3m Endresultat konnte der 3. Bezirk mit 79 Punkten Borsprung Sieger bleiben.
Die am Samstagabend vorausgegaugene Werbeveranstaltung zeigte im ersten Leit Filme. Man sah hier die aus eigenen Mitteln dec Mitgliedschaft entstandene Bundesschule. 3n bunter Reihenfolge sah man die allen modernen Anforderungen entsprechende Einrichtung und Ausschnitte aus ben dort stattfindenden Kursen. Weiter bemerkte man einen Film, der sich besonders mit den Freiübungen des Kleinkindes im Alter von 4 bis 7 Zähren besagte. Der zweite Teil, Vorführungen aus dem modernen Gebiete der Leibesübungen, Freiübungen, Singspielen, Gymnastik und Geräteturnen wurde in bunter Reihenfolge den neuzeitlichen Anforderungen gerecht. Boll befriedigt konnte man von dieser Beranstaltung sein, nur hätte der Besuch ein besserer sein können. Ganz besonders vermißte man die Lugend.
Wirffchasi.
Wirtschaftslage und Lohnfrage.
Don der Vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände ist vor einiger Zeit der Oeffentlichkeit eine Denkschrift übergeben worden, die auf die gegenwärtig bestehende Lohnbewegung info- fern eingeht, als in ihr die wirtschaftlich maßgebenden Gesichtspunkte aufgeführt werden, die die bevorstehende Regelung der in den kommenden Monaten ablaujenden Tarifverträge maßgebend bestimmen sollen. Die Denkschrift wendet sich gegen die Lohnpolitik der Gewerkschaften, die eine Berücksichtigung der wirtschaftlich maßgebenden Realitäten und Zwangsläufigkeiten vermissen läßt. Im Lager der Arbeitnehmer haben in letzter Zeit wiederholt Arbeiterführer warnend ihre Stimme gegen eine Ueberspannung der Lohnfordcrungeit erhoben und darauf hingewlesen, wie wichtig im gegenwärtigen Augenblick die Prüfung der Unterlage der ge- samten Wirtschaft ist, um Lohne festzujetzcn, die für die Wirtschaft tragbar sind. Zweifellos hat sich im Laufe der Entwicklung ein gewisser schematischer Lohnausgleich der Tariflöhne und damit eine schematische Anwendung von für verbindlich erklärten Schiedssprüchen ergeben, die, wirtschaftlich gesehen, nicht den Interessen der Wirtschaft und der einzelnen Unternehmungen dienen kann. Gegen die Generalisierung der guten Verfassung einzelner Unternehmen muß Stellung genommen werden, und die in jedem Einzelfall vorliegenden Sonderverhältnisse müssen, ganz abgesehen davon, wie weit die Leitung eines Unternchmens für seine wirtschaftliche Lage und seinen Status verantwortlich ist, berücksichtigt werden. Fraglos nähern wir uns, was die Wirtschaftslage anbelangt, einem gewissen Grade der Sättigung. Wenn auch im Moment ein Rückgang der Konjunktur noch nicht festzustellen ist, so liegt dennoch eine Konjunkturdämpfung vor, die bei den kommenden Lohn- rcgelungen Beachtung finden muß. Man kann darüber im Zweifel sein, ob durch eine Erhöhung von Löhnen tatsächlich die zusätzliche Kaufkraft geschaf- sen wird, die nach Ansicht der Gewerkschaften in Verfolg ihrer bekannten Kaufkraftthese einen Rückschlag der Konjunktur aufhalten müßte. Die Jn- oustrie hat bisher die ihr durch Lohnerhöhungen auferlegten Lasten zum Teil durch erfolgreiche Rationalisierung in technischer und auch organisatorischer Hinsicht ausgleichen können und somit eine Erhöhung der Fabrikationskosten des einzelnen Produkts vermieden, die die durch Lohnerhöhung geschaffene zusätzliche Kaufkraft illusorisch gemacht hatte. Die Durchführung dieses Systems, Ausgleich von Lohnerhöhungen durch Rationalisierung der Fabrikation, findet natürlich seine Grenze in dem Augenblick, wo sich Schwierigkeiten in der Rationalisierung ergeben bzw. wo technisch und kapitalmäßig die Möglichkeiten weiterer scharfer Rational i s ierungs° maßnahmen nicht mehr vorhanden sind. Die Rotionalisierui'gstendenz hat die deutsche Wirtschaft im Jahre 1927 scharf erfaßt, der wirtschaftliche Erfolg dieses Jahres, das uns vor allen Dingen den Anfang der eigenen Kapitalbildung gebracht hat, ist vornehmlich auf die Wirkung der scharf durchgeführten Rationalisierung zurückzuführen. Das Tempo einer solchen Rationalisierung kann natürlich auf die Dauer nicht eingehakten werden, da die Rationalisierung je nach Art der Betriebe sehr rasch ihre Grenzen findet. Es seien hier als Beispiel die Banken genannt. Mithin ist auch bezüglich der Rat'ona'isierunq ein Grad erreicht, der sich von Umfang und Tempo wesentlich durch ein ruhigeres Gepräge von der bisherigen Entwicklung unterscheidet. Infolgedessen gestalten sich die kommenden Lohnregelunqen schmieriger denn je. Preiserhöhungen müssen auf jeden Fall vermieden werden, 'da wir es uns nicht
leisten können, daß unser Preisniveau sich noch weiter gegenüber dem des Weltmarktes erhöht, so daß die Differenz noch größer wird als bisher.
