Ausgabe 
15.9.1928
 
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verantwortlich für Politik. 8 V.: Ernst vlumschein.

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Schädigen Vie sich nicht durch minderwertige Mittel. Ucber 5000 Lernte anerkennen die her­vorragende Wirkung de« Togal. Tragen Vie Ihren Arzt. 3n allen Apotheken Mark 1.40

Atenffurtrr Strohe »wttchen der Strafe flm Steg und <hnn-8inbrn oom 24. weptember ab auf bic Dauer von etwa 3 Woche» für allen Fährverkehr Gesperrt Umleitung über Leihgestern und Heuchel-

rwblhinDusrrfT

wird Hit da» Aeichck- D L g?.i d.r Org ini|ati»n

- 50 Jahre Friedberger Pferd»» mätf tc $*», XneübcT^ir Pserkkm'irktr he- Hehen i<«t 50 Jahre Jus diesem An'.atz tv'.rb der am 21 Oftnbet Aotti ndendc Her-Kp^erde- narfl als 3*t* Gum«*iGrh obgehaurn werden. Sür 5k Plerbeprämiierung stnd auftcr den Prd- m en für jede Q*mrr*r ? ub..vr-imir-ee* vor-

^te Futhjcl Garbafy L einem.

-Was ist Togal?> Togal» Tabletten sind ein hervorragende» Mittel Äegen Rheuma, Gicht, Ischias, Grippe, lerven- u. Kopfschmerz, Erklllssgs- krankheiten I

diese Trist dis »um 30. September 1928 ver­längert. Aach diesem Termin dngcbrtbe An­trüg? linden nur vom AntragSmou.t ab Be- rüctlicht gung

* Fluapostmarken für di e .Gras Zeppelin-Post. Die der Lpd. erfährt, wer­den für die Defdrderung von einfachen Briefen unb Postkarten nach Lakehurst mit dem .chrafen Zeppelin" besondere Lustpostmorken hon 4 Mar? für Briefe und 2 Mark für Postkarten ausge-

nebst Hafen-Aundfahrt sowie Ne Besichttauna eine- grohen O»ean-Dampfer» vorgesehen Mei Nähere in der heutigen Anzeige.

Kämpfer .Bremen". Am Fahrt na t> 5 elg land stall. Bcl'ch-tgung uon Bremen

Arammarkl an d<len, Tag ge.angr auch die de» . -die Pl<7>7markt!o«ee!e >ur 3u»,rtelung. An den Mauuagen kommt .. der Sura auf dnet Frei.»chchLhae ei» Markttpiel wr Austührung. Bg. heutige ln#< .gr >

Aeuanträge abgeivndcnee Kriegsbeschädigter Vic K. irg>be'chädra- ten. bu- w.g.n einer Minderung bei OruKtbs- iäh.g erl um 20 t». & tnner^nt auf Grund bc« Pol^g aphen 104 de« Aei chsverlorgmie«gef etzes unter ^cwüh ung einer einmaligen Avsmdung au« der Lentenv.rfoigung auageschocdei Und. können aut Antrag wieder Ikrlpeyuna vrbdlim, wenn die Minderung der (tzrwerb» ühigleit ui- loige de» anertaimten Dersorgungoleiden» jetzt auch ohne b.isi eine DerschUmmerung nach­weisbar ist mindesten« 25 v H. beträgt An­trägen 'olcher Beschädigter, die M« zum 30. September 1928 beim -ustänkng:n Dersorgunap- amt eingehen. wird rückwirkend ab I i5(Itwr 1927 entsprocherr Omi-länger der sogenannten Berfehetdeitorente. die der,enige cchäu. der m seiner körperlichen Unt-erlcbrUH-nt schwer deein- rrächtigt ist, ohne ein» Wind nmg seiner Er- GxrMab giert Nachwelten »u können, haben bU MLglichkGtt. je nach der Art ihre* Vetbcn« mit Wertung pom 1. Oktober 1927 die lcilwrUe noch erfolgter Abänderung der Verordnung zu Para- S) 25 de« Aeichsoe torgungsgeiche erhöhten der Dertchrtheit-rente zu erdoUan. wenn r Antrag bi« zum 30. September 1928 bet dem zuständ gen Berforgungsamt eingeht. Ursprünglich war die Frist zur Sinrerchung solcher Antiäg?. denen mit UMrfuna ab 1. Ok­tober 1927 entsprochen werden sollte, der 31.

