Ausgabe 
14.6.1928
 
Einzelbild herunterladen

90 Zahre GesangvereinEäcilia" in Lich

^Ibttricfiunq mit ihrem

harmonischen Au-llan«

g nohrhoft u.bekömmlich*

NIVEA-

NIVEA-CREME

gegen Äarzahlung:

57870

Macheiter

Nord an laße 18

04491,

Femiprecher 1669,

897D

chor in ? Herzog

Lausende freudigste

oie

Imi*

Freitag, 15. Joni 1925, nachm. 2 tn?r nentcigere ich imLöwen", Reucnweg 28 dahier, zwangsweise

die Auszeichnung mit der vomReebschenWänner-

<l M gestisteten Heinrich- te. Auch der trübet Groß-

den. Haapllehrer Hellwig, ein weit und breit bekannter Fachmann auf pflanzlichem Gebiete, hatte für Sonntag in nc ' im vorigen Jahre all«

r»vn Hessen stiftete eine Plakette.

einreiben. Aber trocken muß Ihr Körper sein; Sie dürfen ihn niemals naß den Sonnenstrahlen aussetzen.

Nur Nivea-Creme enthält Eucerit; sie verstärkt die

gegen höchste Äezüge. Lewer- düngen erdeten unt F, B.T. 610 an Rudolf Moste, Frankfurt a. M.

ssw

bräunende Wirkung der Sonnenstrahlen. Gleichzeitig beugt sie schmerzhaftem Sonnenbrand vor.

Dosen M 0,20 bis 1,20 / Tuben aus reinem Zinn M 0.60 u. 1,00

Schrams

Eiernudeln

Jubiläumsfeier

von Einwohnern und Festgästen in Stimmung versetzte.

In den ersten 10 Jahren

sollte jede Mutter ihr Kind nur mit der reinen, milden

mdgen allen denen eine Genugtuung sein, die mit selbstloser Hingabe in den leftten Wochen und Monaten dazu beigetragen haben, da- Fest in solch schöner Weise zu gestalten.

waschen und baden. Das Kind wird es Ihr einst danken, weil ihm dadurch später manche Sorge um die Erhaltung seines guten Teints erspart bleibt Nive* Kinderseife ist überfettet und nach ärztlicher Vor» schrift besonders für die empfindliche Haut der Kin­der Herges teOt - Preis 70 Pf.

ES reihten sich an diese Ehrungen in langer Äette di« Glückwünsche der auswärtigen Verein«, von denen jeder ein schöne- Wort für die .- cilia" sand und ausserdem mit wertvollen 3ubl- lüum-gelchenken aufwarten tonnt«. Fahnennägel. Pokale, kunstvolle Mappen mit Ehören. Schu» bert- und Vecthovenbilder füllten bald den De- schenktisch und werden aut Zeit tm Schaufenster des Fnseur» Lotz von Einheimischen und Frern- dcn viel bewundert. Auch originelle Geschenke fehlten nicht. Sv liest der Vauersche Ge­sangverein Diesten ein gro')«S Gedicht In .Giessener Deutsch" fein gerahmt überreichen.

Wit stürmischem Beifall wurden vor allem die von Begeisterung für die gemeinsame deutsche Sache getragenen Ansprachen ausgenommen, die von den Vertretern der anwesenden Vereine aus dem besetzten Gebiet gehalten wurden. Vach- stehend geben wir die Viftc der Gratulanten, die alle auch eine sinnige JublläumSgab« für die .Eäcilia in der Hand Hattens .Eintracht" Johannisberg a. Rh, Sängervei-einigung der Stadt Rüdesheim a. VH. .Liedertafel" Altena L TD, .Frohsinn" Vachroth .Heiterkeit" Die­sten. Vauerscher Gesangverein Diesten. ,Lie- dcrkronz" Dillenburg. Männergesangverein Drün- berg, .SängertranH" Grünberg, Sängervereini- gung Lollar. Veebfcher Männerchor Frankfurt a. M.. .Harmonisches Kränzchen" Schlitz, .Froh­sinn" Londorf. Doppelguarfett Bad-Raüheim, Männergesangverein 1900 Lauterbach, .Lieder­tafel" Warburg. .Liederkran-" Büdingen.