Normale Reichsbankenilastung.
Der Ausweis der Reichsbank in der dritten Februarwoche zeigt, wenn auch die Wechselabnahme nur zögernd vor sich gegangen ist, doch im ganzen genommen eine durchaus normale Entlastung. Diese bleibt hinter der der Vorwoche zurück: hierin liegt eine saisonmäßige Entwicklung, da die Wirtschaft wieder stärkere Ansprüche an die Reichsbank durch Inanspruchnahme des Redi^kontkredits stellt. Die Grundtendenz ist demnach als durchaus günstig zu bezeichnen. Zahlungsmittelumlauf mit t254 Mill. Mark und Wechselbestand mit 1925 Mark haben den bisher tiefsten Stand im Jahre 1928 erreicht. Die Entlastung der Reichsbank feit dem Ultimo 1927 beträgt auf dem Wechselkonto rund 1.3 Milliarden Mark, bei den Zahlungsmitteln rund 1,1 Milliarden Mark.
Handels- und Gewerbebank e.G.m.b.H. Gießen.
Das Institut beruft auf Freitag. 2. März, die 6 9. ordentliche Generalversammlung e n W e wir dem soeben erschienenen Geschäftsbericht für 192 7 entnehmen, hat die Bank auch im abgelausenen Jahre befriedigend gearbeitet. Besonders fällt die st a r k e Steigerung des Gesamtumsatzes von 77 auf 120 Millionen Reichsmark ins Auge. Das eigene Vermögen der Genossenschaft ist aus 563 000 Mk. gestiegen, die fremden Gelder beziffern sich auf ca. V/2 Millionen Mark. Die Mitgliederzahl ist auf 1639 angewachsen, die Ha tsummen betragen nunmehr 1823 000 Mk. Das Gewinnergebnis in Höhe von 5 9 2 9 4,56 M k. ist zufriedenstellend. Es wird eine Dividende von 10 Proz. in Vorschlag gebracht, die gesetzliche Reserve wird durch entsprechende Zuwendungen auf 100 000 Mk., die Sonderrückloge auf 50 000 Mk. ausgesü'lt. Als besonderer Punkt der Generalversammlung steht der Erwerb eines Grundstücks zum Zwecke der Verlegung der Geschäftsräume auf der Tagesordnung.
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* Deutsche Lokomotiven für Südafrika. Der seinerzeit erteilte Auftrag von 40 Lokomotiven der Südasri cmifchen Union an die Hanomag in Hannover i't termingemäß und zur Zufriedenheit des Au traggebers erledigt worden. Sämtliche Lokomotiven befinden sich in Südafrika. Der größte Teil ist bereits in Dienst gestellt, der Rest befindet sich im Zusammenbau.
* Einlagenbestand der preußischen Sparkassen im Januar. Ende Januar belief sich der Einlagenbestand bei den gesamten preußischen Sparkassen auf 3 207,9 Millionen Mark gegen 2 983,4 Millionen Mark Ende Dezember 1927. Er weist demnach eine Erhöhung von 219,5 Mill. Mk. aus.
