Aus der Provr'nziachauptstadi.
Gießen, den 29. März 1928.
Bankdirektor König f.
Gestern abend verstarb nach langer, schwerer Krankheit der Banldireltor Gustav König, der durch seine Tätigkeit als Mitdirektor der hiesigen Niederlassung der Mitteldeutschen Credit- bant in weiten Kreisen bekannt geworden ist. Der Entschlafene stand im 59. Lebensjahre. Er war in Merseburg geboren, nach Absolvierung des dortigen Gymnasiums in Frankfurt a. M., Frankfurt (Oder, und Neumünster (Holstein) im Bankfach tätig. Dann kam er zur Mitteldeutschen Creditbank, wo er zunächst in der Filiale Essen Verwendung fand. 2m Jahre 1917 wurde er als Mitdirektor an die Gießener Niederlassung der Mitteldeutschen Creditbank versetzt. Hier wirkte er zunächst als Stellvertreter des im Felde toeilenden Bankdirektors Grießbauer, nach dem Kriege war er gemeinsam mü den Direktoren Griehbauer und Heichelheim als Leiter der hiesigen Filiale tätig. Noch dem Ableben des Direktors Heichelheim hatte er in Gemeinschaft mit Direktor Griehbauer die Leitung der Gießener Filiale inne. Bankdirektor König hat sich durch seine hohen kaufmännischen Qualitäten, durch seine vorbildliche Pslichttreue und seine geschäftliche Umsicht nicht nur um das Unternehmen der Mittelderüschen Creditbank sehr verdient gemacht, sondern er hat auch im Interesse des Grehener Wirtschaftslebens eine sehr fruchtbare Tätigkeit entfaltet. Dazu kam, daß er durch sein liebenswürdiges Wesen und seine edle, charaktervolle Gesinnung gegenüber seinen Kollegen. seinen Untergebenen und auch der Kundschaft die gegenseitigen Beziehungen immer in angenehmer Weise zu gestalten wußte. Durch diese vortrefflichen menschlichen Eigenschaften hat er sich ebenso wie durch seine Berufstüchtigkeit allgemeine Achtung und viele Freunde in der hiesigen Bürgerschaft erworben. Sein bescheidenes Wesen und feine Vorliebe für stille Zurückgezogenheit ließen ihn im öffentlichen Leben unserer Stadt nicht weiter hervortreten. Seit einigen Jahren bekleidete er aber das Ehrenamt des Direttors des Gesellschaftsvereins, und in dieser Stellung hat er sich in aufopfernder, nie rastender Arbeit wesentliche Verdienste um die Pflege guter und vorblldlicher Geselligkeit in unserem Gemeinwesen erworben. Der Heimgegangene hinterläßt in dem Unternehmen der Mitteldeutschen Creditbank und bei seinem Freundes- und Bekanntenkreis eine schmerzliche Lücke. Das Andenken an diesen liebenswürdigen und feingesinnten Menschen wird in weiten Kreisen unserer Bürgerschaft stets in ehrender Weise lebendig bleiben.
Protest gegen Englands Kolomalpläne.
Auf Einladung des Bundes der Kolonialfreunde, Ortsgruppe Gießen, fand gestern abend im Cafe Leib eine Protest Versammlung statt, die sich gegen die von England geplante Annexion Deutsch-Ostafrikas richtete. Daß der Bund der Kolonialfreunde bei dieser Stellungnahme gegen Englands Machtgier die Unterstützung der breitesten Bevvikerungskreise auch in unserer Stadt auf seiner Seite hat, wurde dadurch öfsenllich sichtbar, daß alle am Auslanddeutschtum, an der kolonialen, maritimen und militärischen Geltung Deutschlands interessierten Vereine dem Abend ihre Unterstützung zuteil werden ließen.
