Ausgabe 
13.8.1928
 
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Di a^imilianshütte. die bis 4,5 d.5). Der­

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Zu Beginn der neuen Woche

gewicht 80 bis 83; vollfleischige von etwa 240

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bis 240 Pfund 82 bi« 84; von etwa 160 bis

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im allgemeinen unverändert.

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Welten gestaltende Kräfte sind Formen Geistes. Urseinselemente, die sich in Zeit Raum erleben und sv in Zeit und Raum räumliche Formen kristallisieren, zeitweilig Erscheinung und jeweils bedingt durch

Gießener ein will- Semester

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Pfund 82 bis 84; fleischige non etwa 120 bis 160 Pfund 75 bis 80; Sauen, Pfund 68 bis 74. Marktvcrlaus. bei Rindern ruhig, Ueberstand. Kalber und Schafe rege, geräumt. Schweine anfangs rege, zum Schluß stark abflouend, Ueberstand.

die studentischen Verbindungen. Jedem Akademiker wird das praktische Büchlein kommener Ratgeber für seine Gießener sein.

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loren. Deutsche Anleihen waren kaum

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hauptet. Ausländer, so Anatolier, lagen eher fester. Der Pfandbrief markt war noch vollkommen unentwickelt. Der Geldmarkt war

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Büchner-Preises an den Mol;

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digen Golt. Basel. Kvbersche Verlagsbuch­handlung. (357) Och habe diese- Buch mit wachsender Ergriffenheit gelesen, ein Schein des Ewigen leuchtet daraus hervor, es ist wohl ge­eignet. llachdenksame Menschen zur Derinner- lichung. zum Licht zu fuhren. In den Einfluh­kreis geistigen Wirkens, den Bin um­schreibt. tritt jeder Erdenmitmensch, dem es ernst­haft am Herzen liegt, in diesem Erdendasein höchstmögliche Entfaltung zu erreichen. ..Seiner selbst bewußt lebt er stets und ständig in den drei Welten, die sich in der Welt der Wirklichkeit vereinigt finden, als Welt der physischen Ma­terie, Welt der übermaterieden. aber substan­tiellen Seelenkräfte, und Welt des substantiellen, reinen Geistes." Als größtes Wunder erlebt der geistig Erhobene, daß all sein Sehnen sich durch seine eigene Kraft erfüllt.Aller Sonnen und

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Telegraphische Ausza h l a n

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zen, da Anregungen nicht vorlagen. Weizen Ernte war in geringerer Qualität billiger angebo-

Kunst und Wissenschaft

Verleihung desb;corgBüchner.PreiscS1S28,

'Keine allgemeine Benzinpreis­erhöhung. Die Meldungen über eine neue Benzinpreiserhöhung sind dahtn richtigzustel­len. daß es sich bei der angeblichen Preis­erhöhung nicht um eine generelle Steigerung handelt, sondern daß man lediglich in einzelnen regionalen Bezirken, wo man mit den Benzol- preisen zurückgeblieben war. eine Angleichung an den übrigen deutschen Stand beschlossen hat. Weiter hoben die Denzinpreise im Ausland, be­sonders in Reuyork (121/* Eent), ungezogen und sind neuerlich in Belgien und Holland erhöht worden.

* Vom süddeutschen Eisenmorkt. Die ruhige Lage am süddeutschen Eisenmarkt hat sich auch in der vergangenen Woche nicht geändert. Rach wie vor erreichte der herankommende Be­darf bei weitem nicht die Aufnahmefähigkeit des Marktes. Die Beschäftigung der eisenverarbei­tenden Großindustrie hat ebenfalls keine Bes­serung erfahren, so daß die vereinzelten größe­ren Objekte stets stark umworben waren. In Stab- und Formeisen läßt der Bedars der Händ­ler sehr zu wünschen übrig. Die Lager sind noch

