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ob. Viermal noch konnten

mehr und mehr

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ab nicht

22 Fortsetzung.

Nachdruck verboten.

Du meinst doch nicht, daß dein

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für verzichte ich näi offen." Unb al» sie

Straße an ft r atze".

Heber* Rücksichten

Errichtung Stadt läßt

spielt hatte.

Elena -

*

Ge Ve- Fe-

Kreis Büdingen.

L Aid da. 23. Sufi. Sn der letzten mainderatssitzung tourten folgende

teerten. Grk^entlrch des AuSräumenS der Ridda soll auch der Flutgraban auSge-

Möwe im Sturm

Roman von Sophie Klocrß.

chftch gegenüber. Wegen der vorgeschrrttenen Sayreszeit muß tee Angelegenheit jedoch bis -um Herbst zurückgestollt werden. Inzwischen soll auch der Frage nähergetreten werden, ob es nicht zweckmäßig vst, ein privates Konsortium für das Schwimmbad zu rirteressieren. Heber die Gr*

kann ich noch bei anderen fragen, aber ich ich glaube dem alten Herrn. Begreifst du das?"

Gefälscht? Der Ring?" Elena konnte minuten­lang kein Wort herausbringen. Jbre Gedanken ater liefen schneller und sicherer als die der Schwester. Sie fand die Spur.

Also darum! Darum! Natürlich, da war er fort, und dann war er wieder da. lind er hatte plötzlich so glänzende Geschäfte gemacht und wir konnten in der Villa wohnen, in der Villa auf ter Insel. So lange, bis er bis er das übrige ver-

Däste einsenden und mit 6:2 den Platz als Sieger verlassen.

wieseck Jugend Odenhausen Jugend 2:2.

Wieseck hatte die Sagend Odenhausens zum Rückspiel zu Gast. Das Vorspiel endete unent- schieden 3:3. Auch diesmal gelang es keiner Partei, den Sieg za erringen. Sn der ersten Halbzeit wurde ein schönes Spiel geboten. Aach Seitenwechsel tatd ie Hitze ihr übriges, so daß daS Spiel mehr und mehr absiel. Deim Schlutz- psiff trennten sich zwei gleichwertige Gegner un­entschieden.

Daubringen hatte Heuchelheim zu Gast. Aach Anstoß entwickelte sich ein scharfes Spiel. Veite Tore kommen öfters in bedrängte Lage, die nur durch entschlossenes Hanteln der Hüter geklärt Wird. Bei Halbzeit stand das Resultat 2:2. Aach Seitenwechsel tat die Hitze thr übriges, so daß der Gäste immer mehr heraus. Daubringen fällt die

los. Und immer wieder die Worte:Es war ent­zückend."

Und wie willst du das bezahlen, Elena? Nein, ueh mich nicht so an, das darfst du einfach nicht. Dir von Damen, die du zwei Tage kennst, Geld vorstrcckcn lassen! Um Gottes willen! Immer klingt mir das Wort von der Nadja Stutufoff im Ohr: »Man kommt so ins Gleiten/ Du bist schon drin, Elena. Und mich reifet du mit. Ich seh' e». O wie ich es seh'! Lieber himmlischer Safer hilf mir. Ich will nicht unter die Näder, ich will nicht."

Was du für eine Aufregung hast um solche Kleinigkeiten. Morgen kommt doch da, Geld aus Berlin, da geh' ich gleich hin zur Frau Dottvr und bring' es ihr wieder, in einem hübschen Umschlag zwischen Nosen. Sind die setzt zu teuer? Schön, bann Narzissen, die kann man überall für ein paar Mark bekommen. Und sie fühlt sich grenzenlos ge­ehrt, dafe sie mir aus einer kleinen Verlegenheit hat helfen können."

,Ks ist kein Reden mit dir." Maria brach da»

Frl. Hazelius da- 200-Meber-Drustschtoimmen der Damen tn 3:27,8.

