Seihnachtsgruß an Asiens Jugend
<1 /I
Ein kleines Lied, wie geht's nur an, Last man so lieb es gaben kann, was lag darin? ErzähleI Es liegt darin ein wenig Klang, ein wenig Wohllaut und Gesang und eine ganze Seele!
Und wie war da» mit der Tanz frei zeit im Sommer auf der Westerburg? War da« nicht fast noch eine Steigerung gegenüber der Orbishöhe? Da waren die Tage voll Arbeit, aber voll Arbeit, die Frohsinn schuf und Freude am Körper und seinen Bewegungen, llnb wenn ihr euch zu euren Gemeinschaftstänzen fandet, wenn ihr im Fackeltanz den scheidenden Tag feiertet und das Feuer eure roten Backen noch obendrein mit Glut übergoß, dann erlebtet ihr an euch selbst, was ihr vielleicht einmal in der Schule mit nur geringem Verständnis gehört
darum mit euren L,„T.„ -------- ... .
unseres zehnjährigen Zusammenarbeitens mcht ausktingen ohne das feste Gelöbnis, den Frieden des Lebens, den ihr für euch selbst erstrebet.
immer mehr zu einem Friedeneures 00 jen Volkes werden zu lassen. Das soll mein Wunsch sein in diesen Weihnachtstagen, und in euren Herzen möge sich die baldige Erfüllung dieses Wunsches als Geschenk für euer Volk immer stärker vorbereiten, llnb wenn die Glocken in der Heiligen Nacht mächtig über das Land tönen, dann wollen wir in ihrem Klange hören:
3m Glauben klar,
3n L.ebe wahr,
3n Ho.snung fröhlich immerdar!
3ndem ich euch allen sowie euren Führern' ein recht gesegnetes Weihnachtssest und ein glückliches Neues 3ahr wünsche, bin ich
mit herzlichen He-ilgrühen in treuer Verbundenheit
Euer
Heinrich Hassinger,
Rund um unS brennen viel Lichter, aber wenig Herzen.
(Friedrich Naumann.)
Liebe Hessenjugend!
kvmesiuS. NechnungSral e^if f«U; au«der Petrusgeme.nde: Obertelegraphensekretär Hof-, mann, Rentner W i n n.
' Schöffen für da« Gießener 3u- gendgericht. A s Hauptschöffen des Großen Jugendgerichts mürben für das 3ahr 1929 auSgüwä. lt und bestimmt: Phi'. S t u d t 11., Landwirt in Nied rwei'el. Joseph Lawerenz,
Aus der Provinzialbauptstadt.
Gießen, den 2!. Dezember 1928.
Wintersonnenwende.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Nach Lang-Göns. Anonyme Zuschriften werden nicht berücksichtigt.
H. H. in D. (Dllllreis). Für den Beruf ewes Landmessers ist der Besuch der Technischen Hochschule erforderlich.
Radioanlage. Nach der derzeitigen Rechtsprechung kann der Hausbesitzer nicht gezwungen Werdern, dem Mieter bi« Anlegung einer Antenne au erlauben, selbst barm nicht, wenn ein Lautsprecher nicht eingerichtet werben soll.
3- 53. Wir ersuchen Sie zunächst um Mitteilung, ob es sich um eine vor ober nach dem 1 3anuar 1900 (3nkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches) geschlossene Ehe handelt. Wurde die Ehe vor 1900 geschlossen. Wo nahmen di« Eheleute ihren ersten Wohnsitz? Wurde ein Ghe- vectrag geschlossen? Kommt eine nach dem 1.3a- nuar 1900 geschlossene Ehe in Frage, so hat der Ehemann, falls ein Ehevertrag nicht etwas anderes besagt, die 77.crungens,chaft zu tragen.
Stuftat^urm i.ter in G.e en. Lehrer Roth in Zell. K ei« Alseld, Wilhelm Aumann II., Bürgermeister in Lo"dor>, Prolu ist Ludwig Le nz in S'udierrat R Tr Ferdinand Marke r t in Gießen. Am Kleinen 3ug nd- * ...... teilzu*
So wurde altaermanischer Naturglaub^ im Laufe der Jahrhunderte verwandelt und mit christlichem Geiste durchsetzt.