Für daS Ansehen und die Beliebtheit, deren sich der Iubelverein in unserer Stadt erfreuen Fann, sprach einmal die Mitwirkung hiesiger Vereine iin Programm des Festabends (Turn­verein 1860. Gesangverein .Einigteil". Rothscher Männerchor), dann aber auch die reiche Be» schenkuny der .Eäcilia" durch die Gratulanten der hiesrgen Vereine, von denen wir die folgen­den nennen Schützen verein 1913. Turnverein 1880, Verein für Handel und Gewerbe, Schützen­gesellschaft. Kampfgenossen, Gesellschaft .Gemüt- Ii$Feit", Krieg erverein, Freiwillige Feuerwehr. Verein für Rosenspiele. Die Festdamen über­reichten eine prachtvolle Fahnenschleife, und von den Ehrengaben der Licher Vereine verdient die wertvolle Standarte besonders Erwähnung, die die .Gemütlichkeit" ihrem Stammvater, der .Eäcilia", überreichte. Gustav und Aarl Paul lWolferShcim), mit dem Verein in herzlicher Freundschaft verbunden, gaben alS Jubiläums- geschenk einen silbernen Pokal. Der Jubelverein vergast aber auch nicht, selbst Ehrungen ge­treuer Songesbrüder vorzunehmen Der Vor­sitzende Aarl Loh. der mit Umsicht den Fest­abend leitete, konnte an die folgenden Sänger, die 35 Jahre und mehr aktiv im Chor standen, die Urkunde für die S h r e n m i t g l i e d I ch a f t verleihen: Hch. Varz. Hch Fuhr, Wilhelm Fuhr, Hch. Loh, Aarl Loh sen., Friedrich Reust. VamenS der Geehrten dankte Hch Darz, ein über unsere Stadt hinruS bekannter Getreuer der SangeSkunft, in humorvoller Art.

Die vielen Reden deS Abends waren umrahmt von musikalischen Darbietungen. Die Musik wurde ausgefüchrt von dem MusifkorpS deS 1. (Hessischen» Grenadier-Bataillons deS Jnsan- terie-RegimentS 15 auS Gießen. Einen besseren Griff hätte man nicht tun können. Unter Leitung von Obermufilmeifter Wilhelm Löber bestritt die Aapelle einen wesentlichen Teil deS Pro­gramms und erntete immer wieder stürmischen Beifall. Drosten Anklang sanden die Chöre, die die .Eäeilia" unter der bewährten Stabführung Lehrer SteinS mit Orchesterbegleituna der Giestener Aapelle vortrug. Mozart» .Weihe deS GefarrgS", Schuberts .An die Musik" und Hoss»

Sonnengebräunt

wird Ihr Körper, wenn Sie ihn vor Luft» und Sonnenbädern, vor Fahrten und Wanderungen mit

Den langen Reigen der Beglückwünschungen de» Iubelverein» «öffnete Bürgermeister Geil, der im Auftrage der Stadt dem 3ubtit*evein eine Ehrengabe von 200 Mk uni« lebhaftem Beifall überreichte und persönlich einen goldenen Fabnennagel stiftete Sein Glückwunsch .Gluct auf, Eäcilia. aur 100-Jahrfeirrk" fand begeisterten Widerhall. Lehr« Gengnagel <Drünb«o>. Provintzialvor^ifender der oberhestifchen Länger­schaft und Vorsitzender des Lahntnlfängerb'.lndeS. überbrachte die Drühe de» Hessischen Sänger» bunde» und händigte im Austrag de» hessischen Staatspräsidenten einen silbernen Pokal au» al» Ehrengabe für die besonderen Verdienste, die sich Mc .Eäcilia" um die Pflege deS deut­schen Wünnergeiange» erworben bat. Eine ganz beiondere Ehrung de» Iubelverein» war dann

Lm Darme deS SüugllngS

tn! irtxn im Sommer bei urq®t<fmd|igtr (frnährunq f* ftrenlVrlftn. Öin auirt Zforbtugune<mltm ist bw dmdbrung Der fTlnbtr mll

Frußeke-md,ch^. Milch,

benn ,Pu|rfc* mach« Mt Milch leich'« pertauli» und bot cor Oormadrunetn, 6« Urfach« be« fl<furd*N«

Srrchvurchioa«.

