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la^n itylt ecr rm k\m i\- mteimciHtr M 75. GtdEages. da» Jubiläum irochMn attitw nlen Verein. Th» Das ist der Sag >rsihende des >■ h. gebührend btc xen. Schon früher
der Mische und in Aingerkmleu c L^nchiüingCT hl/ baiiftc -ur weiterhin feuern Treue zu V*®- xcn. Aari Schüler, e tidiShrige aktive
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I 11km die in gröberen Säumen Io unf4K>n toitlcn- j Vn ThitCUtugc welche in ine werten eingebaut i nd. Dorn t der 2Um*)chdlc bic Hebung her Achulräumc ohne Störung tri Untcrr'd)te durch- rt<n fann, ift ein Durchblick nom ibang cm» fim ISennometer angebradtf IKan ift eben Daran den Schulhof «nsuebnen V* muhten mehr're Schuppen und Lagerräume der ehemaligen ! RrasUchcn Brauerei niedergrkegt werden. ^cl^■ er re Lagerkeller muhten zugedeckt bzw zuge- d ittet ©erben Sämtliche Arbeiten wurden von Tcligcn SelcbalKieulcd audflefubrt. Die ®in- t.ihimg soll im August erfolgen.
ve ii ausbau des RealfchulgebäudeS Ihrertm gut vorwärts Sämtliche Säle und der -berr .Vur werden gegenwärtig mit Buchen- Äanettboben i erlegt durch eine Spezallirv» auS jranflutt Sehr geschmackvoll nimmt sich die xune ^Utteniäfduno mit lchwar,en Fugen $u » den Seiten des Haupte.ngang» aus Dec untere ft tn Teraz-o erhellt Alle Säle Imd khr il Spe erhol, getäfelt und eh leb len vor
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Mrci» Schotten.
• Schotten. 25.3uli 3n althergebrachter Jorm findet vorn 5. bis S. August der bekannte .Schotten er Sommermarkt halt. Singe- *■ leitet wird er am Sonntagnachmiltag 5 Ubr durch den Aulzug der historischen Murktwache. »in üelkug unter dem Motto ,bte vier 3ahres-
." tchl.etzt sich an Montag beginnt der ■
V thnod) 'Tritmcrmarft. Der Festzug wird an h-ickm Tage nachmittags 3.30 Uhr wiederholt. 3er verbind bildender Künstler Hessens beab- lichtigt eine Ausstellung in diesen Lagen im Aat- hau» zu baiten vergleiche die heutige Anzeige.} s ui rieb ft ein. 25. 3uli. 3n biefcm 3ahre r»r es bei der nun lo gut wie beendeten Heu- nilc ein olsenlichtlicher Borte,l. das, man in hiesiger Degend mit allen landwirtschastlichen Archen stets um einiges später ist als in den tuferen Lagen Däbrend das Heumachen dort v Monat 3uni vielfach durch Regen erschwert .itb 'interbrochen wurde ging hier in den letzten Bochen alle* beim denkbar besten Detter vor ch Sin vortreffliches Heu tarn bei der trockenen Bitterung in einem Zustand herein, wie man li sich nicht belfer wünschen konnte. 1o bah man Leh den ohnehin nicht sehr groften Ausfall an I Beuge dem Bonahr gegenüber gern verschmerzt, ■ uinal wenn man sich erinnert, tote damals | riderort* noch im August das Heu auf den * 'liefen lag und ün Regen verdarb. 3etzt täte ■ freilid) nach so langer Trockenheit em durch- ■ greifender "Regen dringend not Das Bieh findet | fx>n nicht mehr die im Sommer Io nötige gute ■ leibe, da und Sott zeigen braune Stellen auf ■ ;en Dielen an. boft bas iDras bereit* zu her- »dorren angelangen hat. Die Ohmstraste | t von her Stümpertenröber Abzweigung bis | ’bcr»i5eibertenmb noch immer gefverrt, die Mm» S -ningsstrahen lind durch i>en ungewöhnlich ge-
L-gencn Iktftbr vielfach in einen bedenklichen iufianb geraten unb steilenweife mit losen Stei- : cn wie bclät. so bi« Strafte Bobenhaufen
1 lltidbftcin dicht unterhalb unseres Ortes. — Der '>ist aNjährlich hier Ende 3uli abgehaltene liuptmarkt von Mlrichstein. der log 3 a f o bitt a r f t. wurde diesmal mit Aückficht auf anbei« rofte Märkte in den Bachbarftäbten auf Anfang luauft verschoben. — 3m hohen Alter ixm *'1 3obren verstarb ber hielig« Burger Abra- tom Reift und wurde auf dem bieiigcn ifraeliti» 'ten Znedhos beigefetzt. Die Lrauerscierlichkeit etete Aabdiner Dr. Sander von Diesten.
