Ausgabe 
30.5.1928
 
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«Hu« der Pwvinziifhoupfsia^

Gießen, den 30. Mai 1928

An einer Wende?

Fritz v. Opei bat e- selbst erklärte Ltr stehen an einer Wend« de- Weltverkehrs. Und wenn die Zeichen nicht trügen, so bärfte er recht haben Freilich kommt es mt« zunächst noch wun^rrlich vor. daß es nort.ilhaster sein soll, der Schnelligkeit zuliebe mit einem Fahrzeug über unsere Mutter Erde zu stieben, das mit Blitz und Donner da- »dürren des Mot-^s von heute ersetzt. Aber wir ste'-en ,a erst an den Anianaen diese« neuen TSerkeyrSmittel«; niemand weih, welche Wandlungen es durchmachen, we'che BerbeHe- rungen man erzielen wird. Qlu« Opel« eigenen Dorten gebt hervor, daß die Fahrt aus der Avu« schon beute überholt und Obel und seine Mitarbeiter Sanders und Dal ter mit ihren Arbeiten bereit« tocU:rgc?ommcn sind. Aach welcher Lichtung, darüber schweigt er iich au«. Man wird sich olio für die nächsten Wochen auf einige Ueberraschungen von dieser Seite gefaßt machen müs en. denn selbstverftänd.ich werden die Männer, die bisher auf völlig unbegangenen Pfaden zu folchen Aeuerungen Dörflichen, jetzt, nachdem sie praktische Erfolge haben, mit ver- mehrlem Eifer an« Werk gehen und zu verbessern trachten, wa« m glich ist.

Es wäre töricht, hier mit nörgelndem Pcssimls- mu« zu kommcn. Aatürlich könnte man fragen: Oft e« so dringend nötig, daß wir die Schnelligkeit de« Verkehrs noch weiter steigern? Ist es ein so dringendes DedüUnl«. in vier Stunden von Eu­ropa nach Amerika zu (liegen? Und die Antwort wird wohl lauten müssen: Dein. Denn die heutigen Verkehrsmittel reichen «toib au«, um die Ent­fernungen in einer den Bedürfnis en angemessenen Zeit zu überwinden. Aber eine so gestellte Fra ie trifit den Kern de« Problem« nicht. ES bandelt fich vorerst wenigsten« - gar nicht so sehr um die Beschleunigung de« Verkehrs. sondern darum, ein vorteilhaftere« Anttiebsmiltel zu finden, al« der Explosionsmotor ist. Die Rakete von heute wird man gewih auch noch nicht al« eine vollkommene Lösung ansprechen wollen und können Aber wa« tut da«? Immer hat sich au« der Idee die nur unvollkommen verwirklicht wurde, die allmähliche Verbesserung entwickelt. Immer ist die Entwicklung etappenweise vor sich gegangen. Unb meist hat de Dollendung soweit von einer solchen im absoluten Sinn ge­sprochen werden kann ein ganz anderes Ge'ichi befommcn, al« man zuerst ersehen konnte. Cs wird auch mit dem Raletenwag-.m nicht ander« fein.

Welche Entwicklung er aber auch nehmen mag. wir dürfen stolz darauf fein, daß es deutscher Geist war. der um eine Losung rang und eine neue Lösung gefunden bat. (Sin Köhl hat den Ozean bezwungen in einer Fahrt, die ungleich schwieriger ist al« die andere, die von Westen nach Osten führte. Und deutsche Männer des Geistes und der Tat haben sich für ein neues Berkeyrsprinzip ein­gesetzt. haben den Beweis erbracht, daß ihre Theorie richtig ist. Sie werden sicher auch die Dervollkommnung ihre« Werke« nicht schuldig bleiben. $

Mitgliederveränderungen im (kommen Ensemble des Gießener Gtadttheaters.

