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Millionen erfordert Hütte trotz der günstigen natürlichen Voraussetzungen, trotz der Tatsache, daß in der Schweiz die billigere Unterhaltung des Tunnels bei elektrischem Betriebe stark mit» spricht! .

Seit 1924 hat sich aber technisch das Bild noch zu ungunsten der Elektrizität verschoben. Die Dampflokomotive ist weiter vervollkommnet wer­den. 3m letzten Jahre brachte die A. E. G. ihre Kohlenstaublokomotive heraus, die den bisher wertlosen Brennstoff derart vortrilhaft ausnutzt, dah gegenüber dem gewöhnlichen Dampfbetriebe 20 Prozent Ersparnis erzielt wurden. Hundert solcher Lokomotiven bedeuten eine jährliche Er­sparnis von 2 Millionen Mark! Ferner bestellte die Reichsbahn 1927 bei den Maffei-Werken die erste Turbinenlokomotive. Die verbraucht^ die übliche Kohle, benötigt aber nur etwa die Hälfte der für die bisherigen Kolbenmaschinen nötigen DrennstofMenge. Bezeichnenderweile werden auch aus der Schweiz dem Lande, das ein Biertel seiner Bahnen elektrisch betreibt Probefahrten neuartiger Dampflokomotiven gemeldet. Diese Hochdrucklokomotiven sollen ebenfalls bedeutend bessere Brennstoffausnützung gewähren als die alten Maschinen.

Wir erleben also zu Beginn dieses Jahres einen erfolgreichen Vorstoß der Dainpfkraft. Durch bessere Eignung für bergiges Gelände, Möglichkeit rascherer Zugfolge und schnellerer Erreichung grober Geschwindigkeit wird noch wie vor die Einführung der Elektrizität auf verlehrs- geographisch und natürlich vorgezeichneten Strecken lohnen. Auf solchen Linien wird die Reichsbahn auch die Sie trifizierung vornehmen. Es ist aber zu begrüben, daß darüber die Pflege und Modernisierung des Dampfbetriebes nicht vernachlässigt wird. Denn in dem ebenen, hinder­nisfreien Deutschland wird der Dampf auf ab­sehbare Zeit hinaus nicht von der Elektrizität verdrängt werden.

Wirtschaft.

Oer deutsche Außenhandel im Januar.

Der deutsche Außenhandel zeigt im Januar 1928 im reinen Warenverkehr einen Einfuhrüberschuß von 508 gegen 304 Millionen Reichsmark im Dezember 1927. Die Einfuhr ist um 113 Millionen Reichsmark gestiegen. Die Zunahme erklärt sich zum be­trächtlichen Teile aus den Terminabrechnungen im Riederlagevcrkehr. Auch die Einfuhr an Lebcnsmittcln, die in besonders umfangreichem Maße an diesem Verkehr beteiligt sind, hat sich um 83 Millionen Reichsmark, sowie ferner die Rohstcffeinfuhr um 11 und die Fertigwaren­einfuhr um 18 Millionen Reichsmark erhöht.

Die Abnahme der Ausfuhr um 91 Mill. Reichsmark ist zum Teil auf saisonmähige Ein­flüsse zurückzuführen. An dem Rückgang sind Fertigwaren mit 78, Lebensmittel mit 3 und Rohstoffe mit 5 Mill. Reichsmark beteiligt. Trotz­dem blieb aber die Ianuarausfuhr nicht nur beträchtlich über die Ausfuhr im Januar der beiden Vorjahre, sondern auch noch etwas über dem Monatsdurchschnitt von 1927.

