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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

23 10 j 24 10 | 23 10.

1.925

11,9

150,5

146,25

Banknoten.

Dividende an. Reichsbankdiskont 7

, Lombardzlnsftih 3 Prozent.

Die hinter den Papieren ongetührlen Ziffern geben die Höhe der zuletzt

50,85 15.1

4H

8

. 6

10

6

10

10

12

11

12

10 io

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8777

50,9

15,25

Schluß Kur,

147,25

140

287,75 ih4

290,5

luG,75

168,5

184,25 290 lu7

162,5

168,75

134

298,5

3,9

26,6

25,75

12.2

12,25

12.25

23,75

87,2 1

50,8

15,1

90

75.9

8®; £>ut)drt (Stlenxiijn äutii«:g.ümerlfa Batet Sueia.-äuDam. Tamvllch.

Otia Samufid)lff SbiOtrdicbet Lloyd . . evj Dtutldje tireDltanfL . 8k<tt Bankverein ÖbtSnet 6on6elegclelt|d). . tioctetj- unv Pnvat-Bank Cbltrft u. Nattonalbanl CbtJidy Bank Cnftntj.(J)elell)diafl Lnt.. tftrta-a tt Bank . . Cith »-utidie (Uebüfcani . Jtollbinl .......

.....

151,25

185^5

148

1 >5,25 140,23 489,5 184.4

490

167

162,25 lo8,75

207,5

134,13

297,25

1.85

11.9

12,8

11.75

9.25

23,5

150,5 .

183

147.25

135.25

288

184,7a 290

167

162

168,5

207,5

133,5

296,75

50,9 15

Kunst und Wissenschaft.

Walter von Molo:

Präsident der Tichterakademie.

Wie aus Berlin gemeldet wird, wurde bet der am Dienstag vorgenommenen Präsidenten­wahl der Sektion für Dichtkunst an der Preussi- schen Akademie der Künste Walter v. Molo zum Vorsitzenden, Ludwig Fulda zum stell­vertretenden Vorsitzenden gewählt.

5t:. Vis Halbzeit führte Wieseck 2:1. Karz nici) Seitenwechsel glich Giessen aus. Nun er- Oht< der Halbrechte der Gäste das Resultat QU' 3: 2. Dann kam Giessen zum Ausgleich und Mhrungstor. Wohl hatte Wieseck Gelegenheit,

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^raiihturt a. M | Berlin

Iminen; das Spiel wickelte sich nur noch in ihrer chi.'fte ab. Die Licher Mannschaft verdient "~

lose Bild. Die Neui)orker Effektenbörse hatte gestern zwar wieder sehr feste Tendenz, die ameri­kanischen Wahlen rücken aber immer näher, und man befürchtet, dass dann drüben ein Umschwung der Tendenz Eintreten könnte, so dass Hemmungen von dieser Seite unverkennbar sind. Die Diskonto- Gesellschaft hatte ein befriedigendes Altjahresergeb­nis ,xur Veröffentlichung gebracht, ohne dass dies irgendwie auf die Bewegung der Bankaktien Ein­fluß haben konnte. Die Ultimovorbereitungen kom­men in Gang; obwohl der Reportgeldsatz erst mor- aen von den Banken festgesetzt wird, war heute schon inoffiziell erster Schiebungstag, und man konnte beobachten, daß die Nachfrage nach Geld nicht groß ist. Es sind außerordentlich viel Engage­ments im Verlaufe des Monats glattgestellt wor­den, so daß ein Angebot in Reportgeld bestehen dürfte, und man im Zusammenhang hiermit sicher mit einer Erhöhung des Satzes, wenn auch nur um 0,25 v. H., rechnen muß. Zu den ersten Notierun­gen kam Prämienware heraus. Obwohl das Ange­bot als wieder nur klein zu bezeichnen war, bröckel­ten die Kurse, da so gut wie jar keine Nachfrage aus dem Auslande und der Spekulation bestand, auf fast allen Märkten um 1 bis 2 v. f). ab. Dar­über hinaus lagen Reichsbank, Schubert L-Saher, Ehade-Aktien und Bemberg bis 5 v. H. gedrückt, wahrend Buderus, Salzdetfurth und Glanzstoff durch relativ feste Haltung auffielen. Deutsche An­leihen eher schwächer. Ausländer uneinheitlich. Bos­nier bis 1 v. H. niedriger. Auch Türken, Mexikaner und Rumänen zur Schwäche neigend, dagegen Rus­sen auf dje Gründung eines internationalen Komi­tees zum Schutze der Inhaber der russischen An­leihen, wie schon in den letzten Tagen, lebhafter und fester. Der Geldmarkt hatte unveränderte Satze und war besonders für Tagesgeld recht rege. Auf dos bereits erwähnte Ueberangebot an Reportgeld hin wurde es im Verlaufe bei lebhafterem Geschäft auf Deckungen fester. Kaliwerte gewonnen bis zu 3 v. $)., Siemens lagen 2,5 v. H. über Anfang. Glanz­stoff und Bemberg waren wahrscheinlich im Zu- sammenhang mit der internationalen Festigkeit der Kunstieidenwerte um 4 bis 6 v. H. gebessert, und auch sonst bewegten sich die Steigerungen im Roh­men von 1 bis 2 v. S). Als lebhafter lind u. a. der Elektromarkt, Mansfelder Bergbau, Oberfchlefifche Koks zu nennen. Später konnten sich zwar die Kurse auf dieser erhöhten Basis behaupten, das Ge­schäft wurde aber wieder geringer.

