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Samstag nachmittag geschloßen

Lieferungs-Vergebung

ihrer Zwetschenbäume umzuhauen, weil doch kein Ertrag von ihnen zu erwarten ist. Die Stamme

10 Ihrer Heilwirkung gegen Katarrhe, Asthma, Hasten, Heiserkeit, Verschleimung, Grippe und Grippefolgen, 0**^ Magensäore (Sodbrennen), Zucker n. bamaaere Diathese

sind die natürlichen Vorbeugung«- tu Heilmittel (ans den StaatL Betrieben)

Landes-Seil- und Pflegeanstatt Gießen.

Am Dienstag und Mittwoch verkaufen wir, solange Vor­rat reicht, aus unseren Lagerbeständen ca. 200 Stück ein­zelne Korsetts, Hüfthalter und Hüftgürtel, größtenteils mit Gummi-Strumpfhaltern, aus bestem Material, weiß und farbig, teils enge, teils besonders weite Größen (bisheriger Preis bis Mk. 15.00) zum Ausnahmepreis von Mk.......

stein) und Dörmer (Lich). Da aber ein einstim­miger Beschluß des Gemeiverats über die sogleich

knüppel 8 Mk. Erlenknüppel 3 Mk., Kiefern- knüppel 3 Mk., Lärchenknüppel 3 Mk., Salwei-

VeM w. zurückgesetzten

2780»______ _____,

MODEHAUS

sc» Salomon

Sch u Istra ße Nr. 4

Verkauf im I. Stock

einer neuen Kirche

Schotenuirke

BauptniederlBfie fflr Emser Kränclien in fiieSen: Jean Weisel, Sonnenstrahe 6, Telephoa 88.

8037D

Sol^submissioN. I Bekanntmachung

ir Gemeinde Villingen verkauft auf 1,2"^ vom 12. Marz bis

16. April

1928 werden sämtliche städtischen Straßen«

UCH v. luvuvy Stadtbauamt Gießen.

Braubach.

2770V

Auto-üeei

1790. 1tieD

Die Gemeinde Viltingen verkauft auf dem Wege schriftlichen Angebots folgende

WöriShoser Kräutertee Mir systematischen

Blutretnigung irintertans lang, natürliche Heil-,

Pflege'U.vollwertige Nahrungsmittel.

r.»§a Sckulstraße 5.

denknüppel 2,50 Mk. C. Stöcke: Buchenstöcke 4 Mk., Eichenstöcke 5 Mk. D. Reisig: Duchenreistg 0.93 aRL, Eichenrcisig 1 Mk., Fichtenreisig 2Mk.. Aspenreisig 1,50 Mk., Dirkenreisig 2 Mk., Kie- scrnreisig 1,35 Mk. und Eschenreisig 2 Mk. Cfci dem prächtigen Wetter der letzten Tage haben schon die ersten F h j a h r s a r b e i- ten eingesetzt: Ausästen der Bäume, Beschnei­den der Zäune, Errichtung neuer Drahtzäune aus einem Betonsockel, Berbringung der Dünger in die Gärten und auf Aecker, etwas Groben und Säen. Auch die Bautätigkeit hat schon

Gerichtsvollzieher ft. A. in Gießen, Jheringstr. 7. Telephon 1239.

Die Nutzholzversteigerung vom 9. März ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 16. März l. I. bei den Hebestellen m Empfang genommen werden. Ueberwei- sung 17. Marz l. I., vormittags 9 Uhr. Ablauf der Zahlfrist 1. April 1928.

werden vielfach als Pfosten bei Einzäun ungen verwandt. Der Bertaus von Aepfeln durch die Produzenten ist noch immer nicht be­endet, Händler zahlen 8 bis 12 Mk. pro Zentner, je nach Sorte und Deschalfenheit. Die Bachfrage ist rege. Heu kommt zum Preise von 3 Mk. pro Zentner zum Berladen.

Kreis Schotten.