Die Börse hat gestern auf die Veröffentlichung der -Außenhandelszisfern für den Monat Januar mit ausgesprochen schwacher Haltung geantwortet, obwohl erst kurz vorher die Rachricht über die endgültige Freigabe des deutschen Eigentums in Amerika eingetrvffen war. 3n der Tat muß eine halbe Milliarde 3anuarpassi- vität im Außenhandel, hervorgerufen durch steigende Einfuhr insbesondere von Fertigwaren und sinkende Ausfuhr, zunächst einen, ungünstigen Eindruck Hervorrufen. Be­trachtet man jedoch die Zahlen der deutschen Außenhandelsbilanz für den Monat Januar, wie wir daö bisher immer getan haben, in ihrem Werke und in ihrer Bedeutung nach der Seite rein saisonmäßiger Llrsachen. so wird die,er zu­nächst ungünstige Eindruck verwischt. Das zahlen­mäßig verschlechterte Ianuorergebnis des deut­schen Außenhandels kann ?u irgendwelchen Be° 'fürchtungcn grundsätzlicher Art keinen An­laß geben. Allerdings hat der Monat Januar die Hoffnungen auf den deutschen Außenhandel vorläufig zunichte gemacht, die dahin gehen, daß die für Deutschland unbedingt notwendige Um­stellung auf einen verstärkten Export im Ausmaß von 20 bis 30 Prozent seiner gesamten Produktion mit Rücksicht auf seine internationalen Zahlungs­verpflichtungen noch nicht eingesetzt hat. obwohl bescheidene Anfänge zu dieser Entwicklung bei den nicht unerheblichen Steigerungen der deut­schen Fertigwarenausfuhr in den letzten Monaten des Jahres 1927 sich gezeigt hatten. Für die Steigerung der Einfuhr sind in erster Linie Sailoncinslüsse und Terminabrechnungen (Wolle. Kaffee) maßgebend gewesen. Auffällig und be­

dauerlich ist die neuerliche Erhöhung des Importes von Fertigwaren, besonders Textilien und Eisenartikel. Auch wenn man be­denkt, dah ein Teil dieser ausländischen Fertig­waren in Deutschland weiterverarbeitet und wieder ausgeführt wird, so ist doch die absolute Ziffer des erhöhten Fertigwarenexports recht ansehnlich. Die Bedenken, welche sich gegen diese Entwicklung erheben, werden bestärkt durch den Rückgang der F e r t i g w a r e n a u s f u h r . die etwa wieder auf den Stand vom Sommer des Vorjahres gesunken ist.

Wieweit sich bei der Zunahme der Einfuhr von Fertigwaren die Erhöhung der Ei enpreise, mit anderen Worten der höhere Preis für deutsches Eisen trotz Fracht und Zoll bei ausländischen, bemerkbar macht, ist nicht ohne weiteres ersicht­lich, immerhin wird bei den bestehenden Zwistig­keiten zwischen Werkshani'el und freiem Eisen­handel letzterer die Wa'fe der Einfuhr aus­ländischen Materials, wie die Zahlen der er­höhten Eiseneiniuhr beweisen, in Anwendung ge­bracht haben, ilebrirenä hat der Import an Eisenerz mit 22 Millionen Mark einen Tiefstand erreicht: wir verw'e'cn bei der Be­trachtung ter Außenhandels?ahsen stets gesondert auf diese Entwicklung in der Eisenerzeinfuhr, um den Rachweis zu erbringen, daß die von der Eisenindustrie behauptete Ei'enkonjunktur im Abflauen begrifsen ist, und daß der inländische Markt in seiner Aufnahmefähigkeit nachläßt. Rach der Entwicklung der letzten Monate scheint doch in dem allmählichen Fallen der Eisenerz- ein.uhr ei e symptomatische Bedeutung zu liegen, die in Anbetracht der Stellungnahme der Eisenindustrie zu der inzwischen erfolgten Eisen­preiserhöhung für die Oefsentlichkeit nicht un­interessant sein dürfte. Die auch von uns des öfteren erörterte Lage der allgemeinen Kon­junktur in Deutschland hat nach dem Stande der Rohsto feinfuhr im Ianuar. die eine Rekord­zahl feit der Stabilisierung auf weist, keine sichtbar rücfläujge Entwicklung genommen, denn nur bei einem Anhalten der verstärkten wirtschaftlichen Tätigkeit des Iahres 1927 kann der Monat Ianuar einen so hohen Bedarf an ausländischen Rohmaterialien gebracht haben.

Somit enthä.t die deutsche Außenhande.sbilanz für Ianuar, die erste des Iahres 1928, große Schattenseiten. Sie wäre, wenn Deutsch­land nicht seine starten internationalen Ver­pflichtungen hätte, als günstig zu bezeichnen. Aber da nun einmal Deutschland ein Land ist, das auf die Ausfuhr unbedingt angewiesen ist, so muß unter diesem Gesichtspunkt die Gestaltung der deutschen Außenhandelsbilanz Bedenken her» vorru,en.