Lardenbach. 25. 3uli. 3n vielerTdoche
irsonderes Dc.hr- 0)neft ci"sde-n Eierten wird es n. W Und Qlbebar nnt icm
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rern zwei 3ubelpaare das seltene rcfl der jülbenen Hochzeit Am 25. 3uli die Ehe- cute 3vh Kröst und Anna -Barbara, geb. ll'ckel. und am 28 3ull Ferdinand Heinrich Hölzer und Slisabetha. geb Kelter.
Drost-Sichen. 25. 3uli. 3n den letzten Doch en wurde hier für die evangelische Ster - »evorlorge geworben. SS sind in unserer frmeinbe rund 50 Mitglieder gewonnen wor- >m. Da- ist ein Zeichen dafür, wie wohltuend -ine solche gemeinnützige Sinnchtung empfunden Ctrb. Sind doch bei Sterbefallen meist die AuS- paben so koch, haft sie kaum aus den laufenden ddbmiltdn heft ritten werden können. Hier lUDäftrleift« nun die enang Sterbevorlorge ge- im nur geringe Monatsbeiträge die sofortige LuSzahlung einer entsprechenden Summe. Die -fang. Sterbevorsorge ist dem Hessischen Landes- vrein für 3nncre Mission angegliebert. — 3n i>«ser Doche fand hier die AirfcftenDer- Heiaeruna statt. Obwohl eS sich meist nur um V« ueinen sogenannten Bogellirlchen handelt, -urben doch nahezu 200 Mk. gelöst — Mit t\'m Schnitt der Sommergerste wurde i li dieser Moch« begonnen.
Stumpertenrod. 25. 3uli. Dieser Tage new hier der bekannte OrgcHunftlcr von ip'cr Au auS Mainz und gab hier in ber Kirche -tote ün benachbarten Köddingen ein Kirchen- 7 ? nzert in Sonn einer rdigiöfen Orge'.andachr. war dies ein IDagms in unserem toeüabtie- c.nben Debirgsdorfe. Die Beran staltung war sxv verhältnismäst.g gut besucht und zeigte, dast Ji4> hier das Bestreben vorhanden ist. teilzu- ! ' bmen an den Btldungsgütcrn unseres BoUcs. y<rr von der Au brachte Merke von Bach. Hän- M Mendelssohn-Barthold. Robert Schumann. - UL AHemberger und von Mar Reger zu De- ~»r. Das an c>ch schon reichhaltige Brograinin 1 nd «ine weitere Bereicherung durch die Sin- rTeilung einiger Sologesänge religiöfcr Art. die - rrr von der Au m der ihm eigenen Weile unter Begleitung der Orgel lang, unb die auf einen -üben Te.1 der Zuhörer einen ganz besonderen Eindruck machten.
Ärcie «lsfcld.