PvtttNer Vos ar vaw kn Ae» -Bra md*r«d g g* 1925; der Komponist Leo SaH in Wien grf.

teiee fir Wontag. 17. September.

Scmrrrnausgang 537. vonncerun.ergang 18.11.

Mondassgang 9 J9. lionbk meeganr. 19 35 Liste 1631 Sieg Gustav CSboif« von Schweden bet Breitenfeld. 1926. der Literarchistvristrr onb Germanist August Sauer gest.

Adre--uchdesKk-etf'eszner>b<i'g1yr8.

Urbrr diese» jeden grSheren ttzeschätwbettted «lUbebrkdK SL.drtN-tKmert. da» in «u^statttmg nnb Umlang ber tHirforner Hu»gebt etwa entsprich! urteili der ^Oherhessisch, Anzeiger" in -rubdera wie folgt.

Noch s» mancherlei Versuchen von anderer 6«t, ist dem Vertag de» (Blegcner Anzeiger» je<M die cherau-gab« eine» in lider Einsicht vollstündi- tz e a fl d r e tz d u ch e » für den strei» Anrdderg zu danken Diese» neu, ltldrestduch roirh schon in in­ner nutzeren Vusmachun« bestechend. S» ist Vorzug- lid) gebunden und bewein erneut die dode tiev

abipfni der tzerau »gebenden Sirma. 3n sechs Abschnitte zergliedert sich der 3»baU. Abschnitt I bringt Allgemeine» fluc dem Artu -irtedberg Derkehr«wesen I Areispolyribehimmungtn Aeiche- und Londesbehörden TSc itlblchnttle II, Ul. IV und V enthalten in gleichlautender Anordnung für di» 6t«bte Friedberg, Bad-Nauheim. Bur- dach und Vilbel eine LussleUung über vehor- den und Allgemeines Alphabetische» Cinwohner- unb ^irmenoerzeichnis Der;,ichni» der Elrahcn und j)äu|er I /»anbei», und dtewerbeverzeichni». Unter Abschnitt VI ist der Landkrei» yried- derg registriert. In längeren Adhandlunaen kom­men dedannte Persönlichkeiten de» Lstenllichen Ledens zu Wort, die au» ihren Fachgebieten Wert» volle« tu sagen wissen. So Pros. Dr. E. V l e ch « r JJur tbeschichte des Irrife» Ariedberg"; Dr. fton» (stöbet über Wirtschaft und verkehr im kreise tzriedderq-; Dr. 1L Reis über .Handwerk und Gewerbe in Stabt und Urei» Friedberg"; Dr. Otto Wagner ((stiehenj überDie Landwirtschaft im Streife Friedberg-; Ober'vrstmeister Luast über Waldungen und Waldwirtschaft im Kreise Fried­berg-: Dr. Hermann f)arra,foroi^ «Siestenj überDie Bodenschäste de» Kreise» tmebberg; Med -Rot Dr. Nebel überDas (stesundheits- weien Im Kreis Friedberg und seinen Städten'; Oberbergrat Köbrich (Darmstadt» überErgeb- nist, der Volks-. Berus»- und 'Betriebszählung oom 16 Juni 192.5 für den Kreis Fncdberg und seine Städte'. Da» neue Adretzbuch schließt eine bisher recht unangenehm empsundcnc klude. Sein, An- schasfung kann nur besten» empfohlen werden. Die Anschastung»kosten mit 10 RM. dürfen al» mastig bezeichnet werden. st

J..',cncr Wochenutarktpreisc.

81 kosteten auf dem heutigen Dochenmarkt: Butter 200 bi» 220. Matte 30 bi» 35. Wirsing 15 Ml 20. Weihkraut 10 bi» 15. Aotkrauk 15 bi« 25. gelbe Rüben 8 bis 20. rote Aüben 10 bis 15. Spinat 30 bis 40. Abmischkohl 15, grüne Dohnen 30 bis 35. gelbe Dohnen 30 bis 40. UwHrfnblrabi 7 bis 10. Srbsen 35 bis 50. M'schgemüsc 15, Tomaten 20 bi- 30. Zwiebeln 15 bis 18. Ababarber 15. Aütbi« 8 bis 10. Kar­toffeln 5 bi« 6. Frühäpfel 20 bis 40, FallLpsel 8 bi« 10. Dirnen 15 bi« 30. Preiselbeeren 60. Brombeeren 60. ZWeilchen 10 bi« 15, Mirabellen 30 bis 35. junge Hähne 100 bis 120. Suppen­hühner 100 bi« 120 Ps da« Pfund. Käse (10 Stück, 60 bi« 140 PI.; Gier 15 bl« 16. Blumen­kohl 40 bi« 130. Salat 10 bi« 25; Salatgurken 20 bi« 40. (Linmachaurken 2 bis 6. Endivien 15 bis 25. Ober-Kohlrabi 5 bi» 15. Lauch 10 bis 15. Aeltich 10 bi« 20. Sellerie 20 bi« 50 Pf. da« Stück. AadieSchen 10 bi» 15 Pf. das Bund.