Nach den Begrüßungsworten des Vorsitzenden sprach Herr Stephan von hier namens der Ein- berufer in etwa einstündiger Rede über die Bedeutung der uns geraubten Kolonien und gegen die Habgier der Engländer. Der Redner betonte, daß es dringend notwendig sei, alle Teile des deutschen Volkes in Einmütigkeit zusammenzufassen, um gegen die von England geplante Einverleibung Deutsch- Ostafrikas in das englische Kolonialreich Stellung zu nehmen. Trotz unserer vielfachen politischen Sorgen dürften wir das Schicksal unserer ehemaligen Kolonien nicht außer acht lassen, zumal England sich über das vom Völkerbund gegebene Mandatssystem hinweqsehen wolle. England versuche jetzt, durch die Annektion Deutsch-Ostafrikas eine englische Brücke von Kapstadt bis Kairo zu schlagen und damit ein großes englisches Kolonialreich zu schaffen. Zu diesem Zwecke beabsichtige es, unsere frühere Kolonie Deutsch-Ostafrika chreS Man- dcttscharakters zu entkleiden und sie einfach an sich zu reihen. Die Neichsrcgierung sei bemüht,
durch Stellungnahme gegen England unserem alten Kolonialbesitz den Mandatscharakter zu erhalten, well allein dadurch die Möglichkeit gegeben sei. diesen Besitz wieder in unser rechtmäßiges Eigentum zurückzubringen. Der wirtschaftliche Wert unserer Kolonien sei so bedeutend. daß das deutsche Volk unter keinen Umständen diesen Anspruch auf seinen früheren Besitz aufgeben dürfe. Der Redner schilderte hierauf eingehender die verschiedenen deutschen Kolonialbesitzungen, die uns durch das Schanddcktat von Versailles geraubt wurden, in wirtschaftlicher, bevölkerungspolitischer und landschaftlicher Hinsicht. Er wies dabei mit Recht darauf hin, daß das deutsche Volk durch seine vorbildliche Arbeit in den Kolonien seine Befähigung zu kolonisatorischer Tätigkeit bewiesen habe. Von ehemaliger Feindesseite ist dies denn auch anerkannt und damit die frühere Koloniallüge preis- gegeben worden- Mit der eindringlichen Ermahnung, in dem Kampfe um die Wiedererlangung unseres Kolonialbesitzes keinen Augenblick zu erlahmen und die auf Geltendmachung unseres guten Rechtes auf die Kolonien gerichteten Bemühungen der Reichsregicrung allezeit mit Nachdruck zu unterstützen, schloß der Redner seine mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ausführungen. Nach einer kurzen Aussprache wurde die folgende Entschließung einstimmig angenommen:
„Sie heute im Saale des CafH Leib zu Gießen versammelten deutschen Männer und Frauen aller Parteien erheben gegen die Bestrebungen, die ehemalige deutsche Kolonie Deutsch-Ost- a f r i k a ihres Mandats-Charakters zu entkleiden und England einzuverleiben, einmütigen Protest. Sie richten an die Reichsregierung die dringende Aufforderung, die drohenden Gefahren im Völkerbund zur Sprache zu bringen und über die einwandfreie Verwaltung der Kolonien wachen zu wollen mit dem Endziel der Wiedervereinigung der ehemaligen deutschen Kolonien mit dem Mutterland."
Daten für Freitag, 30. März.
Sonnenaufgang 5,41. Sonnenuntergang 18,20. Mondaufgang 11.49. Monduntergang 3,54.
1282: Sizilianische Vesper: -- 1559; der Rechenmeister Adam Riese in Annaberg gestorben (geb. 1492): — 1746: der spanische Maler und Radierer .Francisco de Goya in Fuente de Todos geboren (gest. 1828); — 1844: der Dichter Paul Verlaine in Metz geboren (gest. 1896); — 1856: der Friede von Paris beendet den Krimkrieg; — 1925: der Anthroposoph Rudolf Steiner in Dörnach gestorben (geb. 1861).