Wenn aber unsere Landleute tn der „langen Nacht" zusammcnkommen, um durchzufeiern btS zum andern Tag, oder wenn sie die Lichter brennen lassen, um anzudeuten, daß nun die trübe, sonnenlose Z-it vorüber ist, bann rauscht doch immer wieder — vielleicht ung ahnt — tote ein überstarker Qucll die De gangmh it herauf: bas Wintersonnwend,euer unserer Borfahrenl Q.
Reh Dunne Tage versch-imnen und versinken in schwarzer Finuerni«. Kein Sonnenlicht verkündet den Wo am, beschließt den Abend. Ein ^raueS S inbämmem, eine Zeit für Träume und gerbst stürme ta'en da« Land durch'raust, al'es Dürre und Wel.e versagt: was mo sch war, gestürzt. Lind und mütter ich deckte dir Natur die schla'ende Srde mit der to.tixn Schne.decke. Die Menschen sind still geworden
Mit klirrendem Schritt g h! bet Frost durch Wald und Feld, löst hier und da Die schwere
polizeiami und Straßenbahn.
Wie wir zuverlässig erfahren, ist vom Polizeiamt der Stadtverwaltung vorgeschlagen worden, die beiden Straßenbahnlinien vom Bahnhof bis zum Marktplatz auf einem Gleis verkehren zu lassen, und zwar entweder durch die Bahnhofstraße oder durch den Srlterstoeg. Eines Der größten Verkehrshindernis,e in unserer Stabt, namentlich in dem belebtesten Teil, dem S e l t'e r s w e g , sei die elektrische Straßenbahn. Es sei deshalb notwendig gewesen, durch eine Polizeiverorbnung den Seltersweg als Einbahnstraße zu bestimmen und die Mäusburg und Marktstraße für jeglichen Fährverkehr zu sperren. Dies habe zur Colje gehabt, daß aus den Kreisen der Geschäftswelt Dünsche und Klagen wegen dieser Beschränkung an das Polizei- amt gelangt seien. Es ständen somit bie nahmen im Interesse der öffentlichen Sicherheit im Gegensatz zu den Wünschen der interessierten Geschäftsleute. Dem jetzigen Aebelstand könne nur abgeholfen werden, wenn die beiden Straßenbahnlinien auf einer Strecke bis zu ihrem Kreuzungspunlt auf dem Marktplatz vereinigt würden. Es mühten bann beide Linien entweder auf der Liebigstrahe, Frankfurter Straße, Selters- weg, ober auf der Bahnhofstraße, Marktstraße bis zum Marktplatz verkehren. Bei dem Verkehr beider Linien durch die Bahnhofstraße würbe erreicht, daß die Beschränkung des Selterswegs als Einbahnstraße aufgehoben werden könnte. Dies würde auch cem Wunsche der Soltersweger-Dereinigung entspre- | d>en. Die Mäusburg würde Einbahnstraße Aich- i tung Marktplatz. Bei dem Verkehr durch den Seltersweg könnte die .karktstraße als Einbahnstraße ebenfalls dem Fährverkehr wieder anet werden. Durch ?iefe Maßnahmen wären
teile für den Betrieb der elektrischen Straßenbahn nicht zu erwarten, wohl aber würbe diese Regelung für die leichtere Durchführung des Verkehrs und für die Interessen der Gießener Geschäftsleute von großem Vorteil sein.
Der Vorschlag des Polizeiam.es läuft darauf hinaus, den Straßenbahnbetrieb im Seltersweg einzustellen und künftighin die Elektrische nur noch durch die Bahnhofstraße zu führen. Die Stadtverwaltung und die ftäb i1 schen Körperschaften haben zu der Angllegen- heft bisher noch keine Stellung genommen. Der Verkehrsvercin, der um eine gu achllich« Mei nu: gsäuherung ersucht wurde, Wied «ich zunächst mit der Vereinigung der Sll.e.sweg Anwohner ins Benehmen setzen und baldmeg ichst beten St l'ungnahme zu dem Vorschläge des Polizei- amkes herbei Ührcn.
Oie Gebühren- und Stempelpflichi der Kleingartenbauvereine.
