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Aus der Provinzialljauptsiadt.
Gießen, den 26. März 1928.
Wes -aS Herz voll ist ...
3m Kaffeehaus. In einer Ecke 'sitzt ein sKekaiin- trr. Ein kurzer Gruß, eine knappe -Alltagsunterhaltung, und schon erfährt inun, düß er vor seiner Verlobung steht. Mit -leuchtenden garten schildert er seine Braut, daß man ihn fast um das zu erwartende Glück beneiden könnte.
3n der Straßenbahn ein anderer. Nach wenigen Tinleitungsworten bekommt man sechs Geschäfts, sorgen aufgetischt. Das Kapital ist knapp, die Anforderungen sind groß, wenn er zeitgemäß bleiben und mit der Konkurrenz Schritt halten will. Sorgenvoll blickt er in die Zukunft.
Ein. Freund quert einem den Wey. Ein Hande- schütteln, und schon weiß inan, daß er einen Fa- milienoerdruß Halle. Eine undedeurende Sache, die sich morgen ld)on wieder eingerenkt Haden wird. Aber heute besänftigt sie ihn jo, -aß er sich mitteilsam Lust machen muß.
Wes das Herz voll ist... Es ist ein Bestreben, dem man volles Verständnis «ntgegeirbrinyen kann. Warum sollte inan auch nicht von dem zuerst sprechen, das einen am meisten beschäftigt? Wenn man dabei einigermaßen im Auge behält, ob es den andern auch interessiert und danach ha,Welt, ist sicher nichts dagegen einzuwen- den, vorausgesetzt, daß man auch genau weiß, zu mein man mitteilsam ist und es sich um Dinge handelt, von denen die andern Kenntnis haben dürfen. Alsa doch eine Menge Bedingungen die nickt immer, ja sogar selten vereinigt sind. And das ist dann nicht ganz gleichgültig.
Da ist der eine, der -war so tut, als ob ec interessiert zuhöre, aber seine Gedanken unterdessen ganz wo anders spazieren führt. Der ist harmlos, ungefährlich. Aber daneben ist der andere, -er nur darauf wäctet, irgendwo eine Blöße zu entdecken und sofort einsetzt, um für sich Vorteile zu gewinnen. Auch den Scheinheiligen gibt es, der Wohlwollen heuchelt und schon auf dem Sprung ist, um aus Schadenfreude irgendwie einen Hieb zu versetzen Gar viele Abwandlungen solcher Art wird man an- treffen, die alle sagen: Gs ist nicht unbedenklich, wenn man unbedenklich dem Worte folgt: Wes das Herz voll ist... Die alte Weisheit vom Gold des Schweigens gilt noch immer. Aber auch zwischen Schweigen und Schweigen besteht ein Unterschied. Der eine kann von tausend Dingen redeir und wird doch nie das betraten, was er für sich behalten muß. Lind der andere redet in langen Stunden kaum zehn Worte, aber just diese wenigen Worte sind es, die er nicht sprechen dürfte. Die Redseligkeit des einen kann genau so von seiner Falschheit zeugen wie die Verstocktheit des anderen. Die vollendete Kunst ist, zu sprechen, als ob man ganz erfüllt wäre von dem Worte, das fällt, und doch darauf bedacht zu sein, zu bewahren, was bewahrt werden muß. Aber wie wenige beherrschen diese Kunst? Denn viele, die sie üben, sind doch nur Stümper, denen man auf Schritt und Tritt anmerkt, daß sie mehr von dem verraten, wessen daS Herz voll ist, als sie bewahren sollten. S.
Daten für Dienstag, 27. Mürz.
Sonnenaufgang: 5.47 Ahr, Sonnenuntergang: 18.24 Llhr. — Mondaufgang 8.50 Ahr, Vlond- untergang: 0.54 Rhr.
