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Die Wetterlage.
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!d)en Berichten nicht bestätigt wäre. unb_ ob, do einige dieser Zwischenfälle dazu geeignet wären, den deutschen 5) aß gegen Großbritannien uni) seine Alliierten zu verewigen, er sich mit der
Oer Cavell-Film.
Lhamberlain spricht int britischenUnterhaus
London, 27. Febr. (WB.) Im britischen Unter- Haus fragte der Abgeordnete Morrison Chamberlain, ob seine Aufmerksamkeit auf di« Auf- 'ührung eines Films mit dem Titel „Der Weltkrieg" durch deutsche Lichtsoieltheater ge» icntt worden wäre, ob er wüßte, daß in diesem Film Ereignisse und Zwischenfälle wiedergegeben wären, deren Genauigkeit von den amtlichen briti-
verbrechen an dem Gedächtnis einer -dien Frau ist, eine so heldenhafte Geschichte für Zwecke kommerzieller Art zu verdrehen.
Das Arbeitermitglied Kenworthy fragte hierauf Chamberlain, ob in Zukunft nicht jemand vom Foreign Office die Filme verfolgen könne, um zu vermeiden, daß ähnliche Filme unliebsamer Art hergestellt werden. Chamberlain erwi- derte: Fragen über diese Angelegenheit müssen an den Innenminister gerichtet werden. Er selbst sei abgeneigt, daß sein Amt die Verantwortung für die allgemeine Zensur übernehme.
Die rechtmäßige Verurteilung Miß CavellS anerkannt.
London, 27. Febr. (IDIB.) „Lvening Stan- dord" veröffentlicht ein Schreiben des Juristen Manisty, der 1918 19 Mitglied des Un- lersuchungsausschufses für d i e deutschen Kriegsoerbrechen war, in dem er berichtet, daß gegen Ende des Jahres 1919 ein Unterausschuß ernannt wurde, um den L ivell-Vrozeß und die Hinrichtung der Pflegerin Lnoell zu prüfen. Dieser Unterausschuß kam zu dem Schluß, daß das Gericht berechtigt war, die Pflegerin Lavell abzuurteilen, daß d'ese das Verbrechen, dessen sie beschuldigt wurde, begangen halte und daß das Gericht nach deutschem Gesetz die Befugnis hatte, sie }utn Tode z u verurteilen. Dieser Bericht wurde vom Vollausschuh entgegengenommen und angenommen.
Aus aller Welk.
Lin Riesenbetrugsprozeh in Ludwigshafen.
Dor dem Schöffengericht Ludwigshafen, daS aus Raumschwierigkeiten im Landgericht F ranke n t h a l tagt, begann der auf vier Wochen berechnete große Betrugsprozeß zum Nachteil der Leuna-Werke und des Postfiskus gegen den Fabrikanten Wagner und 13 Mitangeklagte, Kaufleute, Beamte und Ingenieure. Wagner hat die Leunawerke durch Schwindellieferungen und Lohnrückvergutungen um mehrere 100 COO Mark geschädigt, sowie An- gestellte der Werke und Postbeamte bestochen.
Netto > 5 pfg
Rekord> 6 Pfg
Wir habenuns von dem üblichen Packungslwcus freigemacht, der in diesen Preislagen nicht w verantworten ist-wir haben alles fürdenlabak verwendetem das ti ochste bieten ja können
Kunst und Wissenschaft.
Zur Tcnkmalpsleqe in Hessen.