tvotnottzen.

Tageskalender für Samstag. Ruderklub Hol ia 1906 e D. Mitgliederver­sammlung im Bootshaus 81 , Uhr Lichtspiel­haus. Dahnhossirahe; i l Äo. i i i seines 5>.cynl.

Asto.ir-Lrchtspiele; Tunney, ber Buffalo Bill des Ainges.

TageSkalender für Sonntag. Stad !Heater. Sybille?... 2u-gesch osten. 8 11 bt. Kriegerver in Diesten: Sommer esl im Philofophcnwa d. 3 Uhr nadyn Sp.-Da. 1900 (Leichtathlet. Abl.l: Ä ubmciftertctajlcn ao 9.30 Uhr herm. Llchts.ielbau». Bah 'hofftraste: Die K nigin leine« 5>erzen«. Astoria-Lichtspiele: Tunney. der Buffalo Bill befc Ringes.

fälliger FViifung un2> rooyerroogenjeriVjrbe

emeneue.

a. 2t. Diesten nach zweiten 2 *a* bestchsia neuen Ri lcn-Schn-^I' s d it en T g nd t di

Am vieN«,« j-ayc ist

Da» Pfälzer Trachtenenfembl« -Di« RheinpfälL«r" wird vom Montag. 12. d M.. ab ein kurHes Dustspnel Im Lichtspieihaiö» m der Dahichosstroste geben 8s stehen Desangs- und Tanzdarbietungen aller Art. sowie eine Szene .3« Heidelberg war ich Student' aus ben Programm Austerdem läuft noch ein Wim. .Wenn Mensen reif zur Liebe werben", mit weihn Holt in der Hauptrolle.

Dine billige Helgolandreife Demi 21. bi« 25. September verunstaltet bk Reise­gesellschaft ber Süddeutschen mit Sonderzug ab Jllannbet.n über Weinheim. Darmstadt, ftranffurt

und 2-5 babrr der ^nhoberfchaft durch di, ,3amil-r Da y friert b«n, bt, Firma Carl k ch waad. Feinkost bau» und bktn|tui*en. in Siesten tim 1. Abri 1*78 durch (Tart Schwoatz begründet und berett» «u ansehnlichen Erfolgen geführt, ging do» Unternehmen am 18- September 1903 an die Brü­der August und Laut» Dan über, flm 1 3anuor 1919 »urd. Laut - Dan Allein Inhaber. 0» war ihm nergonnt. do» Se'chutt in jeder Hinsicht au«w bauen und narnrnthd) die in weiten streifen be- kannten g,müttichcn Leinstuden durch Anbau zu nergrostern und zeitgemäst ju gcflaltm. Der Fein kostdetriev arbeitet itif dem kknveiteruagsdau km Jahre 1925 mit alles chils»mitteln. inobesondere auch mH einer ^tpemästen tübb und Sefrieran- lag. Der Lchöpjer dieser Bauten hat ste leider nicht lange überlebt, er starb im {rebruar 1927. Seitdem wird da» Unternchmen oon feiner Witwe mit bestem Erfolg weitcrgeführt und zählt zu einem der angesehensten der Branche