1813: Kriegserklärung Preußens an Frankreich. Einsegnung der Lützowschen Freischaren in der Kirche zu Aogau (Schlesien). — 1820: der Vlaler Gerhard v. Kugelgen bei Dresden ermordet (geb. 1772). — 1845: Der Physiker Wilhelm Konrad Aöntgen in Lennep geb. (gest. 1923). — 1373: Dec Humorist und Vortraqskunstler Ma reell Salzer zu St. Johann a. d. M. (Steiermark) geb. — 1917: Niederlage der Engländer bei Gaza (Sinaifront).
Sängertag in Gießen.
Ein Sängertag des Hessischen Sängerbundes tagte gestern nachmittag in Gießen. Der Gefangvercin Harmonie-Gemütlichkeit sang als Begrühungschor Rheinglaube" von Sonett. Da der 1. Vorsitzende der Provinz Oberhessen, G e n g n a g e l - Grünberg, an einer gleichen Tagung in Stockheim teilnehmen mußte, so begrüßte der 2. Vorsitzende, Rüdiger-Wetzlar, die zahlreich erschienenen Sänger, die besonders aus der Umgebung Gießens, Grünbergß und
ans dem Lahntal gekommen waren. Vertreten waren der Lumdatal-Sängerbund. der Ohm- Lumda-Sängerbund, der Lahntalsängerbund und eine Anzahl nicht organisierter Vereine. Der Lahntalsängerbund war vertreten durch Gesangvereine ans Wetzlar, Grünberg. Londorf, Gießen, Lich, Draunfels, Dillenburg, Weilburg, Butzbach. Grohen-Düseck.
Der erste Punkt der Tagesordnung galt der Gaueinteilung Oberhessens. Diese wurde nach dem Vorschlag des Provinzialvorstandes genehmigt. Oberhessen zerfällt in hier Gaue: Lahngau, Gau Detterau, Vvgelsbecg-Rord unb Vogelsberg-Süd. Dem Lahngau gehören auch die preußischen Vereine an. Der ©au Vogelsberg- Rord erhalt seinen Sih in Alsfeld-Lauterbach, Vogelsberg-Süd in Stockheim, der Gau Wetterau in Friedberg.
Die Dorstandswahl für den Lahn- gau hatte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Emil Koch (Gießen), Stellvertreter Lehrer Eberle (Lollar), Schriftführer Albin Klein (Gießen) und L. L e m p (Mainzlar), Rechner Becker (Kesselbach): außerdem gehören sämtliche Bundesvorsihenden dem erweiterten Gau» vorltand an. Don der Wahl eines Gauchor- meisters wurde abgesehen, die endgültige Wahl soll durch die einzelnen Chorleiter des Gaues erfolgen. —
Die Richtlinien für die Gaue, die vom Hauptbundesvorstand in Darmstadt enk- worsen sind, kamen zur Verlesung und wurden gutgeheißen.
Unter Punkt Verschiedenes wurde dem Gauvorstand anheimgegeben, sich mit den einzelnen Vereinen in Verbindung zu setzen, daß die Feste nrehr über den Sommer verteilt werden. Gesangverein Heiterkeit Gießen lädt die Gauvereine zur Mitwirkung an seinem 5 0. Jubelfeste für 8. und 9. September in der Volkshalle ein und schlägt einen Gau-Massenchor vor.
An dem Wiencr Deutschen Sä nger* f e ft m hmen 2000 Sänger aus Hesse i teil.
Der stellvertretende Provinzialvorsitzende Rüdiger, Wetzlar, schloß die anregend verlaufene Sängertagung mit den besten Wünschen für das Blühen und Gedeihen des neugegründeten Lahn- aaues, eines Gliedes des Hessischen Sängerbundes.
Bornotizen.
— Tageskalender für Montag. Deutscher Bund für christlich evangelische Erziehung in Haus und Schule: 8 Uhr, Iohannessaal, Familienabend, Vortrag von Pfarrer Laut (Nidda): „Wie kann und soll eine Mutter ihre Kinder lehren?" — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Pat und Patachon in Pelikanien". — Astoria-Lichtspiele: „Der Grenzreiter".