Alt angesehene VeisichenmgSgesellfchafi alle (Sparten betreibend, sucht rührige

drei Tische, 3 Sofa», 10 Sessel, 1 Rrcbtni 1 Warenschrank, 1 kompl. (^maiMer- und Dernicktungsaniage, ein Lüsett, 1 Thaise- lvnauc, 3 Äücherschranke, 2 Vertikos, fünf Hchreidtische, 2 Stühle, 1 Standuhr, ein Motorrad, 1 Nähmaschine, 1 Strickmaschine, 2 viwans, 75 paar Turnschuhe, 10 vaar Schneeschuhe, 1 !1n>versalsiante mit fahr­barem Gestell, 2 Schreibladenkassen, eine Schreibmaschine, eine Schuhmacher-Näh- maschine, 1 Auspuhmaschine, einen Motor, 25 Kilo Strickwolle, 1 Klavier, 2 Pferde.

ÄAkhol Senchtsvollzieher in «Siesten V*""*! Dammstr. 24 L Telephon 239

Starkenburg.

WSR Darmstadt. 13. Juni. Heute nach­mittag gegen 4 Uhr ist beim Baden Im Müllers- teich bet Darmstadt der 22jährige Lackierer H- H e ck m a n n infolge eine» Herzschlages ertrun» fcn. Die Leiche konnte bisher nicht gelündet werden. Heckmann war ein guter Schwimmer. ®r ist nach einem Dauerlaus unmittel­bar in» Wasser gestiegen

LBEtlOlllSKflll

»um Besuch der Stammkundschaft und »um Werben neuer Äunhtn aegen Soeien und 'SroctPu.H m Dauerstellimg »um 1. Juli d. I. gesucht. Schrtlil. ouSiuhrl.Anardote ______unt. 57V3D an den («test. AoseiGer.

Silk ^öiö-8Ms( W fl 8 3na von bester Quoll- W ÄJR I S* tAl und trrößter " d dM DUM Ergiebigkeit ru billigstem Preis

C. Rübsamen, Gießen

mann» .Wieland der Schmied" hinterliehen tn dieser Wiedergabe starke Sindrücke.

Oer Zestsvnntag.

Der Vormittag deü Festsonnlag» war <3unge­füllt durch ben Das anaS Wettstreit, über dessen Verlauf und Ergebnisse bereit» berichtet wurde Zu erwähnen th noch dast für da» Dett- singci-. zahlreiche wertvolle Preise gestiftet wor­den waren u a. vom Fürsten Reinhardt, von der Stadl Llch. von mehreren hefigen Ver­einen. von der piefigen Industrie und von meb* reren Privatem

Rachmiltag» starie.cn die Gäste durch einen färbe nprächligen Festung der Bevölkerung ihren Donk für die üderaue gastliche Aufnahme ab. Der Dvrl*imarfch bet Zuge», in dem neben den hiesigen Vereinen über 60 auswärtige Dcfang- vere.ne gezählt wurden, dauerte ein« halbe Stunde. Viel bewundert wurden die eingeord­neten Festwagcn. von de-en die der Brauerei Jhring-Melchior. des Landjugendbundes. he» Turnverein» und der ..Demütltchkcil" besonders in die Augen fielen. Auf dem Festplatz begrühte Bürgermeister Geil namens der Stadl die groh« Festgemcinde. Stiftsdechant Aahn hielt an- fchliestend die gedankentiefe Festrede, die die Macht des Gesang» prie» und die grostc Rolle schilderte, die das deutsche Lied in der Geschichte gespielt hat. indem die Sängerbewegung frch hohe Verdienste um die Einheit des deutschen Volke» erworben hat. Anschließend erfreuten die Dast- Dcreine durch Gesangsvorträge in der Festdalle Die Lieberreichung her Preise an die Sieger tm Wettstreite nahm der Festpräsident, Bürger­meister Geil, am Spätnachmittag vor.

