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Turnen, Sport und Spiel
Das ist das Wesentlich! erziehlich Bedeutsame, daß
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Meister Reinhard Schepp,
Meister Reinhard Schepp.
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400-Meter-Lauf ^c5l-®öix3.
800-Meter-Lauf: Pohl-Gon«.
2lber dieser Kampf soll falten bleiben. Das ist eine Hauptforderung. Wir haben erlebt, daß auch Jugend heute teilweise viel zu oft zur Teilnahme an Kämpfen nicht nur zugelassen, sondern geradezu ausgereizt wird. Das ist Versündigung am Sportgeist und an der Jugend zugleich. Es genügt, wenn ein Junge jährlich einmal an einem sportlichen Wettkampf in irgendwelchen leichtathletischen Hebungen teilnimmt.
Am höchsten aber bewerten wir den Wannschaftslampf, der jeden einzelnen zum Dienen am Ganzen zwingt. Darum schätzen wir Staffeln so hoch. Wettkämpfe der Jugendlichen sollten grundsätzlich möglichst oft in Form von Mann- schaftskämpfen ausgetragen werden. Das iaht sich meist machen. Schulen kämpfen gegeneinander, indem jede einzelne Schule einen bestehenden Hundertsah ihrer Schüler zum Endkampfe in den verschiedenen vereinbarten Hebungen antreten läßt. Die Leistungsergebnisse jedes Schülers, was natürlich Punktbewertung voraussetzt, werden zusammengezählt, und die Summe wird durch die Anzahl der teilnehmenden Hundertsätz« geteilt. Das Ergebnis stellt die mit anderen vergleich-
ISOO-Wetcr-Lauf: Weister Otto Schweitzer. Gettenau ; 1. Sieger Adolf Ladner. Gettenau.
5000-Meter-Laus: Weister Adolf Lakmer Gettenau.
Kugelstoften: Weister Will,. Lotz. Bisses: 1. Sieger Karl Hensel. Obbornhofen.
Steinstoben. Weister W. Lotz. Bttses; 1. Sieger Ä. Hensel, Obbornhofen.
Speerwerfen Meist« W Lotz. Bisses.
DiStus- M üer Karl Klöppel, Wau berg. 1. Sieger Wtttz Lotz, Bisses
bare ..Leistung" der Schule dar.
Gau Wetterau.
Zugendturnen, volkstümliche und Gcräte-Meisterichaften.
Am Sonntag fand in Dauernheim
Jugendturnen mit den Meisterschasts-Wettrümp- fen des Gaues Weiler au statt, nachdem am Abend vorher eine schone Begrüßungsfeier die Turner und die OrtSetnwohner in harmonischer Weise vereinigt hatte. Aus der Siegerliste des WetturnenS geben wir folgenden Auszug:
Jugendturner, l 6 — 18 Jahre. Zehnkampf 1. Wilh. Wenzel. Glauberg. 175 P.; 2. Heinrich Jungem. Glauberg, und Rudolf Rohrbach, Leihgestern. 172 P.: 3. Wilh. Lehr, Glauberg, 166 P.; 5. Hugo Schweitzer. Wohnbach, 159 P.; 7. Walter Schepp. Pohl-GönS. 157 P.; 9. Bftlh. Henzel, Obbornhofen. 152 P.; 14. Willi Hofmann, Berstadt: 16. Albrecht Drost, Obbornhofen.
Jugendturner. 14—16 Jahre, Zehnkampf: 1. Erwin Gambert, Pohl-Göns, 164 P.; 2. Karl Belten, Leihgestern, 163 P.: 3. Otto Martin, Leihgestern, 159 P; 4. Richard Schaum, Leihgestern. 157 P., 8. Ludwig Schäfer. Htphe. 11. Otto Funl, Leihgestern: 13. Reinhardt Herbei, Pohl-Göns; 15. Robert Binze, Pohl-Göns.
