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' Auftrieb zum heutigen
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ühe 578. Färsen 382. Kälber 566,
Schien, den Zweck rchnei- Nützlichkeit Wert, tigkeiten fi
hübsches Blumenangcbinde.
llfcet die eaWkammewe £fte^
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raffiniert zu erhöhen. 7luc eins vernachlässigte er in seinen
Bedeutung hinzuweisen, die die richtige "Wahl der von den
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kranken 309.
hält der berühmte holländische Arzt van de Velde überall sensationelle Vorträge, und er weift eine Menge guter'
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der Ehe und zur Merbeiführung eines vollkommen ehelichen Qtücks im Zusammenleben zu geben. Ohne Zweifel ist es
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Der Jubilar dankte für die herzliche Ehrung in bewegten Lorten und wünschte allen Mitarbeitern, daß er auch ihnen vergönnt sein mochte, im Hause drr Lrühl'chen Drurfcrei do» 50jährige Arbeit»- jubiläum zu begehen.
Mit persönlicher Beglückwünschung de» Jubilar» bur* olle Mitarbeiter fand die fchiichtc und würdige Feier der HrbeU ihren Üb|d)lufc.
Taten für TltnStag. 24. April.
Sonnenaufgang 4.47 Uhr, Sonnenuntergang 19.10 Uhr — Wondausgang 7.30 Uhr. Monduntergang 0 Uhr
1819: der Dichter «laus Groth in Heibe geboren (gestorben 1899); - 1844: der Ncchkslehrcr Karl von Garei» in Bamberg geboren (gestorben 1923); — 1884: Lüderitzland (Südweslasriko) wird unter deutschen Schutz gestellt; — 1891: Generalfeldmaricholl Graf Ollmuth von Moltke in Berlin gestorben (geboren 1800).
Bor notizen.
Doturheilverein: _ _...
hau». Lichtbildervortrag. Dr. med Ma'.ech-Dießen über »Wege zur Bekämpfung de» Kreoses". — Palast-Lichtspiele Allmvorführung. .Seine Ma- seslät ba6 Kind". — Turnverein von 1846 : 3*,. Ühr. Turnhalle. Versammlung der Teilnehmer am Deutschen Turnfest in Köln, Filmvorführung. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: . Die letzte Galavorstellung des ZirkuS Wolsson". — Llstoria» Lichtspiele: .Der Todesreiter von Ari-ona".
Großen Kaplaneigasse wurde nach langen Jahren eine» unwürdigen Bauzustande» wiederhergestellt und wird am 7. Zull in einer schlichten ,,eicr kiner Bestimmung übergeben werden. Lchlicht und einfach v e der Wann war, so soll auch die Feier der Hebcrgabe sein. Zwar wird die Versammlung. die zu Obren des großen Toten anwesend ist. weltumspannend fein. Haben doch fast alle Kulturstaalen der Srde bzw. deren führende Zachvereiniaungen ihr lebhaftes 3nter- efse an dieser Feierlichkit bezeigt.
Arbeits-Zublläum in der Brühlschen örurferei.
£t diejenige Marke, die für die Marmorne unter Meuten die höchste Garantie bedeutet. Ver gemeinsame Qenuß dieser aus besten Ocienttabaken zu höchster Qualität gemischten Zigarette verbürgt eine nie gekannte Einigkeit und Toleranz unter den Ehegatten. - Zur*
und Greiling = Juwel zu 6 Pfennig, man erlebt so in Vuft und Aroma eine Abstimmung, die das Glück und den Frieden in der Ehe zur höchsten Annehmlichkeit zu steigern vermag.
