Aus der Provinzialhauptstadt.
(Sieben, den 15.. Dezember 1928.
Gäiße eam Licht.
Oem Verlehrelverein Gießen gewidmet von Georg Heß.
Gaitze eam Licht! Wer Hot s schul geseh?
Es letzt sich nölt alles beschreiwe.
De best eaS, dou machst dich bis Sonndoag noach hie
bcdroachst d'r doas Leawe ean Treiwe.
Aich woar met mei’in Aoochb'r om Sonnowed do, mir nohme u s »Holz" bis nooch Gaitze, u's zwie Hot s gefann— Wersch seh will, foahr hie. es wirr uch mei Sil näit vedräihe.
Dc- easchte Tritt dout m r em Bahnhof enauS halbschreeg gegeiwer vir'm „Kühne" seim HauS. do hu se e „Osramreklmne" vollfihrt.
aa grub Mrn. met zwaadautzig klaane veziert, bald rure, dals bloe, met gäle ean weihe — Mei Roochber, der stompt mich: „©ud seält fet die Preise."
.,Wu?" frogt aich...
„Sealt," saat mei Roochber, „do guck doach hie, Preise der 3ubiläumSlott'rie!"
Can richtig eam Loare. hinner mei'm Deck
da staane die Preise. — ,Ach hätt' m'r doach Gleck."
seufzt do e Herr, met — ch glab seiner Kusine, „getoärme mir zwaa doach die Lemusine!
E jeder der do flamt, woar'sch klaa oawer gruh, den anzige Wunsch, den hurt m'r blüh: „Wen wird d's Gleck dann seanne, der sch Auto soll geweanne!" —
„Komm." sar ich. „Roochber, mir wonn'S näit hu. u's kimmt der Grum doach i* bcuer, mir setzt sei Leawe off d's Spiel, ean'S kvaft aach goar viel Steuer —...
„Derdeppild naa — do guck nur hie" — verwonnert bleab mei Roochber stieh — die Bahnhobstroutz, es woar e Proacht, Däihe eam Licht... bei Roacht. — Die Stoadt däi häih off em Schild u's „Wttl- koimne,"
S hängt iwer die Strouh bei de Post.
bis onne bei'n „Schütz" — doas Lichtermeer — die Haaptsach: olles imsost...
Fast jeder Haus Hot illuminiert.
die Feastern met bändige Lichtchen veziert.
— Wetteifer bei de ganze Geschicht — Läitze bei Roacht... eam Licht!" Aich hu met mei’m Roochber doas Gäitze be- wonnert,
ean sei durch die Maadstrouh geschlännert.
mir staane om Denkmoul — do hun ich gefaat: .Däi Hot sich doas Stadtche prämiert.
WoaS brauche m'r noach nooch Frankfurt se foahr'n?
WoaS brauch m'r Berlin noach — bei Roacht" — .Guck." saat do mei Roochber, de Konnerad. .guck hie ean die Loft, seält däi Proacht." Dirlande vv Lichter die kreuz ean die quer, däi Hanke seält iwer die Stroh...
Rooch sei m'r e Steckilche weirer gegange.
bis hie o die Eck. dein Kall LoS.
Die StoaStkirch beloicht — so heall WSi bei Dvag —
oach's .Waltor" hat O dal genomme.
Diriande aach sealt. die kreuz ean die guter, e* gruh Schild: .Herzlich Willkomm« l
.Komm." sar ich, „Aoochb'r. svst wird's «'s z' spset.
etz gitt's durch de Selttfchweg
e'noff. bi» dratz ean die Frankfurter Strvuh nooch ovwe dann iwer de Steg. —
M'r sei iwer'n Kreuzplatz de„Seltersch" gegange, iwerall deare die Lichter prange.
Jeder Geschäftsmann Hot sich's erfonne — Wäi mach ich Reklame? Wat fean ich Könne? Die Schaufenstern sei so hibsch dekoriert.
e jerer, der Geald Hot. der wird groad v'rfihrt — ean eas fir e Mark blus — z' kaafe —
eS gebt doach e LuS — he säits jva schul laafe — sei Auto — sei Limusine.
om Steuer — die Kusine.
