Ausgabe 
29.9.1928
 
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für 4S Pflsgknae. an den sich zu jeder Seite em Schlafraum mit 24 Berten anschließt. In den Uniergeschofen befinden sich 'Bätet. Raum für Kleiterreinigung und mehrere Räume für die Handbeschäfugung ter Pfleglinge Die Anstalt in ihrer ursprünglichen Anlage bot zunächst Platz für 140 Männer unö ete»soviel Frauen, und d:es« Zahl tönute sich nach ter planmäßigen Errichtung bet Erweiterungsbauten auf 568 PflegliTige er­höhen. *

Die Anstalt wurde- am 1, April 1903 mit einem Pfleglings bestand von 47 Köpfen er­öffnet. Am Schlüsse des Äveiten Betriebs- jahres war die Männerabtrilung bereits voll­ständig belegt. Die Zakl ter Pflegling? war auf 252 gestiegen, im Jahre 1906 auf 274. so daß man sich schon damals mit dem Gedanken einer Erweiterung ter Anstalt beschäftigte. 3m Jahre 1908 war die Zahl derjenigen, die wegen voller Belegung nicht mehr ausgenommen wetten formten, auf 27 angewachsen. Diesem Raummangel half man vorübergehend und teilweise dadurch ab, daß man 12 weitere Betten aufstellte. BiS jtim Jahre 1914 batte man eine durchschnitt­liche Belegung von 290 Pfleglingen aufzuweifen. Der AuSbruch teS Krieges brachte hierin neben schweren Störungen im Anstaltsbetrieb eine Aen- terung. Der Forderung der Heeresverwaltung auf Ueterlafsung eine« Teil« ter Anstalt zu Lozavettztoecken konnte man sich nicht entziehen. Ein Bau muhte geräumt werden. Es wurden 90 Pfleglinge der staatlichen Irrenanstalt über­wiesen, 10 gingen freiwillig nach Hause Ab 29. August 1914 wurde ter Bau mit 180 Betten ter Heeresverwaltung zur Verfügung gestellt und alS Äescrvelazarctt 2 fjriübrt. Die Verpflegung für die 6azarettinsassen hatte die Anstalt zu übernehmen. So einfach sich dies in ter ersten 3eit des Krieges anließ, so schwierig wurden die Verhältnisse mit zunehmender Rcihrungs- mittelknappheit. Die überall, so muhte auch hier rationiert werten, was jedoch von manchen In­sassen des Lazaretts nicht verstanden wurde. Daraus, sowie ans der rasch fortschreitenden Lockerung ter Disziplin entwicke'ten sich mit der Zeit Unzutraglichk ilen und Reibereien, die die Zusammen arbeit mit ter La.-a ettverwatung oft recht schwierig gestalteten. Gleichwohl Helt man an der einmal getroffenen Einrichtung nach Mög­lichkeit fest und belieb ter Heeresverwaltung auch nach Beendigung des Krieges noch die Raume. Verschiedene Vorfälle aus dem Früh'ahr 1919 ließen jedoch ein längeres Verbleiben ter Lazarettinsaslrn nicht tun'irb erscheinen. Revol'en und Gehör!amsverweiger -n'-en zwangen die An- staltsleitmm. die unverzüglich-? Enlfernung ter aufrührerischen Element? zu verlangen. Die Hauplr'd lsführer wurden in frühster Morgen­stunde durch die Reichswehr abgeführt. Die Räu­mung ter Anstalt vollzog sich sodann bis zum 15 August 1919 in Ordnung und Ruhe.

?lber stark teile die Lebensmittelverknappung und die mit ihr im G'folge stehenden Seuchen, sowie eine schwere Gr'.pp" in den Jahren 1918 und 1919 unter den ohnedies geschwächten Pfleg­lingen ter Siechenanstalt aufgeräumt Die Auf­füllung des Bestands, die durch die Zeiten der Inflation noch erschwert wurde, ging nur langsam vor sich: nur allmählich kamen ten Qlrmenber- bänten die Vorteile und ter Zweck der Anstalt

wieder zum Bewußtsein. Langsam stiegen die Belcgzif ern wieder von Jahr zu Jahr, und teure sind sic wieder so hoch, daß der Männerdau völlig, ter Frauenbau mit we nigen Ausnahmen beleat ist. . .

Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, daß die emge» schosslgen Gebäude für je 20 Pfleglinge, veranlaßt durch cie unvollkommene Belegung während der 3nf[aticnc^eit. inzwischen einer anbzren Verwen- düng zugeführt worden stnd. Hiermit hat _ bte Provinz neue Dege der sozialen Für­sorge befd>ritten. Tie Inflationszeit hatte einen neuen sozialen Stand, ten ter Kleinrentner geschaffen, für die gesorgt werten muhte. Aller­seits muhte ten Kindern eine erhöhte Für­sorge zugewandt werden, dir durch die knappe Ernährung körperlich schwer gelitten hatten. Ba­ten Zweigen der Fürsorge suchte man gerecht zu werten, intern man einen Pavillon als Rent­ner h ei m ausbaute, den anderen als ein Kinderheim. Mit dem Umbau des Kindrr- heims wurde im Sommer 1923 begonnen. Die Er­öffnung zog sich jedoch hin, Wei! man sich über den mit dem Heim zu terbintenten Zweck m Anbetracht der anormalen Zeit erst allmählich Rechenschaft ablegen konnte. Der Beschluß üter di? endgültige Zweckb .immung kam erst anfangs 1925 zustande. Dir früher tzorgesrhenen Solbade- kuren wurden auf gegeben; die zu schassenden Räume sollten ten noch nicht schulpflichtigen Kindern, für die aus irgendwelchen Grünten die Rolwendigkeil ter Entfernung aus dem Eltern- stau? und die Erschwerung einer Erholung in ter elterlichen Wohnung hrrvvrtrat. ein Hrim bieten. Es wurde am 1. April 1 923 er öff­ne t. Di? Erwartungen, die man daran geknüpft hatte, haben sich vollauf erfüllt. Die Zahl der Kinder, die dort unter liebevoller Pflege hrran- wächst. hat ten ursprünglich vorgesehenen Be­stand von 30 längst überschritten und beweg! sich um die 40. so daß ein Erweiterungsbau für das nächste Jahr in Aussicht genommen teer­ten mußte. Das eine zeit lang gehegte Projekt eine« Reubaues, das 60 Ämtern Unterkunft tiefen sollte, wurde vorläufig zurückg-stellt. Das Rentnerheim ist ebenfalls im Jahre 1925 feiner Zwecktestinunung übergeben worden, Klein­rentnern ein dauerndes Unterkommen zu ge- toöfiten. 14 Kleinrentner sind hi'r untergebracht, und viele tvarlen noch auf Berücksichtigung. Da jedoch alle ter hier iInt?rgeTo'nmenen ihren Lebensabend dort zu beschlichen aetenfen, so daß mit einem Wechsel nicht gerechnet werten kann, hat sich der Provinzialausschuß dazu ent­schlossen, dem Gebäude ein Stockwerk auf* znsrtzen, wodurch weitere 16 Einzel­zimmer gewonnen werdm. Die Bcuatteitcn sind zur Zett im Dange und werden so gefördert werden, daß noch im Laufe dieses Winters tee Neuaufnahmen erfolgen töniun.

Von unteren wesentlichen baulichen Verände­rungen fei noch angeführt, daß im Jahre 1925 ml: einen Kosicnauswand von '7000 Mk. ein Krankenhaus auf Anstaltsgelände errichtet worden ist. Mit seiner Eröffnung wurde einem lang gehegten Bedürfnis abgeholfen. 'Wäh­rend bisher jeder auch nur leicht Erkrankte in die Klinik verbracht werten muhte, formen jetzt Krankheiten, soweit sie nicht schwerer Rattir sind, in dein Krankenhaus behandelt werden. Dieses

Endet außer den notwendigen Reben räumen Raum für die Ausnahme von 16 Kranken.

In den 25 Jahren des Bestehens ter Anstatt hat die Provinz aus allgemeinen Stcuermitteln, oh« die Zuschüsse aus den Jahren 1920 bis 1923 und oh« ten Kostenaufwand für bauliche En­terungen und Erweiterungen, rund 1.4 Millionen Mark beigetragen.

So btitet die Anstalt mit ihrem Beniner- und Kinderheim eine Pflegestätte sozialen Wirkens, das in ter Zukunft seine Früchte tragen möge!

Kunst und Wissenschaft.

Leo Sternberg al» Dramatiker.

Das ZeitdramaDie Separatisten", von Qeo Sternberg, ist vom vtadtlheater in Bamberg zur Uraufführung angenommen und wird in vieler Spielzeit HerauSqebrächt werten.