Die im Verband der Hessischen Geschichts- und MtertumSvereine zusammeng lchlossenen 18 Der- eine haben auf ihrer letytcn Tagung in Büdingen beschlossen, sich betreffs der Wicderbesetzung der hauptamtlichen Stelle für die Pflege der Boden- altertümer. d. h. der seit 1922 ledigen, hauptamtlichen Stelle für die Bodendenkmalpflege, an den Hessischen Landtag zu wenden. Eine baldige Neubesetzung wird gefordert 1. wegen der Einheit der wissenschaft- lichen Bodenforschungen, die gewahrt bleiben müsse, 2. wegen der Einheit der Organisation der Denkmalpflege. 3. wegen der einheitlichen Vertretung der hessischen Denkmalpflege nach außen. Die Notwendigkeit der Wiederbesehung wird in der Eingabe u. a. solgendermaßen begründet' ..Hessen, das noch vor wenigen Jahren vorbildlich war für andere Staaten bezüglich der gesetzlichen Organisation seiner Denlmal- pslege, ist heute von anderen Staaten weit überholt! Nicht nur hat es seine früheren Einrichtungen nicht weiter entwickelt, sondern es hat sogar das bereits Erreichte wieder ausgegeben, und zwar auf einem Gebiete unseres Geisteslebens, dessen besondere P lege uns gerade heute besonders angelegen sein muß: der Heimat- pflegel" Außerdem wird die Errichtung eines Ordinariats >ür deutsche Altertumslunde an den beiden Hochschulen des Landes gefordert. Der Antrag lautet: Der ... Landtag... wolle beschließen, daß die Stelle des hauptaint.-ichen Denkmalpslegers, die seit dem Tode von Prof. Dr. Anthes of.engeblieben ist, wieder besetzt und dem hauptamtlichen Denlina Pfleger ein Lehrauftrag an beiden Hochschulen des Landes erteilt werde.
frUhjahrskur fUr
Nervenkranke
und Nervös-Erachopfie. Spezlafkaranslall Holheün im T unus bc trank uU a m Prospekte durch Dr. M. »chulie-Kahleyss, Nervenarzt
wird. Aller Wahrscheinlichkeit nach dürste diesem englischen Wunsche entsprochen werden. Sir horace Rurnbold war bereits vor dem Kriege Botschaftsrat an der Berliner Botschaft and für kurze Zeit in den bösen Iulitagen von 1914 sogar kurze Zeit Geschäftsträger. Rumbold, der jetzt 60jährige Botschafter, ist vor dem Kriege dann weiter in Wien und München gewesen und hat während des Krieges England in Bern vertreten, wo er, wie das auf neutralem Boden damals üblich war, eine vielseitige politische Tätigkeit entfaltet. Er wird nun in Berlin Nachfolger des an Stelle des als Botschafter nach Paris gehenden Sir W. Tyrrell zum Unterstaatssekretär im Foreign office ernannten Sir Ronald L i n d s a y.
und seine Alliierten zu verewigen, «r sich deutschen Regierung zum Zweck der Z Ziehung dieses Films in Verbindung fetzen würde. — Chamberlain antwortete, das Ein- xige, was er von diesem Film wisse, sei, daß die Rheinlan-dkommission ihn im b e s e tz t e n G e b i e k verboten habe. Mitglied Crookshan fragte dann Chamberlain, ob er jetzt eine Erklärung über die Besprechung abgeben werde, die zwischen ihm unb einem Mitglied des Foreian-Office und dem Stab der Deutschen Botschaft über den Covell- Film geführt worden sind. — Chamberlain erwiderte: Am 24. Januar sprach der deutsch« Botschafter mit mir über die Angelegenheit und ich sagte ihm, daß die britische Regierung keine Befugnis hat, die Dorführuno irgend eines Filmes zu oerhindern, aber daß ich so eindringliche Ansichten über diese Frage habe, daß ich «inen persönlichen Besuch be i O'C o n n o r gemacht habe, der Vorsitzender der Leitung der britischen Zensur ist, und ihm den Bericht vorgelegt habe, den ich über den Film vom technischen Ratgeber der britischen Regierung für Lichtspiele erhalten hatte und O'Con- rtor gebeten habe, besonder« Aufmerksamkeit dem Charakter des Films zuzuwenden, wenn er der Leitung der Zensur unterbreitet werden sollte. Ich bin der Ansicht, daß die Schilderung der Hinrichtung vollkommen unecht ist, und glaube, daß « ein
171(.ontag.den27 Februar 1926.
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WeUcrvoraussage.