D's Schienste. woaS oawer ean Gäihe woar. doas fanne m'r owe om Seltersch Doar.
Däi Lichterprvacht — e Roarität — Reklame für die Elektrizität.
die Weihnachtsbeem off bare Seire erinnern o die WeihnoachtSzeire.
Aach onne foag m’r ean dr Stoadt
natur — ean imitiert,
Balkon ean Feastern öftersch vom Weihnacytsbaam geziert. Oab jeder — werd däi Frvag erlaawe — aach Weihnacht' kennt sonst ean seim Glaawe? Aich will'S näit aus 'n nanner lege, doas moag sich jeder sealwer frege.
Wvas soll ich uch noach weirer faa.
— ihr beengt noach soviel Geald beinaa — es wirr uch näit vedräitze:
Foahrl sealbst „eans Licht" nooch Gäibe!
Daten für Sonntag, 16. Dezember.
1742: Gebhardt Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt in Rostock geboren; — 1770: Ludwig van Beethoven in Bonn geboren; — 1878: der Schriftsteller Karl Gutzkow in Frankfurrt a. M. gestorben; — 1910: der Afrikareisende Hans Dominik gestorben.
Daten für Montag, 17. Dezember.
1493: der Naturforscher Philippus Paracelsus von Hohenheim in Maria-Emsiedeln geboren; — 1910: der Naturforscher Wilhelm Meyer in Meran gestorben.
Oer Pfarrer der Petrusgememde.
Der Seelsorger der neugebildeten Petrus- gemeinde, die den SüLbezirk der seitherigen Lukasgcmeinde umfaßt, wurde Pfarrer Liz. Friedrich Waas zu Ober-Ramstadt ernannt. Pfarrer W a a S ist als Sohn des Pfarrers und späteren Oberkons.storialrates Martm Waas am 27. November 1879 zu Reckarsteinach geboren. Er war zuerst Pfarrverwalter zu Kindenheim (Rheinhessen), bann von 1905 bis 1907 Repetent an der Theologischen Fakultät der Landesuniver- silät Dietzen und kurze Zeit provisorischer Re- ligionSlehrer am Gymnasium zu Büdingen. 3m 3ahre 1908 wurde ihm die Psarrstelle zu Wald- Wichelbach. im 3ahre 1918 die zu Ober-Ram- stadt übertragen.
Oie Rechnung der Evang. Gemeinde für 1927.
Aus der Rechnung der evangelischen Gesamtgemeinde für das Rechnungsjahr 19 2 7, die in diesen Tagen bei dem Dor- fitzenden des Gesamtkirchenvorstandes eingesehen werden kann, gewinnt man ein Bild von dem Umfange der Verwaltungsarbeit, d.e jetzt auch auf kirchlichem Gebiete zu leisten ist, und selbstverständlich auch ein Bild von den wirtschaftlichen und finanziellen Bewegungen innerhalb der Kirchenae- meinde. Der Urkundenband umfaßt 787 Belege Die Rechnung gliedert sich in zwei Teile. In dem ersten Teile werden die Einnahmen und Aufgaben verrechnet, die sich auf das kirchliche Leben, den Gottesdienst, die Seelsorge, die Tätigkeit an Armen und Kranken beziehen; Der zweite Teil behandelt die Pfarrbesoldungsgrundstücke und Pfarrbesoldungskapitalien.