Oie Wanderer" Sießener Radfahrer-

Gesellschaft v. 1896.

(Baa-Sommetfeff der Radfahrer in Krofdorf.

Rach dem recht guten Abschneiden auf dem vor drei Wochen stattgehabten Bezirk-fest konnte der Verein auch bei dem am letzten Sonntag in Ärofbaif ftaltgefuntenen Gau-Sommersest, der größten Veranftaltung innerhalb deS Gaues 73 fm B. D. R, wiederum sehr achtbar? Erfolge erzielen.

Acht Konkurrenzen wurden bestritten unD nach­stehende Ergebnisse erzielt Korso Gr. D. I. Preis, Set Kostümreigen 1. Preis, 6er Schul­reigen I. Preis, 6er Sugenbteigen 2. Preis, 8er Schulreigen 3. Preis, 8er Sugenbreigen 2. Preis, Sugendradball 1. Preis.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Marburg I Raunheim I 1:4.

Aaunheim hatte die Reife nach Marburg unternommen, um gegen die dortige I. Mann­schaft das fällige Serienspiel auSzutraaen. All- Sein hatte man mit einem hohen Siege ter te gerechnet, doch zeigte sich Marburg heute von feiner besten Seite. Shr etwas zu scharfes Spiel liefe die Gäste nicht zur vollen Entfal­tung kommen. Zwanzig Minuten vor Schluß stand das Refultat 4:1 für Aaunheim, da sah sich der Hnparteiische durch daS drohende Ver­halten der Zuschauer gezwungen, daS Spiel ab- qupfeifen.

Jronfeaufcn l Lollar I 4:2.

Lollar weilte In Fronhausen, um fein fälligeS Rückspiel gegen die dortige erste Mannschaft auszutragen. Hatte man mit einem Siege der Gäste gerechnet, so wurde man sehr enttäufcht. Fronhaufen lieferte den Güsten ein ebenbürtiges Spiel, war zeitweise sogar überlegen. Lollar mußte sich tapfer wehren, konnte jedoch nicht verhindern, dafe es den Einheimischen gelang, viermal dem Leder den Weg inS Reh zu zeigen. Wohl gelang eS den Gastein, zwei Tore aufzu« holen, beim Schlußpfiff mußten sie sich jedoch mit 4:2 als geschlagen bekennen.

Daubringen I Heuchelheim I 2:6.

schöne neue Häuser entstanden, die weiterer Dillen ist dort geplant. Die die Straße dort aus bauen.

Schotten, 23. Sufi. DaS lanbtoerl lehnte aus finanzielle,

mutzte in die Klinik nach Gießen verbracht werten.

ti- Hungen. 23. 3ult Eine überaus günstige Entwicklung zeigt die Geschäftsübersicht derhiekigenSpar - undLeihkasse e. G. m. b H. für das Safet 1927. Die Sahresrechnung ergibt solgentes Vild: Die Aktiva betragen 740 366,40 Mk.. d e Passiva 732 306,12 Mk.. der Reingewinn in Hohe von 676023 Mk. tourte bem Re'err e onds. der Vetriebsrücklage. dem Er­übrigungsrückhalt zugeschrieben, fo daß die ge­samte Re crve einschließlich des VaustockS und des Dispositionsfonds über 36 000 Mk. beträgt Die Höhe ter Spar:inlagen betrug 565 762,49 Mk.. wozu noch 31 209.70 Mk. aus Anlehen gegen Scheine und Einlagen bet Schulsparfallen von hier und ten umliegenden Dörfern im Betrage von 6298,71 Mk. kommen. An Darlehen wurden gegen Hypothek 157 097,63 Mk. gcaen Schuldschein 175 126.60 Mk. gegeben. Besonders augenfällig zeigt sich die Aufwärtsentwicklung der Sparkaffe in der Mitglietettewegung. Zu tem Miiglieter- stand vom Borjahre von 116 sind im Laufe des Geschäftsjahres weitere 29 hinzugetreten, während ein Mitglied durch den Tod abging und sonstige Austritte nicht zu verzeichnen sind, so dafe die M'tglieterzahl nun 144 beträgt Die Deschästs- autfeoben vermehrten sich um 2815 50 Mk.. die Haftsumme um 56 000 Mk.. so daß die (Aesamthaft- fummc am Schlüsse des Berichtsjahres 283 000 Mark betrug. Wie seinerzeit berichtet wurde, läßt die Spar- und Leihkasie in diesem Sabre ein neues Dicnstgebäute errichten, um neue Räume für die vergrößerten Betriebsverhältnisse zu er­holten.

