elfo in schnellem Wechsel voneinander etwas verschiedene Schalienbilber Mil bloßem 'luge b<- trachtet erscheint do- Vilb verschwommen. Der Beobachter erhält nun eine ganz merlwürdige Brille (Bild 2). bu ein wahre- Wunderwerk der StUunedwnif lt Aür \tbtt Auge ist je ein winzig« Svmd«nmo»or 5 drqcorbnct, der je eine Äendensch^ib« e so antreibt daß hie Heiden Au- gen Abwechselnd im Toll de- Ausleuch'en- der beiden Röntgenbilder auf dem Leuchlschlrm abge- blendet werden. Die Vorrichtung lenn durch A-rdrehen eine- lleinen Hebel- so eingestellt werden, daß da- rechte Auge in dem Augenblick frtigeflcb.n wird, wenn die linke Röhre aufleuch- >et. und da- llnle Auge beim Aufleuchlen der rechten Röhre Sehe- Auge lieht also stets nur ein Bild Di» verschiedenorttgen Heiden Ginzel' bilder verschmelzen nun genau so wie beim Elereskop zu einem räumlichen Gesamtbild. Man kann so in den Kvrper des Menschen huicin- sehen, al» ob er aus Glas wäre. Man erblickt da» ch<rz am rechten 8lrd. lieht t* ebenso wie alle Anderen inneren Teile vollkommen körperlich greifbar nahe arbeiten und erkennt ganz genau di, aegenseitigß räumlich« vage der Tel c
einige technüch« Ctn*vlhat#n der Sinnchlung verdienen noch besondere Beachtung öm, grobe Schwierigkeit b. iland in der Wahl de- Leucht- schirm- Da di« Bilder sehr schnell wechseln, gewöhnlich lOOmal in der Bekunde, so muh der Leucht'chirm trägheit-los arbeiten, und er bars vor allem nicht Nachleuchten, weil die Bilder sonst verwisch' werden. Diele Aufgabe wurde durch einen besonderen Leuchtschirm vollkommen ge- lös,. Dec rasche Wechsel de- Sin- und Rus. tchakten« der Röntgenröhren wurde einmal durch Verbesserungen der Glühkathodenröhren ermög- ltcht, zum andern durch Benutzung von Haibwellen- apparaten, die der einen Röhre nur die positive, der anderen nur bk negative Halbwelle de- WechselstrvinS -usühren. Bei Benutzung der üblichen Wechselstromnetze mit ICO Wechseln in der Bekunde entstehen daher 100 Glnzelbilder, und es leuchtet jede Röhre m der Sekunde 50mal auf, da- helht. jedem Auge werden in der Sekunde 50 Bilder gezeigt. Die Berwendung de- Wechsel» slrom- Hot den weiteren Borteil, bah die beiden Keinen Synchronmotoren der Brille ebenfalls an da- gleich« Retz, aber über «inen SpannungS» wanbler. angelchlossen Verden lönnen. der die Shagnung aus etwa 6 Bolt herabsetzt. Dadurch wird der Gleichlaus zwischen den Röhren und der Betrachtungevorrichiung gewahrt. Die Motoren der Brille sind besonder- flach und leicht Jebaut; sie laufen völlig geräuschlos und ohne rschütterungen Die Blenden fitzen unmittelbar aus ihren Ächten. Znlbesonbere für den An» schauungsunterricht ist e« wertvoll. daß gleichzeitig bi- zur vier Brillen angelchaltet werden können. Sie werden in einen Schaltkasten T eingc- stbpselt. der unter anderem noch eine Borrichtung aut Regelung der Leuchtkraft der zweiten Röhre enthält, damit die beikcn Sinzelbilber gleich hell gemacht werden können
Die deutsche Industrie hat der.Welt mit dem räumlichen Röntgensehen eine Erfindung von überragender Bedeutung geschenkt, di» in der Hand der Aerzte noch unschätzbare Dienste leisten wird
Wirtschaft.
Oie Relchsbanl am 22. September.
Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 2 2. September hat die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks. Lombard- und Effekten um 116,8 Millionen auf 2 162,6 Millionen Mark abgenommen, und zwar Hit sich der Bestand an Wechseln und Schecks uni 31,i Millionen aus 2 034.7 Millionen Mark, derjenige an Lombards um 35,1 Millionen auf 34,1 Millionen Mark verringert. Die Anlage in Effekten ist mit 9ZZ Millionen Mark weiterhin nahezu unverändert geblieben.
