c/*:’fen. Sckafe 5'3? 6iüd (6520';: Kalber 1. ■J J v . V J -
Am L . i n b c r a r H muhten sich d .e Der- t-’.uicr zumeist ir:‘.?.ercn PreisnaHläsi^n fügen. Besonders Dutten büzt n stärker ein. Lie Kalle r m ü r i t c c *. anneh n.a - v.:; । wi n.cn durchweg 6c-u: a atte3 abstoßen. Li. Preislage wa.- ungefähr D;: der Vorwoche. Am Schaf' markt braute der kleinere Auftrieb ein etwas flotteres Geschäft Die Preislag - blieb in all- gemeinen die alte. Sn Schwein en war die GescbLstslage für die Einsender keine günstige. Die Hinterbringung des verhältnismäßig großen Angebots ließ sich nicht so ohne weiteres ermöglichen, so daß die Preise durchgängig um zwei bis vier Pfennig nachgaüen. Es kosteten in Pfennig per Pfund Lebendgewicht;
Rinder
Kälber
Schafe Schweine
Berlin
20 60
35-84
30-62
49-55
Bremen
25-62
40-85
—
40-52
Breslau
15-54
53-53
43-60
45-55
Chemnitz
23 53
60-80
48-60
46-58
Dortmund
22-63
38-85
—
44-55
Dresden
25-59
60-86
40-66
46-55
Düsseldorf
20-61
45-84
—
45-59
Elberfeld
20-63
50-82
—-
43-56
Eßen
25-62
45-110
—
46-56
I ranlfurt M.
25 62
56-78
43-56
44-55
Hamburg
15-69
32-88
25 62
43-53
Hannover
22-62
40-88
30-62
42-54
Husum
—
—
—
—
Karlsruhe
18-61
57-82
—
45-62
Kastel
22-63
47-72
40-42
48-58
Kiel
20-54
25-75
31 -65
40-53
Köln
20-62
40-110
54-63
47-60
Leipzig
23-60
45-80
35-64
46-56
Magdeburg
20-59
40-80
36-55
45-55
Mannheim
16-61
48-76
42-48
45-60
München
20-57
60-86
—
40-55
Stettin
15-55
35-77
20-54
40-56
Stuttgart
14-61
58-83
—
40-60
Zwickau
20-53
60-53
40-63
50-57
* Die amtliche Großhandelsindexziffer. Lie auf den Stichtag des 10. März berechnete Großhandelsindexziifer des Statistischen Reichsamts hat sich mit 137,9 gegenüber der Vorwoche nicht verändert. Lie Indexziffern der Hauptgruppen stellten sich im einzelnen für Agrarstosfe auf 130,1 (Vorwoche 130,0), für Kolonialwaren auf 129,6 (129,9). für industrielle Rohstoffe und Halbwaren unverändert auf 133,7 und für industrielle Fertigwaren auf 157,1 (157,2).
* „M i a g" Mühlenbou- und In - dustrie 21.»®. In der AustiuMrotslihung der ^Miag" Mühlenbau- und Industrie 21.-0., Frankfurt a. M., wurde beschlossen, der zum 31. März einzuberufenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 10 Prozent auf die Stammak ien und 7 Prozent auf die Vorzugsaktien (kir i. 23.) vorzuschlagen.
* Norddeutscher Lloyd. Laut Geschäftsbericht des Norddeutschen Lloyds beträgt der gefam.e Flottenbestand einschließlich der Flotten der Hanseatischen Dampfschifsahrtsgesell- schast 21.-®. und der „Seefahrt" Dampfschiff- fahrtsrcederei A.-G. 861 418 Druttoregist^r- tonnen, davon in Vetrieb befindliche Fahrzeuge 723 168 Tonnen, im Vau befindliche etwa 138 250 Tonnen (Gesamtflvtlenbestand im Vorjahre 8 33 145 Tonnen). Das Gesamterträgnis aus Reisen und Nebenbetrieben beträgt 39,44 Millionen Mark (30,84), denen an allgemeinen Verwaltungsunkosten 12,74 (11,32) Millionen Mark pc genüberstehen. Von den verbleibenden 26,70 Millionen Mark (19,52) sind für Abschreibungen 15,67 (12,59) Millionen Mark vorgesehen. Der Gewinn von 11,03 Millionen Mk. erhöht sich durch Gewinnvortrag auf 11,74 (7,41) Millionen Mark. In der Bilanz werden ausgewiefen: See- dampier 156 Millionen Mark (129,9), Anzahlungen auf Neubauten 63,82 (1,56) Millionen Mark, Seebäder» und Schleppdampfer, Leichter-Fahrzeuge ufw. 2,6 Millionen (358 000) Mark, Kassenbestand und Bankguthaben 55,21 ^68,45) Mllttonen Mark, Wertpapiere und Beteiligungen an dritten -Unternehmungen 9,57 (5,77) Millionen Mark, Schulden, älebergangsposten und Anleiheausgabekonto 46,33 (38,35) Millionen Mark. Aus der Passivseite sind das Grundkapital, die Rücklage und die Dersicherungsrücklage unverändert geblieben. Erneuerungsrücklage 7,5 Millionen Mark (5), langfristige Kredite 13,01 (36.10) Millionen Mark, Gläubiger 27.12 (11,36) Millionen Mark, fechspro en ige amerikanische Goldanleihe von 1927 84 Millionen Mark, innere 216- rechnungskonten 44,87 (37.16) Millionen Mark, Bilanzsumme 346,31 (255,79) Millionen Mark.