Ui Hingen, 23. Sali. Heute morgen fand ein hiesiger Einwohner in ter Gemarkung Villin- gen-Lich einen feiten Luftballon mit einet Adresse aus Chafilok bei Montignies in Belgien.

Kvcis Friedberg.

D Holzhausen, 23.Juli. Der 3 ordentlichen Generalversammlung der hiesigen Textilein­kaufsgenossenschaft am Samstag lag die BAanz aus tem dritten Geschäftsjahr vor Sie wurde einstimmig genehmigt und der Gewinn von über 1500 Mark tem Reservefonds über­wiesen. AuS dem Geschäftsbericht des Vorstandes geht hervor, daß die Genossenschaft weiter im Aufstieg ist. Die 50 Mitglieder haben über 6500 QKart 'Geschäftsanteile eingezafeft, ter Reserve­fonds weist bereits die Höhe von 4500 Mark aus. Me Mobilien, wie Strick- und Epäl- maschinen. Motore usw., stehen bei einem An- schaffungStoert von 11 000 Mark mit 2500 Mark in ter Bilanz. An Maren wurden für etwa 200 000 Mark abgcsetzi. Die Strickerei ist voll beschäftigt. Der eigene Aeubau der Genossen­schaft füll diese Woche noch unter Dach kommen und am 1. Oktober d. S. bezogen werten.

eS ab, die S t r v m z u f u h r nach den bodfe- gelegenen Tellen des Vogelsbergs durch elek­trische Kabel zu bewerkstelligen. Bekanntlich treten bei Schnee rmd Rauh reif teS öfteren Lichtstörungen ein. die bei unter irdischer Zu* füferung des Stromes vermeidbar wären. Scten* falls aber ist ter Stromverbrauch ter betreffen­den Gemeinten nicht so bedeutend, daß er einen kostspieligen Hmfeau, tote eS nun einmal ein« Kabellegung ist, rechtfertigen könnte. Heber» dies wurde bei der im Vorjahre ueuflelegtat Hochspannungsleitung besonders Rücksicht auf ble klimatischen Verhältnisse des Vogelsberg- ge­nommen, fo daß die Zahl ter eintretenden Lcht* ftörungen auf ein geringes Maß feerabgedrückt werten wirb.

r' Gedern, 23. Sult Seit langen Saferen waren di« Fußweg« auf beiten Seiten der hiefigenProvinzialstrafeen zum großen Teil vergrast. Die Grasflächen hüteten für die Straßenwärter eine angenehme 5utterqueIIe für ihr Vieh. Setzt tourten auf Anordnung ter Pro- vinzialstrahenVerwaltung die Bankette aufgc- zackert und die aus verwittertem Basalt bestehende Erde toegqefafercn. Dank ter Bemühungen un eres Bürgermeisters ist eS gelungen, einen Teil diese- zum Ab decken von Straßen vorzüglich flctignetrn Material- für die ©emcinte zu erhalten Das­selbe ist bereits feiten- ter Provinz kostenlos für die Stadt auf die neuangelegte verlängerte Müfel- straße gebracht Worten. Bei günstigem Wetter wird unsere Volksschule am nächsten Sonntag ihr diesjähriges Sugendfest abhalten. Wie in früheren Saferen wird auch diesmal ein Festzug das Fest der Kinder eröffnen. Die Feuerwehr* kapelle, ter Turnverein sowie die beiten hiesigen Gesangvereine haben ihre Mitwirkung zuge'agt.* Eine sehr umfangreich« Tagesordnung hatte der BezirkSlehrerverein Gedern, ter am

