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c/*:fen. Sckafe 5'3? 6iüd (6520';: Kalber 1.J J v . V J -

Am L . i n b c r a r H muhten sich d .e Der- t-.uicr zumeist ir:.?.ercn PreisnaHläsi^n fügen. Besonders Dutten büzt n stärker ein. Lie Kal­le r m ü r i t c c *. anneh n.a - v.:; wi n.cn durchweg 6c-u: a atte3 abstoßen. Li. Preislage wa.- ungefähr D;: der Vorwoche. Am Schaf' markt braute der kleinere Auftrieb ein etwas flotteres Geschäft Die Preislag - blieb in all- gemeinen die alte. Sn Schwein en war die GescbLstslage für die Einsender keine günstige. Die Hinterbringung des verhältnismäßig großen Angebots ließ sich nicht so ohne weiteres er­möglichen, so daß die Preise durchgängig um zwei bis vier Pfennig nachgaüen. Es kosteten in Pfennig per Pfund Lebendgewicht;

Rinder

Kälber

Schafe Schweine

Berlin

20 60

35-84

30-62

49-55

Bremen

25-62

40-85

40-52

Breslau

15-54

53-53

43-60

45-55

Chemnitz

23 53

60-80

48-60

46-58

Dortmund

22-63

38-85

44-55

Dresden

25-59

60-86

40-66

46-55

Düsseldorf

20-61

45-84

45-59

Elberfeld

20-63

50-82

-

43-56

Eßen

25-62

45-110

46-56

I ranlfurt M.

25 62

56-78

43-56

44-55

Hamburg

15-69

32-88

25 62

43-53

Hannover

22-62

40-88

30-62

42-54

Husum

Karlsruhe

18-61

57-82

45-62

Kastel

22-63

47-72

40-42

48-58

Kiel

20-54

25-75

31 -65

40-53

Köln

20-62

40-110

54-63

47-60

Leipzig

23-60

45-80

35-64

46-56

Magdeburg

20-59

40-80

36-55

45-55

Mannheim

16-61

48-76

42-48

45-60

München

20-57

60-86

40-55

Stettin

15-55

35-77

20-54

40-56

Stuttgart

14-61

58-83

40-60

Zwickau

20-53

60-53

40-63

50-57

* Die amtliche Großhandelsindex­ziffer. Lie auf den Stichtag des 10. März berechnete Großhandelsindexziifer des Statisti­schen Reichsamts hat sich mit 137,9 gegenüber der Vorwoche nicht verändert. Lie Indexziffern der Hauptgruppen stellten sich im einzelnen für Agrarstosfe auf 130,1 (Vorwoche 130,0), für Kolonialwaren auf 129,6 (129,9). für industrielle Rohstoffe und Halbwaren unverändert auf 133,7 und für industrielle Fertigwaren auf 157,1 (157,2).

*M i a g" Mühlenbou- und In - dustrie 21.»®. In der AustiuMrotslihung der ^Miag" Mühlenbau- und Industrie 21.-0., Frankfurt a. M., wurde beschlossen, der zum 31. März einzuberufenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 10 Prozent auf die Stammak ien und 7 Prozent auf die Vorzugsaktien (kir i. 23.) vorzuschlagen.

