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Aus der provmzialhaupisiadi.
Gießen, den 26. Oktober 1928.
Hauswirtschaft und Sparen.
3n immer stärkere Mähe setzt sich die Erkenntnis durch, daß Art und Werse der prrva en Haushaltsführung eine Ange.egcnhttl rst, die ickcht nur für die zunächst Btt.l.rzt-iv die Familien. sondern auch für dre gan^e Volkswirt- schäft von grübt.r wrr.scha t rher Bedeut ing rst. Ist doch die Fami ie die Stelle des Wirtschaftslebens durch die der weitaus größte Teil der erzeugten Güter beim Aetergang in den Verbrauch hindurchströmt. 3n unserer Zeil dec Ralio- nalisierung kommt es daher sehr darauf an, in welcher Weise der private Haushalt dieser seiner wichtigen Ausgabe, Vermitt er zwischen Gütererzeugung und Verbrauch zu sein, gerecht wird. Erfreulicherweise haben sich die Hausfrauen den auf den verschiedensten Gebt ten ein,elenden Bestrebungen um eine planmäßige und rationelle Ausgestaltung der Hausha ts ü^rung er olgrcich angeschlossen. So hat sich allmählich schon eine geschlossene Front der Haussrauenwelt gegen Verschwendung gebildet, die sich ein Gebiet nach dem andern erobert hat. Alm nur einige Beispiele zu nennen: Verwendung Neuzeit iHer haus- wirtfchastlicher Geräte und Apparate. Ausnutzung der modernen Wärmetechnik, zweckmäßige Verwendung von Rahrungsmi teln, praktische Ausgestaltung von Küche und Wohnräumen, Bezugs- quellen-Aachwe.se, Standardisierung und Qualitätsbescheinigungen mit Hilfe der Hausfrauen usw.
Der Spargedanke im weitesten Sinne und in moderner Form hat also seinen Siegeszug angetrcten. Bei der Förderung dieser Bestrebungen stehen die deutschen Sparkassen mit in vorderster Linie. Sie haben sich unablässig um die Verbreitung dieser Gedankengänge bemüht. Im „W e-l t s p a r t a g" herben sie eine bewährte Einrichtung geschaffen, die es ihnen ermöglicht, in jedem Jahr einmal in erhöhtem Matze die Aufmerksamkeit der Oeffenllichkeit auf den Spar- gebauten zu lenken. Dieser Appell richtete sich nicht zuletzt auch an die Hausfrauen. Gerade sie, dre jetzt den vielseitigen Kampf gegen die Verschwendung in allen Formen mit Erfolg ausgenommen haben, dürseir auch das Sparen im engeren Sinne, das Geldsparen, nicht übersehen. Gerade in der Bewirtschaftung des Haushaltgeldes, wie im Umgehen mit Geld überhaupt, liegen zahlreiche Sparmöglichkeiten. Alle Bemühungen um eine zweckmäßige Gestaltung der HauShaltführung sind ja nicht Selbstzweck, sondern wollen dazu beitragen, den schweren Wirtschaftskampf der heutigen Zeit zu erleichtern. Wenn sie daher im Endergebnis zum richtigen Ziel führen wollen, müs en sie auf die Dauer auch einen Niederschlag finden in der Schaffung von Sparrücklagen für kommende Zeilen. Denn auch das gehört zum planmähigen Wirtschaften, datz man rechtzeitig sowohl für allgemeine, wie für betontere Bedarfsfälle Geld zurück egt. In letzterer Hinsicht haben die Sparkassen das sog. Zwecksparen ausgebildet, das ausgesprochen der Geldbereitstellung für bestimmte und in absehbarer Zeit e Intrelente Bedarfs älle dienen will und von dem in zunehmendem Matze Gebrauch gemacht wird. Zu einer richtigen Geldbewirtschaftung gehört es aber auch, datz man es vermeidet, unnötig viel Bargeld im Hause M behalten. Abgeschen von ter Gefahr des Verlustes durch Diebstahl, Brand oder sonstige Zufälle bedeutet es, datz man Bargeld verliert, weil man bei diesem veralteten Verfahren auf den Benutz der Zinsen verzichtet.