Vom Westen her setzt stärkerer Luftdruckfall ein. Trotzdem wird sich zunächst die Wetterlage noch nicht ändern, denn die kontinentale Luftzufuhr des östlichen Hochs dauert fort.
Wettervorhersage für Mittwoch: Weiterhin heiteres und trockenes Wetter, nachts vereinzelt Temperaturen unter Null, tagsüber sehr mild.
Witterungsaussichten für Donners- t a g: Zeitweise bewölkt, Temperaturen wenig verändert.
Lufttemperaturen am 27. Fcbrpar: mittags 11 Grad Celsius, abends 4,3 Grad Celsius. am 28. Fe- bruar: morgens 0 Grad Celsius. Maximum 11,5 Grad Celsius, Minimum —2,8 Grad Celsius. — Erdtemperaturen am 27. Februar: abends 2,5 Grad Celsius: am 28. Februar: morgens 0,9 Grad Celsius.
Der erste DerhandlungStag hn Wagnerprozeß gehört« dem Hauptangeklagten. Gegen ihn tritt außer dem öffentlichen Ankläger der Verein zur Bekämpfung des Beste ch u ngS - Unwesens als Nebenkläger auf. Die Verlesung deS Eröffnungsbeschlusses beschränkte sich zunächst auf die Anklage gegen Wagner als Hauptangeschuldigten, der in seiner siebenjährigen Geschäftsverbindung das Leu na werk durch hochgetriebene Nechnungen und Täuschungen, den Arbeitgeberverband durch Inanspruchnahme von Lohnsicherungsgeldern für gar nicht beschäftigte Arbeiter und den Reichsfiskus beim Bau der Mundenheimer Dchieß- standsanlage schwer geschädigt haben soll. 3m langsamen Fluß der Vernehmung sucht Wagner sich von dem Vorwurf der betrügerischen Schwarzrechnungen, der betrügerischen Absicht bei der erfolgten Mitlieferung von Abfallblechen statt hochwertiger Ware, und der betrügerischen Absicht beim Einbau von zahlreichen Winkeleisen und Dlechabsällen in die nach Gewicht hochbezahlten Kappen KU befreien, wobei ihm aber Widersprüche mit früheren Angaben nachgewiesen werden. Als 1923 durch Maßnahmen der Besatzung Lohwicherungen für die Arbeiter eingeführt wurden, hat Wagner dem Arbeitgeberverband Lohnsicherungsanträge eingereicht mit Listen, die auch Namen von Arbeitern trugen, die gar nicht mitbeschäftigt waren, sich selber als Facharbeiter mit aufgeführt und bezahlen lassen, ebenso die Bureaugehilfin Lotte Horn. Wagner will die Aufstellung nicht selber gemacht haben. Seine eigene Aufführung sei berechtigt gewesen, da er sich in Merseburg für die Untertoeifung die blaue Bluse angezogen habe.
Berfid)erungsbetrug durch Selbstverstümmelung?
Ein Arbeiter in O l p e in Westfalen hatte sich bei zwei Versicherungen gegen Verkehrsunfälle versichert, sich eine Auszahlung von 30'000 Mk. ausbedungen und außerdem für jeden Tag völliger Arbeitslosigkeit die Auszahlung von 30 Mk. Dann wurde er verunglückt aufgefunden. Ein Zug hatte ihm das linke Bein unterhalb des Knies abgefahren. Er erzählte, daß er mit feinem Rade die Eisenbahnschienen überquerte, und da sei er mit dem Rade gestürzt, weil die Schienen zu hoch über dem Straßenniveau stünden. Ein unbekannter Mann, der bis heute noch nicht ermittelt werden konnte, habe ihm c r ft e Hilfe geleistet, indem er ihm das Dein oberhalb des Knies mit einem Fahrradschlauch ab- band: er habe dann auch die Dorfbewohner benachrichtigt, die ihm Unterkunft gewährten. Der Arbeiter machte auch die Eisenbahn wegen seines angeblichen Unfalls haftbar. Das erweiterte Schöffengericht in Siegen verurteilte den Arbeiter zu 9 Monaten Gefängnis und Tragung der Kosten, da er diese hohe Versicherung mit der Absicht abgeschlossen habe, die Tat zu begehen, zumal die Summe durchaus nicht seiner Vermögenslage entsprach. Es sei möglich, daß zunächst der Ober schenket abgebunden und erst nach der Durchfahrt des Zuges der Unterschenkel nachgewickelt worden sei. Noch Zeugenaussagen habe er auch laut um Hilfe gerufen und klar mit den Zeugen gesprochen, obwohl er bewußtlos gewesen sein will. Der Verurteilte hat gegen dieses Urteil Berufung eingelegt.
