Ausgabe 
25.8.1928
 
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BieTechnis

mit Woiemsnn ud Ktatt***

Das Paradies der bayerischen Alpen Alpine« Solebad I HAheoIwrt und TerreUikuna Bergsport uairt u pTcsxm lirta urcrrttncfi icrOBtsuha. rrteduxxrufcmvti* »rtHBoeo« UN sri satutiaeri »wie t* Ittt- w4 hrtersMrw

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Wandern und weisen Bäder und Sommerfrischen

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ein von 3acob van Lampen 1655 mit antifi# Ichen G'.ebeln und Pfeilern geschaffener Pracht­bau dessen Archttektureindruck von feinem an­deren Dau der Hauptstadt in der Wirkung über» ' ' wir der weltberühm­

ten Kalverstraal. wo -- - . ...

unabsehbare Menschenmenge langsam und dicht­gedrängt wie in dem Fohcr eineä Theaters ergeht Wir sind im Mittelpunkt des alten, auf gerammten Pfählen erbauten Amsterdams am Münzturm. Don hier gehen strah^nsormig Die Straften auseinander Dicht wett ist der tret' eckige Rembrandtplein mit Rembrandts Denkmal. Die Mitwelt hatte den Meister verkannt und bei feinem Tode hinterlieft er nichts weiter als ärmliche Lumpen, Pinsel und Palette. Hier soll er nun - wie das so geht ..die Huldigung der Lachwelt" inmitten des Lärms und in der Lachbarschaft zahlreicher Dars und Vergnügungs­stätten entgegennehmen. 3n der Westerkerk liegt er begraben. Dem Rijksmuseum ist eine ein­gehende Besichtigung zu widmen. Man kennt Amsterdam nicht, wenn man nicht seine Hafen­anlagen gesehen hat. Mit den gewaltigen Lade­kranen, Packhäusern, den hin und hersausenden Dampfbarkassen und den mächtigen O^eanriefen gibt er ein Dild von den weitausgedehnten Handelsbeziehungen des Holländers.

Schnurgerade ist die doppelte Dahnlinie, die uns von Amsterdam nach Haarlem führt. Diele Stadt ist bekannt durch ihre schöne Umgebung und den Reichtum an Museen. Den weiten Markt-

platz beherrscht die oft von Jakob Ruisdael gemalte Davokirche. deren Orgel ein wunder­volles Werk des achtzehnten Jahrhunderts dar­stellt. Rach Besichtigung ber vielen Museen «das ^rans-Hals-Museum birgt Meisterstücke dieses Malers) wird ein Abstecher nach Zandvovrt Er­holung bieten. Es ist der eigentliche DadePlatz der Amsterdamer und Haarlemer.

Die schönste Stadt deS Landes ist der Haag. Paläste und Theater. Gesandlschastshotels und Dibliotheken. elegante Restaurants und Museen runkhaften Dildern ab. Dazwischen

wechseln in p

ziehen sich Anlagen und ParkS hin und ver­vollkommnen den Eindruck. Weltbekannt ist der

birgskette nackt in grandiosen Verwitterungen aus der Lrde. Mächtige Granitsessel stehen da nebenem- ander, die anmuten wie Stcintftrone eines verschal- lenen Riesengeschlechtes. (Line ausserordentlich loh­nend Xammwanberung führt von hier zum Denk­mal Stifters, des graften Dalddichters, und zum stillen Blöckensteinsee, nach Stifters Dort eine aerfteinerte Träne*. Hier ist dic fjeimat der schönsten Dichtung, die diesem Waldgebirge gewid­met wurde, die Heimat dxs o rtj ro a l bx.

(1476 Meter).

Dem Bergpaar Osser und Arber < licher ein zweites: Rachel und L diese Gipfel, herausgehoben aus f schwellenden Wäldern, bieten umfassende sichten aus die Länder zu ihren Fussen, auf die bayerischen Kreise Oberpfalz und Niederbayern, die Donauebene, Oberösterreich und die Tschechoslowakei.

gehen wir geradeaus an Wechslergeschäften, Kaffeehäusern. Läden und Warenhäusern vor­bei zum Dam und stehen dem cftemallgcn Rat- hause, jetzigen Königspaiast gegenüber. ES ist

tuten manche Sehenswürdigkeit aufzuweisen.

