Ausgabe 
27.4.1928
 
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Neue Bücher.

Sophie Kloerß, »Rund um Rede­wisch". Roman. 178 S. 8'< Seh. 2.70 Wk., (Sanzl. 4.50 Mk. Verl. Scherl. Berlin. Sophie Klcerh liebte es in ihrer letzten, reifen Zeit, nicht ein­zelne Personen zum Mittelpunkt der Erzählung zu machen, sondern sich einem Kreis von Men­schen zuzuwenden, der durch Verwandtschaft oder sonstige Bande miteinander verbunden tft. So ist es inRund um Redewisch" das Gut Rede- wisch, in der Rahe von Rostock gelegen, zu dem alle handelnden Personen in Beziehung treten, und das mit seiner Landschaft, seinem Leben und Treiben (fiten Geschehnissen die einheitliche At­mosphäre verleiht. Dos Ganze liest sich so natür­lich und einfach, daß die große Kunst der Er­zählung kaum zum Bewußtsein kommt, lind doch ist es meisterhaft, wie klar die verschiedenen Cha­raktere voneinander abgehoben sind, für wie Dtel- fältige Schicksale unser 3nteresse erregt wird und mit wie leichter Hand die verschlungenen Fäden dieser Geschehnisse geordnet sind. Den größten Reiz auch dieses Kloerhschrn Romans bildet aber der Ton der Darstellung, seine humordurch­leuchtete Wärme, fein Ernst ohne Schwere, in dem die liebenswerte Persönlichkeit dieser leider zu früh dahingegangenen Dichterin erquickend zum Ausdruck kommt. 87

Das Künstler-Ehepaar Hans R e r k i n g und Lene Obermeher vom Frankfurter Schauspiel­haus, das auch durch seine mundartlichen Dor­träge im Rundfunk bekannt ist, hat eine Samm­lung von Frankfurter Dialektdichtungen auS drei

Jahrhunderten geschaffen, die unter dem Titel Lustig Gebabbel" im Südwestdeutschen Funk-Verlag in Frankfurt a. M. erschienen ist. Das 117 Seiten umfassende, gut ausgestattete und durch viele historische Frankfurter Bilder ergänzte Buch kostet in hübschem Gefchenkband 3.50 Mk. und enthält Dichtungen von Friedrich Stolhe. Adolf Stoltze, Carl Malst. G. W. Pfeif'er, 3. W. Sauerwein, E. H. A. Höllenstein. P. Quil- ling, Robert Schneider u. a. Jeder Freund der Frankfurter Heimatdichtung wird seine Freude an diesem Buche haben. 89

Mary Borden-Flamingo. Roman. 2lus dem Englischen. Uebertragen von Eva Mel­linger. 400 Seiten 8®. (Romane der West, heraus- gegeben von Thomas Mann und George H. Scheff- auer f.) Ganzleinen 2-85 Mark. Th. Stnaur Verlag, Berlin W 50. 156

Ajax. Der nicht Kaiser wurde. Die glücklichsten Jahre des Ex-Kronprinzen Ber­lin W 30. 1928, Hensel & Eo. Verlag. 125 Seiten, zwei Abbildungen, in haltbarem Kunstdruck- kartonumschlag 3 Mk. 95

Ludwig Kapellen »Die Flucht des Florian Fabet. Roman. 316 Seiten. 8°. Verlag LIllstein, Berlin. Dieser spannende Kriminalroman fesselt durch die anschaulich ge­schilderten und häufig wechselnden Schauplätze der Handlung: immer neue Verwicklungen, immer neue, eigenartige Situationen lassen den Leser bis zum Ende in erregender Ungewißheit über den Ausgang des Dramas. Florian Faber wird

deS Mordes verdächtigt und muh fliehen. In der Einsamkeit der Hochalpen findet er einen Freund, der ihm durch ein tragisches Schicksal bald wieder entrissen wird. Der Roman führt dann in ein geheimnisvolles che nisches Labora­torium und auf den spannungsrcichen Kampfvlatz des Gerichtssaals. Atemlos folgt man dem Leidensweg dieser gehetzten Seele, bis eine auf­sehenerregende Entdeckung das Dunkel lichtet, das über ihm lastete. Der Band ist in der Reihe der ..gelben Ullsteinbücher für 1 Marl' erschienen. 85

