Ausgabe 
13.9.1928
 
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Aus der Provinziashaupistadi.

Gieß-n. den 13. Vivien,der 1S28

Vai 3»eiflefltnfvilem bei der Ztidxbabn lieber M« ÖhiftBirfunfl t>?r Ta r tter hb- hung del dec Aeichsbabn und ini fübruna des Zweiklafse r ' hste » » wird uni Ptm mahgrbr b'T Veite (j^dbrlf^en

Jon vvricherein muh betont toerbei bafo H sich bei bet Xanf um?« Haltung nicht am in ne durchsänglqc Tarif rrfodtung handelt. T*tttd> die ^utammfiikjjurg btt ft a Int unron* die Reifen den. die bisher in brr dritten ober »Teilen K a!'e fuhren, «ufün tig In brr enfbrrtrnben Ä at d b in der k» - Pol'rr.la".' erheblich billiger veilen. Pie »uffin tigi Svlckla ' s « wird kr heutigen drillen Älaf'e entfprechend au*ge6artet, nur im Marltvert.dr bet Aahzcme wird der QBagen^uj mit freiem Baum beibehal­fen. die Polsterklafl« wird durchweg der heutigen zweiten Älafe entsprechen

Sine Hahrt non Berlin nach Stuttgart ff52 Kilometer tobet In der Holzklaf 1« Lchn.-Il.ug zutün tig 2^20 OKI «di her 31.10 081.). ift alle um saft 5 Marl billiger 3n der BolUerllafle Schnellzug beträgt her BretfhnrleÜ gegenüber her bisherigen Zwei­ten Älalfc 5.40 Mart (*0.60 halt 52 Marl». Bet geringeren ®rffemungen hnb die PretsunUrschiede gegenüber der btäberüen zw.i- ten bzw. dritten XIal e in den IdNitiltabrenN-n (lügeii naturgemäb nicht ebenso flrofj ba Mer die gegen früher erhöhten Zuschläge sich au*- wirken. DU Fahrt 'BerlinJamburg (290 Kilometer) wirb beim Lchne'Izug in kr Holzklaf se 14,80 Mk. kosten (bisher 16.10 Mark in der dritten Xlalfe». in der Pol ster­il a s se ist der Unierfchird auf dieser Strecke 0,40 Mk. zugunsten des künftigen Tarifs.

Die Xartigefiailung könnte also den Eindruck erwecken, ale ob nur btt Fahrgäste 4. Xiarte in ganz besonderem Maste belastet würden, da Klr sie durch den Uebergang In die Holzklais« eine Srhähung des Xitometergrunhpreike um 12 Prozent (stall 3.3 Pf kM 3.7 Df.) In Betracht kommt In der Praris aber ergibt sich folgendes Bild: bon allen Aeisenden, bi« im letzten Jahr die *. Xlakle benutz en, waren nicht weniger als rund *3 Pro,en! Inhaber ron Zeitkarten Diele Fahrgäste bleiben aber, wie bekannt, auch weiterhin unberührt von her Tariferhöhung. Hon den zu Normaltarifen beförderten Reisenden 4 Klasse wird nach statistischen Feststellungen nur euw Duvchschnittsentfernung von 28 Kilometer erreicht, denn der grösttt Teil der Ac.«enden 4. Klaffe erstreck: ich auf den Nahverkehr In der Nahzone smb aber die Preisunter, schied« »wischen heutiger 4. Xialfe und künf­tiger Kolzklasse sehr gering Dieser Unter­schied beträgt von 10 Pf. (ab 15 Kilometer), bi» 40 Pf (bei 100 Kilometer). Erst auf den eigent­lichen Fernstrecken macht sich die Preis­spanne bemerkbar. Sie beträgt aus weite Ent­fernungen (über 600 Kilometer in Perfonen- ÄÜgen) nicht mehr als 12 Prozent, nur in ®tl- »tigen aeht sie darüber hinaus. Dabei ist zu berücksichtigen, hast her Hellenbe der bisherigen 4. Klasse in Jufunft mit den bequemeren Wagen her heutigen 3 Klasse teilen wird Die Personen- züqe. die als ^beschleunigte Personenzugc" be­sonders in den Fahrplänen geführt wurden, wer­

den lum groben Teil siribehafsen. tnrww auch das d dxm B P uxg'äUi.

