Turnen, Sport und Spiel
das Amsterdamer Olympische Grund eines entsprechenden
Kreis Alsfeld.
Verzügen und fü
Das Theater und das Drama
cigentüm!
Die Bau- Weimer,
Fußballturnier, auf
Beschlusses d
der und
am 9. und Pronin« n z Ober«
20 Iußballnaiionen in Amsterdam
Bis zum offiziellen Nennungsschluß haben zwan-
2lber al« er am nächsten Morgen sein Pferd lullern ging, kam er lick trat, f#in.»r ftnRr»
steinen errichtet, dient zum Aufstellen von landwirtschaftlichen Maschinen und, trägt an der Straßenfrollt in großen, leuchtenden Buchstaben die Zirmenaulschrift. — Die Firma Rumpf läßt gegenwärtig ebenfalls einen Fabrik- Erwei terungsbau errichten.
arbeiten werden von der Bouflrnia Dießen, ausgeführt.
ging, kam er sich trotz feiner Jahre Q-.. x veriüngt vor. ES war eine andere Ri e «’ man meinen mußte. eS wür- . k Ä ^"o^pen an Daumen und Sträuchern xu- flr*!ftcr Su‘ Mensch?n auf den Straßen ""<dten alle fröhliche Gesichter. Dor den So-
Starkenburg.
WEN. Darmstadt, 19. April. Wie im Jahre 1927, so hat sich in diesem Jahre der Sparverkehr bei der hiesigen Städtischen Sparkasse gut ent»
Jeder Freund oei Theaters und feiner Geschichte wird bei der Lektüre de« stattlichen, mit der kolorierten Rachbildung eines alten Stiches besonders anziehend g -schmückten Bande« o?nt.c. I2 , ,llen auf ^ne Rechnung kommen, ßle&öaber kulturgeschichtlicher Kuriositäten finden Abhandlungen wie die folgenden: Schreiben an ein Frauenzimmer . . . über die Frage: Ob ein
" "-1 ur öffentlichen Kommunion zu
zig Nationen ihre Meldungen zum Amsterdamer Olympischen Fußballturnier abgegeben. Die Teilnahme folgender Länder an dem Turnier steht somit fest: Deutschland. Argentinien, Aegypten, Belgien, Bulgarien, Chile, Estland, Frankreich, Griechenland, Holland, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, Mexiko, Portugal, (Spanien, Türkei, Uruguay, Bereinigte Staaten und die Schweiz.
Bekanntlich sollte
thek des vor über einem Jahre verstorbenen Professors Eduard von Bamberg, dessen letzte wissenschaftliche Arbeit, die Herausgabe der „Denkwürdigleiten der Karoline 3agemann" noch in guter Erinnerung sein wird, gelangt damit unter den Hammer. Wahrlich, dieser Herr von Bamberg, darüber kann nach der Durchsicht des Katalogs nur eine Meinung herrschen, muß The- aterblut in seinen Adern gehabt haben. Wie wäre sonst eine Sammlung von solcher Ausdehnung zustande gekommen?
Diel Mühe hat der Bearbeiter des Katalogs darauf verwendet, Ordnung in das schier unübersehbare Material zu bringen. Es ist nach einigen Rubriken allgemeinen Inhalts selbstverständlich nach historischen Gesichtspunkten chronologisch gegliedert. Die letzte und. als Ganze« betrachtet, umfänglichste Abt.ilung des Katalogs ist betitelt: „Die Bühnen der einzelnen Städte und Länder. Theatergesellschaften. Leben und Werke einzelner Bühnenkünstler'- mit zum Teil • zahlreichen Rummern erscheinen hierin die Stichworte: Augsburg, 'Berlin. Braunschweig, Do- gumil, Dawison, Dresden, Frankfurt o. M. David Garrick, Hamburg. Leipzig, London, Mannheim, München. Schlesien, Shakespeare. Stuttgart, Weimar, Wien.
