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Giehen. den 30. November 1928.

Minenhesse

Maftlrhdies

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Jean Weisel. (Heben, SonnensU abe 0. Telephon Nr. M

UM an

Schützt die Verkehrsfchilder!

Das Polizeiamt Gießen bittet uns die Aufnahme drs nachstehenden Aufrufs

Schöffengericht Gießen.

Gießen, 28. Nov. Hurter verschlossenen Su­ren wurde wegen zwei Sittlichkeitsver- brechen gegen einen Bäcker aus Ober-Mörlen verhandelt. Die Vorfälle, die den Gegenstand der Anklage bildeten, liegen über sieben Jahre zurück. Der Angeklagte hat inzwischen- fünf Jahre in der Fremdenlegion gedient und dort zwei Jahre Zwangsarbeit wegen eines mißglückten Desertionsversuchs verbüßt. Es wurde ihm zur Last gelegt, im Park von Bad-Nauheim an einem Mädchen ein Sittlichkeitsverbrechen versucht und an einem Mädchen seiner Bekanntschaft ein solches verübt zu haben. Aach dem össentlich verkündeten Urteil erfolgte in beiden Fällen Freispre­chung. Die überfallene Zeugin halte in dem Angeklagten, der übrigens sein Aftbi glaubhaft zu machen verstand, den Täter nicht bestimmt wiederertannt, und die Angaben der anderen Zeugin, die selbst weder Strafantrag gestellt, noch die Beziehungen zu dem Angeklagten abge­brochen hatte, waren zu wenig glaubhaft, als daß eine Verurteilung auf diese Zeugin hätte ge­gründet werdeir können.

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Landrai von Gilsa zur Disposition gestellt.

Kassel, 30. Nov. (TU. Drahtmeldung.) Wie wir von zuverlässiger Seite hören, ist der Landrat von Gilsa In Kirchhain, dem die bekannten Bor­würfe wegen seiner Amtsführung gemacht werden, zur Disposition gestellt worden.

Maingau.

WSN. Frankfurt a. M., 29. Aov. Die Deutsche Volkspartei hatte heute abend eine öffentliche Versammlung im Dörsenfaal ver­anstaltet, in der Reichstagsabgeordneter Dr. Cremer (Halle) über das ThemaDiktatur oder Parlamentarismus?" sprechen sollte. Kaum hatte der Redner begonnen, da begannen auch schon Zwischenrufe voy Aationalsozia- listen. Die Störungen von dieser Seite wur­den innerhalb ganz kurzer Zeit so heftig, daß auch herbeigerufene Schupobeamte dagegen nichts ausrichten konnten. Schließlich wurden sogar von Nationalsozialisten Schreckschüsse ab­gegeben, Stinkbomben geworfen und dazu unter dem Gesang des Hakenkreuzliedes ein so wüster Lärm gemacht, daß die Polizei sich zu energischstem Durchgreifen veranlaßt sah und auch einige Verhaftungen vornahm. Die Versammlung wurde aber gesprengt, so daß die Polizei den Saal räumen mußte.

Bandit von Ehre".

- Stadttheater Gießen. Au» dem Stadt- thratc-rbur^au wird uns gefa)rieben: Die Inten­danz teilt nrit, daß die hmftge Operettenauffüh­rungEine Frau von Forrnat" bereits um 19,15 Uhr beginnt. Am Sonntag, 2. Dezember, wird zu ermäßigten Op.rettenpreisen auf vieriei.izen Wunsch der Operetlensch'agerSie Dollarprrn» zessin" als 5ien it^rrorItelluna wiederholt. Don besonderer Wichtigkeit wird fern, daß diesmal hie Partie des Fce-ti von Herrn Jenö Nador gesungen wird. Die Vorstellung beginnt um 18 Uhr.

Der Konzertverein veranstaltet in der Neuen Aula am Sonntag, 2. Dezember, nachmittags 5 Uhr, seinen ersten und in diesem Zyklus einzigen Liederabend. Gewonnen wurde dafür die Berliner Sopranistin Emmy von Stetten, eine Künst­lerin, die wie man pns schreibt aus dem heißen Boden des Konzertpodiums heimisch und durch ihre warme, modulatlonsfähige Stimme, echtes Stilgefühl und Reife des Vortrags als eine auserwählte Ver­treterin dieses besonders anspruchsvollen Faches der Gesangskunst gilt, yrau von Stetten hat übrigens im vorjährigen Adoentskonzert in der Stodtkirche das Sopransolo gesungen und damit das Verlangen nach weiteren und umfangreicheren Darbietungen ausaelöst. Die Begleitung am Klavie.- hat unser Musikdirektor, Dr. Stephan Temesvary, über­nommen. Das interessante, aus den Vorankündi­gungen ersichtliche Programm bringt neben den Ko­ryphäen der Liedkomposition Franz Schubert, Gu­stav Mahler und Hugo Wolf auch die im Konzertsaal seltener gehörte Arie der Königin der Nacht aus der Zauberflöte" und zwei Lieder von Rossini.