Schotten, 11. März. Um zu verhindern, daß durch 'Abbrennen der Hecken wei­tere Waldbrände entstehen könnten, hat das hiesige Kreisamt erneut angeordnet, dah vom 1. März bis 1. Oktober das Abbrennen ver­boten ist. Sn den übrigen Monaten darf es nur von Erwachsenen vorgenommen werden, wenn sie eine schriftliche Erlaubnis der Ortspolizel- behörde aufweisen können und die erforderlichen Schuhmahregeln gegen ein Liebergreisen des Feuers aus benachbarte Grundstücke getroffen sind. Der strenger Durchführung dieser Bcstim- mungen kann jedenfalls verhindert werden, dah die Schuljugend am Sonntag ihr Vergnügen daran findet, eine möglichst große Zahl von Hecken abzubrennen und benachbarte Waldbe­stände zu gefährden.

Q Burkhards, 10.März. Ein Unglücks­fall ereignete sich gestern in dem hiesigen D a - saltsteinb r uch. Ein Steinrichter aus unterer Gemeinde war mit der Ausarbeitung seines Klein­schlags fertig und wollte neues Miterial im Bruche holen. Plötzlich stürzten von oben Gesteinsmas- s e n herab und begruben den bedauernswerten Mann unter sich. Nur mit Mühe gelang es den Ar­beitskollegen, den Verunglückten wieder zu befreien, der eine schwere Verletzung am Lein davon-

[äSj Emser Wasser (Kränchen) / Pastillen z Quellsalz EmsofifiK das beste Mundpflegemittel; verhindert Zahnsteinbildung. In Apotheken, nrnizerlen Minerxlvra»»«rhandhragen U. eineehl. Geschäften. Aber men echte ew» auf E^repenrt «nick. MuflM. Bede- ° BnmnendtrekUen

Hansa

Handelsschule J.Kunzeimann Gießen, Baitnhofstr. 60 17. April neue Kurse.

27100.

leffen.

i Ziehen.

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10 Chonnei ters IX rgetragenen Chor«

JM« von guler Durcharbeitung, so Ä-jSßffe f Eimgerlotioleit «für treue Ritglied- ukv ernannt der Ber- mc 8W Anzahl neuer »n und Mit gegenwärtig al Amkennung erwähnt -n Musitvortläge bet Ra. en. 10. Wär». 3u der rung unserer Seminöc andtverktt und Severtv 'liegenden Orten einge- orten Dachsnge tairttn sielt. Für WMnime 2Z OHL, 1 M « m L KiefernsiLnm ÄL 1b biS 3b 26 6ii 45 M. FichtenftÜMe RI. b bis je Festmkt geboten: 42 Wk je Schicht, Fich« 5 Mk. je Haummefer.

10. März. Die letzte zerung unserer Ve- fern aus Ser näheren ! schr stark besucht. ES chschnittspreise erzielt: Ml., Eichenscheit 34 bis 5 bis 30 M. je zwei en 16 dis W Ml. i« 50 2.5 Meter lang) 40 bii ter. Sichenwellen 14 bis hmkmppel 26 bis N M. rnlvellen 6 bis 9 M. K iis6M.je2MM-'tcr. Marz. Ser Laobunri und 'Jäger, da vor ettugen : dein afflWn W- , «Wchtet halte, W Stttfin mit annähernd etibgewidif suchten.

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getragen hat.

d) Sichenhausen, 11. März. Auch in un­serer Gemeinde ist man der Umstellung nähergetreten. Geht man von hier nach Breun­geshain, so erblickt man kurz hinter der Ge­meinde an der rechten Seite des Weges ein Stück Oed land, das Senges genannt. Diese von Steinen besäte Fläche will man meliorieren. Das Gelände ist schon in einzelne Parzellen ein­geteilt, die Gemeinde hat bereits die Berbesse- ruugsarbeiten versteigert. Die Arbeiten sind von hiesigen Einwohnern übernommen worden: es wird ein ungefährer Preis von 200 Mk. je Morgen gezahlt. Die Hälfte der Kosten tragt die Gemeinde, während die andere Hallte vom Staat bezahlt wird. Man hofit. im Laufe des kommenden Sommers eine Iungviehweide hier zu errichten. Gerade für Sichenhausen ist die Errichtung einer Iungviehweide erfolgver­sprechend. weil die Gemeinde noch eine von den wenigen ist. die nur die Züchtung des roten Bogelsberger Rindes betreiben.

Kreis Alsfeld.