Aus dem Bureau des Kurtheaters Bad-Rau­he im wird uns geschrieben: An Stelle der mit 2lblaus d»r Spielzeit ausgeschiedenen Damen Maryola Baumann und Susanne Heym wurden dem Ensemble des Gießener Stadttheaters Lise­lotte Fuhrmann vom Stadtth'ater in Kre­feld für das Fach der ersten Heldin unb Trude Heh vom Landcsthcater in Debnold al« jugend­liche Sentimentale verpflichtet, ferner Ille Jahn (Kassel) al« zweite muntere Liebhaberin, wohin- gcgeii die Damen Marga Joch unb Erna Russig mit Ablauf bet Wintcrspfelzett auSgeschicden sinb. Die Damen Krahmer, Wards, 01- blni, Scherer. Schubert-Jüngling unb die Souffleuse Frau wen! Hal verbleiben nach wie vor in dem Derband de« SiadttheaterS. Desgleichen bie Herren Baste, Desser«, der jedoch im Laufe des Sommers Gießen verläßt, Gehre, Goll. Linkma.: n Schubert. San­ne rt, Lel.eky (Oberspielletter). 3old. Reu «Wonnen wurden die Herren Arzdorfs von den Münchner Kammerspielen unb Otto Knur vorn Künstlertheatcr Frankfurt a. TL für da« Fach der jugendlichen und ersten Helden, Edel- bert Sa reis unb Gbuard Wesener, beibe

von der westd utschen Bühne. Trier, ersterer als erftec Cha a e da tclkr und Char r.t." ew. letz­terer al« lua.nbiich^ 2i:bha er. Ha s gacker vom Sladt^eatcr in Bafel sm Eh Dr. Karl Ritter vom Kleinen Tb ater in Kassel für Chargen und al« Dramaturg, unb Herr Ricardo be Castro vom Stuttga ter Schauspiel­haus al« erster Inspizient.

Taten für Tonnersiag. 31

Sonnenaufgang 351 Uhr, Sonnenuntergang 20.05 Uhr Mondaufgang 16.56 Uhr, Monduntergang 17 43 Uhr

1750: der preußische Staatsmann Marl August Freiherr v Hardenberg in Cssenroda geboren. 1773: der Dichter Ludwig Ticck in Berlin geboren: lb09: der Komponist Joseph hagbn inl^ien gestor­ben, 1857: Papst Piu-:- XL zu Desto «Provinz Mailand) geboren, 1916: deutsch englische See­schlacht vor dem Skagerrak.

Bornotizen.

Tageslalender für Mittwoch Lichtspielhaus Bahnhofstraße: .Der Weltkrieg . 2. Teil. Astoria-Lichsspielc: .Die Dollareroin von Rcuyork"

Das diesjährige große Dolks- konzert in der Bollshalk in Gießen findet am Donnerstag, 7. Juni um 19.30 Uhr statt. Da« Konzert, veranstaltet vom Gießener Kon- Aertocrein, ist dieses Mal ein großes Orchester­konzert. für da« die gesamte noch verstärke Kapelle des San ^etbeater« in Darmstadt (über 70 Mitwirken de) gewonnen wurde. Jur Aus­führung gelangen das Meisteriingcr-Dorspiel unb die hier noch niemals ausgejührte Siebente Sym­phonie von Drudner. Gerabe diese Symphonie, wie auch das Weister inger-Vorspiel, erfordert einen außergewöhnlich großen Orchesterapparat, so daß eine Ausführung Der Symphont in einem kleinen Raum schlechterdings unmöglich sein wird, zumal in ber Symphonie neben dem Streich­orchester ein stark besetzte« Blasorchester rorge- schrieben ist Die Leitung liegt in Händen unsere« Universiläts-Musikdirektors Dr. St. Seme6- varh. Cs ist wegen ber außergewöhnlich starken Besetzung bes Orchesters eine mächtige Wir­kung zu erwarten, daher verspricht da« Kon­zert einen großen Kunstgenuß. (Siehe heutige Anzeige.)

Der Bund erblindeter Krieger e. 03.. Unter­gruppe Gießen, bittet uns. nochmal« auf da« am morgigen Donnerstag. 31. Mai. abends 8.20 Uhr, auf der LiebigShöhe ftatifinbenbe Wohl- tätigkeitstonzert zum Besten ber Kriegsblinden hinzuweisen. Es wirken mit die Kapelle de« l. Hessischen Bataillon« 15. In­fanterie-Regiments unter Leitung von Obcrmufil- meiste: Löber, sowie ber G:sangvereinCon- corbia' Gießen, unter Leitung von Herrn Phil. Groß, Wiesed.