..?“ Rainrod. 25.3uli. Bei der hiesigen Walsergenosfenf chaf t (Mlfa. Ober* crchmitten, Rainrodi mach' sich seit etwa ändert» h:lb Wochen ein empfindlicher Wassermangel bemerkbar, ber sich besonders in den ^iben Orten Mlfa und Ober-Schmitten auswirkt. Untersuchungen in Öen verschiedenen Waller- brsfins haben aber ergeben, baft die Quelle in hrer Srgiedigkeit kaum nachgelaffcn hat. Der
Achiung, Falschgeld!
3m Hauptquartier -er zalschgeld-Oetcltirc. — Oie größten Falschmünzer der Gegenwart. — Die man sich vor falschem (Mö schützt.
$);<• »icutii'O)? Polizei bat oeben eiaen energischen Zeldzug gegen die Falschmünzer befchlot e ' Mnfet K. tu »Mitarbeiter Hal von der R'.chsbank-Ka'.lchge'.d» abie lung nähere Informationen über bic Belämpfung bie<er B erbreche r erhallen.
3n einigen oefcheidenen. unvohnlichen Räumen eines unMr 'baten Mietshauses, der Oef» ien.tchteit wenig besann:, arbeitet eine Sonhtr» abir:iung der Beniner Krimtnalpoltzri deren Wirken >.ch auf das ganze Reich erftr?ckt. die Zentralstelle zur Belampfung drS ^altchgrld- welcns Bon hier laufen auch die Fäden zu den internationalen Hauptstädten der Welt denn die Faifchgeldaöteilung der Re.chsvanl. dtc dieser Zentralstelle das bei ihr eingehende Material übergibt, liefert nicht nur falsche deut'che Banknoten und gefälschtes Hartgeld ab. fonber.: auch ausländische Fälschungen, unb sobald sich die Fälle von Rachahmnngen fremder Devisen bauten. wird die betreffende Regierung benachrichtigt und gewarnt. Schwere Tage stehen den Beamten btder Zentralstelle und ihrem augenblicklichen Leiter bevor da in dielen Tagen der Kampf gegen die Fälscher verstärkt werden toll. Habei, sich doch gerade in letzter Zeck bic Fälle von Geldsällchungen veträchtlich r*ern:ehrt, und es ist verständlich, bah die Oeffentlichieil die energische Befämpfung der Falschmünzer fordert. Merkwürdigerweise Icheinen sich die Betrü^r jetzt auf bic Rachahmung von lO-Psenntg- Slücken zu verlegen, da fk wohl annehmen, baft niemand auf eine lp geringe Münze genau achten wirb. Ader auch Qin- und Zweimarkstücke werden oft gefälscht unb in den Verkehr gebracht. Die Schuldigen lind häufig technisch gut aus- get* Lbetc Leute, die in schlechte Gesellschaft geraten lind unb von ihren Oenoffen zu Münz- verbrechen verführt werden, ohne zunächst b«c Tragweite ihrer Handlnngen zu erkennen Richt <clten fpielcn sich im Arbeitszimmer deS augenblicklichen Leiters dieser Zentralstelle menschliche Tragödien ab. und wenn es sich nicht gerade um bcrufSmäftige Verbrecher handelt, geben bic Berhasteten dem Zureden deS verhörenden Beamten nach, der ihnen klar macht, haft Reue und ein aufrichtige» Destänbnis ihre Lage verbessert.