beiter der Werke selbst, auf die Landwirte. die durch die Dünste belästigt werden, sowie auf die Badeorte Salzhaufen und Bad-Aauheim ge­bietet es.

s. TraiS-Horloss. 23. Suli. Bor einiger Zeit wurde imGieß. Anz." Klage darüber ge­führt. daß es sich für die Ortschaften, die unter- halb Trais-Horlosi an der Horlosi liegen, al- großer Hebelstand feerauSqcstellt hat. dafe da- piefige Schweltocrk feine Abwäsferin die Hor­loff leitet. Roch viel fchtoertoiegender ist aber ter Hmstand, dafe alle umliegenden Dörfer je nach der herrschenden Windrichtung in entsetz­licher Weise unter oft kaum zu ertragenden Ge­rüchen von Rauch und Gasen von Dort zu leiden haben. Man braucht nur Bewohner verschiedener Dörfer sich in der Bahn oder bei Festen treffen zu fefeen, sofort ist dieses Hebel der Gegenstand ihrer gegenseitigen Fragen und der Hnlerhaltung. Die gesundheitsschädi­gende Wirkung ist erwiesen, indem manche Personen an Tagen, an welchen ihr Wohnort von diesen Oafen bestrichen wird, an heftigem Kopf­weh leiden, andere wieder zu Erbrechen neigen. Manche Leute sind gezwungen, nachts aufrecht im Bett zu sitzen, um nur atmen zu können. Manche Eltern haben feftgeftellt. daß in unserem Ort der natürlich am schlimmsten betroffen ist, Kinder an Den betreffenden Tagen an völliger Appetitlosigkeit leiten. ES schweben zur Zeit ärztliche Hntersuchungen hierüber. Auch sind meh­rere Beschwerten an die entsprechenden Behör­den ergangen, nicht nur von hier au#, sondern auch von der Stadtverwaltung Hungen und an­deren Orten. BiS über Aidda hinaus macht sich die Belästigung bemerkbar Sn irgendeiner Weise muß hier Abhilfe geschaffen werden. Die Oeffent- lichkeit hat diele Zustände nur deShalb bis jetzt ertragen, da die Leitung des Wertes in Aus­sicht stellte, daß mit dem vollen Ausbau DeS Betriebes die Mißstände schwinden würden. Die zuständigen Behörden sowie der hessische Staat sollten diesem Problem schon au- dem Grund ihre Aufmcrlfamkeit schenken, weil in Wölfersheim eine weitere Schwelanlage errichtet wird. Soll­ten sich dort ähnliche Erscheinungen zeigen, so Dürfte der Weltruf des nahen Bad-Aauheim bald geschwunden fein.

Wie wir hierzu erfahren, liegen mehrere Be­schwerden dieser Art z. Zt. dem Kreisgefund- heitsamt in Dießen zur Bearbeitung vor.

Lanvkrcis Gictzcn.

