Ausgabe 
22.3.1928
 
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Neuroth

Gießen, den 20. März 1928.

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02172

Statt Karten.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen so­wie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sprechen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank aus.

Familien Balser und Noll.

Gießen, den 21. März 1928.

Unterfertigter G C. betrauert tief das am 17. 3. zu Darmstadt erfolgte Ableben seines lieben A. H. des

Provinzialdirektors

Dr. Eugen Kranzbühler rez. 1889 (XX, X X X)

Der G C. der Starkenburgia

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B. Die hielige vrtsznch) der deutschen Kultur o i abend zu einer groß» im Eambrinussaale ein­er Ingenieur A. (Sttel der die einzelnen Dn> Eine Aeise auf dem 1118" sührte die zahlreich« n nach Äeuhork. Ter )m Postlrasttoagen durch terreichs Alpmvelt 6it fern Gebirgsabschnitt. Der leben lieb den Zuschauer der Sonnt erkennen, die rde weckt und für seine h ist. Dem Redner all gesendet 5>eute llnder de- Dezirtt m anschaulicher Deich - des KreiSlehrervereins Arobdeutsche Dolkstagung . dabei die verschiedenen 137 Millionen Ausland- Ti. Tänze ufB>. * rrsheim.rl.M^Dd gehaltMN Gründ stuck- irden geringe Pmle er- i die Derlaufsbedingungen m der Tragung sämtlicher ein Riertel am 1. Ali tini 1923. Sin Grundstück iuf 1200 M. em i geringerem Dvden

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Polizei im Frankfurter Gtadtparlament. Lärmszenen. - Kommunistischer AnSzug

WSR. Frankfurt a. M., 21. März. Heute kam es in der Frankfurter Stadtver­ordnetenversammlung zu erregten Lärmszenen. Schon gleich zu Beginn der Sitzung verwahrte sich der nationalsozialistische Stadtverordnete Sprenger gegen die Bemer­kung einer Frankfurter Zeitung, das; er Beleidi­gungen gegen die Verfassung ausgesprochen habe. Seine Fraktion beantragte dann die Auf­lösung der Versammlung und Ausschreibung von Neuwahlen. Unter Lachen und Gejohle wurde dieser Antrag abgelehnt. Kaum war man in die sachliche Beratung eingetreten, als es bei der Gtatsposition ,Städtische Reklame- stelle" erneut zu allgemeiner Unruhe kam. Wäh­rend einer Rede des sozialdemokratischen Stadt­verordneten Kirchner störte der Kommunist Lang dauernd durch Zwischenrufe. Als er dann

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Frcttag, den 30. d. M., von vormittags 9 Uhr ab, im Saale auf dem Schiffenberg aus den Forstorten Hasenkopf 5, Tempel 27, Dörnergrund 28, Häuserborn und Sch in- derSkopf der Försterei Baumgarten: Schei­ter rm: 5 Kiefer 1. Kl., 16,9 2. Kl., 4,7 Fichte 2. Kl. Knüppel rm: 114,4 Kiefer, 0,6 Lärche, 1,6 Fichte 2. ft. Reisig 1. Kl. (Knüppelrcisig) rm: 81 Kiefer; Reisig 2. Kl. (Stammreisig) 100 Wellen: 10,2 Buche, 7,6 Eiche, 0,1 Weimutskiefer, 4,5 Fichte, Reisig 8. Kl. (Astreisig) 100 Wellen: 49,1 Kiefer, 6,6 Fichte; Stöcke rm: 89 Kiefer, 3 Fichte 1. Kl. 4,6 2. Klasse.

Die blau unterstrichenen Nummern kommen nicht zur Versteigerung. Vorherige Besichtigung oeS Holzes wird empfohlen.

Gießen, den 21. März 1928. 3124D

Heff. Forstamt Schiffenberg.