Trotzdem sich gerade in letzter Zeit die Fälle von Falsch.nunzerei gehäuft haben, braucht sich die Oeffenrtkbtcit nicht zu sehr zu beunruhigen. Wohl kommen auch 'ehr raffiniert auSgesüyrte Fälschungen in den Verkehr, aber meist kann man bei genauerer Betrachtung eine gefälschte Banknote oder Münze leicht erkennen. Man fann das Publikum jedoch nicht von jeder Mitschuld sreisprechen, da bei der Zentralstelle ost Fälschungen eingeliesert werden, die ko plump hergestellt I nb. haft sie auch dem Laien unbedingt auffallen muhten. Dor allein gibt cs bet Banknoten chic gute Prüsungsmöglichkeit: b.e Fasern, die sich in jeder Rote befinben Während hot der RenhSdruckerei bestimmte Pslanzen- fasern m daS Banknoten Papier gebracht werden, die aiis der Banknote nicht entfernt werden können, pflegt der Fälscher diese Zasern nur aufzukseben. Io baft sie sich meist mit einem Messer lostöfen laffen. Weik mehr Mnferkftci- dilngsmöglichkeiten gibt es bei Hartgeld' bei ,hm hat sich noch immer das alte Rezept bewährt. auf den Klang ber Münze zu achten. Auch btc Randriffelung einer Münze ist bei Fälschungen meist wenig forafältig aiisgeführt. Selbstverständlich stehen ber Kriminalpolizei sehr komplizierte, sicher wirkende Methoden zur Feststellung non Falschgeld zur Verfügung, doch fann Irr der Oeffcntlichkeit von diesen PrüsungS- arten keine Mitteilungen machen. <$in wichtig.'s Hrlssmittel zur 'Entdeckung falscher Banknoten l^ind auch die . Mitralampen", wie Die verschiedenen Konstruktionen der Analdkenquarzlampen kurz genannt werden. Die verdächtigen Banknoten werden mit ultravioletten, Licht bestrahlt, und durch den Vergleich mit einer daneben gehaltenen echten Rote, die ebenfalls unter ber Einwirkung des ultravioletten Lichtes zu fluoreszieren beginnt, kann man nun feftftdlcn. ob ein nur geringer Farben unterschied zwischen dem Papier besteht, auS dem fle hergestellt sind. Allerdings ist es auch — besonders in ber 3n- stattonSzeit - rorgcfommcii. baft unaetreue Angestellte einer unter staatlicher Aussicht stehenben
Papierfabiik Banlnvtenpap.cr uniei Ori gen, um fast aikn Fällen gelang es der Rcchsbank- Falichgelp-Aoteilung, dieses weitvolle Papier wieder herbeizuschacken. bevor cS zu verbrecherischen .Iwecken benum weiden konnte
Wahrend in Deuttchland die Zahl der kleinen Fallchnninzer zugenominen hat lind wir von iBeldlällchungei, grvften StilS. wie he das .'.uS- land in de, letzten Zähren erlebt hat. verichont geblieben. Srst kürzlich ist die Oefientlichklit dutzch die Begnad.gung des Prui'c i Ludwig Windikcki» Gractz an den । ngari'che., ?trtenfälld>er,fanbai crini.crt »orben ber vor zwei 3ahren ungeheure» 3uf<etcn in der ganzen Welt erregt hat- Auch ber Prvzeft gegen ben Bankier Karl Ma- rang der ,ni Haag icrhandeit wurde, bedeutete eine Sensation Die'er Banlier halte gemeinfam mit dem Bruder des portugielischen l^elandien im Haag portugielische Roten drucken lassen, die sich in nichts von ben echten Banknoten unterschieben. Rur einmal wurde btc deutsche Reichsbank um einen gröberen Betrag durch -Fälschungen geschädigt in diesevi Fall tourben die Fälschungen dadurch entdeckt, baft ©er en nummern doppelt vor- kamen. iSin ungetreuer Oberfaktor der v Druckerei hatte sich den MmftanD zunutze gewacht baft von jeder Rote zwei 6:emplarc her fgestellt wurden, um den testen Druck aitszu- uchen. Trotzdem die schlechteren tsremplarr fosort vernichtet werdeii sollten gelang eS dem Ober- saktor die bei der Prüfung verworsenen Scheine an sich zu bringen, und diese Sremplare numerierte er dann mit den Apparaten der RcichS- druckerei. Hm mehr als 750 COO Mark wurde die Reichsbank damals geschädigt. Denn eS war nicht möglich, die salfthcn von den echten Roten zu iinterlcteiden. und alle vorgclegten Geldscheine muhten honoriert werten. Die letzte große internationale Fälscheraffäre wurde zuerst in Paris entdeckt, es handelte sich um die Herstellung gefälschter russischer Tscherwonezuoten. An der Spitze dieses „Hnternc ..nens" stand ein Mitglied tes georgischen Hochadels. Fürst Rcstor Bristavi: durch Zusammenarbeit der beuti'chen Fallchgeld- abteilvng mit den zuständiaen ausländischen Stellen gelang es bann, in Berlin unb Frankfurt a. M. Mitglieder dieser Bande ouSzuheben. Die deutschen Sachverstandiaen hatten damals die gefälschten russilchen Aoten rechtzeitig erkannt, da die echten Tscherwoncznoten im sog. Orlow-Druck hergestellt werden, während die Fälschungen Buchdruck aufwefen.