Der Abschluß.

Der am Montagvormittag von den noch an­wesenden rheinischen und westsälifchen Vereinen unter sachverständiger Fühi-ung unternommene Rundgang machte die Gäste mit den Schön­heiten unseres alten Städtchens bekannt. Eine grobe Anzahl Einwohner begleitete am Ra<b- mittag unter Vor antritt der Aapelle der Frei­willigen Feuerwehr Lich (Kapellmeister Phuipp Sommer) die scheidenden Vereine zum Bahn- Hos. wo noch beiderseitige herzliche Dankesworte gewechselt und der Hoffnung Ausdruck gegeben wurde, sich beim 100 Jubelfest der .Eäcilia" wieder im gastfreundlichen Lich zu treffen. Ein Volksfest am Rachmittig und Abend hielt alt und jung bi» zum frühen Dienstagmorgen zu­sammen

Aurz erwähnt sei noch da» Festbuch mit Bei­trägen auS der Geschichte unserer Stadt und der Geschichte de» Festveveins. verfastt von Friedrich G o n d o l p h. Auch dem grasten Kom- ponisten und Dirigenten Reeb ist ein Gedenk­blatt. von Lehrer O st w a l d ''(Bad-Aauhestn) versah», gewidmet worden

Am Schluß des Festes kann gesagt werden, dast der Gesangverein .Eäcilia" mit Stolz auf sein in allen Teilen toofrlgelungene» Fest zurück- bltcken kann. (Gewaltige Vorbereitungen toare« allerdings nötig gewesen, um die glatte Ab­wicklung zu ermöglichens alle städtischen Vereine und viele Freunde des VeveinS batten sich in den Dienst der Sache gestellt. Die glänzende Durchführung und die glatte programmästige

Rachbem Frl. Eäcilie Schmidt. daS Paten- kind der .Eäcilia", in sinnigem Prolog allge­meinen Willkomm entboten hatte, überbrachte Büraenneister Geil mit markigen Worten den Drust der Stadt Lich und des Festausschusses. Besonder» begrühte er den Fürsten Rein­hardt zu Lolms-Hohenfolms-Lich. den Protektor des Festes. LehrerGengnagel lDrünbergi, den ersten Vorsitzenden des ^'ahntal- sängerbundes. und alle anderen Ehrengäste, unter denen lich auch der ehemalige Grvsther- x t> g von Hessen mit seiner Familie befand linier stürmischem Beifall der großen Festversammlung hiest Bürgermeister Gail die Vereine aus dem besetzten Gebiet willkommen. Das reichhaltige Prvgwmm des Abends war fein zusammenge- stellt. Es trug sowohl Im mufikalilchen Teil, als auch durch einen Vortrag der Tatsache Rech­nung, dast wir im Jahre der 100. Wiederkehr des Todestages Schuberts leben. Die Gedenk­worte de» Festdirig.'nten Stein an Schubert sanden den volkstümlichen Ton. der auch einem größeren Zuh'r" r-.se verständlich machen onnte. was Schubert für un» ist. Die trefflichen Aus­führungen fanden lebhaften Beifall.

Dillkrei».

5 Offenbach. 13. Juni. Dec unserem Orte ereignete sich am Offenbacher Berg ein Mo- lorrabunglüd. Der Motorradfahrer konnte, sicher Infolge de» zu schnellen Fahre-n», die Kurve nicht holen und geriet dem Abhang zu nahe. Der Beisitzer erfaßte in seiner Geistes­gegenwart einen Prellstein am Rande de» Weges und kam ohne erhebliche Verletzungen davon, während der Fahrer selber in den Abhana geschleudert wurde und einen Beinbruch erlitt. Der herbeiyerufene Arzt legte einen Ver­band an, daS Arei»auto brachte den Verunglück­ten In da» Krankenhaus nach Dillenburg.

Kreitz Ufingen.