Oer Auslandstellenmorki für deotsche KaufmannSgehitfen.

Die Aussichten für freu sche Kaufmannsgehilfen tn bei Heimat, eine S elle nach dem Auslände w erh Len sind noch immer recht ungünstig. Viele 0taa en sperren sich wegen der Acb:.ts° lvfigleit im eigenen Lande gegen ausländische Arbeitskräfte vollkommen ab. oder lassen sie nur unter erschwerenden DLdingungen zu. Ve- «onders ist das in Europa und Nordamerika der Falt. Andr.erseüS kann in den wenigen Ländern, welche Ausländern die Au'n hme einer Tätig­keit gesta'ten (Spanien Süda.ne.ika). die Nach- trage nach d:u schen Kaufm n-Zgehil en oft durch Ortsansässige oder Zu^ewande te beftiebigt wer­den. In Spanien z. B.. wo für iunge tüch ige Fremdsprrchenlv.respondenten, Kurz- fchif.ler und Buchhll er, die die Landessprache beherrschen, augenblicklich güniige Anstellungs- möglich.ci en bestehen, ve.l '.ngen die Firmen sogar persönliche Vorstellung, so daß für die Posten meistens nur im L'nde anwesende deutsche Kaus- mannsgehil en in F age kommen. In Mexiko konnte m n in Ich er Zeit die Deobach'.ung ma­chen, daß die Firmen gern dru.sche Angestellte emstcllen unö sie zuweilen sogar aus Deutschland herüörrholen, gewiß ein Beweis für die Wert­schätzung des dm scheu Angestellen. In Nord­amerika herrscht, nach den der Auslandsstel- lenvermittlung des Druts^n ticrialen Hand- ürrg g hilf n Te b nbc , v:r ie e dm Te if>vn. ganz allgemein gro e Arbci sloftgkeft, so daß Einwanderer, die die Landessprache nicht be° hrrrschru, keine Aussich en auf Un er kommen ha­ben. Der Bedarf an dru.schen Angestell en für Afrika ist in letzter Zeit zurückgegangrn. Viel­fach wurden für diese Polen, trotz g oßer An­forderungen un er u rgünsti'en klim rtischen Ver- häl.nissen, rech ungeaüqeade Bedingungen ge­boten. Die den sch-französische Derernvarung über den Arbei nehm er aus. ausch zum Zwecke der Aus- dildung bringt recht umständliche und erschwe­rende Vorschriften, so daß sie für den Kaus- mannnsgehilsen kaum von prat ifchem Wert sein dürften. Der Anteil der kaufmännischen und technischen Angestell en an den jäh lich zum Aus­tausch gelangenden 500 Acbest nehmern beträgt 200. Zulafsungsanträgr müssm erst 4 Instanzen durchlaufen und werden nur ae eharigt. wenn der Bewerber bereits einen sranzösischen Arbeitgeber namhaft machen kann, der gewillt ist, ihn zu den für Angestell e üblichen Bedingungen anzu- stelftn. Neckt groß ist noch die Arber slosigkeit im befreunde en Oesterreich Cs sind soviel Stellensnetzende clleror s vorhandrir. daß die Fir­men ihren Person.lbedarf nicht durch auswär ige Kräfte zu decken brauchen Nur qualifizierte deutsche Spezi..l'räfte haben Aussicht, in Oester­reich Stellung zu finöen.

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Ein mehrfach vorbestrafter Gärtner aus Bonn, der sich nach feiner Entlassung aus dem Ge­fängnis ohne festen Wohnsitz herumtrieb, hat auf dem Wetzlarer Weg in Gießen eine junge Frau angefallen, um chr die Handtasche abzu­nehmen. Nach der Tat flüchtete er, stellle sich aber, von Neue getrieben, selbst der Polizei. Unter Annahme mildernder Umstände erhielt er wegen versuchten Straßenraubs neun MonateGefängnis.

Ein trotz seiner 23 Jahre häufig vorbestrafter Maurer aus Bad Homburg hat außer Kurs ge­setzte Hundertmarkscheine aus der Zeit vor dem Kriege in den Verkehr gebracht, indem er sie unerfahrenen Leuten, meist Bauersfrauen aus kleinen Dörfern, als gültiges Geld aufhängte.' in zwei Fällen hatte er die Jahreszahl 1908 in 1028 geändert. Wegen Münzfälschung und Betrugs erhielt er ein Jahr sechs Mo­nate Gefängnis.