Endlich mag noch darauf hingewiesen werden, daß angesichts zahlreiZ)er Vorkommnisse die Hausfrau der Frage ter Sicherheit bei der Anlegung solcher Spargelder, oder vorübergehend verfügbarer Gelter nicht stark genug beachten kann. Immer wieder schießen private Einrichtungen aus dem Boten, die sich vorzugsweite an Kreise ter Hausfrauen wenden, intern sie ihnen starke Vorteile bei Belli tgung und Hergabe von Spargeldern in Aussicht stellen. Mancher Zusammenbruch ist schon erfolgt, und manches Lehrgeld von ter Hausfrau gezahlt worden. Größte Zurückhaltung gegenüber allen bedenklichen und unerprobten Einrichtungerr ist daher am Platz, auch wenn sie noch so laut angepriesen werden. Auf feiner diesjährigen Tagung bat daher ter Deutsche Sparkassen- und Giroverband mit Recht angeregt, datz zum Schutz des Kleinsparers Sicherungen auf gesetzlichem Wege getroffen werten.
Boritotizen.
— Taaeskalender für Freitag. Stadttheater: „Die Ballerina des Königs", Anfang 19.30
Uhr, Ende gegen 22 Uhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Moulin Nouge". — Astoria-Lichtspiele: „Die kleine Sklavin".
— Stadttheater Gießen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die heutige Vorstellung von Rudolf Presbers „Dalle- rina das Königs" beginnt bereits um 19.30 Ahr. Die Spielleitung hat Rudolf Goll. Bühnenbild Karl Löffler. — Am Sonntag, 28. Oktober, findet die e rste Vorstellung des KammersplelzyNus, den das Stadtthcater Gießen mit dem Goethebund veranstaltet, statt. Zur Ausführung gelangt „Die Mitschuldigen", ein Lustspiel des jungen Goethe in Versen. Regie Intendant Dr. P r a s ch. Das Collegium musicum ter Aniversität (Leitung Dr. S. Temesvarh) spielt vorher W. A. Mozarts Serenade in O-Dur für Streichorchester und Pauken (Marcia — Menuetts — Rondo). Die Intendanz teilt mit, datz bei dem mit dem Goethebund zusammen veranstalteten Kammer- spielzyklus besonders billige Eintrittspreise erhoben werden. Die Stücke dieses Zyklus gehen nicht durch daS Abonnement. — Abends 6 Ahr ist eine Vorstellung von Maughams „Finden Sie, datz Constance sich richtig verhält?" als Fremdenvorstellung angesetzt.
— Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. Am nächsten Dienstag abend hält Prof. Dr. Oberhummer, Wien, in ter Reuen Aula einen Lichtbiltervortrag über das Thnna „Beobachtungen auf einer Weltreise". (Siehe heutige Anzeige.)
Zremdenvorstellung im Siadttheater Gießen.
Am Sonntag, 28. Oktober, abends 6 Ahr, geht als dritte Fremtenvorstellung W. S. Maughams „Finden Sie, datz Constance sich richtig verhält?" in Szene. Das reizende Salonlustspiel hatte einen außerordentlichen Erfolg sowohl in Berlin, als auch an den führenden Provinztheatern. In Berlin hielt sich „Finten Sie, datz Constance sich richtig verhält?" den ganzen Winter durch auf tem Spielplan ter Reinhardtbühnen, und auch in Gietzen hatte das Stück bei seiner Erstaufführung einen hervorragenden Erfolg. Deshalb hat die Irrtendanz sich dazu entschlossen, das Stück als Fremtenvorstellung herauszulbringen. Die Titelrolle spielt wiederum Maria Koch. In den Hauptrollen sind ferner beschäftigt die Damen Führmann, Jüng- ling, Krahmer, Scherer und die Herren Arzdorf, Linkmann, Tannert, Dolck. Regie hat Dr. Karl Ritter. Bühnenbild Karl Löffler.