Die Einnahmen des ersten Teils belaufen sich insgesamt auf 135 671,74 Mark, die Ausgaben auf 129 305,36 Mark, so daß ein R e st von 6356,38 Mark auf das nächste Jahr übertragen wird. Da auch die Kirche in der Inflationszeit ihr Kapitalvermögen beinahe ganz verloren hat, so setzen sich die Einnahmen des ersten Teils zum größten Tell aus der Lokalkirchensteuer zusammen, deren Gesamtertrag sich auf 120 263.16 Mark beziffern. Hier- von bezogen sich 79 900 Mark auf das Rechnungs- jahr 1927, 41 095,40 Mark auf das Rechnungsjahr 1926, 632,24 Mark wurden als zu viel bezahlt wieder zurückerstattet. Die Unterhaltung der kirchlichen Gebäude erforderte 27 925,51 Mark, für Besoldungen wurden 26 497,54 Mark ausgegeben, für Zwecke der Seelsorge, Gemeindeschwestern, Arme und Kranke 16 941,12 Mark, die Errichtung zweier neuer Pfarrstellen erforderte 32 088,30 Mark. Da jedoch die beiden Pfarrassistentenstellen aus Mangel an theologischem Nachwuchs nicht mehl besetzt sind, so wird soviel gespart, daß von diesem Poften eine erhebliche Summe in Abzug zu bringen ist. Die übrigen Ausgaben beziehen sich auf Abgaben, Brand Versicherungsbeiträge, Heizung und Beleuchtung sowie Foimularien und Drucksachen. Der Urkundenband weist nach, daß mit einer einzigen Ausnahme, in der für eine Spezialarbeit eine Gießener Firma nicht gefunden werden konnte, alle Aufträge und Lieferungen an Gießener Firmen gegeben wurden.
Der zweite Teil setzt sich in Einnahme und Ausgabe aus je 10 106.83 Mark zusammen. Diese Summe ist deshalb so gering, weil auch die P f a r r>
besoldungskapitakien ganz verloren gegangen sind und weil die Kirchengemeinde an Liegenschaften, die sich aus Ackerland und Wiesen zusammensetzen, nur ungefähr 30 Morgen besitzt. Die Wiesen liegen zum größten Teil in der Gemarkung Wieseck.
Gießener Aochcnmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 210 bis 220, Matte 30 bis 35. Wirsing 12 bis 20, Weißkraut 8 bis 15, Rotkraut 15 bis 25, gelbe Rüben 10 bis 20, rote Rüben 10 bis 20, Spinat 20 bis 35. Unter-Kohlrabi 8 bis 10. Grünkohl 15 bis 25, Rosenkohl 40 bis 60. Feldsalat 100 bis 120, Tomaten 30 bis 40. Zwiebeln 12 bis 20. Meerrettich 50 bis 150. Schwarzwurzeln 40 bis 60. Karlos,eln 5. Aepfel 20 bis 40, Birnen 10 bi- 30. Dörrobst 35 bis 40. Rüsse 60 bis 80, Honig 40 bis 50. junge Hafme 100 bis 110, Suppenhühner 100 bis 120, Gänse 90 bis 120 Pf. das Pfund; Wirsing 10 bis 12, Weißkraut 6 bis 7, Rotkraut 12 bis 15, Aepfel 20 bis 35. Dirnen 10 bis 20, Kartoffeln 3,80 bis 4,50 Mk. der Zentner; Käse (10 Stück) 60 bis 140 Pf.; Eier 17 bis 18, Blumenkohl 60 bis 120, Endivien 10 bis 20, Lauch 10 bis 15, Rettich 10 bis 20, Sellerie 10 bis 50 Pf. das Stück.
Borrrotizeu.
— Tageskalender für Samstag. Bortrag Johannes Lubahn: „Der Weg frei zur eigenen Heimstätte", Neue Aula der Universität, 8 Uhr. — Bund der Kolonialsreunde Weihnachtsfeier in der Turnhalle am Oswalds garten. 8 Uhr. — Spielvereinigung 1900 e. B.: Weihnachtsfeier im Cafe Leib, 8 Ahr. — Wassersportverein „Hellas" e.B.: Weihnachtsfeier auf der .Hardt", 8Ahr. — D. H. D.: Monatsversammlung im Ortsgruppenheim, Bahnhofstraße 71, 8,30 Ahr. — 224<r: Versammlung. 8,30 Ufjr, im „Auerhahn". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der Herzensphotograph". — Astoria-Lichtspiele: .Indianer auf dem Kriegspsade".
