Ausgabe 
29.5.1928
 
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vollflel- jüngere, 51, fon« bis 45, bis 35;

unterstützten den Dirigenten nach Kräften. DaS Orchester des Staatstheaters, Ehöre des Thea ers und umliegender Städte, sowie die rühmlichst be­kannte Houesche Madrigalvereinigung aus Stutt­gart halfen zu einem anerkannten Erfolg. K. V.

Letzte Nachrichten.

Ein verspätetes Geständnis.

Wiesbaden, 29. Mai. (WTB. Junkspruch.) Durch dos Geständnis eines englischen Soldaten ist jetzt wieder der bisher unaufgeklärte Brand eines einem Ober ft en der englischen Besät- zungstruppengehörende» Auto aufae- klärt worden. Der Wogen war seinerzeit oerlolsea und in glommen stehend aus offener Landstraße aufgesunden worden. Wie « sich jetzt herousstellt, hatte der Soldat den Wogen ;u einer B e r g n ü g u n g s s a h r t benutzt, ober kein Wasser im Kühler aufgefüllt, fe daß schließlich der Motor in Brand geriet. Bislang war hinter der Angelegenheit immer ein deut­scher Sabotageakt vermutet worden.

auchThema. Bariationen und Finale" des zu früh verstorbenen Ä. Prohaska hervor, ein durchaus zwingendes Orchesterstück.

Anzahl prominenter Solisten, Ha ve mann, Eden, Leonard, Dierols. Schetz u. a.

rischen Eigenkraft ist bei Wilhelm WeiSmann zu finden, der in Madrigalen aus Walter von der Vogelwcide der Holleschen Madrigalvereini­gung Möglichkeit zu höchster Klansentfaltung gab. Starken Eindruck mochte Hindemiths Bratlchenkonzert. Hindeinith, selbst ein Bratschen- meister ersten Ranges, konnte das Werk mit unerhörtem Schwung dem gespannten Musiker einleuchtend gestalten Ein mächtiges Echo rief

der Geschäftstätigkeit seit der Jahreswende die anhaltend hohe Inanspruchnahme des Wechsel­kredits notwendig gemacht haben. Bereits in einem früh.»en Bericht hat dos Institut darauf hingewiesen. daß der Zahlungseingang in vielen Industrien schleppender geworden ist. eine Tat- 'ache. die mit der geschilderten Entwicklung durch­aus in Llebereinstimmuna gebracht werden kann. Zugleich ist auch die Konkurszahl im Handel stärker gestiegen als in der Industrie.

Die Deichättigung war Ende April (unter Aus­schaltung der Saisongewerbe) in den Produktions­mittelindustrien um 1.5 Prozent, in den Der­brauchsgüterindustrien dagegen um 6.1 Prozent niedriger als während des Höchststandes Ende Oktober 1927. Anscheinend wird der Geschäfts­gang in den Produktionsmittelindustrien gegen­wärtig weniger durch d'.e Lagervorräte beeinflußt als in den Derbrauchsgüterindustrien, die eben nicht vermöge eines größeren Gigenlapitals auf Anleihe- oder Bankkredit zurückgreisen können. Daher fiel auch in den Derbrauchsgüterindustrien der Aükgang in der Beschäftigung mit der Be­endigung der Lagerautfüllung zusammen. Beson­ders in der Textilindustrie zeigt sich die hem­mende Wirkung der vorhandenen Lagervorräte auf die Auftragserteilung seitens des Handels in­sofern. als der Auftragseingang bei den Werken nur zögernd erfolgt, wie überhaupt üt der Tertil- inbufttle sich der seit Oktober vorigen Jahres andauernde Rückgang fortgesetzt hat. In den Produktionsmittelindustrien ist die trotz hoher Beschäftigung eingetretene beträchtliche Ausdeh­nung der Kurzarbeit auffällig.

Wirtschaft.

Zur Lage der deutschen Wirtschaft.