Der he fische Iusti.minister hat auf Grund des Arti els 99 Absatz 2, des Ar i eis 133 bej hes i scheu Gerichts o e g s hes uno des G e.es vom 28. Ok.olier 1926, sowie des Arti.els 1J des Ur» tunb.nitcmpe ge.et;e3 te inmt. dar füc Kleingartenbauvereine, bi: von dem .u.lan.i aen Krcisamt im Einver.iehmen mit dem Landamtmann auf Grund des § 2 Absatz 2 bet Bekanntmachung vom 12. November 1919 als gemeinnützige Unternehmen zur För- dexung des Kleingartenwesens anerkannt worden sind, bei Anmeldungen zur E i n-
Oer Offenbacher Oberbürgermeister tritt nicht zurück.
DSN. Offenbach a. M., 20. Dez Oberbürgermeister Granzin, der um Entbindung von seinen Amtspflichten eingekommen war, um die Direktorstelle bei der Frankfurter Miftheim A.-G. zu übernehmen, hat sein Rücktrittsgesuch wieder zurückgezogen.
Eine Schafherde
von der Lokomotive getötet.
DSN. Höchst i. O.. 20. Dez. Gestern nachmittag gegen 5>/2 Uhr fuhr die Lokomotive eines Arbeiterzuges auf der Strecke Höchst L O.— Wiebelsbach dicht bei dem Ort Hetschbach tn eine Schafherde und tötete 60 bis 70 Tiere. Die Herde, die auf dem Acker dicht neben dem Bahnkörper weidete, ist von dem jungen Schäferhund beim Annähern der Lokomotive auf bi? Gleise gejagt worden. Der Schaden, beträgt ungefähr 4000 Mark.
Berliner Börse.
Berlin, 21. Dez. (WTB. Funkspruch.) Obwohl man Kurse im heutigen Frühverkehr noch nicht zu hören bekommt, scheint die Tendenz bei kleinstem Geschäft infolge schwächerer Auslcmd- meldungen eher nachgeben zu wollen. Die Spekulation verhält sich abwartend, doch dürste der Ultimo immer noch auf die Börse drücken.
Vornotizen.
— Tageskalender für Freitag: Stadttheater: „Das Schwalbennest", 19.15 bis 22.15 Uhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Leibeige- nen". — Astoria-Lichtspiele: „Maciste und die Ja- vanerin".
— StadttheaterGießen. Aus dem Stadttheaterbureau wirb uns geschr.e^en: Zu Leo; Tolstois 100. Geburtstag to.rb nächste Woche „llnb das Licht sche.net in der Finsternis" erst- ma.ig ausgesührt. D.eies Theaterfragment ist für bas Tolstoi-Jubiläum deshalb besonders geeignet, weil in autobiographischer Form das Ringen des Dichters um sein menschliches Ideal stark zum Ausdruck kommt. Die Hauptrolle des Nikolaj Iwanowitsch — es ist Tolstoi selbst — spielt Waller Ebert-Grass ow. Das Werk wird von Oberspielleiter Hans T a n n e r, t inszeniert. — Die heutige Opereltenvorstellung „Das Schwalbennest" ist die erste dieses Werkes. Beginn 19.15 Ahr. — Sonntag, 23. Dezember, finden zwei Vorstellungen statt: 15 Ahr „Pinkepunk", Weihnachtsmärchen von Fritz Peter Buch: 18.30 Ahr Bruno Franks „Per enkomödie".
— Weihnachtsmärchen im Lichtspielhaus. Im heutigen Anzeigenteil kündigt die Leitung des Lichtspielhauses, Bahnhofstraße, ein Gastspiel der Deutschen Märchenbühne mit dem Mär» chenspiek „Hänsel und Gretel" an. Es handelt sich bei dieser Vorführung nicht um einen Film, sondern um eine Darbietung auf der Bühne. Das Gastspiel findet am Heiligabend, ab 4 Uhr nachmittags, statt. Näheres in der Anzeige.