Krieg erbaute Billa von Sally Oppenheimer, die dieser der Gemeinde wegen geplanten Wegzug« xum Kauf anbot. sollte erworben werden. Die "Verhandlungen mit letzterem fanden in der gestrigen Gemeinderatssitzung ihren Abschluß. Die Gemeinde kaufte daS Haus für 20 000 Mark zu günstigen Bedingungen. E« ist vor etwa 1-1 Tagen durch den Dertreter des Landeskirchen- amtS, Oberkirchenrat Wagner und einem Herrn deS Kreisbauamt« besichtigt und alS -um Pfarrhaus geeignet befunden worden. Die Lösung der ganzen Angelegenheit darf nach Ansicht weiter Kreise als günstig und glücklich bezeichnet werden, denn nun haben wir durch einen Mehraufwand von 12 000 Mark ein Pfarrhaus. Bei der Aenvvierung de« alten Hauses würde nach einigen Jahren doch immer wieder nach einem 'Heubau verlangt. Hoffentlich geben nun alle sonst zuständigen Körperschaften ihre Einwilligung, so daß wir noch Im Laufe dieses Iabres einen neuen Pfarrer aufziehen sehen. Wenn wir auch dem stellvertretenden Pfarrer ® 6 del# Hungen für feine selbstlose und gewissenhafte Dertretung sehr dankbar sind, so empfinden wir es dennoch als Mangel, keinen eigenen Pfarrer in einer gut kirchlichen Gemeinde zu haben. Gin neue- HauS und Bahnstation werden beim 2luS- schreiben der Stelle ihre Wirkung nicht verfehlen.
y.reid Friedberg
, Friedberg. 20. Avril. Rach langer Krant- heit ist hier Seminarleyrer i. R. Friedrich Gatzert gestorben, der von 1887 bis 1924 ununterbrochen am hiesigen Lehrerseminar wirkte, nachdem er vorher als Lehrer an der hiesigen Musterschule und am Gymnasium in Worms tätig gewesen war. Am Lebrerserninar unterrichtete er hauptsächlich in Klavier- und Orgelspiel. Diele Hundert hessische Lehrerorganisten verdanken Friedrich Gatzert eine treffliche Dorbildung: viele seiner Schüler wurden später als Organisten bekannt. 3m DereinSleben unserer Stadt trat der Verstorbene hauptsächlich im Musikverein und in den Männergesangvereinen „Frohsinn" und „Liederkranz" hervor.
WSN. Bad-Nauheim, 19. April. Der amerikanische Botschafter in Berlin, Jakob Shur- mann, ist hier eingetroffen. Er wohnt, wie seine Frau und Tochter, die sich bereits seit längerer Seit hier zur Kur befinden, im Sanatorium Schmidt
m. Butzbach, 19. April. Ein Erweiterungsbau der Firma A. 3. Tröster, der an der unteren Taunusstraße steht, ist in diesen Tagen beendet worden. Er wurde aus Dack-
ärgerte er sich über fei nm Eigensinn, mit d-m er die neue Zeit immer wieder herausforderte.
Kürzlich aber wurde daS Einerlei seines Daseins durch einen Festtag unterbrochen. Er feierte nämlich fein fünfzigjähriges Droschken- kutscher-3ubiläum und lud dazu feine alten Kollegen ein, die sich infolge günstigerer Lebensbedingungen bereits von ihrem aussichtslosen Be- ruf Aurüdgcaogen hatten und In irgendeinem versteckten Winkel Ihre Tage zählten. Aber dieses 3ubckäum schien doch einen Wendepunkt zu bedeuten. . . nicht etwa derart, daß die Stadt dem Anton Kalweit eine Ehrengabe überreichte, bad Gefährt für das Altertumsmuseum erwarb und Besitzer nebst Gaul zu städtischer Berühmt- heit avancieren ließ. Rcin. Aber von diesem Tage an belebte sich das Geschäft.
Am Rachmittag faßen sie noch alle ziemlich niedergeschlagen um den Kaffeetisch: der 3u- bilar mit seiner Schwiegertochter, dir Kollegen aus einer besseren Zeit und Maxe, der Orgel- dreher vom Rachbarhos, der für eine gute Tafelmusik zu sorgen I>attc. Es wollte keine Stirn- inung Guflomnien. lieber dem alten Familien- fofa leuchtete traurig die Droschkennummer 4192, Du säuberlich au« Silberpapier geschnitten und auf Pappe geklebt war. Die Musik stöhnte unbeholfen, ächzte und pustete während der langen Gesprächspausen, in denen jeder feiner Erin» nÄtung nachging und die Ergebnisse seiner vergleichenden Rachforschunaen nicht auszusprechen wagte. Erst gegen Abend, als der Willy Kal- weit nach einem fuhrenreichen Tag nach Hause kam und sogar „flüssige Wärme^ mitbrachte, ^urde di« Gesellfchait lebhafter, obwohl der altL Kalweit ganz richtig bei sich fest stellte, oafi du* Freude über feinen Ehrentag erst von den Einkünften seiner Benzin-Konkurrenz bestritten werden mußte.