WER. Hessische DermittlungSstelle für Heimatforschung. Aus bcc Tagung des Verbandes der hessischen Gefchicht»- unb Altertumsveceine in Büdingen hatte sich ergeben, daß von verschiedenen Forschern der gleiche Stoss bearbeitet worden ist. ohne daß den Bearbeitern dies bekannt war. Um für bie Folge solche Doppelarbeit zu vermeiden, wurde damals an* geregt, eine Vermittlungsstelle für Heimatsor- schung zu errichten, der jeder Forscher den Gegenstand seiner Arbeiten mitteilt und von der er Auskunft erhalten kann, ob das Arbeitsgebiet, dem er sich zuwenden will, bereits von einem anderen bearbeitet wird und von wem. Rachdem sich das hessische Staatsarchiv bereiterllärt hat, diese Ausgaben für die Gebiete ber Landes- und Ortsgeschichte (Altertumskunde, Flurnamenkunde, Volkskunde ufto.) zu übernehmen, wird diese Der- mitllungSstelle im Einvernehmen mit dem Staats­präsidenten bei dem Staatsarchiv in Darmstadt erriefe et.

AuS der Hessischen Sängerbund- betoegung. Für 40jäyrige Zugehörigkeit zu einem Gesangverein wurden vom hessischen Sän- getbunb durch Überreichung des Sänger-Ehren- briefe« geehrt. ..Eintracht" Rieber-Klingen: Hch. Koch 3.:Eintracht" Rohrbach: Johannes Der- nius, Georg Du hot. Fr. Helfrich:Ein­tracht" Groh-Bieberau: Ph. Lbw. Pfeifer: Mgo. Brensbach: Georg Deder2. Sänger- lust" Brensbach: Alex Krell, Ioh. Saab; ..Eintracht" Groh-Auheim: Lorenz Venzing; Gv.Eintracht" Eichelsdorf: Hch. D e ch t h o l b, Wllh. Wirth: Gv.Harmonie" Groh-Stein- heim: A. I. Imgram: Mgv.Sängerrose"

SMösks-WliWMgslinzk'gess!

erfordern Uets eine sorgfältige lepgebeng unb Sayan»! attnng. Gute Satzl inungen stnb nur erreichbar, wenn bie Anzeigen siülsjk!l!lj genug oufgegebeu werden. Der Pnnahmeschknh für alle Anzeigen Im Gießener Anzeiger entfällt aus den Aach mittag vor der Ausnahme. (Empfehlung» anzeigen müssen, je nach Umlang und Satz- fchwierigkeiten, zwei bi» drei Tage vorher bestellt fein. Nur mit Sorgfalt und dem not­wendigen Zeitaufwand gesetz.e Empfehlungen

Well! öec MWrWli KM!

Lampertheim: Ioh. Seitz: Gv. ..Teutonia" Ror- bed: Georg Henkel, Adam Scherer; Gv Kirchhain: Wilh. Schweinsberger: Gv. Liederlranz" Bürstadt: Hch. Held Gv. ..Ger­mania" Weihkirchen: P. W. Sattlet Gv.Har­monie" Obernau Adam Jäger. Mich. Heil: Sv. Afchassenburg-Damm. Martin Kirsch; Mgv. ..Sängerkranz" Worms: Karl Fuchs, Gv. Germania" Erzhausen: K. L. Loh 2., G. W. Bender, Franz Werl mann, Gv. ..Lieder- taTel" Worms-Pfisslighe.m Konr Johanne«, Gv. .Sängerbund" Schueinheim: Konr. Maier. Mgv Rainrod: Iakpo Dambmann;Volks- chor" A.zey: Wilh. Lipp, Karl Koch. Ldw. F r a n z i f k y, Anton Henke! Gv.Germania" Ul,a: Hch. Konr. D ö l 12., Gg. Ludwig3., Mgv. Rubingshaufen: Hch. Müller 10.; Sv. Kirch-Brombach: Hch. Rebscher; M v. Kirch- Brombach: Karl Schnellbacher: Mgv. Heu- stabt i. O.: Jakob Pilger, Friede. Pilger; Mgv.Liederkranz": Erbach i. O.: Ldw. Ele­ment, Wilh. Volk, G. Fr. Sich4.:Lfeder- kranz" Rupper enrod: Ioh. Konr. Weber, Hch. M a u « 2., Job. Otterbein: Mgv. Homberg an ber Ohm; Ft Firnbabe r. Hch. Weitzel, Mgv. Dalheim: Jak. Marbel., Jak. Deu­tele.; Mgv. ..Eäcilia" Marienborn: Johann Kraft; Mgv.Cäcilla" Gonfenheim: fierbiranb Warum. Mombacher Gesangverein 1678: Ioh. Dinges.