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Richard Hoelscher und den Bildhauer Well Habicht statt. Eiaatspröfidcnt Adelung leitete die Uebergabe mit folgender Ansprache ein; Das Hessische Volk hot zu Ehren seines Landsmannes. deS Dichter- Georg Büchner, ein- gebeut der hohen Aufgaben. die jedes Volk zu ollen Zeiten für die Pi lege und Mehrung feiner geistigen Guter zu erfüllen hat. und trotz der Rot bet Zeit, die der bescheidenen Gabe den

machte sich an der Börse eine starke Z u r ii ck h a l - tung und Lustlosigkeit bemerkbar. Im Zu­sammenhang mit der schwankenden Haltung her Ncuyorker Börse vom Samstag herrschte zunächst eine gewisse Unsicherheit. Dazu kam die heutige M e d i o l i q u i d a t i o n , zu der noch ziemlich Prämicnware an den Markt tarn, die zögernd auf- genommen wurde, da neue Orders nur in sehr ge­ringem Umfange vorgelegen hoben dürften. Die Umsatztätigkeit war im allgemeinen minimal. Bei nicht ganz einheitlicher Kursentwicklung war die Mehrzahl der Papiere zu den ersten Notierungen 1 bis 3 v. H. abgeschwächt. Die herrschende Abgabeneigung wurde unterstützt durch einige un­günstige Konjunkturberichte. Der Kaliabsatz soll zwar weiter befriedigend fein, was jedoch ohne Ein­wirkung auf die Kaliwerke blieb, von denen Salzdetfurth 3 o. H. niedriger eröffneten. In Reaktion auf die starken Kurssteigerungen der letz­ten Börsentage waren Adlerwerke stärker an­geboten und 6 v.H. schwächer. Am Chemie- markt bestand vor allem für I. - G. - F a r b e n mit miaute 3,25 v. X). Angebot. Scheiden n st alt waren knapp behauptet. Don den Elektro wer­ten gaben Siemens und Licht &- Kraft je 2,5 v. H. nach. A. E. G. verloren 1 v. H. und G e f fürel 1,5 d.$)., während Bergmann und Elektrische Lieferungen leicht anziehen konnten. Montan werte eröffneten bei stillem Geschäft bis 2 v. H. schwächer. Am Banken- markt waren R c i ch « b a n k mit 3,5 o. H. ge­drückt. Interesse erhielt sich für N. S. U., die er- neut 3,5 v. 5). anziehcn konnten. Deutsche An­leihen lagen eher schwächer. Im Verlaufe konnte sich, vom Farbenmarkte ausgehend, eine Er­

holung durchsetzen. I.-G. -Farben waren leb­hafter gefragt und konnten schließlich 5 o. H. an- ziehen. Der Tagesgeldmarkt war ziemlich flüssig (6,5 v. j).). Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2020, gegen Pfund 20,392, London gegen Kabel 4,8545, Paris 124,25, Mailand 92,80, Madrid 29,68, Holland 12,1050.

Berliner Börse.

Berlin, 13. August. Während man im heuti­gen Dormittogsoerkehr trotz großer Geschästsstille noch ziemlich freundlich gestimmt war, änderte sich schon an der Vorbörse das Bild. Zu den ersten Kursen kam vor allem in den in den letzten Tagen favorisierten Werten in Anbetracht der heutigen Liauidation Ware heraus, die bei der geringen Auf- nahmelust natürlich Abschwächungen herbei- führen mußte, die sich jedoch im Rahmen von 1 bis 3 v. H. hielten. Anregungen lagen heute nicht vor. Die uneinheitliche Neui)vrker Börse und bas weitere Anziehen der Zinssätze in Neuyork ver­stimmten. Einen ziemlich ungünstigen Eindruck machten die Nachrichten von her Stillegung einer Zeche her Vereinigten Stahlwerke, und auch die Mitteilung der B e m b e r g , daß trotz her Be­triebseinschränkung der gute Absatz anhalte, befric digte wenig. Hinzu kamen noch Meldungen von neuen Feierschichten im Ruhrbergbau. Kunden­orders und Käufe des Auslandes blieben heute ganz aus, und die Spekulation, die sich wohl etwas übernommen hotte, schritt zu Realisationen. B e m - berg büßten fast 11 d. f). ein und auch die ande­ren Kunstseiden- und Zellstoffwerte hatten Rückgänge bis zu 6 v. H. zu verzeichnen. Elektrowerte waren etwa 1 bis 2 v 5). schwächer. Lahmeyer konnten dagegen bei nicht

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6,9 v. S). Nach den ersten Notierungen ergaben sich weiter neue Kursrückgänge bis 1 o. ß. Fest lagen I. - G. - F a r d e n , die bei guten Käufen 1,5 v. H. anzogen. Auch R h e i n st a y l konnten 3 o. f). an- ziehen. Besonders waren Harpener, in denen Käufe des Rheinlandes beobachtet wurden, lebhafter und fester. Glanzstoff waren weitere 3 v. f). schwächer.

bedeutenden Umsätzen 3,25 v. Jj. gewinnen, wähnenswert wären noch Reichs bank

durchweg gut besetzt. Doch verhindert die miß­liche Geldlage, in der sich besonders die Land- kundschaft befindet, ein flottes Geschäft. Die Sta­gnation erstreckt sich auf sämtliche Eisenforten.