Frankfurter Börse.
Frankfurt, 12. März. Tendenz uneinheitlich. — Im Vorbörsenoerkehr mar die Börse zu Beginn der neuen Woche zunächst allgemein freundlicher
gestimmt. Die Unterzeichnung der Frcigabebill durch Präsident C o o l i d g e unD der gute Lloyd-Abschluß regten an. Die Spekulation schritt weiter zu Deckungen. Zu Beginn des offiziellen Beriehrs wurde jedoch wieder eine gewisse Unsicherheit fühlbar, nnb den Deckungsläufen der Spekulation stau den einige Abgaben im Zusammenhang mit der heutigen Medioliguidation gegenüber. Ungewißheit bestand vor allem hinsichtlich der weiteren Geld- marktenkwicklung, wenn auch Tagesgeld eher etwas entspannt war. Zur Zurückhaltung mahnten ferner die verschiedenen Lohnbewegungen. Im Berliner Metallarbeiterkonflikt glaubt man aber in Börsenkreisen mit einer Ber- bindlichteitserklärung des Schiedsspruches rechnen zu können. Bei den ersten Notierungen war die Ltursgesraltung nicht einheitlich, es überwogen jedoch 1- bis 2prozentige Besserungen. Etwas regere Nachfrage auf einigest Spezialmärkten bot der Börse eine Stütze. Das Geschäft war sehr st i l l. Etwas gesucht waren Hapag und Nordlloyd, die je 2,25 Prozent gewannen. Auch für Gessürel erhielt sich Interesse (plus 1,5 Proz.), während die übrigen Elektrowerte eher angeboten waren. So verloren Siemens 1,75 Proz., Felten 1 Proz. Stark beachtet waren Scheideanstalt (plus 3,25 Proz.) und Rheinstahl (plus 2,75 Proz.). Sonst lagen Mon- tanroerte sehr still und nur knapp behauptet. Banken blieben vernachlässigt. Von Äutowe r- t e n zogen Kleyer und Daimler je 1 Proz. an, während NSU. leicht gedrückt lagen. Zellstoffaktien auf Realisationen nur knapp behauptet. Deutsche und ausländische '.Renten still und wenig verändert. Russen schwächer. Im Berlaufe kam das Geschäft f a st v o l l st ä n d i g zum S t i 11 ft a n b. Am Farbenmarkte wurden offenbar wieder Interventionskäufe üorger.ommcn. J.-G.- Farben, die nur knapp behauptet eröffnet hatten, zogen 1 Proz. an. I.-G.-Beziige waren zu 9,25 bis 9,30 Proz. gefragt nach 9 Proz. Brief. Tagesgeld ermäßigte sich auf 6,75 Proz. Monatsgeld 7,25 bis 8.25 Proz. Am Devisenmarkt setzten wieder Markkäufe ein. Die Reichsmark zog gegen Kabel auf 4,1836 und gegen London auf 20.413 an. Pa- ris gegen London 124 025, Mailand 92,30, Madrid 29,00, London gegen Kabel 4,8796.
Tii; ^r;c.