Den Höhepunkt einer Hollandreise bedeutet die Hauptstadt Amsterdam. Don dem in nieder­ländischer Renaissance erbauten Bahnhofsgebäude

Auch Deutschland hat berühmte Gegenden, dis jeder tonnt, die jeder besucht hat, und andere Orte und Landschaften, die bis heute unbekannt und unerkannt geblieben sind

Im Harz, im Thüringermald, im Riesengebirge, im Schwarzwald ist fast jeder deutsche Ferienwan. derer, sind die meisten unserer fremden Gäste ein­mal gewesen. Unter zwanzig Bergsrohen aber hat faum einer den Weg zur waldreichsten deutschen Landschaft, zum Bayerischen Wald, ge­funden.

Der Bayerische Wald ist bis heute nichter- schlossen". Er liegt abseits von allen graften Ber- sehrslinien, an der Peripherie des Landes, ringe teilt in den Grenzwinkel zwischen Donau, Tschecho­slowakei und Oesterreich. Rur bescheidene Klein bahnen, die noch Zeit und Weile haben, fuhren in diese vergessene Welt. Es ist eine stille Welt. Die Dörfer liegen weitab voneinander in Tälern ver­steckt, in den Bodenfalten geborgen. Unverkennbar ist der Hang der Waldleute zur Einsiedelei. Ab- seits von den Straften, am Waldrand, mitten im Walde selbst stehen weltverloren die Bauernhöfe, typische Siedlungen dieses einsiedlerischen Volkes. Es ist noch ganz mit der Ratur verwachsen, die es umgibt, mit dieser herben rauften Bergnatur, die die eigene Herbe und Rauheit ihm aufgedrückt hat. Städtische Siedlungen sind hier wesensfremd. Er- reicht einer der geschlossenen Orte 6000 Einwohner, so erscheint er in diesem Land der Einsamkeit fast als Groftstadt. Die Gewerbe, die hier getrieben wer­den, sind bodenentwachsen wie die Landwirtschaft. Die Holz, und Glasindustrie sind uralte heimische Betätigungen. Die Glasfabriken stehen auch heute noch abseits von den Wegen des Verkehrs auf Waldlichtungen, in Waldtälern. Ueberrefte eines mittelalterlichen patriarchalischen Hüttenidylls.

Die Gasthöfe sind sauber und einfach. Der 5rem denoerkehr ist noch kein Gewerbe. Man geniefti eine schlichte, bodenständige Gastlichkeit. Der Daye rische Wald macht nichts aus sich, ebensowenig wie der Waldbauer, der ihn bewohnt.

Und diese Weltvergessenheit ist es gerade, die den stärksten Eindruck auf den empfänglichen, empfind- samen Reisenden macht. Er fühll sich hier in un­mittelbarer Natur, die sich ihre ursprünglichen Züge unverdorben bewahrt bat. Hier wandelt der Reisende aus Urgestein, das seine heutige geolo­gische Gestalt schon Saftrniillinnen besah, bevor die Alpen aus der Erdrinde barsten. Nur das Wald­kleid, das die Landschaft trägt, ist schmäler und kürzer geworden. Der Ackerbau hat Stücke davon abgerissen. Doch auch heute ist der Wald noch ein einziger wallender Riesenmantel, der von den Schul­lern des Hauptaebirgslammes in weiten galten auf Hügel und Täler niederfällt.

Friedenspalast, an dessen Dau und Ausschmückung die verschiedensten Rationen mitgeholfen haben. Das Seebad Scheven in gen ift der Abglanz des Haag. Die Eleganz der Stadt ist hier an den schönen Strand der Rordsee gerückt. (Sin lautes, wimmelndes Seebad.

Die Heimreife bringt uns über Rotterdam. 3n vielem ähnlich mit Amsterdam, steht es an Droft- artigfeit und Vielseitigkeit des Lebens doch der Hauptstadt nach. Don Bedeutung fuift die end­losen Hasenan lagen, die zu befübrigen man auf einer Hafenrundfahrt Gelegenheit hat. Die Stadt entbehrt des Luxus' und des Überflüssigen Glan- zes. Eie macht den Eindruck solider Tüchtigkeit.

Wer diese Orte besucht hat, hat das Wesent­liche Hollands gesehen. Es ist nicht Zweck einer Reise,alles" zu sehen, sondern das. was man sieht, voll zu erfassen.