* Norddeutscher Lloyd. Laut Ge­schäftsbericht des Norddeutschen Lloyds beträgt der gefam.e Flottenbestand einschließlich der Flotten der Hanseatischen Dampfschifsahrtsgesell- schast 21.-®. und derSeefahrt" Dampfschiff- fahrtsrcederei A.-G. 861 418 Druttoregist^r- tonnen, davon in Vetrieb befindliche Fahrzeuge 723 168 Tonnen, im Vau befindliche etwa 138 250 Tonnen (Gesamtflvtlenbestand im Vorjahre 8 33 145 Tonnen). Das Gesamterträgnis aus Reisen und Nebenbetrieben beträgt 39,44 Millio­nen Mark (30,84), denen an allgemeinen Ver­waltungsunkosten 12,74 (11,32) Millionen Mark pc genüberstehen. Von den verbleibenden 26,70 Millionen Mark (19,52) sind für Abschreibungen 15,67 (12,59) Millionen Mark vorgesehen. Der Gewinn von 11,03 Millionen Mk. erhöht sich durch Gewinnvortrag auf 11,74 (7,41) Millionen Mark. In der Bilanz werden ausgewiefen: See- dampier 156 Millionen Mark (129,9), Anzahlun­gen auf Neubauten 63,82 (1,56) Millionen Mark, Seebäder» und Schleppdampfer, Leichter-Fahr­zeuge ufw. 2,6 Millionen (358 000) Mark, Kassenbestand und Bankguthaben 55,21 ^68,45) Mllttonen Mark, Wertpapiere und Beteiligungen an dritten -Unternehmungen 9,57 (5,77) Millio­nen Mark, Schulden, älebergangsposten und An­leiheausgabekonto 46,33 (38,35) Millionen Mark. Aus der Passivseite sind das Grundkapital, die Rücklage und die Dersicherungsrücklage unver­ändert geblieben. Erneuerungsrücklage 7,5 Mil­lionen Mark (5), langfristige Kredite 13,01 (36.10) Millionen Mark, Gläubiger 27.12 (11,36) Mil­lionen Mark, fechspro en ige amerikanische Gold­anleihe von 1927 84 Millionen Mark, innere 216- rechnungskonten 44,87 (37.16) Millionen Mark, Bilanzsumme 346,31 (255,79) Millionen Mark.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 12. März. Tendenz uneinheitlich. Im Vorbörsenoerkehr mar die Börse zu Beginn der neuen Woche zunächst allgemein freundlicher

gestimmt. Die Unterzeichnung der Frcigabebill durch Präsident C o o l i d g e unD der gute Lloyd-Ab­schluß regten an. Die Spekulation schritt weiter zu Deckungen. Zu Beginn des offiziellen Beriehrs wurde jedoch wieder eine gewisse Unsicherheit fühl­bar, nnb den Deckungsläufen der Spekulation stau den einige Abgaben im Zusammenhang mit der heu­tigen Medioliguidation gegenüber. Ungewißheit be­stand vor allem hinsichtlich der weiteren Geld- marktenkwicklung, wenn auch Tagesgeld eher etwas entspannt war. Zur Zurückhaltung mahnten ferner die verschiedenen Lohnbe­wegungen. Im Berliner Metallarbeiterkonflikt glaubt man aber in Börsenkreisen mit einer Ber- bindlichteitserklärung des Schiedsspruches rechnen zu können. Bei den ersten Notierungen war die Ltursgesraltung nicht einheitlich, es überwogen jedoch 1- bis 2prozentige Besserungen. Etwas regere Nach­frage auf einigest Spezialmärkten bot der Börse eine Stütze. Das Geschäft war sehr st i l l. Etwas gesucht waren Hapag und Nordlloyd, die je 2,25 Prozent gewannen. Auch für Gessürel erhielt sich Interesse (plus 1,5 Proz.), während die übrigen Elektrowerte eher angeboten waren. So ver­loren Siemens 1,75 Proz., Felten 1 Proz. Stark beachtet waren Scheideanstalt (plus 3,25 Proz.) und Rheinstahl (plus 2,75 Proz.). Sonst lagen Mon- tanroerte sehr still und nur knapp behauptet. Banken blieben vernachlässigt. Von Äutowe r- t e n zogen Kleyer und Daimler je 1 Proz. an, wäh­rend NSU. leicht gedrückt lagen. Zellstoffaktien auf Realisationen nur knapp behauptet. Deutsche und ausländische '.Renten still und wenig ver­ändert. Russen schwächer. Im Berlaufe kam das Geschäft f a st v o l l st ä n d i g zum S t i 11 ft a n b. Am Farbenmarkte wurden offenbar wieder Interventionskäufe üorger.ommcn. J.-G.- Farben, die nur knapp behauptet eröffnet hatten, zogen 1 Proz. an. I.-G.-Beziige waren zu 9,25 bis 9,30 Proz. gefragt nach 9 Proz. Brief. Tagesgeld ermäßigte sich auf 6,75 Proz. Monatsgeld 7,25 bis 8.25 Proz. Am Devisenmarkt setzten wieder Markkäufe ein. Die Reichsmark zog gegen Kabel auf 4,1836 und gegen London auf 20.413 an. Pa- ris gegen London 124 025, Mailand 92,30, Madrid 29,00, London gegen Kabel 4,8796.