Das Fälschen von Banknoten dürste wohl in neuerer Zeit ein sehr wenig einträgliches Geschäft getoorben fein, denn nicht nur grofteS technisches Wissen, sonbcni auch kostspielige Hilfsmittel sind zur Anferligung auch nur einigermaßen ähnlicher Roten unbehingt notwenbig. Vor allem kommt es darauf an. den Darrn guten Druck der echten Banknoten nachzuahmen, und wenn auch dies gelungen ist. muft Der Fälscher noch aus anuz besondere Einzelheileii achten, er muft sogar Licht und Schatten auf den Figuren richtig zu verteilen verstehen, die die Geldscheine schmücken. Auch da» Ausland weift die Mitarbeit ber deutschen Zentralstelle zu schätzen, und in allen großen internationalen Fällckerassären ber letzten 3ahre hat bic deutsche Reichsbank-Falschgeldabteilung wirksam bei ber Sntdeckung der Verbrecher mit- gewirkt. Vor allem galt es in der 3nflatwnS- zeit. bic Fälschungen von ausländischen Banknoten scharf zu beobachten, denn die Herstellung von satschen deutschen Geldscheinen war ja nicht mehr lohnend, und bisweilen kam es vor. baß bic gefälschten Scheine nicht einmal bic Herstellungskosten bedien, wenn sie in den Verkehr gebracht wurden. Das Publikuin selbst kann sich am besten vor dem Meberhandnehmen von Geld- fälschuiigen schützen, wenn eS jeden Schein genau anliebt. Auch sollte man jeden, der mit einem falschen Schein zahlt, uiibedingt polizeilich feft- ftcllc.i lassen, um dem Mrsprunc» dieser Fälschung auf die Spur zu fommen. Außerkem ist es ratsam, wenn das Publikum verdächtige, nächtliche Geräusche. die aus bic Fabrikation von Falschgeld schließen lassen, sosori der Reichsbank-Falschgeld- abtcilung mitteilt, und der Anzeigende kann sich sogar dadurch noch einen finanziellen Vorteil schassen, denn bic Reichsbank zahlt in besonderen Fällen, in denen Fälschungen nachgewiesen werden. Velohnungen bis zu mehreren tausend Mark.
Wassermangel kann deshalb nur auf hemmungslosen Verbrauch durch die Wasfergenossenfchaft zurückgesührt werden. Diese Erscheinung ist saft überall da zu beobachten, wo die Entnahme von Wasser n:cht durch Was'ermesfer zu kontrollieren ist. Man glaubt in diesem Falle keine Rücksicht auf die Allgemeinheit nehmen zu müssen, zumal feine höheren Kosten durch den Eigenverbrauch erwachsen. Sollte die Wasfcrcnrnabmc trotz der von den Genicwben angeordneien 6in- schränkungSmaßnahmen n ebt auf ein erträgluhes Maß zurückgesührt werden können, 'o müßte schon im Hinblick auf eine FeucrSgdahr daS Einsetzen von Wassermessern für jeden Haushalt verlangt werden.