Frankfurter wcrreivebörse

F ra n k fu rt a. M., 24. Oktober. Der Frankfur­ter Produktenmarkt verkehrte auch heute wieder in ruhiger Haltung. Trotz der höheren Auslandnotie­rungen blieb das Geschäft nach wie vor klein. Um­sätze kamen nur in geringem Umfange zustande. Die Preise blieben jedoch gut behauptet. Es wurden notiert: Weizen 23.50 bis 23,65; Roggen 22,50 bis 22,75; Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 25,50; Hafer, inländischer, 23,25 bis 23,50; Mais (gelb) für Futterzwecke 21,50 bis 21,75; Weizenmehl, süd­deutsches, Spezial 0 33,75 bis 34,25; Rogaenmehl 30,25 bis 31; Weizenkleie 14 bis 14,10; Roggen- tleie 14,50 Mark. Tendenz: ruhig.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 23. Oft. Die Umsahtätigkeit an der Produktenbörse hielt sich auch heute in verhält­nismässig engen Grenzen, wofür einerseits die Zurückhaltung der Mühlen angesichts des sehr schleppenden Mehlabsahes massgebend war, an­dererseits hat sich das Jnlandangebot von Wei­zen, auf den sich das Interesse in der Hauptsache konzentriert, noch nicht wesentlich vergrößert. Zur Erfüllung eingegangener Exportabschlüsse wurden für deutschen Weizen in Stettin gestrige Preise angelegt, während die Jnlandmühlen aus dem oben angeführten Grunde 1 bis 1,50 Mark weni­ger boten, ohne jedoch auf diesem Preisniveau ausreichend Material erwerben zu können. Rog­gen ist stärker angeboten und zu Sxportzwecken nur vereinzelt gefragt. Die Jnlandmühlen sind mit Anschaffungen zurückhaltend, so dass die Preise gegen gestern um 1 bis 2 Mark nachgeben muhten. Der Lieferungsmarkt lag für Brot­getreide schwach, Roggen und Weizen verloren bis zu 1,50 Mark. Die heute besichtigten 90 Ton­nen Roggen und 30 Tonnen W^zen wurden für kontraktlich lieferbar erklärt. Mehle haben auch bei vereinzelt ermässigten Forderungen weiter sehr schwieriges Geschäft.

verhalfen so der Platzmannschaft zum glücklichen ©reg. Eckenverhältnis 5: 8.

Heuchelheim 1 Raunheim I 2:1.

Raunhei:., war in Heuchelheim zu Gast und musste sich d.rt abermals eine knappe Riederlage gefallen la e r. Halbzeit 0:0.

