Ausgabe 
15.12.1928
 
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hmgSneigung grTe^b und vrrschi:d2nttich Wollte men am Faröemrt-ien und »boAbJma.-t c die an­fänglich |o statt vermißten 3nter&en'.bndfäute beooachtcn. Am Slellromattt, an dem die an- sängllchrn Kursverluste großenteils Li der auf- geholt werden konnten, soll sich betetts Wieder einiges Au.lindi: eresse bemerkbar gemach' ha­ben, doch dürfte es sich hier nur um kl-rrere Kaufe gehandelt haben, wie überc<rnpt die Um- sah 2 igkcit In allgemeinen nicht bebrütend war. Die Besserung der Tendenz wurde be­günstigt durch die auch an der Reuyotter Börse sich durchfetzcnLe Erholung. Auf der anderen Seite ließ aber di: unübersichtliche Lage bei den Verhandlungen In Lugano keine großeZuver­sicht auflommcn. Später verstärkte sich dir Un» sicherhcit wieder im Zusammenhang mit dem an­dauernd ziemlich stark o mrspannten Geldmarkt, an dem sich namen.lich wisoer beträchtliche Nach­frage der offen lichen Stellen bemerkbar machte. Mettllchrr erholen tonnten sich nur 21011. auf den den Aktionären gewährten Bonus von 10 Prozent pro Aktie. D:u.sche Anleihen blie­ben nach wie vor vernachlässigt. Am Ausland- rcn enmr.rkt waren Ana oller vorübergehend et­was gefragt, auf die Bestä-igung der Unter­zeichnung des Abkommens. H-r.

Wochenbericht

vom Irankfurter produkienmarki.

3n ter neuen Woche konnte sich das Geschäft am Lranlfurter Produktmmartt nnr langsam enlteu.b. Anregungen von außen h:r lastet nicht vor, |o daß d e Händler wiiter große Zurück­haltung übte', und bis T.n'enz daher ziem­lich lustlos war. Die In Der.aufr e ntreffen- ei fchwäclxrsn AuZlan.no ier.n.en drückten auf die Stimmung, doch blieb die Preisgesta tung unbe.inslußt. da das Angebot von 3n.anJtoarc ziemlich gering blieb. Aber auch die Rachfrage von feiten der Mühlen und der Exporteur b.ieb dsmgegenäber seh-r k'ein, und das Geschäft bewegte sich daher in eng'tem Rahmen. Li: weltcr nle)ttg:n übcr e.ischen Rotter:nei hatten jedoch gröseces Angebot zur Folge, tb Forderungen der Brorin; la. t t:n allgsm.in Lntseaenkommcn- der. so daß vsrschieden lich klein: Rückgänge e.n- trate:. Daraufhin schritten die Müßten aus dem ermäßigten Rireau zu Testungen. die aber nur de n Bedarf entsprachen. 91m Mehl.nar t? tonn e daZ Geschäft eine k'eine Br'ebung er ahren. da sich e was vrrmehrtrr B:darf in olgr drr be- vorftch n en Wei na f tZ e e.tage g: tend machte. Stär e : v rr.ach äs igt waren nur Wei en und im Einklang hier., it We'.'en'nehl bsi etwas e mäßig­ten Pr \2. Für Ro^g n hielt da.te.en, wir schon in der Vorwoche. bi: Rachfraee aber auch nur in geringem Um arg: bei gut behaupt: en Pris. unvermindert an. Sornm teuerste und Hafer fanden auch noch rerschi:deutlich Absatz. Am Futtcr- mittelnarkt nahm Li: Landwirtschaft, aber auch Hauptsäch ich in Ro'ge'.llcir, we't:r elnigeTeckun- gen für Futterzwecks vor. Sonst kamen Umsätze nur zögernd zustande, aber auf gut gehaltenem Riveau. Auch zum Wochsnschluß trat keine be­sondere Deteoung d:s Geschäftes ein. Dir wcitrr schwächeren Auslandnotierungen lösten, nach einer vorübergehend II:inen Erholung, wieder eine größere Lustloligleit aus. Das Angebot war nicht groß, geimgtr jedoch, um die Rachfrage von feiten der Mühlen und E7portrurs zu befriedigen. Rach Mehl bestand weiter ei ige Rachfrage. Auch K ei: wurde verschiedentlich noch gesucht. Der Marlt .»ctete eine gewisse Widerstandsfähigkeit.