Am Samstag. 21. April, konnte unser Mitarbener, der Typograph-Maschincnittzer Otto Ettel auf eine -O.ahnge Tätigkeit im Betriebe der Brühlschen Uni- versität»-Luch- und Gteinbrudcrei, R ticnae, in deren Verlag der „Gießener Anzeiger' erscheint, zurückblicken. Au» diesem Anlaß vereinigte sich Samstag um die Wtttagstunde mit dem Ches Hause», Buchdruckeretbcsincr R. Lange, die große Schar der Mitarbeiter aller Zweige de» Betriebe», um dem Jubilar In einer stimmungsvollen Feier eine herzliche Ehrung an feinem sellcnen Jubiläum», tage zu bereiten. Herr Longe wie» in seiner Gluck- wunschanspmche an den verdienten Veteran der Arbeit daraus hin, daß e» im Leben der Nationen, der Länder, der Gemeinden und der Arbettsbetriebe, wie auch de» einzelnen Marksteine gäbe, an denen man den Schritt einhatte, um die Bedeutung der Stunde zu würdigen. An einem solchen Markstein her Arbeitsgemeinschaft der Brühlschen Universität»- Buch- und Steindruckcrei und des verehrten Jubilars stehe man in dieser Stunde. Dor 52 3obren kam Otto Ettel, gebürtig ou» Landsberg a d. Warthe, al» junger Setzer nach Gießen. Zunächst war er zwei Jahre in der Kellerschen Buchdruckerei tätig. Dann
Iäiun»gabc.
Im Anschluß daran sprach der Vorsitzende de» '.Betriebsräte, Schriftsetzer Heinrich Schneider, dem Jubilar und verehrten Kollegen herzliche Glückwünsche zu seinem seltenen Jubiläum aus mit dem Wunsche, daß dem Jubilar auch weiterhin no$ viele Tage gesegneten Schaffens beschieden sein möchten. 3m Nomen seiner Kollegen überreichte Herr Seher dem Gefeierten als äußeres Zeichen der f----
fchähung und Anerkennung eine würdig ausgeführte Glückwünschadresse sowie einen Präsentkorb und ein
•• Personalien. Der Landgerichtsrot bei dem Landgericht der Provinz Oberhesjen Adolf Meyer ist mit Wirkung vom 4 April 1928 Aum Landgerichts- direkter bei dem Landgericht der Provinz «starten- bürg und zugleich zum Amtsrichter bei dem Amts- gerecht Darmstadt I ernannt worden. — Am 1 Mai 1928 tritt auf Grund des Altcrsgrenzegesctzes der Förster Heinrich Koch II. in Beuern In den Ruhestand.
•• Der Telephonverkehr mit Rod- heim und Niederkleen verlängert, vom Postamt Gießen wird uns miteeteilt: 3ur Dcrbcsse- rungber Sprechmöglichkeiten sind die Dienststunden der Fernsprechoermittlungsstellen In Rodheim an der Bieber und Niederkleen erweitert und an Werktagen auf die Zeit von 8 bl» 20 Uhr festgesetzt worden.
*• Sin Lotterie-Hauptgewinn noch Dießen gefallen. Bei der 31. Preußisch. Süddeutschen Klassenlotterie, deren erste Klasse Ende voriger Woche ausgespielt wurde, fiel ein Hauptgewinn von 100 000 Mark auf die Nummer 359 098. die in bet ersten Llbteilung in Dießen, in der zweit:n 2lbteilung In Hannover gespielt wird. In Dießen fiel der Gewinn in die Geschäftsstelle des Lotterie-Sinnehmers Flimm. Das LoS wurde in Vierteln gespielt. Seine Gewinner sind Arbeiter und Ge'chäftsleute in Dießen und Umgegend, die das Geschenk Fortunos sehr aut gebrauchen können.
" Kurzschrift. Der Deutsche Stenographen- bund in Dresden, die Spitzenorganisation der die deutsche Vinyritskurzschrist pflegenden Steno- graphenvereine. hält vvm 22.-28. April eine Werbewoche ab. Dem Bunde gehören zur Zeit 1500 Vereine mit 110000 Mitgliedern und verschiedene Fachgruppen an. Die Werbewoche hat den Zweck, die breite Oeffentlichkeit auf die t ber Aneignung stenographischer Fertigsten für leben mit Schreibarbeit Beschäl- tigten und auf den Wert der stenographischen Einheit aufmerksam zu machen. Wie aus ber Anzeige vom Samstag ersichtlich, eröffnet der Sl-
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test« Kurzschriftenverein unserer engeren Hekmat — der Verein von 1861 — in Gemeinschaft mit dem seit 1900 bestehenden Damenverein .Da- bei#berget' am heutigen Montag in ber Dsetbe- schule — Westanlcge — wiederum einen An- fängerlehrganji. ebenso geben die FortdlldunaA-, Dcktat- und Aedelchristkurse jedem Gelegenheit, seine stenographischen Kenntnisse zu erweitern. Aul die Ausstellungen in den Schausenstern ber Zirmen Ernst 3 u n g und O Pfeiffersche Buchhandlung welche u. a. einige stenogr.- zeichenkünstlerische Kompositionen aus dem Aach- laß des verstorbenen Gaswerfdirekters Otto Bergen ausweisen, sei an dieser Stelle ebenfalls verwiesen.
