Ausgabe 
29.9.1928
 
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Nr 251 Dritter Blatt

"" Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

Samstag, 29. September 1928

25 Lahre provinzial-pslegeansiali.

3m Jahre 1880 richtete der Provinzlalaus- schütz an den Provinzialtag den Antrag, die Sr- richtung einer Provinsial-Siechenan- ft alt inGi « st « nzu genehmigen und zu diesem Zweck den Betrag von 307 000 Mk. zu bewilligen. Diesem Antrag war eine Anregung de- Kreis­tages des Kreises Gicsten vom 28. Mai 1876 voraus gegangen, die bezweckt«. Die Prvvinzial- verwaltung zu veranlassen, Material zu be­schallen, das di« Möglichkeit und Zweckmötzigkeit einer Provinzialanstalt SartuW sollte. Der Pro­vinz io lau s'chutz hat, nachdem auch der Provinzial- tag dicker Anregung vetgetreten war. sich den für die Beschaffung des Materials erforderlichen Ermittlungen mit grobem Eifer hingeaebcn Als Zweck der zu errichtenden Siechenanstalt war in dem Antrag an den Provinzialtag angegeben.

. Die Anstalt soll im Interesse der Humanität und der ö>fen.t!ichen Sittlichkeit, im hohen Inter­esse der Kreise und Gemeinden die Pflicht und bi« Fürsorge für alle jene übernehmen, die wegen eines körperlichen oder geistigen Gebrechens, welches sie arbeitsunfähig macht, fremder HUf« und Stütze, besonderer Wartung und Pflege be­dürfen Sie ift bestimmt zur Aufnahme arbeits­unfähiger, der Provinz Öberhesfen angehöriger Personen welche der Armenverforgung durch den Kreis oder die Gemeind« anheimfallen, und hat den Zweck, den nachfolgend bezeichneten Ge­brechlichen und Kranken beiderlei Geschlechts ilnterfunft, Pflege und Heilung zu gewähren:

l.von unheilbarer Seelenstörung Befallene, die von den Lande San stalten entweder nicht auf»

Stadt Giesten hatten sich di« Städte Grünberg. Alsfeld und Sich um die Anstalt beworben und sich bereiterLärt, das erforderliche Gelände kosten­frei zur Verfügung zu ft eilen. Aach eingehender Begutachtung der in Betracht kommenden Bau­plätze enckch^ed sich der Provinztalausschuh am 8 Iuli 1898 nahezu einstimmig für Gießen.

Baurat Klingelhöffer in Darmstadt wurde um die Ausarbeitung eines generellen Pros ekles angegangen, der dieses Anerbieten auch annahm, jedoch bald zugunsten deS Geh Oberbauratt von D e I tz e n verzichtet«, dem alsbald am 8 Oktober 1898 die Ausarbeitung des Planes übertragen wurde. Als R.tbttinien waren nur gegeben worden, daß das Gebäude in einfacher Ausführung zu hallen sei und bezüglich der inneren Einteilung der Hauptgebäude die bewährte Pslegeanstalt in Freiburg i. B. zum Vorbild genommen werden solle.

Aber nochmals muhte ein Sturm abgeschlagen werden, der von ärztlicher Seit« gegen das Bau­vorhaben unternommen wurde. In der Zen­tralisation der Fürsovge für Sieche befürchtete man Gefahren für die _ bestehenden kleinen Krankenhäuser und Hospitäler, sowie eine Her- obminberung der Ausbildungsrnöglichkeiten für die Aerzte auf dem Lande. Diese Moment« wa­ren, obwohl ihnen sofort von seitcn der KreiS- gesundheitsämter und der medizinischen Fakultät der Landesun.versllät entgegen getreten wurde.

noch lange Hindernisgründe für einen ra'chen Gn^chluh Wie wenig diele Einwände gerecht- fetr.gt waren hat bi« Zukunft gelehrt