Zusammenschluß beftrebungen de r deutschen Lchokoladenindustrie. Heber die aus den Zusammenschluß der deutschen Scholo- ladenindustrie gerichteten Bestrebungen wird fol­gendes berichtet Die Gruppe der Fabrikanten, welche Konsumware Herstellen (Grofsistenlie'eran- ten) hat «ich in einer Versammlung, die am 9. d. M. in Weimar statt gefunden hat, zunächst auf Mindestpreise für billigere Konsumware und ein- heittiche Lieferungsbedingungen geeinigt und die erforderlichen Garantien für die Einhaltung des Abkommens geschaffen. Die Vereinbarung tritt in Kraft, sobald die am persönlichen Erscheinen ver­hindert gewesenen Fabrikanten ihren Beitritt er­klärt haben.

S a r o 11 i - A. - G., Berlin. Der von nicht verantwortlicher Seite verfrüht gemeldete Ab­schluß der Verhandlungen über den Verkauf der Danziger Fabrikationsstätte der Sarotti- A.-G. Berlin ist nunmehr erfolgt. Käufer ist ein unter Führung des gegenwärtigen Vor­standes der Danziger Gesellschaft stehendes Kon­sortium. Die erste, den Buchprcis der Dan­ziger Aktie bereits übersteigende Rate ist einge­gangen; bis zur vollen Zahlung bleibt die 'Aktie im Eigentum der Berliner Sarotti-A.-G Bis 31. Dezember 1929 bleibt die Fa. Sarotti noch in Danzig bestehen und unterliegt die Fabrikation der bisher von Berlin ausgeübten Kontrolle.

* 3. A. Maffei A. - G., München. Das als Erbengemeinschaft geführte Unternehmen der Lokomotivenfabrik 3. A. Maffei, die bekanntlich mit Rückwirkung auf den 1.3anuar 1927 in die Rechtsform einer Aktiengesellschaft umgewandelt worden ist, mit der gleichzeitig die Firmen 3. A. Maffei & Wiedemann G. m. b. H. sowie Melms & Pfenniger Kommand.-Ges. verschmol­zen wurden, legt nun den ersten Geschäftsbericht für das Jahr 1927 vor, der zunächst einen Heber- blick gibt über die Entwicklung des Maffei- Werkes bis zur Gründung der Aktiengesellschaft. Aus dem Bericht geht hervor, daß in den letzten 3ahren vor dem Kriege die Ausfuhr von Lolo- motiven durchschnittlich mehr als 70 Prozent der Produktion betragen hat. Das Unternehmen ist besonders wegen seines Exportcharakters von der Stabilisierungskrise schwer in Mitleidenschaft ge­zogen worden, Reben einer durchgreifenden Re­organisation der Betriebe ist mit der Schaffung bzw. mit der Erweiterung von Verkaufsorgani­sationen im 3n- und Auslande für alle Fabri­kate begonnen worden. Die Zusammenarbeit mit der Reichsbahn auf konstruktivem Gebiete wurde in verstärktem Maße fortgesetzt, und es wurde beschlossen, die Fabrikation von Werkzeugmaschi­nen, Brauereieinrichtungen, sowie Buchdruck- Maschinen aufzugeben und dafür der Fabrikation von Motorfahrzeugen, Etrahenzugmaschinen, landwirtschaftl chen Traktoren, Motorlokomotiven und Beton-Strahenbau-Maschinen das größte 3ntcreffe zuzuwenden.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 13. Ang. Tendenz: g c

ten, sonst blieben die Preise im allgemeinen gut behauptet. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, ge­sund, trocken, bis zu 1 v. f). Auswuchs, 24,25 bis 24,50; Roggen 23,50; Sommergerste, für Brau­zwecke 27,50 bis 28; Hafer, inländischer 26,75 bis 27; Mais (gelb), für Futterzwecke 23,25; Weizen­mehl, süddeutsches, Spezial 0, 33,75 bis 34; Rag- genmebl 33,50 bis 34; Weizenkleie 14,15; Roggen- fleie 15,50; Erbsen, je nach Qualität, für Speise­zwecke 32 bis 60; Linsen, je nach Qualität, für Speifezwecke 50 bis 95; Heu, süddeutsches, gut, ge­sund, trocken, 8 bis 9; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 4; Weizen- uno Roggenstroy, gebün­delt, 3,25; Treber, getrocknet, 18,75 Mark.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

