Ausgabe 
22.6.1928
 
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?»ur<fi sein Wngrdfer ben Abbruch brt alten Aathause» zu Alsfeld hintanzuhaltrn, <c»tt CT sich 1888 Wandert für die Erhaltung ort alten Schlosses am Brand ein. Diese alle, aus dem 14. Iahrhundcrt ft am men tx 'IBaflcr- bnirg, tue lange Zett die landgräflichc Famllic beherberale war seit etwa 1600 der Sitz der landgräflichen Kan-lei der vame Kanzleiberg beutet heute noch daraus bin und wurde fpäter zur Unterfunft verschiedener Behörden be­nutzt. In den 80er 3obren des vorigen Jahr- Hunderts drohte dem alten Bau der Unterauu,} Da trat der Gekchichttzverein durch verschie­dene Wngabcn lebhaft für die Erhaltung des ältesten Glchener Baudetckmals ein: die Stadt Ziehen übernahm das Schioh unter der Bedin­gung es wtederherzustellen und räumte es dann -um gröhten Teil dem Museum ein. Nicht sehr erfolgreich waren leider die Bemühung,, des Bereins um die unver­sehrte Qrrijaltunfl des Diebsturms in ® r ün- berg. in dem trotz aller Vorstellungen ein Be­hälter für die Wasserleitung aulgestellt wurde. Al» die Gefahr auftauchte, in dem benachbarten, aus dem 8. Jahrhundert stammenden Grunin- gen könnten wertvolle geschichtliche Denkmäler vernichtet werden, wurde zur Unterstützung der Maßnahmen des Denkmalpslegert ein eingehende« Gutachten vom Vorstand beschlossen. Der Ersola entshrach auch hier den Erwartungen. denn fast alle Denkmäler blieben erhalten.

3um sonstigen Arbeitsgebiet des Verein» ge­hören die Ausgrabungen, mit denen schon rm ersten Jahre des Vereins begonnen worden war. ferner die Inventarisierung der ober- hessischen Stadt- und Gemeinde- archive Entsprechend dem Vorbild anderer Ge- schichksvereine wurde 1896 ein Ausschuß für Volkskunde eingesetzt um die noch in Ober- Hessen lebendigen Ueberheferungen In Sitte und Brauch, Märwcn und Volkslied zu sammeln und

der Forschung zugänglich zu machen. Au» diesem Ausschatz ist die heutige .Vereinigung für Volks­kunde" hervorgegangen deren Mutter demnach der Geschichtsverein ist.

Denn der Oberhci'dche Geschichtsverein am 23.3uni die Feier seines fünfzigjährigen Bestehens begeht. dann darf er mit seinen Leistungen zufrieden fein. Dohi hat er bei allem, was er erreicht und gewirkt hat. die verständnis­voll« Hilfe von Staat, Provinz. Are-.» und der votgemcinschatt der Deutschen Disfenschast. vor allem aber von Stadt und Bürgerschaft gefunden: fein« Bestrebungen find immer freigeb-.q und ookr- willig unterfhiht und gefördert worden. Aber die Gerechtigkeit er'ordert doch, 'estzustellen. hast es letzten Endes die im Verein tätigen Männer waren, denen die heute erreichten Ziele zu danken find, vaturgemäff können es immer nur wenige fein, die Vorträge halte- oder Abhandlungen schreiben, aber der Verein braucht auch eine starke Mitgliederschaft al» Grundlage. .Denn wir wollen nicht bloß", sagte bet der Einweihung des Museums am 14. Oktober 1905 der Vor­sitzende. Geh. Aat BehagheL .ein Werkzeug fein im Dienste de r Wissenschaft: nach- drucklich müssen wir den Gedanken ablehnen, als ob wir nur für und m i t dem Gelehrten arbeiten wollten." Wir brauchen die Bewohner unserer Provinz in Stadt und Land, denn unser Volk ist es. dem letzten Endes alle Erfolge der viel­seitigen Vereinstätigkeit zugute kommen sollen.

