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12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittag» Somslag nachmittag geschlossen
Für unoerlongl eingesandte Manuskripte ohne beigesügter Rü(fpoTto wird keine Gewähr übernommen
Gegründet 1889
3436a
pariser Echo.
Französische Blätter zur Rede Ltrcscmanns
Paris, 29. März. (WTD.) Die Rede des
massen an der Rückseite führen zunächst zu un* ruhigem Wetter, wobei unter sinkenden Temperaturen Niederschläge in Form von Schauern auftreten.
Wettervoraussage für wams lag: .Unbeständiges Wetter mit mehrfachen Regenschauern, kühlere, lebhaftere um Welt drehende Winde.
Witterungsaussichten für Sonntag: Wechselnde Bewölkung, keine oder nur ganz vereinzelte Niedersch äge.
Lufttemperaturen am 29. März: mittags 11,2 Grad Celsius; abends 6,6 Grad Celsius; am 30.Marz: morgens 8,4 Grad Celsius. Maximum 11,6 Grad Celsius, Minimum 3,9 Grad Celsius. — Erdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 29. März: abends 8,8 Grad Celsius; am 30. März: morgens 6,4 Grad Celsius. — Niederschläge 3,7 Millimeter. — Sonnen scheindauer 5% Stunden. __________________
Reicksministers des Auswärtigen, Dr. Stresemann, aus dem Bankett der Bereinigung der ausländischen Presse in Berlin wird von der Abendpresfe ziemlich ausführlich wiedergegeben. Der „T e m p s" wendet sich dagegen, daß die politischen und praktischen Be- Dingungen vorhanden feien, den ersten Schritt zur Abrüstung zu tun. Locarno habe zwar für die rela- ti.ue Sicherheit im Westen gewisse Bürgschaften gebracht, aber anderswo bleibe die Lage gefahrvoll, und wieder anderswo gebe es nur illusorische Garantien. Damit die Genfer Bemühungen erfolgreich seien, müsse die moralische Abrüstung des deutschen Volkes Wirklichkeit werden. Das sei für die Festigung des Friedens wichtiger als irgendeine materielle ^Abrüstung. — Das „Journal des Sebald" erklärt: Wenn Stresemann eine etappenweise Herab- setzung der Rüstungen fordert, warum hat sich dann der deutsche Vertreter in Genf dem Sabotage- unlernehmen der Sowjets angeschlos- fen? Solange im übrigen die Mitgliedsstaaten des Völkerbundes sich über Verträge, die die Grundlage des Dölkerbundsstatuts sind, lustig machen, und solange Staaten in ihrer territorialen Integrität bedroht sind, haben sie auch die Pflicht, sich bereitzuhalten, um ihre Grenzen mit Waffengewalt zu verteidigen. — Das radikale „Oeuvre" nennt die Rede Sireie- inanns gemäßigt und geschickt, hält aber hinsichtlich des Auftretens Deutschlands in der vorbereitendLn >lbrüstungskommission seinen Standpunkt aufrecht, wenn es schreibt: „Die unsolidesten Vorschläge un- terftützend, um rasch zum Ziele zu gelangen, die technisch ungeheuer kostbare Arbeit des oorderetten- den Ausschusses beiseiteschiebend, stellenweise sogar die Verbindung des Sickierheitsproblems mit dem Enrroaffnungsproblem verkennen wollend, das heißt nicht für die Entwaffnungarbeiten , sondern das Werk von Gens sabotieren. Dr. Stresemann bestreitet, daß das seine Absicht ist, das ist gut. Aber das war, daran kann gar nicht gezweifelt werden, der Eindrucks den. man in Genf bekommen hat, als man Gras Bernstorfs manövrieren sah." — „Aveni r" erklärt: „Wenn man sich von der, durch das Spiel mit ge-
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_ Voraussage.
Unter starkem Barometersall und stürmischen Winden bewegt sich das mit seinem Kerngebwt heute morgen über England und Schottland liegende Tiefdruckgebiet ostwärts weiter. Warm- lust an seiner Vorderseite brachte bereits erneuten Temperaturanstieg und verbreitete Niederschläge. Die rasch solgenden kühleren Luft-
Ein rechtes Sonnenkind frisch und fröhlich, die Freude der Mutter — so kann man es haben! Kräftig und gesund wachsen die Kleinen heran mit
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übrigen Monaten 52 Stunden wöchentlich gearbeitet. Die ‘Vereinbarungen gelten bis zum 31. Dezember 1928.
