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3aai laenbäulcr. Kraukfurter Crr. 83.

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faixb. Auch der im Anschluß an dies» Hebungen veranstaltete Vcnch-imartch sämtlicher Wehrleutt war muhttgülhfl 3m Laufe des Nachmittag» zeigte die einheimische Wehr iu»ch einen Drand- angriff und der Feuerw.hrinspektor hielt einen Dor trag über .Feuer lösch- und Feuerwehror- Smisattons ragen.- Tanz in zwei dälai befchlost

e in jeder Bejahung gelungene Veranstaltung.

hml Ilbeshausen. 25. Sept Zu einer schdnen und erhebenden Feier hatte sich am Sonn­tag die Gemeinde Ildehausen in ihrem mit Blumen und Tannengewinden reich geschmückten Gotteshaus zusammen n.tt -ahlre.ch n Gästen aus dem nahen Äoffcler Erholung-drtm emgesunden. Heben der Einführung der Rejvrma » tivn vor 400 Jahren galt es der Errichtung der evangelischen Pfarrftelle vor 203 Jahren zu gedenken 3m Scftgottctbienft. bei dem in dankenswerter Weise der Muslkoevrtn und der Vchülerchvr unter Leitung von Lehrer Sommerlad mitwirtte, versah der 0.;t»qdft- liche Pfarrer 2 tr ad. den Altard enst Die Fest» predigt hielt im Anschluh an den 46 Psalm Dekan Schlösser aus Lauterbach. Sr führte zurück in die Zeit der 'Reformation, da Luthers Lehre in den 'Vogelsberger Gemeinden Wurzel sastte und Andreas Herzig von Crainfeld. dessen Tochter- gemeinde Ilbeshausen war. auch dorthin da» Evangelium brachte. Dieses Filialvcrhältnis blieb bestehen, bis hn Jahre 1728 ju Bfmaften Ilbeshausen von der Pfarrei Eratnseld abge- trennt wurde und feinen eigenen Pfarrer erhielt Was das alles für ci Dlmeinde bedeutete, wurde in der Predigt ausgeführt, und die Demernde au Dankbarkent und treuem Festhalten am evange- fischen Glauben ermahnt.

Rheinhessen.

WS«. Ensheim, 25.6epL Anläßlich des be- vorstehenden tjO.Iublläums des Hessischen Landes- lehreroereln» in Darmstadt wurde un dem Geburts­haus des Lehrers Joh». Schmitt, des Grün­ders des Hessischen Landeslehreroer- eine, eine Gedenktafel angebracht, die fol­gende Inschrift hat: ,Jn diesem Hause wurde am 8. Juni 1815 Lehrer Johann Schmitt, der Gründer und unerschrockene Führer des Hessischen Landes- lehrerverems, geboren. Gewidmet im Jahre seine» «jähriaen Jubiläums. Hessischer Landerlehrer-

verein.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

Krofdorf, 26. Sept. Dir in unserer gestri­gen Ausgabe gebrachte Meldung, daß m einer Gastwirtschaft in Krofdorf ein herrenloses Auto untergestellt worden sei, ist dahin richtig- »usteilen, daß das Auto nicht in Krofdorf, ton» beim in Dorlar steht.

T Dutenhof en. 25. Sept. Seit der Heu- walzmw unserer Durchgangs st raste Gie» stenWetzlar leiden die Anwohner dieser Strast« sehr unter der Staubplage. 'Läh- rend man brausten vor dem Dors, nach der hessi­schen Grenze zu, den Staub durch Teerauflage «Hunden hat, wird man im Dorf lagSüber die Staubwolken nicht mehr los. Auch die schönen Anlagen am neuen Kriegerdenkmal, direkt neben her DurchgangSstraste gelegen, sind mit einer picken etauNdücbt überzogen, ein nickt gerade erhebender Anblick für den. der an dieser Stätte des Frieden- einmal für einige Zeit verweilen möchte

Kreis Usingen.