" 50 Jahre Schade und Füllgrabe. 2hr 50iährioe« ®d4)ün«.*tU5um bejeftt die be- kannte FLIol'irma Schabe & Füllarabe am 18. Sept.mbcr Die Firma wurde von den Herten Äonrab Schade und Os.'ar Füllgrad? yirünbcL Da» heute noch deltehenbr <Mdkift an der Markt­halle 4 in Sran.f art a. M. bi.b te den Anfang einer stetig vorwärt«gehenden Sniwicklung. Snbe der 80rr 3abre schritt di« Firma Schade s 5611- prabe nur Einführung ber damals neuen Idee des Filialsvstem« Die ersten Filialen wurden is Offenbach <31 en bürg. Höchst a. M und in den Auhrrwier e n granlfurt« er s net. Das erste noch ziemlich bescheidene Zentrallager befand sich in Frankfurt. Aeue 3eil 9, und bestand aas einem Erd^fchosi nebst Kell« O» rrwie« 'ich bald al« zu Sein, und im 3alyre 1895 erbaut? die Firma Da« Hau« Kronpri zenftraste 45 auf dem Oelänbe der früheren Sie trischrn Aussie lung. Die e »w i e 3cnt a!e bit e schon Bureau- und Lagerräume von 3000 Quabr i m l*r F.äch.n nhali. Anlang« de« wahres 1-0S wurde im neuen Osthafen in Frankfurt a. M. da» heute zur Bersorgang des FUialnetze« dienende Bureau- und Lagerhaus errichtct. Dieses durch Anschlustgel.-ife mit der Hasen bahn verbundene Öentrallager enthält In 1 Stockwerken 10 000 Quadratmeter Lager-. Bureauräume und Probukti?nkabt:i unaen. Täg­lich werden von dieser Zentrale etwa 1500 Ztr., da» sind jährlich 423 000 Zentner ober 42 Mill. Pfund Ware an die Filialen versandt Jfeute zählt die Firma mit ihren 130 Filialen zu den bedeutendsten denttchen Le^ensmitt-ldettieben. Anlästlich des 500 bei gen Jubiläum» wurde für das Personal eine Pensionskasse gegründet, die au» Belträ^n der Firma für di? älteren An- gestell en und Arbeii-r Alter-pen ion. Invaliden­rente und Sterbegelder gewähren soll. Aus dem gleichen Anlast wurde 50 Kindern ein freier Ferienau'enthalt von i Docken gesck-afsen

Arbeitojublläum Der Schneider Georg Riest, hier, Ärofborfer Straste 2, feierte gestern sein 25juhrige» Arbeitsjubiläum in der Th)gablet- luna ber Firma Gebr Stamm, hier.

Die Museen sind am Sonntag, 16. Sep­tember. bei kleinen Preisen gedffnet.

Gtadttheater Siesten. In dem mor­gigen Gastspiel des Theater« .Die Tribüne". Berlin.Sybille? ... Ausgeschlossen!", Lustspiel von Gyula Somogyi. wirken mit die Damen Wartha Maria Arve». Irmgard Bern. Ruth Hoss mann, und die Herren Georg Alerander. Franz Fiedler, Srich Kaiser-Titz.

Die nächsten Diehm ä rkt«. Am Diens­tag. 18. d W. findet in Giesten Rindermarkt statt; sämtliches Dieh wird gegen Maul- und Klauenseuche schichgeimpft Der für Mittwoch. 19. Sept., borgetchme Schwrinemarkt findet am 10. Oktober statt.

DerGiehcncr'Dcchenmarft beginnt von Dienstag. 18. d M. ab vormittag« um 8 Utyr und endigt um 14 Uhr (Dgl. heutige De- kanntmachung.)

März 1928. Die vorn Aeichiibund ber Ärki bclchad gken mitgehilt arve tSministe Ium auf

Ufu« btt prvvmzi'albauptstavi.

Siesten, ben 15. September 1928.

Jlur ein kleines Bild

3n tfwnbrtnem chetm hängt ein Bild, ttm kleise» Bildchen au» einer illusirierteN Zeitung <in jdMnotrr Gotdrahm n schl,sit es ein. conft ist gar mdtt» vuttölllg, daran. Nein, wirklich nicht S» ch »a auch nur ein billiger Druck, und e» wäre nicht unmogttch. bah schoa mancher, der es gesehen Hai. Dk Nase rümpf k. ttte man nur ein so wertlose» Bits in» Zimm,7 hängen kann.

2a, wie kann man so etwa» tun'

Da mufe man schon die Heine Geschichte lensen, um da» ju verstehen. Und bi, Geichichie ist auch wieder so simpel, dast man vielleicht auf» neue die Base rümpfen wird.