3m 3um 1899 unterbreitete der Provinzial- ausschuh dem Provinziallaa ein ausführ­liches Gesamtprojekt auf dem von brr Swdt Gehen bereugefte.lien Gelände in der Licher Str atze .n einem Ausmatz von 46 4-X* Quadrat­meter Diese mit allen neuzeitlichen Einrichtungen versehene Anstall sollte 3dd Pfleglingen Unter- furdt gewähren und 720000 Mk. Kosten verur­sachen aber eme Erweiterung bis zu einer Aus- nahmesäh gleit von 800 Pfleglingen zulasfen. Mll einem lährtichen Zuschutz der Provinz in Höhe von 50 000 Mk. und e nem solchen des Staats von 20 000 Mk. und m.l Verpflegungsgeldern von 120 Mk. je Kopf Pflegling und 380 Ml. k Äopf Pensionäre Hofs le man die B« tr iebsa usgaben mit den Einnahmen ins Gleichgewicht bringen zu können. Demgemäss erwartete man di« Ent- sch.iehung des Provirrziallags. Dazu sollte es jedoch immer noch nicht kommen. Die Bedürfn:öfrage schien einigen noch immer nicht gellärt. die Plahsragd verursachte grofw Be­schwerden und de Äoften gaben zu bedenken. Sv behalf man kd) mit der Einsetzung einer Kommission, die diese Punkte einer weiteren Klärung zuführen sollte. &ic brachte jedoch nur neue Berw.rrimg und verhalf dazu, die De'chluh- faffung h.nauszuzögern. Der Provinzialausschuh verblieb auch der abweichenden Auffassung der Kommission gegenüber bei feinen früheren An­trägen. b.c er für den erneut am 4. 3uli 1900 zusammentretenden Provinzialtag wiederholte. Dieser sollte nunmehr, nachdem noch ein« Aeih«

von Sachverständigen gehört war. über di« divev- ?ierenben Anträge Bekhlutz faffen. Die Entfchei- ung fiel dahin, datz Gietzen der Sitz der Anstalt werden sollte, für deren Errichtung 600 000 Mk. bewilligt wurden. So war ein en!'che.dender Schritt auf dem Weg der sozialen Fr.ric»vg< getan. De PrvvMz Ahe.nh.sfen war tn der Errichtung einer solchen Anstalt bereit* norangegangen. d-.e Provinz Starkenburg mit dem gleichen Projekt beschäftigt

Der erste Spatenstich erfolgte im Früh­jahr 1901. di« Abnahme am 6 Wäm 1903. D.e Bauanlage darf ün wesentlichen als Mannt vorausge'etzt werden. H nter dem Haupte.ngang in der Sicher Stratze befinden sich das Bev- waltungsgebäude mit Bureauräumen Arzt» $ immer und zwei Wrchnungen dahinter das W.rttchaftsgebäude und Stallung auf der Mittel­linie Parallel zur Mitlelach'e rechtsseitig di« Gebäude für Männer, n der tieferen Linktsriw die für Frauen. Auf kber Seite ist Raum ge­lassen für den gleichen dreigeschossigen Bau. falls sich jemals ein Bedürfnis für die Erweiterung ergeben sollte Zwischen diesen Gebäuden ist zurückl.eaend ui einem besonders um|riebetm Garlenplav je ein klein«ves. eingeschossiges Ge­bäude für 20 Pfleglinge errichtet deren Zustand eine besondere Wartung erfordert und deren Verkehr mit den übrigen Anstalbsbewohnern mög­lichst vermieden werden soll. 3«des der grofw Gebäudb eiichält im Erdgeschotz 12 Zimmer für j« 2 Pf.egl.nge. Zu dieser besonderen Abteilung gehört ein Speis«-, em Lesezimmer und ein Bad Jedes der beiden Obergeschosse enthält in der Mitte einen grvhen Tages-, zugleich Speiseraum

Rücksicht

dem auch di« Verhandlunl

der Er- geradezu Die rin-

b. chronische Zilranke überhaupt, ohne auf die Art ihres Leidens;

7. altersschwache Personen."

regte tung dahin geführt batten, van rut _u ' Siechenanstalten in den drei Provinzen eine Staatsbeihilfe von je 20 000 Mk. lahrltch ge­währt werden foIUe, ging man ernstlich auf Suche nach einem geeigneten Platz. Auster oct

genommen, ober aus denselben wieder ent- (affen und der Lokalversorgung überwiesen worden sind:

2. Idioten, Blödsinnige. Kretin» höheren Gra­des, deren geistige Entwicklung auf so nie­derer Stüfe steht, datz sie sich selbst nicht überlassen werden können:

3. an langwierigen Rervenkvonkheiten. Siech­tum, Epilepsie, Deitstanz usw. ßcibenbe, wenn diese Krankheiten bereits einen hohen Grad erreicht haben:

4. mit ekel- und abscheuerregenden Mitzgestal- tungen, körperlichen Gebrechen und Krank­heiten Behaftete, oder an Unenthaltsamkeit de§ Urins und Stuhls Leidende:

5>. hochgradig Derstümmelte oder Gelähmte.