3m Vergleich zu drn Rollerungen d:r vergan­genen Woche lagen Weizen 0,15, Weizenmehl OJ25 Mark billiger, Rogzenkl i: konnte dage-cn 0,25 Marl anziehen. Dir übrizen Gelreideforten blieben a l: gut behauptet. Di: Woche schloß zu folgenden Rotlerungen: Weizen 22,63. Roggen 22, Sommergerste 22,75 bis 24, Hafer, inläno. 22,75 bis 23,25, Mais, für Futterzwecke 2215, Weizen­mehl 32,25 bis 33. Roggmrnehl 23,25 bis 33, Wei-enklcie 13,75 bis 13,55 und Roggenkteie 14,25 bis 14,50.

Wochenbericht vom Frankfurter Schiachtviehmarkt. Auch in diefer Woche war das Geschäft am Fra I urter Schlachtviehmarkt ruhig. Trotz des größeren Auftriebes wurden die Märkte fast vo lkommen geräumt, da sich infolge der bevor­stehenden Feierlage größerer Bedarf einstellte. Am Rebenmarkt waren Kälber und Schafe rege gehandelt, Schweine dagegen fanden nur schwer Abnehmer, so daß das Geschäft hier bis zum Schluß schleppend blieb und ein Rachgeben der Preise zur Folge hatte. Die Beteiligung deS Exports war etwas reger. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1728 Rindern (darunter befanden sich 320 Och'en, 90 Bullen, 746 Kühe und 486 Färsen), ferner au3 2065 Kälbern, 986 Schafen unb 5773 Schweinen. Verglichen mit dem Auf-

Wirtschaft.

Wochenbericht

vom Frankfurter Eff kienmartt.

Der vi I e.örter e Farbenöondsverkaus trug ein: merkliche Unsicherheit tu b?n Bör- fenvertehr. Man war sich üjcr die AuSWi .uu.gen diescr Begebung von 10 Willio.ten Mark gar- benbo ds an ein Banklonsor iam unte; Führung der Deutschen Dank mit Oplloi aus wci e.e 20 Mill. Mark im un laren, da o itztell über die g-N)2 LranZal.ion der Oeffen lich.eit nichts miigetcilt wurde. Erst dis Rachricht, daß ein großer Teil des DondLpat.es bereite i n Aus­lands placiert und auch sonst der Aosah gut sei, und di: Mi eilung von einer S^e.-rverpflich- tung drr Käufer nahmen einen Teil drr Besorg- nisfe von d:r Börse. Immerhin bli:b verschie­den lich drr Besdacht bestehen, haß die starke Au wärlsbewegung der Frrbenak ie in der jüng­sten Zeit von in. eres ite.ter Seite zur Ermög- lichuna des Do:dsg:schäfleS stark unlerstüht, oder sogar Im wesen.lichen hervorgerufen wor­den fei. Ob dieser Derdacht zu Recht oder Un­recht besteht, sei dahingestellt. Jedenfalls gab die ganze Angelegenheit den Anstoß zu um­fassenden Realisationen der Kulis e imb auch drr Banktundschafi. Die Engagements waren wieder beträch lich angewachsen. Di; Spe­kulation, die it den letz en Fahren stets nach verhäliniSmäßig kurzer Zei ihre Positionen wie­der zu lös.n sucht, le u ibe e härteres Entlastungs­bedürfnis. Und dite war Wohl der Hauptgrund für die zu verzeichnenden starken Kurs­rückgänge. Anderseits machte sich ungünstig bemerkbar, daß seitens deS Auslandes dis Rach­frage, die in den vergangenen Wochen In der Hauptsache die feste Hal ung hervvrgerafen hatte, stark nachlieh. Diese ge i igeve Auslandbeteili­gung hing vor allem zusammen mit drr an der Re> orker Börse eing:tretenen, allerdings von Vi:l n Seiten prophez.i en Baisse, deren Ein­wirkungen auf die deutschen Märkte zunächst noch nicht abzusehen war. 3n manchen Kreisen er­hielt sich jedoch dir schon in dem Bericht der Vorwoche erwähn e Hofinung, daß die Abwen­dung der interna . Iona len Spekula Ion vom ameri­kanischen Markte infolge der augenb.icklich dort bestehenden Unsicherheit zu eitet lebhafteren Be­teiligung am deu.schon Börsengeschäft führen werde. Beunruhigende Momente waren noch das weiter beso.gniserregrnd: De l den des Königs von England und die zur Zurückhaltung mah­nende außenpolitischs Si uation, wie sie in der Ungewißheit über die Repara lonsneuregelung und den wahrscheinlichen Verlauf der Dölker- bundstagung in Lugano zum Ausdruck kam. 3n der zwei en Wockenhälfle konnte sich die gewisse Er' clung durchsetzen. Rach den teilte:lfe beträcht­lichen Abgaben der Spekulation machte sich Dek-

füttern viele Leute die Vögel ohne richtiges Te.ständnis, und indem sie toobltun wollen, ver­schulde.i sie unbewußt den Tod diefer Hunge.n.en. Es ist vielfach Sitte. Brotkrumen und Kar.vsi'eln xu ft reuen: diese bekommen aber den meisten Vögs.'chen schlecht -md verursachen oft Krank- teilen und b?n Tod. Es eignen sich:

Für Meisen, kleinere Spechte und Finken: öcnnenbiumcnfeme, Gurten- oder KürbiLkerre, Hanf, Rußkerne, ungesalzener Speck, Tasg, gck.chtes. nur ganz schwach gesalzenes frisches Fleisch. Alle diese Kerne sind, mit Talg zusammengeschmolzen. in denSuiterringen" ent» hal.en, welche zu billigem Preise bezogen werden IJnre.i.

Für Lerchen, Ammern, sinken und Zeisige: Heusamen, Dreschabfa.le, Garten- sarnenab älle, Mohnsamen, Hanfsamen.

Für Sperlinge: Heuanen, Haferabfall, geringes Getreide, allerlei Samenabiälle: auch Brot und Kartoffeln.

Für Amseln, Drosseln und Stare: Weißdornfrüchte, Schnee- und Vogelbeeren, ge- getrocknete Holunder» und Heidelbeeren, Trauoen von teUbem Wein, Hagebutten^ zerschnittene Aepsel und Birnen, gelachtes ungesalzenes Fleisch (P e:befleisch).

Für Zaunkönige: K feine Mehlwürmer mit eingedrückten Köpfen, Ameisen puppen und damit ve-mischt etwas Mohnsamen.

Für Elstern, Raben, Dohlen, Eichel­häher ufto.: A:i aöfetts gelegenen Stellen Ka- taaer von Füchsen, Dachsen, Mardern, Ottern u. dgl., sowie ungenießbar gewordene, aber un- gesa ze?: Abfälle vom Schlachten.

Für keine Vöael schütze man die Futterplätze mit DornengestruPP, ta.nit ihnen die Tauben nicht das Futter wegsresfen, und damit sie gegen die Rachstellungen seite-s der Raubvögel und dec Katzen geschützt sind.

trieb der vergangenen Woche waren 54 Rinder, 290 Kälber und 153 Scha.e mehr angetr^en, während 67 Schweine weniger zum Verkauf ^SezabU wurde pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen 153 bis 57 Wn 48 bU 52, 1 42

bis 47; Bullend 43 bis 51, 6 42 btS 47; ÄüfeA 42 bis 46, B 35 bU 41, C 30 bts 34. v 22 bis 28; gärfenA 54 bis 57, B 43 bis 53.

C 42 bis 47; Kälber B 70 bis 75, L 65 bis 69,

D 58 bis 64; Schafe A I 45 bis 50, B 40 bts 44,

C 30 bis 39; Schweine 8 73 bis 76, C 74 bts 77,

D 74 bi« 78 Mk. 3m Vergleich zu den Rotte- nmgen der v:rgangenen Woche blieben Rinder gut behauptet, Kälber zogen bis 3 Mk. an. Sck a e teuren bagegen bt- zu 1 Mk. und Schweme eben.alls bis zu 1 Mk. billiger.

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- Preußische Zeniral-Boden- Kre­dit» A.-G. Berlin. 3n der ge,l .i^ea Si-ang d-etz Dertea.tungörates wurde mitgetttit, daß die bisherigen Ergebnis e des wahres 1923 voraus­sichtlich die Verteilung einer Dividende von 10 Proz. (L V. 9 Proz.) 6<tatt:n würden.

Motorenfabrik Oberursel A.-G. Dir ordentliche Hauptversammlung drc Motoren- fab.lk Oierursel A. G., O^erur.el bei Frankfurt a M.. genehmigte einstimmig den bekannten Ab­schluß, ter die Derteisung einer Dlvl.ende von 8 Prozent vor l:ht. Der Ge cha,tsgang zu Beginn des neuen Geschäftsjahres i.t als günstig zu be­zeichnen.

Abbruch brr Verhandlungen Ha­pag-Lloyd. Wie WDB.-HandelS^ieust von der Verw'.l.ung des Ro.'dueu.schen Lloyd er­fährt, sind die wegen Anbahnung et ter Be­triebs- und Inte.tesfengemciaschaft zwi,cheir dem Rorddeu.scheu Lloyd und dre Hapag gefüyr.en Derhandlungen im gegeuseä iuen Einverständnis abgebrochen teordeu.