Eigene Drahtineldung des .Gießener Anzeigers" Berlin, 12. März. Im Gegensatz zum Vormittag, an dem man allgemein festere Kurse genannt hatte, eröffnete die erste Börse der neuen Woche in nicht regelmäßiger Haltung. Der günstige Lloyd-Abschluß und die Bestätigung der Freigabebill durch Präsident Coolidge fanden stärkere Beachtung und hatten für die betreffenden Werte 1- bis 2prozentige Kursgewinne zur Folge. Sonst blieb das Geschäft sehr still,! Orders vom Publikum lagen nicht vor. Verstimmend , wirkte die Ungewißheit über die weitere Entwickelung der Streikangelegenhcit. Die ersten Kurse zeigten Abweichungen bis zu 2 v. H. nach beiden Seiten. Schadeaktien plus 3,50 Mk., ©effürel plus 1,5 v. H., Busch plus 1,75 o. H. Dagegen lagen Glanzstasse mit 660 v. H. fast 10 v. H. unter Vor- börfenkurs. Heimische Anleihen ruhig, Neubesitz etwas freundlicher. Ausländer still. Mexikaner bis 0,5 v. H. schwächer. Russen nachgebend, Pfandbriefe gehalten. Farbenbonds 133, Bezüge 9 vH Der Geldmarkt ist unverändert. Nach den ersten Kursen fanden, nur noch geringe Umsätze statt, die Kurse lagen teilweise unter Anfang. Lebhafter umgesetzt wurden Kunstseide, Röhrenwerte, Gessürel und Schuckert.
vj .rc Scbörse
Frankfurt a. M.. 12. März. Die Tendenz an der heutigen Börse war im allgemeinen fest. Das Angebot in Inlandweizen hat stark nachgelassen und der Preis erhöhte sich um 0,25 Mk. Roggen war stark gefragt bei geringem 2lngebot, die Preise der Vorwoche wurden durchschnittlich um 0,50 Mk. erhöht und glatt bewilligt. Hafer im Preise ebensalls fester. Weizenmehl unverändert im Geschäft. Roggenmehl wurde im Preise etwas erhöht, ohne daß größeres Geschäft zu bemerken ist. Futtermittel liegen auf der ganzen Linie fest, besonders Kleie. Auch Futter- und Nachmehle gefragt und im Preise anziehend. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs, 26,25 bis 26,50; Roggen 26,25; Sommergerste für Brauzwecke 29 bis 31,50; Hafer, inländ., 25,75 bis 26,50; Mais (gelb) für Futterzwecke 23.50; Mais (gelb) für andere Zwecke 24,25; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 37,75 bis 38; Roggenmehl 35,50 bis 37,75; Weizen- lleie 14,25 bis 14,35; Roggenkleie 15 bis 15,25; Erbsen, je nach Qualität, für Sp^isezwecke 34 bis 60; Linsen, je nach Qualität, für Speisezwecke 55 bis 110; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken, 8 bis 8,50; Weizen- und Roggeastroh, draht- gepreßt, 4,50; Weizen- und Roggeastroh. gebündelt, 3,25; Treber, getrocknet, 17,75 bis 18,25.
Frankfurter Schlachtvieh markt.
Frankfurt a. M., 12. März. Auftrieb: 1194 Rinder (darunter 316 Ochsen, 49 Bullen, 539 Kühe, 290 Färsen), 538 Kälber, 65 Schafe, 5337 Schweine. — Rinder (Ochsen). Vollslei- schige, ausgemäste:e, Höch,.en Sa)laa)twerts (jüngere) 58 bis 61 Mk., (ältere) 55 bis 57; sonstige vollileifchige (jüngere) 51 bis 54, (ältere) 40 bis 50; (Bullen). Jüngere, vollsleischige, höchsten Schlachlwerls 54 bis 58; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 50 bis 53. (Kühe): Jüngere, vollsleischige, höchsten Sa.lachtwerts 45 bis 50; sonstige volllleifchige oder ausgemästete 40 bis 44; fleischige 33 bis 39; gering genährte 26 bis 32. (Färsen — Kalbinnen, Iungrinder —): Doll- fleischige, ausgerüstete, höchsten Schlachtwerts 58 bis 62; vollileifchige 53 bis 57; fleischige 43 bis 52. — Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 75 bis 80; mittlere Mast- und Saug- iälber 65 bis 74; geringe Ka.ber 55 bis 64. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewichl 58 bis 60; vollileifchige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 59 bis 61; von etwa 160 bis 240 P,und Lebendgewicht 60 bis 62; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 54 bis 57; Sauen 46 bis 52 Mk. — Marktverkauf: Rinder bet anfangs regem, später ruhigem Geschäft ausverkanft. Kälber und Schafe ausverkauft. Schweine anfangs rege; zum Schluß ruhig, nahezu geräumt. Scha,e infolge des geringen Austriebs nicht notiert.