Begründet wurde di« Rotwendigkeit richtung einer Provinzanstakt mit dem jammervollen Zustand der Armenpfleac zelncn Kreise und Gemeinden warcn nicht im­stande, armen chronischen Kranken auch nut eine einigermaßen ausreichend« Verpflegung zu ge- währen. Bei der Siechenzähtung im Jahre 1880 wurde feftgestellt, datz in Hessen 22 Prozent in s rem der, entgeltlicher Pflege befindliche Siech« Dürftig oder schlecht verpflegt seien. Roch trauri­ger war die Lage der unterstützungsbedürftigen, für sich lebenden Siechen. 76 Prozent dieser Armen warenmangelhaft, dürftig, ärmlich, schlecht oder gar nicht verpflegt". Da« war die Lage der unterstützten Siechen. Die Zählung aber hat ergeben, datz n Oberhessen von 441 für An­staltsbehandlung geeignete, unbemittelte und da­bei gänzlich arbeitsunfähige Siechen nur 236 unterstützt wurden: also 205 dieser Unglücklichen blieben ohne jede Hilfe SS fehlte ausreichende Unterkunft, geeignete Auswahl von Verpflegung, zuverlässige Aufsicht und genügende ärztllche Ueberwachung fast überall, und Qlbbilfe sah man nur in der Errichtung einer Zentrcllanftalt. Man hatte crwriitelt, datz innerhalb der Provinz Ober­hessen die Unterstützung auS Gemeinde- oder Kreismitteln sich im Jahre auf 67 667 Mk. be­lief. Man rechnete sich nunmehr aus, datz wenn die Fürsorge für diese Kategorie von Unter­stützungsbedürftigen zentralisiert und die Provinz die Hälfte der Unterhaltungskosten übernehmen würde, eine Verbilligung, insbesondere eine Ent­lastung der Kreise eintreten mühte Wider Sr- warten wurde jedoch der Anlray In der Sitzung des ProvinziaUagS vom 14. Juli 1880 mit ganz geringer Majorität ab gelehnt. Die Gründe der Ablehnung mögen zum Teil in der nach An­sicht einiger Mitglieder nicht genügend flarge- legten DedürfniSfrage, hauptsächlich aber in der Scheu vor einer so bedeutenden Ausgabe ge­legen haben. Obwohl eine genaue Erhebung über di« Zahl der auherhalb von Pflegeanstallen lebenden Irren und Siechen, die nachträglich vor- genommen wurde, ergeben halt«, datz die frü­heren Gnniitelungen unvollständig waren unb bah man in Oberhessen mit 1649 Siechen und DeisteS- kranken zu rechnen batte, von denen 1129 al» tn dürftigen Verhällnissen lebend und 813 als ge­eignet zur Aufnahme in eine 6i«b«nanftaU be­zeichnet wurden, hiernach also hin sichtlich des Bedürfnisses -ur Errichtung einer Anstalt keine Iwrifri mehr obwalten konnten, Io Uetz doch der tn Aussicht stehende Koslenauiwand die Be­wegung nicht mehr vor ankommen. Erst im Jahre 1890 griff der KieiSausschuh deS Krei es Fried­berg die Sache wieder auf, nachdem all« grö­ßeren und mittleren deutschen Staaten m der Errichtung derartiger Anstalten bereits twran- arngen waren. Die Anregung hatte zur Fo^ge, man sich von neuem n it wie^rholten Er­hebungen über die Bedürfnis cag« abmühte. DaS Ergebnis war dasjenige, da» mar allgemein er- wariet hatte. Die sämtlichen KreiSamter der Pravinz sprachen sich e 1 n 1 9 Errichtung eurer Provinztal-Siechenanstall aus. und gle.chmatzig lautete das AZEll der Kreis­ärzte. D.e Dorgenommenen Erhebungen brachten den Beweis, datz gegenüber 1830 die Zohl der in Betracht kommenden Siechen Wetter angenom­men hatte. Trotz des hiernach vorliegenden und sich immer dringlicher bemerkbar machend^, Be­dürfnisses glaubte der Provinzialausschuh aus Ersparnisgründen von dem R eu bau abfetten und sich auf den Erwerb -mes vor­handenen Objektes beschränken zu fallen. Mieder gingen Jahre darüber hin, bis man sich qu der Erkenntnis durchgerungen hatte, bah allem Reubau den Forderungen auf zweckmay.g« «w* richtung und Verwaltung entsprechen könne VaM- ' die Verhandlungen mit der Staats- dahin geführt hatten, datz für die

Die Kahrpreise bei der Reichsbahn.