DU Keich »da h« erwartet nach der Tarck- Umgestaltung r.n< Auswanderung der bi* ber gen DrUtek'.asU-Aci'euden m die Polster- kka ' se ha hkle nur 0 6 Pf im Kisomerer-ckin- hettSfatz mehr kosten wird, als die bisherige 3. XlafU. ®ine Äets« i» der 2. Klaffe namentlich aus wette-e Entfernungen wird zukünftig auch ia den nth höheren fchsägen bedachten Schnell­zügen stnmcr noch vikliger lein, als m her bis­herigen 2- Xlalle

Ctubienrat prof. Geyer f.

AeuU vormittag, kurz vor 8 Uhr verstarb auf tragische TBvIlt der Studien rat am hicUgen Qlealgnmna<uim Pro! Iokeph Geyer Gr befand hch in her ersten U.i'.rrrichlsstund« vor den Schülern bet Oberieljnbd he» Atalgvmna- f ums tti btt ilr t Lung bt* Unterrichts. al« er von ehtem plötzlichen Unwohlsein be­fallen wurde und zuiammenbrach Zwei Herren de» ll-chrkSrper». die von den erfchrockenen Schü­lern fo'on berb.igerusen wurden, bemühten (ich um drn Schwerkranken, der jedoch bald daraus verstarb ®;n rasch in das Schulgebäude ge» eiltet Arzt stellte als Todesurfach« einen Schlaganfall fest Prtf Geber stand un QHttt von 62 Iahten und toi tüt feit 1011 al» Dtudret tat in i^ksi«.: 3cne Würdigung bvt Perlönl chkc-U des so plötzlich e/jb.-rufmen Mannes und seines Wirkens werden wir noch folgen lassen.

Daten für Freitag, 14. Leplemder.

Sonnenaukaana. 5.32 Uhr Sonnenuntergang: 18.18 Ubr; Monbau gang 543 11 hr. Monbunter- ganq 1852 Uhr

1553 Der Feldhcrr Albrecht von Wallenstein, Herzog von Friedlund, im Schl ost Olachod ge­boren i geltorben 1634). 1760 Der Komponist

übenibhil in Florenz geboren (gestorben 1842). 1(69 Der Aalltriorfcher Alerander von Hum­boldt in Berlin geboren < geworben 1850). 1817 Der Dichter Theodor Storm in Husum ge­boren «gestorben 1888).

jki Locher,urnrttp reise.

4* kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 200 bi» 220 Pfennig. Matte 30 bl» 35. Käse (10 Stück) 60 b;» 140. Wirsing 15 bi« 20. Deist kraut 10. Aotkraul 18 bi# 25. gelbe Aüben 12 bi» 15, rote Lüden 10 dis 15 Spinat 30 bi» 40, Aömischlohl 10. Bvkmen 20 bis 30. Tomaten 20 bi» 30. Giebeln 15. Lhadarbet 10 bi» 15. Kürbis 10. Kartoffeln 6,5. Frühäpfel 25 bis 40. Galläpfel 8 bi* 10. Birnen 10 bis 30, Zwetichen 15 bis 25, Mirabellen 30 bi» 35. Preiselbeeren 65. Brombeeren 60, Suppenhühner 100 bi» 120. junge Hähne 100 bi» 110 das Pfund: Eier 14 bis 15, Blumenkohl 30 bi» 130. Salat 10 bi» 25. Salat­gurken 20 bi» 40, Einmachgurken 4 bis 6. Ober- kchlrabi 10 bis 15, CnNoien 10 bis 30. Bestich 10 bi» 25. Sellerie 25 bi« 50. llauch 10 bis 15.

Vornotizen.

Tagcskalender für Donnerstag: Lichtspielhaus, Bahnhofstrahe.Die Königin seines Herzens" Astorla-Lichtspiele:Tunney, der Buf­falo Bill des Binge»-.

