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doner Presle ist Sü'st des nach Berlin Der- n Plesscn ernannt gemeine Zeitung'hier- jur deutschen Loischast i, steht aber in aller-
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Edeka-Derbandstag in Gießen
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nügt daher, wenn dec öd>uLer bem Hadrer muno- lrch mitteilen, daß die «fern das Fernbleiben
Salatgurken 1.00 6i« 1.30; Lauch 10 bi« 25:
Sellerie 10 bis 120; Radieschen Db. 20 biS 30.
Aos der Provinzialhaupisiadi
• leben, ben 28. April 1928
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erfordern stets eine lorof&llige lerlqedung und SafoausKattung. ®ute ßubl/IKueg» find nut erreichbar. wenn die Rnzeig»
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werden. Der tinnat)me|d)lub für alle Anzeigen im Siebener Anzeiger cnlfSTU auf den Noch» mittag vor der Aufnahme, tkmpsehtunqs. anzeigen müßen, je nach Umlang und Setz, schwierigketten, zwei di» drei Lage vorher befiel!! sein. Nur mit Sorgfalt und dem notwendigen Zeitaufwand gefetzte Empfehlungen
WM öeo kmMLlkli ßifelfl!
len. D-r hessische Kultusminister gii daß für die hessischen Schulen be^üglr.
fretung vom Unterricht am 1. Mat eS bei den vorjährigen Bestimmungen verbleibt. Es ge-
Kleine Gtrafkammer Gießen.
• Diesten. 24. April. Lte heutige Sitzung gestal.ete sich kurz, bi in zwei gröberen Sachen die Berufungen Aurüdgcnommen wurden.
Verhani.elt wurde g.gen einen Weißbinber von Wittel-Seemen, bar vom Amtsg. richt Ortenberg wegen Körperverletzung zu sünszio Work Gcldstra.e verurteilt worden war und dagegen Berufung ver olgte Aach der Feststellung des Amtsgerichts hatte ec im Verlaus eines Sireiles einen achtundsicb^i iährigen Wann mit einem Backstein aus bin Krpi geschlagen, so dast eine blutende D r ehung entstand Sa auch die heutige Verhandlung das gleiche BeveisergebniS hatte, wurde die Berufung zurückgewiesen. W.gen brr Roheit. d.c in d^r Mißhandlung eine! a'tTn WanneS la i, wäre b c Strafe erhöh! worden, wenn nicht b:m Anarklogten, einem Wann in r.i en Jahren s ine vis^rige Unbestrastheit milder, d angerechnet worden wäre.
Der Redner verbreitete sich sodann über die wichtigsten Arbeiten der Gesetzgebung. wobei er zunächst da- kommende Arbeitsschutz- gefeb besprach und dabei zum Au-drud brachte, dast der Sbela-Verband im Prinzip den Ach'- stunden tag a, erkenne, im Hinblick auf die D«- bältnilk des Sinzelhandels aber forbetc, dast im Jahre eine Wehrarbett von etwa 600 ötunben gegen tarifmästige Bezahlung zugelassen werde. Detter sei bei der Beratung diese« Gesetze« Front zu machen gegen den Bahnhof-handel und den Ltcahenhandel Beim Schankpütten- aesetz habe sich der Ae.chsverband der deutschen Kolonialwarenhändler im Jnlerdk des Einzelhandels erlolgreich gewehrt: u. a. sei die beabsichtigte ÄonjcTirntcrung de« Flafchenbier- hanoel« abgelehnt worben.