getragen werden. Wie der Amsterdamer WTB.« Vertreter jedoch zuverlässig erfäyrt, besteht große Wahrscheinlichkeit, daß das Pokalsystem sol- len gelassen wird und an seine Stelle eine Art Repechagesystem tritt. Die Zahl der auszutragen, den Olympischen Fußballspiele würde sich hierdurch ganz beträchtlich, und zwar auf 35, erhöhen. Eine weitere wichtige Folge dieser Systemänderung würde sein, daß eine gewisse Anzahl Spiele außerhalb Amsterdams, in erster Linie in Haarlem, Haag und Rotterdam zum Austrag kämen. Auf das zuerst geplante Trostturnier wird man nunmehr verzichten. Die endgültige Entscheidung über die Anwendung dieses Systems hängt noch von einem entsprechenden Beschluß des Vorstandes der Fifa ab, doch zweifelt man in maßgebenden Kreisen kaum noch daran, daß fein Be schluß anders, als in dem bargelegten Sinne aus- fallen werde.
Kunstturnen auf der Olympiade.
Für die Olympischen Wettbewerbe Im Kunstturnen haben bereits einen Monat vor dem ofsizlellen Rennungsschlutz 19 Länder ihre Meldungen abgegeben. Es steht damit jetzt schon die Beteiligung der nachstehenden Rationen sest' Deutschland. Belgien, Hrl'and, Frankreich, 3rland, 3talien, Lettland, Luxemburg, Mexiko, Monaco, Reuseeland, Rorwegen. Oesterreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Tschechoslo- wakei und Vereinigte Staaten von Amerika.
Deutsche Waldlauf-Meisterschaften.
Am Sonntag trägt sowohl die DSBfL, als auch die D.T. ihre Waldlaufmeisterschaften aus. Die Sportler fahren nach Weimar. Hier haben wohl die norddeutschen Meister Husen- Hamburg, Kapp- Stettin und Brauch- Berlin die meisten Aussichten auf der 10 Kilometer langen Strecke vorn zu enden. Reben diesen haben noch R äh e - Luckenwalde, der süddeutsche Meister H e lb e r - Stuttgart, Dreckmann und Petri-Hamburg Chancen. Plätze zu belegen. Weitere Teilnehmer sind die west» un) nord- deutschen Meister Obelode-Wis.eu und Mintel- KönigSberg, Molitor-AGG-Berckn und Mirzwa- Rauen. Die Mannschaft der Hamburger Polizisten mit Husen, Dreckmann, Schlemmer und Groth müßte den Mannschaftstitel gegen den PSD-Derlin und Siegen gewinnen können.
Die Deutsche Turnerschaft veranstaltet ihre Waldlausmeisterschaft erst zum 4. Male. Die erste fand 1925 in Rathenow, die zweite
Ehrenfechtwart R l e h s ch überreichte nach Schluß deS Wertkampfes der Rödelheimer Mannschaft zur Erinnerung an den Freundschaftskampf eine kunstvolle Lithographie vom hiesigen Sprudel. Aus dem 5. Bezirk im Turngau Hessen.
bpro. Der 5. Bezirk im Turngau Hessen trägt am nächsten Sonntag die Meisterschaften in den Sommerspielen in Butzbach aus. — Am 29. April veranstaltet der Bezirk seinen Frühjahrs- Waldlauf in Bad-Nauheim.
Die süddeutschen Fußballspiele.