S LI singen, 13. Juni. Rahe der hessischen Grenzc-, tm idyllischen Usatalc, ist durch Verord­nung des preustiichcn Minister» für TM,len- schäft, Kunst und Volksbildung ein neue» Ra­turschutzgebiet tm Taunus geschossen wor­den. SS handelt sich um die von Wanderern und Ratursreunden gern ausgesuchte .Quarz­klippe", ron der eine Fläche von 0,3 Hek­tar unter Naturschutz gestellt wurde. DaS ge­schützte Gebiet, das zur Gemarkung C r a n » - berg gehört, soll in seiner ursprünglichen Eigenart erhalten werden. Deshalb ist jede auf Gewinnung von Dodenbestandtellen gerichtete Tätigkeit verboten. Für willenschaftllche Äus- arabungen kann der Regierungspräsident in Wiesbaden ausnahmsweise die Genehmiauna er­teilen Der Baumbestand und das Gebüsch dürfen im geschützten Gebiet nur nach forstwiflenschast- lichen Grundsätzen genutzt werden. Ss ist zu begrüben, dast durch die Schutzmahnahmen ein lehrreiches geoloaifch«» Raturdenkmal der Rach­welt in seiner Ursprünglichkeit erhalten bleibt.

Spezial jtes di »ft / für

echtes Bleikristall

Grobe Auswahl / Billige Preise

Fran Martin Dörr Wwe.

langdauernd n Hustenanfällen, Crstickunaserschcinun gen und heftig-l i Erbrechen verknüpft. Äon Iah sich genötigt, um einem wcderen M-i»breiten dieser Er­krankungen entgegen}utreten, ocr.äuhg bie Schule Lu schließen.

D Herchentzai" 13.Jun, fc<im «breihen eine» Schweine st alle» entdeckte etn hiesiger Ein. wohner nicht weniger al» 50 Natten, zum Teil sehr grobe, ausgewachsene Tiere. Welchen Schaden diese Schmarotzer im Lause der Jahre angerichtet Haden, kann man sich leicht denken.

Preußen.

«reis rSctzlar.

x> TB t b m e r . 13. Juni. Plärrer Dingel in den wohlverdienten Ruhestand getre­ten. Die Koblenzer Kirchenbehörd« hat Pfarrer E a p « l ( In Kleinrechtenbach die bieigc Stelle übertragen.

Mrcte Biedenkopf.

XX Lotzheim a. b. Bieber, 13 Juni. Wohl kaum eine andere Gegend unsere» Vater­landes hat eine so mannigfache, dazu seltsame Pflanzenwelt auUutocfen w e unser schönes Biebertal. Als Grundbedingung dieser reichen Veaetarion darf wohl der kall- und eifenbal.igc Boden gelten, der eine so reiche Flora hat auf- komtnen lassen Dazu hat auch da» quc! len reiche, von bewaldeten Höhen umsäumte Tal gar manch ftillen Winkel und (teilen Felsabdang. die wohl selten vom Fuhe eine» Wanderers berührt wur-

Alle Markenscbokoladen

. Schöne

Geschenkpackungen

Lich 12.3m. 1928

Du Geichtchte de» deutschen Ttonnct^ong» umlast' kaum mehr oU 100 Jahre In unterer Gegend gab das erste Deutsche Sänger'est 1538 in Frank urt a. M. der BewAgung, die da» 6m- porblühen ier Männergefangveretne im Ge'olge hatte, eine mächtig« Förderung Auch m Ober- hellen entstanden die erk-e- Männergesanave^eine. so in Giesten, Butzbach. Lich u.a. Die Lichcr ^Eäcilta". die dama.s gcgrünbei wurde, ha.te bereit» einen Dottäuier gehabt tn dem Sing- vete n. eurem gemilchten *bot. der etwa zehn Jahr»- zuvor unter der Leitung von Heinrich Reeb den Ätrdxnge'ang äu pllegeir begann. Heinrrch Aeeb». bei später berühmt gewordenen Komponisten und Führers tn der Sängers'«we- aunfl, enge Verbu-chenhe t mit seiner Vaterstadt Lich mag wesentlich da^u beige tragen haben, dast in derttädlia" schon immer em Vorbild!id>er Sängergeist lebendig gewesen ist, her traditionell geworden ist und heute dem Verein einen Zu­sammenhalt und eine Leistungsfähigkeit gibt, die betounbernttoeti Und Natürlich ist auch da» seitens Glück, dah immer hochbegabte Dirigenten und tatfreudige Präsidenten an der Spitze de» Ehores gestanden haben, em Faktor gewesen, der die stete, ungehemmte Fortentwicklung be» Verein» fv günstig beemstustl hat. Von Philipp A n t h c » und P'nlipp Zimmer über Wilhelm Jäger, Heinrich Weitert, Geocg Storck (jetzt in Altenstedt). Karl Wulch (jetzt in Giesten) bi» xu Wilhelm Zimmer und dem jetziaen Ehorleiter Karl Stein lag die Stabführung des Verein» immer in bewährtesten Händen. waS in erster Linie dazu beitrug, dast her Rame der .Eäcilia" tm Lahntalsängerbund einen besonders guten Klang durch alle Zeiten hindurch ge­habt hat.