Kranzniederlegung
am Grabe des ersten Reichspräsidenten.
Berlin. 28. Febr. (WTB. Funksvruch.) 3 m Auftrage des Herrn Reichskanzlers hat der Präsident des Landes-FinanzamteS Karlsruhe, Herr S t a m e r , am Grabe deS Reichspräsidenten Ebert anläßlich der Wiederkehr seines Todestages namens der Reichsregierung einen Kranz mit schwarzrot- goldner Schleife niedergelegt.
Schwere Einskurzkalaskrophe.
3n Curityba (Bro Uten) stürzte ein Lichtspieltheater während der Vorstellung ein. Zahlreiche Personen wurden getötet, in der Mehrzahl Frauen und Kinder. Dreizehn Leichen sind bereits geborgen.
35 Personen bei einem Kinobrand ums Leben gekommen.
In einem Kino in Mariago bei Treviso (Italien) brach ein Brand aus, bei dem 35 Personen ums Leben gekommen sind. Die genaue Zahl der Toten ist noch nicht bekannt. Der Präfekt von Treviso, der an die Brandstätte eilen wollte, verunglückte mit dem Auto, wobei der Chauffeur getötet, und er selbst verletzt wurde.
BootsunfaU auf der Apenrader Förde.
Zwei Matrosen des im Hasen von Apf"rade liegenden estnischen Viermastschoners „Bega" machten eine Segelfahrt auf der Förde. Zufolge des herrschenden Sturmes kenterte das Boot. Während sich der eine Matrose an einer Boje festhalten konnte, bis Hilfe herankam, ertrank der zweite.
(Eine Aigeunerkarawane in Spanien ertrunken.
Eine ganz« Zigeuner-Karawane wurde b e i m Uebersch reiten eines reißenden Flus -
fes tei bk Fluten gerifftn. 14 Mitglieder her Karawane sind ertrunken, darunter fünf Frauen und fünf Kinder.
Uebcrschwemmungen in Rio de Janeiro.
Es scheint, daß infolge der heftigen Regensälle und der dadurch verursachten Lleberschwemmun- gen, die im südöstlichen Teil der Stadt schwere Verwüstungen anrichte.en. zwölf Personen ums Leben gekommen sind. Das Wasser verwandelte die Straßen der Stadt in Gebirgsströme. Der Schaden ist beträchtlich. Auch in der Umgebung von Rio de 3aneiro wurden schwere Verwüstungen angerichtet. Verschiedene Personen sind ertrunken.
Pier Personen ertrunken.
Beim Spielen auf dem Eise brachen in Groh-Nebrau (Kreis Marienwerder) drei Kinder auf dem Eise ein und ertranken. Ein hinzueilender 24 3ahre alter Mann, der die Kinder retten wollte, fand ebenfalls den Tod.
Sturm auf dem Kaspischen Meer.
Wegen eines heftigen Sturmes auf dem Kaspischen Meere mußte die Schiffahrt in den persischen und sow'etrussi chen Häsen eingestellt werden. Auf der Reede von Reschedisser ist eine Pacht gekentert, wobei z w ö l s P e r- fönen, darunter der Chef der kürzlich Persien übergebenen Fischereireviere, ertrunken sind.
Lawinenunglück.