WSN. Uf i n aen 25. Sept. Unsere Orisbauern- schäft hat beschlossen, wegen der g r o h e n M ci u s e -

Fliege die ^«morfueg, soweit sie jum Brach, elde gehört, vergasen zu laflen. E» sollen ins­gesamt rtfba 1000 Morgen vergast »erben

Maingau

WSA Frankfurt a. M-. 25 Sept Der Magistrat hat zwei Schul neubau-Pro­jekt e nzu gestimmt, mit denen erstmals in Frank­furt a M. das PaoUlon-System eingesühn wer­den foll, dH.. die Klassenräume werden n:cht m einem grosten Sch ul Haufe, sondern im Flachbau m einzelner Pavillons unter geb rächt Bet dem einen Projekt handelt es iich um die Errichtung von fünf Pavillon» zu je vier Klaffen und einem Verwaltungsgebäude mit Aula und Turnhalle m Praun heim Die Orta mtbau- kosten find auf 1,2 Millionen Mark veranichlagt. Ein zweiter Schulbau foll der Errichtung einer Aeformschule am Dornheimer Hang bienen Hier sind, außer einem Hauptgebäude. Pavillons für zwölf Klaffen vor­gesehen Der Kostenvoranfchlag beläuft sich auf 1,1 Mckl tonen Mark Bei beiden Bauprojekten handelt es sich um Versuche mit einem für Frank­furt neuen Schulbausystem. dessen Ergebnis für Die späteren Schulbauten mastgebend sein wird.

Im Aahmen des diesjährigen Frankfurter Wohnungsbauprogramm» soll am Äonnenpfad in Oberrad eine Wohnhausgruppe er­richtet werden. Der Magistrat hat einem ent­sprechenden Projekt, das 59 Wohnungen, tetf» in Ein- und Zweisamilienhäusern. teil» in Etagenwohnungen und 14 sogenannten Ein­liegerwohnungen vorsieht, gugeftimml. Die Frankfurter Gasgesellschast hat be­schlossen, für die Beheizung der Räume mit Gas einen Sondertarif einzuführen, der am 1. Oktober in Kraft treten soll. Die An- schlustgebühr soll von 24 auf 18 Wk. pro Jahr und der Kubikmeter von 13 auf 7 Ps. herabgesetzt werden.

Jleue Jugendherbergen im Odenwald.

WSR. Zwingenberg, 25. Sept. Da» IugendhcrbergSwerk in Hessen ist am Sonntag einen grasten, erfreulichen Schritt vorwäris- gelrkben worden, galt es dach, die von dem hellifchen Staat der Jugend geschenkten neuen Herbergen.Drunnenniffe" und.Heffe- haifche" in Auerbach im Fürstenlaaer ein- zuwcihen und den Grundstein zu der Jugend­herberge in Zwingenberg zu legen, zu der von der Ruhrfpende der Gewerkschaften 65 000 Mark gespendet wurden Sie wird nach dem Willen Der Erbauer eine Perle an bet Borgst raste werden. Rach einer stimmungsvollen Morgen­feier in einem Steinbruch bei Zwingenberg be­grüßte auf den Ruinen ber alten Zwingburg der erste Vorsitzende des hessischen Iugendherbergs- werkS. Schulrat Hassinger, der Leiter der Zentralstelle für Volksbildung und Jugendpflege, im Kreise von mehreren Tausend allen möglichen Iugendverbänden angehörenden Jugendlichen den hessischen StaatSprälldenten Adelung. Innen­minister Leuschner. Landtagsprüsident De l p. die Vertreter der Kirchen, der einzelnen Parteien. Ministerialrat P r of i t-Berlin al» Vertreter der Gewerkschastsspende. die Bel "denVertreter und di« zahlreich erschienenen Bürgermeister der umliegenden Orte. Gr dankte allen für ihre hochherzige Mitarbeit und besonder» der stets unterstützungsberellen Press«. Ministerialrat Profit überbrachte die Grüste de» Ministe­rium» für die besetzten Gebiete und de» Kura­toriums der Gewrrkschaftenspende. Mit den 650 000 Mark der Gewerkschaften für elf Ju­gendherbergen wollten diese der deutschen Ju­

gend und dem deutschen Volke einen Dien st erweisen, die «ine der schwersten Zeiten de» deutschen Volkes, den Ruhrkamp', und den dabei gezeigten Zusammenhalt aller Volksschichten in riete Ännncr.mg bringen solle Allen Wanderern ohne Unlcrtchtcb von Partei Kon'e >wn und Alter würde die neue Herberge o»fensteden. Zum Andenken an das Wirken des ersten hef'i'chen Staatspräsidenten w>rde die Jugend­herberge auf den Hamen .Karl Ulrich" getauft. Bei der Grundsteinweibe begleitete Steatsprä tdent Adelung seine drei Hammer- fchlage mit folgenden Dorten .Im Hau'e der Jugend, dessen Grundstein wir heute legen, mögen berrfchen Freude Friede und Kameradfcha't Ich- feit allezeit.' Mit weiteren Sprüchen M>Ioen sich an Innenminllter Leuschner Ministerial­rat P r of i t - Der in. Land et Präsident Delp. He Vertreter des ugenbberbe7gsberea de > der Kirchen, der Gemeinde Zwinaenberg. der Stabt Darmstadt ufw. Dk von Lbvrvorttägen um­rahmte Orunbfteinlegmig in vstvingenberg war damit beendet.

