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Der Voranschlag der Gemeinde Venera für Rj. 1928 liegt vom Samstag. 14. b. M. ab eine Woche zur Einsicht der Interessenten aus dem Amtszimmer des Bürgermeisters offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Pro- tokoll während der üblichen Dienststunden vorgebracht werden. 3892D
Beuern, den 18. April 1928.
Hessische Bürgermeisterei.
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Desgleichen bei sämtlichen Wagen-
■ar aus den verschiedensten Orten des Gebiet» itprnen waren Die Leitung der Versammlung - in der Hand de« 1. Vorsitzenden Hermann beider. Der Jahresbericht wurde vom * 'Jmann erstattet, der zu-
t eb. 3m übrigen erfährt der „Rah. Bote" b, datz der Täter, der als Glasbläser in c Fabrik in Wirges tätig war. als roher > gewalttätiger Mensch bekannt und ! t nvt den Gerichten in Konflikt geraten war.
verlgngte am Dienstag von dem ermordeten beiter Andreas Duboe die (Einwilligung zur c mit seiner Tochter Dieser widersprach und Tarn zu einem Wortwechsel der mit brr Tat ! Ogmotte endete.
Oeutschnationale Rranfentaffe.
ihm dies nicht, da er trog der Länge der Zeit nicht das Geringste dazu getan habe, sie wieder zurückzugeben, verurteilte ibn vielmehr wegen militärischer Unterschlagung. Wearn der beiden Vergehen erhielt H.. der wegen militärischen Diebstahls schon vorbestraft ist, eine Gesarntgesängnisstrase von drei Monaten zwei Wochen. Ausicrdem wurde aus Dienstentlassung gegen ihn erkannt.
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Bekanntmachung.
Der Voranschlag für das Rechnungsjahr 1928 liegt oom 16. b. TI. an eine Woche auf dem Zürgermeiftereibureou zur Einsicht offen. Einwendungen können wahrend dieser Frist dsrtselbst mündlich oder schriftlich vorgebracht werden. 3872D
Es wird eine Umlage erhoben, zu der die Lusmärker beizutragen Haden.
Lauter, den 12. April 1928.
Hessische Bürgermeisterei Lauter. Aff.
... . ahresabrechnung von dec Ver- rmilung einstimmig angenommen wurde. Als inrcter der Kassenleitung in Hamburg nahm -rr Stolt an der Dersammlung teil. Er gab
Bekanntmachung
Wir machen nochmals darauf t-sn-erk- am, daß Fahrscheinhefte für die Straften- bahn m nächsteh6ii0ln Uk|<)üfien 3ur ^us- gave gelangen:
1. Franz Bette, Mausburg 10.
2. Conrad Bender II., Walltorstrofte 14.
3. Friedrich von Düring jun., Bahnhof-
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12. Ätzrii. Unser alt» i« WtrM.fiiUne eMlsen. M man bk -au übn der W leinen altertümlifr 5 verleiht, toegfall« Jiö Sparren im Loch fr «n sind, SS toäte schü. iichv?rtretmig zuliehe. mhl ohne besondere M e angebracht, bit Sem-! » dem Denkmalpf leger •. Laibe in Damftadt, t
AkNd tftAt, trenn e# sicb »offl fichkt. Oliv Pern Hinoc „Rufe! t", die aliocwähni, »uoer- lästig« Kinbemahrung, bann wirst Ou Immer ein srötMee mnb haben. „Kufekc'wirb seit Jahrzehnten In der Säuglings- und Kinderernährung trMcn feiner hervorraacnben Qigenschasien be- vor-ugt, cd stärkt, särbert den Rörpcraufb.w, ist leimt Derbaulirf), reizlos und wohstchineckenb. Oer (irfolg beweist bie Güte bes Präparats.
Heffen gegen Frankfurter Verkehrs-Egoismus.