S» kam nämlich so: fln ber otefle. mo später bat kleine Bild in dem goldenen Rahmen hing, prunke anrnal eine Photographie. Gerade über der Thoise- lungue hing sie, so dast sie der sehen tonnte, ber »id# auf Dem Äub<*b,tt nleberUefi. Und der bt« Photographie dorthin hängte, war em ganz beschei­dener junger Mann, der nicht viel mehr lein eifl-n nannte. »I» er aut dem Leide trug, fll» die Ver­mieterin do» Bild sah, war fie verdrossen ..Dastdoch |,ber der jungen Leute sich gleich an irgendeine bangen must. Und da» hebt man der doch an. dost sie nicht» taugt" «ber sie sogt, nicht». (Er soll nur seine Erfahrungen machen' Und er macht, sic. lÄne» logt» kam er beim, rist die Photographie oon der Wand und jerftampfu sie. Da war dann wochenlang die Stelle an der »and leer. &e rief und rief nach einem neuen Bilde «der der jungt Wann hörte den 9tuf lange nicht.

(Einte Tage» jedoch kam Ihm eineIllustrierte" jur -and Sein Bluf fiel auf einen Oienorben- brutf einen ganz billigen Vierfarbendruck. Und da mutzte er plögllch nicht, wa» durch ihn zoa. (Bau munbrriam mar da». Eine schlichte Landlchast zeigte sich ihm. 3m Vordergründe die braune ileide, von eisern Fustweg und etwa» grünschillerndem Dosier ienlstev; dahinter ,ln Wald, der Himmel und Erde trennte, llnd darüber der Fimmel im «bendleuch- len. Ja. der Himmel! Eine gan; eigene Melodik ging durch da» Gemüt de» jungen Monn,», eine Melodie, die er schon lange nicht mehr vernommen. HelmaMang und ftelmatbuft drängten Ihm au» dem Bilde entgegen Und am nächsten Toae bekam der billige Druck seinen Gvidruhmen und seinen Ehren plan in der einfachen Stube de» jungen Manne»

Darüber sind Jahre hingegangen Der |unat Mann ist nicht mehr der junge Mann gewesen. Er hat sein Glück gemacht. So sagt man ja wohl, wenn einer ,u vermögen und flnfeben gelangt. Die Wohnung, die ihn umgibt, ist htpniös geworben. Aber bas Bild, der billige Druck im schmalen «old rahmen ist mit ihm gegangen und Hai feinen Ehrenplatz behauptet Dir bei ihm ein- und au»- gehen, wundern sich Über die (strille de» sonst In ver­ständigen Mannes datz er neben den kostbaren Ge­mälden oon der f>onb angesehener Künstler diesen Druck duldet. (Fr weih auch selbst, bah ba» einfache Bllb nicht In seine Wohnung patzt. Aber er kann sich nicht entschlletzen. e» megpihm. Und wenn ihm einmal eine stille Stunde, ein. Stund, de» flu»- ruhen» bleibt, dann singt ihn die Melodie, die au» dem einfachen Bilde kommt, in Schlaf, die Heimat- melodi, Alle die andern kostbaren Bllder sind stumm: nur btv feine, unscheinbare Bildchen redet und singt und duslet.

Nun könnte st> einer auf den Gedanken kommen und könnte den Mann fragen, warum er das Bild so lieb hat vickieicht bliebe er Ihm bi, Antwort schuldig, well man von dem. wa» einem am lieb- ften Ist. nicht redet, wenn man nicht will datz r» seinen Wert Ptrfieri. vielleicht sagte er ihm auch eine halbe Wahrheit: Da» Bild ja da« Bild beweist, datz un* nur »ins treu ist. die Heimat. Wenn man ihn bann fragte: Und die Menschen?, so mürbe er wohl die «rtiidu zucken: Ich weltz e» nickt vielleicht habe ich bisher nur Leute kennen gelernt. Und sein Muk suchte bann wokil auf» neue da» kleine billige Bild im schmalen (stoldrahmen.

8.

Taten für Sonntast, 16. September

Cnnncnaugang 5j36 Smmenim'ergang 18.13. Mvndaaigang 7.58. Wonbunt:rgang 19 20 Albe.

1BC9 Orf'tk*urfl der elf Schrllfchen Off »ien. 1831 der Dichter dulti« Wolff in Quedlinburg g* - 1836; ber Lhirurg Ernst v. Bergmann inAujen in Livland g?d 1853 her englisch?

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