Preußen.
Zur Verhaftung
des Familie möt ders ÄZichmarm.
WSR. Frankfurt a. M„ 10. März. Zu der Verhaftung des Mörders Wichmann erfahren die Blätter noch folgende Einzelheiten: Wichmann reiste in den letzten Tagen unter fremden Namen-, besonders u iter dem Ola.nm Heuser. Als er Freitagfrüh bei der deutfch- franzöttsche G.e < aticn Schweigen die französische Grenze überschreiten wollte, wurde er von Kortrollbeamtan sestg hatten, und seine Ausweise wurden ge>rü,t. lllnter s.i .en Papieren sa d man noch Ausweise, die aus den Namen Wichmann lauteten. Man hielt ihm vor, daß er der Mörder aus Frankfurt fei. Nach kurzem Leug ten legte er , auch dem Dea teft gegenüber sofort ein Geständnis ab. Im Lause des Vormittags wurde er nach Bergzabern geb äht iraD dem dortigen Gerichtsgefäng-is zugesührt. Bei^ seiner Vernehmu g gestw'd er. daß er die Tat im Einverständnis mit seiner Frau ausgeführt und daß die Frau bei der Ermordung der Kinder m'ttgrwir.t habe. Frau Wichmann habe sich selbst den Kleidergürtel, a's die Kinder erwürgt waren, um den Ha s gelegt, den er dann zugezogen habe. Als Motiv d:r Tat gibt Wichmann große wirtschaftliche Notlage an. Alle seine Versuche, beim Wohl'ahrts- amt, seinen Verwandten und anderen Stellen ülnterstühungen zu erhalten, seien erfolglos gewesen. Wichmann führte nur noch wenig Geld bei sich. Er erklärte, daß er wiederholt versucht habe, sich das Leben zu nehmen; einmal habe er sich erhängen wollen, jedoch sei der Strick gerissen. Er macht einen sehr niedergeschlagenen Eindruck. Inzwischen ist der Mörder nach Frankfurt überführt und in das hiesige Gerichtsgefäng- nis eingeliefert worden.
Kreis Wetzlar.
WSN. Wetzlar. 11. März. Der Direktor der Landwirtschaftlichen Schule Wetzlar, Dr. lll l r i ch , ist durch Erlaß des Ministers für Landwirtschaft, Domänen und Forsten zum Landwirtschaftsrat ernannt worden. Dr. älllrich hat vor kurzem einen Lehrauftrag am Landwirtschaftlichen Institut der hessischen Landesuniversität Gießen erhalten.
- - Ahbach, 10. März. In seltener körperlicher und geistiger Rüstigkeit feierten die Eheleute Ludwig Deppler von hier das Fest der goldenen Hochzeit.
Dillkrcis.
WSN. Dillenburg, 10. März. Einen verhängnisvollen Ausgang nahm Die Fahrt zweier Motorraddiebe. Ein Autoschlosser und dessen Freund, beide aus Siegen, haben am Freitag in später Abendstunde das vor einem Gasthaus in Siegen stehende Motorrad eines Bauführers g e st o h l e n und damit eine nächtliche Fahrt unternommen. In der Nähe von Würgendorf fuhren die beiden in einer scharfen Kurve gegen einen Baum. Das Motorrad wurde total zertrümmert, die beiden Fahrer sofort getötet. Am nächsten Morgen fand man die Leichen der beiden Motorraddiebe zerschmettert abseits der Landstraße an einer Böschung vor.
Maingau.
WSN. Frankfurt a. M., 11. März. Heute fand unter Anwesenheit der städtischen Behörden und der gesamten evangelischen Geistlichkeit Frankfurts Die Einweihung der Friede n s k i r ch e in der Frankenallee statt. Die Kirche, deren Bau infolge der schlechten Geldverhältnisse immer wieder hinausaezögert werden mußte, ist in modernem Baustil gehalten und stellt in ihrer einfachen, schlichten Ausführung eine sogenannte Etagenkirche dar. Die eigentliche Kirche befindet sich im ersten Stock, während sich in Den unteren Räumen ein großer Versammlungssaal befindet.
