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So war er in den Orten Crainfeld und Bannerod tätig. Ostern dieses Jahres meinde verlassen, da ihm Mainz übertragen ist.

Trotzdem vier Wehren den Brand brannten Haus und Scheune bis auf nieder. Eine große Dreschnraschine brannt.

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Landesjugendpfarrer Lic. v. d. A u hielt im Dormittagsgottesdienst eine von tiefem Ernst und

scheu Landesverein für Innere Mission ins Leben gerufen wurde, einem allgemeinen Bedürfnis ent­spricht, beweist der Llmstand, daß sie hier schon 3 0 0 Mitglieder gewonnen hat. Auch in den anderen Schl'.tzerländer Gemeinden sind bereits zahlreiche Beitritte erfolgt.

0 Uellershausen, 21. Febr. Lehrer Rei­chert begeht in diesen Tagen sein 25 j ä h r ig e s Dienstjubiläum. Im Iohre 1906 kam er in unsere Gemeinde, nachdem er vorher schon in Schulen des Kreises Lauterbach gewirkt hatte.

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Kreis Lauterbach.

P Schlitz, 21. Febr. Wie sehr die lische Sterbevorsorge, weiche

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((Ein Urteil von Sielen): Ich fühle mich veranlaßt, Ihnen heute vollkommen freiwillig und unaufgefordert ein Dankschreiben zu über fenben. Nachdem ich einmal aufgehört Halle, Chlorodonl zu gebrauchen versuchte ich in Reihenfolge... Ich kaufte nun vor kurzem wieder LHIorodont und beobachtete folgendes: Meine Zähne haben schon nach kürzerer Zeit wieder den gelblichen Schein verloren, sind wieder blendend weih und blank. Außerdem ist die frühere Glätte wieder zum Vorschein gekommen. Der eigenartige Geschmack des Thlorcdmt" übt außerdem eine erfrischende, im Sommer besonders wohltuende Wirkung aus. Ich werde nach den wirllich gemachten Erfahrungen ab jetzt nur nochEhlorodont" benutzen und meine Devise wird stets lauten, für mich und jeden zur Empfehlung:

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höchsten Höhen. Man hat dabei meist die stille Hoffnung, daß in den höchstgelegenen Bezirken der Forstämter Ulrichstein. Schotten und Greben­hain und den standesherrlichen Waldungen die Preise niedriger seien als in den Gegenden, die günstige Bahnverbindung und Abfuhrgelegen- heiten haben. Leider kommen viele Steigerer mit ihren Vermutungen an die falsche Stelle, da die guten Qualitäten Holz auch hier ihren Preis haben, der wesentlich höher ist als im Dorjahre. Allgemein ist der Hiebsatz dieses Iahr etwas geringer. Es besteht aber fein Anlaß zu Be­fürchtungen ober gar zu Preissteigerungen. Man wird auch dieses Iahr, wie schon oft, die De- o6ad)tung machen, daß, nachdem die voreiligen und besorgten Steigerer befriedigt sind, man hin­reichende Mengen zum Taxpreis oder darunter bekommt.

Kreis Alsfeld.

~ Merlau, 21. Febr. In der Gastwirtschaft von Hörle hielt gestern nachmittag Landwirt- schastsas,essor Dr. Selz er vom Landwirt­schaftsamt Grünberg einen interessanten D o r t r a g überDüngungs Maßnah­men". Dr. Selzer betonte in etwa zweistündigen Ausführungen die Rotwendigkeit der künstlichen Düngung; insbesondere hob er die Kalkdüngung hervor. Bürgermeister K o ch e n b ö r f e r, bet

Lebensgefahr sich_ in Sicherheit bringen konnten, bekämpften,

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bejahend für die Anschaffung eines Leihschen Epidiaskops ausgesprochen hat, soll ein solches für die hiesige Schule angefchafft

Gutes mitieoot« 30 (aalen gelost. Lchr. Ang. u. 20321) an den Gien. Anz.