Rach dem Festzuge zum Fürstrnlazer bet Auer­bach folgte die Einweihung der ncuerrtd>- teten Jugendherberge n .Heffehaif che und .2 r u n n e n n i ff e". die vom heM'ck n Staat übergeben wurden. Lehrer Bauer- Auerbach gedachte zunächst der Verdienste, die sich nament­lich der Geschäftsführer des Hessischen Jugend- Her berg »verbände» Otto Br am dach-Darm­stadt. und Schulrat Hassinger um die Schaf­fung eine» .Iu^end'.aaers" im früheren. Fürsten- läget" erworben Hoven Die Weihrrede hielt Schulrat Hassinger. Staatspräsivent Ade­lung gedachte in seiner Uebergabercbt des Tages, der in Zwingenberg ein lag der 2er-

ung gewesen sei und hier zu einem Tag der Erfüllung werde. Mit weiteren Reden von Re- gienmflÄtat Dr. Fuchs Kreisschulrat Krämer, Prälat D. l> Diehl und Bürgermeister BlickenSdörfer. sowie einer Sch'.ustansprache von Schulrat Hassinger schloß der eindrucks­volle Tag.

Buntes Allerlei.

Reue Opfer bet Arktis.

Eine Polartragödie ist jent in einer etnfamen Hütte in den Wildnissen der Rordwest-Derri- torien von Kanada entdeckt worden. Damit wurde das Geheimnis enthüllt, da» bisher über dem Schicksal eine» englischen Forschungsreisen den lag. Wie au» Ottawa g.meldet wird, haben Beamte der kanadischen berittenen Polmer am Aordufer be» Tl-elon-Flusfe». der durch die öden Gebiete westlich der Hudson-Bay flieht, die Leichen von drei Europäern gesunden, die al» die des Eng­länders John Hornbv und seiner zwei Ge­fährten festgestellt tourben. Man batte von Hornby nichts mehr gehört, seitdem er vor zwei Jahren ausgebrochen war, um mit zwei Ge­nossen die weiten Wüsten westlich der Hudson- Bay zu durchwandern. Die Begleiter Hornby­waren der 32jährige Harold Lyallenor Ade­la rb und sein llljähriger Detter Ehristian. Hornby war kein Fremder in diesen Gegenden: er hatte mehr als 20 Jahre in den Gebieten der Arktis verbracht, toat während deS Krieges nach England zurückgekehrt und hatte dann wie­der lange Zeit im Auftrag der kanadischen Re­gierung im Aordwestterritorium verbracht, um Tierfelle zu sammeln und photographische Aus­nahmen zu machen. 1925 war er wieder in Eng­land. aber der .Ruf des Horben»' lieh ihm keine Ruhe und zog ihn bald wieder nach dem Polar­kreis. Bevor er absuhr, sagte er damals: .In jenen Wildnissen muh man jede Stunde de»

Tages tätig fein, um Mm Nahrung fu erbet» tm Der Hung -rtvd ist unter grötzter Feind." Diesem Feinde ist er nun erlegen Die Reifen­den hatten im Juli 1926 Fort Relliance am Girat Slave-See verlassen mit der Absicht. S Hestertuld Inlet an brr Hu^'on-Bad zu er» reichen Aber man bitte fätban nich.» mehr von ihnen gbört wahrfchrinlich frLagtn he den Gc-'i d^ ni des W.nt .s die ihnen auf diesem Weg von nnyr al» 1*00 Kilometer Länge droh­ten. und vertülr.gerten 500 Kilometer von ibrem Endziel ent ernt. Die Rach'orschu-g<n hiben fetzt zur Auffindung der Leichen geführt.