Nicolaus.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

-5- Wetzlar, 21. März. Der Kreiskrie­gerverband Wetzlar hielt dieser Tage im Hotel Kaltwasser seine diesjährige Hauptver- trcterversammlung ab, die aus allen Teilen des Kreises stark besucht war. Aach dem Jahresbericht des Vorsitzenden. Bureaudirektors Schlott, be­findet sich die Kriegervereinsbewegung in un­serem Kreise in stetem Zunehmen. Bei 191 Neu­aufnahmen im verflossenen Geschäftsjahr zählt der Verein augenblicklich 2587 Mitglieder, auch ge­hören dem Verband Jugendgruppen in fünf Vereinen mit insgesamt 132 Mitgliedern an. Die Rechnungsablage aus dem verflossenen Geschäfts­jahr ergab 5217,24 Wk. in Einnahme und Aus­gabe; der Vorstand wurde fast vollzählig wieder­gewählt. Am 15. Dezember dieses Jahres blickt der Verband auf ein 50jähriges Bestehen zurück, weshalb an diesem Tage eine besondere Feier stattlinden soll. Der nächstjährige Werbetag soll in Kahenfurt abgehalten werden.

Kreis M. bürg.

|( Marburg, 21. März. Ein seltenes I u - bild um beging heule in aller Stille der ordent­liche Professor der klassischen Philosophie und Be­redsamkeit, Geh. Reg.-Rat Dr. phiL Theodor Birt. Sind es doch 50 Jahre, daß er sich an der hiesigen Universität habilitierte, und ihr trotz aller verleitenden Rufe treu blieb Dem be­kannten Gelehrten, der im 76. Lebensjahre steht, wurden viele Glückwünsche, auch von feiten der Stadt und der Universität, zuteil.

Unterwestcrwaldkreis.

LPD. Diez. 20. März. Infolge des starken Rückgangs des Fischbestandes der Lahn wurden für die Verpachtung der Retz- und Angelscheinberechtigungen in diesem Jahre nur insgesamt 97 Mk. gegenüber ca 400 Mk. in früheren Jahren erlöst. Der Preis der ein­zelnen Berechtigung schwankte zwischen 3 und 7 Mk.

von dem Vorsitzenden von der Sitzung aus - geschlossen und aufgefordert, den Saal z u verlassen. Dieser Aufforderung kam

schon sehr auSgewintert; sie war sogar teilweise im Herbst gar nicht aufgegangen. Roch schlimmer ist es mit der Drohung des Futtermangels. Die Wiesen sind so farblos, so grau und gelb, wie Schreiber dieses in den 4|,_> Jahrzehnten, wo er in diesem Städtchen wohnt, noch nicht be­obachtet hat. Wenn nicht bald Aegen kommt, wird es mit der Landwirtschaft schlimm aus­sehen. - Die hiesige städtische Ziegelei, die, wie wir seinerzeit meldeten, am 1. Mai 1927 von der gräflichen Verwaltung auf 25 Jahre gepachtet wurde, hat sich sehr gedeihlich ent­wickelt. Anher dem neuen Ringofen ist auch eine Trocknerei neuester Bauart eingerichtet, die sich vorzüglich bewährt. Auster Backsteinen wer­den jetzt auch Falzziegel. Biberschwänze, Drä- nage-Röhren angefertigt. Die Fabrik hat jetzt 25 Arbeiter; es wurde den ganzen Winter durchgearbeitet. Besondere Erwähnung ver­dient der Vogelsberger Heimatfilm, den Kreisschulrat Lorentz (Lauterbach) am letzten SamSlag aus besonderen Wunsch im Gast­hofZur Traube" vorführte. Alle Bilder ge­fielen sehr. Besonderen Beifall fanden das Hun­gener Schäserfest, die Vogelsberger Köhlerei, der Schmeerschorsch. das Schützer Trachtenfest, das Schlitzerländer Hochzeitsfest und der Wintersport am Hoherodskopf. Der Schnepfen st rich ist in diesem Jahre sehr spät aufgegangen und sehr schlecht.

Kreis Alsfeld.