Alsfeld l Wetzlar l 2:2.

Dass dieses Tressen in Als.eld unentschieden ausgehen würde, hatte niemand erwartet. Wetzlar bot, völlig umgestellt, in seinen letzten diesjähci- aen. Serienspiel sein bestes Spiel. Rur der Um- stand, dass der Unparteiische au-biie; und dafür ein Alsseteer Dereinsangehöriger cinsprang, der wohl den Willen hatte, aber nicht fähig war, das Spiel zu leiten, versagte es ihm, als Sieger den Platz zu Verlusten.

Grohen-Lindcn I Burkhardsfelden! 3:0.

Dieses Tres en land in Grossen Linden statt; es sollte das ent'cheidende Spiel um die Füh­rung in der Ortsgruppe werden. Rach flottem Spiel ging es mit 1:0 für Grossen-Linden in die Pause. Rach Seitenwech'el drängten die Gäste merklich, doch ohne Erfolg. Allmählich kamen die Einheimischen weder auf und konnten bis Schluss das Resultat auf 3: 0 erhöhen.

Die übrigen Spiele.

Rodheims 1. Mannschaft gelang es nach schönem Spiel, die erste Mannschaft Rieder- g i r m e s 2:1 zu schlagen.

Heuchelheim II. siegte über die neu er­standene 1. Elf Allendorfs leicht mit 2:0.

Klein - Lindens Jugend fertigte ebenso leicht ihren Gast, die Jugend G r ü n b e r g s, mit 7:1 ab.

Auch Heuchelheims Jugend schickte die Rachbarjugend von K i n z e n b a ch mit einer 7:0- Riederlage nach Hause.

Roch besser machte es die Jugend Wiesccks, indem sie ihren Gast, die Jugend Leuns, mit einer 13:0-Riederlage abfertigte.

Gießener Tennisklub 1922.

In der Mitte des Oktobers hat die Sommer­saison im Tennissport ihr Ende erreicht. Wirft man einen kurzen Rückblick auf die Leistungen des Klubs während des letzten Jahres, so kann man erfreulicherweise feststellen, dass sich das Riveau der Spielstäcke abermals wesentlich ge­hoben hat. Richt so sehr kommt das in den Er­gebnissen der Klubwettkämpfe zum Ausdruck, da Giessen oft und mit Absicht kombinierte und zweite Mannschaften gegen auswä.tige erste ins Treffen schickte, sondern die Erfolge Giessener Klubmitglieder auf grössten internationalen Tur­nieren zeigen erst recht die geleistete Arbeit und das Weiterlommen des Klubs. Folgende Siege wurden errungen:

Internationales Tennisturnier Frankfurt a. M.: Herren-Einzel B K. Werner 1. Preis, W. Kirchner 2. Pr.; Herren-Doppel B K. Wer­ner l.Pr., W. Kirchner 3. Pr.

Akademische Tennis-Meisterschaften Frankfurt am Main: Herren-Eintel W. Kirchner 2. Pr., Herren-Doppel W. Kirchner l.Pr.

Internationales Tennisturnier Bad-Rauheirn: Herren-Doppel B 1 Ro l l 3. Pr., Mired B Frl. DeTg 3.Pr., W. Kirchner 3.Pr., W. Roll 3. Pr.

Internationales Tennisturnier Bad Homburg: Herren-Doppel B W. Kirchner 3.Pr., G. Ha­mann 3. Pr.

Erstes Lahnturnier, Limburg: Herren-Einzel W. K i r ch n e r 1. Pr., W. Roll 2. Pr.; Herren- Doppel W. Roll l.Pr.. E. Hamann l.Pr.; Mixed E. H a m a n n 2. Pr.

Diesen sechs ersten, vier zweiten und sieben dritten Preisen in Turnieren stehen sechs gewon­nene Klubwettkämpfe zur Seite; fünf wurden ver­loren, wobei zu beachten ist, dass zweimal Giesse­ner kombinierte Mannschaften und viermal zweite Mannschaften gegen erste Besetzungen auswärti­ger Klubs antraten. Die Gesamtpunktzahl lautet 109:98 für Giessen.