ibk. Kesselbach, 23. Suli. Am Sonntag- morgen fand unter Der Leitung des Landwirt- schastsassessors Dr. B Scher vom Landwirt­schaftsamt in Grünberg ein GemarkungS- rundgang statt. Dr. Böcher gab an Ort und Stelle auf Grund - Der neuesten Versuche wert­volle Anregungen über Verbesserungen in der bäuerlichen Betriebswirtschaft, Die eine Ertrags­steigerung zur Folge haben. Diese Belehrungen, die sehr im Interesse unserer Landwirtschaft ge­legen sind, Dürften eigentlich von feiten Der Land­wirte eine bessere Beteiligung erfahren. Zu be­grüßen ist es, daß Landwirt Wilhelm CBeder IV. eine Fläche als Versuchsfeld in unserer Gemar­kung zur Verfügung stellte, um etwaigen Zweif­lern den Erfolg Der Betriebsverbefserungen prak­tisch vor Augen zu führen und sie von Der Not­wendigkeit Der Anpassung an Die veränDerten Verhältnisse zu überzeugen. Man kann nicht heute noch nach Großvaters Grundsätzen seine Wirt­schaft betreiben.

am. Weickartshain. 23.Juli. Gestern und heute wurde feier, wie alljährlich, die Kirmes ge­halten. Bei dieser Gelegenheit sind jedes Jahr einige Verkaufsstellen mit Zuckerwaren aufgestellt. Einer Dieser .Händler namens Blum aus Lardenbach war mit seinem Fahrrad hierhergekommen, um es auf Dem Heimwege zu benutzen. Er hatte das Rad hinter feiner Verkaufsstelle versteckt. Als Der Zucker- Warenverkauf beendet war und Blum fein Rad er­greifen wollte, bemerkte er zu seinem Schrecken, dafe ihm das Rad gestohlen war. Er erstattete An­zeige bei Der Grünberger Gendarmerie. Von dem Täter Gefeit bis jetzt noch jede Svur.

WSA. G a r d e n t e i ch,. Suli. Ein hiesiger Landwirt ging Die Furche an einem Haferacker entlang, als plötzlich ein Aefe auS Dem Hafer wechsÄte, tem Mann gegen das Knie sprang, so Daß Die Kniescheibe gebrochen wurde. Der Mann war natürlich nicht mehr fähig, weiterzugefeen. Er Lag in ter Furche und erst nach langen Hölferusen tourte er entdeckt und

Oberheffen.

Klagen über das Gchwelwerk t TraiS-Horloff.

*1* Echzell, 23. Suli. AeuerdingS macht sich irf ter hiesigen Gegend die Anwesenheit des Schwelwerkes in Trais-Horloff un­angenehm bemerkbar. Bet entsprechender Wind­richtung und auch wohl sonst fast immer in Den schönen Abendstunten, breiten sich von Dort her üble Dünste aus, die Die Atemorgane angreifen und dazu zwingen, die Fenster zu schließeit, was namentlich im heißen Sommer recht lästig ist. Die Abwässer verunreinigen die Horloff, verur- fachen Fischsterben und machen Der SugenD das Baden unmöglich. Auf Die Dauer ist auch zu be­fürchten, daß ter Pflanzentouchs Der gesegneten Wetterau Schaden erleidet, tote eS in anderen Sn- dustriegegenden der Fall ist. An Die in Betracht kommenden Stellen ist Die dringende Bitte zu rich­ten, Abhllfe zu schaffen, bevor das Hnheil durch ten Bau eines ähnlichen Werkes in Wölfers­heim noch größer wird. Die Rücksicht auf die Ar-

mäfef und stellenweise auSgehoten werden. Die nach den Grundstücken 3vnprr. Lötern und Weimer abtfrvigente Seitenstraße erhält ten ~Oeimcrtoeg und Die neu angelegte ter Beunte Den Aamen .Beunde*

Blühend wie eine Rose kam Elena am Don­nerstagabend heim. Herrlrch mar ce gewesen. Und wie sie gefeiert und oerwöbnt worden war! Es hatte sich irgendwie herumgesprochen, dafe sie ganz etuxi3 anderes sei als eine Baronesse, aber sie habe nichts bekannt. Trotzdem, man hätte sie auf Händen getragen, die Damen, ebenso wie die Herren.