Die BerbandSkämpfe um die Süddeutsche Fußballmeisterschaft neigen ihrem Ende zu, ahee die Lage ist in der Runde der Meistee noch keineswegs geUärt. 3n Fürth wird ant kommenden Sonntag ein Tressen von außerordentlicher Bedeutung ausgetragen. Die Sp. Dgg. Fürth tritt zum Rückspiel gegen Bayern München an und darf sich nicht wieder, wie beim ersten Zusammentreffen, «inen oder gar beide Punkte abnehmen taffen, wenn sie weiterhin Mitbewerberin um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft l4eiben will. Wenn auch Bayern nach wie vor ein sehr ernster Gegner ist, so stehen die Aussichten für Fürth diesmal doch wesentlich günstiger, und es ist anzunehmen, daß di« Sp. Vgg. knapp gewinnen wird. Eintracht Frankfurt muß nach Dem Saarland«. Dort trifft sie aus den F.D. Saarbrücken, der nach seinen jüngsten Leistungen nicht zu leicht genommen werden darf. Einen recht ausgeglichenen Kampf wird es vermutlich in Karlsruhe geben. Der K. F. D Karlsruhe Hut jüngst die Stuttgarter Kicker« 4: 2 geschlagen. Diesmal sieht eS eher nach einem Unentschieden aus, denn die Berhältnisse haben sich zugunsten der Kickers verschoben. Sp. D. W a l d h o f wird der Wormser Wormatla wohl zähen Widerstand leisten, sie schließlich aber doch nicht an einem Siege hindern können.
3n der R u n d e der Zweiten und Drit- ten hat die Gruppe Rordwest ein sehr magere« Programm. Rur Sportklub Rot- weiß Frankfurt kämpft in Frankfurt einen verzweifelten, aber aussichtslosen Kampf gegen den F. Sp. D 05 Mainz. 3n ihrer derzeitigen Form haben die Bockenheimer gegen die Mainzer keinerlei Siegesaussichten. Die Gruppe Süd ost plant drei Spiele. Keiner dieser Begegnungen kommt besondere Bedeutung zu. Zu» Zeit ist der B. f.R. Fürth für den 1. F. E. Rürnberg ein so minderwertiger Gegner, daß der „Elub" feinen 2:1-Sieg au- dem Dorspiele wohl wesentlich höher gestalten wird. Der B. f. B. Stuttgart hat sich seinerzeit von Union 'Bedingen 2:4 schlagen lassen. ®r wird bestrebt sein, das damalige Ergebnis umzukehren. waS ihm auf eigenem Platze aüch gelingen sollte. Recht leichtes Spiel wird auch der S. E. Freiburg gegen Phönix Karlsruhe haben An einem klaren Siege der Freiburger ist nicht zu zweifeln.
Gpielvereinigung 1900 Gießen.
ö. Am kommenden Sonntag wird sich die Ligamannschaft der Spielvereinigung 1930 wieder vor dem hiesigen Publikum zeigen. AlS Gegner kommt die Ligamannschaft des Fußball- Vereins Germania 1901 Bieber bei Offenbach a. M. hierher. Bieber konnte im 3ahrr 1927 nach einem ununterbrochenen Siegeszug den Titel eines „Mainbezirkspokalmeisters" erringen und hat sich damit ohne weiteres die kTeil- nahmeberechtigung an den Ausstiegspielen zur ersten Dezirksliga im Mainbezirk (Frankfurt) erkämpft. Auch in den jetzt beendeten Meisterschaftsspielen des Südmainkreises, wahrscheinlich der Stärkste im Mainbezirk, war Bieber Meisterschalisfavorit. Die Gäste splc.'en flachen Kombinationsfußball. Sie besitzen ein ausgezeichnetes Stellungsfpiel und große Schnelligkeit. Die Seele der Mannschaft ist der Halblinke, Huber, welcher früher in der Meifterschast des I.F. E. Rürnberg tätig war und dem die Germanen-Elf auch hauptsächlich ihr gutes Können verdankt. Die Einheimischen haben seit den vorjährigen 'Begegnungen außerordentlich an Kampfkraft gewonnen. Ein knapper Sieg der Gälte liegt im Bereich der Möglichkeit.
Die 1. 3 u g e n b 1 900 8 hat die 1.3ugen6 Gladenbachs zum Gegner in einem Freundschaftsspiel, während die 2. 3ugend vom Platz- Verein die 1. 3 u g c n d von Watzenborn- Stel nbera zu einem Gesellschaftsspiel empfangt. 3n beiden Treffen erwartet man die Spielvereinigungsleute in Front.
wickelt. Dom 1. Januar bis Ende März 1928 sind auf Sparbücher neu eingelegt worden rund vier Millionen Mark. Abgehoben wurden in der gleichen Zelt rund zwei Millionen Mark, so daß sich für die ersten drei Monate ein Einlagenzuwachs von rund ,wei Millionen Mark ergibt (im vor jahre 1,4 Mill. Mk).