*Württem bergische NotenbankStutt- g a r t. Die Württembergische Notenbank erzielte tm Geschäftsjahr 1927 nach Abzug der Tantieme, der Gratifikationen, sowie einer außerordentlichen Zu- . wendung an den Beamtenunterstützungsfonds in 'Höhe von insgesamt 60 000 Mark einen Reingewinn von 86^530 Mark, über dessen Verwendung wie folgt beantragt wurde: 4,5 Prozent Dividende gleich 316000 Mark, ordentliche Zuwendung an den Re­servefonds 130 000, 0,5 Prozent Dividende gleich 35 000 Mark; satzungsmäßiger Gewinnanteil des. Staates 127,510, 2 Prozent Dividende gleich 140 000 Mark, zusammen 747 510 Mark. Der Nest von 115 020 Mark zuzüglich des Gewinnvortrags aus dem Geschäftsjahr 1926 in^ von 203 749 gleich 318 769 Mark soll ausschließlich für die Aktionäre auf neue Rechnung vorgetragen werden. Heber die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr läßt sich mit einiger Sicherheit noch nichts sagen, um so we­niger, als unsere Wirtschaft neue Belastungsproben, innen- und außenpolitischer Art, zu bestehen haben wird.

* Frankfurter Mühlen werke ® e b r. Wolff Handels-A. -G. Die Generalver­sammlung beschloß aus 250 858 (239 546) Mark Reingewinn wieder 10 Proz. Dividende zu ver­teilen. Rach dem Geschäftsbericht war derMchl- ab'ah schwankend und durch die Aeberproduktion der deutschen Mühlen erschwert, doch habe die Ge ellschast ihre Erzeugung an Mehl und Hart- grieh voll untergebracht. Von der Beteiligung mit der Hafenmühle erhofft die Verwaltung für beide Ge ellschaften Vorteile.

Reuer Ziegeleiverband in Süd­deutschland. Rachdem sich die Ziegeleien Hanaus und Umgebung von der Backsteinver­kaufsstelle in Darmstadt kürzlich trennten, haben sie sich nunmehr gemeinsam mit den benach­barten hessischen und unterfränkischen Ziegeleien in einem neuen Verbände in der Form einer ©. m. b. H. zu ammengeschlossen.

Opel-Clite-Dia m a u t w e r k e - A. °G. Wie der W^TB.-HandelSdienst erfahrt, ist gestern ein Abkostimen unterzeichnet worden, wonach die Opelwerke die Aktienmehrheit der Etite-Diamant-

Werke-A.-G. in Brand-Erbisdorf in Sachsen übernehmen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 22. Febr. (Eigener Draht­bericht des Gießener Anzeigers.) Tendenz: lust­los und schwächer. An der heutigen Börse machte sich eine starke Lustlosigkeit gel­tend. die im Verlaufe eher noch zunahm. Die Umsahtätigkeit war äußerst gering, da bei dem andauernden Fehlen der zweiten Hand die Spe­kulation ebenfalls wieder fast untätig blieb. Cs wurden weitere Realisationen vorgenommen, darüber hinaus soll die Baisse­spekulation mit einigen Blankoverkäufen an den Markt gekommen sein. Da bei der herr­schenden Unlust die Aufnahmefähigkeit naturge­mäß gering war. schwächte sich die Tendenz all­gemein weiter ab. Die Verbindlichkeitserllärung des Schiedsspruches im Konflikt der Metall­industrie blieb auch heute vollkommen ohne Wir­kung. Man verwies auch diesmal wieder darauf, daß sie erwartet worden war. Die gesteigerte Passivität der deutschen Außen­handelsbilanz wurde dagegen weiter kommentiert und wirkte ungünstig nach. Bei den ersten Kursen ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse auf den meisten Marktgebie en Kursrückgänge von 1 b i s 2 Prozent. Im Angebot lagen vor allem wieder Schiffahrtswerte, von denen Hapag 2 Prozent und Rordlloyd 2,25 Prozent nachgaben. Am Elektromarkt waren Gef- fürel und Siemens um je 2,5 Prozent gedrückt, AEG. minus 1 Prozent und Licht und Kraft minus 2 Prozent. Scheideanstalt eröffneten 3 Prozent niedriger. I. - G. - I a r b e n 1,5 Pro­zent schwächer. Rheinstahl gaben 3 Prozent nach. Frankfurter Maschinen nach ihren lehttägigen Steigerungen 3,5 Prozent schwächer. Deutsche Anleihen eher angeboten. Von Ausländern hatten Türken weiter einiges Geschäft bei etwa behaupte e i K irsen: Anatolier jedoch schwächer. Im Verlaufe blieb die Stimmung lustlos, die Kurse lagen meist behauptet. Schisfahrts - werte konnten sich um etwa 1 Prozent erholen. Der Geldmarkt war wenig verändert. Tages­geld 6 Prozent. Im D e v i s e n v e r k e h r no­tierte die Reichsmark gegen Kabel 4,1885, gegen London 20,435. Mailand gegen London 92,05. Madrid 23,70. London-Kabel 4,8775.