Kleine Strafkammer Gießen.

Dießen, 28. Sept. Zwei Kaufleute von hier waren vom Finanzamt und auf ihren Ein­spruch vom AmtsgeriÄ hier wegen Steuer­hinterziehung in Höhe von etwa 19 000 Mark zu Geldstrafenvonje 1 0 000 Mark verurteilt worden und verfolgten dagegen Berufung. An sich wären sie wegentätiger Beue straffrei gewesen, da sie, wenn auch aus Furcht vor der drohenden Anzeige eines ent­lassenen Angestellten, selbst te5 Ananzamt von der Hinterziehung in Kenntnis gesetzt hatten. Sie gingen dieser RechtSwvhltat inte3 verlustig, well sie die Ratenzahlungen, die ihnen für die Rachzahluna ter Steuer bewilligt worden waren, nicht einges alten hatten, und zwar, wie fest- gestellt tourte, schuldhaft. Bei ter Strafzu­messung mußte auch heute berücksichtigt werten, daß es sich um grvye Beträge hantelte, und daß jahrelang und auf Grund falscher Buch­führung hinterzogen Worten war. Die Beru­fungen tourten daher zurückgewiesen.

Gleichfalls zurückgewiesen wurde die Berufung eines Ange'lagten aus Bad-Rau- heirn, ter wegen falscher Anschuldigung zu einer Geldstrase von 150 Mark ver­urteilt Worten war. Er hatte, und zwar wider besseres Wissen, wie auch die heutige Verhandlung ergab, einem GenchtSvo lzie'-er in einer Anzeige an daS Amtsgericht Beleidigungen und ehrenlränkende Reden gegen feine Frau vor» getoorfen.

Aus dem Amisverkünditzungsblati.

Das Amtsverkündiaungsblatt Rr. 7 0 vom 28. September enthalte Sttaßen- sperren. Ordentliche Mitglied'.rverfammlung teS KreisrinteczuchtvereinS Gießern Dienstnach­richten.

Rundfunkprogramm.

Sonntag, 30. September.

S bis 9: Morgenfeier, veranstaltet von der 5reireligiöfen Gemeinde Frankfurt a. M. 10,30 biS 11,30: Sin Gang durch eine große RahrungS-

mittelhandlung. 11,30 bis 12: 5Itcrnftim&c. 12 bis 13: Von Ka'fel. MittagSständchen des Rund­funkorchesters: .Richard IBaanrr**. '3 '0 bis 14,10: Feierstunde des Kulturkartells ter moternen Ar­beiterbewegung. 16 bis 17: Bon Hamburg: Funk- Heinzelmann-Slngftunde. 17 bis 18: Kammermusik-- Ä ordert. 13 bis 19: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung: Stunde ter Heimat: .Diez an der Lahn". Vortrag von Bürgermeister Heck. Diez. 19 bis 19.30: Sporrnachricksten. 19.3D bis 20: Lportskizzen von Paul Laven. 20,30: Herbst, eine mulikaluch-lcterarische Veranstaltung. Anschließend bis 0.30: Tanzmusik.

Montag, 1. Oktober.

6.30: Morgengymnastik. 13 bis 14: MittagS- konzert. 15,05 biS 15,35: Stunde ter Jugend. 1535 bis 16,05: Hausfrauendienst. 16,35 bis 18.05: Opem-Musik Konzert des Rundfunkorche­sters. 13.10 bis 18,30: Lesestunte. 18,30 bis 18,45: Senckenberg-Bierlrlstunte. 18,45 biS 19,15:Per­sönlichkeiten aus dem ReichswirtschaftSrat", Vor­trag von Mar Eohen-Reuh. 19,15 bis 19,30: Englische Literaturvrvben. 19.30 bis 20: Eng lischer Sprachunterricht. 20 bis 20,30: .Oscar Wilde", Vortrag von Dr. Sari HagMäKn, In­tendant an ter Berliner Funkstunde. 20,30: Regie-Gastspiel Earl Hagemann: Salome von Oscar Wilde. Anschließend: Kammermusik-Kon­zert. Darauf: Born Mannheimer Besprechungs­raum: Spätkonzert.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinten.