Jugendturner. 10—14 Jahre, Siebenkampf: 1. Georg Sommer. Friedberg- Fauerbach, 113 P.: 2. Helmut Müller, Berstadt, 102 P.: 3. Gustav Schimpf. Friedberg-Fauerbach, und Albert Mappes, Obcrfleen, 98 P.; 4. Otto Dönges, Dleichenbach, 97 P.; 5. Richard Schäfer, Htphe. 96 P.: 6 Erwin Will, Pohl-Göns: 7. Richard Samerkorn, Pohl-GönS: 8. Ewald Drückel, Pohl-Göns: 9. Gustav Schäfer, Htphe: 10. Walter Müller. Berstadt: 12. Hermann Sink. Htphe: 18. Hans Althaus, Leihgestern: 19. Karl Dommann, Htphe, und Albert Kaiser. Berstadt: 20. Karl Schneller. Htphe: 21. Walter Wehrum. Leihgestern, und Albert Stock. Berstadt: 22. Karl Stock, 'Berstadt.
Jugendturner bis 10 Jahre, Vier- kampf: 1. Heinrich Horn. Friedberg-Fauerbach, 60 P.: 2. Willi Lind. Berstadt. 58 P.: 3. Arthur Schneider. Berstadt, und August Herbann. Burg» gräfenrode, 56 P., 4. Arthur Sack. Htphe. 54 P.: 5 Theodor Parr. Htphe. 52 P.. 10. Heinrich Lehr, Htphe.
Turnerinnen, 16—18 Jahre: 1. Käthe Sehb. Eichen, 117 P.: 2. Käten Kitz. Sichen, 108 P.
Gerätemeisterschaften:
1. Reck: Meister Heinrich Glaum, Oberlleen, 89 P.
2. Darren: Meister Hermann Dehner. Burg- gräsenrode. 84 P.
3. Pferd: Meister Karl Klöppel, Glauberg, 76 P. Leichtathletische Meisterschaften.
100-Meter-Lauf: Meister Karl Prh. Watzenborn: 1. Sieger Robert Knorz. Pohl-Göns.
200-Me ter-Lauf: Meister Adolf Philippi, Wohnbach: 1. Sieger Rob Knorz. Pohl-GönS.
einer Willensfchule. wie es eine von stärkerer Wirkung überhaupt nicht geben kann. Auch das Turnen an den Geräten stärkt den Willen, es hat dazu das Eigenartige, dah eS zum Mute erzieht. Aber es gibt nichts, waS nicht nur den unb jenen Ehrgeizigen, nicht nur gewisse körperlich hervorragend Begabte, sondern alle so eisen- harl zum WcQen zwingt wie der Sport. Die deutsche Schule versündigte sich, wenn sie nicht gerade in unserer Zeit der allgemeinen WlllenS- erschlaffung die Willensschule des Sports der Gesamterziehuug dienstbar machte. Darum stellen wir zwei Forderungen: 1. Der sportliche Kampf soll eine Rolle in der Schule spielen, der Etnzellampf im Kurz- und Wittelstreckenlauf, im Hoch- und Weitsprung, im Ballwurf. Kugelstoß. Speer- und Diskuswurf, dazu im Hürdenlaus und Stabsprung. ? ^Alljährlich einmal sollen in jeder Klasse ßet* stüpgsmessungen stattfinden. und die Leistungen sollen auf einem Leistungsbogen verzeichnet stehen, der den Schüler die ganze Schulzeit hindurch begleitet.
Der Kampf kann übertrieben, kann falsch betrieben werden, wir wissen es alle. An die Stelle reiner Freude an der Ratur, am Leibe und an seiner Tüchtigkeit kann rein äußerlicher Ehrgeiz treten. Sucht nach Abzeichen, Kränzen, Diplomen. Wunsch in Zeitungen genannt und gc v ect zu werden. Wird der Ehrgeiz nicht mehr besriedigt, weil die Leistungshöhe sinkt, kann die Lust an Sport und Turnen überhaupt verschwinden Ebenso können diejenigen, die nach redlichem Streben erkennen, daß sie mit ihren Leistungen niemals Siege erringen werden, den Wut und wiederum auch die Lust an der Hebung des Lc:ocs verlieren. Solche Folgen müllen verhütet werden.