Geld? Äch. als sie nicht hätte initsahren wollen, sie hätte gesagt, bie e-chwester habe den Kasten- schlüstel und fei |uft forlgegangen: das hatte doch ganz harmlos gelungen, nicht mafer*1' da hatten Die beiden Damen sie einfach ausgelacht und gesagt, das könnte fte doch nach der Heimkehr regeln, wie sie wolle. Und hatten eingekauft mit ihrAlso, Ioujou, ein Rodelkostüm so was Reizende» man bat wirklich wieder entzückende Sachen, und billig! Spottbillig." Die Frau Doktor hätte es auch gesagt, find bie Frau Doktor hatte sie zu einem großen Kostümfest eingeladen, ganz zwang-

wollen einmal leichtsinnig vergnüat fein. ftuAen esten und Zigaretten rar dien. £»er haben Sie Besseres vor?

find wenn sein Leben vom Nein abbing, er mußte nntgehen. (Forts, folgt.)

eigener Mann"

Ich hab' den Ring ja sonst nie vom Finger gelassen. Und die Gfulietta die die hatte gar keine Ahnung von seinem Wert. Die wußte, wie falsch die Steine in meinem übrigen Schmuck waren. Warum hatte sie denken sollen, der Ring wäre echt?"

Das bas ist ja gräßlich!"

Ja, schön ist es nicht. Und wir hatten uns auf den Ring verlassen.

Ich habe mich nicht auf ihn verlassen. Ich ver­laß' mich auf niemand mehr als auf mich selbst. Ich wollte, du tätest es auch. Aber manchmal tsl es mir, als wenn ich schwömme unb schwömme, und das Ufer weicht immer weiter zurück, und immer wieder gehen einem die Master über den Kopf, und Ja, wir wollen nicht von mir reden. Für dich ist diese Lache ja so trostlos." Sie sah fr müde und gedrückt aus, dafe Elena sie zärtlich um« fafete.

_Quäle dich doch nicht so sehr, mein Liebling, Siehst du. ich habe soviel Aehnliches durchgemacht, mich wirft es nicht mehr um. Und denke doch, nun können wir wieder an unsere Sonnentage auf ter 2nsel denken ohne Diterwillen. Nun wißen wir doch, das Geld war wenigsten» mein eigenes ehr» litte-- Geld Wir haben mtpt von dem ^umpf ge­ufert, in dem wir wohnten. Siehst du, bet allem Basen ist auch immer etwas Gutes. Ist es nicht so. Ioujpu?"

Maria umfaßte unb küßte sie leidenschaftlich, -a+mtrvifl a>ir die Schwester, oberflächlich und arglos trieb sie durch die Tage aber wenn sie to mit warmem Herzen bat und tröstete unb ihre äugen so zärtllch strahlten, bann hätte man ein

schlüsse gefaßt: Die Erhebung einer

I x a l ft u c r in Höhe von 200 Prozent der ge­meindlichen Gewerbesteuer wird beschlossen. Die im aller Kürze bezugsfertig werDenden Älcintoofenungenin ter Hopfengasse sollen zum Verkauf ausgeschrieben werten, um wieder Mittel zur Erbauung eine- weiteven Hauses zu bekommen. Wegen ter Arnla g« von er» fe 6 fetem Fußsteig im Sohanniterhof und in ter Ludwigstraße soll zunächst ein Kostenvor­anschlag oingesortert und sestgestellt werden, wel­cher Betrag von ten Gesamöosten auf die An­lieger entfällt und welcher Betrag hiernach von ter Stadt auszubringen rft. An tem Erwerb DeS Hotels Stern zu ernenn höfeeven als von der Stadt bereit- gebotenen Kaufpreis von 22000 Mk. fect die Stadt kein Snteresse. Der Errichtung eines Schwimmbades auf Der GänstoeiD steht ter Gemeinderat shmpa-

weiterung Der Aiederdruckleitung liegt ebn Projekt, veranschlagt zu 13 000 Mk., vor. Das vom Gemeinderat genehmigt und £ur alsbaldigen Ausführung beschlossen wird. ~ Pflanzgarten soll vom Herbst d. S. ab mehr verpachtet werDen, sondern alß Schaf weide

Herz von Stein haben müsten, um ihr zu wider­stehen.