In dem Dirtschastsbericht der Commerz- und Privot-Bant A.-G. wird u. a. ausgelührt, dah die Signatur der deutschen Wirtschaftslage im Wai im ganzen in einem leichten Rück­gang der Inlandkonjunktur und in einer verhältnismäßigen Belebung der Ex- Porttätigkeit bestehL Roch ist im großen und ganzen die deutsche Industrie in ihren ver­schiedenen Zweigen auch für das Inland rege tätig, da noch immer Bestände an Aufträgen vorlieaen. Inländische Reuausträge lassen aber nach, hingegen gelang es vielfach, vermehrte Aus- landorders hereinzuholen, so dah man wohl vor­wiegend auch für die nächste Zeit mit einem im ganzen günstigen Geschäftsgang rechnen darf. Be­zeichnend ist die Tatsache, dah die deutsche Ma­schinenausfuhr im ersten Quartal 1928 um 30 Proz. Über dem Export in der gleichen Zeit des Dor­jahres gelegen hat. Dieselbe Tendenz ergibt sich auch bei der deutschen Automobilsabrikatwn und aus den Berichten der Montanindustrie. Auch aus der Textilindustrie wird ein teilweiser leichter Rückgang der Kunjunktur gemeldet. Andererseits zeigt sich aber in der Clekbrizitätsindustrie. in der Zellstoff- und Kunstseidenbranche, in der groben chemischen Industrie eine unvermindert günstige GeschästStätiakAt. Auch die Absatzverhältnisse bei der Kali-Industrie gestalten sich günstig.

Verband der hessischen tandwirtschast' lichen Genossenschaften.

Der Jahresbericht des Derbandsdirettors liegt nunmehr vor. Hiernach hat dieser weitaus größte in Hessen bestehende Revisionsverband auch im abgelaufenen Jahre eine beachtliche Stär­kung sowohl nach innen wie nach außen er­fahren, Die allgemeinen wirtschaftlichen Derhält- nisse aus dem Lande bedingten eine besonders intensive Organisationstätigkeit in der Richtung der genossenschastlichen Erfassung und Verwer- tung der Erzeugnisse. Die Gruppen der Molkerei- und Milchavsahgenofsenschaften. sowie Obst- und Gemüsevcrwertungsgenossenschasten haben demzu­folge eine erheblicye Ausdehiung erfahren, int übrigen konnte» die angeschlossenen 445 Kredit­genossenschaften sowie auch die 330 Bezugs- und Absatzgenossenschaften in 1927 eine zufrieden­stellende Geschäftstätigkeit entfalten. Besonders erfreulich ist der geschäftliche Ausbau der genossenschaftlichen Dorfbanken, an denen alle ländlichen Berufsstände, Landwirte, Ge­werbetreibende, Arbeiter und Beamte beteiligt sind. Die Entwicklung der Dresche, Winzer- und Baugenossenschaften war je nach der wirtschaft­lichen Lage des Arbeitsgebiets verschieden, im groben ganzen kann man aber auch hier eine stetige Weiterbildung jeststcllen., Die Gesa ntzahl der dem 'Verband angeschlossenen Genossenschaften hat die Zahl 1000 überstiegen und betrug am 31. Dezember 1927 1006 Genossenschaften gegen 987 im Dorjahre.

Der diesjährige Derbandstag findet im Juni in Darmstadt statt. Zuvor werden die Zentral­geschäftsanstalten, die Landwirtschaftliche Zentral­genossenschaft und die Landesgenossenfchaftsbank, ihre ordentlichen Generalversammlungen abhal­ten. Der in den hessischen Genossenschastskreisen besten- bekannte Professor Dr. Beckmann- Bonn hat einen Dortrag über die .Ausgaben der Geld- und Warengenossenschasten bei der Ueber- Windung der landwirtschaftlichen Krisis" ange­kündigt, der eine besondere Anziehungskraft aus- I üben wird.

i Rückgang der Wechselziehungen.

. Die Wechselziehungen sind, wie das Institut für Konjunkturforschung in seinem neuesten Wochenbericht feststellt, im April auf 4126 Mill. Mt. gegen 4663 Mill. Wk. im März zu­rückgegangen. Dieser Rückgang dürfte in der Hauptsache saisonmähig zu erklären sein, da im März regelmäßig eine starke Steigerung der Wechselziehungen im April von einem Rück­gang abgelöst wird. Somit ergibt sich, dah seit Februar die Bewegung der Wechselziehungen fast ausschliehlich von Saisonschwankungen beein­fluht worden zu sein scheint. Der Wechselumlauf ist durch die umfangreichen Wechselziehungen im Monat März nach wie vor sehr groh. Das In­stitut für Konjunkturforschung folgert daraus, dah in den im besonderen Mähe auf Wechsel­kredit angewiesenen Kreisen der Wirtschaft die Anspannung der Betriebskapitalien unvermindert anhält. Es wäre denkbar, dah die großen Lager­vorräte in Verbindung mit den immer noch steigenden Preßen zu einer gewissen Illiquidität einzelner Teile des Handels geführt und fo trotz der zum Teil allerdings saisonmahigen Senkung