Tii; ^r;c.

Eigene Drahtineldung des .Gießener Anzeigers" Berlin, 12. März. Im Gegensatz zum Vor­mittag, an dem man allgemein festere Kurse ge­nannt hatte, eröffnete die erste Börse der neuen Woche in nicht regelmäßiger Haltung. Der günstige Lloyd-Abschluß und die Bestätigung der Freigabebill durch Präsident Coolidge fan­den stärkere Beachtung und hatten für die betreffen­den Werte 1- bis 2prozentige Kursgewinne zur Folge. Sonst blieb das Geschäft sehr still,! Orders vom Publikum lagen nicht vor. Verstimmend , wirkte die Ungewißheit über die weitere Entwicke­lung der Streikangelegenhcit. Die ersten Kurse zeigten Abweichungen bis zu 2 v. H. nach beiden Seiten. Schadeaktien plus 3,50 Mk., ©effürel plus 1,5 v. H., Busch plus 1,75 o. H. Dagegen lagen Glanzstasse mit 660 v. H. fast 10 v. H. unter Vor- börfenkurs. Heimische Anleihen ruhig, Neu­besitz etwas freundlicher. Ausländer still. Mexi­kaner bis 0,5 v. H. schwächer. Russen nachgebend, Pfandbriefe gehalten. Farbenbonds 133, Be­züge 9 vH Der Geldmarkt ist unverändert. Nach den ersten Kursen fanden, nur noch geringe Umsätze statt, die Kurse lagen teilweise unter An­fang. Lebhafter umgesetzt wurden Kunstseide, Röh­renwerte, Gessürel und Schuckert.

vj .rc Scbörse

Frankfurt a. M.. 12. März. Die Tendenz an der heutigen Börse war im allgemeinen fest. Das Angebot in Inlandweizen hat stark nachgelassen und der Preis erhöhte sich um 0,25 Mk. Roggen war stark gefragt bei geringem 2lngebot, die Preise der Vorwoche wurden durch­schnittlich um 0,50 Mk. erhöht und glatt be­willigt. Hafer im Preise ebensalls fester. Weizen­mehl unverändert im Geschäft. Roggenmehl wurde im Preise etwas erhöht, ohne daß größeres Geschäft zu bemerken ist. Futtermittel liegen auf der ganzen Linie fest, besonders Kleie. Auch Futter- und Nachmehle gefragt und im Preise anziehend. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs, 26,25 bis 26,50; Roggen 26,25; Sommergerste für Brauzwecke 29 bis 31,50; Hafer, inländ., 25,75 bis 26,50; Mais (gelb) für Futterzwecke 23.50; Mais (gelb) für andere Zwecke 24,25; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 37,75 bis 38; Roggenmehl 35,50 bis 37,75; Weizen- lleie 14,25 bis 14,35; Roggenkleie 15 bis 15,25; Erbsen, je nach Qualität, für Sp^isezwecke 34 bis 60; Linsen, je nach Qualität, für Speisezwecke 55 bis 110; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken, 8 bis 8,50; Weizen- und Roggeastroh, draht- gepreßt, 4,50; Weizen- und Roggeastroh. gebün­delt, 3,25; Treber, getrocknet, 17,75 bis 18,25.

Frankfurter Schlachtvieh markt.

Frankfurt a. M., 12. März. Auftrieb: 1194 Rinder (darunter 316 Ochsen, 49 Bullen, 539 Kühe, 290 Färsen), 538 Kälber, 65 Schafe, 5337 Schweine. Rinder (Ochsen). Vollslei- schige, ausgemäste:e, Höch,.en Sa)laa)twerts (jün­gere) 58 bis 61 Mk., (ältere) 55 bis 57; sonstige vollileifchige (jüngere) 51 bis 54, (ältere) 40 bis 50; (Bullen). Jüngere, vollsleischige, höchsten Schlachlwerls 54 bis 58; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 50 bis 53. (Kühe): Jüngere, vollsleischige, höchsten Sa.lachtwerts 45 bis 50; sonstige volllleifchige oder ausgemästete 40 bis 44; fleischige 33 bis 39; gering genährte 26 bis 32. (Färsen Kalbinnen, Iungrinder): Doll- fleischige, ausgerüstete, höchsten Schlachtwerts 58 bis 62; vollileifchige 53 bis 57; fleischige 43 bis 52. Kälber: Beste Mast- und Saug­kälber 75 bis 80; mittlere Mast- und Saug- iälber 65 bis 74; geringe Ka.ber 55 bis 64. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewichl 58 bis 60; vollileifchige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 59 bis 61; von etwa 160 bis 240 P,und Lebend­gewicht 60 bis 62; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 54 bis 57; Sauen 46 bis 52 Mk. Marktverkauf: Rinder bet anfangs regem, später ruhigem Ge­schäft ausverkanft. Kälber und Schafe ausver­kauft. Schweine anfangs rege; zum Schluß ruhig, nahezu geräumt. Scha,e infolge des geringen Austriebs nicht notiert.