An R c i chSba nkn oten und Rentenbankscheinen zusammen sind 165,9 Millionen Mark in die Kallen der Bank zurückgeslosfen; im einzelnen hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 156.3 Millionen auf 4 100.1 Millionen Mark und der an Rentenbankscheinen um 9.6 Millionen auf 540.9 Millionen Mark verringert Dementsprechend und unter Berücksichtigung, daß in der Bericht rwoche Aentenbankscheme in Höhe von 2,1 Millionen Mark getilgt worden sind, bat llch der Bestand der Rcichsbant an solchen Scheinen auf 35,7 Millionen Mark erhöht Die fremden Gelder zeigen mit 575.2 eine Zunahme um 77,0 Millionen Mark.
Die Bestünde an Gold und deckungsfähigen Devisen insgesamt find mit 2523,6 Millionen Mark im einzelnen die Goldbestände mit 2 335 8 Millionen Mart, di« Bestände an deckungssädigen Devisen mit 167,8 Millionen
Merk auszewi-f.n Die D eckun g d« r R o ten durch Gold allein b.'llertr sich von 54.3 Prozent rn der Borwvche au» 57.0 Prozent, diejenige kurch Gold und deckung-'ähige Devisen von 58,0 Prozent au’ 61,6 Prozent
AufsichisratSslhung ter Hcioqa.
Arn Montag fand in Darmstadt eine weitere Sitzung bU Aussichtsrate- brr Hetoga statt. 5er Borstand vcrichierc ü.-er den derzeitigen Stand der Verband! ungen die wegen der Gasversorgung b?< der Hewga angetchtostenen Gebotes geführt werdrn. insbesondere auch über einen Plan für die Errichtung einer eigenen Kokerei innerhalb de- Bersorgangsgebieies. der zu beton bett eingehenden Darleaun e, Anlast boL Der Aufsicht-rar hat auf Borlchlaz de» Borstande- zur weiteren Prüfung bv’tfc P'ans einen Unterausschuh eingesetzt uno soll von dem Sr geben* dieser Prüfung und der im übrigen fort zu ährenden Derhandlungen in einer demnächst stattfindenden Sitzung Kenntnis echalten.
* 2 O-Millionen-Dollar-Anleihe des R.D. S. Die dem WTB-Hand« Isdlenst vom Rheinl'ch - Westfälischen Slcllriziiäitwerk mltgetcHt wird, hat bi« GeicUschaft mit d«r Rational Lity Lompantz m Reuvork einen Beitrag abgeschlossen zur Uebernahme einer ’echs- prozentigen Anleihe in Höh« von 20 Millionen Dollar mit einer klauUnt von 25 Jahren Der SinzahlungskurH. den bae R. W. 0. erhält, beträgt 94 Prozent 3m Zusammenhang mit diesem Kurs, der ü&r dem Kur- der gleich ausgcstatte- len, trüber in Reuvork aufgelegten Anleihe dcs R. W. S. liegt, tollen die Bonds mit B>'zugsrecht ausgestattct werden in der Weite, dah für 1000 Dollar Bonds 400 Mk. Aktien bezogen werden können. Ausserdem wird die Rational Eity Lompany die Aktien des R. W . <J. an der Reuyorker 'Bnt'e ein ähren, u-.b auch zu diesem Zweck sollen weitere Aktien geschaffen werden. Dabei wird, tou bisher, die tommuna!« Mehrheit aufrechterhalten bleiben Das 2. W. 0 Hal sich durch dies« wettgehrn-e Dransoktionen Geldmittel, di« es für di« Durchführung seiner jetzigen Pläne benötigt, trotz der chwierigen allgemeinen Geldmarktverhällniss» zu günstiaen Betingungen sichergestellt. Als Treuhänder sunglcrt, wie bei der früheren amerikanischen Anleihe, die National City Bank of New York und als Mittreuhändcr die Darmstadter und Nationalbank.