Zusammenhang mit dem heutigen Liquidations­tag noch herauskommende Prämienware wurde verhältnismäßig leicht aufgenommen. Die Um- satztätigteit war gering, da die Auslandorders offenbar nachgelassen haben. Bei der ersten Do­tierung war die Kursentwicklung vollkommen uneinheitlich Am Elektromarkt lagen Sie­mens 2,5 und Bergmann 1,5 v. H schwächer, während Gessürel 1,5 v. H., Felten 2,5 v. H. und Licht & Kraft 3,5 vom Hundert anziehen lonnten. Am Ehemiemarkt holten I. - G. > F a r b e n den durch den Divi­dendeabschlag begründeten Kursrückgang teilweise wieder aus. Scheideanstalt eröffneten 3 v. H. höher. Th. Goldschmidt waren 1,40 v. H. gedrückt. Montanwerte lagen fast geschästs- los. Mannesmann gaben 2 v. H. und R h e i n st a h l 2.25 v. H. nach. Am Banken- markt verloren R e i ch s b a n l 2,75 v. H Z e 11- ft off Waldhof eröffneten 1,75 v. H niedriger. Don den Bauunternehmungen waren Wayh & FreYtag stärker gefragt und 5.5 v. H. erhöht. Holzmann jedoch 1,5 v. schwächer. Schiffahrtswerte waren wenig verändert. Deutsche Anleihen, besonders Ablösung ohne Auslosungsrechte, lagen etwas fester. Ausländische Renten ftill. 3m Verlaufe blieb die Tendenz still. Auch der Handel per Medio war gering. Etwas gefragt waren AEG. die 1,75 v. H gewannen. Geld war im Zu­sammenhang mit dem Ultimo gesucht. Tagesgeld 7.75 v. H, Geld bis Medig 7,5 bis 8,5 v. H. Arn Devisenmarkt konnte die Mark einen neuen Höchstkurs erreichen. Man nannte Peichsmark gegen Dollar 4,1740, gegen Psund 20.390. Lon­don-Kabel 4,88325. Paris 124,02, Mailand 92,65, Madrid 29,15. Holland 12,0975.

«ArriiiK Zorie.

Berlin, 29. Mai. Obwohl seit der letzten offi­ziellen Börse vier Tage verflossen sind, hat sich in der Zwischenzeit nicht sehr viel ereignet, was für die Tendenz von Bedeutung sein könnte. Der in­zwischen erschienene Reichsbankausweis war nicht schlecht. Heute vormittag war man noch auf die schwache Reuyorker Börse zu Abgaben bereit, zumal man für den heutigen Liquidationstag noch mit einigen Ultimoglattstellungen rechnete. In der Tat machte sich heute der ßiquibtionstatt, wie immer, störend bemerkbar, doch hält man jetzt die Störung für erledigt. Es fehlten neue Orders aus der Provinz, das Ausland kauft anscheinend wei­ter Für Spezialwerte war wieder einiges Interesse festzustellen, überhaupt war die Grund­stimmung zu Beginn der Börse nicht unfreundlich. Die Abweichungen gegen die Freitagsschlußkurse sind im allgemeinen nicht groß und gehen nur bei Spezialwerten über 2 o. f). hinaus. Höher sind C habe akti en plus 4 Mk., VoigtL-Haess- ner plus 15 o. H., dagegen R e i ch s b a n k und Schlesische 6. - Gas, Siemens, Berger, R. A. G., Spritwerle, Deutsche Atlantische, Poly­phon und Tietz 4 bis 6 v. H. niedriger. I.-G.- Farben und Karstadt werden ab heute exklu­sive Dividende gehandelt. Deutsche Anleihen fester. Ausländer ruhig. Mexikaner bis 1 o. H. höher. Der P f a n d b r i e f m a r k t ist bei stillem Geschäft uneinheitlich. Geld war im Zusammen­bang mit dem Ultimo teurer. Tägliches Geld 5,5 vis 7 o. H. Monatsgeld 7,5 bis 8,5 o. H. Waren­wechsel ohne Umsatz, (etwa 7 o. H. und darüber.) Auch im Verlaufe ist die Tendenz bei kleinsten Umsätzen sehr still. Banken, Schiffahrtswerte, Elek- tropapiere und Farben lagen bevorzugt und wur­den im Verlaufe eher fester, ohne daß auch hier das Geschäft lebhaftere Formen annehmen konnte. Später neigten die Kurse allgemein wieder zur Schwäche. Man wollte einige Großbanken als Ab- nehmer bemerken.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 29. Mai Auch nach den Feiertagen zeigte der Frankfurter Produkten­markt ein unveränderlich ruhiges Bild, geringe Kauflust, äußerste Vorsicht der Händler ließen nur ganz geringe Umsätze zustande kommen. Die Prei^ sind bei ruhiger Tendenz behauptet. Cs wurden notiert: Weizen 1, gut. gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs. 26,50; Roggen 28 bis 28,75; inl. Hafer 28 bis 28,50; Mais (gelb) für Futterzwecke 23; MaiS (gelb) für andere Zwecke 25, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 38 bis 29.25; Roggenmehl 39,50 bis 40; Weizen- kleie 15; Roggenkleie 17,50 bis 17,75 Mark. Tendenz: ruhiger