Grctzcner Wochemnarkipreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 170 bis 180 Pf., Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 40 bis 45, Weißkraut 25 bis 30, Rotkraut 40 bis 45, gelbe Rüben 25. rote Rüben 20. Spinat 45 bis 50, Unter-Kohlrabi 10 bis 15. Grünkohl 45, Rosenkohl 80, Feldsalat 150 bis 200, Tomaten 130, Zwiebeln 25 bis 30, Meerrettich 40 bis 100, Schwarzwurzeln 60 bis 90, Kartoffeln 4 bis 5, Aepsel 10 bis 25. Birnen 10 bis 15. Endivien 100 bis 120. Suppenhühner 100 bis 120; das Stück: Eier 12 bis 13, Blumenkohl 60 bis 180, Salat 35 bis 40, Lauch 10 bis 25, Sellerie 10 bis 100, Radieschen (Bund) 20 bis 30 Pf.
Bormotizen.
— Tagcskalender für Donnerstag. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „So küßt nur eine Wienerin". — Aftoria-Lichts viele: „Belphegor",
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben, daß in der am Freitag, 30. März, abends 19.15 Uhr, zur Erstaufführung in Gießen gelangenden Operette „Madame Pompadour" von Leo Fall Frau Meta Liebermann vom Stadttheater Freiburg i. Br. die Partie der „Madame Pompadour" finflt. Frau Meta Liebermann, die dem Gießener Theaterpublikum nicht unbekannt ist, ist heute eine gefeierte Sängerin, die an verschiedenen deutschen Bühnen die „Madame Pompadour" mit beispiellosem Erfolg gesungen hat. Der zweite Gast des Abends ist Herr Max P a t f ch k y , der in der Rolle des Königs unübertrefflich ist und diese Partie mit Frau Fritzi Massary in der Erstausführung in Frankfurt a.M gespielt hat. Es sei nocy daraus hingewiesen, daß die Operette „Madame Pompadour- an den weiteren Abonnementstagen nicht gegeben wird; eine zweite Aufführung ist für Ostermontag, eine dritte als Fremdenvor- stellung an einem Sonntag im April vorgesehen.
— Missionsfilm in der Iohannes- k i r ch e. Am Freitag, dem 30. und Samstag, 31. März, jedesmal abends um 8 Ähr, wird iu der Zohanneskirche der Film »Der hilligc Born", der über Anstalten der Z:meren Mission berichtet, vorgeführt. Der Erlös dieser Veranstaltung ist für den Neubau einer Krüppelwerkstatt in Niederramstadt bestimmt. Mit Rücksicht auf diesen guten Zweck ist ein guter Besuch der Dorsührungen zu wünschen. Siehe Anzeige in der heutigen Nummer.
— Ein Lichtbildervortrag über m o - derne Bauweisen im Hoch - und Tiefbau wird am Samstagnachmittag im Eafs Leib stattfinden. Der Eintritt ist frei. Näheres in der heutigen Anzeige.
— Gießener Turnerschaft. Am Sonntag, 1. April, findet ein Kreisschwimmlehrgang des 9. Kreises der D. T. im Dolksbade statt. Von den 26 Gauen des Kreises werden je zwei Vertreter sich am Lehrgang beteiligen. Mit Lehrkörper und den Vertretern der beiden hiesigen Turnvereine werden sich ungefähr 80 Schwimmer im Bade einfinden. Leiter des Kursus ist Kreis- schwinnnwart Bitsch aus Frankfurt, per von 9 bis 2 Hfjr die einzelnen Schwimmlagen und Sprünge durchnehmen wird. Am Samstag finden sich schon die Gauschwimmwarte zu einer Sitzung im Kaufmännischen Dereinshaus zusammen, in der bei Beginn in einer kurzen Trauerfeier des verstorbenen Oberturywartes der D. T. Max Schwarze gedacht werden soll. Am gleichen Tage ist eine kleine Ausstellung über Bäderbau im Kaufmännischen Dereinshaus eingerichtet, die jedem zugänglich ist. Samstag abend ist eine De- grüßungsveranstaltung im „Postteller" für die Teilnehmer, an der Professor Sjuntemüllet einen Vortrag halten wird über „Einfluß des Schwimmens aus die Körpetbildung", und der von dem Heimatdichter Georg Heß mit seinen oberhessischen Dichtungen verschont werden soll. Man beachte die heutige Anzeige.