Aber wie? Die Höchstleistung des gesunden Jugendlichen muh von Jahr zu Jcchr Steigerungen aufweifen. Wenn wir akso heute sein« Leistungen mellen, dann kämpft er, indem er sie möglichst hoch zu gestalten sucht, gleichsam mit seinem eigenen Selbst vom vorigen Jahre. Diesen Kampf müssen wir besonders betonen. Auf der ersten Sette des Leistungsbogens jedes Schülers tragen wir in Kurven die Entwicklung ein, die seine Leistungen auf jedem einzelnen Haupt- flcbicte nehmen. Wir berechnen die Zunahme nach Dem Hundertsatz und geben diese Zunahme auf angehängten Tabellen bekannt. Da stehen dann nicht diejenigen obenan, welche die absoluten Höchstleistungen erreicht haben, fonbem diejenigen, die ihre voriährige Leistung verhältnismäßig am stärksten verbessert haben. DaS spornt alle an. die Starken wie die Schwachen. Wan kann «S natürlich nicht Jahr für Jahr für alle Klaffen und für alle Hcbung«arten machen. Aber auch nur hier unb da gemacht, wird eS feinen Zweck nicht verfehlen. Wan kann fo Klassen gegeneinander wett- kümpfen (allen. Wan sagt zu Ostern an: wir wissen, welche 2eiftiengen ihr im Hochlprung. Speerwurf und lOO-Weter-Lau! habt. Run wollen wir sehen, wie ihr eure Leistungen bis Ostern nächsten Jahres vervefsert. Diejenige Klasse ist Siegerin, nicht welche die besseren Lei- stungen, sondern die gröberen Leistungszunahmen bis nächste Ostern haben wird. Geisow, der ausgezeichnete Vertreter deS Deutschen Schwimm- verbandeS, hat einmal geschrieben, daß der Wahl- spru-ch deS wahren Sportsmanns sein soll: „Richt aus daS Beste, aus Dein Bestes kommt es on." Sin Dorgehen, wie wir es vorgeschlagen haben, kann helfen, diesen wundervollen Wahl- spruch unseren Schülern lcbendcg au machen.
Rur dürfen wir bei ihm nicht stehen bleiben. Kein Junge wird auf die Dauer von ihn, befriedigt werden. Er will den anderen, den Wtt- schulcr, den Gegner niederringen, will über ihn triumphieren, tollt ihn hinter (ich lallen, unter sich wissen und will sich dessen freuen. Das ist nun einmal die Art deS Jimgen wenigstens des größeren. So toill er den eigentlichen Äon*et
Sport und Wettkampf in der Schule.
Don Direktor Dr. E. Jleuenäorff.
der Behauptung daß ft« nicht auf treten würden, falls die ötaqur abgeschafft werden sollte. — Weidlnger, der letzte Budapester Elaaue- beherrscher. hat auch schon längst das Zeitliche gesegnet 3m RakionalrHeater und in der Königlich Hngarischen Oper erzählen sich aber die älteren Mitglieder noch immer nette Geschichten von den goldenen Zeiten, in denen Onkel Wei- bfnger daS Szepter führte. Allerdings war Wei- öinqer fein Halsabschneider, jeder Schauspieler, der in Geldnöten war, tonnte sicher sein, dah der Elaqueches ihm auch in dieser Beziehung helfen werde In Budapest lebt die von ihm geschallene Tradition noch fori; das Publikum glaubt zu führen, aus eigener Wachtvollkommenheit zu applaudieren, wird aber in Wirklichkeit geführt und gelenkt.
die Mitangeklagte mit verheirateten Wannern unterhalten hatte, dazu ausg«nutzt, um von diesen Geldbeträge zu «pressen, was chm auch in einigen Fällen gelang. Hieraus und au8 dem unsittlichen Gewerbe, das die Angeklagte trieb, bestritten sie ihren gemeinsamen Lebensunterhalt. Weiter hatte der Angeklagte in einem Fall eine Quittung mit einem tpm nicht Ankommenden Rain en unterzeichnet, außer bem hatte er sich noch bei einem Althändler einen kleineren Geldbetrag erschwindelt. In sämtlichen Fällen wurde er für schuldig befunden und zu einer Gesamtge- sängniSftrasc von 1 Jahr 4 Monaten verurteilt. Wit Rücksicht auf fein schamloses Der- halten wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren aberkannt. Die Mitangellagle wurde mangels ausreichenden Beweises freigesprochen.
Der Rechner einer FeldbereinigungSgesellschaft, der zugleich auch Rechner einer Genossenschaft war. hatte sich an den ihm anvertrauten Geldern wiederholt vergriffen und so im Laufe der Zeit mehrere tausend Mark unterschlagen. Mit Rücksicht darauf, daft er sofort nach der Entdeckung sein ganzes Vermögen den Geschädigten verpfändete und diese dadurch zu einem großen Teil schadlos hielt, wurde gegen ihn auf eine Strafe von 6 Monaten Gefängnis erkannt.