Eine Delegation bestehend aus den Bürgermeistern der Städte Antwerpen und Lüt- t i ch und den Gouverneuren der Provinzen Antwerpen und Lüttich ist in Berlin eingetrolsen, um Deutschland zur Beteiligung an den im Jahre 1930 stattfindenden Feierlichkeiten anläßlich der 100. Wiederkehr des Tages der llnabhängigkeitserklärung Belgiens in den Städten Antwerpen und Lüttich einzuladen.
Bekanntmachung.
Das Wohnungs- und Mieteinigungsantt befindet sich vom 4. 4. 1928 ab Lony straße 2. Die Amtsräume sind wegen des Umzugs am 2. und 3. April 1928 geschlossen. 3416B
Gießen, den 27. März 1928.
Der Oberbürgermeister.
I. V.: Dr. Hamm.
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schickten Vergleichen geschaffenen Illusion freimacht, bemerkt man, daß die Mäßigung, die selbst in der Form festzustellen ist, doch nicht das domi- n i e r e n b e Charakteristikum der Erklärungen Stresemanns ist. Das Finale, das eine Antwort auf die Rede Poincares in Bordeaux darstellt und daß gewisse Kreise uns als von wirklich gutem Willen bestell präsentieren möchten, spart nicht mit Epigrammen auf unseren Ministerpräsidenten. Im ganzen genommen, erklärt Stresemann sich nur insofern mit PoincarL einig, als dieser schweigen will, was er in die Formel faßt: .Was geht heute dis Vergangenheit an?'"
Frauen über eine Mehrheitvon zweiMil° Honen Stimmen verfügen. Man kann aber nicht behaupten, daß wir die Vertretung des Volkes aus eine möglichst breite Grundlage stellen, wenn wir fünf Millionen Frauen im Älter von mehr als 21 Jahren eine Vertretung im Unterlaufe nicht gewähren. — Namens der Arbeiterpartei erklärte Snowden, seine Fraktion werde den Gesetzentwurf annehmen. Für eine Gruppe der Konservativen brachte Brigadegeneral Sir George Cocsrill einen Ablehnungsantrag ein. — Das Hinterhaus hat die Vorlage in zweiter Lesung mit 387 gegen 10 Stimmen angenommen.
WeSkllWlWlslkiMW.
Aus den Waldungen der Stadt Allendorf a. d. Lumda (Försterei I) soll am Dienstag, dem 3. April 1928, von vormittags 9 Uhr an beginnend, nachstehendes Holz an Ort und Stelle versteigert werden:
Forstort: Kalkberg, Lange Seif, Ruirde Hege, Hormelseck, Zimmerplatz, Dürr- und Windfallholz aus „Verschiedenen Forst orten": Nasser-Strauch, Eisenschade, Wm nereü, Pestilenzstrauch, Hahnenkamm. Schuchardsgrab und Dachsbau.
Scheit, rm: Buchen 83,5; Eichen 8; Kiefern 12; Fichten 24.
Knüppel, rm: Buchen 70,5; Erchen Eschen 4; Kiefern 25,5; Fichten 50.
Reisig, rm: Buchen 327; Eichen
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Bekanntmachung.
Bett:.: Ltraßenbahnbetricb.
Ab Sonntag, den 1. April d. Z., wird der Verkehr zum Neuen Friedhof verlängert. Der erste Wagen fähtt ab Bahnhof 13,15 Uhr, ab Marktplatz 13,22 Uhr. der letzte Wagen ab Friedhof 18,12 Uhr.
Gießen, den 29. März 1928.
Direktion der Straßenbqtzn.
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Dis verhafteten deutschen Ingenieure.
Russische Zugeständnisse.
M O 2 k a u , 30. März. (WTD. Funlspruch.) Die Telegraphen-Agentur der Sowjet-Union meldet, Tschitscherin setzte den deutschen Botschafter Graf Drockdorf-Rantzau davon in Kenntnis, das; er dem deutschen Konsul in Charkow die Genehmigung erteilt habe, die verhafteten deutschen Staatsbürger, die sich in Untersuchungshaft in Rostow am Don befinden, zubesuchen. Der deutsche Botschafter hat den Legationssekretär Dr. Schliep beauftragt, sich unverzüglich nach Rostow zu begeben, um bei den dortigen zuständigen Behörden die Genehmigung durchzusehen, mit den Gefangenen persönlich in Verbindung zu treten und ihre Gesundheit und Unterbringung feststellen zu dürfen. Die für die Besuchsgenehmigung formal zuständige Persönlichkeit ist der Untersuchungsrichter in Rostow, Rosenfeld. Seitens der Botschaft werden beim Volkskommissariat des Aeuhe- ren auch Schritte unternommen, um zu erreichen, daß die verhafteten deutschen Ingenieure über die Art der Unterbringung und ihr Befinden Auskunft geben und mit ihren Angehörigen in briefliche Verbindung treten können.