Personalien. Dr. rer. pol. Erwin Lind aus Offenbach a. M. wurde mit Wirkung oom 1. Juni mit der Wahrnehmung der Dienstgeschafle des Direk- tors der Zentralstelle für die Landesstatisiik in Darm­stadt beauftragt.

Durchdrud von Telegrammen. Es lcheint noch nicht allgemein bekannt zu sein, bah der Absender eine« Telegramms bei Aufgabe durch den Fernsprecher gegen eine Gebühr von 20 Pfennig von feinem Telegramm einen Durch- brud erlangen kann, ber ihm mit der Post zugestellt wird. In diesem Falle ist vor dem Beginn der ilebetmifUung daS WortDurch­druck" auözufprechen. Wünscht der Absender die Zuführung des Durchdrud« auf andere bei Post­sendungen zulässige Weise, so muh dies beim Verlangen de« Durchdrud« besonders angegeben werden, z. B.Durchdrud telegraphenlagernd". Durchdrud Bote",Durchdrud Schließfach" ufto. Für bie Zustellung durch besonderen Boten wird im Ortsbeftellbezirk eine Gebühr von 30 Pfennig erhoben.

Luftpost Vielfach besteht die irrige An­ficht, daß für bie Eilbriefe bei ber Post be­sondere DeförberungsmöglicUeiten bestehen. Die verlangte Eilzustellung sichert nur bie beschleu­nigte Zustellung am Bestimmungsort, bie Be- fötberung erfolgt mit denselben Gelegenheiten wie die der gewöhnlichen Sendungen. Um eine schnellere Beförderung zu erzielen, kann man sich der Luftpost bedienen. Wenn bie Eilzustel­lung verlangt ist. werben die Briefe noch am gleichen Tage zugestellt. Der FlugAuschlag beträgt für Poft'arien und für Briese bis 20 Gramm nach dem Inland 10 Pf. nach dem europäischen Ausland ohne Rußland 20 Pf.

Oberheffen.

Kreis Lauterbach.

8 Lauterbach, 29. Mai. Am Pfingstsamstag koltidierten in der Bahnhofstraße zwei Motorradfahrer, wobei der eine die Wirbelsäule brach und sofort tot war. wäh­rend der andere und das auf dem Soziussitz des ersteren plazierte Mädchen schwer ver­

letzt in da« Krankenhaus verbracht werden muhten. Der Unfall Gourde dadurch herbeige­führt daß der von dem Bahnhof kommende Wahrer bei dem.Oinbicacn in die Straße nach Fulda In unooddftiften Itiger Weise die innere anstatt der äußeren Kurve desuhr.

* Salz. 29. Mai. Die Gemeinde Salz hat ihren im Weltkriege gefallenen Söhnen ein Denkmal errichtet, ba« am Ortsausgang nach Radmühl Aufstellung gefunden hat und am Pfingstfest in der üblichen Weise eingewecht worden ist. Es besteht aus einem au« Feld­steinen künstlerisch zusammengefügten Ausbau, von etwa fünf Meter H5he in dem da« Relief- bilbni« eine« verwundeten Kriegers, der von einem Kameraden gepflegt wird, eingefügt ist. Darunter befindet sich eine Tafel, auf der die Ramon der au« der Gemeinde Gefallenen ver­zeichnet find. Da« Denkmal ist von gurtnenfd)en Anlagen umgeben unb macht einen imposanten Eindruck.

s Allmenrod. 29. Mai Au« Anlaß des 200jöhrigen Bestehens der hiesigen Kirche sand am ersten Pfingstfeiertag ein FestgotteS- dienst statt, bei dem Oer Superintendent der Provinz Oberhefsen, Kirchenrat Wagner au« Gießen, die Festpredigt hielt. Rach dem Seft- goltesdfenst fand eine Rachfeier im Freien statt, die einen erhebenden Verlaus nahm.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