F r a n f f u r t a. M., 13. Aua. Auftrieb: 1845 Rin- der, darunter 535 Ochsen, 115 Bullen, 684 Kühe, 511 Färsen; 697 Kälber, 150 Schafe, 6083 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen: volksleischige, ausge­mästete höchsten Schlachtwerts: jüngere 55 bis 58 Mark; ältere 50 bis 54; sonstige vollfleischige, jüngere 45 bis 49; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 49 bis 56: sonstige vollfleischige ober ausgemästete 43 bis 48; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 43 bis 47; sonstige vollfleischige ober ausgemästete 38 bis 42; fleischige 33 bis 37; gering genährte 25 bis 32; Färsen (Kalbinnen unb yungrinber): vollfleischige, ausgemcistete, höchsten Schlachtwerts 55 bis 58; vollfleischige 51 bis 54; fleischige 45 bis 50. Kälber: beste Mast, unb Saugkälber 72 bis 75: mittlere Mast- und Saug, kalber 66 bis 71. geringe Kälber 55 bis 65. Schweine: Fettschweine über 300 Pfunb Lebend-

Frankfur ?^trc.r:2üric.

Frankfurt a. M. 13.. August. Tendenz: Der Frankfurter Prvduktenniarkt eröffnete in Haltung. Das Geschäft bewegte sich in engen

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Raum." Wer d.ese Stufe des Erkennen- erklom­men hat, sucht Gott nicht in unendlichen Weiten, er ist* aus sich selbst heraus mit Gott verbun­den. wie Wort und Sinn im Lied vereinigt sind. ,,3br leibst seid Tempel deS Geistes und in jedem Glied an euch, wie in jedem inneren Organ stehl ihm ein heiliger Schrein aus un- s chtbarem Altar." Die Füll« der Weisheit kann nur hier angedeutet werden, die auS dem tief­sinnigen, wundervollen Werk strömt. SS ist wahr­lich keine Ueberheblichkeit, wenn der Meister verkündet, daß er ein Buch gibt, wie eS die Welt in diesen Tagen braucht, ein Buch, da- allen Segen, Licht und Gewißheit bringt, die eS ohne Vorurteil lesen und in sich aufzunehmen willenS

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Glanz des gold nen Lorbeers verleiben nw^c. einen .Georg-Büchner-Preis" geftifteü Mit ,hni sollen die Verdienste um da- fünftlcri(<bc unb geistige Leben in Hessen derart anerkannt wer­den, daß alljährlich am VersaslungStage zwei Staatspreise verliehen werden an b c Würdigsten aus den Reihen der Schriftsteller, bildenden Künstler. Architekten. Kunstgewerbler. Musiker und darstellenden Künstler, die sich um daS künst­lerisch« und geistige Leben in Hessen rerdient gemacht haben.

Rach Verlesung der Urkunden wurden diese und die Preise den Preisträgern überreicht.

Während des kurzen geselligen Beisammenseins, das sich anschloß, wies Schriftsteller Wilhelm Michel in einer Ansprache darauf hin. daß sich die Zahl der Büchnerpreisträger heute schon auf zwölf belaufe. Durch die Stiftung des Preises habe der Heflifche Staat feinen Willen bekundet, auch die künstlerische Leistung stets zu ehren. Der Gedanke des Büchnerpreises sei wohl auf» zufallen als ein Gedanke der gegenfeittgen Ehrung von Künstler und Volk.

Büchertisch.

Gießener llniücrfiiatsfalenbtr für bas Universitätsjahr 1928/29. (397) Das im Auftrage bes Dorstanbes der Gießener Studenten- schäft unb in ihrem Selbstverlag zum erstenmal von den Herren Schmidt, Druckrcy unb Ritter heraus­gegebene Büchelchen enthält auf 200 Seiten neben einer Reihe von Abbildungen aus Gießen und seinem Studentenleben alles für einen Studierenden her Gießener Hochschule Wissenswerte über die Universi- tätsgeschichte, Lehrkörper und Institute, Studienpläne und Prüfungsordnungen, ferner über die Draanifa- tionen der Studentenschaft, die Studentenhilfe und

Wirtschaft

Gebesserte Autohandelsbilanz.

