werden.
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benögewicht 85 bis 88, von etwa 160 bi£ 200 Pfund Lebendgewicht 84 bis 87. fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 80 bis 84. Marktverlauf: Rinder mäßig-rege, ausverkauft. Schweine schleppend, Lieberstand. Kälber und Schafe rege, geräumt.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 4. Nov. Zu Beginn der neuen Woche herrschte an ier Produktenbörse ruhige Stimmung. Das Geschäft bewegte sich in engen Grenzen, die Grundstimmung war gut behauptet. Etwas Nachfrage bestand am Drot- getreidemarkt für Weizen, der etwas anziehen konnte. Roggen war dagegen knapp gehalten. Einige älmsähe kamen ferner am Mehimarkt zustande, an dem Weizenmehl im Einklang mit der Preislage für Weizen 0,50 Mk. höher lag. Futtermittel waren vernachlässigt. Weizenkleie eher etwas schwächer. Es wurden notiert: Weizen 25,50 bis 25,60; Roggen 18 50 bis 18,75; Sommergerste für Brauzwecke 20 bis 20,50; Hafer, inländischer 18,75; Mais (gew) für andere Zwecke 19,25; Weizenmehl, süddeutsche Spezial 0 38 bis 33,50; Roggenmehl 27.25 bis 28; Weizenkleie 9,75 bis 10; Roggenkleie 10 bis 10,25; Erbsen, je nach Qualität für Sf e'sezwecke 31 bis 44; Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 55 bis 100; Heu. süddeutsches, gut, gesund, trocken 11 bis 11,25; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 6;. Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 5.75 bis 6; Treber, getrocknet 16,50 bis 17,50. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Eiermarkt.
Marktlage: Geschäft ruhig. Kühlhausware weiter gefragt, frische Ware stark vernachlässigt. Die steigenden Arbeitslosenziffern drücken stärker auf die Stimmung. Man red)net jedoch mit Eintritt einer källeren Witterung mit einem besseren Geschäft. Preise in Pfennig per Stück: bulgarische 12.25 bis 12.50; holländische 16.00 bis 18,00; jugoslawische 12,25 bis 12,50; polnische 11,50 bis 11,75; russische 12,50 bis 12,75; chinesische 11,50 bis 12; dänische 16,00 bis 18,50; belg.-slandr. 15,75 bis 16,00; rumänische 11,75 bis 12,00; norddeutsche 15,00 bis 16,00.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 v. H., Lombardzinsfuß 8 o. H.
• D i e amtliche Großhandelsindex- z i f f e r. Die auf den Stichtag des 30. Oktober berechnete Grohhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes ist gegenüber der Vorwoche (137,0) um 0.4 Prozent auf 136,5 Prozent zurückgegan- gen. Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 0,8 Prozent auf 130,2 (131,2) gesunken. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren hat um 0.2 Prozent auf 130,6 (130,8) nachgegeben. Die Indexziffer für industrielle Fertigwaren weist mit 156,5 keine Veränderung auf.
’ Elektrizitäts-A. -G. vorrn. W. L a h- metjer & Co., Frankfurt a. M. Die G.-V. genehmigte ohne Erörterung den bekannten Abschluß für 1828/29 mit 12 (i. CB. 10) Prvz. Dividende auf die Stamm- und 6 Proz. auf die Vorzugsaktien.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a.M., 4.Nov. Tendenz: etwas schwächer. — In Dörsenkreisen hatte man gehofft, daß das Volksbegehren einen negativen Verlauf nehmen würde. Man war mit der Erreichung der erforderlichen Stimmenzahl sehr unzufrieden, wenn auch nur ein ganz geringer Erfolg zu verzeichnen ist, wobei allerdings das Endziel auf einen Volksentscheid weit im Hintergründe steht. Zu Beginn der neuen Woche wurde hierdurch die Börse nachteilig beeinflußt, so daß die Tendenz zur Schwäche neigte. Die Unternehmungslust beschränkte sich auf ein Minimum, da Anregungen nicht Vorlagen, zumal die meisten Auslandbörsen am Samstag geschlossen waren. Orders lagen kaum vor, aber auch das Angebot war nicht dringend, so daß die Kursrückgänge in den meisten Fällen äußerst gering blieben. Gegenüber den Schlußkurfen vom Samstag ergaben sich Abschwächungen boru 1 bis 3 Prozent. Nur Spezialwerte waren etwas mehr angeboten und hatten dementsprechend größere Verluste aufzuweisen. Dies traf vor allem am Elektromarkt zu. Schuckert
