Aus der Provinziakhauptstadt
Gießen, den 24. Dezember 1928.
Weihnachten.
Kein Dolk der Erde hat in alter Zeit seine Freude über die Geburt des Jesuskindes so sinnvoll zum Ausdruck gebracht, wie dos deutsche Volk. Nach Rom kommen heute noch am ersten Weihnachtstage Hirten aus der Campagna, um die Sackpfeife und die Schalmei auf den Straßen erklingen zu lassen, dort laßt man sogar in den Kirchen Kinder die Kanzel besteigen, damit sie von der gnadenreichen Geburt des heiligen Kindes predigen. Wie leicht wiegen diese Bräuche gegenüber der deutschen Christmette, dem deutschen Christbaum, den Wiegen- liebem, die naive, unverbildete Menschen früher bei uns in den Gotteshäusern an der Krippe gesungen haben. Die deutsche Weihnachtsdichtung der alten Zeit ist voll an Reiz und ursprünglicher Schönheit. Paul Gerhardt versetzt sich in der Christnacht in den 3tall zu Bethlehem und spricht: „Nehmt weg das Stroh, nehmt weg das Heu, ich will mir Blumen holen, daß meines Heilands Lager sei von Rosen und Violen. Mit Tulpen, Nelken, Rosmarin aus frischen Gärten will ich ihn von obcnhcr bestreuen." Unsere Weihnachtsfeiern, namentlich die, die vor und noch dem Feste stattfinden, sind sehr flach und durch ihre ewige Wiederholung sehr geistlos geworden, aber noch immer zehren wir dabei von dem edlen Gute der allen Zeit.
Der Dichter Hermann Hesse schildert einmal, wie ein früherer Loteinschüler zu einem Schlosser in die Lehre kommt. Am ersten Tage seiner Lehrzeit soll er ein Stück Eisen abfeilen: er freut sich, daß die Arbeit so leicht vonstatten geht, als aber der Meister nachsieht, stellt sich heraus, daß der Knabe mir den Rost abgefeilt hot, an das Eisen ist er nicht gekommen. So dringen unendlich viele Menschen am Wcihnochtsfeste nicht zu dem eigentlichen Gegenstände durch: sie bleiben an Aeußerlichkeitcn hängen. Was ist der Kern der Weihnachtsfreudc? Martin Luther hat das in klassischer Weise zum Ausdruck gebracht, wenn er von dem Kinde, das in der Krippe liegt, sagt: „Das em^e Licht geht da herein, gibt der Welt ein' neuen Schein, es leucht' wohl mitten in der Nacht, und uns des Lichtes Kinder macht." Der lebendige, persönliche und ewige Gott hat mit den Menschen einen Heilsplan vor, er will sich mit ihnen verbünden, er will sie an seinem seligen Leben teilnehmen lasten. Jesus ist von Gott dazu ausersehen worden, diese Verbindung herzustellen, in ihm berühren sich Himmel und Erde, Göttliches und Menschliches, „Gott ist Mensch geworden", so haben die alten Dogmatiker gesagt: sie folgten hier dem Worte Luthers: „Der Sohn des Vaters, Gott von Art, efn Gast in der Welt hie ward, und führt uns aus dem Jammertal, macht Erben uns in seinem Saal."
Die Menschen der Gegenwart setzen allerdings dieser Bekundung großen Zweifel entgegen. Sie sagen, daß immer noch großer Jammer in der Welt sei, sie weisen auf die Familientragödien hin, die täglich von der Zeitung gemeldet werden, sie denken an den Jammer in Krankensälen, an die Wohnungsnot und die Erwerbslosigkeit dieser Zeit, sie machen geltend, daß trotz des Wortes „friede auf Erden" immer noch der Krieg mit brutaler Macht durch die Welt gehe und daß das Menschenleben voll ist von bitteren Erfahrungen. Sie ver- gössen nur, dieser Bekundung onzufügen, daß auch Jesus den Jammer der Erde kennengelernt hat, daß er aber in königlicher Freiheit durch alle Not ae- gangen ist, niemals den Frieden der Seele und die Gemeinschaft mit Gott verloren und dadurch ge- ,-eiqt hat, daß alle Trübsal sich in Segen verwandelt, dem Worte des Apostels entsprechend: „Wir Ibissen ober, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge - ,m besten dienen." Ist noch Jammer in der Welt, m herrschen auf ihr noch lange nicht paradiesische Unschuld und Reinheit. Allcrwärts zügellose, ungc- bärdige Söhne, die die Eltern in Armut und Kummer 'bringen: leichtsinnige Töchter, die von dem Weoe der Rechtschaffenheit abweichen: Vater, die die Ihren nicht versorgen, aber als Tyrannen über ihnen walten: eigennützige Mütter, die verschleudern, was der Ehemann mit vieler Muhe erwirbt:
heftiger Streit bei dem engen Beieinanderwohnen der Menschen: rücksichtslose Gewinnsucht. Jesus hat die Sünde nicht aus der Welt geschafft, aber er zeigt den Weg, wie die Menschen von ihr frei werden, er verheißt dem Reumütigen Gnade, er macht aus Sündern Gotteskindcr, er schafft neue Kreaturen, die sich nach einem Leben des Ernstes und der Reinheit sehnen.