Ein Wohnungsbaukredit für 1928 wird in einer Nachtrags-Tagesordnung zur Stadtverordnetensihung am morgigen Freitagnachmittag von der Stadtverwaltung angefordert. Die Vorlage ist die Schlußfolgerung aus der am Dienstag von uns abgedruckten Denkschrift des Beigeordneten Dr. Hamm über das Gießener Wohnungsbauprogramm 1928.
** Der direkte Verkehr der elektrischen Straßenbahn in der Richtung nach der Volkshalle erlist in den letzten Tagen eine Unterbrechung. An der Haltestelle Mostkestraße waren Aufbruch- und Jnstallationsarbeiten erforderlich, die sich auch auf den Straßenbahnkörper erstreckten. Der Verkehr an dieser Stelle wird durch Umfteigen ausrechterhasten. Die Arbeiten schreiten rüstig voran, so daß bald mit einem normalen Verkehr gerechnet werden kann.
’• Personalie. Ernannt wurde der Studienrat an der Realschule in Lauterbach, Dr. Nobert Schütz, zum Studienrat an der Oberrealschule am Stadthaus in Offenbach a. M. mit Wirkung vom 1. April 1928 ab.
"GoldeneHochzeit. Am morgigen Freitag begehen in körperlicher und geistiger Frische der Invalide Philipp H i l l g ä r t n e r und Frau Katharina, geb. Zecher, Hammstraße 13, die Feier ihres goldenen Ehejubiläums. Die Jubilars stehen im Alter von 75 bzw. 73 Jahren und erfreuen sich größter Beliebtheit und Achtung in der Bevölke- rung Gießens.
" Mitgliederversammlung des V. D. A. Am Dienstagabend hielt die Ortsgruppe Gießen des Vereins für das Deuffcktum im Ausland ihre jährliche Generalversammlung im Hotel Hindenburg ab. Der 1. Vorsitzende, Studienrat Dr. König, gab einen Bericht über die Tätigkeit des Landesverbandes Hessen im 2ahre 1927 und sprach dann über den bevorstehenden Personenwechsel im Vorsitz des Gesamtverbandes in Berlin und über die in Gießen vom D. D. A. neu eingerichtete Bibliothek. Die Anregung dazu ist dem Verein volkstümlicher Schriften zu danken. Die Bibliothek ist jedermann zugänglich, im besonderen natürlich den Mitgliedern des V.D. A. Schon jetzt enthält sie eine Reihe sehr bemerkenswerter und wertvoller Werke, meist volkstümlichen Inhalts, und wird in periodischen Zeitabschnitten erweitert werden. Sodann berichtete der Schriftführer, Dr. Eißer, über die Tätigkeit der Ortsgruppe Gießen, die verschiedenen Vorträge, die Werbewoche und den bunten Abend, worauf der Kassierer, Rektor
Reul, das finanzielle Ergebnis des bergan- genen Geschäftsjahres barlegte und erfreulicherweise ein langsames, aber dauerndes Steigen der Mitgliederzahl anzeigen konnte. Studienrat Freitag gab einen Bericht über die Gründung und Entwicklung der noch jungen Mädchenjugendgruppe, die sich aus Fortbildungs- und Fachschülerinnen, sowie aus Schulentlassenen zu- sammenseht. Eine Iünglingsjugendgruppe ist im Entstehen begriffen, eine Reihe Mitglieder sind dank der Regsamkeit eines Mitgliedes bereits geworben. Hieraus wurde dem Vorstand Entlastung erteilt und dieser wieder für das kommende Geschäftsjahr gewählt. Das neueingesührte V. D. A-Blatt „Voll und Heimat", das aus der Notwendigkeit, ein Bindeglied zwischen den Mitgliedern und dem Verein zu schaffen, entstanden ist, hat viel Anklang gefunden, und soll weitergeführt werden. Im kommenden Jahr soll der Versuch gemacht werden, alle Vierteljahr die Mitglieder zwecks näheren Dekanntwerdens zu vereinigen, wobei stets ein kleiner Vortrag gehalten werden wird.