Kirchliebe Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Mittwoch, den 22. Februar 1928.

Sladtkirche. 6 Uhr: Pafsionsgottesbienst, Pfarrer Decker.

gäbe des elektrischen Stromes einen Staffeltarif eingesühn, der drn (Großabneh­mern erhebliche Nachlässe auch auf ^ichtstrom zubilligt Der Rormpreis von 50 Pfennig gilt bis zu einem Monatsverbrauch bis 100 Kilo­watt-Stunden und ermäßigt sich von da ab bis auf 30 Pf. bei 1000 Kilowatt-Stunden.

Kreis Westerburg.

-D Rennerod, 21. Febr. Lin dreister Diebstahl wurde am Hellen Tage in der Ga st wirtschaft und Bäckerei August Gas­pari verübt. Es gelang einem Langfinger, in einem unbewachten Augenblick die Wirt- schaftskasse zu öffnen und den Bar­bestand der Kasse zu stehlen. ES sind dem Dieb schätzungsweise etwa 20 Mark in die Hände gefallen. Obwohl Verdacht auf eine bestimmte Person vorliegt, sind die Verdachtsmomente nicht ausreichend.

WSR. Herschbach bei Wallmerod, 21. Febr. Am Sonntagabend brach in der Scheune des Landwirts Iohann 03 r a ft Feuer aus. Im Au hatten die Flammen das Wohnhaus ergriffen, so daß die Bewohner nur mit größter

warmer Liebe zur Iugend getragene Predigt I über das Bibelwort: Gott sprach zu Abraham: Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen | sein" und zeigte damit den wahren Weg zum Glück. Am Vachmittag sprach derselbe Redner

-I- Cleeberg, 21. Febr. Ein 03ertreter der Firma Leitz führte dieser Tage in der hiesigen Schule und Kirche das nach den neuesten ®r<* fahrunaen hergestellte Leih-Epidiaskop vor. In interessanter Weise verstand es der Redner, seine Zuschauer für die Vorführung zu fesseln. Da der hiefi-e Schulvorstand sich bereits

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Frankfurt a. OH., 21. Febr. Hin, sichtlich der Organisation der städtischen Museen hat der Magistrat einer Vorlage zu- aestimmt. wonach für das Kunstgewerbemuseum, das Historische Museum und die Städtische Ga­lerie einschließlich des Liebighauses eine ein­heitliche Oberleitung geschaffen wird, um eine höhere Auswertung der Museen zu er­möglichen und ihre systematische Ordnung zu fördern. Die Oberleitung der OHufeen soll Pro­fessor Dr. Swarzenski, dem Leiter der Städti­schen Galerie, übertragen werden. Die Verwal­

tung der Museen im einzelnen soll in den Hän­den sachkundiger Ober-Kustoden liegen. Ein 25 Iahre alter Kaufmann brachte sich aestern im Hause seiner Braut in der Gleim- ftraße einen Schuß in die rechte Lungengegenb bei. Er wurde schwer verletzt in das Kran­kenhaus verbracht. Verschmähte Liebe ist die Ursache der Tat.

Birx verhaftet.

Lpd. Frankfurt a. M., 22. Febr. Zu der von uns in einem Teile der gestrigen Ausgabe bereits gemeldeten Verhaftung des seit vorigen Monat von hier flüchtigen Arbeiters Birx, der in der vorvergangenen Rächt von Beamten des Kölner Kriminalkommissariats in Köln f e st - genommen wurde, erfahren wir noch folgende Einzelheiten: Don dem gestohlenen Geld fand man bei Birx noch 27000 Mark in bar. Birx floh von Frankfurt zuerst nach Berlin, wo er sich kurze Zeit aufhielt, und von dort nach Leipzig. Don Leipzig ist er bann nach Köln gekommen, weil er dachte, im Gewühle des Kölner Karnevals untertauchen zu können. Er hatte dort bei einem ihm bekannten Kraft- wagenführer namens Dünnwald in der von Quadt-Slrahe Wohnung gefunden. Diesem fiel es auf, daß fein Gast so freigebig mit seinem Gelbe umging, und da er dachte, daß der Ursprung des Geldes nicht ganz einwandfrei sei, benachrichtigte er die Kriminalpolizei. Diese nahm Dirx dann