Wir haben heute von dem Weltall eine ganz andere Vorstellung als die, die zu der Zeit lebten, da Jesus auf Erden ging. Immer größer, immer gewaltiger haben sich im Laufe der Zeit die Wunder der Schöpfung der Menschheit aufgetan. In klaren Winternächten sehen wir über unserem Scheitel die Sternenbahn, die wir die Milchstraße nennen. Die Astronomen sagen uns, daß es sich hier nicht um kleine Gestirne, sondern um Sonnensysteme handelt, und sie schätzen die Zabl dieser Sonnen auf fünfzig Milliarden. Dabei schweben im Weltall tausend ähnliche, riesenhafte Sternenwelten. Wie klein in dieser Unendlichkeit unser Erdball! Ein Naturforscher hat gesagt, der etwaige Untergang der Erde werde für das Weltall so viel bedeuten, wie der Untergang eines einzigen Apfels für die Apfelkultur der ganzen Erde. Dennoch hat Der Mensch in dem ungeheuren, unendlichen Kosmos Würde und Bedeutung, er stützt sich auf das Wort: „Freuet euch, daß eure Namen geschrieben sind im Himmel." Der dieses Wort gesprochen und es durch sein Leben und Sterben bewahrheitet hat, ist der, dessen Geburtsfest die Christenheit in dunklen, winterlichen Tagen mit Dank und Anbetung feiert. H. B.
Bornotizen
Tageskalender für den 1. Weih- nachtsfeiertag. Stabttheater: „ilnb txre Licht scheinet in der Finsternis". 191/2 bis 22 ilpr. — Verein ehem. 116er Weihnachtsfeier. Casä Leib 8 Uhr. — Gesangverein Harmonie-Gemütlichkeit", Liebigshöhe, 7 LIHr. - M.T.V.: Weih- nachtSfeicr, Turnhalle. 6 2hr. — 3tubcrt(ub Hassia 1906 c. B. „Weihnachtsbescherung", 4 ilf)t nachm. für Kinder, abmds 8 Uhr für die Familie im Bovtshause. — F.G.F. Zusammenkunft mit Familie bei Kam. Sieck, Hammstrahe. — Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: „Looping the Loop". — Astoria-Lichtspiele: „Der gefesselte Polo".
— Tageskalender f ü r den 2. Weih- nachtsfeiertag. Stadttheater: „Pinkepunk', von 14.30 bis 17 il&r; „Liebe und Trompetenblasen". von 19.15 bis 21.45 Ufjr. — Dauerscher Gesangverein e. D.: Weihnachtsfeier im Caf6 Leib, 7.30 Uhr. — Spielvereinigung 1900 e. V.: Fußballspiel gegen „Borussia", Frankfurt, 2 il^r nachmittags. — Radklub „Germania": Weihnachtsfeier im „Bayrischen Hof", ab 4 Llhr. — Gießener Radfahrer-Verein 1835 e. V.: Weihnachtsfeier, im „Hessischen Hof", 8 Uhr. — Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: „Looping the Loop". — Astoria Lichtspiele: „Der gefesselte Polo".