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Wendigkeit, den von der Wirtschaft so dringend ersehnten Abbau des deutschen Zinsniveaus von sich aus einzuleiten. Denn die Reichsbank hat nicht erst eine Entspannung am Geld- und Kapitalmarkt abgewartet, sondern sie hat von sich aus das Mittel der Diskontsenkung angewandt, um diese Entspannung herbeizuführen und dadurch wenigstens den Versuch einer Konjunkturankurbelung zu machen. Man darf hinsichtlich der Folgen der Diskontsenkung für die Konjunktur nicht zu optimistischer Auffassung sein, denn zunächst einmal beträgt die Senkung nur Vs Prozent, weiter aber mutz abgewartet werden, ob sich am Kapitalmarkt wirklich eine bedeutende Besserung der Verhältnisse ergibt. Anderseits ist überhaupt eine Diskontsenkung am Ausgang des Jahres eine ungewöhnliche Erscheinung, da zum Jahresende sich der Kreditbedarf der Wirtschaft erheblich verstärkt. Die Reichsbank wäre sicherlich in der Lage gewesen, eine Diskontfenkung um 1 Prozent vorzunehmen, wenn sie lediglich von der günstigen Verfassung ihres Status ausgegangen wäre, zumal auch der Llltimo-Oktober- ausweis ein normales Aussehen zeigt und die seit Wochen anhaltende günstige Entwicklung des Reichsbankstatus erneut bestätigt. Aber eines muß in diesem Zusammenhang noch sehr beachtet werden: das Kapitalbedürfnis der öffentlichen Hand, insbesondere der Kommunen, welches bisher nur mager befriedigt werden konnte. Sollte sich Herausstellen, daß an den internationalen Geldmärkten wirklich der Wendepunkt eingetreten ist, ferner daß die öffentliche Kreditversorgung Deutschlands von jetzt ab in klarere Bahnen geleitet werden kann, dann wird zu Beginn des nächsten Jahres bestimmt mit einer abermaligen Diskontfenkung um V2 Prozent zu rechnen sein.
0er Rsichsbank-Giaius am 31. Oktober.
Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 31. Oktober hat sich die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks. Lombards' und Effekten in der Ultimo- Woche um 619,8 Millionen auf 2741,3 Mill. RM. erhöht. Im einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 463,5 Millionen auf 2-150.0 Mill RM, die Lombardbestände um 64,6 Millionen auf 106,6 Mill. RM. und die Befände an Reichsschatzwechseln um 86,7 Mill, auf 92,2 Mill. RM. zugenommen.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 762,5 Milk. Reichsmark in den Verkehr abgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknvten um 722,5 Will, auf 4333:0 Milk. RM., derjenige an Rentenbankscheinen um 40,0 Mikl, auf 407.1 Mill. RM. erhöht. Dementsprechend sind die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 14,2 Mill. RM. zurückgeaangen. Die fremden Gelder zeigen mit 454,0 Mill. RM. eine Abnahme um 100,5 Millionen Reichsmark.
Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen zusammen haben sich von 15.2 Mill, auf 2588.1 Mill. RM. erhöht, und zwar haben ixe Goldbestände um 10.2 Mill, auf 2229,1 Mill. Reichsmark, die Bestände, an deckungsfähigen Devisen um 5,0 Mill, auf 359,0 Millionen Reichsmark zugenommen.
Die Deckung derNoten durch Gold allein .betrug 46,1 v. H. gegen 54,0 V. H. in der Vorwoche, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen 53,6 v. H. gegen 62,6 v. H.
Zinsen-Abbau.
In Anpassung an die Entwicklung der Geldmarktlage und mit Rücksicht auf die von der Reichsbank dorgenommene Diskontermäßigung hat die Preußische Staatsbank (See- handlung) ihre im Verkehr mit den Banken und Bankiers geltenden sämtlichen Haben- und Soll-Zinssätze um 0,5 v. H. herabgesetzt. Die Abgabe der preußischen Schahanweisungen mit sechsmonatiger Laufzeit erfolgt an die Banken zum Diskontsatz von 8 v. H. nominell, d. h. wegen der Vorauszahlung der Zinsen effektiv zu 8,33 v. H.