>4 AlSfeld, 21. März. Aus der Stadt- vorstandssitzung. Als erster Punkt der am Dienstag stattgehabten Sitzung stand zur Ver­handlung die Festsetzung des Wasser- geldes für das Aechnun >iahr 1928. Es wurde beschlossen, den seitherigen 50prvzenti- gen Zuschlag zu dem Wassergeld auch wieder für das Aj. 1928 zur Erhebung zu bringen, in der­selben Weise wie im Jahre 1927. Don sozialdemo­kratischer Seite wurde angeregt, dast dieser Zu­schlag möglichst Dom nächsten Jahre ab unterblei­ben möge. Zwischen der Stadtverwaltung und der Eisenbahn ist schon längere Zeit wegen Ab­schluß eines neuen Wasserliefe­rungsvertrages verhandelt worden, da der alte Vertrag gekündigt wurde. Es ist nunmehr eine Einigung erzielt worden. Dementsprechend wurde der vorgelegte neue Vertragsentwurf mit der Eisenbahnverwaltung genehmigt. Der Ein­heitspreis beträgt darnach für das Kubikmeter Wasser 20 Pf., dazu kommt noch eine Grund- taxe und die Wassermessermiete. Zu dem Punkte Pflasterung der Unterlasse wurde beschlossen, diese in der gleichen Weise mit Kunstpflastersteinen zu versehen, wie die Ober- gafse und Mainzer Gasse. Verbreiterung 5er Hohl: Diese Straße, an der eine gröbere Fabrik liegt, muh infolge des zunehmenden Ver­kehrs verbreitert werden. 3m Hinblick darauf, dah mit der als Anlieger beteiligten Firma Sondermann u. Bücking eine Einigung über das zur Verbreiterung erforderliche Gelände nicht zu erzielen war, wurde beschlossen, dah diese Ver­breiterung nur oberhalb des Geländes der Firma vorgenommen wird. Der darüber vorgelegte Vor­anschlag über 2300 Mk. wurde genehmigt und der erforderliche Kredit bewilligt. 3n Er­gänzung eines früher gefaßten Beschlusses wurde auf ein Gesuch mehrerer Anlieger beschlossen, die Kanalisierung des unteren $eil8 der Straße im Schnepfenhain noch tn

Lang der erneuten Aufforderung, jetzt endlich den Saal zu verlassen, nicht nachkam. erschienen Rathausdiener im Sitzungssaal, um ihn mit Gewalt zu entfernen. Die Fraktionskolle­gen Langs stellten sich aber schützend vor ihn, so dah schließlich die Polizei z u Hilfe ge­rufen wurde. Daraufhin verlieh Lang unter Protest den Saal. Aach Wiedereröffnung der Sitzung gab der Vorsitzende eine ©rflärung ab. in der er das allgemeine Bedauern über den Zwischenfall ausdrückte. Ein Antrag der Kom­munisten. die Sitzung nochmals auf kurze Zeit zu unterbrechen, damit ihre Fraktion zu den Vorgängen Stellung nehmen könne, wurde ab- gelehnt. Darauf verliehen d i e Kommu­nisten unter Protest geschlossen den Saal und zogen sich zur Beratung in das Fraktionszimmer zurück. Äach diesen Vorgängen, die fast zwei Stunden währten, konnte man end­lich die Spezialberatung des Etats fortsehen.

Allen Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß meine liebe Frau, unsere liebe gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Marie Will

geb. Kessler

im Alter von 70 Jahren sanft entschlafen iet

Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:

Peter Will und Kinder nebst allen Angehörigen.

Annerod, Großen-Buseck, Gießen, Hausen, Steinbach, Engelrod, Leihgestern, den 22. März 1928.

Die Beerdigung findet Freitag, den 23. Marz, nachm. 3'/t Uhr, statt.

Amtsgericht Wetzlar.

Q Wegen Jagdvergehens, sowie unbefugten Waffenbesitzes verhandelte das Gericht gegen einen Land- und Gastwirt aus Münchholz­hausen. Der Angeklagte war beschuldigt, an einem Tage im Dezember v. 3. in der Gemar­kung Münchholzhausen mit einem Gewehr ge­wildert zu haben, wobei ihn ein Zeuge gesehen haben will. Auf die Anzeige des Augenzeugen hin erfolgte damals eine Haussuchung, die ein Gewehr zutage forderte, sonst aber ergebnislos verlief. Der Angeklagte gab den Besitz des Ge­wehrs, das einmal vor Jahren bei ihm stehen geblieben sei, zu, bestritt aber unberechtigt Jagd ausgeübt zu haben. Der Zeuge hingegen be­kundete unter Eid, den Angeklagten beim Wil­dern beobachtet zu haben. Durch vier weitere Zeugen wurde dagegen dem Hauptzeugen ein ungünstiges Zeugnis ausgestellt. Das Gericht sah daher Jagdvergehen als nicht erwiesen an und erkannte insoweit auf Freisprechung. während es wegen unbefugten Waffenbesitzes auf 2 0 Mark Geldstrafe. hilfSweise vier Tage Gefängnis, sowie Auferlegung der Kosten erkannte.