* ManneSmann-Rbhrenwerke.Düs- seldors. Die a. o. G.-B. der Mannesmann- Rbhrenwerke !n Düsseldorf beschlost die beantragte KapitaLs.'rhöhung. Das Bezug-recht beträgt 6:1 zu 109 Prozent. Zur Begründung der KapitaÄerhöhung führte der Aussicht-rats- vorsitzende u. a. aus. dah der Gesellschaft au« der letzten Kapitalserhöhung nach der Rück- zahtung des Bankdarlehen« von rund 18 Mil- lionon Mark nur noch 15 Millionen Mark neue Mittel zur Derfügung gestanden hätten, die aber zur Boilendung des umsangrc.chcn Bauprogramm- nicht ausreichten Rach der Durchführung der fetzt be’chlosfenen Kapltalserhöhung würden der Gesellschaft noch rund 2 Millionen Mark an Betriebsmitteln übrig bleiben, lieber den Geschäftsgang wurde mltgekttt, dah di« Dersandzisfem der Monate 3utt und August, sowe-tt die Hüttenwerke in Frag« kommen, die Durchschnittszisfern de« ersten HÄblahres über- schritten haben. Die Situation aus dem Kohlen- markte fei unverändert ungünstig Die Septemberversandziffern der Hütten dürsten dagegen etwa« niedriger ausfaLlen. Das Ziel brr Gesellschaft sei. sich in bezug aus das Rohmaterial vollkommen unabhängig zu machen, da es ein Unding fei, daß «in Unternehmen, da« in den eigenen Sobtilanlagen jährlich rund 500 000 To. Rohstahl verarbeite, von fremden Lieferanten abhängig sein soll. Man könne nicht warten, bis and«« Werk« liefern könnten. Wetter spiele der Preis und die Qualitätsfrage ein« arohe Rolle. Die Verwaltung bedauert, dah die Reuherstellung der Anlagen, die sie anfang- des nächsten Jahves in Betrieb zu nehmen hoffe, so lange gedauert habe.
• Berkaus des Städtischen ölet- trizitätswerks Trier. Die Verband- hingen bei Stabt Trier wegen Verkaufs des Städtischen Ll.ktrizitätSwer.'s an das Rheinisch- Westfälische Elektrizitätswerk sind nimmtgr endgültig zum Abschluß gekommen. Das RWE. hatte d>r Stabt Trier ein positives Vertrags- nngebot gemacht aus der von der Leitung des Städtischen Elektruilälsverkes in ilebereinflün- mung mit dem Verwaltung-rat der städtischen 13ctriebe vorgcschlagenen Grundlage. 6in endgültiger Vertrag ist brr Finanzkvmmisston vorgelegt worden und sand auch Billigung. Dieser Vertragsentwurf wird der nächsten Stadtverordnete ns: tzimg zur Befchluhfasfung vorgekegt werden.
• Stark« Annäherung der belgisch- ra z st 4tn Automobilindustrie. *me «ngcr» i^rfchmelzuvg In der be.gi>^,. i..- zötische» Automob ilnüustri« steht unmittelbar bevor durch ernt hieben abg<fd»It',\*nc Jbinenhon iwifchen b.i b.laischm Imvena-Getelffchast und brr rgnaö'i chen Boi in-G-felifcha L Letzter« wirb nach rittet durchgeffchrt n Kapitalerböbung. woran bi» Impena beteiligt km wirb, in ihren Xabritanlagen Zmpertamaschi «n labrüicxen unb Dirk bann tn Franfreich aWtgen Später soll in gleichem Man« bei brr DmperiagZ.llschafl ,n Belgien dasklbe Berlahnen burchgefüdrt werden.
fvrantiurtcr Börse.
Frankfurt a. SR.. 26. eept Tendenz unein« Heist ich — Trost bet platten Xkrteuk» der geftrt- gen Prämtenertiarungiiage» hxk bw Stimmung an der heutigen Börse zurückhaltend und ft i 1L Anscheinend druckt» auf den Markt noch nerlpäuic UbtmoiDare. ünberfetu war der Orders- cingang weiter minimal, und auch die fest» bab tung der Neuyorker Börf» unb die anhaitend» Muffigkeit des twrngen Geldmärkte» konnte keine Anregung bringen, (fine gewifie Rursstüst« bot dagegen die Nochsragc. die sich nach einigen epe- zialwerten erhielt. Vie tur»rnta>l(f- lung war wieder vollkommen uneinheitlich. Lebhafterem Interesse begegneten staltwen«. von denen Salzdelfuilh 4 und Westeregeln erneut o.5>. anzogen Auch Bankaktien überwiegend fester, bevorzugt warm Srrlintr Handelsgrsellfchafi mit plus 3 c. 5). Rrichsbank konnten sich 1^5 u. 5). erholen. Arn Montanmarkt waren Phöntr mit plus 1,5 o.5). etwas reoer verlangt. Chemiewerir maren angtboten rrn und Lcheideanstul!