— Stadttheater Gieß en. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: 3n der Gedenkfeier zu Tolstois 100. Geburtstag „ilnö das Licht scheinet in der Finsternis" am ersten Weihnachtsfeiertag. 19.15 Uhr. spielt die Hauptrolle des Rikolaj Iwanowitsch Walter Ebert- Gr a s s 0 w. Es wirken ferner mit die Damen Brack, Fuhrmann, Heß, Jahn, Jüngling, Krah- mer, von Pagendorf, Scherer, die Herren Arzdorf, Bastü. de Castro. Gareis, Gehre, Haeser, Knur. Linkmann, Ritter, Schubert, Seih, Steiner- Kaiser, Tannert, Volck, Wesener. Spielleitung: Oberspielleiter Hans Tannert. Bühnenbilder: Karl Löffler. — Für den 2. Feiertag ist die Operette „Liebe und Trompetenblasen" an- gesetzt. Trotz der zahlreichen Nachfragen wird diese Operette, die in der Besetzung der Erstaufführung herauskommt, nur dieses eine Mal wiederholt. Beginn 19.15 Uhr. — Um auch den auswärtigen Kindern Gelegenheit zu geben, das Weihnachtsmärchen „Pinlepunk" zu besuchen, wird es am zweiten Feiertag 14.30 Uhr bei ermäßigten Preisen gegeben. — Am dritten Feiertag wird ebenfalls „Pinkepunk" aufgeführt, Beginn 15.15 Uhr, ermäßigte Preise, außer Abonnement. — „Und das Licht scheinet in der
Finsternis" wird am Freitag, 28. Dezember, erstmalig wiederholt. Sonntag, 30. Dezember, wird als Fremdenvorstellung zu ermäßigten Preisen „Der Prozeß der Mary Dugan" aufgeführt. Zu Sylvester kommt in aparter Reuinszenierung mit der Musik von Hugo Hirsch der beliebte Schwank „Charleys Tante" heraus. Spielleitung: Rudolf Goll.
— Der Goethe-Bund hat, wie man uns schreibt, für seinen am kommenden Samstag stattfindenden literarischen Gesellschaftsabend die be- huinte Vortragskünstlerin Resi Langer mit einem originellen Vortragsprogramm gewonnen. — Die Künstlerin bringt unter dem Titel: „Geist — Witz — Humor" eine Chansonsrevue. Diese einzigartige Veranstaltung dürfte sicherlich stärktes Interesse finden. (Siehe heutige Anzeige.)
** Oberhessens Vertretung im Landeseisenbahnrat Frankfurt a. M. Die Industrie- und Handelskammer Gießen wählte in ihrer jüngsten Sitzung zum Vertreter der Kammer im Landescisenbahnrat Frankfurt a. M. für die Jahve 1929 dis 1931 den Kommerzienrat Ramspeck (Alsieldi. Als weiterer Vertreter Oberhesscns ist schon seit 3obren der Syndikus der Industrie- und Handelskammer Friedberg. Rotar Stahl (Bad Rauheim), Mitglied des Landeseisenbahnrates.
"• Ehrenmitglied der Industrie- und Handelskammer Gießen. In Würdigung und Anerkennung der großen Verdienste, die sich der mit Ablauf dieses Jahres aus Gesundheitsrücksichten aus der Industrie- und Handelskammer ausscheidende Kommerzienrat Grünewald, Alsfeld, während seiner 29iährigen Zugehörigkeit zur Kammer als deren Mitglied und seit 1909 als deren stellvertretender Vorsitzender erworben hat, wurde ihm durch einstimmigen Beschluß der Vollversammlung der Kammer die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
" Der ©otbene (Sonntag. 3m Gegensatz zu dem Kupfernen und Silbernen hatte der gestrige Goldene Sonntag in unserer Stadt ein ruhigeres Gepräge. Zwar war der Verkehr in den Läden am gestrigen Tage wieder recht lebhaft, allein er reichte nicht an den Umfang des Verkehrsbetriebes heran, den man an den beiden vorhergehenden Sonntagen bemerken konnte. Die planmäßigen Züge der Reichsbahn waren gut beseht, aber eine Verstärkung des Wagenparkes war nicht erforderlich. Durch diese Erscheinung wird bewiesen, daß die Werbewoche „Gießen im Licht" in der Tat eine außerordentliche Anziehungskraft auf das kaufende Publikum aus- geübt hat.
*’ Erne n nun a. Studienrat Prof. Dr. Rich. Trapp an der hiesigen Oberrxalschule wurde zum Oberstudienrat ernannt.
** Die Museen sind am 1. und 2. WeihnachtS' feiertag zwischen 11 und 1 Uhr bei kleinen Eintrittspreisen geöffnet. Die Räume sind erwärmt.