Frühzeitig, fast ohne Trainingsunterbrechung, konnte in diesem Jahr das Hallentennis in der Dolköhalle ausgenommen werden. An zweimal vier Stunden in der Woche ist allen Mitgliedern Gelegenheit geboten, den weissen Sport auch im Winter auszuüben und ihre Form mindestens zu erhalten. Die bereits in diesem Herbst fertig- gestellte Reuanlage von zwei weiteren Turnier­plätzen schufst neue Trainingsmög'ichkeiten In der nächsten Saison und lässt, zusammen mit dem vorhergegangenen Hallentraining, das Beste für das nächste Jahr erhoffen. Ty.

Neuer Sieg Rademachers in Japan.

Bei einem von dem BlattAsahi" am Sonfftag in Osaka veranstalteten Schwimmfest startete der deutsche Meisterschwimmer Erich Rademacher in einem 400-Meter-Drustschwimmen, das er in 6:30 sicher gewann.

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kn kann. ^lin.

Steffen mit 1:0. Die Platzmannschaft war von Anfang bis Ende des Spiels klar überlegen, nie jedoch ihre Ueberlegenheit in zählbaren Irfolgen zum Ausdruck bringen zu können.

Fußball in Lollar.

5 orfabteilung der Turner Lollar I Spo. 1920 Heuchelheim I 4:2 (3:1).

Ihrem stärksten Widersacher konnte Lollars ||f am Sonntag eine einwandfreie 4:2-Rieder- L]c beibringen. Heuchelheim trat nur mit zehn Dann an doch war auch Lollar gezwungen, ssech Verletzung des rechten Läufers grössten- mit zehn Mann zu spielen. Beide Mann- Kasten waren gleichwertig, mit Ausnahme des -aflesturmes. der sich nicht finden konnte. Als Liier des Spieles, das manchmal den Stempel n es Lokaltreffens trug, amtierte Herr Löcher, 1. j D. Giessen, in zufriedenstellender Weise.

Fußballclub 1926 Großen-Buseck.

Trotz der Ricderschläge an den vorhergegange- »n Tagen konnte am Sonntag das Spiel gegen li-der-Weisel ohne Beeinflussung durch die Do- iuderhältnisse ausgetragen werden. Die Platz- iwrinschaft siegte überlegen mit 7:2 Toren. Die k.sie, die in neuer Ausstellung angetreten waren, luiccten ein eifriges Spiel. Rach ungefähr zehn turnten Dauer gelang es dem Linksaussen- Hrrmer, durch Alleingang das erste Tor für 2eder-Weisel zu erringen, kurz darauf folgte ikß zweite Tor für die Gäste. Kurz vor Schluss ihr ersten Hälfte war das Spiel zugunsten der Puymannschaft auf 3:2 Tore entschieden. Rach ihr Pause stand das Spiel ganz auf Seite von tzo^en-Buseck, nach kurzen Abständen erhöhte sch die Riederlage auf 7:2 Tore.

Steinbach IOaubringenH 6:l(4:0)

QIm Sonntag trafen sich diese Mannschaften gint fälligen Derbandsspiel. Der Platz, der durch 8m vorher niedergegangenen Regen stark auf- §r»eicht war, lieh ein einhei liches Spiel nicht Mstande kommen. Bei Steinbach, das gleich mächtig Ir.Legte, wollte es erst im Sturm nicht klappen. Tit4:0 ging es in die Halbzeit. Rach der Pause H:ilte Daubringen das Resultat verbessern, was ih> auch durch Erringen des Ehrentores gelang. -&ö'ßd> die Steinbacher Stürmer erzielten noch zdci weitere Tore.

A. f. K Lich.

D-ic 1.Mannschaft von Daubringen weilte ft Lich und erlitt eine 6:2-Riederlage. Wenn Tmbringen in der ersten Hälfte das Spiel noch enigermahen offen halten konnte, so klappte die 'Tümschaft in der letzten Hälfte vollständig zu-

sGg die tz-

.."app> slndit aber k|n( ml» Platz.