gaben |e 0,75 o. nach Auch ( r re maren heute rtnw» oernachiaihgt AGG und Fetten lagen etwas tchwächcr. Bergmann und Siemens gut beitet. Am Markte der Autoaktten lenkte das wieder lehr starke Angebot in NSU. da» Inierrsk auf diese Papiere. Auf Peranlasfung de» Börsen- oorftanbe» war der Äure ausgefeftt. Tore 20 bi» 33 o. f). Kiener zogen leicht an, Daimler etwas gesucht. Deutsche Anleihen lagen still. Arn Aus- lanbrentenmarft Rumänen weiter Angeboten. Im Bcrwuk wurde das Geschäft im allgemeinen fehr |tlH* bei leicht obbrörfelnben Surfen. Intereffe bestand für Äoüaftlen, Afcherslebrn lagen gegen gestern 3JJ v. 5). höher. ®eftrregeln gewannen gegen den Anfang erneut 1 d. j). Auch AEG. waren etwas lebhafter gefragt unb 0L p. 5). fester. Am (Belbmarh war Tagesgeld unoeränbert 6 v. H. Am Devisenmarkt log bae Pfund weiter fchwoch Man nannte Mark gegen Pfund 211.341, gegen Dollar 4,1953, London gegen Kabel 4,8490. Patts 124,11, Mailand 92,76, Madrid 29,42.50. .f)0Uanb
Bcritner Börje
Berlin, 26. Sept. Der heutigen Börse sehlle es ganz an Anregungen. Reuyork hatte eine ziemlich unsichere Tendenz gemeldet, und auch auhenpolitisch sah es heute wieder ungünstiger au». Der Reichs bankauswei», der erfreulicherweise auch für die dritte Woche noch eine (i n 11 a ft u n g brachte, wirkte sich kursmähig kaum au». Obwohl die ersten Notierungen fast überall über den gestrigen Schluh- kursen lagen, war der Report, der diesmal in den schweren Papieren für den ganzen Monat bi» zu 5 v. f). beträgt, doch nicht immer »ingehalten, so dah die Tendenz höchsten» al» behauptet zu bezeich nen war Auch der bevorstehende Zahltag mahnte zur Zurückhaltung, obwohl die Differenzen sich in mäßigen Grenzen bleiten. Man rechnet noch mit herauskommenber Kassaware zu Gelbbeschaffimg» zwecken. Am Geldmarkt mochten sich edensall» schon Zeichen einer Anspannung bemerkbar. Tagesgelb nennt man mit 5,5 bl» iflv.f)., Monafgelb mit 8,25 bi» 9,50 v. H., Warenwechsel mit 7 v. f). und darüber Etwa» hemmend war sicherlich auch der Umstand, dah heute sämtlich« Limiten für die Ter minpapiere erneuert sein müssen Durch lebhaftere unb seste Haltung fielen Kaliwerk auf. Auch Ban fen unter Führung von Reichsdank unb Danatbanf waren gefragt Ferner konnten Leonharb Tiest, Karstadt, Polyphon, Deutsche Linoleum und Olavi kleine Gewinne erzielen. CConti Kautschuk waren um 3,25 o. H. erhöht Angeblich sollen die Berhand- lungcn über den Zusammenschluß in der Reifenindustrie wieder ausgenommen werden Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer behauptet. Bosnier wieder lebhafter und bl» 0,5 v f). fester Rumänen wie schon gestern abend in Franksurt weiterhin schwacher. 1913fr Rumänen 22 bi» 22,50 o 5). Schröder- Rumänen 35 bl» 35,50 v. f). Der PfondUiefmarkt war aeschöftslo». Der verlaus zeigte keine einheitliche Tendenz. Die Kurse gaben eher um Bruchteile eines Prozente» nach Lebhaft blieben AEG unb Kaliwerke. Auch für Conti Kautschuk, RWE unb Danatbanf erhielt sich etwas Interesse.
£ 2irfjKrtcr ttctreidrllirsc
Frankfurt a.M., 26. Sept. . Arn heutigen Hauptmarkt war bi« Stimmung zurückhaltend im
Hinblick auf bi« «rmäßigien Uuslandnotierungcn. 3nimf|« ertzi«ti sich jedoch für Land weizen, da da» .,iii9*oi nur Nein nor. Der Preis hierfür wurde .iwa» erhöht, später trat letzoch auch hier ein Ruck- aang um i’45 Mark ein Mm Mehl markt mußte sich u ^nmeN ein» t rri*r»bu*ierung um 0,v Mark - • iBen lasten. Sonst blieben Nr Noktenmgen bei kleinftam c-eichäft imoeränden E» mürben iwnen Weizen 22,75 bi» 22,50; Roxacn 22 25: conuner- flerfte für Lraillweckc 25.5«': Hafer mianbi'ther 22 bi» 22.25; Mai» (gelb) für Hutter zwecke -» bt» 20^5; Veizenmedl. füddeutiche.- Spezial 0 .13^5 bi» 33.75; Roggenmehl SOJUi bi» .31. WeizenNeie IIJB di» 13^0; Roggeniteie 13^5 bi» 13,50. 7r denz nihig.