liche, zur Ausführung der Pläne erforderliche Bausumme in der jetzigen wirtschaftlichen Rot ein sehr wichtiger Punkt. DaS Geld muß von den Gemeinden aufgebracht werden, also von den Steuerzahlern, die hinreichend belastet sind. Ein endgültiger Beschluß ist noch nicht gefaßt worden. Die Bautätigkeit scheint hier in diesem Iahre wieder gut einzusehen. Bis jetzt liegen vier Daugesuche Privater zur Er­richtung von Wohnhäusern vor.

j:[ Gelnhaar. 21. Febr. Am Sonntagabend veranstaltete der hiesige Gemischte Chor unter Leitung des Lehrers Hünergarth in dem Daalbau der Wirtschaft Ritzel einen Kon­zertabend. Das Programm war sehr reich­haltig. Reben einer Anzahl ausgewählter Chöre wurden von Sängern und Sängerinnen Einzel- gefänge vorgetragen. Die Darbietungen des Chores bezeugten, daß er sich auf einer beachtens­werten Höhe befindet. Anschließender Tanz hielt die Besucher noch einige Stunden beisammen.

Kreis Schotten.

Laubach, 21. Febr. Wie wir seinerzeit meldeten, hat der hiesige Schützenverein die Errichtung neuer Schieß-Anlagen auf der Westseite desRingelsberges", oberhalb des Sportplatzes an der Staatsstraße 2 a u- bach Freienseen, beschlossen. Die Arbei­ten sind mittlerweile so gefördert worden, daß man hoffen darf, sie Mitte April vollendet zu sehen. Anfangs OHai soll alsdann das Eröff­nungsschießen imb die Einweihung der neuen Anlage stattsinden. Dom 15. bis 17. Iuli wird der Gau-Verband der Schützen ver­ein e fein 30jähriges Iubiläumsschie- ßen in Laubach abhalten, dessen Festfolge auf dem Gauschühentag am 18. März in Laubach festgesetzt werden wird. Der Verein hat sich unter dem Schühenmeister Wilhelm Greifer sehr gut entwickelt: er zählt zur Zeit 116 Mit­glieder. Man rechnet für das Gauverbands- Schießen, womit ein größeres Volksfest ver­bunden werden soll, auf mindestens 200 aus­wärtige Gäste. Im August soll das 8 0- jährige Stiftungsfest der hiesigen Turngemeinde abgehalten werden. Die guten Leistungen dieser Vereinigung gehen aus der höchst erfreulichen Tatsache hervor, dah nicht weniger als 26 Preise von hiesigen Sumern auf Turnfesten im Lause des vergangenen Iahres errungen wurden. Auch die F r a u c n r i e g c turnt eifrig und zeigt hervorragende Leistungen. Auf dem letzten Frauenturnen des Gaues wurden sämtliche sechs Mitglieder der Riege mit Preisen ausgezeichnet. Man hofft sicher, dah das dies­jährige Gau-Frauenturnen nach Laubach verlegt wird. Auch der Zweigverein Laubach des Vogelsberger Höhenclubs wird in diesem Herbst ein größeres Fest hier feiern, wozu die Vorbereitungen schon eifrig im Gange sind. Am 16. September wird der große H e r b st a u s f I u g des V. H. C.. der gegen 7000 Mitglieder umfaßt, in unserer Stadt ab­gehalten werden. Der hiesige Zweigverein hat sich unter der umsichtigen Leitung seines eifrigen Vorsitzenden (Oberfelretär Elbe) gut entwickelt.

)( Ruppertsburg, 21. Febr. Der Sonn­tag Estomihi war in unserer Gemeinde der kirchlichen Iugendpflege gewidmet.