Der arbeitende Mensch in der er­zählenden Literatur. Ausgewählt und herausgegeben von Dr. Otto Reüburger. (Lan- genS Bücher der Bildung. Band 2J.) Preis in Leinen gebunden 3 Mk. Verlag von Albert Langen in München. 3n diesem Band sind die schönsten Blüten aller deutschen und ausländi- schen Deru'sromane gesammelt und kleine Ge­schichten wie größere Schilderungen von ver­schiedenen Beru'en vereinigt. Es ist erstaunlich, welch reiche Fülle von Stv f. der bisher in keiner Weise der Arbeit des Lehrers und des prakti­schen Beru'sberaters nutzbar gemacht war, da­mit zutage gefördert wurde und hier von der mannigfaltigen Schönheit der gelernten und un­gelernten Arbeit in Handwerk und 3ndustrie, der freien und geistigen Berufe zeugt. Man staunt über Öen Reichtum an anschaulichem be- rufSkundlichen Stoff, der in der schönen Litera­tur enthalten ist. So trägt daS Buch in jeder Hinsicht dazu bei, zur Arbeit zu erziehen und die Arbeit zu einem doppelten Genuß werden zu lassen, ein wirklichesBuch der Bildung". Die bekannte Langensche Bücherreihe wird da­

durch in höchst erfreulicher Weile bereichert, nicht nur um einen neuen Band, dem man großen Er­folg prophezeien darf, sondern auch um ein ganz neues Gebiet und Thema. 37

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Auf Wunsch KostenanschlagI Offenlegung Ser Stimmta tri für die Reichötag-wahl am 20. Mai 1928.

Die Stimmkartei (Wählerliste) für die zur ReichStagSwahl in der Stadt Gießen mit Gemarkung Schissenberg und Herrn- wald stimmberechtigten Personen, liegt von Eouutag, den 29. April 1928, bi* einschl. Lountag, den 6. Mai 1928, int Stadthause, Bergstraße 20 (früher Steins Garten) Zimmer Nr. 13 während der Dienststunden zu jedermann- Einsicht offen, und zwar Werktag- von 8l/2 bl- 12% Uhr vormittag- und 14% bi- 18 Uhr nachmittag-, am Sam-tag, dem S. Mai, nur von 8*/2 bi- 13 Uhr mittag-, an den beiden Sonntagen nur von 9 bis 13 Uhr mittags.

Einsprüche gegen die Richtig- und Bost, ständigkeit der Stimmkartei sind innerhalb der OffenlegunySfrist, bei Meidung des Ausschlüsse-, bet dem Oberbürgermeister (Wahlamt, Stadthaus Bergstraße 20, Zim­mer Rr. 13) schriftlich anzuzeigen oder zur Niederschrift zu geben. Soweit die Richtig, lest einer Behauptung nicht offen hmbtg ist, sind Beweismittel beizubringen. Wird ein Einspruch nicht sofort für begründet erachtet, so entscheidet über ihn der Kreis- ausschuß endgültig.

Stimmberechtigt ist, wer am Wahltage (20. Mai 1928) Reich-angehöriger, 20Jahre alt tft, in Gießen wohnt und nach dem Reich-Wahlgesetz oder der Reichssiimm- ordnung am Stimmrecht weder behindert, noch von ihm ausgeschlossen ist. Abstimmen kann nur, wer tn eine Stimmkartei oder Wählerliste eingetragen ist oder einen Stimmschein hat. 43038

Gießen, den 27. April 1928.

Der Oberbürgermeister. J.B.: Dr. Seib. Samstag, -en 28. d. Mts., nachm. 4 Uhr, versteigere ich in Heuchelheim zwangsweise gegen Barzahlung, vor­aussichtlich bestimmt: 4334D

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Sind Hämorrhoiden heilbar?

ncio T Hämorrbochenkranker diese? wirklich ernste Leiden vernachlässigt, wird e- ihm °?etC bfrc,tcn' ,^C. anTa?08 unbedeutenden Jbioten am Darm wachsen, ?ie wändern^in WÄ* m1' -?TX bclebt bic Gefahr, daß Blutgerinnsel in die Blutbahnen «rTnnpn ff - gefahlltchen Ber.wvsungen führen. E- kommt hinzu, daß die Schmerzen, das

und seelisch tua^n^rickdpn^ 1 ""erträglicher werden und den Kranken körperlich

So h b «Ahefehd) bleibt dem verz.ocnelten Patienten nur noch übrig, sich auf dem

«sege der Operation unsichere Heilung zu verschasfen. äz '

»hi6 das sein? In den meisten Füllen: Nein! Demi Hämorrhoiden, rechtzeitig als solche erkannt undsachgemäß behandelt, können nut großer Luncht aus Erfolg auch ohne Cperatmn briertial werden »eben p.,nl,ch^ 6<n.6er!eit MU» «uc SdbA« tanWoi

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