Wit besonderem Rachbruck Vies der Redner bann aas bic Bedeutung der bevorstehenden Wahlen zum Reichstag, zum preustischen Landtag und in den ÄDnmunen hin. (M sei Pflicht aller fcüuclbjnbler. die Lauen in ihrem Berufsstande auuurülteln und geschlossen an bic Wahl- urnc zu bringen. Don den Forderungen, die bei gewerbliche Mittelstand bei der Mahlentscheidung und der Unterstützung der Pur- leien zu vertreten habe, nannte der Redner die Herbeiführung eine- gerechten Finanzausgleichs. durch den die einseitige Belastung des gewerblichen Mittelstandes beseitigt werde. 3u fordern sei weiter die Sinssthrung deS Zu- schlagSrechteS auf Einkommen- und Z^rperscha tS- steuer seitens der Länder und Gemeinden, die Ei lwirkung auf die SteuerveranlagirngLb.hördcn zue Rücklichtnayme aus die Dot.agc de« Gewerbe«, nach dem analogen Vorbild bei der Landwirtschal t Die steuerlichen Vorteile der Großbetriebe. A. B. der Warenhäuser, seien zu beseitigen. Die sozialen Lasten seien in Einklang zu bringen mit der Leistnnasfk'hi Tkeit b?r Wirtscha t die schematische Regelung der Arbeitszeit für Klein- und Mittelbetriebe sei abzuleh.en. die Betätigung der öffentlichen Hand in der Wirtschaft sei zu unterbinden. Mit dem Stimmzettel fei dafür zu sorgen, daß wieder erträgliche Existenz- und Lebensbcdmgungen für den Einzelhandel herbei- geführt mürben. Gin Sch-nerzenskind für den Einz:lhantiel sei n auch die X o n f u m d c r e i n e, die außerordentlich angewachsen seien und eine gewaltige Kapila'krast erreicht hätten. Gegen diese Betriebe und auch gegen die großen Filiolgeschäfle fei Front zu machen eben'o sei das Warenhausunwesen mit Nachdruck zu bekämpfen Die gleiche Llbwehrste'lung lei gegen dm Beamtenhandel eiiuuncbmen. Der Ginzelhandel könne sich nur dann behaupten, wenn er sich durch Zusammenschluß in der Organisation der Ebeka stärke und diele Organisation immer mehr kräftige. Mit der Grmahnung. diele Gedanken bei dir bevorstehenden Stellungnahme zu den einzelnen Parteien in die Tat umzusetzen und bim Verband: immer unverbrüchliche Treue
•• Militärischer Besuch unserer Garnison. Zur ökonomischen Musteruna weilen heute und morgen der Insanteriesüprer V Generalmajor von ötülpnagel aus Stuttgart und der Kommandeur deS Inf.-Regt. 15 Oberst Freiherr von Brandl« aus Kassel in unserer Garnison. Aach Beendigung der hiesigen Musterung begeben sich die Herren zu ben übrigen Garnt onorien unsere« Regiment«.
•• Mllltärpersonalic. Leutnant Hoe- bcl vom I. Ball 2ni -Rat. 15 wurde gemäß Der- fügung de« Rclchswehrmtnisterium« mtt W.rkung vom 15 April ab zum Oberleutnant befördert.
" Personalien. Srnaant wurde bet Pollzeihauptwachtmeister Theodor Lösch zu Giehen zum KriminLlhauptwachtmeister. mit Wirkung vom 1. April 1928. — 2n den Ruhestand versetzt wurde der Znstitutsgehilfe bei dem pathologischen Anstitut der Landesuniversität Gießen Wilhelm Rühl auf sein Aachfuchen vom 1. Mai 1928 ab.
zu halten, schloß der Redner seinen mit großem Beifall ausgenommenen Vortrag.
3m Rahmen seine« Hauptvortrage« sprach Direktor Werner aleichzettig noch kurz über da« Thema .SlnhettSrever« und Marke n I ch u tz v e r b a n d". wobei er seinen Zu- Hörern Ausschluß gab über die Stellungnahme der 8deka-Zentrale
Der Vorsitzende Schweitzer sprach dem
von der Schule am 1. Mai wünschen; ein schriftliches Urlaubsgesuch oder nachträgliche schri't- liche Entschuldigung wegen Schulversäumni« ist also nicht notwcndtg.