Sonntag, 30. Sept. 17. Sonntag nach Trinitatis

Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfarrer Mahr: feierliche Eröffnung des Stonfirmanbenunkrrirfjte der Mat- thäusgemeinte: 11: Kinderkirchc für die Matthäus- gemeinte; Pfarrer Mahr. Iohaunesklrche. 9.30: Pfarrer Dochtolsheimer; 11: Kinderkirche für die - Lukasgenieinde; Pfarrer Dechtolsheimer; 8: Vibel- besprechung im Iahannessaal, Bfarroerwalter Dot­iert. Kapelle des Allen ^ricdhojs. 9.30: Pfarrer Ausfeld, 11: Sinbertirmc; Pfarrer Lenz. Llifa- bcth-kleinkinderfchule (Wetzlarer Weg 59). 9.45: Pfarroerwatter Dotzett. IBlcfetf. 9: Beichte; 9.30: Predigtgottesdienft . im Anschluß Feier tee heiligen Abendmahls. Havjcn-Garbentrich. 10: Hausen: hl. Abendmahl; 1: Garbenteich. waheaborn- Sleinbcrg. 10: Kinderkirche; 1: Predigt. Cid). 9.30: Stiftsdechant Kahn (Mitwirkung des Frauen- chors); 12L0: Kindergottesdienst; 1.45: Stiftsdechant Kahn.

katholische Gemeinten.

Samstag 29. September.

Gießen. 4.30 und 7 Uhr: Leichte

Sonntag, 30. September, 18. Sonntag n. Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Leichte; 7. Messe; 8: »om munion: 9: Hochamt mit Predigt; 11: Mess« mit Predigt, 2: Andacht. An den Derttagen abends S Uhr: Roscnkrnn,mndacht mit Segen. (Drünterg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Cid). 10: Hochamt mit Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Sonntaasdienit ».Merzte a. Avokbeken am30.9.2g Dr. Neumann. Frl. Dr. Gürtler. Veltkanaoothekr.

Sabnont: Dr. Adam. D

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Die neuesten Herbst- und Winter - Mäntel, Kleider etc.

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Pelz-Mantel \

i haben wir in dieser Saison I wiederum vergrößert

sind jetzt in größter Auswahl eingefroren. Nur ein Spezialhaus in der Grobe wie das unserige kann Ihnen eine solche gewaltige Auswahl der modernsten, geschmackvollsten Mäntel, Kleider etc. von der kleinsten Backfisch-Figur bis zur stärksten Frauengröße in allen Preislagen bieten.

Waöener & Schlöiel Goethestrafce 9-11

Vergebung von Kanalisaironsarberien.

Für die Stadt Homberg a. d. Ohm sollen nachfolgende Lieferungen und Arbeiten unter Hinweis auf die Reichsverdingungs- orbnung vergeben werden, und zwar:

Coe 1. Lieferung von Steinzeug- und Ze­mentröhren von 20 bis 40 cm l. W., Zementringe, Betonstnk- kaften ufro.

Cos 2. Kanalgraben-, Rohrverkcgungs- unb Maurerarbeiten (1360 cbm).

Pläne und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebotsvorbrucke kön­nen von der Bürgermeisterei Homberg a. d. Ohm unb von uns bezogen werten. Eröffn nungstermin Samstag, 6. Oktober 1928, vormittags 10>£ Uhr, auf unserem Amt, Frankfurter «traße 29. Zuschlagssrifl: brei Wochen. Freie Auswahl bleibt Vorbehalten.

Gießen, den 24. September 1928.

Hessisches Kulturbauamt

I. B.: Mangold, Reg.-Baurat.

Arbeitsvernebnn^.

'Jladjftchenbc Arbeiten zum Neubau ber Heilstätte für Tuberkulose ber oberen Cusl- wcge in Gießen sollen auf Qrunb ber Reichsoerdingungsordnung im öffentlichen Wettbewerb neraeben werden. 86260 Schlosserarbeilen.

1. Zirka .300 Meter Balkongelander

2. Blitzschutzanlage.

Die $erbingungsunterlagen und Zeich­nungen liegen im Surcau des Architekten Daurat H. Meyer, Frankfutter Straße 5, zur Einsicht offen.

Die Angebote auf Vordruck sind bis zum Eröstnungstermin

Jrrilag. dcu 5. Oktober 192t oormlttoas 11 Uhr

verschloss. ' und mit entsprechenter Aus schritt versehen daselbst ein zurr ichen

Der Heilstattenverein fiir Hessen.