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Kreis Biedenkopf.

# Königsberg. 21. Febr. Ein hiesiger Landwirt und Bergmann, der sich in Mecklen­burg ansiedeln will, versteigerte am Sams­tag seine sämtlichen Grundstücke und die Hof reite. Die Aecker und Wiesen kamen über den erhofften Preis: es wurden bezahlt: für den Rormalmvraen Aecker 1000 Mk., Wiesen 1400 Ml. Für die Hofreite waren viele Lieb­haber vorhanden, jedoch war bereu Zurückhal­tung sehr auffallend: es wurde nur ein Angebot in Hohe von 8000 Mark von einem auswärtigen Liebhaber gemacht. Der hohe Zinsfuß dürfte für die hiesigen Interessenten der Hauptgrund der Zurückhaltung sein. Die am gleichen Tage abgehaltene Holzversteigerung der Ge­meinde ergab folgende Preise: Fichtenstammholz per Festmeter 28 bis 30 Ml., Fichtenrollcn 2 Meter lang, aus der Hand abgegeben, 21 Mk. per 2 Meter, Eichentnüppel 16 bis 18 Mk.. Buchen!, ^üppel 22 bis 24 Mk.

Kreis Wetzlar.

J Wetzlar, 21. Febr. Die jüngste Stadtver­ordnetenversammlung hatte als beson­deren Puntt den Reubau desFinanz- a m t e s auf der Tagesordnung. Der Bau soll zu Ansang Frühjahr begonnen werden und geht ganz zu Lasten der Finanzverwaltung, die Stadt hat also keine Ausgaben ihrerseits zu leisten. Da­gegen ist über die Bauplatz frage zwischen den beiden Behörden keine Einigung zu er­zielen gewesen. Während die Stadt den Bau in einem Bauviertel zwischen Banngärten und Reu­stadt haben will, hat die Finanzverwaltung ein Gelände gegenüber dem Amtsgericht nahe der Promenade soweit käuflich erworben. Aus den Verhandlungen im Stadtverordnetenkollegium kann die überwiegende Meinung der Stadtver­ordneten der bürgerlichen Parteien dahin prä- zif v;t werden, daß diese einem Er eilen des Baues an der Promenade nicht abgeneigt sind, weil sich dort oben schon mehrere Behörden, wie Amtsgericht, Katasteramt und Kulturamt befin­den, daß jedoch in bezug auf die äußere Gestal­tung des Baues noch besondere Wünsche vor­gebracht werden sollen. Bei den Verhandlungen machte aud) der Bürgermeister noch einige Mit­teilungen über die spätere Entwicklung des west­lichen Stadtteils, besonders über einen Plan, das zukünftige neue Rathaus auf der sogenannten Odjfento:.ere erstehen zu lassen, ein Plan, der wohl der weiteren Zukunft gehören und der aud) wegen der Verschandelung des Stadtbildes noch manchen Widerspruch Hervorrusen bür te. 3m Verlau'e der weiteren Sitzung wurde noch ein Antrag der Stadtverwaltung gutgeheißen, daß bei der Auf­lösung des GutSbezirles Altenberg, westlich von Wetzmr, die an die Stadtgrenze anstoßenden Gebietsteile der politischen Gemeinde Wetzlar zugeteilt werden möchten. Einem vielfach ge­äußerten Wunsche entsprechend hat auch die hiesige städtische Betriebsverwaltung für die Ab-