•• Land^ras-Ludwigs-Gymnasium z u Gießen. Nach dem Bericht über das Schuljahr 1927 28 betrug die schülerzahl am 15. Ma, 1927 insgesamt 196, im Lause des Schuljahres sind ein- getreten 12 Schuler, ausgetreten 13. jo daß am Schlüße des Schuljahres die Gesamtzahl der Schuler 195 betrug. Don der Zahl der Schüler am 15 Mai 1927 waren nach dem Glaubensbekenntnis 164 eoan- gelifch 15 katholisch, 12 israelitisch, 5 sonstige. Nach dem Wohnsitz der Eitern waren 159 aus Gießen, 25 aus anderen hessischen Orten, 12 aue nichthessi- schen deutschen Orten. Das normale Alter hatten 161 Schüler, um ein Jahr älter als normal waren 27, um zwei Jahre 6, um drei Hohre unb mehr 2. Die Reifeprüfung bestanden 21 Schuler, außerdem legten drei Richtschüler im Laufe des Schuljahrs die Reifeprüfung ob. Aus den interessanten allgemeinen Mitteilungen des Jahresberichts ist heroorzuheben, daß den Schulern im Laufe des Berichtsjahres Gelegen- hc r geboten war, eine ganze Reihe wertvoller Be- (id)tigungen vorzunehmen Aus der Schülerschaft haben sich zwei Handball- und eine Fußball- Mannschaft gebildet, die in der Ausübung des Sports sehr eifrig waren. Der Schulgruppe de» D. D. A. gehört saft die ganze Schülerschaft an. Im Laufe des Bertchiisjahres wurde bei der An stall eine Elternoereinigung gegründet und als leitendes Organ der Bereinigung ein Elternrat gewählt. Die Zusammenarbeit von Schule und Ellernrat ist nach dem Bericht recht ersprießlich gewesen. Beabsichtigt wird, eine Hilfskasse zur Unterstützung minderbemittelter Schuler zu gründen, für bic ein Grundstock von 200 Mark bereits vorhanden ist.
•• Umfangreiche Dechfelfälschungen. Durch Zufall kam man vor einigen Tagen hier hinter Wechlessälschungen, die dem Inhaber einer kleinen Gießener Firma, einem noch jungen unverheirateten Tlüine, zur Lost gelegt werden Der Täter ist in- zwischen In Haft genommen worden Die gefälschten
meister« Gustav W e i ß e n f e c au« Friedberg um Erlaubnis zum Betriebe einer Kaffee- wirtschaft in seinem Haus« Kaiferalle« 127 da* selbst.
•• Lehrgang für Gewerbelehrer. An der Gewerbe- unb Maschinenbauschule, Abt. Schuhmacherschule. fand in der Zeit vom 15. bis 21. April auf Vera > a sung des Wiuifteriu « für Kultus und Bilduu^Sweseu ein Lehrgang für Gewerbelehrer statt, a.i bmi 15 Herren aus allen Teilen Hesseir« ttilnabmcet Der Zweck d^s Lehrganges war, den Lehrern praktische Methode.! der Gntli hu ig bc« Schuhwncke«. eln- schliekllich Leiften-Fabrikaiioi. Herrichten usw. zu vennitteln. die mit großem Autzen bei dem Untertid)t für Schuhmacherleh. linge In der Berufsschule verwendbar sind. Dies« Kurfe sollen demnächst fortgesetzt werden
•• Provinzial - Feuerwehrtagung in Dießen. Der Verbandsauslchuß des Pro- vinzialverbande« Oberhessen bet Frelwillige« Feuerwehren hielt dieser Tage unter der Leitung de« Vorsiyeirden des LandeSausschusse« hessischer Freiwilliger Feuerwehren, Damm- Friedberg. In Gießen eine Beratung ab. die sich mit dem 26. Provinzial-Feuerwehrtag am 9 unb 10. 3unl In Alöselb beschästtgle CtS wurde beschloffen. daß Anträge zur Abgeordnetenverfammlung bU zum 15 Mai clnAurcichcn lind. Die Delcgiertcnvcr- sammlung jlndet am 9. 3unt In Alsfeld statt. Zur Aufnahme in den Provlnzlalverband haben ft4) die Freiwilligen Feuerwehren von Eschenrod unb Watzcnborn-Steiiwerg gemelbct. 3n Aussicht genommen würbe ein Vortrag be« Kam. D a m m- Fricbberg über baS Ansahren bet Geräte zur Dranbstätte. Da der lang ührtge Dotsttzeube, Kam. Damm, durch die Dcfchafte de« Vorsitzenden de« Landesausschusses stark überlastet ist. wird er den Vorsitz des oberhessischen Pro- vinziulverbandc« nlcdcrlegcn. 3n AlSseld ist bann eine Aeuwahl vorz'inehmen.