** Anlagenkonzert findet morgen, ersten Weihnachtsfeiertag, 11 Uhr am Liebigoenkmal durch das Musikkorps des 1. (Hess.) Grenadier- Bataillons, 15. Jnf.-Regt., unter Leitung von Obermusikmeister L ö b e r statt (nur bei guter Witterung). Vortragsfolge: 1. „O du fröhliche, 0 du selige", 2. Chor der Friedensboten aus der Oper: „Rienzi" (der letzte der Tribunen) von R. Wagner. 3. Marsch und Chor aus „Judas Maccabäus" von Fr. Händel. 4. Solveigs Lied aus der „Peer-Gynt- Suite Nr. 2 von E. Grieg. 5. Große Fantasie aus der Oper „Undine" von A. Lortzing.
** Frühere Auszahlung des Heere s- renten und der Unfall - und Invaliden- bezüge für Januar 1 9 2 9. Um den Empfängern von Militärversorgungsgebührnissen, Unfallentschädigungen und Jnvalidenbezügen wieder Gelegenheit zu geben, die Beträge für Januar 1929 bereits im Dezember abzuheben, wird mit der Auszahlung der Militärversorgnungsgebührnifse bereits am 27. Dezember und der Unfall- und In- validenbezüge bereits am 29. Dezember begonnen.
** Stadttheaterabonnement. Im heutigen Anzeigenteil ist. eine Bekanntmachung über die Einlösung des 4. Abschnitts des Stadttheoterabonne-
mente enthalten. Interessenten feiert auf die Be-
kanntmachung besonders hingewiesen.
“ Eine öffentliche S t e ue r in ah n u ng erläßt die Stadtkasse Gießen im heutigen Anzeigenteil. worauf auch an dieser Stelle hingewiesen sei.
(Weitere Lokalnachrichten im 3. Blatt.)
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. Sperrholz ist ein veredeltes Holz, das in Form von Tafeln in der gesamten Holzindustrie Verwendung findet wie Vlechtafeln in der Eisenindustrie. Sperrholz besitzt alle Vorzüge des Dollholzes, wie rasche Lieferung, leichte Bearbeitung, schönes Aussehen und geringe Wärmeleitung. Es vermeidet aber dessen Nachteile, nämlich Quellen und Schwinden und das dadurch hervorgerufene Reihen und Werfen. Es gibt dem Holz quer zur Faser die gleiche hervorragende Festigkeit, die es in der Längsrichtung besitzt und kann daher auch in viel größeren Breiten und geringeren Stärken verwendet werden als das Vollholz. 9258v.
Infolge dieser bedeutenden Vorzüge hat das Sperrholz in sämtlichen Zweigen der Holzindustrie immer mehr Eingang gefunden.
Voraussetzung für die Bewährung des Sperrholzes ist, daß es in erstklassigen Spezialfabriken hergestellt wird. — Rur als zuverlässig bewährte Fabrikate auf den Markt zu bringen, war von jeher das Geschäftsprinzip der bestens eingeführten Firma L. Meinhold & Eo., Frankfurt a. M., Falkengasse 5, auf deren Anzeige in der heutigen Rümmer verwiesen wird.
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mann Louis Marcus ernannt. Gießen, den 24. Dezember 1928.
Bekanntmachung
Stadttheatcr-Abomicment.
Einladung
zur Lrgänzungswahl des Vorstandes der Israelitischen Relig'.onsgemeinde Gießen.
Es wird zur Kenntnis der Interessenten gebracht, daß in Gemäßheit der Bestimmungen der Wahlordnung für die Wahl des Vorstandes der Israelitischen Religionsgemeinde Gießen vom 4. August 1871 infolge Ablaufs der Wahlzeit des Mit- güedes Herrn Kaufmann Adolf Baer eine Ergänzungswahl notwendig geworden ist, und daß diese Wahl 112800
Sonntag, den 30. Dezember 1928 im Sitzungssaal des Gemeindehauses in der Lonystraße, dahier, stattfinden soll.
Alle nach 8 2 und 6 der Wahlordnung
Gesucht für Ostern oder früher Lehrling mit guter Schulbildung. Befreiung von der Fortbildungsschule Bedingung.