Oberheffen.

Landkreis ließen.

+-r tianq-CBnn», 21. Juni. Dav Jahr 1928 for­dert in un>er,r Gemeinde sehr zahlreiche Todesopfer. Schon bis Mitte Mai waren drei tfinroobner mehr al« im ganzen Jahre 1927 gewor­ben. Inzwischen sind mehrere neue Todesfälle hin zugekommen Besonderc- hart wird die Familie

Vopf-Textor getroffen. Der Schlaffer Wilhelm B o p f starb gestern nach kurzer Krankheit in der Kllnik zu kstirsten. (?r ist erst 38 Jahre alt geworden. Das Mitgefühl mit den schwergeprüften Familien Wilhelm Bops hat im vorigen cherbst ein grohes Hau» erbaut, das noch im Rohbau steht ist allge­mein. Auch unser oerehner Lehrer i. R. Eduard Schwinn wurde am 18.3uni vom Tode hinweg- Scrafft. Cr ist heute unter reger Anteilnahme der inwobnerichast und der Lebrer der Umgeaenb zur letzten Nud. gebeli. t worden, v-r bat genau 25 Jahre an der hiesigen Schule gewirkt und sich während die­ser Zeit als ein treuer und liebevoller Lehrer er- wicfen. vor knapp zwei Jahren, nachdem rr das Jubiläum seiner »jährigen Tätigkeit im Dienste der Lang-Gönser Schule batte feiern können, trat er in den.Rubeitanb. Aber nur kurz war sein Lebens­abend. Lehrer L9L Schwinn hat em Aller non 65 Jahren erreicht. Rach treffenden 'Sorten des Orts- geistlichen sprach Lehrer Roth al» Vorsitzender des «Schulvorstandes und im Ramen der Ortskollegen und legte einen -ranz nieder. Den Dank der Ge­meinde Lang-Göns sprach Bürgermeister R o m p f unter Kranzniederlegung au» Zm Romen des Leh- rervereins ©iefoen-Öanb sprach der Vorsitzende, Leh- rer Hofmann, dem treuen Mitgliede warme Ab- schiedsworte. Er betonte besonders, mit welcher Hin. gäbe sich der Verstorbene feinem schweren Berufe ge­widmet hatte. Aemeinderat Wilhelm dankte im Romen des KesangoereinsixrobUnn" seinem treuen Ehrendirigenten, der mitpeholfcn hatte, dast der Verein zu so hoher Blüte kam. Für den Gesang­vereinGermania" sprach Ehrenvorsitzender Anton Müller. Jeder Verein trug ein Lied vor.

Grünberg. 21. 3uni. Al» Fortsetzung ber Jnstandfetzunasarbeiten der arotzeii Verkehrtstraste ällrrchstein - Mücke Grunberg ist setzt auch die Strecke derGietzenerStratze bi» zum QueckbSrncr Wald nru bearbeitet worden, vachdem hn vorigen Herbst die schad­haften Stellen auegebeffert wurden, ist seht die

aanze Straffe mit Äie» und einem neuen Teer­belag verlebe» worden Es wäre zu wünlchen, bast die Straffe in die<em vortreMichen Zustand erhalten bliebe. M

Mrrio ^rirdbcrg.

Bad - Äauherrn. 21. 3uni Die Irrer feines 50jährigen Beste bens begeht am

> Sonntag i^r Krieger» und Militärverein .Hassia".

Mrrio Büdingen.

g. Ober- Mockstadt, 21. 3unL Gestern stürzte der Jvanaicrer .Karl .Kaiser doix hier auf dem Stvckheuner Bahnhof von einem Wagen und wurde dabei überfabrtn, so daff ihm beide Beine zermalmt wurden Am Abend ist der bedauernswerte Mann im Büdinger Kran­kenhaus gestorben Er war ein fkeitziger. ruhiger und diensteifriger Mann.