•• Auftrieb a ul dem heutigen Frankfurter Schlachtvichmarkt: 1065 Kälber, 133 Schafe unb 316 Schweine.
" Drreibigung gerichtlicher Sach' oerständiger. Mit Genehm.gung des hefsifchen Justizminister» lind die Herren Ur. jur. Karl Emil Auckelshousen und Kaufmann Adolf Georg Schwarz, beide in Gießen wohnhaft, als kauf- mönnilch Sachveritändige in Luch'ü-.hrungs- und Bilanzfragen, sowie in Fragen des allgemeinen Wirtschaftslebens bei sämtlichen hessischen Gerichten gerichtlich vereidigt worden. Nach dem Ermessen der Gerichte genügt hiernach bei einer Vernehmung der Genannten statt chrer Eidesleistung bie Berufung aus den ollgemettren Sachverständigeneid.
"Der 1. War in den hefsrfchen Lchu- bt bekannt.
Wirkung in die gerne. ,
Irin Rachwon zu dem Vortrag
über Bulgarien.
DiejerTägen, btc am 23. Februar dem eindrucksvollen Bottrop, den UnioerfttLtsprofellor Dr *1 5 i c aui Veranlassung bet Ortsgruppe Großen ’ des B D. A. Über Bulgarien hielt, bei- cwohnt haben, haben sicherlich nicht erwartet daß sie an einer Veranstaltung tettnehmen. bie 1 .uch in Bulgarien selbst lebhaftes Echo rwecken würbe. Da« ist bet Fall gewesen. So tUi der Demoktatrscheski Sao vor" (In 5ofia> m lernet TUiuuccr vvm 2. April seinen bulgarischen Lesern in warmen Worten unter Berufung auf ben Bericht be« ..Dtsenski 3fvestja"
Gießener Anzeiger") mit, baß bie Ber- a mm eiten mit grobem Unteres je den Äussührui»- zen des Vortragenden gefolgt wären, und durch itoLen Mi all ihre herzlichsten Gefühle für da« bulgarische Boll bekundet hätten. Die in Philip- x>pei erscheinende Zeitung „3 ui“ schreibt in hrer Hummer vom 3. April, daß der Vortrag. Xn „dir Ortsgruppe der Bereinigung für ben Herrnanismus im AuSlanbc" veranstaltet habe, licht nur ein großer Erfolg für ben Verein, onbern auch eine warme unb herzliche Detun- äung t-er deulfchen Freundschaft für bas buL- ;arische Volk gewesen sei.