± Wi|t oorZ sie für die

.^"Uichen Vorteil be- A °*nn au4 noch Mm Stege seine Punkte m VQUi Krocht zu äJ.Ml W Tiani- der TerbanbsIpWe

3 "bürget Spiels. WL $ sanglich die ri. iltierenbe Schwäche hegens 5) Steigerung des lempos '8 Mtgetrügenoi Angrissen «rrumpein. Liese sand sich nicht zusammen, und konnte ig Minuten nur unter Aus. der Ueberleyn^eil tzrohn- « auch etwa nach einer jelang, mit 1:0 in Fühlung miochle S. f. B. sein Spiel 'agoerljäifniilen amu passe, meijmenb beflet. Noch wr is-leich enltfLHadi he in nvchrnai \toxt aus sq batt) daraus göiulich ob, .5 zu sehr verausgabt hatte, r prächtigen Form auf unb seine Hälfte ein. Trotz ich ante dieser nicht verhindern. iol einschoß und bei meniaei Resultat noch hätte erhöhen ht darf man unter Berück- gen Umstände mit der @e- chast zufrieden sein.

hatte in der Zweiten inen gleichwertigen Segnet -nern Spiel, in dem. sie sich -ffer zeigte, gewann sie hoch schäft unterlag in Leih' jten mit 2:4. Lhre ^irder- Ausbleiben zweier Spieler ne vorherige Absage de« |o ihre Mannschaft in, ar 'echnisch bchr, näßige Unterlegenbeli bamü

Wk'rtschasi.

I^inder nwrkt in Gießen.

Auf dem gestrigen Rindermarkt in Giessen waren 087 totütf Großvieh unb 192 Kälber zum Verkauf aufgetrieben. Der Handel war flau, es verblieb etwas Uebcrftand. Man bezahlte für Kühe erster Qualität 500 bis 600 Mart. Kühe zweiter Qualität 300 bis 400 Mark, Kühe dritter Dualität 150 bis 250 Mark; Rinder ein- bis zweijährig, 100 bis 200 Mark; Kalber je Pfund Lebendgewicht 55 bis 65 Pfennig.

* D ie hessischen Kreditgenossen­schaften Anfang September. Die Ar­beitsgemeinschaft der Hessischen Kreditgenossen­schaften (Richtung Schulze-Delitzsch) in Darmstadt gibt die Zweimonatsbilanzen der ihr angehören- ken Genossenschaften bekannt. Die Bilanzsumme stieg bis Anfang September auf 65,8 Mill. Mk. gegen 62,9 Mill. Mk. Anfang August. Die Spar­einlagen zeigen wieder eine starke Zunahme (rund l3/i Mill. Mk.); Anfang September waren etwa 32 Mill. Mk. auf Sparkonto eingezahlk. Auch die Einlagen in laufender Rechnung erhöhten sich um etwa 1/2 Mill. Mk. Tie überwiegend an Mit­glieder ausgelieh^nen Gelder erfuhren eine Stei­gerung um etwa 21/1 Mill. Mk., nämlich von 45,8 aus 48 Mill. Mk. Dazu kommen 10 Mill. Mk. Wechselbestand, während für rund 4 Mill. Mk. Wechsel weiterbegeben waren.

* D i e steuerliche Behandlung von Auslandanleihen. Wie WTB.-Handels- dienst erfährt, hat Ende September im Reichs­finanzministerium eine Beratung stattgefunden, in der die steuerliche Begünstigung von Ausland­anleihen Gegenstand der Verhandlungen war. Hierbei kam u. a. auch die Frage der Ausland­anleihe der Frankfurter Gasgesellschaft zur Sprache. Einstimmig war man der Ansicht, dass die Art und Weise, in der der hauptsächlichste Anteil des Anleiheerlöses verbraucht worden sei, nicht gebilligt werden könne. (Es handelt sich hierbei um den gemeinsam mit der Stadt Köln vorgenommenen Anlauf der Kohlenfelder.) Die massgebenden Stellen erklärten, eine Anleihe, die im wesentlichen für den Uebergang von Kohlenfeldern von einer Hand in die andere ge­dient habe, nicht für geeignet, um ihr die übliche steuerliche Degünsttgung zu gewähren.