Der Ufa-Abschluß einstimmig ge­nehmigt. 3n der Generalversammlung der Universum-Film-A.-G. Der i t waren 40 757 000 Mark S amnt- und 3 Millionen Mack Vorzugs­aktien, d. h. zir.a 97 Prozent des gesamten AktienLapi'als vertreten. Dauon hatten u. o. an­gemeldet die D:u sch-r Dank zirka 5,2 Mi l. Mark, Scherl zirka 10,4 Mill. Mari, di: Ostdeu.sche Privatbank zirla 8,3 Mill. M'rk, die Inter­nationale Ha tdeltzbank zirra 2 D iil. Mk. S amm° ak.icn u.;d die Oiibeu schs P.ixttbank und Scherl je 1,5 Mill Mark Vo.-ugdacsten. Der diaiden- dcnlose Abschluß wurde ei.rstimmig genehmigt.

* Arbeitercntlassungen bei den Stöwer-Werken. Die Firma Bernhard Stöwer A.-G., Rähmaschinen- und Fahrräder­fabrik in Ste ix haste beim RLgie.ungöpräsiden- ten d:n An rng gestellt, zu genehmigen, daß so ort, also ohne Ginhal.ung d:r gefetzlichen Spe.r^rist, 1003 Arbeiter i're3 Be rt:>rs en lassen werden. Zur Zett werden bei der Firma rund 1200 Ar- better beschäf.lgt. Der Regierungspräsident hat darauf genehmigt, daß zunächst 353 Arüei er zur Entlassung kommen, während die übrigen 650 Arbeiter erst nach Ablauf drr g:frtzllchen Sperr­frist von vier Wochen zur En lassung kommen sollen. In der gestrigen Magtstratssitzrmg der Stadt Stettin wurde beschlossen, eine Kommisston einzusehen, die über Maßnahmen zur Stützung der Stöwer-Werke brra'en soll.

Zusammenschluhbewegung in der Solinger Industrie. In eiter Mitglie­derversammlung der Vereinigung der Haar- schneidmxnschi.tenfabritanten wurde die Dlldung einer Preiskouven i:n beschlossen. Mit den außen­stehenden Firmen wird wegen des D.i ri'sts zu der Konvention, di»r man angesichts der Un­möglichkeit. un'er den Heu Igen Verhältnissen zu dem ursprünglich geplanten festeren Zusammen­schluß zu kommen, gewählt hat. verhandelt. Drei außerhalb der Vereinigung stehende Firmen haben ihren Beitritt bereits vollzogen.

Fran.,urter Börse.

Frankfurt a.M., 15. Dez. Tendenz zurückhal. tend. Zum Wochenschluß machte sich wieder eine große Zurückhaltung bemerkbar. Die Kxirs- geftaltung war gegenüber der gestrigen Abendbörse nicht einhettlich. da verschiedentlich Abgaben und au der anderen Seite kleine Deckungen vorgenommen wurden. Die pestim'.stische Beurtellung der Lage in Lugano verstimmte unb hatte eine größere Zurück- hallung der Spekulation zur Folge. Das heraus- kommende Material fand ohne Schwierigkeiten Auf­nahme. Die Veränderungen gingen kaum über 1 v. f). hinaus. Die Tendenz neigte eher zur Schwäche. Die Erholung der gestrigen Börse mochte sich dagegen günstig bemerkbar. Das Geschäft bewegte sich aber in den eng Ken Grenzen. Angeboten und ver­nachlässigt lagen am Elektromarkte AEG. unb Gesfürel mit je minus 0,5 v. ch. Dis 1,5 v. H. schwä- cher lagey^Siemens. Für Schuckert bestand dagegen einige Nachfrage. Farben waren knapo behauptet. Scheldeanstalt knapp gehalten. Bankwerte lagen bis

1,25 v. S). schwächer. Montanwerte still. Am Auto­markt machte sich für Stieger bei etwas höherem Kurse einiges Interesse geltend. Daimler bis 1 o. ch. niedriger. Montecati .iwerte behauptet. Der Abbruch der Verhandlungen zwischen Hapag und Nordlloyd ührte zu größerem Angebot der Prämienware und hatte abbröckelnde Kurse zur Folge. Die an der gestri­gen Abendbörse stark gesuchten Victor Talling waren eher angeboten. Deutsche und ausländische Renten o^rnachlafsigt und etwas schwacher. Nach den ersten Kursen wurde es auf Abgaben der Kulisse über­wiegend schwächer. Das Fehlen von Orders machte ich ungünstig bemerkbar, so daß das Geschäft fast vollkommen zum Stillstand kam. Schuckert verloren 2 v. Sy, I.-G.-Farben 1,5 v. Sy und Schiffahrtswerte weitere 1,5 v. Sy Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 bis 8 o. Sy unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1952, gegen Pfund 20,354, gegen Paris 124,15, London gegen Kabel 4,8515, gegen Mailand 92,60, gegen Madrid 29,86, gegen Holland 12,0780.