Erweitertes
Schöffengericht Wetzlar.
o Das Erweiterte Schöffengericht Wetzlar befaßte sich am Freitag mit lllnterschlagun- g e n eines Postagenten aus dem Kreise Wetzlar und dessen als amtlich bestellte Vertreterin gellende Ehefrau, die beschuldigt wurden, in 21 Fällen eingezahlte Postgelder für sich verbraucht und zum Teil nachher ersetzt zu haben, wobei in dem Annahmebuch falsche Vermerke vorgenommen wurden. Die Angeklagten gaben ihr Verschulden zu, doch wollten sie damit einen erst später bemerkten Verlust von Ventengeldern ausgleichen. Dem Postfiskus ist sämtlicher Schaden ersetzt worden. Darum ließ das Gericht äußerste Milde walten und verurteilte die beiden Angeklagten zu Der gesetzlichen MinDeststra.e von sechs Monaten Gefängnis. Die Strafvollstreckung tourDe bei guter Führung bis 1930 ausgefetzt mit Aussicht auf Begnadigung. Außerdem wurden beiden An- gellagten die Kosten und 50 Mk. Geldstrafe auf erlegt.
Vermischtes.
Coffertcglütf.
Das Große Los Der Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie von 500 000 Mark fiel in Der einen Abtei u:g auf einen verh i.a eten, 38 Jahre alten Lehrer, Der in einem größeren Dorfe zwischen Pforzheim und Karlsruhe wohnt. Der Lehrer hatte bisher immer nur ein Achtel gespielt. Da er stets mit dem Einsatz heraus- ge.onri.en war, faßte er Mut und kaufte sich ein ganzes Los, auf Da3 jetzt der Haupttreffer gefallen ist.
Zwei Todesopfer eines Autounglücks.
Am 7. März abends gegen 8 lllhr überschlug sich in der Nähe von Kllin- und Groh-Kloden aus der Chaussee Guhrau—Herrnftadt (Schles.) cas Auto des Rei,enden Schulz aus Breslau, das von deffen Sohn, dec keinen Führerschein besitzt, gesteuert wurde. Das Auto schlug mit Dem zu arnmengelegten Verdeck gegen einen Baurn unD überschlug s i ch. Zwei Insas,en. Rigusch und Max Mosig, wurden getötet, Schulz junior wurde schwer verletzt, und zwei weitere Insassen erlitten leichtere Verletzungen
Tragischer Tod einer Winzerin.
Bei Der Herstellung einer aus Schwefelkohlenstoff bestehenden Flüssigkeit zur Schädlingsbekämpfung, Die ein Winzer mit seiner Ehefrau in Neustadt an Der Hardt oornahm, entzündeten sich wahrscheinlich durch das Pfeiferauchen des Mannes Gase, uie den Behälter zur Explosion brachten. Die Frau erlitt so schwere Brandwunden, daß sie wenige Minuten daraus starb.
Eingesandt.
(Für Form und Inyart aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerU Verantwortung.)
Besteht überhaupt noch ein verfchönerungsvercin in Gießen?
So frug ich mich bei der Anregung des „Gießener Anzeigers", die an diesen Verein wegen Aufstellung von Bänken gerichtet war. Der Verein hat am Fuße des Schifsenbergs, am Aufstieg vom Forftgarlen, eine recht schlechte Empfehlungskarte liegen. Es befinden sich da, unmittelbar am Wege, feit Mitte des vergangenen Jahres schon von mir beobachtet, zwei eiserne Füße mit Armlehnen zu einer Ruhebank und dabei Die alte vermorschte hölzerne Rücklehne zu dieser ehemaligen Ruhebank, an welcher stolz das eiserne Eigentumsschild „Verschönerungsverein Gießen" prangt. Derartige Ruhebänke, Die dringend der Reparatur oder auch eines neuen Oelanstrichs bedürfen, gibt es noch mehr um Gießen herum. Der Verschönerungsverein sollte einmal hier eingreifen und sein Eigentum doch nicht verkommen lassen.
Ein Mitglied
Des Verschönerungsvereins.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben Die Höhe der zuletzt belchlvstenen DiviDende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.
g anksurr a. M
Berlin
J auksuri a. M
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Berlin
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Datum
10 3.
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10 3. | 11. 3.
Datum:
10 3. 1 11 3.