' Disconto-Gesellschaft. In der Auf- sichtsratssihung der Disconto-Gesellschaft berich­teten die Geschäftsinhaber, dass die Bilanz für das erste Halbjahr ein befriedigendes Ergebnis gezeitigt habe und der Geschäftsgang auch im weiteren Verlauf des Jahres eine lebhafte Stei­gerung aufweise.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M.. 2t. Oktober. Tendenz be­hauptet. An der heutt.".en Börse blieb die Umsahtätigkeit im allgemeinen wieder ge­ring, bei weiterem Fehlen von Pub.ikurn und Ausland. Im Zusammenhang mit dem noch voll­kommen unklaren Ausgang des Lohnkonfliktes in d:r Eisenindustrie war eine gewi'se Unsicher­heit wieder nicht zu vertermen. Ungünstig wirk­ten auch unbestimmte Rachrichten von einem Scheitern des südslawischen S ahlverein-Auf- trages. Rach den le''ttägigen Kar'rückg"ingen be­kundete die Speku'alion jedoch auf einigen Markt­gebieten Deckungsn izung, so dass die ersten Kurse gegen die gestrige Abendbörse im aNgemeinen etwa behauptet waren. Ueberwiegend etwas fester eröffneten die Elekttowerte, von denen AEG., Bergmann, Ges^ürel, Dchuckert und Sie­mens bis 1 Proz. gewannen. J.-G.-Farben auf Deckungskäuse leicht erholt. Dis 1 Proz. beteiligt waren außerdem K öckner. Mansfe der Bergbau, Rütgerswerte, Metallgefcltschaft und Karstadt. Leicht abgeschwächt waren dagegen Adlerwerke und Wayss & Frehtag. Danken eröffneten knapp behauptet. Deutsche Linoleum waren angeboten und 3 Prozent schwächer. Rach den ersten Ro­tterungen verstärkten sich die Deckungskäufe, und die Haltung wurde allgemein freundlicher. J.-G.» Farben waren bevorzugt und erneut 1,25 Prozent erhöht. Deutsche Anleihen nicht ganz behauptet. Ausländische Renten ftiU. Im Freiverlehr Russen weiter gefragt. 2m Verlaufe nahm die alte Lustlosigkeit wieder überhand. Umsätze kamen nur noch vereinzelt zustande. Kaliwrrte lagen mehrere Prozent fester. Der Geldmarkt war weiter erleichtert. Tagesgrld zu 4,5 Prozent stark angeboten. Devisen waren etwas befestigt. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1963, gegen Pfund 20,36, gegen London-Kabel 4,8502, gegen Paris 124,1950, gegen Mailand 92,60, Madrid 30,12, gegen Holland 12,0980.

Berliner Börse.

Berlin, 24. Oktober. Auch der Beginn der heu­tigen Börse bot das schon seit Tagen übliche l u st -

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

8 Giessen l Dockenheim I 1:6.

Liessen hatte am Sonntag zum ersten Spiel in Lu Rachrunde der Kreisklasse Docken-

I zu Gast. Die Gäste traten mit einer aus- Ml ichenen Elf an. Wohl zeigte Giessen diesmal ehe bessere Leistung als am Dorsvnntag, doch Dichte es auch jetzt noch nicht an das heran, 1K6 man von einer Kceisklassemannschaft er* Uiiten darf. Dockenheim war von Anfang an «Idas überlegen. Dis Halbzett gelang es den « ir »?n» zwei Tore vorzutegen, denen Giessen Mts entgegensetzen konnte. Rach Seitenwechsel itddie sich die Ueberlegeichett der Gäste mehr iirb mehr aus. Giessen glaubte nun an jeder Ent- Mdung des Unparteiischen Krittt üben au muffen und schädigte so den Spielverlauf mehr mrb mehr. Viermal noch muhte der Hüter der C.nfjeimifdten das Leder aus dem Reh holen, es kurz vor Schluss dem Halblinken Giessens jp.ajig, wenigstens das Ehrentor für seine QUann- fädil zu erreichen.