Erleichtert ging Maria in ihren Unterricht, aber als sie mittags hcimkam, war Elena Doch gefahren. Das Mädchen tagte. Da wären zwei feine Damen gewesen, Die hätten Die Frau Baronin mitgenom­men, ob die Frau Baronin gewollt hätte oder nicht. Und soviel hätten sie gelacht Ja, Die wären ein mal vergnügt gewesen. Und so fein hält' Die Frau Baronin ausgesehen, wie sie gegangen wär', halt wieder die Sän-nste wär' sie gewesen. Und tausend Grüfee fieff sie Dem Fräulein sagen, und über­morgen wär' sie wieder da.

Maria mutzte Den Kops schütteln. Dar es mög­lich, einmal diesem Leichtsinn zu steuern? Und wo von sollte das nun bezahlt werden? Wie wollte Elena sich überhaupt Da durchbelfen? Hatte sie wirklich noch all die Einkäufe gemacht, Dann hatte sie ja gar nichts mehr in ten Händen. Ls war gräfelid), immer rechnen zu mästen, so kleinlich war es, so widerlich. Aber wenn sie nicht rechnete, was sollte aus ihnen werden. Jedenfalls wenn Elena am Donnerstag roieberfam unb am Freitag, am Ersten, die Hoheit den Monatswechsel schickte ja, dann würde es sich wieder richten lassen. Ater fleißig mußte man sein, sehr fleißig, daß ein­mal ein Hochkommen in Aussicht war.

Vorsichtig hob ter Juwelier den funkelnden klei­nen Reif aus dem (Etui, sah ihn an, sah auf Der Inenseite russische Buchstaoen, augenscheinlich eine Wibmuna, wandte ifen fein und her, nahm die Lupe, sah wieder ohne Glas auf Die toteine unb sagte langsam.Unb was hätten Gnädigste sich als Preis gedacht?"

Ich weife nicht--Man sagte mir, die Steine

seien sehr kostbar, besonders der Rubin" sagt« Maria etwas unsicher.

Ja wenn er echt wäre, gewiß."

Echt?" Und unwillkürlich tarn es:Der Ring stammt von Der russischen Kaiserin, mein Herr. Die gab keine unechten Geschenke."

Sicher nicht. Aber vielleicht sind die Steine in­zwischen ausgewechselt worden?"

Das das ist ganz unmöglich."

Es ist mir peinlich, ater ich kann nur bestimmt sagen, dafe sowohl der Rubin wie Die Brillanten außer ordentlich kunstvolle Nachahmungen sind. Hier bei nn» hatte man sie bisher wenig, in Venedig, wo die Frembenindustrie Derartiges in Masten er- zeugt, waren diese Halbedelsteine im glänzenden -schliss längst zu haben."

Venedig, sagte Maria leise. Irgendwo schien ein Licht aufzudämmern, aber noch gab es keine Klarheit.

Ikb bitte Sie, gehen Sie doch noch zu einem ober Dem andern meiner Kollegen hier in Mün­chen. Damit Sie nicht glauben, ich wolle Sie be­irügen."

,Db. ich glaube Ihnen schon. Bitte, verzeihen Sie Die Beläftiuna." Und mit einem plötzlichen Gedan­ken: ^Ich habe von diesem Austausch der Steine Nichte- gewußt, ©lauten Sie mir, ich ahnte es nicht."

Das habe ich ohne Ihre Versicherung gewußt, meine Gnädigste."

Er geleitete sie an Die Tur und öffnete sie in höflicher Weise. ..Ich wünschte, !<± hält Ihnen einen besseren Dienst leisten können.--

..Er ist falsch," faate Maria und legte ten Ring auf den Tisch vor die Schwester.Wenn du willst.