Rheinhessen.
WSR. Mainz, 19. April. Der hiesigen Polizei gelang es, dem Treiben mehrerer Bauernfänger, die in den letzten Tagen die Städte unterer Gegend „bearbeiteten", ein Ende zu machen. 3n Wiesbaden wurde ein Canömann aus der Limburger Gegend um 200 Mark geprellt. Durch die Dorsicht eines Landwirts aus Rieder- Saulheim, mit dem die Gauner ein ähnliches Manöver hier ausführen wollten, gelang es, einen derselben zu verhaften und die Persönlichkeiten der beiden andern, nach denen nun gefahndet wird, festzustellen. Es handell sich um Ausländer.
in Stuttgart, die dritte in Ehemnih statt, und nun acht am kommenden Sonntag die vierte in Erfurt vor sich. Die Sinxete und Mannschaftsläufer haben eine 7,5 Kilometer lange Strecke zu bewältigen, die an alle Teilnehmer keine geringen Anforderungen stellt. Die Derteidiger der Meisterschaften Schaumburg-Hünxe und der Karlshorster Tv. find nicht am Statt Insgesamt sind rund 70 Einzelläufer, acht Der- eins- und sieben Kreismannschaften gemeldet, waS bei der Güte der Teilnehmer scharfe Kämpfe In Aussicht stellt. Hohe Favoriten sind Krake- Apolda, E s k u ch e - Altenbaune, T b u- n a ck - Reubarnim.' Box- Buer, Daebel - Berlin, Schneider- Bretzenheim, jedoch kann natürlich auch einer der Reulinge eine lieber- raschung bringen. Mannschaftssieger müßte Friesen- Berlin mit Daebel. Pertek und Tietz werden, gegen dessen Mannschaft höchstens 3ahn- Biesdorf auskommen kann. Plahausslchten haben noch TSD Schöneberg und Tgmd. Sachsenhausen. Auch im De..bewerb der Kreise wird wohl Brandenburg den Dogel absch testen. Umrahmt wird die Waldlausmeisterschaft durch eine Anzahl von Stasfelkämpsen, ein Handball-Auswahl- spiel und ein Mannschaftsspeerwersen.
Aus dem Mittelrheinkreis der O. T.
- In H a n o u findet am kommenden Sonntag der Streisturntag des Mcktelrhelnkreises statt, an dem aus dem Turngau Hessen 26 Abgeordnete teil- n< hmen. Der Turntag hat eine umfangreiche Tagesordnung zu erledigen und wichtige Beschlüsse organb satorischer Art zu fassen. Es finden ferner wichtige Wahlen zum Kreisvorstand und Turnausschuß statt, wobei die Wiederwahl des 1. Kreisoertreters, Fa- brifant A. Pfeiffer (Wetzlar), auf keine Schmie- rigkeiten stoßen dürfte. Vorzunchmen ist ferner die Wahl des Fcstortes für das 34 Kreisturnfest. Gemeldet hat sich Hanau.
Sicidte-Mannschastskampf im Turner fechten.
bpw. Bad-Rauhelm, 18. April. Ein sehr spannender Mannschaftskampf Im Fech- ten wurde hier zwischen dem Turnverein 1860 Bad-Rauhelm und der Rödel- Heimer Turngemetnde ausgetragen. Die Leitung lag In Hän e.i des Fech me.stets 3 u n g- nickel (Do< enheim), während alS Kampfrichter Pieper (Boaenheim), Kühn (Friedberg), R letz sch und Reichwein (Bad-Rauheim) ihres Amtes walteten. 3ede Dereinsmannschaft bestand aus erlesenen Fechtern. Der Tum- verein 1860 hatte die Im Turngau Hessen bekannten Altmannen Hahn, Pfeffer, Feige Hoffmann, Derlich in den Kamps geschickt'. Die fast gleichwertigen Mannschaften lieferten sich einen harten Kamps. Die 1860er, deren neuere treffliche Schulung durch Fechtmeister Tag- liabo (Frankfurt a. M.) unverkennbar war, zeigten sich gleich zu Anfang in bester Form und hatten einen merklichen Dorsprung. Aber Rödelheim kämpfte mit aller Anstrengung und konnte gegen Schluß des Wettkampfes sein Minus wieder ausgleichen. Der spannende letzte Gang brachte die Entscheidung. Mit 13 Siegen wurde J a d - R a u h e i m glücklicher Sieger, während Rödelheim mit 12 Siegen sich fast ebenbürtig geschlagen hatte.