Die Festschrift zum 92jährigen Jubiläum, die der derzeitige Chronist des Vereins Fr. Gondolvb mit viel Lieb« zur Sach.' in an­sprechender Aufniachung bearbeitet hat. hält den interessanten Werdegang der .Eäcilia" für die Rachwelt fest

Die Jubelfeier, die ein Fest der ganzen Stadt Lich war, wie der Überaus reich« Schmuck der Strasten und die lebhafte Anteilnahme aller Bevvlkerungstreisc bewiesen, fand mit Erinne­rungsfeiern den würdigen Auftakt. Sine Ge­dächtnisstunde am Kriegerdenkmal an der Stiftskirche galt den Gefallenen deS Weltkrieges und den Toten de» Vereins. Vorträge des hie­sigen PosaunenchorS und d«S JubelvereinS um­rahmten die tiefempfundene Gedenkrede de» LtiftspsarrerS S ch o r l e m m e r. die den Dahin- gegangenen Dank sagte und das lebende Ge- fd'lcdjt zur Pflicht mannte. Der erhebenden Feier schich sich am Geburtshause Heinrich Reeds eine ®rinnerungeicicr für den groben Sohn unserer Stadt an; eindrucksvoll brache dabei die .Eä­cilia" Mozarts .Weihe des Gesangs" zum Vor­trag

Zahlreiche auswärtige Vereine trafen bereift im Verlaufe de» SamStagnacktmittag» ein. Ein Fcstzug brachte sie am Abend mit den hiesigen Vereinen und Festgästen nach dem schön ge­legenen und trefflich hergerichteten Festplay auf der fog. .Osterwiese". woselbst in der diS zum letzten Platz gefüllten groben Festhalle die eigent­liche

schen Flora au» Wald Wie e und Feld in ihrer jetzigen Blütenpracht in einer botanischen Au»stellung zusammcngestel t Der Dender- sche Saal, al» Ausstellungsraum her^erichtet. bot ein farbenprächtiges Fruhüngsbild Von allen Tischen und Wändm grüstten in strotzender Kraft und Schönheit hundertfach die lieblichen Kinder der Mutter Erde aus der engeren Heimat. Da­zwischen zeigte die mit emsigem Fleiste aufgebaute Veranstaltung gar manche» seltsame Pflänzchen und auch manche» .Kräutlein Rührmichnichtan" konnte hier gezeigt werdm. Alle öllantengattun- gen waren In übersichtlicher Weife nach Lebens­gemeinschaften geordnet, und alle Blumen, trotz­dem sie viele Tage zuvor, oft von weither geholt worden waren, in frischem Zustand«, »wie brausten tn der Raiar" erhalten. Während der Besuch der Ausstellung aus den Rachbarstädten Wetzlar und Diesten recht ersreulich war. hätten unsere Einwohner ein gröstereS Interesse zecgen dürfen. Am Montag trafen mehr als taufend Schulkinder unter Führung ihrer Lehrer au» den Rachbar­gemeinden. dazu auch Landrat Eostmann au» Biedenkopf zum Besuche ein. Dank gebührt dem trefflichen Fichrer und unermüdiichen Ikranftalter dieser jüngsten Pslanzenschau. die für grost und klein eine Fülle de» Interessanten und Lehrreichen hot

-Pin -Gnjitv!

Tragt sich spielend auf-