Meine polnische Nachrichten.
Der Landesausschuh der Kurhessischen Zentrumspartei kam über die Besetzung der ihm zustehenden Sitze auf den Zentrumslisten des Wahlkreises Hessen-Rassau dahin überein, den bisherigen Abgeordneten Dr. Crone- Münzebrock für die Reichstagsliste und die Abgeordneten Amtsgerichtsrat Thiel und Gewerkschaftssekretär Karl Schmitt für die Landtagsliste wieder an erster Stelle vorzuschlagen.
Die Tarifverhandlungen bei der । Deutschen Reichspost sind am Mittwoch- abend durch eine Vereinbarung beendet worden. Die Lohnerhöhungen betragen im Durchschnitt 10 v. H., die Arbeitszeit ist im allgemeinen unverändert geblieben. Sm Telegraphenbaudienst wird in drei Wintermonaten 48 Stunden, in den
Eschen 3; Fichten 35.
Stöcke, rm: Buchen 14; Eichen 20,5.
Das Dürr- und Windsallyolz aus verschiedenen Forstotten wird nicht vor-
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gezeigt.
Die Zusammenkunft ist vormittags 9 Uhr am Pestilenzstrauch.
Allendors a. d. Lumda, 28. März 1928.
I Hess. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda.
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aufwarten und erntete damit natürlich entsprechende Anerkennung. Sie frei, verriet es freudestrahlend, daß Dr. Oetker’s neues Schulkotebuch diesen Wandel geschaffen habe. In der Tat will das neue Buch, Ausgabe C, jeder Hausfrau and besonders den angehenden ein guter Kat- geber für die HaushaltfEhrung sein, denn es berücksichtigt die veränderten wirtschaftlichen Verhältnisse, sowie die neuen Forsdiungsergebnisse in
i der Ernährungswissenschaft. Zahlreiche farbige Tafeln über Fleisch, Gemüse, Pilze, Kuchen, Torten, über die Anrichtekunst usw. vervoll-
I ständigen die Sammlung von fast 500 Koch-, Back- u. Einmache-Rezepten.
Holzverkauf
Dienstag, den 3. April, 9 Uhr, bei Gastwirt Schmidt Wwe., Saasen, aus Försterei Saasen, Forstorte: Bauschel, Eichroald, Großer Seng, Güntersaraben, Winneröderheide, Neuerhegwald, Saaser- hegwald, Zeileichen und verschredene: Stammholz: 14 Stück Eiche 1.—4. ÄL = 8 fm; 7 Stück Buche 3.-6. ftl. = 11 fm; 45 Stück Fichte la—3a-Kl. — 17 fm, 1 Stück Tanne 3a-Kl. = 2 fm: 1 Stück Strobe 4a-Kl. =2 fm; 23 Stück Kiefer lb—4a»SL = 14 fm; 6 Stuck Lärche la—3b-Kl.--3 fm; Derb- und Siete, st äugen: 260 Stück Fichte = 15 fm; Stutz, knüppclholz, 4 m lang, rm: Eiche 52, Kiefer 16. Nntzrciscrholz, rm: Fichte 22. Ferner Brennholz, rm: Scheitholz: Buche 263, Eiche 71, Kiefer 15, Fichte 41. Knüppelholz: Buche 122, Eiche 118, Aspe 4, Kiefer 34, Lärche 2, Fichte 79. Nciserholz 1.—3. Kl.: Laub 502, Nadel 186. Stockholm,: Buche 64, Eiche 12, Fichte 106.
Die zur Versteigerung gelangenden Eichen- und Buchenstämme sind mit dem Revierhammer „23g." geschlagen, während das zum Ausgebot kommende Buchen- Brennholz, soweit solches in Losholzschlagen sitzt, rot unterstrichen ist. _ .
Die Holzvcrläuse in den Förstereien Harbach und Atzenhain am 26. und 27. März sind genehmigt. _ 3414V
Hessisches Forstamt «runberg.
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abteilung B wurde heute bei der Firma Basaltwerke Gießen, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen, folgendes eingetragen: Dr. Erich Steger in Gießen ist nicht mehr Geschäftsführer. 3385V
Gießen, den 27. März 1928. Hessisches Amtsgericht.
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