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister, Abteilung A, wurde eingetragen: 85940

Arn 8. September 1928: die Firma Karl Buß & Lo., Ruh Margarine Veririebs- gesellsd)asl in ©iefjen. Gesellschafter sind: 1. Kaufmann Karl Buß, Gießen; 2. Karl Buß Ehefrau, Emma geb. Rumpf, daselbst; 3. Kaufinann Christian Möbus HL 'Jteis- suchen, 4. Kaufmann Otto Reitz, Gießen. Die offene Handelsgesellschaft beginnt am 1. September 1928. Bon ber Vertretung ber Gesellschaft sind ausgeschlossen: l.Kaus- mann Karl Buß, Gießen, 2. K«rl Buß Ehesrau, Emma geb. Rumps, daselbst.

Am 15. September 1928: a) bei ber Firma C. Robert Döll lo Gießen: Die Firma ist erloschen, b) Bei ber Firma Öerner & Marquardt in Gießen: Die Firma ist erloschen, c) Bei der Firma üeppler & Jäter in Gießen: Die Firma ist erloschen.

Am 19. September 1926: a) bei her Firma Wilhelm Artus in Cang Göns: Die Finna ist crlojd)cn. b) Bk der Firma Jakob Cilienfelb in Gießen: Das Geschäft nebst Firma ist auf Rosa Lilienfeld in Gießen übergegangen.

Am 20. September 1Ä8: bei ter Firma Süd & Jughardt In Gießen: Heinrich Sack 11. in Heuchelheim ist durch lob aus der Gesellschaft aurgeschieden Kaufmann Richard Sack in Heuchelheim ist in die ®c- soll schaff als persönlich haftender Gesell- schaster eingetreten. Dem Kaufmann Arthur Sack in Heuchelheim ist Jkofura erteilt. Die Prokura des Richard Sack Ist erloschen. Es sind sechs Kommanditisten vorhanden.

Gießen, den 21. September 1928. Hessische« Amtsgericht.

Arbeitsvcrgebnng.

Betr.: Umbau des Rentnerheims in ber Prooinzial-Pflegeanstalt In Gießen.

Unter Zugrunbelegung ber Reichsverbin- gungsorbnung unb ber aufgestellten 23er- bingungsunterlagen sollen bie zum Umbau bes Rentnerheims in ber Provinzial- Pflegeanstait in Gießen vortommenben Vllaser, inneren Verputz- unb Schreiner arbeiten im Wege bes öffentlichen Wett- beroerbes vergeben werben

Verdingungsunterlagen können, soweit ber Vorrat reicht, in der bautechnischen Ab­teilung des Ueberlandwerks Oberhesfen, Friedberg, Hanauer Straße Nr. 9, mäh rend der Dienstunden in Empfang genom­men werden, woselbst auch die Zeichnungen eingefehen werden können. 86190

Angebote, die mit den Unterschriften an den vorbezeichneten Stellen versehen fein müssen, sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift bis spätestens Freitag, ten 5. kommenden Monats, vormittag» 10 Uhr, an obengenannter Stelle in Friedberg ohne Verbindlichkeit und Kosten für uns einzu- reichen. Versand von Verdingungsunter­lagen erfolgt nicht.

Zuschlagsfrist: fünf Tage

Provinzialdirektion Oberhessen Gießen. Wolf.

Bullenverkauf.

Die Gemeinde wlcseck verkauft auf dem Submissionswege einen 88250

fetten Simmentaler Bullen.

Angebote find pro Zentner Lebendgewicht bis zum Dienstag, ten r. Oktober 1928, nachmittag» 3S Uhr. auf hiesiger Bürger- meistere! einzureichen.

Wieseck, den 27. September 1928 Hessische Bürgermeisterei Wiefeck

S ch o m b c r.

kartofselUeserung.

Die Lieferung von etwa 1000 ein- laufenb Zentner Speifefartoffela .Jnbuflrie" soll im Wege bes unbe­schränkten Wettbewerbs vergeben werben. Die Anlieferung muß im Oktober 1928 erfolgen. 85730

Die 'Beengungen liegen währenb ter Dienststunden auf der Kanzlei zur Ein­sicht offen, sie können auch abschriftlich zum Preise von 80 Pf. bezogen werben.

ir bas Angebot ist bie Benutzung eines besonderen Formulars vorgeschrie- ben, das zum Stückpreis oon 10 Pf. auf ber Kanzlei erhältlich ist.