Der Hessische Amtliche Pressedienst teilt mit:
ist erinnerlich, hast von Frankfurter Leite in einer Denkschrift unter Hervorhebung des Gedankens der wirttchastlichen Berslochten- heit des Ähein-Wain-Gebietes d-e Frage der Abgrenzung der Aeichsbahndirek- tton »bezirke angeschnitten wurde ^5 war dabei u. a. darauf hmgewiesen worden, dast der derzeitige Zustand für Frankfurt durchaus lästig und unangenehm fei, zumal die 2t c iQ6- bahndirektion Mainz häufig ihre Absichten. die den Frankfurter Interessen nicht entsprächen. durchge^eht habe, und bah der ®influft der rheinischen Direktion für Frankfurt störend hervortrete. Die AuS'übrungen der Denkschrtst kommen zu dem Schlust. haft der Bezirk der Reichsbahndirektion Frankfurt o.M. entsprechend vergrößert werden müsse.
Die De re ins ach u na der Verhältnisse tm Rhein-Main-Gebiet must fedem verständigen De» urteiler am Herzen liegen Bedauerlich ist aber die Feststellung, wie einteilig auch im vorliegenden Falle von Frankfurt die rein Frankfurter Znteresfen propagiert werden, und wie wenig aus die übrigen Znteresienten im Rhein-Main.Gebiet Rücksicht genommen wird. Sin solche» Verfahren mutzte, da bie Frankfurter Absichten wichtige Belange der hessischen Pro- vinzen Starkenburg und insbesondere Rheinhessen und damit des hessischen be-
•ftnburg.
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Gießen, den 11. April 192$. Direktion der städtischen Stroftenbahn Gießen. Gl ölte.
setzten Gebiets gefährden Mc verantwortlichen hessischen Stellen aul den Plan führen D»e hessi'chc Regierung sah sich gezwungen, bei dem ReichsverkehrSmini st eri um gegen die Bestrebungen Frankfurts Stellung zu nehmen und mit starkem Rachdruck zu fordern, daß btc 2 nterefsen der Stadt Frankfurt nicht den hessischen Interessen vorn ngcil eilt werden. ES wurde dabe' betont. daß eine Veränderung der derzeitigen DircktivnSbeLirl-grciucn nach den bestehenden Verträgen nicht ohne hessische Zust immun g möglich fein werde,
Amtsgericht Gießen.
• Dietzen, 10. 2lpril. Während der Obergefreite S). von dem hiesigen Reichswchrbataillon zur Militärlchrschmiede in Berlin kommandiert war. wurde dem gleichfalls dorthin kommandierten Oberschuhen U. vom Infanterieregiment 11 in Leipzig eine Armbanduhr entwendet. Er behauptete. dir Uhr habe in seinem verschlossenen Spind gelegen, d.r Schlüssel hierzu sei in seinem Vctt unter dem Kopfkissen gewesen. Sein Verdacht fiel alsbald auf H., in dessen Spind die vermitzle Llhr auch gefunden wurde. H. bestritt zunächst, von dem Diebstahl eiwaS zu Wissen, und behauptete. die Uhr sei sein Eigentum, er habe sie in Ulm gelaust. Erst später gab er zu. die Uhr. die offen aus dem Waschtisch gelegen s»abe. entwendet zu haben. Obwohl 3. dies entschieden in Abrede stellte und behauptete, er wrssc ganz bestimmt, hast die Uhr in seinem verschlossenen Spind gewesen sei. tonnte dies doch nicht zweifelsfrei sestgestellt werden. Auf jeden Fall lag aber ein Ka me roden die b st ahl vor Bei der Durchsuchung deS Spindes des Sy wurden noch eine Reihe von kleineren chirurgischen Instrumenten darin aesundrn. die aus der Dis- pensicranstalt des hiesigen Reichswehrbataillon» stammten. Sy behauptete, er habe diese Instru- mente täglich gebraucht und fie manchmal tn bie Tasche gesteckt und mit nach seinem Zimmer genommen. Bei seiner plötzlich erfolgten Abkommandierung nach Berlin habe er dre Sachen nicht mehr abgeben können. Eine Anelgnungs- absicht habe ihm serngelegen. DaS Gericht glaubte
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