Preußen.

Zur Verhaftung

des Familie möt ders ÄZichmarm.

WSR. Frankfurt a. M 10. März. Zu der Verhaftung des Mörders Wichmann erfahren die Blätter noch folgende Einzelheiten: Wichmann reiste in den letzten Tagen unter fremden Namen-, besonders u iter dem Ola.nm Heuser. Als er Freitagfrüh bei der deutfch- franzöttsche G.e < aticn Schweigen die fran­zösische Grenze überschreiten wollte, wurde er von Kortrollbeamtan sestg hatten, und seine Ausweise wurden ge>rü,t. lllnter s.i .en Papieren sa d man noch Ausweise, die aus den Namen Wichmann lauteten. Man hielt ihm vor, daß er der Mörder aus Frankfurt fei. Nach kurzem Leug ten legte er , auch dem Dea teft gegenüber sofort ein Ge­ständnis ab. Im Lause des Vormittags wurde er nach Bergzabern geb äht iraD dem dor­tigen Gerichtsgefäng-is zugesührt. Bei^ seiner Vernehmu g gestw'd er. daß er die Tat im Einverständnis mit seiner Frau aus­geführt und daß die Frau bei der Ermordung der Kinder m'ttgrwir.t habe. Frau Wichmann habe sich selbst den Kleidergürtel, a's die Kinder erwürgt waren, um den Ha s gelegt, den er dann zugezogen habe. Als Motiv d:r Tat gibt Wichmann große wirtschaftliche Not­lage an. Alle seine Versuche, beim Wohl'ahrts- amt, seinen Verwandten und anderen Stellen ülnterstühungen zu erhalten, seien erfolglos ge­wesen. Wichmann führte nur noch wenig Geld bei sich. Er erklärte, daß er wiederholt versucht habe, sich das Leben zu nehmen; einmal habe er sich erhängen wollen, jedoch sei der Strick ge­rissen. Er macht einen sehr niedergeschlagenen Eindruck. Inzwischen ist der Mörder nach Frank­furt überführt und in das hiesige Gerichtsgefäng- nis eingeliefert worden.

Kreis Wetzlar.

WSN. Wetzlar. 11. März. Der Direktor der Landwirtschaftlichen Schule Wetzlar, Dr. lll l r i ch , ist durch Erlaß des Ministers für Landwirtschaft, Domänen und Forsten zum Landwirtschaftsrat ernannt worden. Dr. älllrich hat vor kurzem einen Lehrauftrag am Landwirtschaftlichen Institut der hessischen Landesuniversität Gießen erhalten.

- - Ahbach, 10. März. In seltener körper­licher und geistiger Rüstigkeit feierten die Ehe­leute Ludwig Deppler von hier das Fest der goldenen Hochzeit.

Dillkrcis.

WSN. Dillenburg, 10. März. Einen ver­hängnisvollen Ausgang nahm Die Fahrt zweier Motorraddiebe. Ein Autoschlosser und dessen Freund, beide aus Siegen, haben am Freitag in später Abendstunde das vor einem Gasthaus in Siegen stehende Motor­rad eines Bauführers g e st o h l e n und damit eine nächtliche Fahrt unternommen. In der Nähe von Würgendorf fuhren die beiden in einer scharfen Kurve gegen einen Baum. Das Motorrad wurde total zertrümmert, die beiden Fahrer sofort getötet. Am nächsten Mor­gen fand man die Leichen der beiden Motor­raddiebe zerschmettert abseits der Landstraße an einer Böschung vor.