Der Vorverkauf findet an folgenden Stellen statt: Krofdorf: Kaufmann Karl Wagner, Hauptstraße 79; Lich: Buchhandlung Hernrann Volkmann; Wißmar: Schreibwarenhandlung H. Kümmel; Grotzen- Duseck: K. Schmidt, Kaiserstrahe 27; Hungen: Buchhandlung Herrn. Schmidt W w e.
Daten für Samstag, 27.Oktober 1928.
Sonnenaufgang 6.44 Uhr, Sonnenuntergang 16.43 Uhr. — Mondaufgang 16.20 Uhr, Monduntergang 4.13 Uhr.
1728: der Forschungsreifende James Cook in Mar- ton geboren; — 1782: der Gelgenkünstler Niccolo Paganini in Genua geboren; — 1858: der amerikanische Staatsmann Theodore Roosevelt in Neuyork geboren.
- Wechsel im Vorsitz «dies Dolks- halle-Dereins. Durch ten Weggang des Bürgermeisters Dr. Frey ist bei unserer Stadtverwaltung eine Reueinteilung ter Dezernate notwendig geworden, bei ter die Leitung des Wohlfahrtsamtes tem Bürgermeister Dr. Seid übertragen wurde. Durch das Hinzutreten dieses umfangreichen Derwaltungsapparates zu ten bisherigen Amtsobliegenheiten Dr. Seibs sah sich dieser auherstande, weiterhin den Dor.ih im Volkshalle-Verein teizutehalten. Gr hat dieses Amt nun durch ein Schreiben an den Vorstand des Dolkshalle-Vereins niedergelegt. Da die Stadt am Dolkshalle-Derein bekannt.ich sehr stark beteiligt ist, wird Beigeordneter Dr. Ha In in die Rachfolge des Bürgermeisters Dr. Seid als Vertreter ter Stadt hn Dolkshalle -Verein übernehmen.
Aufgehobene Straßensperrungen. Vom Oderhessischen AutomobilClub E. V. (21. v. D.) Gießen werden uns folgende aufgehobene Straßensperrungen mitgeteilt: Ober-Erlenbach—Nieder-Esch- bai'> ab 25. Oktober; Ober-Erlenbach—Kloppenheim ab 29. Oktober.
*• Stadttheater-Abonnement. Die Einlösung des zweiten Abschnittes des Stadt- theater-Abonnements muh von morgen an erfolgen. Räheres hierüber im heutigen Anzeigenteil.
“ Maßnahmen zum Schutze der Jugend. Die Ortspolizeitehörden unb die Gendarmeriestationen sind von ter Regierung erneut angewiesen worden, scharf die Befolgung ter Anordnungen zu überwachen, die zum Schuhe der Jugend erlassen Worten sind, und Zuwiderhandlungen zur Anzeige zu bringen. Rach den bestehenden Vorschritten ist das Verabfolgen oder Ausschänken von Branntwein und das Verabfolgen von branntweinhaltigen Denußmitteln in Gast- und Schankwirtschatten und im Kleinhandel an Personen unter 18 Iahren, sowie das Verabfolgen oder Ausschänken anderer geistiger Getränke und nikotinhaltiger Tabakwaren in Gast- und Schankwirtschaften und im Kleinhandel an Personen unter 16 Iahren zu eigenem Genuß verboten. Bildstreifen, zu deren Vorführung Jugendliche unter 18 Jahren zu gelassen werden, bedürfen einer besonderen Genehmigung. Außerdem ist schulpflichtigen Kindern der Besuch von Wirtshäusern, öffentlichen Tanzlokalen und Kino- theatern ohne Begleitung eines Ellernleiles oder derjenigen, die Glternstelle vertreten, oder eines Lehrers untersagt.