Rehabilitierung durch -en Frühling.
Don Matter Meding.
Die Zeit deS modernen Derkehrs, der Autobusse, Klein- und Mitteltarl.'drvschken hatte ihn zum alten Eisen geworfen, d. h. man hatte ihm nicht gesagt: „Herr Kalweit. gehen Sir nach Hause, wir werden 3hnen bis an 3hr Lebais- ende eine städtische Aule auSbezahlen. Aber. . . Sie müssen doch einsehen, daß Sie mit Ihrem altertümlichen Dehtkel den ganzen Derkehr auf- hglten." Rein, soweit war man nicht gegangen, sondern . . . noch weiter. Jeden Tag mußte ftch der Droschkenkutscher Anton Kalweit aus Der aXin^igar Straße in die lange Reihe der wartenden T.ixiS Unter den Linden einordn-.n. Er mußte seinem müden Pferd eine Decke über Den alten Rücken legen, mußte das Futter rationieren und .. . auf Fahrgäste warten. Und vn werden ließ, mußte er die Brutalität des Fortschritts am eigene Leid' erfahren, wenn sich Vergnügung»- und geschäfts- cifrtge Passanten um die Aulodroschden rissen und ihn mit mißliebigen, hohnvollen Blicken ft reiften. Und hatte er einmal das Glück oder auch Unglück, ganz allein an der Haltestelle zu war-en, dann war es ganx gewiß keine Ehre, eiligen Großstädtern al« Rotbebelf zu dienen bve ihm verärgert über den bevorstehenden Zelt- Verlust eine Berlegenheitssuhre zubilligten.
Rein, es war nicht schön. Immer von feiner eigenen Ueberftüsfigkcit überzeugt zu werden Und da- Leben wurde für ihn noch unerträg- lichcr. als fein Sohn Willy plötzlich unter die Kraftdroschrenfahrer ging und damit die lange Kette einer ehrwürdigen Droschkenkutscher-Tra- ftlhon pietätlos zerriß. Aus diese Weise bekam er die fortschrittliche Konkurrenz sogar in feine Wohnung. Da« Leben wurde eben Immer uner- quicklicher. IedeSmal, wenn er einige mürrische Zayrgäste bcrumfubr, nickte fein alter Kops ununterbrochen die Bestätigung dieser traurigen Tatsache, an der nichts mehr zu ändern war.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
-o- Lützellinden, 19. April. 3n die hiesige Schule wurden in diesem 3ahr« 20 Kinder ausgenommen, und zwar 12 Knaben und 8 Mädchen. Während die hohen Schülerxahlen in den Rachkriegsjahren hier die Einrichtung einer vierten Schulklasse erforderlich machten, wurde diese t>or, einigen 3ahren wieder ausgehoben, indessen dürfte in den nächsten Jahren wieder mit der Einrichtung der Klasse gerechnet werden, nachdem die zahlenmäßig schwachen Kriegsjahrgange die Schule durchlaufen haben.
O Riederklee n. 19. April. Der Gemein- berat besckloh in seiner jüngsten Sitzung die Uebernahme einer Bürgschaft von 3000 Mark für die Beschaffung eines weiteren Wagens für die Kraftomnibusstrecke Butzbach- Cleeberg durch die Autvverkehrs-G. m. b. H.. Butzbach.