Maingau.

WSN. Frankfurt a. M., 11. März. Heute fand unter Anwesenheit der städtischen Behör­den und der gesamten evangelischen Geistlich­keit Frankfurts Die Einweihung der Frie­de n s k i r ch e in der Frankenallee statt. Die Kirche, deren Bau infolge der schlechten Geld­verhältnisse immer wieder hinausaezögert werden mußte, ist in modernem Baustil gehalten und stellt in ihrer einfachen, schlichten Ausführung eine sogenannte Etagenkirche dar. Die eigent­liche Kirche befindet sich im ersten Stock, während sich in Den unteren Räumen ein großer Ver­sammlungssaal befindet.

Erweitertes

Schöffengericht Wetzlar.

o Das Erweiterte Schöffengericht Wetzlar be­faßte sich am Freitag mit lllnterschlagun- g e n eines Postagenten aus dem Kreise Wetzlar und dessen als amtlich bestellte Ver­treterin gellende Ehefrau, die beschuldigt wurden, in 21 Fällen eingezahlte Postgelder für sich verbraucht und zum Teil nachher ersetzt zu haben, wobei in dem Annahmebuch falsche Vermerke vorgenommen wurden. Die Angeklag­ten gaben ihr Verschulden zu, doch wollten sie damit einen erst später bemerkten Verlust von Ventengeldern ausgleichen. Dem Postfiskus ist sämtlicher Schaden ersetzt worden. Darum ließ das Gericht äußerste Milde walten und verur­teilte die beiden Angeklagten zu Der gesetzlichen MinDeststra.e von sechs Monaten Gefäng­nis. Die Strafvollstreckung tourDe bei guter Führung bis 1930 ausgefetzt mit Aussicht auf Begnadigung. Außerdem wurden beiden An- gellagten die Kosten und 50 Mk. Geldstrafe auf erlegt.

Vermischtes.

Coffertcglütf.

Das Große Los Der Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie von 500 000 Mark fiel in Der einen Abtei u:g auf einen verh i.a eten, 38 Jahre alten Lehrer, Der in einem größeren Dorfe zwischen Pforzheim und Karlsruhe wohnt. Der Lehrer hatte bisher immer nur ein Achtel gespielt. Da er stets mit dem Einsatz heraus- ge.onri.en war, faßte er Mut und kaufte sich ein ganzes Los, auf Da3 jetzt der Haupt­treffer gefallen ist.

Zwei Todesopfer eines Autounglücks.

Am 7. März abends gegen 8 lllhr überschlug sich in der Nähe von Kllin- und Groh-Kloden aus der Chaussee GuhrauHerrnftadt (Schles.) cas Auto des Rei,enden Schulz aus Breslau, das von deffen Sohn, dec keinen Führer­schein besitzt, gesteuert wurde. Das Auto schlug mit Dem zu arnmengelegten Verdeck gegen einen Baurn unD überschlug s i ch. Zwei Insas,en. Rigusch und Max Mosig, wurden getötet, Schulz junior wurde schwer verletzt, und zwei weitere Insassen erlitten leichtere Verletzungen

Tragischer Tod einer Winzerin.

Bei Der Herstellung einer aus Schwefelkohlenstoff bestehenden Flüssigkeit zur Schädlingsbekämpfung, Die ein Winzer mit seiner Ehefrau in Neustadt an Der Hardt oornahm, entzündeten sich wahrscheinlich durch das Pfeiferauchen des Mannes Gase, uie den Behälter zur Explosion brachten. Die Frau erlitt so schwere Brandwunden, daß sie wenige Minuten daraus starb.

Eingesandt.

(Für Form und Inyart aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerU Verantwortung.)

Besteht überhaupt noch ein verfchönerungsvercin in Gießen?