Kunst und Wiffenschait.
yauptoersammiung der Dcufichrn Danlegeseüschäft.
Die alljähribtz kam in Weimar am 22. und 23. September bk baulich« Dantcgelell- '-Haft zu ihrer Hauptversammlung zusammen. 3n ben Rachkricgsjahren bat unter jid- bewußter Leitung ein neuer Aulstieg begonnen bet sich allerdings m bet noch kleinen Zahl von runb 200 Mitgliedern weniger bemerkbar macht alS In ben Veröffentlichungen und dem tätigen Beben der Gesellfchast. Das neue Dante- xtaprbuch. von Professor Friedrich Schneider- 3ena v«rstänbiit-voll redigiert, ist autzeree Kenn- celchcn. Man beschloß außerdem wettere Ber- rttentlichungen erscheinen zu laffen. um möglichst, alle wertvollen neueren Funde tn der Dante- fortchung den Dante-Äveunben zugänglich zu machen Die Taguna selbst sah eine Reitze wissenschaftlicher Persönlichkeit«» vereint, unter ihnen den Protektor der Gesellschaft. Prinz Johann Georg zu Sachsen, den Rektor der Landes- universitäl Jena. Professor Zucker. L«ga- lionsrat Thomsen vom Auswänigen Amt. sowie drei namhafte deutsche Danleüberlehe, . r G e i s o w - Frankfurt, von ber Trenck -Ber- lin. und E»zellcnz von Falkenhausen St« gaben im späteren Verlauf des Begrüßung-- abends Proben ihres Schaffens. Vorher hatte der Dorsitzenbe. Geheimrat Dr. Waller Goetz In Leipzig tn einem kurzen, a. ch
klug durchdachten Vor«rag eingeführt in die Entwicklung bei DaiUebdonille*. 3in Mittelpunkt der eigentlichen Hauptversammlung stand «in Vortrag des Verliner italienischen Bvlscheifters Graf Aldrovanbi, der auf Grund bei» 26. Gesanges der .Göttlichen Kombbte" die heroischen Derbimbrnheiten Dantes. Goethes und Rietziches barlegtt. Leider wurde der Vortrag m italienischer Sprache und ohne ileberlcjnmg gehalten, so daß nut italienische Sptachkeuner den vollen Genuß hatten. Zwei weiter^ Vorträge ergänzten sich sodann; während Prof,stör Schub ring-Hannover über die Dank-JUu- ftrationen der Renaiffance sprach, wies Proseftor V o l k in a n n • Leipzig die verschicbensachen versuche. Dantes Werke zu bebübetn. für bie neuere Zett nach.
Aus dem Amtsvei-kün-igungsbtatt.
• Das Amtsoerkündlgungsblatt Rr 69 vom 25. September enthält: Bollsentschc'd.
Rottreuzlag am 7 Oktober 1928. - Schaf- täube in der Gemeinde Holzheim
Letzte Rachrichten.
Ver ,®raf3tppelln* fdprt heute um 1 Uhr.
Friedrichshofen, 21. Sept. (Dom Souder bcrtchlerstollcr de» WIB. Zuokfpruch» Auf Grund der kvetterkarten hol Dr. Eckener d«-stimmt, daß der „Graf Zeppelin heut« mittag um 1 Uhr ,u her au gekündigten Fahrt o u f st e ige n wird. Da» Schiff ist im Laufe de» Vormittag» vollständig klar geworben und alle Umänderung»- arbeiten find beendet. Die heutig« Johri gilt vor allem dem Zweck, da» Funtkiouleren ber Funkstation endgültig sestzi,stellen, and die EDltfung bei Umbaue» au den DTolorcngonbeln auszuprobieren Dr, Eckener wird heute nicht mll- sahren, sondern, wie er e, bei den früheren Schiffen auch machte, einmal vom Lande ou» dir ITlanöofrierberoegungen beobachten, so zum B«l- fpiel auch die IDIrfung de» Lusldeuck» auf die Hülle. An Bord werden sich heute etwa 25 Gäste befinden, darunter auch Ministerialdirlgent Bro i- benbueg und di« anderen Vertreter de» Retchooer- kehrsministcrium» und der Deutfchev versuch-an- stall für Luftfahrt, außerdem Vertreter der stoa^rn- werke der cuftschifftraugefellschaft. Dl« Fahrt wird etwa drei bi» vier Stunden dauern, und da» Schiff wird, roIr bereit» gemeldet. Immer In bet Rahe de» Badensee» bleiben.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben bi« Höhe der zuletzt beschlossenen Dividend« an. — Reichsdankdislonl 7 Prvtzent, LombardLinsfuß 8 Prozent
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