** Was darf mit der Post nicht Der- schickt werden? Nach der Postordnung dürfen feuergefährliche und leicht entzündliche Sachen, wie Streichhölzer, Benzin, Kalziumkarbid und Aether in Postsendungen nicht verschickt werden. Zuwiderhandlungen werden ausnahmslos gerichtlich verfolgt. Die Absender haften außerdem für jeden entstehenden Schaden. Wer sich nicht ganz klar darüber ist, welche Gegenstände wegen ihrer leichten Entzündlichkeit von der Postbeförderung ausgeschlossen sind, erkundige sich bei seinem Postamt. Von der Postbeförderung sind weiter ausgeschlossen solche Sendungen, deren Außenseite ober sichtbarer In- halt gegen die Gesetze, das öffentliche Wohl ober die Sittlichkeit verstößt. Einbegriffen sind darin auch Sendungen mit beleidigenden ober unsittlichen Angaben ober Abbilbungen.
50 Jahre Oberhessischer Verein für Innere Mission. Am Dienstag, 6. Ro- vember, kann ter Oberhessische Verein für Innere Mission sein bOjähriges Bestehen feiern. Die Veranstaltung wird eingeleitet durch eine öffentliche Jahresversammlung des Vereins im Jo- hannessaai. in Gießen, in deren Verlauf D. Dr. Cordier über „Die Krisis ter modernen Wohlfahrtspflege und die Innere Mission" spricht. Der Festgottesdienst findet abends 6 Ahr in der Stadttirche statt und bringt die Festpredigt des neuen Direktors ter Rieterram- städter Anstalten, Pfarrer Schneider, Rieter- Ramstadt. Ein Familienabend vereinigt dann die Freunde der Inneren Million. Professor Veidt, Herborn, wird über „Innere Mission und soziale Frage" sprechen. Am Mittwoch folgt die Jahresversammlung des Landesvereins und des Landesverbandes in Hellen.
** Der Oberhessische Verein für die Basler Mission hält seine diesjährige Hauptversammlung in Dad-Rauheim am 28. und 29. Oktober ab. Für ten ersten Tag ist ein Missionsgottesdienst geplant, abends ein Vortrag von Missionar Lauk, Frank urt a.QU., über „China im Kampf um ten neuen Geist". Der zweite Tag sieht vormittags eine Sitzung des Vorstandes im Beisein der anwesenden Delegierten vor, wobei über das Thema verhandelt wird „Missionsarbeit daheim". Die Jahrestagung am Rachmittag wird eröffnet mit einer von Pfarrer Fischer, Rieder-Weisel, gehaltenen Andacht, worauf ter Jahresbericht des Vorsitzenden, Dekan G u h m a n n, Kirchberg, unb die Rechnungsablage durch Pfarrer S t a u b a ch, Wayenborn- Steinberg erfolgt. Den Beschluß macht ein Vortrag des Millionssekretärs Iehle, Basel, über „Welche Anforderungen stellen die heutigen Mis- svonstagungen an die Basler Million?"
** Xraintag in Darmstadt. Sonntag, den 4. November, findet der 3. Hessische Traintag im Rummelbräu zu Darmstadt statt. Die Tagung ist gedacht als eine Wiedersehensfeier der Angehörigen sämtlicher ehemaligen Kriegsformationen der Hessischen Train-Abteilung Nr. 18. Zuschriften von Teil- nehmern sind zu richten an Obertelearaphensekretär Peter Hofmann, Darmstadt, Sandbergstraße 60.
Gerichtssaal.
WSR. Mainz, 25. Oft. Gestern begann ter Prozeß gegen die 55jährige Frau Amtsgerichtsrat Iosefine Gehm, der zur Last gcEegt wird, in ten Jahren 1926 und 1927 zum Schaden des Hauspllegevereins 1 2 000 Mark veruntreut zu haben. Bei ihrer Vernehmung wußte die Angeklagte nicht anzugeben, wo das Geld geblieben ist. Sie habe ihr Haushaltungsgeld von wöchentlich 60 Mk. mit demjenigen des Vereins vermengt und wahllos
damit die Taufenten Ausgaben gedeckt. Di« als Zeuginnen vernommenen Damen des Vorstandes bekundeten übereinstimmend die eifrige Tätigkeit ter Angeklagten im Interesse des Vereins. Später habe sich nach verschiedenen kleinen Vorkommnissen ter Verdacht entwickelt, datz etwas nicht stimme. Durch vorgenommene Revisionen stellten sich immer größere Fehlbeträge heraus, die schließlich bis auf 12000 Mk. angewachsen waren. Der Prozeß konnte am ersten Tage nicht zu Ente geführt werten.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
fi. 13.3t. Die Frage, welche Beträge die Mieter eines mit Zentralheizung versehenen Hauses zu den Kosten der Feuerung beizustcuern haben, unterliegt der freien Vereinbarung der Parteien. Ihre Auffassung scheint auch uns die richtige zu sein, weil Heinere Heizkörper auch weniger Brennmaterial erfordern. Das letzte Wort dürfte das ordentliche Gericht (Amtsgericht) zu sprechen haben.
