Datum
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Bei Wiederbeginn des Sp.eles erhöhte Londorf auf 2:0. Alsdann gelang Wieseck durch Abschluß einer schönen Kombination der Ehrentresfer. Weitere Der* suche Wiesecks. gleichzuziehen, scheiterten an Lon- dorss Hintermannschaft, während diese in den letzten Minuten das Resultat auf 3:1 stellte. Beide Mannschaften bemühten sich einer anständigen Spielweise und erleichterten dem Schiedsrichter da-
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Wirtschaft.
Rindermarkt in Gießen.
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Kurhessen, Marburg, statt. Die beiden ersten Spiele waren zugunsten des G. S. B., das dritte zugunsten der Marburger ausgegangen. Diesmal konnte wieder die Gießener Jugend in der Aufstellung Schüler (Tor), Hartmann. Schomber (Verteidigung), Herbert, Hechler (Sturm) mit 3:2 gewinnen. Die Mannschaft spielte bedeutend besser als kürzlich gegen Wetzlar, besonders Hartmann war sehr gut als Verteidiger auf dem Posten und warf außerdem sämtliche Tore. Stand bei Halbzeit ß:l. In der zweiten Spielhälfte flaute der Kampf ab. — Mm den Wanderpreis endgültig zu erwerbeir, muß er dreimal in, oder fünfmal außer der Reihenfolge gewonnen werden.
Handball im Lahn-Dirnsberq Gau.
Tv. wieseck I — Londorf I 1:3 (0:1).
W>eseck, das nur mit 9 Spielern antrat, hielt sich infolge guter Leistungen feines Torwarts gegen die
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Auf dem heutigen Rindermarkt standen Stück Großvieh und 206 Jungtiere und Kälber zum Deckaus. Der Handel war etwas lebhafter, so daß der Markt bis gegen M.ttag geräumt wurde. Man bezahlte: für Kühe erster Qualität SCO bis 600 Wk., Kühe zweiter Qualität 300 bis 450 Mk., Kühe dritter Qualität 150 bis 250 Mk.. Rinder (ein- bis zweijährig) 80 bis 180 Mk., Kälber 50 bis 55 Pf. je Pfund Lebendgewicht. Dessere Tiere erzielten Preise über Rotiz.
Der Verteidigung und Läuferreihe zeigten ebenfalls schöne Leistungen. Von den Stürmern gefiel besonders der kleine Mittelstürmer, der jedoch von den Halbstürmern nicht genügend unterstützt
Zurückhaltung mußte zu Beginn der heutigen Börse einer etwas freundlicheren Stimmung weichen. Die vorliegenden ungünstigen Momente, wie z. B. der angespannte Geldmarkt, der bevorstehende Jahresultimo, der unregelmäßige Verlaus der gestrigen Neuyorker Börse und die unklare politische Lage, traten ziemlich in den Hintergrund. Die Spekulation war allgemein zuversichtlich gestimmt, da einige Orders von außen her anregend wirkten. Das Geschäft blieb jedoch infolge der Unterbrechung der Börse durch die bevorstehenden Weihnachtsfeier- tage ziemlich klein und beschränkte sich im roc|ent- liehen nur auf favorisierte Werte. Die stärkere Zunahme der Arbeitslosigkeit bis Ende November drückte dagegen etwas auf die Stimmung, jo daß im Grundton der Börje eine gewisse Zurückhaltung unverkennbar blieb. Es wurden deshalb verschiedentlich
Holland 12,0790.
Frankfurter Getreidebörse
Eigener Orahtbericht des „Gießener Anzeigers".
Frankfurt a. M., 18. Der. Der heutige Frankfurter Produktenmarkt verkehrte in ruhiger Haltung. Anregungen lagen nicht vor. Das Geschäft bewegte sich im großen und ganzen in engem Rahm-n. Weiteres Interesse betand dagegen für Weizen und Mehle, die in'olge der bevorstehenden W'.itzmachtLstiertage immer noch gesucht ind. Preisver.inderungen traten nicht ein. Es wurden notiert: Weizen 22,80, Roggen 22, Sommergerste für Drauzwecke 23,75 bis 21, Hafer, inländ. 22,75 bis 23, Mais (gelb) für Futterzwecke 22 bis 22,25, Weizenmehl, süddeutsches Spe-ial 0 32,25 bis 33, Roggenmehl 29,25 bis 30, Weizenkleie 13,75 bis 13,85. Tendenz ruhig.
die Kurse durchweg gut gehalten blieben, teilwei c sogar etwas höher lagen. Etwas verstärktes Jnteres e . machte sich am Elektromartte für Lahmeyer plus 2,25 v. H. und für Schuckert mit plus L65 v. H. geltend. Am Chemiemarkt bestand für I.-G.-Farben etwas lebhaftere Nachfrage bei einem Gewinn bis 1 o. Sy. Scheideanstalt knapp behauptet, Montanwerte tagen still und fast ohne Umsatz. Am Bankenmarkt war die Kursgestaltung uneinheitlich. Reichsbank und Metall- bank tagen etwas höher, Dresdner und Commerz- und Privat-Bank, ferner Berliner Handelsgesellschaft dagegen leicht gedrückt. Schiffahrtswerte bis 1 o. S). schwacher. Nach der Abschwächung an der gestrigen Abendbörse machte sich heute etwas vermehrtes Interesse für Autoaktien bemerkbar, die auf Deckungen gesucht waren und bis 2 v. o,. anziehen konnten. Auch an den Rentenmärkten machte sich bei gut gehaltenen Kursen eine kleine Sielebuna fühlbar. Im Verlause blieb die Stimmung weiter freundlich, da, vom Farbenmarkt ausgehend, sich eine Anregung bot. Im großen und ganzen blieb das Geschäft minimal, und die Kurse waren gegenüber dem Anfangsniveau gut gehalten. Nur in Farben entwickelte sich auf Deckungen der Kulisse zeitweise lebhafteres Geschäft, bet einem erneuten Gewinn von 2,5 v. Sy. Der weiter etwas entspannte Geldmarkt wurde günstig ausgenommen. Tagesgeld 6,5 v. Sy. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1944, gegen Pfund 20,351, London gegen Kabel 4,8518, gegen Paris 121,13, gegen Madrid 29,93, Mailand 92,65, gegen
Deutsche?ugeudkr,"st.
Gießen l — DJfi. Ober-Wöllstadt 1 5:2 (2:1).
Die beiden Mannschaften trafen sich am Sonntag auf dem Sportplatz des Männerturnpereins zu einem Gesellschaftsspiel. Sofort nach Anpf.ff entwickelte sich ein flottes Spiel. Ober-Wallstadt erhielt nach etwa 20 Minuten Spielzeit einen Elfmeter wegen unfairen Spiels zugesproch.n, der zum ersten Tor verwandell wurde. Nach Wiederanstoß bedrängte Gießen fortwährend das gegnerische Tor, ohne jedoch zu einem Erfolg zu kommen. Einen Eckball, der von dem Linksaußen geschossen wurde, wandelte der Mittelläufer zum Ausgleichstor. Die Gießener Hintermannschaft hatte jetzt Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Ein vom Schiedsrichter verhängter Freistoß wegen Nachhakens wurde zum zweiten Tor für Gießen eingesandt Mit 2:1 für Gießen wurden die Seiten gewechselt. Gießen hatte nun umgestellt. Ein Alleingang des Ober-Wollstädter Rechtsaußen brachte den Ball hinter die Torlinie, wurde jedoch von diesem noch herumgezogen und eingeschossen. Der Schiedsrichter gatv Toroall. Ober-Wöllstadt übernahm nun für kurze Zeit die Führung und wurde auch dem Gießener Tor mehrmals gefährlich: jedoch der Tormann klärte immer in schöner Manier. Ein Strafstoß wurde von Gießens Halblinks zum dritten Tor eingeschossen. Gleich darauf mußte der gegnerische Tormann den Ball zum vierten Male aus den Maschen holen. Gießens Rechtsaußen war der glückliche Schütze. Einen Eckball verwandelle der Gießener M ttelftürmer zum fünften Tore.
Ober-Wöllftadt hatte ihre jjauptftüjje in dem Rechtsaußen und dem rechten Verteidiger. Die Mannschaft war den Gießenern körperlich überlegen. Die Gießener Mannschaft verdient ein Gesamtlob. Besonders muß der jugendliche Tormann hervorgehoben werden, der einen seiner besten Tage hatte.
arbeit hn Eanal d' Ai re bei Be'ftune. (An dem -Üaggevg.|\sMft ixec Ge.eltschast ist vetauntlich auch Lenz & Eo. beteiligt.) Insgesamt bedeuten diese Aufträge für die Dyckerhoff & Widmann A.»G. einen Auftragszuwachs von über 15 MiU. Mk., der ipr in Frankreich Beschäftigung auf mehrere Jahre sichert.
* Eisenwerk ©aggenau A.-G. Nach einem Beschluß der Gläubiaerversammlung vom 15. Dezember sollen statt der bisher vorgeschlagenen ^0 d. Sy in bar und 50 d. Sy. in Aktien die Gläubiger 35 d. Sy. in bar erhalten, die in fünf Raten zu je 7 v. Sy., beginnend mit dem 1. April 1929, zu zahlen sind. Für die restlichen 65 v. Sy. sollen Aktien gegeben werden. Die außerordentliche Generalversammlung am 29. Dezember soll nun die Grundlage stir die Durchführung des Vergleiches und für die Weiterführung des Betriebes liefern. Die verschiedenen Bemühungen, u. a. auch die, bei der Badischen Girozentrale 2,5 Millionen Mark aufzunehmen, haben bis jetzt zu keinem Ergebnis geführt. Die Herdfabrikation weist eine gute Beschäftigung auf, so daß bei Gewinnung neuer Betriebsmittel die Weiterführung des Unternehmens gesichert erscheinen dürfte. Die Fahr- rababteilung soll dagegen schwer darniederliegen.
* Kein Zusammenschluß Thüringer Gas-Dessauer Gas. Zu der Nachricht, die von einem Zusammenschluß der Thüringer Gas- gesellschast, Leipzig, und der Deutschen Continental- Gas-Gesellschast, Desiau, sowie von einem Aufgehen einer dieser Gesellschaften in der andern wissen wollen, erklärt die Thüringer Gasgesellschaft, daß an diesen Gerüchten kein wahres Wort ist, daß sie vielmehr offenbar nur zu Zwecken reiner Börsenspekulation in die Welt gesetzt werden. Der Geschäftsgang der Thüringer Gasgesellschaft bewegt sich in so gesunder Weiterentwicklung, daß eine Unterstützung durch irreführende Börsengerüchte nicht notwendig ist.
* Leonhard Tietz 21.*®., Köln. Die außerordentliche Generalversammlung genehmigte die vorgeschlagene Kapitalerhöhung um 6 Mill, auf 37,2 Mill. Mk. Die Notwendigkeit dieser Maßnahme finde ihre Begründung in der erheblichen Erweiterung des Unternehmens, die vor allem seit dem Jahre 1925 vorgenommen worden sei. Die neuen Aktien werden von einem Konsortium zu 125 Proz. übernommen, das sie den alten Aktionären im Derh-ltnis 6:1 zu 130 Pro-, anbielen wird. Zu der derzeitigen Geschäftslage wurde au^geführt, daß die Betriebe im laufenden Jahre durch Reuerwerbungen und bedeutsame technische und betriebliche Erweite* runden ausgebaut worden se en. Trotz ur.gürjtlger allgemeiner Konjunkturlage hätten die llmsätze erheblich gesteigert werden können. Besonders der Herbst hätte jedoch infolge ungünstiger Witterungsloge Einfluß auf den Detai.handel genommen. Wenn trotzdem ein günstiges Ergebnis erzielt werden konnte, so sei dies in erster Linie auf die betrieblichen Derbesserungen zu- rüc^uführen. Die Unkosten hätten allerdings auch eine entsprechende Steigerung erfahren. Das bevorstehende Geschästsergebnis dürfte günstig sein.
Fran.surter Börse.
Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers- F r a n k f u r t a. M., 18. Dez. Tendenz: erholt. Die im vorbörslichen Verkehr herrschende Unsicherheit und
to® txundx tStlee'^Hn Aombutfl-ümenhi Safet fcamb sübam Damvllch. Hansa Damplitbifl Rorbbeuridier Lloyd (Big teuridir üreotianft. . Barmet i8on!t>etetn Bedlnet Hanbelsgewllsch. Uornmrrz unb Pnvai Baal Bannfl u Sationalbard Deuilckik Boni ®t5tonio-i.Brlelltd)afi flnt,. Brtfbnn Banl gHnelbeutldir (Stebttbanf . Re tnllb anf
* Schöfferhof - Binding - Bürger- b r ä u A.-G., Frankfurt a. SW. Nach dem Be richt wurden die Betriebe technisch weiter ausge- stattet. Der Absatz habe im Geschäftsjahr 1927/28 eine weitere Steigerung erfahren. Es sind drei neue Wirtfchaftsanwesen erworben worden. Einschließlich Vortrag aus dem Vorjahre ergibt sich ein Brutto- gewinn von (alles in Millionen Mark) 13,70 (13,22). Andererseits erhöhten sich die Unkosten auf 7,06 (6,81) und Steuern auf 4,79 (4,62), so daß nach 0,23 (0,21) Abschreibungen ein Reingewinn von 1,62 (1,59) verbleibt. Hieraus werden 20 d. Sy Dividende verteilt. Im neuen Geschäftsjahr sei der Absatz bisher steigend gewesen (Generalversammlung 28. Dezember). ___
♦ Dyckerhoff & Widmann A.-G. Wie die Verwaltung der Dycke.'hoff & Widmann A> G., Wiesbaden-Biebrich, mitleilt, sind der Gesellschaft in den letzten Tagen mehrere große Repa- rationsaufträge erteilt wordem Es handelt sich hierbei in erster Linie um die Ausführung eines Stauwehres im Rhein bei Kembs (5 Kilometer unterhalb Basel). Diese Arbeit wird gemeinsam mit der Siemens-Bauunion G. m. b. H. durchgeführt werden und umfaßt nicht nur die umfangreichen Tiesbauareeiten (Druckluftgründungen), sondern auch die Liesrrungen der gesamten Schützen und mechanischen Einrichtung bis zur betriebsfertigen Herstellung des Wehres. An einem dieser Tage perselt gewordenen Reparationsauftrag. einem Schleusen-^lmbau an der Seine unterhalb Paris, ist die Gesellschaft gleichfalls beteiligt. Auch die Raßbaggerflotte der Gesellschaft konnte Reparationsaufträge buchen, und zwar eine Bagger- und Felsbrecherorbeit im (Stang de Berre bei Marseille und eine Bagger-
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Kurszettel der Berliner un- Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 Prozent, Sombardzinssuh 8Prozent.
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Abgaben vorgenommen, die aber nicht dringend waren, so daß gegenüber der gestrigen Abendbör e
durch feine Arbeit wesentlich.
Das Sp.el Kinzenbach — Allendorf konnte nicht ausgetragen werden, da von selten Kinzenbachs die Hälfte der Mannschaft infolge Verletzungen ““ letzten Spiel in Londorf nicht spielen konnte.
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