Aus dem Ctahttbealerbureau wird uns geschrieben Das Originalensemble de» Theaters .Di« Sttbüne", Betftn (Bober!-Büh­nen), gastiert am Sonntag, 16 September, mit

Svmogh'» Vutzsp.^ .Sybille* .. eusge'chlofen^ Dte Berirner AullühTun^ hat ga auherorkn'- lich starten Beifall gefunN-v Siesten wird bvr eiwgr erste Berliner Sch'uspisi kälte wie i2>.seg Bleeander. Ön4> Kaiser-E-tz. Ne betör 'chon durch den Xtlm befarmt fein bfirltri perfdrNch fronenkmen

60 Jahre Hessischer Landis-Leh- reroereln. Der KrINIche Lande« - Lehtcrverein feier, Anfang Oktober h. I. sein Mfährfgre Verein», tubiiäum. ynfolpe her ungünstigen MtPerhältnlUe fonnie da» öt^ährlge Bestehen hrt herein* nicht xftlid) begangen werben Dte Jubiläum»,r^r fmbet betbalb auch in größerem Kähmen hau. Die Hoi beretfungtB hnb In vollem Gange E» ist ein« autzerorbentllch starke Betetltgunq der Lebrerschast su erwaneo. Hnd) mene Streue her Berolknung InttrilOerea sich jur die tkranhaltung. Der Staats­präsident non neben, her CberburacrmftfUt bet Stadt Darmstadt, sowie lerlrefrr der Behörden der Kunst und Wtssenschist. de» Öandels und der Indujerle gehören dem Ohrenausichusse an und be­kunden bamtt thr rege» Interesse an dem hessischen Lande; Lehreroeretn und seiner Iattgk.it.

Bi» Dienststuitden des Polizei- amts für den Publtkumsvertehr ab 15 Sep'encher sind von 8 bi» 12-30 Hfor und von 1430 bi« 18 »Ihr Samstags von 8 bi» 12-30 Uhr. $ür Ca:netagna4i.ntt;oq ist in her 3ctt von 16.30 bi» 1730 Uhr ein Cilhicnlt eutg.fühn bei dem aber nur Anträge, bw unaufschiebbar sind, erledigt werden können

Zwei Unfälle. 3uf hem lleubau her Lupus-Hellstätte stürzte gestern ein Arbeiter ab. Er erlitt jedoch nur leicht« Verletzungen. Di« SretwUllg« Sanilätskolonne leistete die erste Hilfe und veranlastte ht« Ueversührung in hi« -htrur- gilche Klinik. Aut dem Unwersitäts-Sport- via» htrimatiidte gehen, nachmittag ein Knabe beim Handballspiel und brach einen Arm. Die Freiwillig« Sanitätsloionne vom Boten Kreuz leistet« die erste Hilfe

** Herbftaussl ug he» Gesckmt-B. H. E. Der ursprünglich auf den 2. September Icft- geschte Herbstaueslug he» ®efamtt>n ein» he» Bc.g«l»b«raer ^öyencluds fB. H. S , wird nun endgülti i Somnag. 16. Sep emb«r. nach Laubach unternommen Für die bereit» am Samslaa «in- kreisen den Gäste veranstaltet der Lauoacher vlwerarxrent eh,en gefälligen bunten Abend, an hem da» aus künstlerischer SVb.* stehende <- orchester her Sektion Offenl»ach a M. unter Lei­tung Von W Vilbert konzer reven wird. Die Kcwell« ist von her D H C -Hauptversammlung in Atdda allen Teilnehmern in bester Erinnerung und wird jetzt vielfach von anderen Zweigver- cinen zur Derschdnerung der B H. S -Beranstal- tungen in Anspruch genommen. Bei dem schonen Hearstwanderwetter erwartet man eine starke Be­teiligung an dem Ausslug

Behelfsbauten f üt hie Fortbil­dungsschule. Mit der Erbauung eines ein­stöckigen Gebäude» mit acht Schuliälen nebst Zu­behör für Zwecke der Fortbildungsschule ist vor einigen lagen in der Babelsberger Straße, zu­nächst der Gkrastenbahnwagenhalle. begonnen Worden. Die Schulklassen sollen in diesem Herbst no«ch benutzt werden, weshalb hie Bauarbeiten mit Beschleunigung hurdigefübrt werden. Aach Behebung her Raumnot in den Schulen durch die in Ausführung begriffenen Schulhausbau­

ten toll bas ®ebcubt für ander« Zwecke blenft- bar gemach« werden

" 3r«tf(fi ge Ms sewe is 500 rät« im Flugcasr haben tne nachstehend aufgeführten Pev- ontn Anrecht auf r.nen 5r.Hf.ug Holz» g« l, Astenoeg 48 I Uh Oft Schssfenberger tDeg 5j

Zamp« br Am Oiabrungtib.-rg 10: Hildegard Schmalz. B »marckstratz« 40 Paul ch«r tenha uer D.lhelmstraste 8.