* Der evangelische Gesamtkirchenvorst a n b. Die kirchlichen Wahlen in ber evangelischen Gemeinbe unserer Stabt sind jetzt zu Ende geführt worden. Zu dem Gesamtkirchen» Vorstand gehören die Pfarrer Decht ols- Heimer, der zugleich Vorsitzender ist. A u s - seid, Mahr, Lenz, Becker und ber neuernannte 1 Pfarrer ber Petrusgemeinde Liz. Waas, der jeboch seinen Dienst erst Anfang nächsten Jahres antreten kann. Als weltliche Mitglieder gehören dem Gesamtkirchenvorstand an aus der Matthäusgemeinde: Landgerichtspräsi- bent Neuenhagen, OberkriegsgcrichtSrat Koch, städtischer Verwalter Riebel: aus der Markusgemeinde: Frau Luise Happel, Staatsanwalt Schneider, (Bauoberaffiftent Wel - l e r. aus der Lukasgemeinde: Retchsbahnamt- mann Dörr, Juwelier Noll, Oberforstmeistex Dr. SHüz; aus der Iohannesgemeinbe: Bauunternehmer Decker, LandgerichtSdirektor S ch m a h l, Oberstudienrat Prof. Dr. Weimar: aus der Luthergemeinde: Kaufmann Mal-
tragung in daS V e r e i n s re g i st e r bte Gcbl.hr ind ber Pau'ch atz tn dem g eichen Um« fang herabgesetzt tirrben kann, wir dieses für die Cintrogungsgcbüb-' nach drm hes i.chen Gerichlslosteng setz in ber Fällung des Art. V Nr. 14 des Gesetzes vom 17. Januar 1924 zügelns en ist. Kommt hiernach ein Stempel nach Nr. 37 IV dcsSlcm «llcr.fs zurE.le urg, o .ann er bis auf den 'Betrag von 2 Mk. ermäßigt werben. Der Umfang einer Ermäßigung sol. sich nach ber Größe des Vereins, also nach ber Zahl der Mitglieder, und nach dem vorhandenen Dereins- Dcrmögen richten.
Staaisleistungen für die Kirche.
Der Evangelische Presseverband für Hessen teilt mit:
Das Landeskirchcnaml hat zu statistischen Zweck.n eine Aeberficht Wer bi« Staatsleistung für kirchliche Zwecke in ben benachbaren preußischen Gebieten und in Hessen zusammengcstellt. Danach Li fiel b:r Staot in Hesscn-Kass.el für kirchliche Zwecke aus den Kopf der Evang. Devölleru-ng fast 4 Mari. In Waldeck sind es 4.80 Mark. In Hessen- Nassau 5.47 Mark. Der Hessische Staat leistet demgegenüber insgesamt 480 000 Mark, ober auf b:n Kopf der evang. Bevölkerung sage und schreibe 54 Pf. In Hessen erhält die Kirche ein Zehntel dessen, was in Waldeck geleistet wird, ein Neuntel ber Leistung in Nassau und e was mehr als ein Siebtel ber Leistung in Hessen-Kassel. Dabei ist ferner zu berucksich igen, bah das Gefamtsoll aller Kirchengemei den an Reichseinkomn.e.isteuer, also die Summe, bie ber Staat aus kirchlichen Kreisen herausholt, in Walbeck auf ben Kopf 18 Mk., in Hessen-Kassel 20 Mk., in Nassau 26 Mk. und in Hessen-Darmstadt ! 40 Mk. beträgt. Bon brr letztgenannten (Summe kommen 54 Pf. kirchlichen Zwecken zugute. Wann wird bei uns in Hessen die Zeft kommen, bah durch ein? angemessene Erhöhung bes Staatszuschusses bi.' katastrophale Finanz- | tage ber Kirche gehoben wird?
Taten für LamStag. 22. Dezember.
Sonnenaufgang v.02 Uhr, Sonnenunteraang 15.55 Uhr; kürzester Tag. — Mondaufgang 13.08 Uhr, Monduntergang 2.02 Uhr.