Den Bayerischen Wald lernt man am besten ken­nen, wenn man ihn, dem Zug seines chauptkammes folgend, von Nordwest nach Südost durchwandert. Im Norden sind die Städtchen Cham oder Furth die geeignetsten Ausgangspunkte. Beide Orte liegen an der Eisenbaftnstrecke Nürnberg- Prag. Von Cham führt eine Kleinbahn nach Lam, am Fuß des zweihörnigen Osier (etwa 1300 Me­ter), der von hier in zwei Stunden zu ersteigen ist. Wer von Furth her anmarschiert, kann den Weg über den aussichtsreichen Hohen Bogen neh­men, der wie ein schützendes Bollwerk nach Nor­den vorgeschoben ist. Der Osser ist der Schauplatz der volkstümlichsten deutscher Oper! Am Osthang des Berges befindet sich die Wolfsschlucht, wo WebersF r e i s ch ü tz" im Bunde mit dem Teufel seine Freikugeln goft. Der schönste Abstieg führt nach Böhmen zum gröftten See dieses Waldgebietes, zum Schwarzen See und zum I c ii | c l 5 f e c. Das Gebiet um diese beiden tief­ernsten Seen ist Naturschutzgebiet. Tiere und Pslan- zen leben und sterben hier in urtümlicher Freiheit. Hein Fisch wird gefangen, kein Reh gejagt, fein Baum gefällt Von diesen Waldseen steigt man hinab nach Böhmisch- und Bayerisch-Eisenstein. Beide Orte sind als Sommerfrischen beliebt. Hier wie anderswo bietet fid) Gelegenheit, die dem Bayerischen Walde eigentümliche Glasindustrie kennenzulerncn. Die Zahl der alten Waldglashütten verringert sich immer mehr. Sie erliegen der Kon­kurrenz der sächsischen und schlesischen Fabriken mit ihren günstigeren Produktions- und Versandmög­lichkeiten. Die Waldpoesie uralter Glasmacherkunst wird vielleicht schon in wenigen Jahrzehnten für immer verschwunden sein. Don Eisenstein erreicht man in etwa zweieinhalb Stunden den höchsten Berg des Bayerischen Waldes, den Arber

Bei ganz klarem Wetter geiftern am Südhorizont sogar die Alpen auf. Der Rachel (1450 Meter), der in einer seiner Fallen auch einen dusteren See birgt, ist am leichtesten von der Bahn Zwiesel- Grafenau aus zu ersteigen. Der ßufen (1370 Meter), in vierstündiger ftammmanfterung vom Rachel aus zu erreichen, ist von einem chaotischen Gewirr mach- tiger Granitblöcke bedeckt.

Und noch zwei lagmanbcrungcn südlicher, immer über Berg und Wald, liegt der intereffanteftc Gip- fei des ganzen Bayerischen Waldes: der Drei­ses s e l. Auf ihm bricht das Urgestein dieser Ge-

Reisewinke.

Rhcinpfälzcr Heimalwochr im NürnbergerTürcrjahr-.

>inc der letzten graften Veranstaltungen bHl Nürnberger ..Dürers ah res" tovrb die vom 8 MS 10. September in Nürnberg ftattfinbende . Heim«». Woche der Rheinpfälzer" hüben. Wie seinerzeit die ..Oesterreicher Woche", bic ^Oberpfälzee Woche" itnb der .. Fränkische Dichtertag . Io wird auch tac Rheinpfälzer Heimattovch«- die Vedeu- tunq des Nürnberger ,.Dürerja-res" als einer kulturellen Veranstaltung insofern unterstreichen, als das ..Dürcrjahr" damit einen geschloffenen Heberblid über den gesamten bayerischen Aultur­frete vermittelt hat. Die ..Rheinpfälzer Woche welche unter dem Protektorat des bayerischen Inncnmmisters Dr. Stütze! steht und unter an­deren eine Aufführung des Lustspiels ..ßiefelotte von der Pfalz" mit Hermine A 5 rner bn Alten Stadttheatcr sowie die historischen Lürnberger Büttnerränzc bringt, soll nicht nur ein Bekennt- ms der Rhcinpfäher zum deutschen Vaterland« se.n, sondern auch der Pfälzer Bevölkerung zeigen, haft die Bevölkerung im unbesetzten öebtet ihrer in Dankbarkeit und Treue geben ft

Oer Bayerische Wald

Don Joseph Krank.

Wanderfahrten.

EmS Arenberg Shrenbreiistei» Ao b lenz.