Giessen Ib Wieseck l 4:3.

Wieseck, bas mit reichlichem und unfähigem tzilah antreten musste, bot am Sonntag eine Stiftung, die von einem Anfänger nicht zu über- streifen war. Lediglich der gewandte Jnnensturrn airb der Schlussmann konnten gefallen, alles übrige waren Versager. Giessen stellte wohl ein Impteswttlige Mannschaft, doch gingen die Lei- fltngen auch nicht über das übliche Mass hinaus.

die Mannschaft zu diesem Siege kam, dazu «nhals der Unparteiische, der mit seiner Gei- fling die der beiden Mannschaften noch unter-

>| l-Ühr- ISch.uh itimang l Kur, | fiurs | fiurs

mg fahrenden 3ug»n6' chasten faumeine^J ffiürben, wr I Ausgleich herzustellen, doch die Entscheidun-

A-iagl -i-ron {inem .gp Unparteiischen verhinderten dies und

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Reldwanltil), o 1927 Dteil.-»bloL.6d>ulD mil «ufi. ui.« ttrchien

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IIU« abg iPortrteg6«£)Nlflatton., ddyblbai 1932

IftGeiuets iäiinbe«b.«ianl.. UfllCt'teneldilidie <3ulbtle.. . .

Letten Silberne.....

uetCeiteneid) einbeiti Rte. . ü(Jtllnjüri|d)e Goldrie 6i%Ürajarijd)c Slaalsr. v. 1910 uyi re »gl. von i9i3 U'SLinaiiidie fironenrte.. UBkiürt. Zvllanleihe v. 1911 6 ft c«rNIche «agbobbaba-Anl..

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Serie II . iiftnunänen conurrt. 8lte. 6lkV8um4nen ColbanL von 1918

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Berlin

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Datum:

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23. 10. | 24. 10.

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Heidelberger Ccmenl .... 10

Semen! äarlftabl......8

Wavb 4 Freilag......10

Schultheis Patzenhola ... 16

Cftrocrfe ..... 12

Ber. Glanzttoll......18

Bemberg...... 14

ÄellftoH Waldhot.....12

dellftoff Alchassenbma ... 12

Charlottenburger Lian« ... 7

Tciiauer ®a8 ...... 8

Daimler Motoren ...... 0 Demag ...... . 0

Adlerwerte Kleber ...... 6

Uuöro. Loewe ....... 10

Nal. Automobil . ...... 0

Ctenfiein & ftoöpd . .... 6

Leonharo Tietz- ... 8

Bamag-Meguin . ...... 0 ?,rantt. Malchin« ...... 6 ® eigner . 11

Heyliaenttaedl ....... 0 5ung5on= . ...... 4

Lechwerte..... .... 8

Mainkraliwerd ....... 8

Miag .......10

Nekarlulmer ........ 8

Beters Union - ....... 8

Gebr. Roeder..... . 10

Boigt & üaeffner ...... 8

Südd. Zucker........8

130

136

176

132,5

280

207

30,5

104,25

18,5

72,75 122,25

88

111

116,5

136,5

30.25

107

125,5

215,5

151

136,25

13175

279,75

103,5

31

131

318,25

275

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467 278,25 205.25

124,5

188,75 81

51 104,75

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120,13

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Berlin

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nie Id

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itraniojilttie Maien.....

holländische Norm...... utülientftöe Noten......

Norwegische Noten. .... Dentsch-Oesterr., 5100 Ärtmen Romanische Noten......

Schwedische Noten ...... Schweiler Noten ....... Spanische Wo,en..... .

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten

Devisenmarkt Berlin-

Telegraphische

16,38

167,76

21,93

111,53

58.80'

2,545

111,83

80.46

67,42

12.393

72.92

-Frankfurt Auszahl

16,44 168,44

22,01

111,97

59,04

3,565

112,27

80,78

67,70

12,453

73.22 a. M. ung.