in unserer Kirche zu nahezu 300 Personen in V/Jtünbigcm Vortrag überJugend und Eltern­haus". Er, der die große religiöse sittliche Rot beiderlei Geschlechts in Stadt und Land und ihre Ursachen kennt, war berufen, zu zeigen, wie der Iugendnot, die den Eltern Rot und Sorge bringt, aber auch zum großen Teil bedingt ist durch ein Versagen des Elternhauses, abgeholfen werden kann. Richt Geschimpf und Vorwürfe allein können die ringende und sehnende Iugend den Weg zum wahren Glück führen. Er wies andere Wege, die kurz zusammengesaßt etwa lauten würden: 1. Sorge vor allem dafür, daß dein Kind nicht durch den Widerspruch, in dem dein Leben zu allem, was es im Religions­und Konfirmandenunterricht gelernt hat, steht, in Zweifel gerätI 2. Gib dir Mühe, deine Iu­gend in ihrem Ringen und Sehnen zu verstehen! 3. Habe Zeit für die innersten Röte der jungen Seelen! 4. Sei ihnen ein Berater und ein Halt gegen verderbliche Einflüsse! 5. Bete mit der Heranwachsenden Iugend und für sie! 6. Führe sie zur einzigen wahren Kraftquelle, zum Glau­ben an Gott und den Heiland! Wenn sie in seiner Gefolgschaft bleibt, dann ist aus der rin­genden eine siegende Iugend geworden. Dann wird es werden, wie die Gemeinde im Wechsel fang. Aus dasMir nach", spricht Christus wird folgen ein freudiges: ..Ich will dich lieben, meine Stärke." Rach dem Gesang vonSchönster §err Iesu" richtete der Ortsgeistliche Pfarrer

. Fritsch noch ernste ermahnende Worte an Iugend und Erwachsene. Der Posaunenchor trug zur Verschönerung der Feier bei. In beiden Gottesdiensten wurde eine Kollekte für die Lan­desjugendpflege erhoben.

lp Breungeshain, 21. Febr. Der V o - geldberg steht zur Zeit im Zeichen der Holzversteigerungen. Selbst aus der Wetterau scheut man nicht den Weg zu Hessens

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auS zahlreich erschienenen Gästen vorführte. All­gemein gefiel die Klangfülle des Instruments. Sämtliche Darbietungen des Abends standen im Zeichen der Freude. Den Höhepunkt der Feier bildete ein vieraktiges Lustspiel. Mehrere vor­züglich vorgetragene Männerchöre unter Leitung des bewährten Dirigenten und Gründers des Vereins, Lehrer Dietrich von hier. Einzel- ge|änge, Mundartgedichte und kleinere Theater­stücke füllten das Programm des Abends aus, der mit einem Harmoniumvortrag des Deut:ch- landliedes (Thema mit Variationen) be:chlossen wurde. Von dem üblichen Tanz war grundiätz- lich abgesehen worden.

s. Utphe, 21. Febr. Am Samstag hielt der TurnvereinFrischauf" seine Jahres- Hauptversammlung in der Wirtschaft Rühl ab. Der Vorsitzende, Lehrer Arnold, gab zu- nächst einen Ucberbücf über die Entwicklung des Vereins und feine Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr. Der Rechner Friede. 'Bornmann erstattete alsdann die Rcchnungsablage, die einen Ueberfchuß oon nahezu 1000 Mk. ergab. Diese Summe soll ver- zinslich angelegt werden und einen Grundstock für die Erbauung einer Turnhalle bilden. Die hierauf oorgenommene Vorstandswahl hatte folgen­des Ergebnis: 1. Dorf. Lehrer Arnold, 2. Dorf. Herrn. Sack, Schriftf. Wilh. F i l f i n g e r I., Kas­sierer Friede. Bornmann III., 1. Turnwart Karl Beißer, 2. Turnwart Karl Freitag, Jugend- turnmarte Schulamtsanwärter Lehr und Friedr. Weber. Als Beisitzer wurden gewählt: Ludwig Sack, Ludwig Weber und Düo Barr. Auf mehrere Anträge hin wurden alsdann folgende Be- fchlüssc gefaßt: Veranstaltung eines Werbeturnens im Mai, eine Rheinfahrt des Vereins im Sommer, die Neueinführung des Speer- und Diskuswerfens, da diesen Hebungen besondere Werbekraft zuge­schrieben wird. Die drei ältesten Dereinsmitglieder, Wilh. F i I s i n g e r, Friedr. Bornmann und Ludwig Sack wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ferner wurde beschlossen, sämtliche Turn- zeitungen künftig aus der Dereinskasse zu bezahlen. Nachdem der Vorsitzende insbesondere auch den Kassierern für ihre Mitarbeit gedankt hatte, schloß sich noch ein gemütliches Beisammensein an, das durch Darbietungen der Gesangsabteilung verschönt wurde.