Die ^Bereinigung Berliner Banken und Bankiers hat infolge d.>r Ermäßigung des ReichsbankdiZko.'.tsahes ebenfalls beschlossen. die Habenzinsen für täglich fällige Guthaben von 4.5 auf 4 v. H. in provisionsfreier Rechnung und von 5 auf 4,5 v. H. in provisionspflichtiger Rechnung herabzusetzen. Die Sollzinsen werden ebenfalls um 0,5 v. H. ermäßigt.
eröffneten 5, Siemens 4 und Gesfürek 3,75 Proz. schwächer. AEG. und Licht und Krast lagen wenig verändert. Stärker gedrückt waren noch von Kunstseidenwerten Aku mit minus 5 Prozent und von Zellstoffwerten Waldhof mit minus 4 5 Prozent. Am Chemiemarkt gaben Farben 1'75 Prozent und Deutsche Erdöl 3 Prozent nach. Kaliaktien bis 3 Prozent schwächer. Nur Montanwerte ruhig, und Montanpapiere waren um 1 bis 2,5 Prozent abgeschwächt. Etwas Interesse bestand für Danken. Danatbank. Deutsche Dank und Dresdner Bank konnten bis 1,75 Prozent gewinnen. Renten still und zumeist leicht nachgebend. Im Verlaufe trat eine wesentliche Beruhigung ein, nachdem schon gleich nach Festsetzung der ersten Kurse eine gewisse Widerstandsfähigkeit zu erkennen war. Die Stimmung besserte sich weiter, so daß in der zweiten Dörsenstunde die Tendenz freundlicher war. Am Elektromarkt traten bei etwas zunehmendem Interesse Besserungen von 1 bis 2,5 Prozent ein. Auch an den übrigen Märkten waren kleine Erholungen zu verzeichnen. Am Geldmarkt war der Sah für Tagesgeld mit 8 Prozent etwas angespannter. Arn Devisenmarkt war die Mark etwas nachgebend. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1810, gegen Pfund 20,402, London gegen Kabel 4,8795, gegen Paris 123,835, gegen Madrid 34,30, gegen Mailand 93,15, gegen Holland 12,0890.
Berliner Börse.
Berlin, 4. Nov. Nachdem die Spekulation sich schon im heutigen Dormittagsverkehr größere Zurückhaltung auferlegt hatte, eröffnete auch die erste offizielle Dürfe der neuen Woche in unsicherer Haltung. Der dreitägige Ausfall der Neuyorker Börse lieh nicht nur die Anregungen von drüben ausfallen, sondern hatte auch Bedenken aufkommen lassen, daß die Baissebewegung drüben ihr Ende noch nicht erreicht habe. Vorläufig könne man sich noch kein klares Bild darüber machen, wie sich auf das Resultat des Volksbegehrens hin die innen- und außenpolitische Lage, nicht zuletzt aber auch die internationale Situation, entwickeln werden. Die 0,5- proz. Diskontsenkung der Reichsbank war schon am Samstag in der Kursbewegung eskontiert. Beachtung fand dagegen, daß noch ein Direktor bei der Aku ausgeschieden ist, man wollte aus diesem Llmstand folgern, daß bei dieser Gesellschaft noch nicht alles in Ordnung ^u sein scheine. Die ersten Notierungen waren zwar nicht ganz so schwach wie vorbörslich erwartet, da die Spekulation angeblich noch hier und da Material schuldig war. Die Rückgänge betrugen aber doch in sehr vielen Fällen 1 bis 3 Prvz. Darüber hinaus verloren Reichsbank 4,25 Prozent, Salzdetfurth 3,75 Proz., Deutsche Linoleum 3,75 Proz., RWE. 4 Proz., Siemens 3,9 Proz., Löwe 4,5 Proz., Aku 5,40 Proz., Polyphon 3,5 Proz. usw. Durch festere Haltung zeichneten sich Bank für Brauindustrie, Laura- hütte, BMW. und Schlesische Textil aus. Letztere gewannen bei einer Steigerung von 16,75 auf 18 Prozent zirka 10 Prozent ihres Wertes. Deutsche Anleihen schwächer. Ablösung ohne minus 0.25 Proz. Don Ausländern konnten Bosnische Eisenbahn 0,5 Proz. anziehen. Pfandbriefe weiter ruhig. Die Kurse schienen aber im allgemeinen behauptet zu sein. Der Geldmarkt war unverändert. Tagesgeld 8,25 Prozent bis Lo, 5 Proz.; Monatsgeld 8,5 bis 10 Proz., Warenwechsel 7,75 bis 7,25 Proz. Im Verlaufe gaben die Kurse bei ruhigem Geschäft weiter nach. Im allgemeinen konnte man erneute Verluste bis zu 1,5 Prozent feststellen. Polyphon waren um 4 Prozent nichtiger.