Mrri» Alssrld.

r. Auppertenrob. 20. 3unt Gestern ver- starb nach langem schweren Leiden enfer vor wenigen 3ab: X*örcr Strack,

der hier feine Laulbahn c. . i und

beendete, genau wie schon sein Haler hier Icben»- länglich der vollserziehung biente De» Hoch- betagte blickte auf ein arbeitsreiches Leben zurück, in welchem cr ficd mit größter Sorgfalt der«* ziehung seiner Schüler widmete, lieber seinen Wirkungskreis hinaus war er bekannt durch bas von ihm vor einigen Jahrzehnten geschaffene Musterhest für ländliche Fortbildungsschulen. 3n feiner Freizeit war der Dahingefchiedene ctfriaer Amateurmetevrologe. Lefonders verdient inachte er sich auch um die Erforschung der a^eimatge» schichte. Der offene, geiade Charakter, feine viel­seitigen Verdienste al» Lehrer und 2Nenfch lassen dein verewigten in der hiesigen Gegend, in bm Herzen aller, die zu ihm in die Schule aengen oder ihn kannten, ein Denkmal erstehen, wie es schöner nicht gefchassen werden kann.

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IVaNeepreis.

1. Der Preis des vom städtischen Waffer- werk bezogenenWaffer» beträgt 20Apf. für jeden cbm.

2. Die Mindestgebühr des vierteljährlichen Wafferverbrauchs beträgt für

a) Gebäude mit Wohnungen bis zu 3 Zimmern einschliehlich

für 1 Familie den Wert v. 8 cbm Waffer . 2 Familien . w . 16 , 3 nnd mehr Farnilien

den Werl b. 24 cbm Waffer

b) Gebäude mit Wohnungen von mehr als 3 Zimmern

für 1 Familie den Wert v. 15 cbm Waffer , 2 Familien , . ® .

3 und mehr Famill«

den Wert v. 35 cbm Waffer

c) für Gärten 4 5LK

3. Der Wafferpreis ermäßigt sich für jeden cbm bei einem monatlichen ver­brauch von 5977D

501 bi» 1000 cbm um 1 Apf.

1001 . 2500 . . 2 .

2501 . 6000 . . 3

6001 und mehr , . 4

Die Srmästigung tritt nur ein, wenn ber Wasserverbrauch auf einem Grund­stück oder auf mehreren, wirtschaftlich zusammengehörigen Grundstücken durch einen Wafferverbrauchenben erfolgt. Die Sntscheidung. ob diese Voraussetzungen vorliegen, erfolgt ausschliehlich durch das städtische Wafferwerk. Sind mehrere Zu­leitungen vorhanden, so ist der von jedem Waffermeffer angczeigte Wasserverbrauch getrennt zu berechnen.

DaS Waffergeld ist monatlich, bei kleinerem verbrauch vierteljährlich zu entrichten.

Diese Bestimmungen treten am 1. Juli 1928 in Kraft-

Giehen. den 22. Funi 1928.

Städtische- Gas- und Wasserwerk.

Gasmoffevmiete vom 1. Juli 1928 werden Anschluff­gebühren erhoben, die

für einen 3flamm, ©asm. monatl. 0.50 JUl . , 5 . . . 0.75 .

. . 10 . , . 1. .

. . 20 . . , 1.25 e

. . 30 . . . 1.50 .

. , 50 . . . 2 .

. _ 80 . . . 2.50 .

betragen.

Eine Mindestgebühr für den Gasver­brauch wird nicht mehr erhoben-

Der Wert einer Gasmünze ist auf

11,5 Apf. festgesetzt. 5977D

Giehen, den 22. 3uni 1928.

Städtisches Gas- und Wafferwerk.

Bekanntmachung.

Der voraMchlag der Gemeinde Trohe für Aj 1928 liegt vom 23. bis einschl^ 29. d. M- zur Einsicht der Betelltglen offen-

Es ist die Erhebung einer Umlage be­schlossen, zu der auch die AuSmärker bei- zutragen haben. 5993D

Trohe, den 22. Juni 1928.

Hesstsche Bürgermeisterei Trohe Schmitt.

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