Auch Dimiter S ch i s ch m a n oJ f, wohl ber bedeutendste bulgarische Öoumaftft unserer Tage. ,rgris» in der Rümmer vom 4. April der Zei- :ung _S l o v o" unter der Ueberschrist Kultur- jlndunger.“ da« Wort .Man muß Immer wieder 3M«drüdli<b darauf Hinweisen", so schreibt et, .wie wichtig es für untere kulturellen Begebungen zum Ausland ist, daß wir mit west- .ichen Gelehrten. Künstlern und Schriftstellern •n Verbindung bleiben, daß wir das Publikum dc» Auslandes über unsere Errungenschaften n Kunst. Wissenschaft und praktifchem Leben aufllaren. daß wir alle bie ermutigen, bie fich äberbaupl in blesem Sinne für uns betätigen, und daß vir den wenigen nar nicht dankbar ge- mg fein können, bic fich hier ober jenfeit« der Grenzen bemühen, un« mit Kreisen in Beehrung zu bringen, bie uns richtig einschätzen unb helfen können." Schifchmanvsf berichtet iunächst von einem Vortrag, ben am 29. 3. frvfeisor Dr Gasabvsf zu Sofia .in aus- aezeichnric ' übet bie neuere bulgarische
Literatur gehalten habe, wodurch so recht aus die Bedeutung der Beziehungen zu den in Sofia lebenden Dcutfchen hlngewiefen worden sei. und »t fobann ben Vortrag von Prosessor ö r r, der von derselben Sympathie für das bulgari'che Volk erfüllt gewesen sei. wie der x>n Projesfor Dalabojs für das deutsche, ^ro- lessor Dr 11 i> t c hab« vom Beben unb Wirken der Deutschen in Bulgarien, habe über bie Bande der Kultur gesprochen, die die Bulgaren mit Deutschen verbänden: Bande, Mt bedeutsamer seien als materielle Inleressen, da sie sich nicht so keicht wie titele lösten Auch er legi besonderen Nachdruck darauf, daß der .Gießener Anzeiger" zum Ausdruck gebracht habe, daß der lebhafte Bei all eine warme Kundgebung deutscher Freuntischast für da« bulgarische Volk bedeutet habe Gr schließt mit dem Bedauern, daß solche Kundgebungen so selten seien, und bem Wunsche, daß sie von andern gleicher Art gefolgt sein möchten, .so daß aus solch? Weife lüden wahrer Kultursreundlchasi gewoben werden". BiSher sei von deutscher Seite noch nicht >st dazu bie Hon'» gereicht worden'? obwohl die Dcutlchcn ohne sie nteinal« ihr sehr weite«
Tätiakeltsseld bei un- vertiefen' könnten
Aehnlich berichteten bie meisten Zeitungen Bulgariens, ,'iesc Wirkung in b.c Ferne offenbart schlag.ich'.ariig. daß auch im deutschen Binnenland sruchtbare Auvcnatb?tt kultutpoti ischet Art geleistet werden kann. Freundliche« Interesse hier erweckt sreundliches Echo draußen, e« sind Bausteii e zu ber seelischen Brücke von Volk tu Volk, es bedeutet zugleich aber auch nachhaltige iln'crstützun i der Arbeit ber Deutschen im Ausland non ber Heimat her. Die« Beispiel zeigt ganz offenbar, von welch großer Bedeutung auch die binneideu sche Tätigkeit tie3 Vereins für baS '^euls tytum im Ausland für die deutsche Gesamtheit ist.
Gtadttheater Gießen.
Man schreibt uns: Am Sonntag. 29. April, findet die letzte Freinbenvorstellung in dieser Wlnterspietzeit statt. — Gegeben wird di« moderne Operette .Madame Pompadour" von Leo Fall, ein kleines, galantes Abcnteuci der großen und mächtigen Freundin Ludwigs XV. — Die Handlung ist interessant und feflelnd. Die Musik Leo Fall« ist ansprechend. wirksam und weich instrumentiert: sie ist prickelnd und graziö« und hat einige äußerlt essektvoUe Lieder Da die Besetzung zudem eine lehr gsückliche ist, Var den bi', beugen Auf- sührungen ein voller Erfolg beschieden. 'Auch für den nächsten Sonntag dürfte deshalb ein volle« Hau« zu erwarten fein. Der Beginn der Vorstellung ist auf 18 116 r ongesetzl. sie ist etwa« nach 21 Uhr beendet. SS gelten ermäßigte Operettenpreise Diese Vorstellung bietet die letzte Gelegenheit, Gutlchcine zu verwenden.