1752: der Buchhändler Georg Joachim Göschen in Bremen geboren (gestorben 1828); — 1819: der Komponist Franz Abt in Eilenberg geboren (gestorben 1885); — 1891: der Orientalist und Politiker Paul Anton de Lagarde in Göttingen gestorben I (geboren 1827).
und auswendig gelernt hattet, d e len Spruch eines Meisters, „Tagesarbeit, abend« Gäste, saure Wochen, i rohe Feste!" And von jenem Feuer aus der Burg, um das ihr in Frohsinn und fest- liebem Ernste tanztet, to.rb. das glaube ich bestimmt, auch ein wärmender Strahl auf euren Alllag und eure Arbeit in den Bünden und Verbänden ge,allen fein! Wer freute sich von denen, die das einmal erleben durften, nicht jetzt schon , ■ c.SSaubtfchöffen
auf d!- s^nie Caien.8 r e. 3« ■ l unt-auf Ä«I Kinn Lmrdwift
das eine und andere, was m d.e.em Sinne noa) Q to Linden strutb Lehrer
das E m.d übe» Jahrg°pl°n, m
ist, was ich aoer heute noch nicht verrg.el I m • e. «tTm. rntnrip 01? üb le ß ick'l in Aber alles er,üllt sich erst, wenn es Ausdruck Dießen. 5rflU ,^arte u Me g o ß.irt m der Gemeinschas t wird. Daher die Betonung FK- ^gus'M attefn bi Gießen, Werk- £s £2^ "'■@k8en'w 'n
erhalten und die Sü^unfli mit öer JOttjai 3 3 5 3anuar 1929 an der Landesuniversität
si^nd, mit ihren Veranstaltungen und Treften nEinden Am 3. Januar wird die Veranstaftung leder Art au,zunehm en- » . h ~ nach einer Degrühungsansprache Sr. Magnifi-
And weiter denke ich mit Freude ber 'OU 5^ Rektors Pros. Dr. Herzog von dem
gen bherbergs tage im abgemu^enenIahre^ ästssührenben Direktor des Landwirtschaft- al« wir am Ämune fahrtstage mft L' Laswutos Jnstitu'.s der Lanbesuniversität, Piwf. Dr. bie lugend.ichen Teilnehmer nach Milt enber g eröffnet werden. Vorträge werden
zur Herberg-weihe brucht^. a.swir im Herbst ' $ Dr. Günther (Gießen). Ober-
bei noch größerem Aufgebot in Z w 1 n g< n. ^fln m'pf. Hillringhaus (Berlin), be r g ben neuen Grundstein Prof Dr. Kraemer (Gi:sten). Pros. Dr. M 0 m-
Auerbach zwei neue D.echen weihen And (Gießen). Deräandsdirektor Berg (Darm- ich denke an die Zustimmung zum diesiahngen Prof Dr. Kleberaer (Gießen) Prof
„Brückenbauer-' der au 100000 Tf ftu« (®Ä). N.
Don all ben Dm gen sprach, wie fte das Verhalt- ^trub (Larmstadts. und Generalsekretär Grims von Jugend und mit ich bringen. ! s a r (Zraiftsuri). Außer den Vorträgen sind Be- allem zeigte sich ein stetiges Auswärts des ge fi^tigunflCn ber Landwirtschaftlichen Institute memfamen W.Ilens. und die darmi unb ber Universitäts-Versuchsgüter vorgesehen,
und die Freude über Uebe ^tenar ß .. P^^tannahme am Sonntag, dem unb CBnefe ist für den Mitkämpfer ein scho 23. Dezember. Vom Postamt wirb uns mit* Geschenk zur Wcu)nachtszell. . aeteitt: Am Sonntag, 23. Dezember, ist bie Paket-
Qlber noch ist ^n weiftr 0^g zur sozialen Tat^ ^^^hme des Postamts 1 .Bahnhofstraße) unb Stärker noch muß der Wille we^en auf daß er des Postamts 2 (Schulstrahe) von 8
zur Tat werde im Sinne lebendigen, sozialen Ber- 1 , aebrfnet
antooitungitmuSfeta^ ••Die @ e m e i n 6 e b u n t, e ft e u e r für 1929
bie neue dann muß fw_ 9 9 betrifft eine Bekanntmachung der Stadtverwaltung
bringen, was die Alten nicht zu erreichen v I hputlnpn An^eiaenteil Interessenten feien auf mosten: ben attfeitigm Willen zu total« ™ WJntmS^o„SnS In «djtigfeit. die Sefinnung .auf »°s -em°.nfumi d'-.^-nntmachun^ d-|°nd-r^h>ngewt-to^ Ziel eines Dolles mit gemetn.amem .das ^acher-Zwungsinnung gibt im heutigen IeA.£.nbrl? iS bnrt i™ bie Süngeigenkil betnnnt, d°b die 6efd)äfie der In.