Ärcie Lauterbach.
Lpd. Lauterbach. 25. 3uli. Wie noch erinnerlich. wurde vor einigen Wochen bei Ausschachtung-arbeiten für das Gebäude der Bczirks- fpacta,Ic von Arbeitern ein Münzenfund gemacht. der etwa 1500 Silbermünzcn und einige Gvidstückc enthielt. Sie Münzen, in der Hauptsache 'panische nieterländische, englische und öfter- re.chische Stücke, stammen offenbar aus einer Kriegsfälle. Da sich über daS Eigentumsrecht an dem Fund eine Einigung zunächst nicht erzielen lieft, muricn bic Münzen zunächst auf einer Kalle lichergestellt. Runmehr fanb exne Besprechung statt, bei der als Entdecker des Fundes ber Arbeiter Renker sestgeftcllt wurde 21 uf gütlichem We« hat nun Rcnfer feinen Arbeitskollegen 15 Pro», an dem Fundwert zu- gebilligt. uiid zwar von der ihm ge'etzlich zu- stehenden Hälfte des Fundes. Einen weiteren Teil wird er für das zu errichtende VolkshauS zur Verfügung stellen. Die Etgentümcrin des Grundstücks auf Dem der Fund gemacht wurde, bic Bezirksspartalle Lauterbach, wird der. an dem Fund beteiligten Arbeitern gleichfalls 10 Prvz. des Fundwertes aushänbigen.
fL Maar. 25. 3uli. Bei dem am letzten Sonntag in Lauterbach ftattgehaöten KreiSschie-
ftc n des Klelnkallber-Schützenverbandes blieb der hiesige Verein mit 655 Ringen Sieger in der 1. Klasse Er wurde Damit Kreis meister unter etwa 20 Mannschaften. Auch bic zweite Mannschaft bes Vereins hielt Nch tapfer. Bon den bre: gemeldeten 3ungschützen blieben zwei Sieger. Diese schönen Erfolge des Kleinkalider- Schützenvcreins Maar wurden auch bei der Sic- geroertünbigung durch ben Derbanbsv or! iyenden Oberstleutnant von Franke (Linbheimi gebühre r.b hervorgehoben besonders da der Verein erst seit etwa einem halben Jahre regelmäßig übt. Auch die übrigen Mannschaften leisteten Dvr- treslliches
Preußen.
Mrcie LSctzlar.
ii Wetzlar, Y>. Juli. Dieser Tage tonnte der Bureauvorstcher Wilhelm S ch l o 11 auf eine 4 0- jährige Dienstzeit bei den Budernsschen Sifcnttcrtcn Abt. Bergbau, zurückblicken. Reben 'einen beruflichen Pflichten ist Herr Schlott schon feit 3ahrzehnten besonders in der Kriegerver- cnnssachc hervorragend tätig. Unter seiner Leitung ist der hiesige Kriegerverein auch in der Rochtr egszeit noch besonders stark gewachsen unb zählt heute zu den stärksten Vereinen der Stabt. Auch ber KreiSlriegerverband hat unter 'einer Führung recht beacht.iche Forttchrittc gemacht. 3m ösfenttichcn Leben ist ber 3ubüar seit evrögpv. 3abreit Sttchtvcrorbneter der Deutschen Bolls- partei unb Mitglied bes Presbyteriums der evangelischen Gemeinde.