Berliner Börse.

Berlin, 15. Dez. DieetwashöherenTax> kurf e des Vormittagsoerkehrs, die ihren Grund in einer kleinen Erleichterung am internationalen Geld­markt hatten, konnten sich trotz des äußerst geringen Geschäftes auch zu Beginn der Börse meist behaupten. Einige Spezialbeweaungen boten eine Anregung. Dessauer Gas, Leonhard Tietz und Akkumulatoren hatten, ebenso wie die führenden Elektrowerte, 2- bis 3-o. H. Kursbesferungen aufzuweisen. Julius Berger notierten 7,75 v. Sy höher und Polyphon, ür die die Festigkeit der Grammophonwerte auf den Internationalen Märkten anregte (auf die Fusions­absichten Radio-Corporation Victor Talking) ge­wannen 6 v. H. Sonst hielten sich die Veränderungen in engen Grenzen, und die Kurse pendelten sozu­sagen auf Zufallsorders hin und her. Deutsche An­leihen ruyig. Ausländer meist wenig verändert. Ana- tolier etwas schwächer. Der Psandbrüfmarkt war uneinheitlich, bei geringem Geschäft meist gehecktem Geld war auch heute immer noch etwas gefragt Tagesgeld 6 bis 8 o. Sy, Monatsacld 9 bis 9,5 v. Sy, Warenwechsel etwa 7 n. Sy Auf diese anhaltende An­spannung wirkte sicherlich auch mit, daß heute die letzte Nate in Höhe von 30 d. Sy auf die große Farbenbondsemission von 250 Millionen fällig ist Der Verlauf hatte weiter ein st i ll e s Geschäft Auf den Abbruch der Verhandlungen Hapag-Lloyd hatten Schiffahrtswerte stärkeres Angebot und waren bis 2 v. H. gedrückt. Auf die Gerüchte, daß die Man- nesmann-Werke einem englischen Röhrensyndikat bei getreten seien, setzte sich an diesem Markte eine Er­höhung von 2,5 v. Sy durch, was auch die übrigen Montanwerte gürftig deeirfl-ßte. Julius Berger ge­wannen weitere 2 v.H. Auch Conti Kautschuk und die Elektrowerte blieben sehr gesucht

Vermischtes.

Enollsche rNlllionen-Gründung für de« Bllb-Runbfunt

Rachdom kürzlich in England über den Groß­sender Daventry die Besuche mit einem Bild- Rundfunk des Systems nach Kapitän Otto Fus­ion abgeschlossen worden sind, wurde jetzt zur Durchführung des Bild-Rundfunks die Wi- releh Pictures Ltd. in London mit einem Kapital tal von 425 000 Pfund (8.5 Mill. Mk.) gegründet Der Grund für die Gründung der Gesellschaft, die mit einem derart hohen Kapital als außer­ordentlich fest fundiert bezeichnet werden kann, bildet die Vereinbarung, dir zwischen der Drttifh Broadcasting Co. und dem Ersinder, wonach die Großstatlon Daventry im Anschluß an das regel­mäßige Rundfunkprogrmnm aktuelle Bilder und Zeichnungen nach dem Fultograph- Ehstem überträgt, getroffen wurde. Auf­gabe der Wireleh Pictures Ltd. ist nicht nur die Fabrikation und der Vertrieb drr Dildfunk- empfanger, sondern sie soll auch dm Anschluß an die übrigen Sender zur Durchführung der Dildübertragung schaffen. Dem Vorstand der Gesellschaft gehören außer Kapitän Fulton her­vorragende Persönlichkeiten der wirtschaftlichen und funktechnischen Kreise Englands an. Durch diese Gründung wird der internationalen Dild- funkbewcgung ein neu:r Impuls zuteil, nachdem sich bereits anläßlich der großen Drrliner Funk- ausstellung der Weltrundfunkverein auf seiner Tagung in Berlin mit dem Problem der Rov- mung des Bildfunks Intensiv beschästlgt hat.

Sprechstunden der Redaktion

12 bis 1 Uhr mittags. 5 bis 7 Uhr nachmittag». Samstag nachmittag geschloffen

Anzeigenoufiräge sind lediglich an Ne Geschäftsstelle zu richten

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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Reichsbankdiskont 7 Prozent. LombardälnSsuß 8 Prozent

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