— Tageskalender für Sonntag. Stadlthealer: „Der Patriot", 18 bis 21 Ahr. — Evmrgelischer Arbeiterverein: Stiftungsfest und Weihnachtsfeier in der Turnhalle. 7,30 Ahr. — Verein für Bewegungsspiele: Weihnachtsfeier im Katholischen Dereinshaus, 8 Ahr. — Verein vertriebener Elsaß-Lothringer: Kinderbescherung, 4 Ahr nachm. im A. C. — Bienenzüchter- Verein Gießen u. Amgebung: Versammlung bei Kraft, Frankfurter Stratze 81, 3 Ahr nachm. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: .Der Herzensphotograph". — Astoria-Lichtspieke: .Indianer auf dem Kriegspfade".
— Stadttheater Gießen. Aus dem Stadt- theaterbureau wird uns geschrieben: Die morgige Fremdenvorstelluna zum Abschluß der Gießener Lichtwoche, „Der Patriot" von Alfred Neumann, beginnt um 18 Uhr. Ermäßigte Preise. Morgen nachmittag, 3.30 Uhr, wird das diesjährige Weihnachtstheater für die Kleinen eröffnet. Die Regie hat dafür Sorge getragen, daß das Märchen für die Kinder sehr phantastisch und mit außerordentlicher Sorgfalt herausgebracht wird. Nicht nur das Wort, sondern vor allem auch das Bildhafte in Kostümen, Tänzen und Dekorationen ist in den Vordergrund gestellt worden. Das Weihnachtsmärchen, das in anderen Städten ausnehmend viel Aufführungen erlebt hat, verspricht auch hier in Gießen ein außerordenllich starker Erfolg zu werden.
— Die Vortrags-Vereinigung veranstaltet am kommenden Montag ein Kirchen- und Weihnachskonzert in der Stadtkirche, zu dem sie die auch in Gießen bestens bekannte Madrigal-Vereinigung Darmstadt unter Leitung ihres Dirigenten Professor Dr. Fr. Noack ein geloben hat. Der Chor bringt vornehmlich altere und neuere Weihnachts- gesänge zum Vortrag. Es ist zu erwarten, daß diese vielversprechende musikalische Weihnachtsveranstal- tung allseits stärkstes Interesse finden wird. Das Konzert beginnt pünktlich um 8 Uhr. (Siehe heutige Anzeige.)
,e Die Weihnachtsferien in Hessen. Einer Anordnung des Hessischen Kultusministeriums zufolge dauern die diesjährigen Weihnachtsferien an allen öffentlichen höheren Anter- richtsanstalten und Volksschulen, Fortbildungs- und Berufsschulen zwei Wochen. Der Anterricht schließt im alten Jahre am Samstag, 22. Dezember, mit der letzten stundenplanmähigen Vvr- mittagsstunde und beginnt im neuen 3ahre am Montag, 7. 3anuar.
Wintersportzüge nach Schotten. Gü.stige Verbindung nach Schotten besteht für
Skifahrer mit dem in diesem Winter auch Sonntags G.ehen ab 5.31 Ahr verkehrenden Zug, Ridda an 6.30 Ahr, daselbst Amsteigen und Weiterfahrt 6.49, Schotten an 7.30 Ahr. Rückfahrt kann erfolgen ab Schotten 17.34 Ayr, mit Amsteigen in Ridda, Gießen an 19.36 Ahr.
** Besitzwechsel. Die Disconto-Gesellschaft, Hauptsitz Berlin, hat das Bachsche Hausgrundstück, Blockstraße 13, in welchem die Bank seit 1919 ihre hiesige Niederlassung besitzt, gestern käuflich erworben.
*• OberhessischerKun st verein. Es sei darauf hingewiesen, daß die Weihnachts-Ausstellung „Künstlerhilfe 1 9 2 8“ im Turmhaus am Brandvlatz am morgigen Sonntag wieder von II bis 1 Ahr vorm. unb 3 bis 6 Ahr nachmittag- geöffnet ist. Lose zu der am 1 9. ® e * zember stattfindenden Ausstellung sind noch immer erhältlich.
** Die Museen sind geheizt und am Sonntag zwischen 11 und 1 Uhr geöffnet.
** Rindermarkt. Am Dienstag, 18. Dezember, findet in Gießen ein Rindvieh-(Nutzvieh-)Markt statt. Man beachte die heutige Anzeige.