]:( G elnhaar. 23. Sult. Sn unserer Volks* 'djulc rft feit vorigem Safere Die Kropf* bekämpfung ctnqefübtl Unter Der. unter* fixfeten Schülern befunden sich etwa 43,75 Prc- 8<mt kropftehaftete. Denen wöchentlich Äi Milli­gramm SoD in Form von Tabletten verabreicht tourte. D.e MlianD'.ungsteuer betrug bei jedem Stinte acht Wochen. Sn einigen Fällen tourte eine Verkleinerung drs Kropfes erziett Bezüg­lich Der Verbreitung te« Kropfes tourte feft* gestellt, Daß er sich vorwiegend in höher oe* legenen Ortschaften befintet.

Kreis Schotten.

* Schotten. 23. Suli. Schotten rüstet sich toieter zu zwei größeren Veranstaltungen Dom nächsten Samstag bis Montag hält der 3 m ler­ne r b a n b von Heften, Nurheften. .Reffen* Aafsau feine diesjährige große Tagung hier ab. Eine große Ausstellung aller Smkereierzeugnifte (Honig. Bienenvölker. Bienenstöcke u. dgl. m ) wird in ter Turnhalle eröffnet. Begrüßungsebend, eine Reihe von Fachvorträgen sind vorgesehen. - Acht Tage spater findet ter altbekannte Schot* tener Hommerrnarkt statt. 6t wird in diesem Safer durch einen Festzug, ter als Leit­motiv »die vier Safereszeiten" in verschiedenen Festwagen DatfteUen wird, ferner durch den althistorischen Aufzug ter Markt wache und Weihe einer neuen Stadtfahne besonder- ausgestaltet. Der Festzug beginnt Sonntagnacknntttag und wird am Hauptkrämermarkttag. Mittwoch, tem 8. August, mittags wiederholt Montag und Dienstag werden die Viehmärkt? abgehalten. - Die Straße vom Bahnhof nach ter Stadt ist mit neuem Kleinpflaster versehen worden und macht einen recht freundlichen Eindruck. Reue Anlagen werden tert noch geschaffen, auch ist die Errichtung eines geschma<L>vllen Springbrunnens dort geplant. Die Ar­beiten im Innenausbau des Kranken­hauses schreiten rüstig vorwärts: die Weitz* binterarbeiten sind beendet. Dis zum 6?citfeertW hofft man, da- Haus feiner Bestimmung über­geben zu können. An tem neu erschlossenen Baugelände deS Hvhentoiesenwegs sind mehrere

Gespräch ab.

Morgen war Das Geld aus Berttn zu erwarten. Die Hoheit schickte sehr oünktlich, das mußte man ihr lasten, aber wenn schon ein Teil am ersten Tag für solche Dinge fortging unb bann ble Miete für bcn letzten Monat, und bann wieder die Wäsche Und aber daran dachte Elena nicht morgen hatte Maria (BcburUtaa. Drciuntewan- zig wurde sie. Freilich, ce war viele, viele Jahre her, seit sie ihn zusammen feierten daheim auf Erb- manneborf, bat längst in den Händen einer Seiten­linie war, weil man ihr Erbrecht bestritten. Elena wußte es wohl gar nicht, dafe der erste Februar ein Familientag gewesen.

Als Maria aber am nächsten Tag au» dem Atelier kam, ging fk in eine kleine Konditorei und liefe sich fluchen geben und eine Heine Flasche ,'üfeen Wein unb dachte:Wenigsten» am Abend wollen wir un» ein nettes Stündchen machen. Da­für verrichte ich nächste Woche auf warmes Mittag­essen." lind al» sie Heinz Godeabeim sich entgegen- kommen tafe, winkte sie ihm fröhlich zu:Sie Dür­fen mich beimbegfeiten. Ja, ganz wirklich. Dir