Gegen einen gerichtlichen Strafbefehl über 50 Mark Geldstrafe, der ihn der gemeinschaft- licken Körperverletzung beschuldigt, hatte ein junger Bursche aus Erda Einspruch erhoben Vor Gericht bestritt er, beteiligt gewesen zu sein, waS aber durch die eidlichen Zeugenaussagen widerlegt wurde. Das Gericht erkannte daher auf die gleiche Strafe von 50 Mark, Hilfsweise 10 Tage Gefängnis, und legte dem Angeklagten die Kosten des Verfahrens auf.

daS Bauprogramm für die diesjährige Kanalisa­tion aufzunehmen, vorausgesetzt, das; auch für diese Arbeit der beantragte Zuschuss aus den Mitteln der Wertschafsenden Erwerbslosenfürsorge der Stadt gewährt wird. Die Lieferung sämt­licher, für das Aechnungsjcchr 1928 erforderlich werdender Rand st eine für den Straß en« bau wurde der Firma Jean Dern u. Co. in Gießen zum Preise von 4,75 Mk. für den lau­fenden Meter übertragen. In nichtöffentlicher Sitzung wurde Frl. Gudrun Fuhrmann auS Ballenstedt im Harz als Gemeindehebamme angenommen.

(-) Groß- Felda, 21. März. Auf der jüngst hier stattgehabten letzten Generalversammlung des hiesigen V. H. C. -Zweigvereins eröffnete Apotheker Frey als 1. Vorsitzender die Sitzung. Rach gründlicher Aussprache waren alle Erschie­nenen von dem gleichen Willen beseelt, den hiesigen Zweigverein wieder neu zu beleben. Sattlermeister Dölzing wurde einstimmig als 1. Vorsitzender gewählt. Weiter wurden in den Vorstand gewählt: Dr. Kömpf (Kestrich), 2. Vorsitzender, Rendant Lang (Groß-Felda), Rechner, Lehrer Peppler (Zeilbach), Markie- rungswart, Lehrer Roth (Kestrich), Schriftführer und 1. Wandcrwart. Hm den geselligen Verkehr zu heben, wurde beschlossen, Familienzu^amrnen- künfte innerhalb des Vereins zu veranstalten.

y. Kirtorf, 21. März. Bei der hiesigen Hvlzversteigerung aus den Waldungen der Stadt Kirtorf wurden sehr hohe Preise, wie diese bei den in der Hmgegenb stattgehabten Versteigerungen nicht vorkamön, bezahlt. Wohl dürften die günstigen Zahlungsbedingungen (zins­los, die Hälfte bis 1. Juli, die andere Hälfte cm Martini d. I.) mit eine Hauptursache der hohen Preise gewesen fein. Zum Brennholz waren nur Kirtorfer Ortsbürger, zum Ruhholz auch andere Steigerer zugelassen. ES kosteten je vier Raum­meter: Buchenscheitholz 1. Klasse 54 bis 60 Mk., 2. Klasse 4 bis 5 Mk. weniger; Birlenscheitholz 40 bis 45 Mk.; Kiefernscheitholz 24 biS 30 Mk.; Fichtenscheitholz 22 bis 30 Mk.; Buchenknüppel kamen auf 40 bis 46 Mk.; Birkenknüppel 32 bis 40 Mk.; Eichcnknüppel 36 M?.; Kie^ernknüppel 20 bis 22 Mk.; Fichtenknüppel 18 bis 20 Mk.; Buchenstöcke 26 bis 32 Mk.; Eichenstöcke 20 Mk.; Kiefernstöcke 15 bis 20 Mk.; Fichtenstöcke 7,50 bis 8,50 Mk. Die Duchenstammreiser kosteten 2,50 bis 3.50 Mk.; Buchen ast reifer 2 Mk.; Eichen- reiser 1 Mk.; Birkenreiser (Besenreisig) 1 Mt für den Raummeter durchschnittlich. Das Ruhholz (Kiefern) kostete pro Festmeter etwa 50 Mk.; Derbstangen pro Stück 1,50 bis 3 Mk. und 30 Bohnenstangen 2,50 bis 3 Mk. Der Gesamt­betrag betrug etwa 11 000 Mk.