Wir fahren mit dem Frühzuge l Sonntagskarte Koblenz) nach der lieblichen Bäderstadt Ems. Don der Lahnbrücke genieften wir ein prächtiges Landschaftsbild. Bor uns erheben sich die steilen Felswände der derlei mit dem Aonforbiaturm als Bekrönung. Zur Linken sehen wir daS schön« Kurhaus, den Kurgarten mit dem Kursaal­gebäude, darüber den Autberg mit der Bismarck­säule, während lahnaufwärts der Wintersberq und lahnabwärts der Walberg das freundliche Bild ablchlieften. Lach Besichttgung der schönen, am Fluss hd) entlang ziehenden Parkanlagen mit dem Kaiserbenfmail, sowie der übrigen Sehens­würdigkeiten wandern wir lahnabwärtS bis Fach­bach und von da hinauf zum Lahnfteroer Hof. wo Erfrischungen zu haben sind. Auch ist es rotfam, dort Erkundigung über die writer« Wan­derftrecke. die nicht markiert ift. einzuziehen. Zu­meist durch Wald gelangen wir in 2'/, Stunden nach dem vielbesuchten Wallfahrtsort Arenberg. auch ..Roter Hahn" genormt mit überaus schönem Blick auf Ehrenbreitstein. Koblenz, das Rhem- und Mofeltal. Sehenswert Fmft die 1893 ge­schaffenen Anlagen, der Kreuzweg mit den k 4 Sta­tionen, der Dewerg und die Erlöserkapelle. Bon Arenberg benutzen wir des großen Autoverkehr« wegen die elektrische Bahn nach Ehrenbreitstern bzw. Koblenz, dessen Hauptsehenswürdigkeften. wie Deutsches Eck und die prächtigen Rhein - anlagen wir vor der Heimfahrt noch besichttgen können.

Weilmünster Dodenrod Ziegenberg Ost» heim.

Wir fahren über Weilburg nach dem anmutig im Weiltalc gelegenen Flecken Weilmünster. Bon hier leiten uns rote Striche fast auf der ganzen Wank>erstrecke. Zunächst durch Stift, später durch prächtige Waldungen geht unser Weg über Dieten- ft auf en, Hasselborn. hinter dem wir di« 'Lahn­strecke GrävenwiesbachWetzlar überschreiten, nach dem hochgelegenen Taunusdörfchen Bodew- rod mit guter Einkehr. Die Zeichen führen uns weiter über Maibach nach Ziegenberg mit seinem hochragenden Schlosse IGoethe-Er-.nnerungen). Zwischen den beiden letzten Orten steht etwas ab­seits ein Interessanter Baum, die Lyra ficht«, bte in Form einer Leier gewachsen ist: ein Wegweiser zeigt uns die Stelle an. Bon Ziegen berg wan­dern wir auf guter Strafte, nunmehr ohne Zeichen, über Langenhain und Fauerbach zum Endziel Ostheim. Dauer der Wanderung sechs Stunden.

Leise in Holland.

Don Walter Mahr

Frühjahr und Sommer ift die geeignetste Zett für eine Reise nach Holland. Dec Charakter des Landes, der in der Hauptsache bvreft Wasser, Wall) unft endlos« Weiden flächen bestimmt ttnrft, kommt erst in der hellen Jahreszeit zur vollen Geltung. Wan vermeide jedenfalls einen Besuch im Winter. Abgesehen davon, ftaft die landschaft­lichen Reize fehlen, wird dr« Besichftgung der Museen unft Bauwerke durch die kurzen unft dunklen Tage sehr beeinträchtigt. Wer wird auch bk Pracht der Hyazinthen-, Rhododendren- und Rosenblüte miffen wollen? Wer will nicht die teil- einfachen. teils sehr eleganten Seebäder in der Saison sehen? Ausserdem besitzt Holland der Lame wird vielfach aus Holz-Land ab­geleitet schöne Waldlandschasri die wenigsten wissen davon Die Umgebung des Haag, Utrechts, sowie der ..Doorn" bei Daarn und der Sparren- walft bei Hilversum und die Wälder in Delder- lanft, Drenth« und Limburg werden sie eines anderen belehren.