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Die Einlösung des vierten Abschnitts der Abonnements für Dienstag, Mittwoch und Freitag hat von Donnerstag, den 27. Dezember, an in den üblichen Kassen- stunden an der Theaterkasse — Johannes, straße 3 — zu erfolgen. „n.2^L
Die zu zahlende vierte Rate betragt für: Proszeniumsloge, Rangloge, RM.
1. Rang (Reihe 1 und 2)
Logen-Rückplatz, l.Rang (Reihe 3 und 4), Sperrsitz (Reihe 1 bis 11)
Sperrsitz (Reihe 12 bis 14), l.Rang (Reihe 5 und 6)
Sperrsitz (Reihe 15 bis 18), 2. Rang
Oeffsntiiche Mahnung.
Das vierte Ziel der vorläufigen Gemeinde-, Kreis- und Provinzialumlagen einschließlich der vorläufigen Sonder- gebäudesteuer für das Rechnungsjahr 1928 wird hiermit zur Zahlung bis spätestens 3. Januar 1929 einschließlich gemahnt.
Nach Ablauf dieser Frist werden die Rückstände auf Kosten der Schuldner zwangsweise eingezogen.
Außerdem sind bei Zahlungen nach dem 5. Dezember 1928 Verzugszinsen zu entrichten. 11257C
Gießen, den 24. Dezember 1928.
Stadtkasse Gießen.
Berow ößü Bünatöeiiea.
Auf Grund der Reichsverdingungsord- nung sollen die Glaserarbeiten für den Neubau eines Jsolierhauses für die Medizinische Klinik zu Gießen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden.
Di« Verdingungsunterlagen und Zeichnungen liegen auf unserem Zweigbureau in der Hautklinik, Sockelgeschoß, Zimmer 36, in der Zeit von 11 bis 1 Uhr vormittags, zur Einsicht offen. Angebotsvordrucke werden, solange der Vorrat reicht, dort abgegeben. 11245V
Angebote sind verschlossen, mit entspre- chender Aufschrift versehen, postfrei bis zum Eröffnungstermin, Montag, dem 7. Januar 1929, vormittags 11 Uhr, bei oorbeschriebener Zweigstelle einzureichen.
Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 27. Dezember 1928.
Hessisches Hochbauamt Gießen.
3. 23.: Kuhlmann.
Keeeerr
mit vornehmer Gesinnung und in gesicherter Position, die sich nach einem uneigennützigen, geistig vorwärts strebenden Freundeskreis lehnen, tit Gelegenheit geboten, einem Bunde, der über die ganze Welt verbreitet ist, betzutreten. Alter nicht unter 30 Jahren. Schriftliche Anfr. unter 11261V an den Gieß. Anz.
zum 10. Januar 1929 an uns einreichen. Nähere Auskunft wird durch das Forstamt erteilt. Fernruf Nr. 15 Amt Greben-
(Reihe 1)
2. Rang (Reihe 2 und 3)
2. Rang (Reihe 4 und 5)
Nach Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. 37210 „Mfe des Stadttheaters Gießen" erfolgt Uebersendung der Abonnementskarten.
Gießen, den 22. Dezember 1928.
Der Oberbürgermeister.
— ____y o ,_______ j Oberhessen verkauft freihändig zu den für
Stimmberechtigten werden zu dieser Wahl ( den Holzoerkauf aus hessischen Staats- mit dem Bemerken eingeladen, daß die ■ Waldungen geltenden Bedingungen 1000 Abstimmung in den Stunden von 10 bis Raummeter Buchenbrennscheiter 1. Klasse 13 Uhr stattfindet. in fünf Losen zu je 200 Raummeter.
Zum Wahlkommissar wurde Herr Kans- Interessenten wollen ihre Angebote bis
Der Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde Gießen.
Louis Marcus
Centralboden>
eeiamt-Dediunß QM. 403 201 ooo Oexamtümlaul ., 396118000
preußische EöNfflff-Bodeukredii-
Aktiengesellschaft
Zeichnung auf 1OOOOOOO GM.
8% Central-Golöpsandbriefe v. 3-1928
- Apr.-Okt.-Zinsen -
Kündigung frühestens zum 1. Oktober 1934 zulässig.
Oie Zeichnung findet statt:
/ vom 18. bis 31. Dezember 1928
während der üblichen Geschäftsstunden, früherer Schluß Vorbehalten, in Berlin bei der Kaffe der Gesellschaft,
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in Gießen bei der Direktion der Oisconto-Gesellschast Filiale Gießen
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