Vvrbcstellannahmen sind eingerichtet: iXroftiorf: bei Kaufmann Karl Wagner, Haupi- ’trabe Ü, Cid> bei der Buchhandlung Hermann Vollmann. Wißmar, bei der Schreibvarenhanti- ung H Kümmel, Drvßen-Buseck bei K. Schmidt, iaiserstrahe 27.
Vornottzen.
— TageSkalentier für Donnerstag, .lrnversin von 1316. Schwimmabt ilung: Z1/* Ihr, Städtische« Volksbad. Werbeabend. — Kriegexoerein Gießen. 8', Uhr. .Postkeller". .lionatSversammlung mit Vortrag. — Lichtspiel- aus Bahnhofstraße: .Die letzte Galavorstellung .m Zirkus Wolfsohn'. — Astoria-Lichtspiele: Vandtten der Prärie".
G . ";cncr Uochenmarktpreise.
ES kosteten aus dem heutigen Dochenmarkt. Butter Psd. 1.80 bis 2.00; Watte 30 bi« 35; Käse 60 bi« 1 40; Wirsing 40 bis 45; Weih- traut 25 bi« 30; Rotkraut 40 bis 45; gelbe Rüben 20 bis 33; tote Rüben 15 bis 20; Sainat 25 bis 30; älnter-Kohlrabi 12 bi« 20. Feldsalat 1.50: Tomaten 1.30; Zwiebeln 25 b.s 30: Weerrctttch 40 bis 1.00: Schwarzwurzeln 60 bis 90: Rhabarber 20 bis 30: Äarm;fcln 4 bis 5: Aevfel 12 bis 23; Dirnen 40; Dörrobst 25: Suppenhühner 1.00 bis 1,30; Eier Stück 10 bis 11; Blumenkohl 60 bis 1.80; Salat 35 bi« 40;
Redner den Dank der Versammlung für telne interessanten Darlegungen au« und unterstrich besonder« die Ermahnungen de« Vortragenden an die Mitglieder hinsichtlich der bevorstehenden Wahlen. 3m gleichen Sinne äußerte sich ayd) der VerbandLgefaiästssührer Dr Vrück- Frankfurt a. VI Schließlich machte der Vorsitzende noch einige Mitteilungen über den bevorstehenden HouptvcrbondStag in Kiel.
Die Entwicklung de» Edeka-Vezlrk» Frankfurt schilderte der Zweigstellenleiter Behrens- Frankfurt a. M in großen Strichen an Hand einiger Zahlen. Danach gehören zum Bezirk Frankfurt a. M gegenwärtig 25 Genossenschaften mit 1341 Mitgliedern. Der Gesamtumsatz belief sich im 3ahre 1927 auf 2.7 Millionen Mark, gegen 2,3 Millionen Mark im 3ahre 1926. Der Berichterstatter forderte die Mitglieder auf, chre Einkäufe noch weit stärker al« bisher bei Der Sbeka-Lcnofsenfchafi vorzunehmen damit auch auf diele Weife bte Sdeka-Bewegung gestärkt werde.
Die nächste vezirkstagung
im Herbst diese« 3ahrcs wurde auf Einladung der Wiesbadener Sdeka-Derwaltung nach Wiesbaden anberaumt.
Srieffaflen der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Berdinblichkett der Schriftleitung )
D. XX. Nicht hypothekarisch gesicherte Darlehn — dos trifft bei Ihnen zu — werden nach allgemeinen Dorfchriften aufgewertet, jedoch ist der Höchftdetrog 25 o H, falls es sich um eine Bermogen»anlage handelt Ist das Dqjlet)n keine Bermögcnsanlage gewesen, jo finden die allgemeinen Vorschriften ohne Höchstgrenze Platz Es will uns scheinen, daß Ihre Darlchnshingabe eine Dermogensonlage bezweckte. Falls e» zw fchen Ihnen und dem Schuldner au keiner (Einigung kommt, mästen Sie einen Rcchtsanwall annehmen
Berliner Börse.
Berlin, 26. April. (DTB. Furrkspruch.) Rach der wenig veränderten, im ®nmdtor aber freund* lichen, gestrigen Frankfurter Abendbörse, ist im heutigen Frühverkehr noch wenig M. Theoretisch sei e« möglich, daß heute zum Liquidarionstog noch PrLmienware hc auskäme. bzw. Glattstellun* gen erfolgen. Wan rechrvt aber allgemein mtt einem glatten Verlauf des Ultimo« und ist auch in Erwartung des heute erscheinenden AeiLs* banlauswc-iles eher fester gestimmt. Farben smd 266 Gelb. Siemens 303 unb Tietz 259 (Mfc Am Devisenmarkt nenn* man Parts 124,02 Ukrie land 92,60 bis 82; Spanien 2925 zu 28 das Pfund 488,03 unb ben Doller 4JtO6 gu 10.
Wechsel mürben mtt den Romen nngHrbenei ner nirmtn untcrze chnet unb noch Adzuo bl» 40 o. t). ^Verdienst' zu Geld g«machl tz log Domizilwechsel, Nr bei einer Bonk yWbar oemacht wurden, wo ße am Kodlung»- oder Brr- satttag mit bem Erls» nrurr Aslscbnngrn ooe dem Falichrr srlds« ringriäfl würben flut diese Weise konnte da» Geschäft rinr ganze Zeittang fottgesesM werden. Dir eingetettelr Untersuchung muß nun bu nötige Aufklärung über den Umfang des rigrn- artigen Zahlungsverkehr» be» pesmäft»tück,t,gen jungen Manne» bringen, ber, das muß ihm zug.standen wrrdei. dir van ihm mißbrauchten Firmen bi» jetzt noch nicht geschädigt hat
” Sitzung des Provtnziolous* s ch u I s e s. Am nächsten Samstag, vormittags 8‘7i Uhr beginnend findet im Sitzungssaal des Regierungsgebäubes zu Gießen «ne bft.ittiich« Sitzung des Prvvinzioiauslchulles der Provinz Oberhessen statt mit folgender T aesorkmung: 1. Beschwerde des Heinrich Schäfer m Gießen. WargavrthenhLtte 4. gegen den Be-
v des Kreisamts Gießen vom 31. 3anuat 1925 wegen Bersaguna der Erlaubnis zum Aae* bei mit uneblen Metallen. 2 Gesuch des Bäcker-
Unter sehr starker Beteiligung ber Berkreler seiner Genossen schatten hielt gestern der Bezirk Frankfurt a. W. des Edeka-Der- banbe« Deutscher kaufmännischer Genosfenschaften lei« Frühjahrsbezirkstagung im Hotel . Prinz 6ari" in Gießen ab.
Dach einer oorausgegangenen nichtöttentlichen Verhandlung eröffnete ber Obmann 3. A. Schweitzer. Frankfurt a. W. die bffentttche Tagung mit emer besonderen Begrüßung an die zahlreich erschienenen Ehrengäste. Ä« Der kreier ber Stadt Gießen war (Bü:g?rmelfter Dr. Seid zugegen, als Der tret er des Kreisanttes Regierungsrat Dolf, ferner waren vertreten die Industrie- unb Hanbel«lammer Dießen, bas WirtfchaftSseminar bet ßantie«unu>er<uät, der Derein dos Ein-k«l-anbels. der Äauhaänn^d)c Derein, bie Presse unb verschicken« andere bete sijchc gewerbliche Dcrbäade. Der Dorjchende gab ber Genugtuung der Dersammlung über die Anwesenhett dieser Ehrengäste Ausdruck unb bat bic Gäste bie Ueberzeugung mitzunehmen. baß der Edeka-Derbanb ba« Bestreben habe, nicht allein bem Handel zu bienen, sondern auch ben Verbrauche tu förderlich zu fein. Das fei heute eine unbeblngte Lotwenbtgleit, bie schon bei ber Gründung be« Verbandes ectamtt unb anerkannt würbe. Die Ebela betrachte es als ihre Aus- ?abe, bem Publikum beste Ware zum bit»
Igften Preise a.nzubieten. Der Derbanb setze alle« daran, um diesem Grundsatz gerecht zu werben. Der Heimer erinnerte bann weiter an bie schwere Ekistenzbedcohuna des Einzelhandels burch da« Shstem bet Gcovsilialgeschäftc, unb ermahnte bit Mitglieder, alle« zu tun. um dieser Ge'ahr zu begegnen. Zu diesem Zwecke lei engster Zusammenschluß unb treue Gefolgschaft in ber Organisation no’tocnbig.