Angebote mit ber AufschriftÄartoffH- Itefcrung"' sind verfchlosien bis spätesten« zum (Froffnungstennin am

10. Oktober 192$, vormittags 11 Uhr hier einzureichen Es können auch Teil­lieferungen. jedoch nicht unter 50 Zentner, erfolgen.

Znsck)lag«frist eine Woche.

Marien schloß, den 19. September 1928.

Die Direktion

des Hessischen Londeszuchchauses.

Uetoeönnfl hob Baaatöeiten.

Für bas neue katholische Pfarrhaus sollen vergeben werben 86080

1. bie Entwässerungsleitungen,

2. bie inneren Verputzarbeiten,

3. die elekttischen Lichtleitungen,

4. bie Glaferarbeiten,

5. bie Lieferung ber Rolläden.

Angebotsformulare und Unterlagen lie­gen auf im katholischen Pfarrhaus, Liebig- straße 26.

Angebote sind bis zum 8. Oktober 1928, nachmittags 5 Uhr, einzureichen bei dem

halholischen siirchenoorsland Gießen.

^lekanntmachnng.

Die Lieferung oon 86240

100 Zentner Hafer ist zu vergeben.

Die Bedingungen können bei ber unter zeichneten Verwaltung eingefehen werden.

Angebote sind verschlossen unb versehen mit ber AufschriftAngebote für bie Haferlieferung" mit dem Muster bi» zum 10. Oktober 1928, vormittags 11 Uhr. ein zureichen. In ben Angeboten sind Die Be­engungen anzuerkenneu.

Zuschlagsfrist: sechs Tage.

Das einzureichenbe Hasermufter, 1 kg enthaltend, muß getrennt von Dem Angebot verpackt mit ber AufschriftMuster zum Angebot für Haserliefcrung" versehen fein.

Gießen, ben 28. September 1928.

Verwaltung

ber Veterinärkliniken unb Institute.

MgeMel-MlW.

Die Lieferung bes ;um Dünqen ber städtischen Wiesen benötigten künstlichen Düngers, unb zwar 86218

600 Zentner 16proz. Thomasmehl,

200 Zentner 40proz. Äafi,

50 Zentner KaUstickstoss ist zu vergeben.

Die Lieferung hat bis zum 10. November 1928 zu erfolgen.

Mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind bi» zum 10. Oktober 1928 einziisenden.

Gießen, ben 28 September 1928.

Der Oberbürgermeister.

I. B.: Dr. Rosenberg.

Bekanntmachung.

Schmückung ter Kriegergräber an Allerferien, lotenfounlag unb Weihnachten.

Der Volksdund Deuifche Kriegsgmter- fürforge übernimmt es auch in biefem Jahre, Kriegergräber im Ausland im Auftrage der Angehörigen zu schmucken. Welche Friedhöfe in Frage kommen, ist aus der Ausstellung in der Zeitschrift Kriegsgräberfurforae" zu ersehen, bk für halbjährlich 1. Reichsmark durch den Volksdund bezogen werden kann und auch sonst durch Wort unb Bild über den otanb ber Kriegsgräberfürsorge foctlau- Sb unterrichtet. Wünsche auf Gröber- nückung wolle man bei bem Rechner Ortsgruppe, Herrn Bock, Gi-ßen. Stephanstraße 38, anmelden. Dort ist auch Näheres über die Preise der Kränze zu erfahren. Deutllrhe Angabe non Vor- und Zunamen, Dienstgrad, Truppenteil, Totes- lag, Friedhof (Land. Provinz! und mög­lichst Grabnummer des Gefallenen ist er­forderlich. 85770

Für Allerseelen nlüsien die Bestellunge:, umgehend, für Tolenfonntag bis zum 15. Oktober 1928. für Weihnachten bis Aum 19. Tloocmbet 1928 in die Hande der Ortsgruppe gelangen.

Der Dolksdund wird selbst bie Sammel- gröber schmücken, in denen große Schoren meist unbetamtier Toter ihre Ruhestätte gefunden haben. Er bittet hierzu um Hilfe der OefsentlichkeU.

Zu diesem Zwecke wird eine Haus­sammlung ftatlfinbcn. um deren freunb* liche llnleritüflunfl gebeten wird.

Gießen, ben 27. eeptember 1923.

Bolksbund Deutsche Ärtegegräberfürforge, Ortsgruppe Gießen: Dr. F re

trink' EebehÄ- Tee, bes tl rata: vergebt daen all es Web II PM.

Niederlagen in Gießen:

In den Apotheken.

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