| Der Aerbanb evangelisch-kirchlicher Jrauenvereine für Hessen halt om 2. Mai in Darmstadt feine .^auptver ammlung ab. 3m Mittelpunkt steht ein Vortrag von Frau Machilde Maisch. Stuttgart über ..Frauendienst an der Gegenwart". Für die oberhessischen Vereine sindet die Parollelvelsammiung zur Darmstädter -Hauptversammlung in Gießen am DienStag, 8. Mai. im Eafs Leib statt.
als junger Setzer Jahre In ber ReL. ... — „
trat er In die Brühlsch? Unlversitäts-Duch- und Stein bruderci ein. Der jetzt 70 Jahre alte Jubilar hat im Verlause seiner treuen Mitarbeit bei der Firma die oielsachen Wandlungen, die dos Wachstum de» Geschäftes erforderte, miterlebt. Er ist eine der wenigen Säulen des Geschäfts, die al» Veteranen des Hauses auf besten arbeitsreiche Entwicklung noch zurück- blicken können. In ber langen Zeit seines Wirkens Hal der geschätzte Mitarbeiter, der in Gießen auch ein glückliches Familienleben gründete und daraus erwachsende Arbeitssreudc sand, durch seine hohe Pflichttreue sich die Wertschätzung dcs Firmen- Inhabers, der voraesetzten und Kollegen in reichem Maße erworben. Die Arbeitsgemeinschaft der Brühl- schen Druckerei nimmt daher herzlichen Anteil an einem Feste der Arbeit, von dem der Ches des Hauses mit Recht betonte, daß es für alle diejenigen, die in ber Arbeit ein hohes Gut zur inneren Be- friebigung erblicken, von besonderer Bedeutung sei. Herr Longe sprach dem beliebten und ollverehrten Mitarbeiter zu seinem Ehrentage herzliche Glückwünsche aus, für sich sowohl wie auch Im Namen ber früheren Inhaber der Firma und der Geschäfts- Icitung. Zugleich überreichte er dem geschätzten Mit- arbeitet an dem gemeinsamen Werke eine Iubi-
kalender für Montag: : S ilbr. Katholisches Brreins-
Schafe 78. Schweine 5991.
Gingesandt.
(Für Form und 3nhail aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die 'Jtebaflion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Stadklhealer und Publikum.
Man sollte denken, jeder Besucher ber Ibeattr- Vorstellung am Freitag mußte die vernichtende Kritik, die da» un» vorgesetzte 'Machwerk in diesem Blatt erfahren hat, mit voller Zust.mmung unterschreiben Leider aber muß der Kritiker seine Besprechung mit den Worti. schließen: „Es aab Beifall nach allen drei Akter * Ja, es gab Betfall, freiwillig gespen- beten, aufrichtigen Beifall, sogar bei offener Szene. Offenbar nahm der größere Teil bc» Publikums an dieser Speise nicht nur keinen Anstoß, sondern sand sic schmackhaft und ergetzlich. Und bas ist es, was ich hier unterstreichen machte Wi. klagen so viel über die Autoren, die solch» Stücke verbrechen, wir klaaen auch wohl über die Theaterleiter, die sie zur Aufführung bringen. Aber wir sollten uns auch, ja noch mehr an do» Publikum wenden, das an dem banalen Zeug Gefallen findet. Am Freitag konnte man wirklich erschrecken über den Tiefstand des Geschmack», über die Unkultur, ber ein großer Teil unseres Publikums zu huldigen scheint. Es ist ja kein Wort stark genug für die Geistlofiakeit dieser Lang- weilercien, vor ollem für die sich überall breit machende vulgare Sentimentalität, gegen die die romantischen früheren Zeiten Gold waren. Kein Wort be» Bedauerns ist ernst genug für die Schauspieler, die dergleichen Trivialitäten ihrem Gedächtnis, hoffentlich nur ganz vorübergehend, einzuprägen haben. Aber c» wird nicht ander» werden, fo lange das Publikum ihnen Beifall zulauchzt. Darauf haben wir keinen Einfluß, aber wir dürfen die Bitte an unseren neuen Herrn Intendanten und den uns In Aussicht gestellten Dramaturgen richten, daß sie ihr Bestes tun möchten, um der sich allmählich bedrohlich aus- wachsenden Geschmacksrichtung des Publikums ent gcgenzuwirken. Kr-
Aus der provinzialhauptstadi.