Mit dem neuen Winterfahrplan ab 7. D f t o b e r tritt bei der Reichsbahn die bereit» angekündigte Tariferhöhung ein. Bekanntlich wird die bis­herige 4. Klaffe beseitigt und nur eine Holz- und eine Polsterklasse geführt. Die 1. Klasse wird nur noch in Fern- und Luxuozügen und bei den einzelnen D-Sugcn beibehalten.

Wahrend der Einheitssatz sich für Reisende in der bisherigen 4. Klasse von 3,3 auf 8,7 Pfennig erhöht, verringert er sich bei der 3. Klasse von 5 auf 3,7 Pf. und in der 2. Allste von 7,5 auf 5,5 Pf

Die bisherigen preise betrugen:

A. 3m engeren Heirnaiverkehr:

Richtung Fulda.

km

2. ML

3. ML

4 5J

Qrünbcrg

1,80

1,20

0,80

61

Alsfeld

4,60

3,10

2,10

80

Lauterbach

6,

1,

2,70

93

Herbstein

7,

4,70

3,10

86

Salzschlirf

6,50

4,30

2,90

97

Schlitz

7,30

4,90

3/30

106

Fulda

8

5,30

3,50

Richtung Gelnhausen.

km

2. Kl.

3. Kl.

4. RL

16

Llch

1,20

0,80

0,60

22

Hungen

1,70

1,10

030

34

Laubach

2,60

1,70

1,20

36

Nidda

2,70

1,80

1,20

50

Schotten

3,80

2,50

1,70

39

Bad Salzhausen

3

2,

1,30

46

Stockheim

3,50

2,30

1,60

51

Ortenberg

3,90

2,60

1,70

Gedern

4,90

3,30

2,20

55

Büdingen

4,20

2,80

1,90

70

Gelnhausen

5,30

3,50

2,40

Richtung Londorf (über Lollar).

km

3.ÄL

4. KL

40

Mendorf a. d. Ldo

1,

0,70

36

Londorf

1,20

0,80

Richtung Jranlfurl a. TH.

4. KL

km

2. ÄL

3. Kl.

18

Butzbach

1,40

0,90

0,60

28

Bad Nauheim

2,10

1,40

1»

33

Friedberg

2,50

1,70

1,10

50

Dilbel

3M

2,50

1,70

66

Frankfurt a. M.

5,

3,30

2,20

76

hockst

5,70

3,80

2,60

85

Homburg o. d. hohe

6,40

4,30

2,90

über Frankfurt a. M

ins

Wiesbaden

8,10

5,40

3,60

104

Mainz

5,20

3,50

129

Worms

6,50

4,30

94

Darmstadt

7,10

4,70

3,20

76

Offenbach

5,70

330

2,60

Richtung LimburgKoblenz.

km

2. AI.

3. RL

4. Kl

13

3h

Wetzlar Braunfels Weilburg Limburg

1, 1,80 2,70 4,90

0,70 1,20 1,80 3,30

0,50 (i,80 1,20 2,20 3,30

99

Bad Em»

7,50

5^90

117

Koblenz

8,80

3,90

Richtung DillenburgBetzdorf.

4 RI

kni

2. Kl

3. Kl

31

36

41

83

102

115

Sinn Herborn Dillenburg Betzdorf Au Attenkirchen

2,40

2,70

3,10

8,70

1,60

1,60

2,10

4,20

5,10 5^0

1,10

1.20

1,40

2,60

3,40

3,80

Richtung Marburgkastel.

4 KL

km

2. Kl-

3.81.

30

45

72

101

118

134

Marburg Kirchhain Irepfa Wabern Wildlingen Kastel

230 3,40

5,40 7.60 8,<N)

10M

1^0 2.30 3,60 5,10 5,90 6,70

L 1.50 2.40 3,40 3.90 4.50

B. 3m Fernverkehr:

2.Ä1.