Berliner Börse.
Berlin, 26. Ott. (WTB. Funkspruch) Rächten, es gestern abend in Frankfurt schwach gewesen war, ist im heutigen Frühverkehr eine Tendenz nicht ausgesprochen. Die Spekulation bleibk zurückhaltend. Die Anternehmungslust ist naturgemäß so kurz vor dem Ultimo nur gering. Kurse sind noch nicht zu hören. Am Devisenmarkt nennt man: Paris 124,11, Mailand 92,59, Spanien 30,09, das Pfund 485 und den Dollar 4,196750,^
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Schuh dem Eulenkopf und seiner Umgebung.
Seit kurzer Zeit rückt man dem Eulenk opf durch Anlage einer Sandgrube stark zu Leite. Wohin der Massentransport des Sandes geht, ist mir unbekannt, es scheint ater, als sollte der Hügel im Laufe des Winters tedauerlichev- weise eingeebnet werden. Auch ter Birkenhain am hinteren Trieb verdiente Schonung. Dor zwei Jahren wurde das Birkenreisig für 35 Mk., im letzten Herbst für 50 Mk. verkauft. Für diesen Betrag besaßen die Steigerer einen Freibrief zur Verunstaltung ter schönen Bäume, wie sie schlimmer nicht sein tonnte. Die Forsttehörte, an die ich mich wandte, lann leider nichts tun, da ihr dieser Teil des Waldes nicht untersteht. Die Stadtverwaltung wird gebeten, hier einzu- greifen, damit landschaftliche Reize in nächster Rahe ter Stadt erhalten bleiben und nicht ter Gewinnsucht ausgeliefert werden. R.
Sprechstunden der Redaktion
12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittag»« Samstag nachmittag gefchlossen.
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SPRÖDE haut
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WIND U. SCHNEI
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Jean Weiset, (Heften, Soonenitrabe 6, Telephon Nr. 88
Das DeHmfllieltswaüer
Geschäftliches!
Wie immer beim Kochen kommt's auch beim 5lntbreiner - Koch-n daran» an, daß mau eS riebtia macht. Den ^Knlhreincr" nicht zu fein mahlen — in kochendes Wasser schütten — einige Mtnnien kochen laßen — einige Mtnuken stehen lassen — und vorüchiig abgiehen.
So Auberettet schmeck» KathretnerS Malzkaffee so nut, daß man ibn nicht mehr mißen mag. 9086V
nach
dem
erfreust?“
Ibasid sprach: „Mein König, es ist eine Mischung Rezept eines Mannes Sindbad. Er nennt die Cigarette
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SALEM
AUSLESE
Heute in Deutschland In allen Spezialgeschäften erhältlich.
" SINDBAD, der
SALEM-RAUCHER,
erzählt weitert
Der König Nabopollasar lief wütend in seinem Palaste auf und ab. „Wo ist mein Tabakmeister Ibasid? Ha, er soll einen Kopf kürzer gemacht werden zur Strafe, daß er mich mit seinen kümmerlichen Cigarettenmischungen langweilt und ärgert!“
Da nahte demütig und ergeben der alte Ibasid und überreichte eine neue Sorte von Cigaretten. Mit finsterer Miene nahm der König eine von den neuen Papyros, aber er hatte kaum einige Züge getan, als er plötzlich heiter zu strahlen begann und sagte: „O, Ibasid, wie heißt diese edle Mischung, mit der Du mein Herz