Qlber ^dendiges Vo f n r , ... nungsmitglieder am Heiligabend um 7 Uhr ge A e b e 7u m G u ?-7^lf^w°"jebe- i^efner und um ersten Weihnuch.sseierlag
Art unb nach leinen K-Üiten mithilfl. neues, auf. der Heimat gestorben. Wie
wärtsgerichtetes Leben zu gestalten. Darum, ihr St Gallen (Schweiz) berichtet wird,
jungen Menschen, steht'fest auf dem Boden eures ^ortalsältesterBür^^r Stabtim Alter Bolles läulchl nicht bas Vertrauen berer b. «, W £ httta ® i e6e’n gdi.»« an euch glauben, und w.rdet l mude auch ^oh. Martin Seitz verstorben. Der jetzt immer wieder die ^?dere die abseitsstehende 2i^ l Heimgegangene erblickte am 4. August 1833 in genb auf euren Weg zu unb Mit z @ie^en a(d Sohn des Schneidermeisters 2lbraham
Hohe SU. nehmen. Betet undoMp.et gerace Has Licht der Welt. Er erlernte in
beften Kräften. Laßt das Jahr ben Beruf eines Lithographen. Seine
Wanberjahre führten ihn bann u. a. nach Nord- deutschland, Holland und der Schweiz. Dort hat er sich im Jahre 1859 in St. Gallen seßhaft ge- macht und einige Jahre später ein eigenes Geschäft gegründet, das er aus kleinen Anfängen zur größten Blüte bringen und &u einem sehr angesehenen lithographischen Betriebe entwickeln konnte. Die Firma ist heute eines der größten Unternehmen dieser Art in ber Schweiz. Der eifrig vorwärtsstrebende Mann bewahrt« trotz seines glänzenden Aufstieges die einfachste unb schlichte Lebensform, in der er sich stets als glücklicher Mensch fühlte. Als großer Naturfreund und begeisterter Bergsteiger hat er noch als 80jähriger ben 2504 Meter hohen Säntis zum 52. Male erstiegen. Nur wenige Tage gestörten Wohlbefindens gingen dem Abschluß dieses langen und gesegneten Leben« voraus. Seiner Vaterstadt Gießen hat der Heimgegangene stets große Anhänglichkeit bewahrt. In St. Gallen wird das Andenken an diesen hervorragenden Mitbürger stets in hohen Ehren fortleben.
Das Weihnachtsfest greift nach allen Herzen in den deutschen Landen. Es ist noch eines der letzten Bänder, vielleicht das letzte überhaupt, das alle umfchlmgt. Hür jeden, ob arm, ob reich, ob vornehin ober gering, ob alt oder jung, sind irgendwie besonders liebe Erinnerungen damit verbunden, für alle wird eS zu dem Fest, an .um un.u.«...__r... „ ,___, dem sich die Liebe im schönsten und reinsten Lichte,
Wald und Feld, löst hier und da Die schwere am uneigennützigsten und gebe reubigjten 8«-gt Schneelast eine« Tann naste«. ein kal er Ost- Jene wenigen Worte: Ehre, Gott, Friede ben wind final feine Melodie. Wir Menschen von Menschen, die als Symbol über dem Weihnachts- beute suchen frierend bad warme Zimmer, fitzen feste stehen, sind, wie si« auch im einze.n^r aus- zum Teil in schwellenden Polstern und verwan- gelegt werden mögen, irgendwie leuchtendes Dein bte langen Räch e mit star.'en Lichtquellen Ibeal für die suchende und ringende deutsche zum Tage um. Vermft en wir noch bie Sonne? Jugend. Die Zeit der längsten Nächte wird durch
Wir tonnen nicht ermessen, toi-* un ere Vor- sie, wenn sich bte Wlifterfonne wendet, zur ^eft,
fahren dereinst in danllen Dlockw tn saßen in der das Licht am hoffnungsvollsten auf leucht en
unb mit Sehnsucht nach dem Himmelslicht, das will, zur Zeit, in der sich der neue Morgen