— Eine Filmvorführung der Maggi- wecke findet morgen, Dienstagabends bei freiem Eintritt in den Palast-Lichtspielen stall. Siehe heutige Anzeige.
•• Dec gestrige G e s ch ä f ts s o n n t a g in unserer Stadt, an dem die Ladengeschäfte von 11 bis 6 älhr offengehalten werden konnten, brachte nur einen verhältnismäßig geringen Publikumsverkehr von außerhalb. Die mit dem Lande im Kundschaftsverkehr stehenden Geschäfte hatten geöffnet, jedoch entwickelte sich das Geschäft nur stundenweise und in mäßigen Grenzen. Die am Landkundschaftsverkehr nicht interessierten Firmen hielten ihre Pforten geschlossen. Der Verkehr in den Straßen der Stadt unterschied sich in keiner Weise von dem üblichen Sonntags- verkehrsbild.
Straßensperre. Wegen Ausführung von Hausanschlußarbeiten ist die Friedrichstraße zwischen Frankfurter Straße und Rodhohl von heute ab auf die Dauer von etwa drei Wochen für allen Fährverkehr polizeilich gesperrt.
— ZurBeachtungfürLungen kranke. Die Sprechstunden der Fürsorgestelle für Lungenkranke in der Medizinischen Poliklinik finden für die Besucher aus den Landgemeinden des Kreises Gießen jeden Montagnachmittag von 4 bis 5 älhr statt. Lungenkranke und Krankheitsgefährdete, die in ärztlicher Behandlung sind, bedürfen einer Uebertoeifung ihres Arztes an die Lungen- fürsorgestelle. Unbemittelte werden unentgeltlich beraten.
*• Verlängern ng der Schußzeit für Schnepfen. Das hessische Innenministerium hat durch Verordnung vom 23. März die Schuhzeit für Waldschnepfen im ganzen Gebiet des Volks-
staates Hessen biS zum 10. April einschließlich ver
längert.
*• V o m Kraftwerk Wölfersheim. Infolge des Lleberganges des staatlichen Kraftwerkes Wölfersheim an die Hessen-Frankfurt A.-G. (Hesrag) wird die bisherige gemeinschaft» liche „Bergwerks- und Kraftwerksdireltion Wölfersheim" mit Wirkung vom 1. April an aufgehoben. Sie staatlichen Draunkohlenwerke in Ooerhessen unterstehen vom 1. April an der Berg- werksdireltion, welche die amtliche Bezeichnung
„Hessische Vergwerksdireltion Wölsersheim" führt.
' Ein st acker Kam in brand entstand am
Samstagnachmittag gegen 3 Albr im Hause Weidengasse 7. Das Feuer wurde für das außerordentlich stark bewohnte Haus dadurch besonders geAhrlich, daß es auch eine Mansardenwohnung in Milleidenschaft zog und leicht auf den ganzen Dachstuhl hätte übergreifen können, wenn es nicht rechtzeitig bemerkt und von dec schleunigst herbeigerufenen Feuerwehr energisch bekämpft worden wäre. Die Feuerwehr hatte etwa 3/4 Stunde zu tun, bis alle Gefahr beseitigt war. Der größte Tell der Feuerwehrarbeit entfiel auf die Aufräumung einer stark verwahrlosten Mansardenwohnung, da durch die Zustände in diesem Raume die eigentlichen Lösch- arbeiten sehr erschwert wurden. Einem älteren Manne, der in diesem Raume neben dem Kamin eine Schlafstelle hatte, mußte der Aufenthalt in dem Raume aus sanitären Gründen polizei- tich untersagt werden. Ferner muhte man zur Beseitigung des Llnrates in diesem Raume sogar städtische Arbeiter heranziehen. Beide Maßnahmen waren im Interesse der übrigen Haus- einwohner dringend erforderlich.
** Einbruchsdicbstahl. In der Nacht zum Sonntag wurden hier „Hinter der Westanlage" aus einer Parterrewohnung eine schwarze Geldkassette mit etwa 30 Mark, bestehend aus Einmarkstücken, ferner drei Sparkassenbücher mit den Nummern 73 958, 68 8x81 und 67 983, auf die Bezirksparkasse Gießen lautend, sowie ein Kontoauszug der Lolks- bank Gießen und einige Impfscheine gestohlen. Mitteilungen, die zur Aufklärung dienlich sind, erbittet die Kriminalpolizei Gießen
•• Bunter Abend der Schul- und Iugendgruppen des V. D. A. Eine gut gelungene Veranstaltung war am Samstag der „bunte Abend" der Gießener Schul- und Iugendgruppen des Vereins für das Deutschtum im Ausland im Safe Leib. Rach dem eindrucksvollen Gedichtvortrag einer Schülerin der Studienanstalt hielt Studienrat Freitag eine Ansprache, in der er kurz das Wesen und Wollen des D. D. A. kennzeichnete und dringend zur Mitarbeit auf- sorderte. Rund 40 000 Auslanddeutsche gilt es zu betreuen, ihre Kraft dem Reich zu erhalten und ihnen das verlorene Vaterland zu ersetzen. Weder Parteihaß noch Konsessionsstreitigkeiten sollen diese hochgesteckten Ziele verdunkeln, der D. D. A. kennt nur Deutsche und Richtdeullche. Roch immer hat das deutsche Volk leine, von allen Parteien anetfamite, Reichsflagge; möchte es den Wimpel des V. D. A. wählen, der in seiner blauen Farbe das Symbol der Treue ist, der Treue zu unserem lieben, deutschen Vaterland. Gin dreifaches Hoch auf den V. D. A. und der gemeinsame Gesang des Deutschlandliedes bekräftigten die Worte des Redners. Die Preisverteilung für die weitesten Dallonflüge bei der Werbewoche ergab einen Freiflug von Gießen nach Frankfurt für Margot Emmel oon hier, ein hübsches Buch für Bern. Weißman - t e l aus Wetzlar und eine silberne D. D. 21.» Radel für Sigrid Weber von hier. Die unter der bewährten Leitung von Studienrat H i I - lenbrand stehende Schülerkapelle der Ober- realschule brachte ihre, volles Lob verdienenden, musikalischen Darbietungen zu Gehör und erfreute auch nach Beendigung des offiziellen Tells die Zuhörer mit einer schneidigen Musik, iln- möglich ist es, die Fülle des Sargeboteroen hier eingehend zu behandeln! Da gab es hübsche, exakt ausgeführte Freiübungen zu sehen und einen reizenden Trachtentanz zu bewundern; da wurde ein ernstes Gedicht „Der deutsche Kolonist" nett und klar vorgetragen. Da erfreute ein graziös- munteres Menuett von vier Realgymnasiasten gespielt und die hübsche Singspielaufführung der Studienanstaltsschülerinnen mit ihren frischen Bauernmädels und -buben und dem drolligen Tanzbären. Da amüsierte man sich über den geplagten Teufel und die in den komischen Bekleidungen herbeistürzenden „Rachbaren" bei dem , von Gymnasiasten einstudierten und gut und
flott gespielten Theaterstück „DaS böse Weib", lachte über das allerliebste, auch mimisch wirkungsvoll vorgetragene Gesangstück der Mädchen- jugendaruppe. Alles in allem: die Mitwirkenden taten chr Bestes und es war ein genußreicher Abend, an den man gerne zurückdenken wird.
' Konzert für Kranke. Man berichtet uns: Vor einigen Tagen konzertierte die Kapelle ehemaliger Militärmusiker unter Leitung des Musikmeisters a. D. Hermann Topp von 11 bis r/,1 Ahr im Garten der Rerven-Klinik. Das von der Kapelle erwählte Programm wurde mit regem Beifall ausgenommen. Wünschenswert wäre es, wenn auch andere Künstler des Gesanges und der Musil diesem Beispiel folgten und ihren armen Mitmenschen ein Opfer bringen würden. Musikmeister a. D. Herrn. Topp und den mit- wirkenden Herren der Kapelle ist der herzliche Dank der Patienten sicher. Ferner gab der Gesangverein vncordia" - Giehen, gegründet 1864. unter Leitung des Chormeisters PH. Groß- Wieseck ein älnterhaltungskonzert. Auch für diese Freundlichkeit waren die Patienten von Herzen dankbar.
•• Auftrieb zum heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 385 Ochsen, 79 Bullen, 671 Kühe, 380 Färsen, 553 Kälber, 75 Schafe, 5871 Schweine.
Gemeindrvelbaad Wieselt-Men duseil.
L Wieseck, 26. März. In dem Geschäftsbericht des Gemeindeverbandes Wie- seck-Alten-Duseck über den Betrieb des Unternehmens im Jahre 1927 (Gieß. Anz. vom Samstag, 24.3.) ist bei der Berichterstattung über ba8 finanzielle Ergebnis insofern ein Irrtum unterlaufen, als in die Betriebsausgaben der Kafsenbestand in Höhe von 9223,86 Mk. mit eingestellt worden ist. Richtig ist das Ergebnis des Geschäftsjahres wie folgt auszuweifen: Betriebseinnahmen 106 522.32, Betriebsausgaben 67 751,28. Betriebs- Überschuß 38 771,04 Mark. Weiter _ ist zu erwähnen. daß die Tagesbeförderung durchschnittlich 1240 Personen betrug. Rach der Bekanntgabe des Jahresberichts legte Verbandsvorsteher Benner sein Amt nieder. Diesem Schritt schlossen sich der Schriftführer Bremer und der Rechner Se i b e r t an. Die nächste Derbandsausfchußsitzung muß sich nun mit der Besetzung der Posten durch andere geeignete Männer befassen. Die an den Bericht sich anschließende Aussprache nahm nicht immer die besten Formen an und kam mit der Wortentziehung des Kommunisten Hildebrand durch den Vorsitzenden Bürgermeister S ch o m b c r zum Abschluß. Die Genehmigung der Rechnung wurde vorbehaltlich der Richtigkeitsbescheinigung durch den beeidigten Bücherrevisor erteilt. Zum Schluß dankte Bürgermeister S ch o m b e r allen denen, die an dem Unternehmen zum Besten beider Gemeinden mitge- wirkt haben.
Zweckverband Schotten-Hungen.
§ Schotten, 24. März. Der Zweckverba ndder Kraftwagenlinie Schotten— Hungen hielt seine Verbandssitzung über das abgelaufene Geschäftsjahr, das für den Verband leidlich abgeschnitten hat. Die an der Linie beteiligten Gemeinden brauchen Infolge deS De- triebSergebnisses nicht zu besonderen Leistungen herangezogen zu werden. Die Detriebsein- n ahmen haben die Ausgaben gedeckt. Die Linie ist im vergangenen Jahre sehr stark benutzt worden. Es wurden an Fahrkarten ausgegeben auf den Strecken: Ulfa—Eichelsdorf 10 582 Karten, Rabertshausen —'Rodheim 4081, Langd—Hungen 12 100, Rodheim—Hungen 6864, Ulfa—Hungen 1389. Rach Möglichkeit sollen auch in Zukunft an den Sonntagen auf Öen Strecken Fahrten stattfinden, soweit der Wagen nicht für die Sonderfahrten benötigt wird. Eine neue Autohalle wird für den Wagen errichtet werden. Der Fahrplan und die Fahrpreise bleiben auf Beschluß des Derbandsausschusses wie bisher bestehen, von einer Fahrpreiserhöhung soll, obwohl die Preise außerordentlich niedrig gehalten sind, abgesehen werden. Die Kraftwagenlinie hat sich als ein uirbedingtes Verkehrsbedürfnis auf der genannten Strecke erwiesen und fann für die Zukunft nicht mehr entbehrt werden.
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