Alsfeld, 19. April. Für den 10. Juni in Alsfeld ftatlflndsnden 26. Xialfeuerwehrtag der Prooi Hessen, verbunden mit der Feier des 75jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Alsseld, werden aegenwartig eifrig die Vorbereitungen getroffen. Am Samstag, 9. Juni, ist nachmittags im großen Saale des „Deutschen Hauses" eine Tagung Der Abgeordneten der Freiwilligen Feuerwehren von Oberhessen vorgesehen, abends findet ein Rommers in der Festhalle statt. Am Sonntag, 10. Juni, vormittags wird die Freiwilliae Feuerwehr Alsfeld eine Schulübung mit anfchttetzendern Brondangriff mit allen modernen Geräten vorführen. Am Nach- mittag findet auf dem städtischen Festplatz Volks- - fest statt, abends ist ein großer Zapfenstreich ge- plant. Man rechnet damit, daß die meisten Der 84 ^obcrhessischen freiwilligen Feuerwehren an der Der- anftaltung teilnehmen werden, und richtet sich auf mehrere Tausend Käste für den Sonntag ein. Die hiesige, etwa 200 Mann starke Freiwillige Feuerwehr unter Leitung ihres rührigen BranDdirektors Interim wird alles Daran setzen, ihren Gästen den Älufenthalt in her an prächtigen, alten Bau- Denkmälern reichen Stadt Alsfeld so angenehm wie möglich zu machen. Für die Einlegung von Son-
ift der Titel eines AukttonskatalogeS, den als Bibliograph Goethes, Heines, Hebbel« .... Achtes in wissenschaftlichen Kreisen hochange- sehene Leipziger Buchhändler und Antiquar Friedrich Meyer soeben versendet. Dieser ungewöhnliche Katalog verdient die ganze Auf- mcrflamkeit der interessierten Bücher^eunde, Gelehrten und Sammler, verzeichnet er doch in nicht ttvenigee als 2110 Rummern einen Reichtum an theatergeschichtlicher Literatur, wie er seit Jahrzehnten an einer Stelle nicht vorgekommen ist. Ein weiterer Tell der erstaunlich großen Dlbllo-
®onnnoeßiant xur öffentlichen Kommunion zu lassen- (Mannheim 1751/ — Briese über da« Theater, in welckem die Beantwortung der Fragen: Ist das Theater überhaupt, und inSbeson- dere aus Akademien zulässig? und inwieser» können Prediger dawider eifern? (1769) — Theologische Untersuchung der Sittlichkeit der heutigen deutschen Schaubühne überhaupt, wie auch der Frage, ob ein Geistlicher die Scyaubühne besuchen könne? (Hamburg 1770; von dem Hauptpastor 3. M. Goeze), F/A.H.
ür die Einlegung von Son- , Juartiere in weitgehendstem Maße wird Sorge getragen. Als Ehrenvorsitzender des Festausschusses wurde Bürgermeister Dr. V ö l - sing gewählt.
Beschlusses der Fifa, nach dem Pokalsystem aus- gclragen werden. Da zwanzig Länder Nennungen abgegeben haben, müßten somit 20 Spiele aus-
Faten leuchteten schon die frisch gestrichenen Tische und manch einer setzte sich nur hin, um sich Don der vorhandenen Frühlingsluft tatsächlich zu llverzeugen.
, 8 reu De über den Wetterumschwung mag
schuld daran gewesen sein, daß der alte Kal- weit in einem unkontrollierbaren Gefühl der Lebensfreude an feinem gewohnten Halteplatz vorbei langsam zum Tiergarten hinunter steuerte und dort an einer ganz besonders schönen Stelle stehen blieb. Heber die Straße weg sausten die Autos und lvarfen auS den Schuhfcheiben grell gebündelte Sonnenstrahlen vor sich hin.
Kalweit war nicht mehr neidisch und freute sich an seiner Ruhe. And bann dauerte es auch nicht sehr lange — da kamen zwei Menschen denen der Frühling aus blanken Augen lachte Sie blieben in seiner Rähs stehen.
„3ch muß jetzt nach House. Wir nehmen ein Auto, und du begleitest mich noch. Richt wahr?"
„Gin Auto?" fragte eine traurige Mädchen- st'mme. „Das geht doch so furchtbar schnell." Der alte Kalweit lachte vor sich hin ilnb al« die beiden bei ihm einstiegen und ein verhältnismäßig nahes Ziel angaben, wußte er, was er hier zu tun hatte.
Seitdem hielt er sich immer in der Röhe des Tiergartens auf und war bald dafür bekannt daß man in feinem sehr, sehr langsam rollenden Wagen für kurze Zeit wenigstens alle Hast der Droßstabt vergessen konnte.