3m Bett die Dvnz» Heron ter s

Erst tüt*, ck wurde aus Lingam von et nun Mann ber.chret. der vertucht bat. in ettwm Bier» sah. das er vorh.r aon, olie.n geleert hatte, die Donau bi» »um Schwarzen Meer b.mmtrr zu re An. D.eie Tat hat einen Oesterveicher nicht schlafen lallen, der in dem ungarischen Dors Basa w der Aahe von Pecs lebt, ör erklärte, eine Biertonne fei ihm zu unbequem, aber er werde d «selbe Fahrt in feinem Bett unternehmen. Eine grobe Wcnfihcnmet^c von nah und fern hatte sch versammelt, um der Abfahrt hielt» inert- würd.gen ..Lurusdampfers" beizuwohnen. S» war e.n einfacher Kasten mit vier Fützen. übet dem sich eine Art Baldachin befand. Der kühne Reifende nahm mit feinem Hunde aus der vaget- stätte Plan und i.efi sich bann ins Werfet ich eben Aber wa» man erwarten mutzte ge­schah. da» Bett sank nebst Inhalt wie ein Stein auf den Grund, und der Abenteurer mit feinem Hund konnte nur unter Schwierigkeiten gerettet werden. Der Mmm ist aber durch diese erste Er­fahrung noch nickt abgeschreckt. Er will jetzt sein Bett erst auf seine Seetüchtigkeit" prüfen, und wenn d.es ge'chcben ist, will er den Versuch noch einmal unternehmen Manchen Leute« ist nicht zu helfen.

Auf dem Schlachtfeld der fchlanken Linie.

Berichte au» Hollywood lasten uns einen Blick hm auf da» Schlachtfeld, auf dem die Opfer des schlanken Schönheitsideals geblieben sind. Eine ganze Anzahl bervorragenber Filmschaufpieiertt»- nen bühen letzt furchtbar für die Mittel und Ädurch die fte sich die von den Regisfcuren ten .knabenhaften Figuren" zu erhallen suchten, dieses Schlankh.ntsideal. das so lange gchcrrtcht hat. ist ja jetzt hn Verschwinden, aber Sachverständige erklären, das) beim Film immer auf schlanke Figuren gesehen werden mutz, weil die Kamera jede Person auf der Leinwand ver­breitert und die» bei dickeren und gröberenr» schernungen erst recht der Fall ist. E» wird daher gefordert, hast eine Diva, deren normales Ge­wicht 115 Pfund beträgt, nur etwa 100 Pfand wiegen bad. um im Film m ihrer ganzen Grazie au wirten Viele von jenen Frauen, die im reifen Alter auf alle Weise versucht haben, die Matze einer 16jährigen zu bewahren, haben sich durch die strenge Diät, die sie sich auserlegten, schwere Krankhniei zugezogen. Ein befarmter ßungen» spezralist in Hollywood teilt mit, bas» er em halbes Dutzend der befarmicftcn weiblichen Film­stars in Behandlung hat. die sich durch ntangel- hafte Ernährung ein Lungenlciben zugetzoaen haben. Eine wegen ihrer Schonhell besonders be­rühmte Filmdiva ist durch die zu geringen Rah- runasmittel. die sie zu sich nahm, so blutarm at- tnorben, dost man ihre Erblindung befürchtet Die Fälle von r-ervökm Zusammenbruch und schweren MageTwersttmmungen sind überaus häufig. Die übertriebene Anwendung von Dampfbädern hat zu schweren Herzleiden geführt, und zahlreiche weibliche Fillnstars haben in«olae der Anwendung von Drüsenpräparaten ihre Fllmsaufbahn auf­geben müssen.

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P VJM kratzt und schmiert nicht. H I VLM ist in der ganzen Weh unerreidif

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' den ganzen Hausrat blank, Die Töpf, die Messer, Den Tisch, den Schrank.

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der deutschen Frau, die Köche, kann nicht reiner sein als die weissgekachelten Räume und nickelblitzenden Maschinen der grossen Blauband-Werke, in denen jetzt auch die neue Marke .Alma* hergestellt wird. Grosse Mengen bester Milch, feine Speisefette, Salatöle und Eigelb werden hier, ohne Berührung durch Menschen­hand, zu fertigverpackter Margarine. Wozu also noch Vorurteile? .Alma, die Margarine für Alle' ist ein wirklich gesunder, nahrhafter, butterduftender Brotaufstrich.

Das ganze Pfund für nur 85 Pfennig.

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