BerNnc Börse.

Berlin, 22. Febr. Die Außenhandels­bilanz wirkte sich erst an der heutigen Börse richtig aus. Die Stimmung war infolgedessen beunruhigt. Besonders verstimmten auch die näheren Einzelheiten über die Freigabebill, die vorläufig noch nicht erfolgenden Zahlungen, die Klauseln bei der Rückgabe der Schiffe ufto. Ohne Einfluß blieb die Verbindlichkeitserllärung des Schiedsspruches in der Metallindustrie, da man damit gerechnet hatte. Der Geldmarkt blieb mit 5 bis 7 Proz. sehr leicht, Monatsgeld 7.25 bis 8,25 Proz., Warenwechsel 6,75 Prozent. Zu den ersten Kursen kam fast auf allen Märkten Material heraus, so daß sich das Kursniveau gegen gestern Schluß um 1 bis 2 Proz. senkte. Freigabewerte waren stärker an­geboten und verloren bis 3 Proz. Berliner Han­del sogar minus 4,5 Proz. Licht und Kraft und Stolberger Zink lagen ebenfalls je 3 Prozent schwächer. Außerordentlich schwach lagen Schade­aktien. die einen Verlust von 12 Mk. zu ver­zeichnen hatten. Dagegen konnten Bemberg und Glanzstoff um 3 bis 5 Proz. anziehen. Deut- s ch e Anleihen und Pfandbriefe sehr ftill und eher schwächer. Ausländer gedrückt. Bosnier büßten 1 Proz. ein. Rach den ersten Kursen wurde das Geschäft mit Ausnahme von Freigabewerten noch ruhiger. Die Kurst gingen allgemein weiter um 1 bis 2 Proz. zurück. Hapag und Rordd. Lloyd konnten 0,25 bis 0,5 Prozent anziehen.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 22. Febr. Infolge der allgemein festeren Stimmung an der Börse muß­ten sowohl die Getreide- wie Mehlpreise erhöht werden. Auch Mais zog um 0,25 Mark im Prei e an. Die allgemeine Stimmung ist freund­lich. doch ist das Geschäft nach wie vor ruhig. Es wurden notiert: Weizen 1, gut. gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswuchs. 25,25, Wei­zen 3, geringere Beschaffenheit, bis zu 23 Proz. Feuchtigkeit. 22,75 bis 23,25; Roggen 25; Som­mergerste für Brauzwecke 28 bis 31; Hafer, in» länöi cher, 24 bis 24,50; Mais (gelb) für Futter­zwecke 22,75; Mais (gelb-)- für andere Zwecke 23,45; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 36,75 bis 37,25; Roggenmehl 33,<5 bis 36; Wcizenlleie 14 bis 14,25; Roggenkleie 15 bis 15,25. Tendenz: Fest.