Ein Postschaffner aus Friedberg erhielt wegen Amtsverbrechens acht Monate Ge­fängnis. Er hat Briefe, die er zu bestellen hatte, widerrechtlich geöffnet und zum Tell ihres» Geldinhalts beraubt. Ferner hat er einen ihm ausgezahllen Postnachnahmebetrag unterschlagen. Der Gesamtvorteil, den er sich verschafft hat und wegen dessen er nun Amt und Freiheit verliert, beträgt noch nicht hundert Mark. Der Beweg­grund zur Tat war nicht einwandftei auf^uHären: von wirklicher Not konnte nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme jedenfalls nicht die Rede sein.

schnrale Weg ft ei gemacht, so daß die bridrn Möbel u os nack der Plockslra> e'nüege i konn­ten. Eine große Zuschauermenge hatte sich na­türlich im Nu angesammelt.

" Ein Gepäckmarsch der Gießener Studentenschaft findet, wie schon kurz be­richtet, am kommenden Sonntag statt. Der Start erfolgt um 1030 Uhr vormittags vor dem Uni- verfitätsgebäude. gegen 12.15 Uhr werden dort die ersten Teilnehmer am Zielpunkt erwartet. Die Belastung jedes Marschierenden beträgt 10 Kilogramm. Die Marschstrecke ist 15 Kilo­meter lang, sie hat folgenden Verlaus: Univer­sität, Ludwigstraße. Kaiserallee, Nödgener Straße, Flughafen durch das Stolzenmorgener Gehölz zur Gemackungsgrenze. nördlich zur Wiefeck, westlich zur Strupvmühle. Ludwigsburg. Wieseck. Baden- burgweg. Marburger Straße. Nordanlage, Os- waldsgarten, Westanlage. Bleichstrahe. Ludwig­straße, Universität.

"* Eine Vereinigung der Rheinlän­der in Gießen wurde gestern abend in einer Rheinländerversammlung im UniversitätscafS ge­gründet. Die landemannschaftlichen Zusammenkünfte sollen in jeder Woche ftattfinöen. Bereits in der gestrigen Gründum -Versammlung zeigte sich, daß der goldene rheinische Humor auch in der oberhessischen Provinzialhauv stadt seine schönen Blüten treibt und unserer Bürgerschaft durch den organisatorischen Zu sammenjchluß aller Iraner dieses Humors noch manche angeneume Ueberroschung verspricht. Dafür werden der Pitter, der Kobes, der Tünnes, der Schääl, bat Stina ufw. Sorge tragen.

** I m Lichtspielhaus, Bahnhof­straße, läuft zur Zeit unter dem schlechtgewähi- ten TitelOK artet der Liebe" ein recht guter Revolutionsfilm Rußland, Pol-m, Pans 1919. in dem unter der sehr fortschnttlichrn und geschickten Regie von Carmine Gallone (Manuskript Norbert Falk) vor allem Olga Tschechowa und Hans 01 ü to e in den Haupt­rollen bemerkenswerte darstellerische Leistungen bieten. Im Beiprogramm sieht man einen ganz oberflächlich gearbeiteten Film, der in den Betrieb einer modernen Tageszeitung einführen soll: er gibt aber nur ein höchst unvollkommenes Bild, das dem Fachmann gelegentlich ein Lächeln abnötigt, bleibt an der Oberfläche der Erschei­nungen hasten und wird überdies zu schnell ge­dreht. Außerdem arbeiten vier ausgezeichnete Parterre-Akrobatcn auf der Bühne, die eine sehr exakte Arbeit liefern und sich an jedem Variete von Rang seh.n lassen können.

©in Wohltätiykeitskonzert des Kriegervereins Gießen finbet am kom­menden Sonntagabend 7.30 Uhr rm Saale des Lase Leib statt. Die Veranstaltung verspricht ihren Besuchern schöne und wertvolle Unter­haltungsstunden. Sie sollte aber nicht nur um deswillen, sondern auch um des guten Zweckes willen einen starken Besuch finden. Der Rein­gewinn des Abends soll nämlich an die Altvete­ranen, Schwerkriegsbeschädigten und Krieger- Hinterbliebenen des Vereins verteilt werden. Hoffentlich wird der Ertrag so umfangreich aus- falten, daß der Vorstand des Vereins Gelegen­heit hat, recht ansehnliche Ginzelspenden zur Ver­teilung bringen zu können. Man beachte die heutige Anzeige.

die Bürgerschaft:

Wie in allen anderen Städten und Ortschaften, ist nun auch Gießen auf Grund der Derkehrs- ordnung mit den neuzeitlichen Ver­kehrsschildern versehen. Diese Schilder die- nen der Grftichterung des öffentlichen Verkehrs und somit der Sicherheit des Publi­kums.

Es ist unverständlich, daß solche Einrichtungen in Gießen in auffallender Weise zahlreich unb oft beschädigt, zerstört und entwendet werden.