10. 1 111 3
Datum:
10.3. | 11.3
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DeSgl. ohne Ausl l -Rechten 7°/0 SVrai ff Hup.-BI. Lo dvt unkündbar dis >932
4‘/i°/o Rheiunche 6op -Bank 2iqu -Go.dpt
LEG abo Borkrtegs-Ob liganoneu. rückzahlbar 1932 <•;, Schwet; Bunvesb.-Anl. 4®/, Oefterrlchilche Koldrle 4,20°'. Deften teb Silberne «7s Leüerreich ctn eül Rle 4% Ungarische Goldrie 4°/§ Ungarische Stootsr v 1910 41/»9/.. dcSgl von 1913 43/o Ungarische Kronriine «’/ Turk llollanlcipc u 1911 4»/e Turk Bagdadbabn-Anl
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150.5
189 1 188
169,65 167.5 »63 75 .62.5
153
91,5 93.75
123,75 123,5
157,5 138 25
130,13 130
162,5 163
158.25 138.25
238 239
115,5 114
138.5
142,13 142.25
113.25 I 112 5
97 97,75
92 | 91,75
93.75 | 98,5
251 . c49,U
153 4 ,54
145 143.7u
99,5 1 100
43.75 ,4
167.5 168
176.5 176.75
248 5 249
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107.5 106.5
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Debr Roeder ...... 1<
Borgt k Haeffn» .... 6
Sudd Budei .... 0
Baa
Berltn, 10 Märj
Amerikanische ’Jtotca.....
belgische Noten......
Dänische Noren ......
Englische Sloten . ......
143 114,5
139,25 1 139.5
180 1
129,5 130.5
260.75 26:
173 173 5
90.25 91,25
80 80.5 — 1 -
24
73,2.5 |
142,25
26 ।
86,4
115.6
130.25 !
63.5 63,5
99 |
173
132 1
knoten.
| leid
I 4,163
58.20
111,68
| 20,872
143.9
325.75
259.25
670
483
263
116
169.5
92. l>
58,75
237.65
91.75
130
209 5
24
71.75
141,5
140
63.5
100
176
131.5
Ä
4
5
11
20
144
326
260
666
475
262,5
171
115
171 5
92.75
58
236
132.5
212
nei
.183
8.41
2.12 .452
Berlin 10 Mari
fqeld
Brick
Hranjöiische Noten . .
15.jO
16,56
Holländische Noten . fttolicnische Noten.....
167.8k
168.56
22 23
22,31
Norwegische Noten.....
111.06
111.50
Deutsch ttlcslcrr, a 100 Kronen Rumänische Noten......
58.83
58 07
2.572
2.592
Schwedische Noten......
111.88
112.32
Schweizer Noten ......
80,38
80,70
Cvanische Noten.......
70,04
70,32
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten
12,362
12.422
72 90
73.20
Devi^enmartt Derlm
—Stanffurt a. M.
Telegraphische
Ausqahlung.
10. Mär;
11 Mär^
Amtliche Non runa
Amtliche Notierung
Geld
«rrei
Geld
Briet
Am>t.» Rott
168.21
1G8,j5
168,20
168,54
Bucn-Atree
1,790
1.794
1.789
1,793
Brss.'Antw
58,26
58,38
■>8.26
58,38
Cdrrstiania
111,32
111.54
111,32
111,54
llopenbagen
111,99
112,21
111,97
112.19
Stockbolm
112,12
112.34
112,12
112,34
HeksfingtorS.
10.527
10,547
10,522
10.542
fttalun .
22,10
22,14
22.085
22,125
L'onbon. . .
20,397
20,437
20,39
20,13
Ikeuvork . .
I.18OU
4.1880
4,1790
4,1870
■Ports....
16,44
16, -8
16,44
16.48
S ck wetj . .
80,46
80,62
50,46
80,62
Soanicn
69 98
70.12
70,45
70.59
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1,963
1,967
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Hto dr ft an
J.503
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Ceft abgeft
J8.87
58 99
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58.98
Prag
12,385
12,405
12,385
12,405
Belirad
7,353
7,267
7,360
7,374
Budavest.
73,10
73,24
73,08
78,22
Bul arten
->,022
3,026
3,017
3,023
Vifiabon
19,13
19,17
18.93
18.97
Danstg
81.54
81,70
81,59
81.67
Konst ntiu
2,121
2,125
2,125
2.129
Ültbcn
5,544
5,556
5,494
6.506
Tanada
4,176
4,184
4.174
4,182
Uni na» . .
4.276
4.284
4.276
4.284
Un . . .
20.92
20,96
20.913
80.953