Ein schon mehrfach vorbestrafter junger Mann hatte sich durch Vorspiegelung falscher Tatsachen bei einem Händler mehrere Zentner Holz erschwindelt. Obwohl er bereits rückfällig war. wurden ihm nochmals mildernde Hmstände zugebilligt und er in Anbetracht seiner Jugend zu der gesetzlich zulässigen Mindeststrafe von drei Monaten Gefängnis verurteilt.
langen jeden zu seiner Höchstleistung drängt. Der Sport ist kein abgeschlossenes Hebungsgebiet. Er ist eine Hebungsweife. Freilich läßt sich die sportliche Hebungsweise mir an solchen HebungSarten durch führen, bei denen es Höchstleistungen gibt. Beim Geräteturnen gibt es Höchstleistungen in diesem Sinne nicht. Bei den volkstümlichen Hebungen kann jeder im Laufen, im Wersen im Springen seine persön- liche genau bestimmbare Höchstleistung erreichen. Unö da der Kampf ihn anregt, nein, ihn zwingt.
Erweitertes Schöffengericht Gießen.
• Gieße n, 29. Aug. Den ganzen Vormittag nahm die Verhandlung gegen einen wiederholl vorbestraften jungen Mann aus Frankfurt am Main, der auS der Hntersuchungshast vorgeführt wurde, und gegen eine geschiedene Frau von hier in Anspruch, die der gemeinschaftlich begangenen Erpressung angeklagt waren. Außerdem hatte sich der Angeklagte noch wegen Zuhälterei, Betrugs und Hrkundensälschung zu verantworten. Wegen Gesährdung der Sittlichkeit fand der größte Teil der Verhandlung unter Ausschluß der Oefsentlichkeii statt. Wie auS der öffentlichen Begründung deS Urteil« hervorging. hatte der Angellagte den Verkehr, den
Fvriwerihoch: Meister Wilh. Zipfe. Watzenborn.
Hochsprung: Meister Rudolf Höhn. Bleichenbach; 1. Lieger Kari Wehrum. Watzenborn.
Dreisprungs Meister August Billasch. Kried- berg- Fauerbach.
Stabhoch: Weister WilhÄn-. Jäger. Glauberg. Weitf prung: Meister Adolf Ph lippi, Wohnbach. 4 -100-Meter-Staffel: Meister Turnverein Ren- bd; 2. Sieger Turnverein Pohl-GönS.
3xl000-M«ter-Staffel: Meister Turnverein Gettenau.
vchwebenstasfel: Weister TurnvcrcrnPvhl-Göns. Turnerinnen.
1 OO-Meter-Laus: Weister Warte Wagner. Rieder- Florstadt.
5. Faustballspiele des T. D. 1846.
Auch in diesem Jahre haben die Spiele wieder ein gutes Meldeergcbnis. ein Zeichen dafür, baß sie sich im Mittelrheinkreis großer Beliebtheit erfreuen. In der Meisterklaste treffen sich erste Vereine des Kreises, wie 1860 Frankfurt a. Hx., Turno. Bellersbach, Braunfels: dazu aus dem Gau Heften 1860 Marburg und 1846 Gießen. 1860 Frankfurt a. M. hat wohl die größten Aussichten, die ausgeschriebene Radierung zu gewinnen, ba diese Mannschaft in ständigem Wettkampf mit dem 'Altmeister Licht- Luft - Frankfurt a. M. steht. Don den sechs Mannschaften der ^-Klasse hat die Gießener Mannschaft mit ihren aroßen Schwerspieler große Hoffnung auf den ersten Platz. 9n der Jugendklasse liegen fünf Meldungen vor: man kann aber bei den Jugendlichen schlecht eine Voraussage geben, ba die Mannschaften schneller in der Aufstellung unb im Können wechseln. Die Turnerinnen bes Turno. 1846 haben letber feinen Gegner gefunden. Aus der Zahl der Meldungen ist ersichtlich, daß wieder spannende Spiele zu bewerten sind, die dem Zuschauer zeigen werden, daß auch Faustball heute ein ftampffplel in der schönsten Form geworben ist. (Dgl. bie Anzeige im Samstagblatt.)
Spielvereinigung 1900 Gießen.