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M. 4. Nov. Auftrieb: Rinder 1483 Stück; darunter '338 Ochsen, 60 Bullen, 625 Kühe, 432 Färsen; Kälber 379; Schafe 148; Schweine 4965. Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 57 bis 61, ältere 53 bis 56, sonstige vollfleischige jüngere 48 bis 52; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 56 bis 59; sonstige vollfleischige ober ausgemästete 50 bis 55: Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts. 47 bis 51, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 43 bis 46, fleischige 36 bis 42, gering genährte 28 bis 35; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollsleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 57 bis 61, vollfleischige 53 bis 56, fleischige 48 bis 52. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 82 bis 85, mittlere Mast- und Saugkälber 76 bis 81, geringe Kälber 70 bis 75. Schweine. Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 84 bis 87, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 84 bis 87, von etwa 200 bis 240 Pfund Le-
Büchertisch.
— Hessischer Landkalender für das I a hr 1930 (211. Jahrgang). Herausgegeben im Auftrage der Zentralstelle zur Förderung der Volksbildung und Jugendpflege von Karl Esselborn. Darmstadt, C. F. Wintersche Buchdruckerei. Preis 70 Pf. (513) — Durch die besonders geschickte Auswahl der aufgenommenen Aussätze und Bilder wird der neue Jahrgang des Landkalenders noch mehr als sonst allen Beoölkerungsschichten willkommen fein. Neben den belehrenden Aufsätzen — darunter einer von Amtsgerichtsrat Franz Gros in Gießen über das Hochstaplertum — kommt auch Gemüt und Humor nicht zu kurz. Wie immer ist der biographische Teil, der neben Lebensskizzen der Minister von Brentano und Henrich u. a. in das Leben und Wirken des bekannten Künstlers Adolf Beyer in Darmstadt einführt und 250 Jahre Dienst an der hessischen Schule in der aus Oberhessen stammenden Familie Henkelmann an uns vorüberziehen läßt, gut vertreten. Recht glücklich ist diesmal die Auswahl der Gedichte ausgefallen, unter denen wir auch eine Reihe tiefempfundener des Herausgebers finden. Und eine besondere Zierde sind die Bilder. Neben denen des geborenen Obcr- hessen Carl Barnas, von denen die beiden von der alten Friedrichshütte bei Laubach zugleich einen wertvollen Beitrag zur Kulturgeschichte liefern, muten die Adolf Beyers ganz besonders heimatlich an und wirken in ihrer duftigen Schlichtheit gerad.zu nervenberuhigend. Hoffentlich greifen in Stadt und Land recht viele in ihren sonntäglichen ober abendlichen Mußestunden nach dem alten Hausfreund. Sie werden es nicht bereuen.
— Das Novemberheft der Zeitschrift „D i e Kun ft", Verlag F. Bruckmann, A.-G., München, gibt aus Anlaß der Courbet-Ausstellung im Palais des Beaux Arts in Paris an Hand guter Reproduktionen eine eingehende Darstellung der künstlerischen Entwicklung dieses Meisters. Brachte das Oktoberheft schon einen Uebcrblitf über die Brunnenschöpfungen des schwedischen Bildhaues Carl Milles, so finden wir nun hier eine Fortsetzung der Beschreibung feiner Werke. Mit den malerischen Schöpfungen Otto Herbigs, des Spaniers Juan Gris und den Landschaften von Franz Radziwill befassen sich weitere illustrierte Beiträge. In dem der Bau- und Wohnkunst gewidmeten Teil wird das Problem des Daches — ob Flachdach als wesentliches Gestaltungsprinzip oder wetterschützendes Steildach —- von Dr.-Jng. Döcker sehr eingehend besprochen.
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8% Hess. Bolköstaat von 1929
krückzahlb. 102%) ....
Obcrhcilen Provinz »Anleihe mst Auelol.»Nechten......
Dciilicke Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1 ......