Es ergeht der Ruf an alle ordnungsliebenden EiiUvohner, diese Verkehrsschilder zu schützen und Personen, die bei Beschädigungen betroffen werden, zur Llnzeige zu bringen.

Nach der Derfthrsordnung ruhen hohe Strafen auf der Beschädigung solcher Schilder.

Daten für Samstag, 1. Dezember.

1521: Papst Leo X. (Giovanni di Medici) in Rom gestorben: 1709: der Kanzelredner Abraham a vanta Clara in Wien gestorben: 1859: der Maler Alfred Rethel in Düsseldorf gestorben.

Vornotizen.

Tageskalender für Freitag. Stadt­theater:Eine Frau von Format", 19.15 bis 22.15 Uhr. D. D. 21.: Vortrag P. Rohrbach überAmeri­kanismus", 8 Uhr, in der Aula. V. H C.: Schu-

LU. Von der Landesuniversität Gie - ß e n. Dem Leiter des Unioersitätsoersuchsguts Dr. W. Pfaff wurde durch den Herrn Minister für Kultus und Bildung wesen mit Wirkung vom Beginn des Winterser.'esters 1928/29 ab ein Lehrauftrag für landwirtschaftliche Betriebslehre, Agrarwesen, Buch, führung und Taxationslehre erteilt.

** Der erste Schnee in Gießen. Nach­dem heute früh tn der achten Stunde hier erneut Regelfälle begonnen hatten, stellte sich gegen 10 Uf)r Schneefall ein. Allerdings war tiefer erste Schuir sehr naß und reichlich mit Regen vermischt, so daß er eigentlich nur <üs verstärkter Regenfall angHetzen werden kann. Nachdem nun aber der Winter mit diesen ersten Flocken seine Visitenkarte abgegeben htt, wäre zv. wünschen, daß er jetzt auch hinsichtlich der Temperatur etwas mehr Ernst machte und dadurch die Regen- fällc zum Stillstand brächte, damit das Erden- reich ausschließlich seiner weißen Flockenpracht gehören kann.

** Fortfall der Theater-Straßen­bahnwagen. Don der Leitung des Stadttheaters wird uns mltgetcllt: Die Intendanz hat au Beginn der Spielzeit erwirkt, daß nach den a rsteuungen je- weils ein Sonderwagen der Straßenbahn für das Theaterpublikum bereit stand. Da dieser Wagen vom Publikum leider nur sehr schwach benutzt wurde, muß die Straßenbahn nunmehr den Betrieb dieses Thcaterwagens einstellen. Die letzte Theater-Elek­trische fährt Freitag, 30. November, nach der Ope­rettenvorstellungFrau von Format".

** D i e Ausstellung der Steuerkarten für 1 929 betrifft eine Bekanntmachung der Stadt­verwaltung im heutigen Anzeigenteil. Arbeitnehmer und Arbeitgeber seien auf diese wichtige Bekannt­machung besonders hingewiesen.

** Der Vortrag Paul Rohrbachs in der vom Verein für das Deutschtum im Auslande (23. D. 21.) auf heute abend in die Neue Aula der Universität einberufenen Versammlung beginnt um 8 Uhr. Wie man uns mitteilt, werden a n Saalein­gang noch (Eintritt'farten zu haben fein.

** Verkehrsstörung. Gestern mittag ge­gen l/zl -llljt ereignete sich vor dem Geschäfts­haus von Geisse, Sefterswsg, eine Verkehrs­störung dadurch, daß eine vom Bahnhof kom­mende Elektrische und zw.i in der Richtung nach der Frank, urter Straße fahrende Möbel.intos der Firma Stückrath & Bender bei der Enge dieses Teiles des Seltersweges nicht aneinander vor- beifah.en konnten. Nur durch rech'zeittges Brem­sen der beiden Wagensührer wurde ein Zusam­menstoß verhütet. Durch Rückwärtsfahren der Elektrischen bis zur ®ce'l>eiirafje wurde der

I bertgcdenkfeier im Singsaal des Realgymnasiums, Aus oer prooinsiüipau^qiavi. n.30 Uhr. - Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Marter November 1923. I öcr Liebe": moraen Samstag 4 Uhr nachmittags, einmaliges Gastspiel der j^rankfurter Marchenbuh- nenRotkäppchen". Astoria-Lichtspiele:Ein

Unser so innlgstgcliebter, unvergeßlicher Horst

Ist heute plötzlich und unerwartet im Alter von 9 Monaten von uns gegangen.

In tieter Trauer:

Hans Ihle uud Frau Gustchen geb. Benk und alle Angehörige

Gießen (Lieber Str. 151), den 29. November 1923.

Die Beerdigung lindet Samstag, den 1 Dez., vormittags */,12 Uhr. statt. 10479D

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