Gießen, den 23. April 1928.
Frühling öer Läufer.
2luch das Wohnhaus hat ein Aaaelicht, hat fein ihm eigentümliches Aeußere. Mit vielen andren zusammen im Gewirr der Strafen und Aalten bittxt es das Antlitz der Stadt. Atter. • türme und Wetter des Ledens rütteln und werten auch an ihm u.rd schreiben chre Aunrm und Sorgmrfalten hinein. So manches HauS trägt heute noch Wunden der Kriegs- und AachlriegSzeit, sein Gesicht ist grau und alt. gerissen und furchig geworden.
Doch b:r Frühling, der grofK Erneuerer, denkt auch der Häuser. Die au» geheime Verabredung Lachsen jetzt in den Städten da und dort Gerüste und etange.i an den Häuserfronten empor. Männer in weissen Kitteln kratzen drm Haus den Staub au» dem Gesicht, flicken die Löcher und glätten die Runzeln un) Furchen. Und dann wird da« Gesicht verjüngt und neugeboren, und wie die moderne Mode in Kleidung und Farbe hell« freundlich« Tön« liebt, fo bekommt jetzt auch' das Haus ein frisches, belebtes, farbige»
Fronen Kindern gleich, stehen dann diese reparierten Häuser munter und hell zwischen ihren grauen, dumpfen Artgenofsen. Ihre leuchtenden Farben tragen Aushe'.iung. Stimmung. Abwechselung in das Stadtbild. Die .Masse Stein" er- hält Rhtzthmu» und Leben, wird schmuck und bunt und die graue Eintönigkeit im 6traben- einerlei verschwindet. ,
Das ist drr Frühling der Häuser, llleber chn freuen fich auch b e Menfchen. die. die nur vor- übergehen noch mehr aber die, die drinnen wohnen, denn in einem Hau» mit einem hübschen, frischen und sauberen Gesicht wohnt sich» und lebt sich» schon besser al» hinter grauen, verwitterten. zeitzermürbten Mauern. A. P
Männer und Frauen wählen in Hessen getrennt.
Wit Zustimmung be» Reich»minlsters be» 3nnem wttb bei der Ä e i ch S t a g » w a h l am 20. Mai im 33. Wahlkreis Hessen-Darmstadt die Stimmabgabe nach dem Geschlecht getrennt vorgenommen, um so eine Feststellung be» AbsttmmungsergebniNe» getrennt für Männer und Frauen zu cnnöglichen. Die getrennte Stimmabgabe soll durch Verwendung verschie- benlarblger Dahlumschlüge für Män- ner und Frauen durchgeführt werben
Turnlehrerlurse
an der Llniversität Gießen.
3m Sommer-Semester 1928 beginnen an der Hess. Lande»-ülniversität Gießen Xurnlebccrlurfc.toiefie auch an den Universitäten Heidelberg. Freiburg, Jena. Bostock, Haml-urg und an den preußischen Universitäten stattsinden. Die Lehrgänge haben den Zweck, geeignete Studierende in vier Semestern zu Turn- und Sportlehrern und Xum- und Sportlehrerinnen heranzubilden.
Zu Ehren Justus von Liebigs.
WS2u Darmstadt, 21. April. Darmstadt beabsichtigt, seinem größten Sohn, dem Chemiker 3ustu»von Liebig, eine SrinnerungS- st ä t t e zu weihen. Wie sie schöner nicht gedacht werden kann. Sein GeburtShau» in der
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