sich hinter dichten Nebeln verbarg, aus,rauten, für die Menschheit kündet, zur Zeil, in ber die
tote sie die Tage zählten und bann aufjubelten, Jugend des .guten Willens" sich immer wieder
als end'tch die Zeit der S o n n e n w e n d e h ran erneut unb ho<-fniinysfroh zu den Kämpfern im
tarn, etc waren ja in viel höherem Grade als Heere des Lichles finbet unb aller Lauheit unb
toir mit Mutttr Natur verbunden, sie blick.en allem Anverstand bie sieghaften Wort« entgegen»
mit anderen Augen zum Himm« «et, für fte war hält: „Wit uns geht die neue Zettl" die Sonne die Lebensspenderin, für sie war sie 3a, mit euch geyt sie, ihr jungen Menschen, alle«. unb euer Weihnachtsglaube soll euch Jahr für
Aiid sie sahen sie sinken, verfHwinden. Da Jahr zur Weihnachtsgewißheit werden. Ich hab«
wurden sie still unb hofften. ES war der alte euren Worten gelauscht, ich hab« eure Taten Glauben an da« sieghafte Leben: Es gibt feinen gesehen; ben Glauben an unsere organisierte Untergang, keinen Tod. e« gibt nur ein Werben, hessische Jugend, wie ich sie aus ben Bünden Durch Nacht zum Licht! und Verbänden aller Gattungen kenne, kann
Dann kam der Tag: Die Som» sank nicht mir niemand rauben. Von Jahr zu Jahr vermehr. schien stillzustehen auf ihrer Bahn, aber mehrte und stärkte sich unser hessischer Lanbes- schon stieg sie wieder. Da« Fest der Wintersonnen'- ausschuß der deutschen Iugendverbände, von Jahr wende war ein Fest des Glaubens, ein Ausblick zu Jahr wuchs die Zahl ber gemeinsamen Der- <wm Licht! anftaLtungen unb Tagungen, unb ob es nun
Olun acht« dem Frühling entgegen. Noch schläft eine Singefreizeit war. ob es eine Tanzfreizeit alle« in Wald unb Flur, aber die Sonne kündet war. ob wir ein Neues Planen, wie etwa die bie neue Zeit an. Leise blüht in unfern Herren vorgesehene Lalenspiel-Freizeft, ihr wißt und ich dir Hoffnung auf, ahnungsvoll lauschrn wir ber weiß es mit euch, wie freudig chr alle und aus inneren Stimme, die uns über Tod und Gräber, allen Lagern kamt, unb wie beglückt unb erregt über Ruhe unb Stille hinweg zuruft: Glaube an von tiefem Erleben chr toieber zu eurer Arbeit den Ginn des Lebens, an den Aufstieg des und zu euren Bünden und Verbänden zurück- Lichte«! — kehrtet. Laßt uns deshalb am Ende des Jahres
Sinniger konnte die christlich« Kirche ihr Wfth- noch «inen Blick auf bas schönste Erleoen dieses nacht« e|t nicht legen, wie tn die Zeit der W.ntcr- abgefaufenen Jahres wer «n.
jonnenwende. Ein neuer Stern ber Hoffnung Wie war bas mit der S i n g e f r e i z« i t im ging auf, leuchtete über dem Stall von Deth- Frühling auf ber Orbishöhe? Waren das
lehem. Das Kind ist geboren worden, bas uns nicht unvergleichlich schöne Tage für uns alle?
ben Frieden bringt unb an eine bessere Zukunft War das nicht das echte Erleben untrennbarer
glauben läßt. Gemeinschaft trotz allem? War das nicht das
So wurde altgcrmanischer Naturglaub^ im Große, Bewegende, in dem der einzelne alles
Eigensüchtige zurückstellte, sich bewußt^ dem Gemeinsamen hingab, in dem das Verständnis für die soziale Gliederung stärker wuchs als sonst in Monaten und Jahren? Es war eine Singefreizeit und vom Liede aus, von der Rücksicht der Stimmen aufeinander schlang sich das Band, das euch auch im Chor de« Lebens und im Chor der Menschheit alle umschlingen soll:


