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Jen Rundsunkhörer Hai sich ergröfiert Nach den legten Seufzen fRtidjt insgesamt Runbjunfanfdjlülk. -fcwon nbeberelche Berlin 658 247, tuttgatt 80 163, Breslai a.SR. 149495, Jamburg üöniQsberg 39 481 und Leip-
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BESEITIGUNG tOJÄHR.GARANTIE.
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Helm Wagner auS Wieseck fein 25jährigeS Qlrbeitijubiläum. Seinen Arbeitsplatz fand der Jubilar reich geschmückt vor, und mit praktischen Gescheuten wurde er seitens der Firmeninhabrr. *$i amten und seiner Kollegen bedacht.
•* Brand auf dem Trieb Gestern nachmittag gegen 5 Ufor e t.a d In de n Heide ras auf bem -teteb hinter de n Phi oso-he.wald ein ziemlich erheblicher Brand, der in de n dürren Gras und der Sträuchern sich rasch ausdehnte. Dem tatZräitigen ©ingret e i einer zufällig dort übenden A tei ung unseres Ba a llons ge a g es, da di? Mannschatei zum Glück mit Schanzzeug versehen war.n, in auso ),erungsvo'ler und a. erkennenswert r Arbeit die F a nmen einzudämmen und sch.restlich völlig zu unterdrücken. Der Bor all ist ein erneuter Ql üa"3 zu der d in- genden Ermahnung, in der Wä dern und au den Wiesen mit trockenem Gras größte Vorsicht Im Umgang mit Feuer tna te i zu lassen, am be en das Rauchen a t diesen Plätzen ganz eirrzustcl.en.
Laienspiel, wie eS vor allem von der Jugendbewegung gepflegt wird, und über die Frucht- barteit des Laienspiels als vollserziehlichen Unterbaues für das ernste Berufstheater. Für die Jugendbewegung und Jugendpflege und alle ihnen nahestehenden Kreise dürfte der Abend von Interesse fein. (Roheres siehe gestrige Anzeige.)
— Deutsche F r a u e n 11 e i b u n g und Frauenkultur. Die hiesige Ortsgruppe des Verbandes »deutsche Frauenll idung und Frauen- tultur" veranstaltet am 20. und 21. d. Mts. (Dienstag und Mittwoch) ihre diesjährige Frühjahrsmesse im großen Saale des Safe Leib. Die Verbandsgruppe bemüht sich, mit ihren Messen den Stand des deutschen Kunstgewerbes und die Erzeugnisse deutscher Knnstwerkstatten zu zeigen, die ihre Ziele fördern durch Zweckrnästigkeit, Güte, Schönheit und persönliche Artung ihrer Produkte. Das Programm für die beiden Messetage befindet sich im Anzeigenteil der heutigen Qlummcr.
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Briefkasten der Redaktion.
v. Tr. Sie erkundigen sich am besten be.rn hiesigen Amtsgericht nach der Erlangung dieses Scheines. Eventuell käme noch eine Anfrage bei einer Zentral« stelle für derartige Angelegenheiten in Berlin in Betracht, deren Adresse Sie jedenfalls auch be.m Amtsgericht erfahren tonnen.
Sch. in L. Am 15. Mai 1920 war 1 Dollar = 49 Papiermart, 1000 Papiermart = 85,68 Goldmark; am 26 Oktober 1921 war 1 Dollar = 165,50 Papiermart, 5000 Papiermart = 126,88 Goldmart.
Berliner Börse.
B e r l i n , 17. März. (WTB. Funkspruch ) Bei sehr stillem Geschäft sieht es im heutigen Vormittagsver- kehr weiter freundlich aus. Anregungen liegen nicht vor. Umsätze werden so gut wie gar nicht getätigt. Man nennt etwa gestrige Abendturse. I.-G.-Farben 260,5 bis 261, Rheinische Braunkohlen 262 bis 263, Glanzstoss 706 bis 708. Am Devisenmarkt nennt man Paris gegen London 124,02, Mailand 92,40, Madrid 28,97 bis 29, London gegen Kabel 4,87875 bis 4,8795 und die Reichsmark gegen Kabel 4,1825 bis 4,1830.
•* Vom Provinzialtag. An Stelle des kürzlich verstorbenen Mitglieds des Provinzialtages, Bürgermeister Völker von Lich, ist der Kaufmann Heinrich Weidner in Herchenhain in den Oberhessischen Provinzialtag berufen 'worden.
•* Achtung Rundsunkhörer! Der Frank- furter Sender (Welle 428.6) wird am Mittwoch, 21. März. 21,30 Uhr, vom Bürgersaal des neuen Rathauses in Berlin-Schöneberg aus die Rede des Reichsaußenministers D r. Stresemann aus dem Emp.a.igSabend des Ber.iner Verbandes der auswärtigen Presse übertragen.
* Eine Qlusstellung von Schülerzeichnungen ist heute und morgen im Zeichensaale des Realgymnasiums zur allgemeinen Besichtigung hergerichtet. Man beachte die heutige ^•♦C%er Speisesaal im Gießener Bahnhof. Im Anschluß an die Reuherrich- tung des Wartesaa'es 1. und 2. Klasse unseres Dahnhches ist im Verlau e der letzten Wochen auch der neben dem Wart saal gal gene Speisesaal einer llmgefta tung unterzogen worden. Die nicht mehr als zeitgemäß anzuspreche-nde frühere Einrichtung wurde durch glückliches Zusammen«' wirlen von Archit kt und Auftraggeber in guter Weise zu einem vomehm-behag ichen Gastraum umgewandclt. Die Farben Grau. Grün und Silber beherrschen den neugesla teten S\>eife'aal; moderne, e tra nach Zeich lungen a ige;erligte Beleuchtungsiör er u :d g di ege e M be ausst at- turg, darunter eine ncuz.it iche Garderob a >lage in Schranksorm, vervollständigen das gute Bild, das sich dem Besucher in diese n Saaie darbietet. Besonders bemerkenswert ist. ba\ aller über- flüssiger Schmuck und Prunk hier breite gelassen ist und gerade auch durch diese betonte Schlichtheit die seingesta selten Farbentöne der Wände und State im Zusammenwirken mit den Ein- richtungsgegenständen vortrefflich zur Ceitung fomiren. Der Entwurf und die künstlerische Gei- tu; g ter wohlg?l ngen n 11mg?ftaltung lagen in den Händen der Architekten Emst und Else T h o m 6.
* Jubiläum. Bei der Firma Sy Schaf f- ftaebt G. m.b. H-, Fabrik für gesundheits- technische Anlagen, feiert heute der Former W i l-
Aus der provinzialhaupistadt.
Gießen, den 17. März 1928.
Der Gäemann.
Wie war'« doch einst?
Ein Frühlingstag. Die Sonne hat die Erde genügend abgetrodnet. Die Zrüh.ahrsarbelt kann beginnen. Unruhig scharren die Pferde, und Dann geht s los. Bald ist der Acker gepflügt.
Da liegt das Feld, tiefbraun, glänzend. Ein herber schwerer Erdgeruch steigt daraus hervor. Roch tummeln sich Krähen und Stare zwi- schen den Schollen, um Regenwürmer und anderes Getier zu erhaschen. Die Pferde, müde von der schweren Arbeit, stehen ausruhmd am Wegrand. Der Landwirt nimmt das Säetuch, knotet es mit Bedacht, prüft die Festig eil an Seiden Seiten, hängt es um und füllt es aus Sem Fruchtsack mit goldenem Haier oder guter ffierfte. Prüfend überschaut er das gepflügte Feld, und langsam schreitet er zur Grenze des Ackers, um fein Werk zu beginnen. Ehe er die erste Hand voll Frucht der Erde übergibt, spricht er: „Das walte Gott! oder kurz: „Walls Gottl", vnd dann fliegen die Körner in wohlgemefsenem Bogen durch die warme Frühlingsluft und fallen auf den wartenden Acker. Mit langsamen, bedächtigen Schritten geht der Bauer bis zum Ende des Feldes, wendet dann, und der zweite Streifen wird besät.
Ich weiß noch gut. wie diese Feierlichkeit, diese Andacht auf uns Kinder übzrging, wenn wir mit brau'en auf dem Felde waren. Still standen wir und schauten. Wie eine Qllynung vom ewigen Werden und Wachsen stieg es in unS auf, und voll Ehrfurcht betrachteten wir den Vater, wie er so dahinschritt. —
Kein Dichter hat das schöner gesagt als Michael Georg Conrad:
.Immer seh ich dich so, mein Vater, als Säemann, immer so im festen Schritt
über den frischgepflügte i. dampfenden Acker tote von heimlicher Musik fhin,
aus der Tiefe der Erde begleitet, von segnenden Winden umsungen aus des Himmels leuchtender Höhe...“
Lind heute?
Berschwunden ist die Feierlichkeit, oft vergessen der schützende Spruch: „Wait s Go.tl", unbenutzt liegt das Säeluch irgendwo auf dem Speicher. Haben die Pferde das Felo gepflügt, so geht ihre Arbeit ununterorochen weiter. Wir sehen kein langsames Schreite, des La bmanne3, kein Eng- Verbunden sein mit der Erde, wir hören nur das Gerassel der Säemaschine, das Rusen des Fuhrmanns. Ge mu abgemessen, in schar e, Linien wird einst die Frucht stehen, nicht zu dicht und nicht zu dünn. Man spart an Saatgut, man spart an Zeit, und der Ertrag ist höher.
Das Zeitalter der Technik. —
Aber nach wie vor fühlt sich der Säemann al« Schöpfer, als Herr. Er allein bestimmt Sag und Zeit der Aussaat und prüft die Frucht. Er fühlt sich nur Gott unterstellt. Lind das gibt dem Landwirt die unbedingte Ruhe und Zuversicht. Er weiß, wo die Grenzen der Men- schenmacht liegen. Wohl kann er säen und düngen,
aber ein Stärkerer läßt wachsen und gedeihen, sendet Regen und Sonnenschein.
„Wir haben das Llnsrige getan.
Run schenk uns der Him.nel gut Wetter
zu Wachstum und Erntei" L.
Taten für Lonntag, 18. März
Sonnenaufgang 6.08 Uhr, Sonnenuntergang 18.09 Uhr. — Mondaufgang 5.10 Uhr, Monduntergang 13.31 Uhr.
1813: der Dichter Friedrich Hebbel in Wesselburen geboren (gestorben 1863), — 1848: Revolution in Berlin, Sturz des Ministeriums E.chhorn-, — 1876: der Dichter Ferdinand Freiligrath in Cannstadt ge ftorben (geboren 1810).
Taten für Montag, 19. März
Sonnenaufgang 6.06 Uhr, Sonnenuntergang 18.11 Uhr. — Mondaufgang 5.40 Uhr, Monduntergang 14 52 Uhr.
1813: der Afrikaforscher David Livingstone in Blantyre geboren (gestorben 1873): — 1849: der Admiral Alfred von T,rpitz in Küstrin geboren; — 1853: der Lustspieldichter Paul von Schänthan in Wien geboren (gestorben 1913); -— 1873: der Komponist Mar Reger zu Brand in der Oberpfalz geboren (gestorben 1916); — 1925: schwere Wirbelsturmkatastrophe in Nordamerika.
Vornotizcn.
— Tageskalender für Samstag. (Ette* Hard-Spiele: 8.30 Uhr, Katholisches Bereinshaus, Spielabend. — L. H. C.: 8.30 Uhr, Cafe Leib, 20. Stiflungs- und Auszei.'munasfest. — Gesangverein „Harmonie-Gemütlichkeit": 8.30 Uhr, Restaurant Faulstich, Jamilienabend. — Bauerscher Gesangverein: 8.30 Uhr, Bereinslokal, Verleihung von Auszeichnungen. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Bigamie". — Astoria-Lichtspiele: „Panik".
— T a g e s k a l e n d e r für Sonntag: Stadttheater: 6 Llhr ..Peer Gynt" (Ende 9 Uhr). — Goethebund: 8 Uhr. Reue Aula der ilnioer- fität „Alte Weister in Wort und Ton". — Johanneskirche: 8 Uhr, Musikalische Passions- andacht. — Obst- und Gartenbau-Verein: 3.30 Uhr nachmittags Kaufmännisches VereinLhaus, außerordentliche Hauptversammlung. — Lichtspieltheater wie Samstags.
— Aus dem S t a d 11 h e a t e r b u r e a u wird uns geschrieben: Am kommenden Montag, 19. März, findet eine Wiederholung von Shakespeares „Sommernack'tstraum" statt, um allen denen, die verhindert waren, der interessanten Aufführung dieses Wer.es beim Abschied unseres früheren Intendanten beizuwohnen. Gelegenheit zu geben, das Versäumte nachzuholen. Insbesondere sei noch auf die Mitwirkung unterer Reichswehrkapclle unter persönlicher Leitung des Obermufifmcifterd Kober hingewiesen.
— Der Goethe-Bund bittet uns, an dieser Stelle nochmals auf den morgen. Sonntag, abend stattfindenden Abend „Alte Meister m Wort und Ton" hinzuweifen, zu dem er die Klaviercymbal-Künstlerin Alice Ehlers und den Dortragsmeister Dr. Michaelis aus Berlin gewonnen hat. (Siehe heutige Anzeige.)
— Volkshochschule. Am Dienstag. 20. d. M. spricht im Singsaal der Oberrealschule der Spielscharleiter des Franls-rter Jugendrings. Ludwig Rössinger, anschließend an eine kritische Betrachtung der gegenwärtigen Vereins- bühne über deren Ersatz durch das Jugend» und
Nichtig gßKOChtschmecken alle Speisen gut. Beachten Sie deshalb bitte auch beim Zubeniten von MAGGI5 Suppen die jedem Würfel aufgedruckte Kochanweisung. die naturgemäß nicht für jede der vielen Sorten die gleiche sein kann; dann
schmecken MAGGI5Suppen vorzüglich
/' F.V.
Gießen, den 15. März 1928.
' ",Challia“i.(I.O.L
1. A. d. C.: W. Löber
Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht, von dem in Burgwerben bei Weißenfels erfolgten Ableben ihres heben A. H.
Dr. med. vet. Kurt Niedhorn
Tierarzt geziemend in Kenntnis zu setzen.
Für die warme Teilnahme beim Heim' £ange meines lieben Mannes danke ich von Herzen
Frau Elisabeth Kratz.
Laubach, den 15. März 1928
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Danksagung.
Für die uns in so reichem Maße erwiesene heizliche Ante Inahme beim Heimgange unseres geliebten Gatien und Vaters, für die trostreichen Wolle des Herrn Pfarrer Schultheis und alle gewidmeten warmen Nachrufe und Kranzspenden sagen wir innigen Dank.
Anna Bender Witwe geb. Leun 2932D Werner Bender.
Schupbach, Or.-Linden, den 15. März 1928.
Heute vormittag entschlief sanft nach kurzem Leiden unsere hebe Tante
Frau Mathilde Thiede geb. Buderus
im 75. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Medizinalrat Dr. Wagner und Frau Hermann Will und Frau.
Büdingen, Gießen, den 16. März 1928.
Die Beerdigung findet in der Stille in Gießen statt. _____________3007D
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Gestern nachmittag 4 Uhr verschied nach langem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter. Schwester und Schwägerin
Anna Barbara Grau
im Alter von 68 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Grau, Familie Nuhn Familie Bender
Treis, Gieben, den 16. März 1928.
Die Beerdigung findet Sonntag. 18. März, nachm. 4 Uhr statt.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange ihres lieben Entschlafenen danken herzlichst
Frau Henriette Flöring Wwe. Familie Franz Reinschmidt
Gießen (AUcenstr. 16), 17. März 1928
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