Hieraus sprach Direktor Werner von der Edeka-Zentrale in Dcrlln über
die Edeka-Bewegung In der deutschen Vlrlschasl.
Der Redner hob zunächst hervor, daß die oft festgestellten Besserungen in der deutschen Wirtschaft bei den Emzelhandelsgeschasten leider nicht zu verzeichnen seien. Der Kolonialwaren-Ein- zelha ndel fühle sich fast in einer fiata- st r o p h e, noch schlimmer w>c jetzt könne ev ihm wohl kaum noch gehen. Die Kolonialwarenhand, langen würden außrrorbentlid) geschädigt durch die Konjumvereine und durch die großen Qilialbetricb«, außerordentlich bedruckt durch da» Anwachsen der Warenhäuser, die immer weitere Gebiete des Ko- lonialwaren-Einzekhandels ergriffen und zu einer wahren Landplage für den Einzelhandel geworden seien. Dazu geselle s ch noch ber umfangreiche Beamtenhandel. Es sei dringend zu wünschen, daß die Beamtenschast den Darenhandel einstc-llc und von einem Gebiete oblaffe, da» dem Einzelhandel al» Existenzfeld gehöre Eine außerordentliche Schödi- Ödes Ikolonialwaren-Einzelhandels jel auch der
> Andrang in btefem Berufe von unten herauf >urd) obflcbaute Beamte, Lehrer ufw., die sich auf dem Gebiete be» Lebensmittelhandels betätigten und dadurch eine ungesunde llebersetzung de» Han- del» herbeiführten. Don fiapitalnrubilbung in dem Berussftande de» Einzelhandel» könne nicht mehr gesprochen werden, do die Rentabilität der Ge- chöfte außerordentlich sch'echt sei Schuld daran eien die erhöhten So^iallasten, die starke Steigerung ber Steuern und bie allgemeine Erhöhung der acsamten Unkosten.
lieber bic Bewegung be« Edeka- Dcrbanbe« teilte ber Redner mit. baß ber Verband am 1. 3anuac 1927 insgesamt 420 Dc- nosfenschasten zählte, am 1. Januar d 3. 417 Sie Etieks-Zentrale habe im Jahre 1926 39 Millionen Mark Umsatz gehabt, 1927 dagegen 45 Millionen, mit den direkten Warenbezügen zusammen 73 bzw. 85 Millionerr. 3m ersten Vierteljahr 1928 sei eine erfreuliche weitere Bef erung zu verzeichnen gewesen. Die Unkosten hätten sich bei der Zentrale von 2.8 Im Jahre 1926 auf 2,6 Prozent im 3ahre 1927 ermäßigt. Der bilanzmäßige Uebcrfchuß am 31. De»e nber 1927 belaufe sich noch ausreichenden Rückllellungen auf 46 521 Mk. au« bem 8 Prueitt Kapttall.ivike.ide gezahlt werben würden. Die Stieka-Vank habe Im 3ahrc 1927 einen Umsatz von 617 Millionen und einen Ueberschuh von 53 691 Mk. erzielt, au« dem 6 Proz. Kapilaltiivlderrde vorbei tzla zen mürticn. Die Gbeka-Derlagsgcsellschast habe einen Reingewinn von über 18 0^0 Mk. erbracht. Die Bilanz beZ Verbände« schließe mit einem Ueberschuh von 6100 Mk. ab.