ö. Der Zufall unb das mangelnbe Verständnis unter den Gießener fußballpflegeirden Svori- oereinen brachte ss mit srch. daß am vergangenen Sonntag gleich zwei Ligaspiele hier in Gießen fast äu gleicher Zeit zum Aus trag kamen. während an dem jetzt folgenden Sonntag wieder beide Ligcunann'chafben aüswärtS tocilen. Das Publikum ist durch diese Maßnahmen verärgert und die Vereine schädigen sich selbst finanziell sehr.
Die Cigaelf her Spielvereinigung 1900-Dießen will endlich einte schon lang versprochene und wieder verschobene Rückspielverpflichtung in Betzdorf elnlofen. Den Gegner gibt die zur 1. Be- zirksligaklasse Südwestfalens gehörende Ligamannschaft vom Verein für Jugend- und VollS- spiele 1906-Betzbocf an der Sieg ab. 1900 hat aus der Ricderlage vom letzten Sonnbag seine Lehre gezogen und eine Aenderung in der Aufstellung des Sturme«, des Schmerzenskindes der Mannschaft, vorgenommen, die solchem vor allen Dingen wieder größere Durchschlagskraft verleihen soll. Läuserreihe und Hintermannschaft spielen in altbewährter Besetzung. Wenn nicht wieder Spieler aus triftigen Gründen obsagen oder gar unentschuldigt fembleibcm, so können die 1900er die Reise mit bester Siegeszuversicht bsMnnen.
Auch die Ligareserve trägt ein Rückspiel auS. Ihr Weg führt sic nach Eappe-l bei Warburg, gegen di« dortige 1. Gis. Ein knapper Sieg sollte auch hier für die Gießener, trotz b«S frem- ben, gänz'-ich unbekannten Platzes, herauSkom- man, denn bereits da- Vorspiel in Gießen sah 1900 mit 6:0 Toren siegreich. Erstmals rechnet man bei den Dlauweiften mit kompletter Mannschaftsaufstellung.
Ein weiteres Rückspiel absolviert die 3. Mannschaft der Vereinigtem. Daubringrns 1. Elf ist der Gastgeber. Rach einem ausgeglichenen Kampf wird es nur einen knappen Sieg gäben.
Ein besonders großes Programm will bie Iugondfuftballabteilung der Spielvereinigung 1900-Gietzen abwickeln.
Die 1. Jugend- und 1. Schuter-Els erwarten Besuch aus dem benachbarten Mainbezirk. Hanau 93. zum Süddeutschen Futzballverband gehörend, trifft zur Austragung von Rückspielen hier ein. Schon lange Jahre bestehen besonders freundschaftliche Beziehungen zwischen Hanau 93 und Dietzen 1900. Bereits mehrmals kreuzten die Jugend- und Schülermannschasten die Klingen, aber immer blieb der vorzügliche Rachwuchs Hanaus Sieger.
Die 2. Jugend 1900'8 dürfte ihr Pftichtsvtel in Leihgestern gegen die dortige 1. Jugend siegreich gestalten, während die 3. Jugend nachmittags hier m Gießen sptelt. Der Gegner stand bei Äieberschrist dieser Zeilen noch nicht endgültig fest.
D. f. B.
Die Ligamannschaft folgt einet Einladung des Wetzlarer Sportvereins, der am kommenden Sonntag feine „1. Wetzlarer Kampffpiele^ veranstaltet. Im Rahmen diefes Sportfestes findet ein Gesellschaftsspiel zwischen der Liga de» Seron- flattere unb der S. f. B.-Liga statt. S. s. B wird aller Voraussicht nach fast in derselben Besetzung antreten, wie am vergangenen Sonntag gegen Difcn- bad); es ist möglich, daß im Sturm eine Um frei lung vorgenommen wird. Die Mannschaft hat jedoch am Dorsonntag gezeigt, baß sie auch in dieser Aufstellung sich durchzusetzen vermag, wenn sie einig ist und mit dem nötigen Eifer kämpft. Wetzlar wird natürlich olles baransetzen, bas Treff en,_ bas als Rückspiel für bas anläßlich de» 20jährigen Stiftung», festes des V. f. B hier ausgetrogene Vorspiel (Resultat 2:2) gilt, zu gewinnen und hat. zumal auf eigenem Platz und oor heimischem Publikum spielend, mindestens ebensoviel Siegcsaussichten wie Gießen.