3. KL

4. RL

Km

500 Berlin

423 Bremen 742 Breslau

501 Dresden 230 Düsteldors 179 hogen 352 Halle

479 Hamburg 301 Hannover

212 Karlsruhe 167 Köln

1096 Königsberg

37,60 31,80 56- 37,60 17,40 13,60 26,40 36, 22,60 16, 12,60 83,-

25.- 21^0 37^0 25,20 11.60

9, 17.60 24. 15,20 10.60

8,40 55,

16,60 14-

24.60 16.60

7,60 6

1130 16, 10,

7 5,60

36,20

228 Trier 17,20 11,40 7,60

Die neuen Fahrpreise betragen:

km

2. Kl.

3. KL

4. Kl

381

Leipzig

28,60

19,20

12,60

Magdeburg

28,20

18/80

12,40

247

Münster

18,60

12,40

8,20

479

München

36,

24,

301

Nürnberg

22,80

15,20

10,20

73

Siegen

5,50

3,70

2^0

634

Stettin

48,

31,80

21,

228

Trier

17^0

11,40

7,60

A. 3m engeren Heimatverkehr:

Richtung Zulda.

Polsterklaste

holzklasse

Grimberg

1,40

0,90

Alsfeld

3.50

2,30

Lauterbach

4^0

3,

Herbstein

5,30

3,50

cal3ld)lirf

4,90

3,20

Schlitz

5,50

.3,60

Fulda

6/

4,

Richtung (SeinHaufen.

Lich

Polsiriklaste 0,90

holzklasse 0,60

Hungen

1/30

0,90

Laubach

2,

130

Nidda

2,10

1,40

Schatten

2,80

1,90

Bad Salzhaufen

. 2,20

1,50

Stockheim

2,60

1,80

Drtenberg

2,90

1,90

Gedern

3,70

2.50

Büdingen

3,10

2,10

Gelnhausen

4-

2,60

Richtung Londorf (über Lollar).

Polsterklasse

holzklasse

Mendorf a. d. Lda

1,10

0,80

Londorf

130

0,90

Richtung Frankfurt a. TH.

Butzbach

Polsterklaste

1,10

holzklasse 0,70

Bad Nauheim

1,60

1,10

Friedberg

1,90

1,30

Dilbel

2,80

1,90

Frankfurt a M.

3,70

2,50

höchst

430

2,90

Homburg vor der

höhe

3,20

über Frankfurt a. M 4M

Wiesbaden

4, 3,90

Mainz

5,90

Worms

7,30

4^0

Darmstadt

5,30

3,50

Offenbach

4.30

2,90

Richtung Limburg-Koblenz.

Wetzlar

Polsterklaste

0,80

holzklaste

(Eso

Braunseis

1,40

0,90

Weilburg

2,10

1,40

Limburg

3,70

2.50

Bad Em»

5,60

.3,70

Koblenz

6,60

4,40

Richtung DillenburgBetzdorf

Polsterklasse

holzklaste

Sinn

1,80

1/20

Herborn

2,10

1,40

Dillenburg

2,30

1,60

Betzdors «u

4,70

5,60

3,10 3M

Attenkirchen

6.50

4M

Richtung

NarburgKastel.

Polsterklaste

holzklaste

Marburg

1,70

IM

Rirdibatn

2,60

1,70

Treysa Wabern

4,10

5,70

2,70 3M

Duldungen

6,70

4,40

Kastel

7,60

5,

B. 3m

Fernverkehr

Berlin

PristerNaste

holzklaste 18,60

Bremen

23,80

15M

Breslau

42.

27,60

Dresden

28,20

18,60

Düsteldors Hagen

13,

10,20

8,60

6,79

Halle

19,80

13,20

Hamburg

27,

17M

Hannover

17.