Wer das Sanft besucht, dem ist es dringend zu empfehlen, etwas Holländisch zu können Er wird manche Schw erigkriten vermeiden. Bor allem er kann sich über die Eigenart und bic Verhält­nisse des Landes ganz ander- unterrichten als wenn et ber Landessprache unkundig ist. Da eine enge Verwandtschaft mit der deutschen Sprache besteht, dürste das Erlernen de- Holländischen nutzt allzu schwer fallen. Kurzum, eS steigert den Genuss des Reisens, wenn man dic Sprache wenigsten- insoweit beherrlcht. daft man Zei­tungen) öffentliche Anschläge zu lesen vermag.

Der Holländer besitzt eine gewisse Sachlichkeit. Er toirb uns nie au« reiner Liebenswürdigkeit versichern, daft unser Kommen ihn in Entzücken versetze. Vielmehr wird er uns fragen, womit er uns nützen kann und welche Absicht uns ins Land führt. Dann aber wird er es an nichts fehlen lassen, unft für unsere materielle Eri- stenz wird in einem Mafte gesorgt, wie es wohl in Europa einzigartig ift. Ich habe an kleinen Plätzen übernachtet unft war überrascht von der Sauberkeit unft der Fülle der Verpflegung. Die einfache Gaststube war nach Ansicht unserer Wirt-leute nicht gut genug, sondern die Mahl­zeiten toirrber. uns in einem besonders hellen und freundlichen Zimmer serviert. Sie wufttcn kaum, wie sie sich in allem, was Küche und Keller her­gab, überbieten sollten.

Bei dem Eintritt in ein fremdes Land ift der erste Eindruck immer bestimmend. Wcr. au* der örrede Berl n- HannoverOldenzaal anlommcnft, Aufenthalt in dem am breiten Wasser und an hübschem Waldungen gelegenen Deventer nimmt, toirb ferne Enttäuschung eil eben. Roch schöner ge­staltet sich die Einreise von West- oder Süd- deutschland mit dem ersten Aufenthalt m Arn- henn. Diese Stadt ist die beste Einführung für einen weiteren Besuch Hollands Mit den ziegel- gepflafterten, luftigen und breiten Straften, mit der grossen, rein gotischen Eusebiuskivche. mit dem Rathaus und den sich an die Stadt an­schliessenden Dillenorlen und Park« bietet sie den Typ der holländischen Stadt

Don Arnheim östlich gelangen wir nach Utrecht, das reich an Geschichte ist, aber auch dem Fort­schritt der Reuzeit feine Tore geöffnet hat Es heisst' Utrecht ist das holländische Köln. Be­kannt als Heimat des Adriaen Floriftoon Boc­ken-, der als einziger Lieftcrländer auf dem päpstlichen Stuhl 1522 die Reihe der Mediripäpfte xuf kurze Zeit unterbrach, ist es jetzt Hauptsitz ,ber holländischen Iansenisten oder Altkatholiken. Seiner Bedeutung in religiöser Hinsicht gibt der Ruf Utrecht- als Stadt dec Wissenschaft unb des Kunstgewerbes nichts nach. Ferner ist es Eisen- bahn-Verkehrs-Knotenpuntt und Hauptsih inner­holländischen Warenhandels. Zeugen dieser mannigfachen Bedeutung sind der weitberühmte Dom. die Institute der Universität, das mächtige ftinsstöckige Gebäude der Iaacbeurs (Ausstel- lungSgebäude) unb das moderne Verwaltungs­gebäude der niedevländilchen Eisenbahnen. Auch Alt-Utrecht hat dem Liebhaber schöner Architek-

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Waren Sie schon einmal

im Herbst in Westerland?

Sie kennen die Nordsee nicht wenn Sie es versäumten. Der September ist noch ganz sommerlich. Es herrscht voller Kurbetrieb bei billigen Nach­saison - Preisen. Oktober. November haben zumeist wundervolles, warmes, mildes Wetter and Sonnenschein. Wenn die Heide blüht rieht der nordische Mai ein. Bis Ende Ok­tober. Anfang November kann in der See gebadet werden. Das Warro- Badebaus ist ganzjährig in Betrieb.

Wenn der Trubel der Haupt-Kurzeit verrauscht wenn es still und ruhig ge­worden ist dann ut so recht die Zot gekommen für alle jene, denen an Men­schengewühl. an rauschenden Festen, an lauten Vergnügungen nichts liegt.

Gehören Sie zu diesen, so kommen Sie im September. Oktober, NovemberI Eisenbahn und Schiffe verkehren. Bitte, fordern Sie unsere Kwichrifttn.

Stadt. Badeverwaltang Westerland

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Berchtesgadener Land