So frug ich mich bei der Anregung desGießener Anzeigers", die an diesen Verein wegen Aufstellung von Bänken gerichtet war. Der Verein hat am Fuße des Schifsenbergs, am Aufstieg vom Forftgarlen, eine recht schlechte Empfehlungskarte liegen. Es befinden sich da, unmittelbar am Wege, feit Mitte des ver­gangenen Jahres schon von mir beobachtet, zwei eiserne Füße mit Armlehnen zu einer Ruhebank und dabei Die alte vermorschte hölzerne Rücklehne zu dieser ehemaligen Ruhebank, an welcher stolz das eiserne EigentumsschildVerschönerungsverein Gie­ßen" prangt. Derartige Ruhebänke, Die dringend der Reparatur oder auch eines neuen Oelanstrichs be­dürfen, gibt es noch mehr um Gießen herum. Der Verschönerungsverein sollte einmal hier eingreifen und sein Eigentum doch nicht verkommen lassen.

Ein Mitglied

Des Verschönerungsvereins.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben Die Höhe der zuletzt belchlvstenen DiviDende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.

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238 239

115,5 114

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Lechwerke ...... 8

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Jidarlnlmn ...... x ilereiS Union - ...... x

Debr Roeder ...... 1<

Borgt k Haeffn» .... 6

Sudd Budei .... 0

Baa

Berltn, 10 Märj

AmerikanischeJtotca.....

belgische Noten......

Dänische Noren ......

Englische Sloten . ......

143 114,5

139,25 1 139.5

180 1

129,5 130.5

260.75 26:

173 173 5

90.25 91,25

80 80.5 1 -

24

73,2.5 |

142,25

26

86,4

115.6

130.25 !

63.5 63,5

99 |

173

132 1

knoten.

| leid

I 4,163

58.20

111,68

| 20,872

143.9

325.75

259.25

670

483

263

116

169.5

92. l>

58,75

237.65

91.75

130

209 5

24

71.75

141,5

140

63.5

100

176

131.5

Ä

4

5

11

20

144

326

260

666

475

262,5

171

115

171 5

92.75

58

236

132.5

212

nei

.183

8.41

2.12 .452

Berlin 10 Mari

fqeld

Brick

Hranjöiische Noten . .

15.jO

16,56

Holländische Noten . fttolicnische Noten.....

167.8k

168.56

22 23

22,31

Norwegische Noten.....

111.06

111.50

Deutsch ttlcslcrr, a 100 Kronen Rumänische Noten......

58.83

58 07

2.572

2.592

Schwedische Noten......

111.88

112.32

Schweizer Noten ......

80,38

80,70

Cvanische Noten.......

70,04

70,32

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten

12,362

12.422

72 90

73.20

Devi^enmartt Derlm

Stanffurt a. M.

Telegraphische

Ausqahlung.

10. Mär;

11 Mär^

Amtliche Non runa

Amtliche Notierung

Geld

«rrei

Geld

Briet

Am>t.» Rott

168.21

1G8,j5

168,20

168,54

Bucn-Atree

1,790

1.794

1.789

1,793

Brss.'Antw

58,26

58,38

>8.26

58,38

Cdrrstiania

111,32

111.54

111,32

111,54

llopenbagen

111,99

112,21

111,97

112.19

Stockbolm

112,12

112.34

112,12

112,34

HeksfingtorS.

10.527

10,547

10,522

10.542

fttalun .

22,10

22,14

22.085

22,125

L'onbon. . .

20,397

20,437

20,39

20,13

Ikeuvork . .

I.18OU

4.1880

4,1790

4,1870

Ports....

16,44

16, -8

16,44

16.48

S ck wetj . .

80,46

80,62

50,46

80,62

Soanicn

69 98

70.12

70,45

70.59

ftavan

1,963

1,967

1,963

1,967

Hto dr ft an

J.503

U.5üu

U.503

0.505

Äten tn D--

Ceft abgeft

J8.87

58 99

'8,86

58.98

Prag

12,385

12,405

12,385

12,405

Belirad

7,353

7,267

7,360

7,374

Budavest.

73,10

73,24

73,08

78,22

Bul arten

->,022

3,026

3,017

3,023

Vifiabon

19,13

19,17

18.93

18.97

Danstg

81.54

81,70

81,59

81.67

Konst ntiu

2,121

2,125

2,125

2.129

Ültbcn

5,544

5,556

5,494

6.506

Tanada

4,176

4,184

4.174

4,182

Uni na» . .

4.276

4.284

4.276

4.284

Un . . .

20.92

20,96

20.913

80.953