UM

Karlsruhe

Köln

12, 9.40

7,90 e 6M

Königsberg Leipzig

61,40

21.40

40,60

14.20

Magdeburg

München

21/ 27,

14. 17,80

«ünfter 14,- 9,20

Nürnberg 17,20 11,40

Siegen 4,10 2,80

Stettin 35,60 23,60

Trier 12,80 8,50

(Schnellzug« Zuschläge:

Die Zuschläge für Schnellzüge und I 0 Züge sind künftig in der 1. und 2. Klasse gleich

Die Zahl der Schnellzugzuschlagzonen wird auf fünf erhöht Ut» kostet:

Zone 1. und 2. Klasse 3. Krasse

I bi» 76 Kilometer 2, V

II III

76150 Kilometer

151225 Kilometer

4,- 6

2,- 3/

IV

226300 Kilometer

H

4

V

über 300 Kilometer

10.-

Trotz der erhöhten Schnellzugzuschlage stnd die Schnettzuafahroreiie 2. «lasse auf grotzere Entfer­nungen, Die 3. Klasse mit Ausnahme des Nahverkehrs (etwa bi» 40 Kilometer) durchweg niedriger als jetzt.

Eitzug.ZuschiSg«:

Für Eilzüge, wozu künftig auch die jetzigen be­schleunigten Personenzüge Gietzen ab 9.44 Uhr nach Frankfurt und 21.11 Uhr nach Kastel geboren, werben Eil,Zugzuschläge neu eingesudri, und zwar in sechs Zonen. (Die Eilzüge stnd in den neuen Fahrplänen durch fetten Druck der Stundenzahlen bezeichnet.)

Rahzone I. Zone II Zone

III. Zone

IV. Zone V. Zone

Polsterklasse holzklaste

1 SV Kilometer 0,50 0,25

36 75 Kilometer

1-

0M

76150 Kilometer

2,

1.

151225 Kilometer

3,

IM

226300 Kilometer

4.-

2,

über 300 Kilometer

5,

2.50

Trotz de» Eilzugzuschlages stnd die Ellzugfahr- preise 2. und 3. Klasse, mit Ausnahme einiger Ver­bindungen Im Nahverkehr, durchweg billiger als jetzt.

GonntagSfahrkarten.

Bisher Neu

Monats« und Wochenkarten.

2. ÄL

3 KL

Polsterkl.

holzkl. 3,10

Alssell»

4,10

2,70

4,60

Bad Nauheim

IM

IM

2,10

1,40

Brounsel»

160

1,10

1,80

IM

Büdingen

3,70

2M

4M

2,80

Bukbach Dillenburg

IM

2M

1/80

1,40 .3,10

0,90 2.10

Fronksurt aM.

4,40

3-

5-

3M

Friedberg

Gedern ober

2M

1M

2M

1,70

Schotten

4,4(i

2,90

4M

3M

Gelnhausen

4,70

5,30

.3.50

Grimberg

1,60

1,10

1,80

1,20

Herborn

2,40

1M

2.70

IM

Hungen

IM

\-

1,70

1,10

Katzensuri

IM

1,20

1,40

Braunsei»

IM

1,20

2,10

1,40

Koblenz Laubach

7M

5M

8M

2,60

6M

1,70

über Hungen

2M

IM

Lauterbach

5,40

.3,60

6,-*-

4,

Lich

1,10

0M

1M

0,80

L'mburg

4,40

2,90

4.90

3.30

Marburg

2-

1,40

2.30

IM

Nidda

2,40

1,60

2,70

IM

Schotten

3,40

2,20

3,80

2.50

Weilburg

2,40

1/60

2,70

1,80

Wetzlar

0,90

0M

1

0,70

nach Butzbach Bad-Nauheim Friedberg Fronkfuri Äorburg

holzklaste 20- 26.20 2930 53. 27,

mutz beim

Polsterklasse 30,- 39,40 45, 80/ 41/

Die Preise für IRoeialetarten, Trilmonatskorten und Arbeiterwochenkarten bleiben unverändert.

Neu eingeführt sind Monatskarten für E i l z ü g e. 3m engeren heimatoerkehr käme in Öiefttn nur die Mom-Weser-Strecke in Betracht. E» kostet eine Monatskarte für (Eiljug ab Gietzen:

Auf Monatskarten Uebergang in Eilzüge Uebergang in Schnellzuge

schlag bc zahlt werden

Sonntagsrückfahrkarten gellen, foweck nicht einzelne Züge ausgeschlosten sind, für E'lzuge mit vollem Ellzugzuschlog. Schnellzüge dürfen bl- auf wettere» nicht dcnutzt werden.

Traglasten sind künftig tm gleichen Umlange wie bisher in der 3. Klaste jugelaffen, aber nur m den besonders gekennzeichneten Sagen.

für Personenzüge

der volle Ettzugzuschloo, beim yjge der volle Schnellzugzu-