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 21. Febr. Die Grundstimmung mar heute Bormittag, beeinflußt durch die höheren Aus- landmeldungen und die um 5 bis 15 Cents gestiege­nen Cifofferten, allgemein fester. Die erste Liver­pooler Meldung brachte jedoch schon wieder eine Abschwächung und enttäuschte den hiesigen Marit. In effektiver Ware konnten sich die erhöhten Preise des Vormittags nicht behaupten, obwohl das An­gebot nur unwesentlich zugenommen hat. Das Mehlgeschäft will aber immer noch nicht stärker ein. setzen. Am Lieferungsmarkte konnten sich für Wei­zen Erhöhungen von 1,50 bis 2 Mark durchsetzen, während für Roggen das Geschäft bei wenig vcr. änderten Kursen ruhig lag. Am Cifmarkt wurden die erhöhten Sortierungen teilweise bewilligt, .ini« ges in Manitoba IV und Westernroggen per Ter­min ist gehandelt worden. Für Hafer und Gerste war die Situation unverändert. Es notierten (1000 kg): Weizen, märkischer (74,5-kg, Kl-Gewicht), 231 bis 234, März 261,50 bis 263, Mai 272 bis 273,25, Juli 275 bis 276 (fest); Roggen, märkischer (69-kg, Kl-Gewicht), 235 bis 239, März 262 bis 263 bis 262, Mai 268,50 bis 269 (stetig), Juli 258,25 bis 258,75 bis 258,50; Sommergerste 221 bis 275 (be­hauptet); Hafer, märkischer, 211 bis 222, März 232 bis 232,75, Mai 244, Juli 246 (fest); Mais, La Plata 221 bis 223 (zollbegünstigter Futtermais, fest); (100 kg): Weizenmehl 29,75 bis 34,25 (sehr fest); Roggenmehl 31 bis 34,25 (fest); Weizenkleie 15,30 (still), Roggenkleie 15,30 (still); Biktoriaerbsen 47 bis 55; kleine Erbsen 34 bis 36; Futtererbsen 25 bis 27; Peluschken 20 bis 20,50; Ackerbohnen 20,50 bis 21,50; Wicken 21 bis 23; Lupinen, blau, 14 bis 14,75; Lupinen, gelb, 15,25 bis 16; Serradelle, neu, 20 bis 23,50; Rapskuchen 19,50 bis 19,60; Lein­kuchen 20,20 bis 22,40; Trockenschnitzel 12,80 bis 12,90; Soyaschrot 21,20 bis 21,80; Kartoffelflocken 23,30 bis 23,70 Mark.

Kirche und Schule.

Hessischer Kindergottesdienftverband.

O Frankfurt a. M., 21. Febr. Gestern tagte hier eine von dem Hess. Kindergot­tesdienst verband einberufene Konfe­renz der Leiter von Kindergottesdiensten, die gut besucht war. AI. a. nahm an ihr als Ver­treter des Landeskirchenamtes Oberkirchenrat Zentgraf aus Mainz teil. Im Mittelpunkt der Tagung, die von dem Vorsitzenden öcS Ver­bandes, Pfarrer Glock (Mainz), mit gründ- sählichen Erwägungen eröffnet wurde, stand ein Referat überdie Aufgabe d:s Dorbereiters und Leiters", in Vertretung des plötzlich er­krankten Stadtpfarrers Zimmermann aus Heilbronn von dem württembergischen Pfarrer Frick erstattet. Er gab aus der Praxis heraus Hare und bestimmte Richtlinien, die dankbar auf genommen wurden. Die Tagung hat ihren großen Wert gehabt, der sich in der Praxis aus- wirken wird.

Dorftirchenvorstchertag in Lang-Göns.

Am 28. Februar findet in Lang-Gons eine Dorfkirchen vor st ehertagunz ft.rit mit dem DerhandlungsgegenstandFamilien- not die eigentli che R o t unserer Tag e, Vorträge von Pfarrer Bürbach in Weinsheim bei Kreuznach und Pfarrer G i 11 - mann in Weiler a. d. Rahe. Der erste Vor­trag findet in der Kirche nach dem Gottes­dienste statt. Danach ist Mittagspause in Bür­gerhäusern der Gemeinde. Die Rachversammlung ist in der Turnhalle.

Buntes Allerlei.

Berlin baut einen Wolkenkratzer.

Während der Bau des Europa-Hochhauses am Anhalter Bahnhof durch den Einspruch des Wohl­fahrtsministers zu in Stockengebracht worden ist, soll jetzt an einer anderen Stelle der Berliner City der erste Wolkenkratzer errichtet werden. Das Bureauhaus Börse soll durch Umbau und Aufstockung so ausgestaltet werden, daß ein Gcsamt- gebäuöe von acht Etagen entsteht, dessen an der Ecke befindlicher Teil noch weitere acht Stockwerke ent­hält, so daß insgesamt sechzehn Stockwerke zur Ver­fügung stehen. Die Kuppelhöhc des Baues soll 64 m betragen.

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags.

Samstag nachmittag geschloffen

verlangen Sie

stets 5Qy*8 echte Sodener Mineral-Pastillen. Die in -kN Pastillen enthaltenen Brunnensalze wirken lösend auf die Schleimhaut und schaden dem Magen nicht.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angdübrten Ziffern geben die Hohe der zuletzt

befchlosfenen Dividende an.

Reichsbanktiiskonl 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.

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Norddeutscher rioud

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