Operette ngaflfpl«(< im Stabt- idealer Sie wir ron bet Intendanz bei Stadt- tbeater» hören ist für die Winkrirl-Gei' 1'»M bar '.lfue Operettentheater Frankfurt a Ti. für bic her ;u gebinben Opr rcttenaaflU'iele mrpllicht.t moiben Oie Wfebergnh« der vpnrttengnfiipkle In her Frankfurter Original befehung ist oerlragllch gesichert.

Beleuchtung de- Iteppeuauf- gänge. Aach den Bestmtmungen des Bürger­lichen Aechtes und her Aechtf^rechung her S« richte tft jeder Eigentümer eines bewohnten oder 'onst hem Beckchr übergebenen Hauics verpflich- tet. dessen Hausflur.' und Treppen ivOhrend her Dunkelheit solange zu beleuchten, als ein re- aebnäf-igrr Bericht darin stattlindet In, .?ave bet Unterlassung einet genügenden Beleuchtung ifl er für all« dadurch entstehenden L^däden haftbar Dte BerpfUchtung des Hausb.'ttzet» gcht auf den Mieter Ober, wenn ein hieraus be­züglicher Vertrag DoriiegL

Tvanaelifcher Arbeiterverein. Aus Anlast der Lag^,ng de» MIttelrheinilchett Betland^s <6vang. Arvetterveretn« zu bc, »tu« ICK) Dettteter au» Helsen und Hessen-Aaiiau nach (Siefen kommen sindet am kommenden Sonn- lavUonniUaa in brr Johannes:trche ein Aest- gctk»tlmn statt bei welchem Pfarrer Schrei­ber- Maitrz Me .Scllpr.biat hält. Ausier<«m w.rd Prälat D. Diehl als Vertreter der hesftfchiu Äirdvnregierung in bei Kirche sprechen 3n der Aachmit tags Versammlung, die allgemein ,u- aängttch Ist. spricht Pfarrer «Z t o e n h o f s-Fr ml- furt a. M. (Siehe heutige Anzeige,)

Ktrchlt'ckfe Tlachdichien.

Israelitische Ael'glsnsgemeinbe. Gottesdienst m der Scnagoge Südaniage). Samstag bau 15.. und Sonntag, den 16 Septcmb«. A e u - la h r sf« st. Samsaag, Borabenb 6.15 Uhr. Treb .gt. Morgen» 7 30 Uhr Predigt 9 Uhr Aachmi-ttags 4 Ubr äenntaa. Bor­abend 7 J0 Uhr Morgens 7.30 Uhr Tiber bi 6.35 und 7.25 Uhr Während der Predigt ist der (Buüritl nicht gestattet.

Sottesbieast bet israellrtsche» Aellglonsgefell- schall Samstag, den 15 Sept. und Sonn­tag. bau 16. Sept. 1928 A « u f a h r » s e st. I. Xag: Borabend 6.10 Pr« d »gt, Dorm.t- tag 6.00 Predigt, Aachm.tlag 4.00. 2 Tag Vorabend 7 25. Dormiltag 6 00. Aachm.ltng 4 00. Festes»Umgang 7.25 - Wochengottesb.enst. mot- g«n» 5.30 abend» 6.00.

verantwortlich für Politik: 8. V.: ckrnst Llumscheüü

Kvasc« Sie Lhre Mutter,

®le man über badtle, als sie eine jungt

3frau »er. Genau wie damals wird heule ton größten KinberÜrzlen und erfahrenen Müttem Mufeke fdfd,, Milch als eäugflngMnehrung deverzugt.

R I N E

M A R & A

Dienst am Haushalt

DIE FEINEN PFLANZENÖLE-

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