* Frankfurter Hypothekenbank. Wie wir hören, hat die Frankfurter Hypothekenbank mit einem holländischen Konsortium, bestehend aus Mendelssohn & Co., Amsterdam: Piersen & Co., Amsterdam, und R. Mees & Zoonen, Rotterdam, eine Pfandbrief-Anleihe von 4 Millionen Goldmark abgeschlossen, die in den nächsten Tagen in Holland zur Zeichnung aufgelegt wird.
* Elite-Diamantwerke A. G. Brand Erbisdorf Die außerordentliche Generalver- sommlung beschloß die Erhöhung des Grundkapitals um 3 Millionen Mark Stammaktien Lit. A. Die neuen Aktien werden zu Pari von einer Bankengruppe übernommen und an die neue Mehrheitsbesitzerin, die Opelwerke in Rüsselsheim, übergeben. Nach Mitteilung der Verwaltung haben sich die Umsätze besonders in der Fahrradindustrie beträchtlich gehoben, doch konnten die erzielten Gewinne infolge der Konkurrenz und des Ueberhandnehmens des Abzahlungsgeschäftes nicht in dem gleichen Umfange gesteigert werden. Infolgedessen hat die Gesellschaft Anlehnung an die Opelwerke gesucht.
* Feierschichten im Dortmunder Kohlenrevier. Die den Vereinigten Elek- trvi'ätswerken gehörenden Magcrlo'l nzechin ..Gottesfegen" und „Alte Haase" sind wegen Abfatzmangel der Rußkohle gezwungen, Feierschichten einzulegen, während die von den V. E. W. verbrauchten Feinkohlen noch voll ab- gerusen werden. Auch bei weiteren im Magerkohlenrevier liegenden Zecken besteht dieselbe Schwierigkeit, so daß die Förderung zum Teil auf die Halden gelippt, oder Feierschichten eingelegt werden müssen.
Rindermarki in Gießen.
Der Auftrieb auf dem heutigen Gießener Rindermarkt bezifferte sich auf 862 Stück Großvieh und 295 Kälber. Der Handel war ziemlich flott. Es wurden folgende Preise erzielt: Milchkühe 1. Qual. 500 bis 650 Mk., 2. Qual. 350 bis 500 Mk., 3. Qual. 200 bis 300 Mk. : Rinder (ein- bis zweijährig) 150 bis 200 Mk.: Kälber kosteten 55 bis 60 Pf. je Pfund Lebendgewicht.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a.M., 28. Febr. Tendenz leicht erholt. — Die Börse eröffnete in etwas freundlicherer Haltung. Das Geschäft konnte jedoch keine Belebung erfahren, da der Orderseingang unverändert gering blieb. Die Stimmung war allgemein beruhigter und zuversichtlicher, und die Spekulation schritt nach den gestrigen Leerabgaben zu Deckungen. Eine Anregung dazu ging von der leichten Besserung der Arbeitsmarktlage aus. Außer dem Fehlen der zweiten Hand stand dagegen die Ungewißheit über die zukünftige Entwickelung der G e l d m a r k t l a g e einer stärkeren Geschäftsbelebung hindernd im Wege. Die Nachfrage, besonders nach Tagesgeld, hielt an, da neben den Einzahlungen auf die Reichsbahnvorzugsaktien sich wieder stärkerer kommunaler Bedarf geltend gemacht haben soll. Bei den ersten Notierungen überwogen gegenüber der gestrigen Abendbörse die 1- bis 2proz. Kurserholungen. Etwas, bevorzugt waren I. G. Farben. die 1 Proz. anzogen. Auch Schcideanstalt konnten sich 1 Proz. erholen. Am Elektro- markt gewannen Siemens und L.cht und Kraft je 1,5 Proz., AEG. stellten sich nach dem Divi- denbenabschlag auf 156,13 Proz. Schiffahrts- werte blieben nur behauptet. Am Montan- markt konnten Buderus 1,75, Mannesmann 1,25 und Phönix 1,5 Proz. anziehen. Kaliwerke lagen dagegen eher im Angebot und schwächer. Am Banken markt bestand Interesse für Reichsbank auf die bekannten Dividendenhoffnungen (plus 2 Proz.). Heimische Anleihen behauptet. Ausländische Renten still. Im Verlaufe stockte das Geschäft fast vollkommen, und die Kurse veränderten sich kaum noch. Am Geldmarkt war Tagesgeld etwas angespannt. Tagesgeld 7,5 Proz. Im Devisenoerkehr notierte die Reichsmark gegen Kabel 4,1865, gegen London 20,427, Paris gegen London 124,02, Mailand 92,12, Madrid 28,82, London gegen Kabel 4,88.