** Einen Ideenwettbewerb für A r - chitekten in Hessen zur Erlangung von Dorentwürfen für den Bau einer sechsklassigen Volksschule schreibt die Bürgermeisterei Gonsenheim im heutigen Anzeigenteil aus. Interessenten seien auf die Anzeige hingewiesen.
*• Einen Vorbereitungskursus f ü r die Meisterprüfung 1929 schreibt der Gewerbeverein Dietzen im heutigen Anzeigenteil aus.
** Die Frage der Ferngasversorgung im Rhein-Mainischen Wirtschaftsgebiet stand am Donnerstagabend auf der Tagesordnung einer von der Sozialdemokratischen Partei in Gietzen in das Gewerkschafts- Haus einberufenen Versammlung. Die Parteileitung hatte zu dieser Versammlung auch eine ganze Anzahl Herren eingeladen, die politisch auf anderem Boden stehen, die aber im kommunalwirtschaftlichen Wirken unserer engeren Heimat an hervorragender Stelle tätig sind. Dis Provinzicildftektion hatte einen Vertreter entsandt, von der Stadt Gießen waren Beigeordneter Dr. Hamm, Gaswerkdirekcor Steding und zahlreiche Stadtverordnete, auch der bürgerlichen Fraktionen, sowie die hiesige Presse anwesend. Aus der Amgegend waren zahlreiche Bürgermeister und Gemeindevertreter erschienen. Herr Valentin S ch m e tz er (Frankfurt <l M.) sprach zu der unter der Leitung des Herrn Ottilie stehenden Versammlung in etwa iy2- stündiger Rede. Er gab zunächst einen Aeberblick über Äe Entstehungsgeschichte der deutschen Gaswerke im vorigen Jahrhundert, um dann eingehend zu den bekannten Bestrebungen der Stof)le* verwertungs A.-G. Stellung zu nehmen. Dieses Projekt der Gasfernversorgung lehnte er, aus seinem Gegensatz zum Privatkapttal heraus refuüierenb, entschieden ab. Er wandte sich bann dem eigentlichen Thema zu. wobei er sich insbesondere mit der für unser Hessenland wichtigen H e k o g a beschäftigte. Ge behauptete, der Hekoga lägen vier Angebote für die Ferngasversorgung vor, von denen jedoch drei auf privatkapitalistischer Grundlage standen, wahrend eines die aerneinwirtschaftliche Ciaenerzeugung zum Ziele habe. Der Redner bekannte sich auch hier klar und entschieden für eine Versorgung allein auf der Grundlage deS öffentlichen Betriebes, wobei er ebenso nachdrücklich gegen die Betätigung deS Privatkapi*. talS auf diesem Wirtschaftsgebiete unserer engeren Heimit Stellung nahm. Der Provinz Oberhessen empfahl er, unter keinen Amständen der Ferngasleitung der Kohleverwertungs-A.G. den Durchgang durch Oberhessen zu gestatten. Der Redner befürchtet andernfalls, daß die Kohle* verwertungs-A.G. sich in Süddeutfchland ein Betätigungsfeld schaffen werde. 3n der Gesamtheit beurteilt war der Bortrag, der von eifriger Geistesarbeit auf diesem Gebiete zeugte, dazu bestimmt, die Zuhörer im Sinne der Bestrebungen zu beeinflussen, die parteipolitisch im Programm der Sozialdemokratischen Partei Niederschlag finden: nämlich unbedingte Wirtschaft der öffentlichen Hand unter entschiedener Stellungnahme gegen da« Privatkapttal. 3n der Aussprache äußerten sich die sozialdemokratischen Stadtverordneten Diener und Mann kurz im Sinne des Referenten, anschließend sprach dieser mangels weiterer Wortmeldungen das Schlußwort.
Sen, am gingen..
KÜR -Y1AR} CiGAOmtN
SPEZIAL-MAZEDONEN-M1SCHUNG
tunS GeraagLuma : Sckaflenien., für Oie