Rheinhessen.

WSR. Mainz, 21. März. Auf eigenartige Weise entstand vergangene Rächt zwischen 2 und 3 Uhr ein Autounfa11 in der Rheinprome­nade. Auf einem mit mehreren Personen be­setzten Auto lag quer ein Fahrrad, das einen dort stehenden Meßwagen streifte und einem im Wagen sitzenden Elektrotechniker aus Mainz-Kastel gegen den Kopf schlug, dah er einen Schädelbruch erlitt 3m Städti- chen Krankenhaus wurde festgestellt, daß Lebens­gefahr für ihn besteht Ein weiterer Insasse er­litt eine leichtere Kopfverletzung. Das Auto

Die beiden Forstämter zu G ü ibcrg verkaufen auf schriftlichem Wege an den Meistbietenden am 2. April 1928, vor­mittags 10 Uhr, auf ihren Geschäfts- zimmern:

1660 fm Fichtenlangholz, 200 fm Kie­fernlangholz, 71 rm Fichtcnpapicrholz, 33 rm Kiefern-Kistenholz, 100 fm Eichen­stammholz und 13 rm Haiubuchea-Röller- Holz in zusammen 15 Losen. Loseinteilung (keine Nummerlisten) auf Anfordern kosten­los. Gebote, nach vorheriger Besichtigung der Schläge, bis längstens 31. März an das Forstamt Grünberg bzw. Forstamt Nieder-Ohmen zu Grünberg. 31220

I. A.: Hessisches Forstamt «rünbcrg.

Donnerstag, den 29. d. M., von vor­mittags 9 Uhr ab, im Saale auf dem Schiffenberg aus den Forstorten Hafen- lopf, Tempel, Dörnergrund, Schiffenberg, Beunde, Sommerberg, Buchenberg der Försterei Baumgarten, Töpferkaute, Alt­gehegt, Rabenpfuhl, Rehhecke, der För- sterei Leihgestern, Fuchsbau, Hexenbusch der Försterei Grotzen-Lindcn.

Langholz N Eiche 15. Kl. 123 Stück = 54,11 fm. Abschnitte N Buche: 3. und 4. Kl. 10 Stück = 7.33 fm. Langholz N Esche 1., 2. und 4. Kl. 16 St -= 4,60 fm. Langholz A Kiefer 3a- bis 4a-Kl. 6 St = 7,31 fm. Langholz N Kiefer la- bis 3d-Kl. 60 St. = 31,61 fm. Langholz F Kiefer Id- u. 2a-Kl. 2 St. = 0,76 fm. Abschnitte A Kiefer 3a- bis 4d-Kl. 89 Stück = 71,95 fm. Abschnitte N Kiefer 2a- bis 5a-ftL 102 St. = 81,45 fm. Langholz N Fichte la- bis 3a-Kl. 653 St. --- 188, 69 fm. Abschnitte dl Fichte 2b-ftl. 1 St. = 0,38fm; Dcrbpangen: Esche 1. und 3. Kl. 7 Stück = 0,54 fm, Fichte 1.3. Kl. 137 Stück = 10,62 fm; Rutzschciter rm: Kiefer 1. Kl. 2 (1,25 m lang), 2. Kl. 27 (3 m lang), Fichte 2. Kl. 1, 2 (3 m lang), Rntzknüppel rm: Eiche 2 (2,60 m lang); Nutzrcisig rm: Esche 14, Fichte 3, 1. 3124D

Die Nummern des zu verkaufenden Stammholzes find blau unterstrichen. Nummerauszüge deS Langholzes und der Abschnitte können zum Preise von 1 RM. daS Stück von Samstag, dem 24. d. Mts., ab von unterzeichneter Stelle, Goethe- strahe 42 (Fernruf 2578), bezogen werden.

Vorherige Besichtigung deS Holzes wird empfohlen.

»ießeu, den 21. März 1928.

Heff. Forstamt Schiffenberg. Nicolaus.

gettc sich bann, die vom Aeltestenausschuh mulierte Erklärung abzugeben, vielmehr gab er von sich aus die Erklärung ab, daß er nich- die Absicht gehabt habe, den Redner zu belei­digen. Daraufhin verfügte der Vorsitzende den Ausschluß von drei weiteren Sitzungen. Als