Nach einer Meldung aus Steinach am Brenner sind drei Leipziger Touristen, die am P a d a st e r - Joch einen Skiausflug unternahmen, in eine La- wine geraten und getötet worden. Es handelt sich um den 23jährigen Schriftsetzer Reiche, den 22jähri- gen Mechaniker Schmidt und einen dritten Leipziger, dessen Name bisher noch nicht bekannt ist.
Gefängnis für Fahnenfrevler.
Das Erweiterte Schöffengericht Essen verurteilte i den Angehörigen des Roten Frontkämpserbundes, । Richard Kaupin, zu einem Jahr Gefängnis und drei Jahren Ehrverlust. In der Nacht £im 2. Oktober v.I. hatte eine Gruppe von Rotfrontleuten eine Anzahl von Fahnen, die zu Ehren des Geburtstages des Reichspräsidenten gehißt waren, unter Gewaltanwendung heruntergeholt. Von den Tätern hatte man mir Kaupin ermitteln können.
Das Unglück in der Brüggener Brifeftfabrit.
Die Zahl der Toten bei dem Brande von Kohlenstaub in der Brikettfabrik der Hubertus- Braunkohlen-A'tieTigesellschast in Brüggen hat sich auf sechs erhöht. Durch das Anglück ist ein Teil der Fabrik st i 11 g e l e g t worden. Die dort beschäftigt gewesenen Arbeiter werden mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Der Grubenbetrieb ist nicht gestört.
Heuer Ausbruchversuch Fran; Kirschs.
Zn einer der letzten Nächte hörte man auf dem Gefänanishof in Potsdam plötzlich ein lautes Klirren. dinc Fensterscheibe war auf den Hof gefallen. Die sofortige Untersuchung ergab, daß der im Gefängnis untergebrachte berüchtigte Ein- und Ausbrecher Franz Kirsch die Stäbe seines Zellenfensters mit einer Säge durchschnit- ten hatte. Kirsch hatte sich bereits mit einem Teil seines Körpers durchgezwünat. Der nächtliche Ausflug wurde verhindert, und Kirsch ist jetzt bis zur Berufungsverhandlung, die demnächst vor der Großen Potsdamer Strafkammer stattfindet, i n Fesseln gelegt worden.
Explodierende Medizin als Todesursache.
Die 27 3ahre alte Maria Glaser aus Lothrin- gen wollte ein Fläschchen mit einem Asthmamittel, das sie sich aus Boim hatte schicken lassen, von Zweibrücken über die Grenze schmuggeln. Sie hatte das Flä'ch- chen auf der Brust verborgen. Kurz vor der Abfahrt des Zuges explodierte infolge der Körperwärme das Fläschchen. Die ätzende Flüssigkeit rann dem Mädchen, das aus dem Zuge stürzte, am ganzen Körper herunter und verbrannte es so schwer, daß es nach zwei Stunden unter gräßlichen Schmerzen starb.
Zusammenstoß zwischen Fuhrwerk und Gükerzug.
An einem Bahnübergang in der Näh« von Künsenbeck bei Diele eld wurde ein mit zwei Pferden bespanntes M ü l l e r f u h r w e r k von einem nach Diele'eld fahrenden Güterzug ersaht. Das Fuhrwerk wurde vollständig zertrümmert. Die beiden- Fuhrleute erlitten schwere Verletzungen, einer von ihnen ist inzwischen gestorben. der andere schwebt in Lebensgefahr. Der Bahnübergang hat keine Sch.a ke.
Raubmord in der Bukarester Gesellschaft.
Eine Dame der vornehmen Gesellschaft, Frau Leonida, wurde von einem in Bukarester Kreisen sehr bekannten jungen Mann namens Gaietan ermordet. Der Täter versuchte zu entfliehen, ergab sich aber, als dies aussichtslos erschien, der Polizei. Der Fall erregt besonderes Aufsehen, weil das Motiv der Tat in dem Raub der 3uwelen der Ermordeten, die einen Wert von 800 000 Lei haben, zu erblicken ist.
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