•• Wandervogel HöhenflugGießen. Man berichtet uns: Der Wandervogel Höhenflug veranstaltete am Samstagabend im Kacho- lischen Vereinshaus einen Operettenabend, der bei zahlreichem Versuch einen guten Verlauf nahm. Rach einem einleitenden Marsch, sowie guten Konzertstücken fang Kurt W i d einige Lieder mit Orchesterbegleitung, die lebhaften Beifall fanden, der den Sänger zu einer Wiederholung veranlaßte. Als Höhepunkt des Abends wurde die Operette „Winzerliesel" ausgeführt. Sämlliche Witwirkenden wurden ihrer Ausgabe in lobenswerter Weise gerecht. Das von Herrn P. B u ch w a l d geleitete Orchester ermöglichte durch seine ausgezeichneten Leistungen die wohl- gelungene Operettenaufführung. Ein Chor beschloß den Abend, der in allen Teilen zur Zufriedenheit der Besucher verlief und den mit- wirkenden Personen lebhaften Beifall brachte.
** Hessische Delbstmordstatistik 1926. Die schwere wirtschaftliche Not, die auf den meisten Schichten unseres Volkes ruht, zeigt sich auch mit erschreckender Deutlichkeit in den Ziffern der ©etbfttöhingen. Gegenüber dem Jahre 1925 mit 214 männlichen und 74 weiblichen Selbsttötungen zeigt das Jahr 1926 eine Zunahme auf 246 männliche und 75 weibliche Selbstmorde. Ihnen stehen gegenüber 290 männliche und 94 weibliche Verunglückungen mit Todeserfolg. 146 (28 weibliche) Selbstmorde erfolgten durch Erhängen, durch Erschießen 36 (2), Ertrinken 30 (17), Heber* fahrenlassen 15 (1). durch Einatmen von Gas 8 (11). Von den Selbstmördern waren ledig 64 (25). verheiratet 138 (38) und verwitwet oder geschieden 44 (12). Evangelischer Konfession waren 163 (53), katholisch 73 (16); israelitisch oder sonstig 10 (6). lieber die Hälfte der Selbstmordkandidaten stellten die Altersklassen von 50 Jahren und höher.
** Auftrieb zum heutigen Frank' futter Schlachtviehmarkt. Färsen 1, Kälber 1289, Schafe 301, Schweine 764.
Zugunglück in Oppershausen.
Frankfurt a. M., 29. März. (WTB. Funk- spruch.) Die Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. teilt mit: „Heute vormittag 4.51 Uhr fuhr im Bahnhof Gppershausen an der Strecke Offenbach — Sieburg infolge falscher Weichenstellung der von Offenbach kommende Perfonenzug 3600 auf den im Bahnhof Eppershausen stehenden Perfonenzug 3905, der von Sieburg nach Offenbach fährt, auf. Es wurden 21 Personen verletzt, darunter drei schwer. Unter den Schwerverletzten befindet sich ein Lokomotivführer. Sie Schwerverletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, die Leichtverletzten konnten ihren Weg fortfetzen. Ein Personenwagen entgleiste. Ser Verkehr wird durch Umfteigen aufrechterhalten Alles Nähere muh die sofort eingeleitete Untersuchung ergeben."
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 31. März. Vorabend: 6.45 Uhr; morgens: 9; abends 7 und 7.40 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 31. März. Freitag abend 6.25 Uhr; Samstag vormittag 8.30; Predigt; nachmittags 3.30; oabbate ausgang 7.40. — Wochengottesdienst morgens 6.30; abends 6 Uhr.
wird naehgerühmt!
Unsachlich, ist eine. Cigaretten.-Cuxuspackung-, deren, hohe Hosten bei der Qualität M des Tabaks eingespart werden müssen.
V Sachlich, ist höchste Steigerung der Qualität 1 der Cigaretten unter Verzicht auf
' jeden. PackungsLuxus.
'falls Sir dieser .Tins icht sind, so prüfen Sie unsere neue Tffarke
Hekomd 6 R6i
Sie ist hergestellt unter der Parole:
JOE LOE ’S
A-B ÄTSCH A R I GIG A R ETTE N FA B RIK