Die Liga res erve hat auf dem Waldiponpio!-, bie erste Els des tfußbaUoercins Wetter zu Gast. Wenn die B. f. B -Elf, die in ihren beiden ersten Spielen etwa» enttäuschte, sich nur einigermaßen zusammenfinbet, sollte sie mit klarem Torunterschied gewinnen.
Aller Voraussicht nach wirb sich bie Dritte an btn Pokalspielen für ö-Älasjenmannschaften der Wctzlarcr Kampsspiele beteiligen
Zum fälligen Rückspiel empfängt die A l t e • Herren-Mannschaft bie Alte-Herren E l f von Wetter. Rach dem Resultat von 10:1, mit dem V- f. B. Wetter >m Vorspiel überfuhr, zu urteilen, sollte auch diesmal wieder ein hoher Sieg Gießens fällig fein.
Die 1. Jugend Mannschaft tritt in Butzbach gegen btt gleiche des dortigen V. f. R. an; ihr glatter 5:0 Sieg vorn Sorfonntag darf sie mdf dazu verleiten, das Spiel von vornherein al» gewonnen zu betrachten. Butzbach ist bedeutend spiel stärker.
CEttsas jnebr Aussicht auf einen aflerbiugs mir knappen Sieg bat bi« 2. 3 u g e n b, bie auf hiefioem Mag bie 1. 3u g • n b Steinberg» zum Gegner bat.
(Einen schweren Stanb wirb bie 3. Jugend in ihrem Treffen gegen Leihgestern» l. Iugend
liE körperlich dem Gegner weit unterlegen ift. Dor 14 Tagen konnte sie, allerdings gegen Leihgesterns Zweite, mit 2:0 gewinnen.
Richt minder schwer wird e» bie 2. Schuler- Mannschaft haben. Sie ist in Leibgestern Gegner btr borkigen 1. Schülerelf unb wrrb sich (ehr anftrengen müssen, wenn sie nicht verlieren will.
ZußboU in Heuchelheim.
Kommenden oonntag spielt die erste Mannschaft vom eportoerein erstmalig nach der Sperre auf dem hiesigen Platze. Al» Gegner hot Ne den F C. Gladenbach, welcher mit diesem Spiel eine alle Rückfpielverpflichtung einlöst. Gladenbach spielt, im vergangenen Jahve in der SauNasse I und steht in der Tabelle an zweiter Stelle. Obwohl o» eine gute Mannschaft stellt, dürfte e» in Heuchelheim um eine Riedettage nicht herumkommen Schon das Vorspiel konnten bie Heuchelheimer m Gladenbach siegreich gestalten.
Die Jugend trifft im Derbcmdslpiel aaf^ie Jo- gend von Ricderweisek. Such hier sollte Heuchelheim «leger bleiben.
Auch die Schüler tragen ein Verbandsspiel au» und zwar gegen die Schüler von Grohen-vuseck. Die Gäste werden auch hier gegen Heuchelheim nicht aufkommen.
Leichtathletik der Sp.-Dg. 1900.
ö. Der leichtathletische Dezirkswett- kämpf Hessen-Hannooer-Westsalen, der voriges Jahr erstmalig in Kassel jum Lustrag kam, findet diesmal, und zwar am nächsten Sonntag, in Hamborn statt. Rur die Besten der beiden Bezirke sind mit der Vertretung betraut werben. Don der Sp-Dg. 1900 bat der Bezirksathletik, ausschuß Peters, Oskar Müller unb Seipp ~ angeforbert. Leiber wirb nur letzterer bie Reise an« treten tönnnen, um im Weitsprung, Hochsprung und der 4X!00-Meter-Staffel zu starten. Müller, der sehr gut im Schwung war, unb den Bezirk sicher gut über 100 Meter, 200 Meter und der 4X100- Meter-Staffel vertreten hätte, mußte infolge eine* beim Training am Sonntag ausgetretenen allen Fußleidens abjagen. Bei Peter» hat das kurze Trai- nmg nach seinem Ausscheiden noch nicht hingereicht, um ihn wieder an die Zwei-Minutengrenze (über 800 Meter) zu bringen.