K.eis Friedberg.

WEN. Friedberg, 21. Febr. Der heutige Pferdemarkt war mit 228 Tieren beschickt. Käufer und Interessenten hatten sich sehr zahlreich eingefunden. Besonders besseres Material wurde lebhaft gehandelt.

" Griedel. 21. Febr. Der hiesige Krie­gerverein veranstaltete bi'*'''1' Tage einen Lichtbildervo ttrag, in dem Herr Wel­ker aus Gießen über seine O . ntreise sprach. In etwa zweistündigen Ausführungen führte der Redner seine Zuhörer im Geiste durch die reiz­volle Welt des Orients, burd> Aegypten, Afrika und dann durch Italien bis zur französischen Riviera. Die Zuhörer dankten dem Vortragen­den mit lebhastem Beifall.

WSN. Wölfersheim, 21. Febr. Da mit der Umstellung des Braunkohlenschwelkraft- werks Hessen-Frankfurt (Hesrag) ein starker Betrieb zu erwarten ist, wird der B a h n anschluß des Werkes am Bahnhof Wöl­fersheim in der nächsten Zeit bedeutend vergrößert werden.

Kreis Büdingen.

Lpd. Büdingen, 21. Febr. Der zweite Tag des Büdinger Petri Marktes stand im Zeichen der Pferdeverkäufe. Der Pferdemarkt war gut beschickt Insbesondere kamen Arbeitspferde leichten und schweren Schlages zum Angebot. Die Kauflust war nicht übermäßig groß.

Büdingen, 21. Febr. In unserem Kreise wird der Vertreter der Beratungsstelle für Werkunterricht, Schulrat D e n z e r aus Darmstadt, vom 27. Februar bis 3. März in Büdingen, Ridda, Düdelsheim, Altenstadt. Ed)zell und Stockheim in den oberen Klassen der Volksschulen für die Lehrer Lehrproben überRaumlehre und Werkunterricht" halten. Am Schlüsse soll ein zusammensassender Dvppel- vortrag von Schulrat Denzer das Thema: Raumlehre und Raturlehre auf werktätiger Grundlage" behandeln. Man hofft, durch die Veranstaltungen den neuzeitlichen Strömungen auf dem Gebiete des Werkunterrichts immer mehr Eingang in den Schulen zu verschaffen. Ferner wird Professor Dr. Blecher aus Friedberg am 3 März in Stockheim einen Vortrag für Lehrer über.Der Mensch der Steinzeit und die früheste Besiedlung der Wetterau" halten.

nd. Ridda. 21. Febr. Gestern weilte Geh. Daurat, Denkmalp'leger Pros. W albe-Darm­stadt hier, um die hiesige Stadtkirche zu besichtigen, die nach Beschluß des Kirchenvorstan- des und der Kirchengemeindevertretung in diesem Jahre außen und innen erneuert werden folL Bei dieser Gelegenheit könnte nach Ansicht deö Geh. Baurats auch ein innerer Umbau vorgenommen werden. Heber die Möglichkeit und Zweckmäßigkeit einer solchen recht umlangreichen Aenderung hielt Geheimrat Walde einen aus­führlichen Vortrag, zu dem der evangeluche Kir­chenvorstand, Vertreter der Kirchengemerndever- tretung und sämtliche Ortsvorstandsmitglteder der Gemeinden des Kirchspiels eingeladen waren. Die Meinungen über die vorgeschlagenen inneren Veränderungen sind im Kirchspiel sehr geteilt. Wenn auch die Zweckmäßigkeit anerkannt wird, so ist doch in der Hauptsache die sehr becracht-