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

F r a n k f u r t a. M., 29. Mai. Auftrieb: Rinder 1198 Stuck; darunter Ochsen 337, Bullen 71, Kühe 452. Färsen 338; Kälber 538, Schafe 65, Schweine 5665. Rinder. Ochsen: vollsleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: jüngere 57 bis 61, ältere 53 bis 56, sonstige vollfleischige jüngere 50 bis 52, ältere 44 bis 49; Bullen: jüngere, vollfleichigc.

* Die amtliche Großhandelsindex. Ziffer. Die auf den Stichtag des 23. Mai berechnete Großhandelsmdexziffcr des statistischen Rcichsarnts hat sich gegenüber der Vorwoche um 0,4 v. H. auf 141,6 (141,0) erhöh». Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer der Agrarstofse um 1,0 v. 5). auf 137,1 (135,7) gestiegen, wahrend die Indexziffern für indu­strielle Rohstoffe und Halbwaren und für industrielle Fertigwaren je um 0,1 v. H. auf 135,3 (135,2) und auf 158,6 (158,5) angezogen haben.

1 Einführung der I.-G.-Farben- Aktien an der Aeuyorker Börse be­absichtigt. Wie die ., Franks. Ztg." erfährt, dürften die Aktien der I.-G -Farbenindustrie zu den ersten deutschen Wertpapieren zählen, die für die Einführung an der Aeuyorker Börse in Betracht kommen. Zs habe darüber zeitlich zu­sammenfallend mit der letzten Generalversamm­lung eine Fühlungnahme stattgefunden.

* Deutscher Ereditverein A. - D Die am 19. Juli stattfiudende Generalversammlung her Deutscher Ereditverein A.-G. in Berlin hat über die Umwandlung sämtlicher Aamensaklien in Inhaberaktien, über die Gleichstellung der Dorzugs-Mex mit den übrigen Aktien und über die Erb ung des Grundkapitals um bis zu acht Mi'lionen Mark Beschluß zu fassen.

* 25-Millionen-Dollar-Anleihe der Deutschen L a n d e s b a n k e n zen­trale. Die Deutsche Landesbankenzentrale hat die zur Konsolidierung landwirtschaftlicher Kredite bestimmte Anleihe von 25 Millionen Dollar (die sog. Umschuldungsanleihe) abge­schlossen. Die Quoten der einzelnen Banken sind im Einvernehmen mit den zuständigen Mini­sterien festgesetzt worden. Der weitaus größte Anteil von mehr als 30 Millionen Mark entfällt auf Ostpreußen. Der Auszahlungskurs des Gin- zeldarlehens an den Landwirt wird etwas über 93 Prozent betragen. Einschließlich des von den Instituten zu erhebenden laufenden Derwal- tungskostenbeitrages ergibt sich hiernach eine Effektivverzinfung von etwa 7.9 Prozent. Der jährliche Tilgungssah beträgt 1.15, so dah die gesamt« Effektivbelastung an Zinsen und Tilgung rund 9 Proz. für den Landwirt ausmacht. Da die auf die einzelnen Provinzen entfallenden Quoten im Derhältnis zu dem Kreditbedarf klein sind, wird auch nur ein kleiner Teil von Kreditanträgen berücksichtigt werden können. Die Weiterführung der durch die Aufnahme der Anleihe eingeleiteten Kreditaktion erfolgt im übrigen nach Maßgabe der vom Reichser-näh- rungsministerium gegebenen Richtlinien vom 3. Mai 1928.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 29. Mai. Tendenz: Zurückhal­tend. Rach den Feiertagen kam das Geschäft an der Effektenbörse nur außerordentlich zögernd in Gang. Die Stimmung war allgemein zu­rückhaltend und lustlos. Derftimmend wirkte vor allem die gestrige schwache Börse in Aeuyork, während andererseits die Tendenz eine Stutze erhielt durch die relativ günstigen Mo- natsberichte der Deutschen Bant und der Com­merzbank. Die Ultimoliquidation berei­tete keine größeren Schwierigleiten und die im