Berlin Börse.
Berlin, 23. Febr. An der Heuti-en Börse war die Stimmung etwas freundlicher, zumal die gestrige Mitteilung über die Freigabebill betr. die Schi fahr.sge'ebsä;a,.ea nicht zu stimmen scheint. Die Spekulation schritt zu Beginn der Börse zu Deckungen, wobei heute die fehlenden, bzw. noch nicht erneuerten Limite zu unregelmäßigen Kursausschlägen bis zu 2 Prozent nach beiden Seiten führten. Das Geschäft ist nicht sehr groß. Rur Montanwerke sind lebhafter gefragt, da die bevorstehenden Bilanz- sihungen beim Stahltrust und Phönix anregten. Auch die günstigen internationalen Eifenberichte wurden befprochen. Als günstige Momente wurden weiter ein leichter Rückgang der Arbeits- losenziifern und die Erhöhung der Spareinlagen im Januar angegeben. Heimische Anleihen behauptet, Ausländer ge'chä tslos. Pfandbriefe still und wenig verändert. Geld war entsprechend der Rähe des Ultimos gesucht. Tagesgcld 6,5 bis 8,5 Prozent, Monatsgeld 7,5 bis 8,5 Prozent, Geld über den ällckmo 8 bis 9,5 Prozent. 3m Teckou e wurde d'e Tendenz wieder unsicher. Eine Stillegung der Berliner Metallindustrie zum Freitag rückt in-bedrohliche Rähe, da mit ei er Wiede au nähme d.r Arbeit sei.ens der Werlzeugmacher bis zu diefem Termin noch nicht zu rechnen sei. Das Geschäft wurde sehr st i l l. Die Kurse bröckelten leicht ab und lagen bis 1 Prozent unter Anfang. Glanzstoff minus 3 Prozent. Eine Spezialbewegung en.wickelte sich in Bal imore als Freigabepapier, der Kurs stellte sich auf 116 nach 111,75, sowie in Kanada mit 98,5 nach 93,25.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 28. Febr. Die Gesamtstimmung ist weiter fest, doch ist das Geschäft weiter ruhig. Gesucht ist nach wie vor Hafer, der in guten Qualitäten auch über dir amtliche Rotiz bezahlt wird. Mais zieht im Preise an, da die alten Vorräte immer knapper werden. Braugerste in guten Qualitäten gesucht bei steigenden Preisen. Futtrrgerste ruhig. Weizen- und Roggenmehl zeigt nur kleine Umsätze. Kleie für pro.nptr Lieferung weiter ge ragt. Es wurden notiert: Weizen 1 (gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs) 25,50 Mk., Weizen 3 (geringere Be
schaffenheit, bis zu 23 Prozent Feuchtigkeit) 22,75 bis 23,25, Roggen 25,25, Sommergecste für Brauzwecke 29 bis 31,50, Hafer (inl.) 24,50 bis 24,75, Mais (gelb) für Futterzwecke 23, Mais (gelb) für andere Zwecke 23,70, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 37 bis 37,50, Roggenmehl 34 bis 36,25, Weizenlleie 14,10 bis 14,25, Roggenkleie 15 bis 15,25.
Frankfurter Pferdcmarkt.
Frankfurt a. M., 27. Febr. Ein lebhafter Auftrieb von Pferden aller Rassen, Maultieren und Eseln am Vormarittage war die Eröffnung zu einem besonders lebhaften Handelstaa. Ins- gesamt standen 759 Pferde und 87 Wagen, barunter schwere Pritschenwagen, Halbverdeck- und Ponnywägelchen zum Verkauf. An frühen Morgen setzte das Geschäft lebhaft ein, und bis gegen Mittag hatten etwa 2/s der Tiere ihren Besitzer gewechselt, so daß bis gegen Abend wenig Heber- stand verblieb. Die Preise bewegten sich durch, weg in den Grenzen der vormonatlich notierten Preise, wenn auch einzelne Pferde'zu besonderen Liebhaberpreisen über Rotiz bezahlt wurden Schlachttiere waren im Preise anziehend. Der nächste Pserdemarkt findet am 26. März statt.