3 Qro6-5Red)tcnbad), 29. Mai. .Der hie­sige evangelisch c Männer- und 3 ü n g lingsDcrcin hielt am zweiten Pfingstfeiertag sein diesjährige» Iah re »fest ab, das nicht nur aus der hiesigen, sondern auch aus den benach­barten Gemeinden außerordentlich zahlreich besucht war. 'Jludj Begrüßung der Fcsttelinehmcr durch den Ortsgeistlichen, Pfarrer Cappell (Klein-Rech.en- bad)), hielt Stadtmissionar be Meiern (Köln) die Festansprache unter Zugrundelegung des Bibelwort« 2. Korinther 3, Der» 23. Weitere Ansprachen hielten Rektor Loh (Wiesbaden) über Psalm 39, Bers 5, und Stadtmissionar Selm (Wetzlar) über Apostel- aefchichte 2, Bers 37. Das Schlußwort sprach der Kreisptafes der evangelischen Männer- und Jung- lingsvereine, Pfarrer Koch (Lützellinden) über Psalm 51, Ber» 12, und Matthau» 5, Vers 8. Mit einem Gebet des Landwirts Anton Ludwig (Groß- Rechtenbach) schloß die sehr eindrucksvoll verlaufene Feier. Bei dem Feste wirkten außerdem noch mit: die Posaunenchore von Hochelheim, Hörnsheim und >4roß-Rcchtenbach unter Leitung von Friedrich Kuhl (Groß-Rechtenbach), der Gemischte Chor von Groß- Rcchtenbach unter Leitung von Heinrich Schuster und der Männerchor Groß-Rechtenbach unter Lei­tung seines 82 Fahre alten Dirigenten Friedrich Kuhl (Groß-Rechtenbach).

00 Klein -Rechtenbach, 29. Mai. Altem Brauch gemäß fand hier am ersten Pfingstfeiertag auf derPfingstweide" ein christliches Wald f e st statt, das sich eines guten Besuche», besonders auch aus den umliegcnbeii Gemeinden des Hütten­bergs erfreute. Pfarrer Cappell (Klein-Rechten­bach) hielt die Festansprache über Joel 3. Im übrigen wurde das Fest durch Gesangsoorträge des hiesigen Männerchors unter Leitung von Lehrer Knoche verschönt.

Schweres Autounglück bei Wallmerod.

WER. Wallmerod (Westertoald), 29. Mal. Hinter unferm Ort, in ber Rähe von Freilingen, ereignete sich ein schweres Autounglück. Der Kraftwagen des Kaufmanns Michels auS Dornholzhausen bei Bad Homburg, ber von dessen Gattin gesteuert würbe, geriet plötzlich, von ber Laichst raße ab unb stürzte, zwei Bäume mit umreißend, bie hohe Böschung hinunter. Michels, ber schwerverletzt unter dem Wagen hervorv^zogen würbe, e r l a g bald darauf seinen Verletzungen, ©eine Frau wurde schwer verletzt in das Kranken­haus gebracht. Der Chausseur wurde leicht verletzt, bie betben Kinber kamen mit bem Schrecken bavon.

Berliner Börse.

Berlin. 30. Mai. (WTD. Funkspruch.) Im heutigen Frühverlehr ist ba« Geschäft zwar noch sehr still, bie Tendenz ist aber im Einklang mit der Befestigung gegen Schluß ber gestrigen Reu- Yorker Börse wieder entschieden freundlicher. Die Kurse konnten leichte Erholungen erfahren. Far­ben nennt man 276, Siemens 349 zu 50 und AEG. 192.50. Am Devisenmarkt hört man Paris 124,02, Mailand 92,66, Spanien 29,20.

im Alter von 26 Jahren.

Heuchelheim, den 30. Mai 1928.

E'ioei iibö

la Grubensand

ntdit unter 3)) am.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 31 Mai. nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause Gießener Straße 27 aus, statt

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

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Für die io so reichem Maße erwiesene Teilnahme bei dem schweren Verl aste unseres unvergeßlichen Erich

sprechen wir allen auf diesem Wege unseren tief empfundenen Dank aus.

Heinrich Boch und Frau.

Gießen (Rieaelpfad 82. den 90. Mai 1928.

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Gestern morgen 4'/, Uhr entschlief sanft nach schwerer Krankheit unser lieber, teurer Sohn, unser guter Bruder, Schwager und Onkel

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