FrauKsurl a. M

Berlin

Schluh» flurs

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Schluß flurs

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Datum: |

23 10

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| 23. 10.

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Elektr. titeferungew..... Licht und Kraft ..... gelten 4 Öuilleaume.... Ges. |. Elektr. Untern.. . . . Hamb. Elektr. Werte .... Rhein. Elektr........

Schlei. Elektr. . ...... Schucken . . ...... Siemens & Halit» . Transradio . ......

Lahmeuer . .........

Buderus...... .

Deutsche Erdöl......

Essener Steinkohle . . . . Gelsenkirchener ... V n Harpener ........ Hoelch Eise». ....... Ilse Bergbau .. ftlöcknerwerke ...... KVIn-Neuessen. ...... Mannesmann ....... Mansselder ......

Cberjdilei. Eisenb. Bedark . Dbeddilej. ftotsruede . .

Phünir Bergbau ütheinische Braunkohlen . Khelltttahl i./«

Kiebeck Montan ...

'Bereinigte Stahl».....

Otavi Minen .....

Kali 'Aschersleben.....

Kali Westeregeln .....

Kaliwerk Salzdetfurth . - -

tJarben-UnOUftm . . Dynamit Nobel . . .

Goldschmidt ...... flütgertroerfe . .. MelaUgelellschofU . .

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180,9

206

172,5

237,13

270?5

204,75 d92

134,75

121

109

122,75

115

91,13

274.75

133.5

92

250.75

210

99,5

185,5

180,75 204,25

172.75 237,5

148,4

270 145,25

155.75

226

204,75 589,5 145,4

162

81.5 134,75

120 122 133

126

246,5

109,5

122.75 123,4

114.75

108 110,5 91.25

274.25 134

92,5 24,4

279 280 472

251 118

98 99,25

179.75 204,75

173 236,6

269

145

155.2

225,5

-04 388

144

134

121.5 132,75 124.25

109.25

122 123

113,9 107,5

108,6

91 274.75 132,5

92 54,5

279,75

250,4 116,5

97 99,25

23. Oktober

24. Oktob r

Ämtliche Noti runa

Amtliche Notierung

Geld

Briet

Geld

Briet .

ümfL-gtoh.

H?uen.8treö

168,08

1,763

iM,ti

1,767

58,39

168.08

1.764

168,42

1,768

Brss-Ankw

58,27

58,27

58,39

Christiaiita

111,75

111,97

111,75

111.97

SoDenbagen

111,79

112.04

112,06

111.80

112,02

Stockholm .

112,26

112,03

112,25

HeisingforK.

10,547

10,567

10,54

10,56

Italien . . .

21,97

22,01

21.97

22,01

London. . .

20,334

20,374

20,336

20,376

Neuyork . .

4,1930

4,2010 16,41

4.1930

4,2010

Paris....

16,37

16,375

16,415

Schwei» ..

.665

80,825

67,72

80,66

80,82

Svautco. -

67,58 1,960

67,47

67,61

Javan . . . tHio de Jan

1,964

1,967

1.971

0.501

0,503

0,501

0.503

Wien In D-- Ceft abgeft.

58,94

59,0c

58.94

69,06

Prag . .

12,429

12,449

12,42

12,44

Beltrad - -

7,373

7,387

7,365

7,379

Budavcst. -

73,03

73,17

73,03

73,17

®nl.arten

j,O27

3,033

3,031

3,037

Lissabon

18,88

18,92

18,98

19,03

Danjig . .

81,32

81,48

81,32

81.48

.Ronft mttn

2.117

2,121

2,107

2,111

atben. . .

5,425

5,435

5,425

5,435

Lanada

4,1925

4,2005

4,192

4,200

Um. not). .

4,256

4,264

4,256

4,264

e«te» .. -

20,855

20,895

20,8»

20.895

Berlin. 23. Oktober

"leid

Briet

Amerikanische Note» .....

4,174

4,194

Belgische Nöten .......

58,13

58,37

Dänische Noten . ......

111,55

111,99

EnglischeRoten........

20,307

20,387