Das Gros der Leichtathletikabteillmg der Sp.-vg. 1900 besucht am nächsten Sonntag die ersten Kamps s piele bes Wetzlarer Sportverein». Die Wettkämpfe finden nur für Aktive statt und bestehen fast durchweg aus Laufwettbewerben. Mit Ausnahme der 3000 Meter sind von den 1900cm alle Konkurrenzen belegt worden, und es durfte einen großen (Erfolg bedeuten, wenn es ihnen gelänge, sich in einem Teil von ihnen durch- zusetzen, denn die Besetzung tft wohl bester au#ge- lollen, als der Veranstalter selbst erhofft hat. lieber hic Aussichten der Spielvereinigungsleutc in den einzelnen .«Haften oder Wettbewerben lassen Nch kaum Voraussagen machen. Es dürfte nicht ausgeschlossen sein, baß bie Staffeln (4X100 Meter offen, 3X1000 Meter für Junioren nnb 4X100 Meier für Anfänger) mehr einbringen, al» dte Einzel wett bewerbe.
Anschließend cn da» Lcichtathletikorogramm trägt die erste Jugendhandballmannschaft ein Propaganbasoiel gegen die gleiche Mannschaft des Veranstalters au». Obwohl die Gießener Mannschaft neu zusammengestellt ist, sollte sie bei hinreichend Siege»willen das Treffen erfolg- reich gestalten können.
D. f. B. Leichtathletik.
Rach einem Ruhesonntag tritt auch die Leicht- athletikabteilung wieder in Aktion. Sie beteiligt sich mit neun Wann an ben leichtathletischen Wettkämpfen der ersten Kampsspiele d«S Wetzlarer Sportverein«. Wankel unb Lachmann haben für 3000. Fischer für 400 und 800 Weter unb Kreß für Weitspruna offen gemeldet. AIS Junioren nehmen Müller am 1500-Weter-Laus. Kreß und Seiler am Hochlprung. sowie Müller, Mankel und Radetzky an der 3 1000-We- ter-€5taffel teil. Adam startet in 100 Meter, Radetzky unb R i nn in 800 Weter und ebenfalls Adam und Seiler im Weitsprung für Anfänger. In Anbetracht ter wo. au« Frankfurt, Köln. Kassel nnb Siegen zu erwartenden starken Konkurrenz sind bie SrfvlaSauSfichten für b:e ohne die talentierten Leichtathleten Wohl, Steines unb Stang an treten ben B. f. B.er recht gering. Sie sollten im besten Falle einige Plätze erringen können.
Arbeiter-Tuni- und (-poilbund.
Kommenden Sonntag beginnt die Herb st rund« der diesjährigen Derbandsspiele. 26 Mannschaften treten zum Kampf um bie Punkte an. In der ersten Klass« nimmt da« Spiel Lollar I gegen Wieseck I in Lollar das größte Interesse für sich in Anspruch. Hier tref en zwei ateichwerttge Spitzenführer der Borrunbe au.etnanoer. Wies eck wirb wohl die technisch bessere 9ff stellen, her aber Lollar den Vorteil de« eigenen Platze« Vorau« bat. Der Ausgang be« Spiele« muß deshalb ossengelafsen werben
In Heuchel heim treffen Heuchelheim 1 ■ Wetzlar I aiifeinanber, hier werben bie Platzbefjtz« ein Plus für sich in Anspruch nehmen unb Sieg unb Punkte behalten.
Gießen Ib führt nach Raunhei in zu einem aussichtslosen Kamps, ba Raun^im btc Punkte nicht zu nehmen sein werben.
In ber zweiten Klasse, bie in zwei Gruppe» spielt, treffen Robhcim I und Leun I in Rovhetttz aufeinander. Zwei gleichwertig« Gegner werden dort ihre Kräfte mes cm. von denen ber Glücklichere Sieger bleiben wird.
Wieseck II hat den Reuling des B-zieke«. üte- dergirmes I zum Gegner. Wenn Wieseck sich nicht anstrengt, werden bie Gäste Sieg unb Punkte mit nach Hause nehmen.
Raunheim II fährt nach Brilftein, unb wirb Sieg unb Punkte ben Platzbrsiyern überlassen müf’en
DurkhardSfelden I hat AlS'eld II zu Gast. Auch hier werben bie Playbesitzer Sieger bleiben.
Hungen I hat Droften-Linden I zu Gast. Hier treffen zwei gleichwertige Gegner zusammen, von denen ber Glücklichere Sieger bleiben wird.
Daubrmgen bat aus eigenem Platze Hachborn zum Gegner. Auch hier treffen zwei spielerisch gleichwertige Gegrer aufeinanber. wobei Daub- rinoe ben Vorteil be# eigenen Platze« hat unö mell- icht Sieger bleiben hwrb.
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