- - Wetzlar. 25.3uli. 3n der Rachkriegszeit hat die Stabt befanntlid) eine 'ehr große Zahl von Straften auSgebaut und neu angdegt. 3nzwischen sind bei einem Teil der Straßen iwe Ausbaickosten errechnet worden und die Wi- liegcr haben die Anforderungszettel zur Zahlung ihres Anliegerbeitrags erpaften. 3n- fedy der starken Steigerung der Lohne und sonstigen Baustofse find die ervschieien Kosten für
den faulenden Meter Straftenfvont gegenüber der Vorkriegszeit gan* erheblich gestiegen, wozu noch die beton Deren Ausgaben lür eine neuzeitliche Straßendecke fommen E-nc große Zahl Der Anlieger bat nun gegen die Heranziehung in wlcher Höhe Emlpruch beim Bezirk-ausschuft erbeben und begründet noch im besonderen ihren E nipruch Damit, daß der Ausbau <etnetweit um, grobten Teil auS Mittelit der 8rtrerb#lo<enffir- 'orge finanziert worden fei Ende btc'er Woche 'eilen nun die ersten Orrstcrmine ftatthüben unb man ist allgemein auf den Ausgang Dieter für die Stadt als auch für Die Anlieger gleich bc- bevtfatnea Streitfrage gelpann:
Lützellinden 25.3uli Sic in Mntcr- baliung des ft reife* befindliche Herb in» Dungs strafte von hier nach Klein- Linden behübet 'ich in einem Zustand, der den Erforbcrnillen des »ich täglich steigernden Vcr- fchri in keiner Weife Rechnuitzi trägt ibn hier Rbwlfe zu Ichaffcn. will die .streiSfiraßciurr- tpaltung tHc bclrtlfenX Strecke noch in dic'em 3ahre neu eindecken lallen Sehr zu wünschen wäre cs. wenn gleichzeitia mit ber Rcueindeckung auch eine Teerung der Straße auch in unserem Ort i orgenommen wurde, um hierdurch nicht nur eine widerstandssätigere .Fahrbahn zu cr- zteicn. fpntcm and) die lurchlernche Staubplage zu unterdrücken, unter Der Die in Frage kommenden Anwohner sehr zu letfreit haben Am Dott- ausgang nach Groft-Rechtenbach wird zur Zeit Die Strafte an mehreren Stellen erweitert fra hier das Ausweichen von gröfteren Krastwogcn lehr leicht zu Unfällen führen konnte. Durch die Straftcncnr<iteruno ist auch die Rcuhersteslung der Llrasieuriiinen erforderlich, die demPflastc,- mciftcr Krombach au# Wetzlar übertragen find.
Die hiesige Gernenibe hat auch in diesem 3ahre verschiedene Wegebaulen auSfuhren lallen. Es handelt sich hierbei um den Ausbau des Weges .Am Bitzen" in Länge von mehreren hundert Metern dessen Äaimlihcnmg schon im vorigen Jahre erfolgte Weiterhin wurde eine Teilstrecke des DegcS An der Tränt* neu chauis.ert. Die zum Wcgebaii ersorderlichsn Steck- fkme wurden in einem eigenen Bruche der Gemeinde .An der Holzburg" gewonnen. Die Wege- bau arbeite« waren dem "Bauunternehmer AI - lcnt>8 rf er von hier über tragen der mich die Monierung des WeacS am „Allen Holz bürg' vomimmt, zu dessen Ehaullirrung sich ledvch die Gewerfschaft Giefteiier Sraunsteinbergwerkc vormals Fernie rertrag*gemäß verpslichtet hat.
Alvcio Limburg.
WSR. Limburg. 25.3uli. Der wegen Totschlag» Dem Schwurgericht Limburg verurteilte Maurer Peter auS Uebernthal hat daS gegen ihn ergangene Mrtcil von 15 Zähren Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von zehii 3ahrcn schriftlich anerkannt. Auf das Rechtsmittel der Revision ist verzichtet worden Eine Erklärung ber Staatsanwaltschaft. die lekanntlich die Todesstrafe wegen Mordes beantragt hatte, liegt noch nicht vor.
Maingau.