Di« Außenhandelsbilanz der deutschen Automobilindustrie zeiyt für di« ersten fünf Monat« des 3ahreS 1928 eine nicht unbedeu­tende Besserung, insofern alS sich die Pallivität von 21.8 Milb Mk. in den ersten fünf Mo­naten 1927 auf 15,7 Mill. Mk. vermindert hat. De Ausfuhr von Personenkraft­wagen ist in den ersten fünf Monaten 1928 gegenüber der entsprechenden Zeit deS Vor­jahres um 4.9 Mill. Mk. gestiegen. Die Ein­fuhr ausländifcher Per f onen! t af t- wagen hat in der gleichen Zeit gegenüber dem Vorjahre um 3,4 Mill. Mk. zugenommen. In­teressant ist bet einer Betrachtung der Bezugs­länder auf der Einfuhrfeite. daß sich di« Einfuhr von Kraftfahrzeugen aus den Vereintgten Staaten von Rordamerika fast verdoppelt hat. während die Einfuhr aus Italien, Oester­reich und Frankreich Rückgänge aufzuweisen hat. Holland steht mit der Abnahme von 259 deutlcher Personenkraftwagen an der Spitze der Abfahländer deutscher Automobile, während bisher Oesterreich di« meisten Personenkraftwagen ausgenommen hat. Die Einfuhr von Persvnen- automobilen betrug im Mai d. I. 2000 Stück und hat damit einen Rekordstand seit dem Jahre 1926 erreicht. Die Einfuhr von Kraft­rädern hat dem Werte nach gegenüber dem Vorjahr« um 1,5 Mill. Wk. zugenommen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau und dem Reu- bou großer Montagewerkstätten ausländischer Automobllsirmen ist die Einfuhr von Autvmobil» teilen in der Zeit von Januar bis Mat dieses Jahres, desgleichen diejenige von Derbrennungs- und Explosionsmotoren, sehr stark gestiegen.

Der deutsche Außenhandel in Last- k r a s t w a g e n zeigt für die ersten fünf Monate des laufcnten Jahres weiterhin eine bedeutende Besserung. Einem Rückgang der Einfuhr von 530 Fahrzeugen auf 77 steht eine Steige­rung der Ausfuhr von 411 auf 1318 Fahr­zeugen gegenüber. Die deutschen Lastkraftwagen haben, wie aus der Einfuhrziffer hervorgeht, die ausländischen fast ganz verdrängen könrren. Die Aktivität des Außenhandels in Lastkraftwagen stellt sich im lausenden Jahre auf 7,6 Mill. Mk., gegenüber einer Aktivität von nur 2.6 in den ersten fünf Monaten des Vorjahres.

Die deutsche Autoaußenhandelsbilanz für die ersten fünf Monate des laufenden Jahres zeigt mithin neben vermehrter Einfuhr auch erhöhte Ausfuhr, die Rekordziffern aufzuweisen hat, und die Steigerung des Gesamtvolumens deutet darauf hin, daß die deutsche Automobilindustrie erfolg­reich nicht nur auf dem inländischen, sondern auch auf den ausländischen Märkten arbeitet. Das Auskommen an Kraftfahrzeug­steuern in Deutschland in den Rechnungsjahren 1924/1928 hat sich nahezu verdreifacht. Es stieg von 51,6 Mill. Mk. in 1924/25 auf 105,14 Mill. Wk. in 1926/27, und auf 156,20 Mill. Mk. in 1927/28. Diefe Steigerung ist ein Beweis dafür, daß sich die Käuferschicht für Automobile ständig verbreitert hat und daß das Automobil mehr und mehr zu einem Gebrauchs­fahrzeug wird. Allerdings sind die lln te r- hallungskosten für ein Automobil in Deutschland immer noch ziemlich groß, wenngleich in letzter Zeit auch hierbei eine unverkennbare Senkung eingetreten ist. Die gesamten ilnter- haltungskosten für den kleinsten Wogen stellen sich heute auf etwa 100 Mk. pro Monat, für einen mittleren Wagen auf etwa 140 bis 160 Mk.

3n Anwesenheit des Staatsprä identen. deS Innenministers Leuschner. de« Vertreters der Stad: Darmstadt. Oberbüraerrneister Dr. Gläf- fing. des Doriinenden des Ständigen Rates für di» Pllege der bildenden Kunst in Hellen, Bürgermeister Mueller einiger höhererBe­amten und der Mehrzahl der bisherigen Duchnerprersträger sand am Samstag im a b c des

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die binter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent. LombardzinSfuh 8 Prozent.

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