8% stranks. Hyp.-Bank Goldvle. XIil unkündbar bis 1994 .
7% stranks. Hnp.-Bank Goldpse unkündbar bis 1932 .....
4¥t% Rbestiilche Hyp.-Bank
Lian, öolbpte........
8% Pr. Landeöpsandbriesanstalt.
Psandbriese 91. 17.....
8% Pr. LaiidespsandbriesanNalt, Komm.»Obi. R. 18.....
7% Pr. LaiideevIandbriesanstaU, Psandbriese 8L 10.....
.w. aua. ^>orlrreg»»ObItgation. rückzahlbar 1932 .....
4% OesterretchstlN« ®ol6tte..
4,20% Oellerr SU6errM
4% Oesterreichstche Einheitliche
Rente..........
4% Ungarstche Goldrte.....
4% Ungarische Staaltr. o. 1910 4y,% detgl. von 1913 ....
4% Ungarische Kronenrte.. . .
4% Türk. Zollanleihe v. 1911 .
4% Türkische Bagdadbahn-Anl.
Serie 1.........
4% bc-Sgl. Serie II.
6% Rumünstche veretnh. von 1903 ' • • » •
4y,% )Numänfl(6e vereinh. Rente von 1018 .......
4% Rumanstche vereinh. Rente
87,25
99
50
9,8
89,25
47,25
48,3
94,75
85,5
78,65
98
95
89
26,5 3,25
21,6
2 7,55
7,4 7,4
8,7
13,85 ?
1 1 |£ 1 1 | | I | 1 1 1 1 II 1 1 1 ÄS 1 1 1 i 1
87,5
99
50,1
9,75
89
43,25
98
95
89
26,5
2,05
21,8
21,25 2
7.7
7,65
7,7
8,6
14
7,1
? «>S
|| | Il In» IS 1 1 II 1 1 1 I । । । । • । । ।
Berlin, 2- November
Geld
Brief ■
Amerikanische Noten.....
Belgische Noten. ......
4,166
58,28
4,186
58,52
Dänische Noten ........
111,58
112,02
Englische Noten ........
20,342
20,422
stränzosische Noten..... .
16,44
16,50
Holländische Noten .......
168,19
168,87
Itallonstche Noten........
21,82
21,90
Norwegische Noten.......
111.66
112,10
Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling
58,55
53,79
Rumänische Noten.......
2,472
2,492
Schwedische Noten .......
111,88
112,32
Schwerer Noten ........
80,82
81.14
Spanische Noten........
Tschechoslowakische Noten.....
59,18
59.42
12,325
12,385
Ungarische Noten ........
72,83
73,13
2 November
4 November
'Amtliche Notierung
Amtliche Geld
Notierung Bries
Geld
Bries
Amst-«Notl
168,53
168,87
168,59
168,93
Buen.-AireS
1,728
1,732
1.734
1,738
Brss.-Antw
58,42
58,54
58.43
58,55
Christiania
111,87
112,09
111,91
112,13
Kopenhagen
111,92
112,14
111,94
112,16
Stockholm ■
112.16
112,38
112,10
112,32
HelstiigforS. Italien. -
10,489
21,87
10,509
21,91
10,493 21.88
10,513
21,92
London. . .
20,374
20,414
20,378
20,460
Ncuvork . .
4,1765
,1845
4,177
4.185
Paris....
16,45
16,49
16.45
16,49
Schweiz ..
80,925
81.085
80,965
81.125
Spanien .
59,46
2,008
59,58
59.31
59,43
Japan . . -
2,01.
2.020
2,024
?Hio de Jan
Wien in D--
0,4895
0,4915
0,4895
0,4915
Ceft. abgesl
58,72
58,84
58,74
58,86
Prag . . . . Belirad .
12,372
12,392
12,37
12,93
7,387
,401
7.386
7,400
Vndavest -
70,01
70,15
73,01
73,15
ihil Tariert?
3,017
3,023
3,024
3,030
Lissabon -. .
18,78
18,82
18,78
18,82
Tanjig. . . .Oonft-niin-
81,45
81,61
81,47
81,63
1,978
1,682
1,978
1,982
Athen. .
5,395
5,405
5,415
5.425
Sanaba .
4.116
4,124
4,121
4.129
Urn .uab .
4,016
20,895
4,024
3,996
4.004
(Sotto ..
20,935
20,89
20,90