DSR. Frankfurt a. M. 25 3uli. Dieser Ta« sollte im Frankfurter Zoo einer der großen Orang-Utan», bet frank ist in einen andern Käfig befördert werden. Al» mehrere Wärter in den großen Ausenthaltsraum des Tieres eintraten, um eS tn «nm kleinen Transportfäfig zu bringen, packte den Patienten die Wut und er schlug und bist um sich. Dabei erwischte er die Hand eines ihn haltenden Wärters unb biß ihn tn bic rechte Hand. Der Wärter wurde heftig blutend in daS Heilig-Seift- hospital gebracht, wo ihm sofort ein Finger amputiert werden mußte.
Allgemeiner Deutscher Hrauenverein (Ortsgruppe Gießen).
3n der Witgllederversammlung im 3uli widmete zunächst die Vorsitzende der viel zu früh verstorbenen Frau Geheimrat B l e r m a n n watine Worte der Anertennung und der Trauer. Rach der Gründung der Ortsgruppe, Januar 1909. wurde Frau Biermann deren erste Vorsitzende und mit kurzer Unterbrechung, war sie jahrelang Mitglied de« Vorstandes 3v verständnisvoller Welle hatte die Verstorbene seinerzeit die Frauenbewegung begrüßt und f)af an all ihren Aufgaben unb Arbeiten tatkräftig mit« geh offen Die Ortsgruppe Gfeßen hat ihrer nimmermüden Mitarbeit sehr üid zu verbauten, sic wirb sie sehr vermissen und nie vergellen. — Zur weiteren Tagesordnung der Versammlung sprach zuerst 5ra« Dr. mcd. Feufgen« Brauns über: „Die Ernährung des Menschen". AuS dem umfangreichen Gebiet der Ernährungslehre hob die Vortragende folgende wichtige Fragen hervor 1. Warum muffen wir ellen? Mit der Rahrung muft die Energie zugesührr werden, die der Körper in Form von Wärme oder mechanischer Arbeit abgibt. Als energie- reiche Betriebsstoffe bienen hauptsächlich bic Kohlenhydrate unb Fette. Aber auch bae un LebenSprozesse abgenutzte Eiweiß der Jellm muß ersetzt werden Deshalb muß unsere Rahrung auch Siweift als Baust oll enthalten. 2. Wieviel sollen wir ellenk Die auszmiehmcnde Rahrunas- menge ist abhängig von der Energirabgabe des Körpers. Gink Zu'uhr von zuviel oder zuwenig RahrungSstoffen führt zur Meder- oder zur Mnter- emährung. 3 Sollen wir pflanzliche ober lie- rllche Rahrungsmittel bevorzugen? Auch eine rein vegetarische Ernährung ist möglich. Die meisten Menschen leben aber von gemischter, einige Völker auch von vorwiegend animalischer Rodung. Die natürliche Lebensweise eine« Volkes wäre bic Ernährung von dem. was da« Land hervorbringt. 4. 3n welcher Zubereitung sollen wir die Rahrungsmittel zu uns nehmen? Durch Kochen. Braten und Backen werden die Rahrungsmittel nicht mir leichter verdaulich gemacht. sondern es entstehen auch Gefchmacksttolle. bic bic Sekretion ber BerdauungMäste anregen. Durch das übliche Kochen in der Küche werden bic lebenswichtigen Vitamine im allgemeinen nicht vernichtet, hoch ist bas antllkvrbutifche Vitamin ( verhättniSmäftig hitzeempsinblich und wird beim Konservieren der Rahrungsmittel durch Hitze zerstört. 3n diesem Zusammenhang wurden ausführlich die Bedeutung ber Vitamine und die durch ihr Fehlen in der Rahrung entstehenden Mangel kränksten belpcvchen. Bei genügend abwechslungsreicher Ernährungsweise, wie wie sie in fast allen Haushalten in normalen Zeiten zu finden ist, braucht nicht befürcht« -u werden, daß irgend etwa« Lebenswichtiges in der Rahrung fehlen könnte. Zum Schluß sprach die Vortragende noch für) über den Alkohol und die sthweren gefunkchettlichen Schädigungen