Frankfurter Kartoffelmarkt.
Frankfurt a. M., 27. Febr. Tendenz lustlos. Industrie, hiesiger Gegend, 3,50 Mk. je 50 kg.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 27. Febr. Bei leicht nachgebenden reifen hielt sich die Geschö^stätigkeit am Produktenmarkt heute in recht engen Grenzen. In erster Linie ist hierfür wieder die Lustlosigkeit des Mehlmorktes verantwortlich zu machen. Aoer auch die schwächeren Meldungen von den überseeischen Terminmärkten und aus Liverpool blieben hier nicht ganz ohne Eindruck. Die erftijänbigen Offerten für Ausland- weizen waren sowohl von Nord- als auch von Südamerika nur wenig verändert. Die zweite Hand zeigte sich dagegen, namentlich für schwimmende und ßoeopartien wieder nachgiebiger in den Forderungen. Roggen wurde auch von der ersten H.md etwas billiger als am Samstag angeboten, von Umsätzen war aber noch nichts zu hören. Das inlän- bische Brotgetreideangebot ist zwar nicht sehr umfangreich, übersteigt aber die vorhandene Nachfrage. Am Lieferungsmarkte war Weizen für alle Sichten um eine Mark abgeschwächt. Roggen vermochte seinen Preisstand dagegen gut zu behaupten. Mehl bei unveränderten Forderungen sehr still. Hafer ist in den Forderungen sehr fest gehalten; für den Export und für Konsumzwecke zeigt Jid) zwar Nachfrage: Abschlüsse scheitern aber häufig an zu hohen Forderungen. Gerste unoeränbert. Es notieren (1000 kg): Weizen, märkischer (74,5kg'bl-Gewi<hl), 229 bis 232, März 258 bis 257 Mai 269,25 bis 269 Brief, Juli 274 (matter); Roggen, märkischer (69-kg bl-Gewicht), 234 bis 238, März 258,50 bis 258, Mai 268,25 bis 268, Juli 256,25 (stetig); Sommergerste 221 bis 280 (behauptet); Hafer, märft- scher, 215 bis 226, März 232,50 bis 233 Geld, Mai 246 bis 246,50 Geld, Juli 251 bis 252 (fest); Mais, zollbegünstigter Futtermais, 224 bis 226 (fest); (100 kg): Weizenmehl 29,75 bis 34,25 (ruhig); Rog- genmehl 31,25 bis 34,25 (ruhig).
Sprechstunden der Redaktion.
12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags Samstag nachmittag geschlossen
Für unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügte«1 Rückporto wird keine Gewähr übernommen
Blut und Giftstoffe.' Stark sein bedeutet eine Gefahr für die Gesundheit.
Bekannte ärztliche Autoritäten haben festgestellt, baß bestimmte Mineralsalze durch ihre Wirkung auf die Organe das Blut toafferärmer machen. Eine ärztliche Autorität schreibt: (453
„Das Bittersalz, wie überhauvt die Mittelsalze, entziehen dem Körper Wasser. Es kommt mit den dünnen Stühlen mehr Wasser aus dem Körper heraus, a's das getrunkene Salzwasser beträgt. Das Blut wird also to aff er armer." Die zuverlässigste Methode ist die Anwendung des Kruschen-Salzes. welches di? besonderen Mineralsalze in chemisch reiner Form unter Berücksichtigung geeigneter kleiner Gaben in genauer Analyse enthält. Die Schwachdosierung wie beim Kruschen-Ealz ist von großen ärztlichen Autoritäten anerkannt worden. 3e mehr Wasserverlust im Stuhl, um so mehr Harnsäure, Gifte und Schlacken werden aus dem Körper herausgezogen und dadurch findet natürlich ein besserer Stoff' wechse' statt. Ei e Kruschen ur reicht für 100Tage, somit tägliche Gesundheitspslege für 3 Pf.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Pavieren angeführten Zistern geben die Höbe bet zuletzt beicht offenen Dividende an. — Reichsbankbiskont 7 Prozent, Vombardzinsfuß 8 Prozent.
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