beste Mast- und caugtäibcr 75 dis 80. mittlere Mast- und Saugkälber 70 dis 74, geringe Kalber bis 6M. Schweine. Fellschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 58 dis 62, oollfieischlo» Schwen« von etwa 240 bis 300 Pfund Lebend' gewicht 60 dis 63, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 6»> bis 64, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 62 bis 65. fleischige Schweine non etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 55 bis 60, Sauen 48 bis 55. Marktoerlauf: Rinder ruhig. Ueberftanb. Schweine ruhig, großer lieber- stand. Kälber mäßig-rege, ausverkauft. Fette Schweine oernachläsfigt.

Kunst und Wissenschaft.

Das Schweriner Wusikfest bt* Deutschen Musikverein-.

Der von Liszt »ns Leben gerufene Deutsche Musikverein hatte in diesem Jahre die deutsche Musikwelt nach Schwerin gerufen, um hier den Querschnitt des heutigen Musikschaffens einer größeren kritischen Gemeind« zur Begut­achtung zu übergeben. Wie so oft bei derartigen Veranstaltungen erdrückt« dir Quantität der Dar­bietungen qualitativ recht ungleichwertig die Musikempfänglichkeit der Teilnehmer. Pros. Willibald Kaehler, der einheimische General­musikdirektor, teilte sich mit Gerhard o. Keuh- ler, Berthold Goldschmidt und Dr. Hugo Holle in die Leitung des Festes, und es ü>ar ihm möglich, allen äußeren Hemmungen zum Trotz die Leistungen auf beträchtlichem Riveau zu halten. Keuhler brachte feine ODur-Sym- phonie zu Gehör, zwar von philosophischen Ideen befrucht«», doch zu pathetisch. Der Kom­ponist errang «tnen Achtungserfolg. Ganz anders geartet ist K. vom W o h 1 s u r t s Tripelsug« für großes Orchester, di« sich aus drei Themen aufbaut und in ihrer Kompliziertheit doch den inneren Grad der ilcbcrjeugung und Schöpfer­kraft verrät; Prof. K a e h t e r sorgte in feine« Interpretation für Genauigkeit und Stil. Der zweiten Orchesterdarbietung mit einem prächtigen Werke G Geierhaas,Thema und Variatio­nen für großes Orchester", ging «in geistvoller Vortrag des Münchener Kunsthistorikers Prvf. Wilhelm Pinder voraus, le taS Genera, ons- pr-vblem in der Kunstgeschichte auseinandersetzt«. Geteilten Eindruck hinterließen die beiden Kam­mermusiken; während in der ersten ein Trio von An ton Weber nicht überzeugen wollte, er­regt« in der zweiten Kammermusik ein Quartett des bedeutenden G Raphael durch innere Vitalität und eigenen musikalifchen Rhythmus lebhaftes Interesse, auch durch den großzügigen Vortrag des Ha ve mann-Quartetts positiv beein­flußt. E was Pets.ml'ch«S von Monte.er schöpfe-

füge oallilciichigc ober ausgemästete 41 fleischige 36 bis 40, gering genährte 28 Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, aus- gemästete, höchsten Schlachtwerts 59 bis 62, voll­fleischige 53 bis 58, fleischige 46 bis 52. Kälber:

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter len Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt bekblofienen Dividend« an. Reicbsbanldiskont 7 Prozent

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