-er. Homberg a. d. Ohm, 11. März. Am Rordausgang unseres Städtchens, an der Straße nach Dannenrod bzw. Appenrod zu, wurde vor mehreren Wochen mit der An­lage einer Kanalisation begonnen. Die Ar­beiten schritten anfangs auf dem sandigen Unter* gründ rüstig vorwärts, da aber später sich Basalt einstellte, zogen sich die Ausschachtungsarbeiten mehr in die Länge. Die Rohre sind nunmehr gelegt und größtenteils auch wieder überdeckt. Rur die Einlässe konnten nicht gleichzeitig mit eingebaut werden, da man auf deren Ein­treffen warten muhte. Sie sind in den letzten Tagen eingetrvffen, so dah nach deren Einbau die Arbeiten bald beendigt sein werden. Der Zweck der Kanalisationsanlage ist, die Abwässer der angrenzenden Gebäude, sowie größere Regen­mengen unterirdisch in den Michelbach abzu­führen. Bei der städtischen Holzver­steigerung (Brennholz) wurden im Durch­schnitt für ein Raummeter gelöst: A. Scheitholz: Buchenscheiter 11 Mk., Hainbuchenscheiter 11 Mk., Eichenscheiter 6,70 Mk., Fichtenscheiter 3 Mk., Aspenscheiter 4 Mark, Birkenscheiter 8 Mark. B Knüppel: Buchenknüppel 7 Mk., Hainbuchen- kliüppel 7 QltL, Eichenknüppel 4,50 Mk., Fichten- knüvvel 6 Mk.. Aspenknüppel 3,70 Mk., Birken*

allenthalben begonnen.

v. Rieder-Ofleiden, 10. März. Der Steinbruch der Firma K. D a u st e r (Güsten), früher Johannes Becker (Homberg), der^ seit Weihnachten 1927 stillag, ist jetzt wieder eröff­net worden. Dadurch sind viele Steinbrucharbei­ter der Hmgcgenb wieder zu ihrem Verdienst gekommen und tonnen auf die seitherige Arbeits- losenur.terstühung verzichten.

-r. Flensungen. 10. März. Drei wichtige Probleme beschästigen z. Z. unsere Gemeinde: Feldbereinigung. Kirche nneubau und Wasserleitung. Die Feldberernigung ist halbwegs durchgeführt. Die Finanzierung fin­det auf dem Wege der Anleiheaufnahme statt. Ihre Kosten belaufen sich auf ungefähr 300 000 Mark. Da wegen Baufäliigleit die Kirche poli­zeilich gesperrt wurde, soll der Abhaltung des Gottesdienstes in der Schule durch Erbauung " ' begegnet werden. We* gen der Pflasterung ist noch keine endgültige Lösung getrofjen. da die beiden zum Kirchspiel gehörigen Gemeinden Ilsdorf und Stockhausen ich weigern, Zuschüsse zu leisten. Dem Wasser­mangel unseres Dorfes soll durch Erbauung einer Wasserleitung abgeholfen werden.

Für die Provinzial.Pflegcanstatt Lber- Hesse» in Gießen sollen für die Zeit vom 1. April 1928 bis 31. März 1929 auf dem Weae öffentlicher Ausschreibung vergeben werden:

Die Lieferungen von:

1. Fleisch-, Wurst* und Fcttwaren

2. Backwaren

3. Milch

4. Butter und Margarine

5. Eier

6. Brennmaterialien.

Die Lieferungsbedingungen liegen in der Zeit vom 13. bis 20. März 1928 von 9 bis 11 Uhr vormittags und von 3 bis 4 Uhr nachmittags zur Einsichtnahme auf dem Anstaltsbureau offen. Angebote nut entsprechender Aufschrift versehen sind bis zum 21. März 1928, vormittag» 10 Uhr, bei uns einzureichen.

Zuschlagsfrist 6 Tage. 2765V

Gieren, den 10. März 1928.

Direktion der Provinzial-Pflegeanstalt.

Dien-tag, den 18. März I. Z., nachm. 2 Uhr, versteigere ich imLöwen", Neuen­weg 28 dahier, zwangsweise gegen Bar­zahlung:

20 Paar Ledergamaschen, 4 Waren- schränke, 2 Ladentheken, 2 Ladenkassen, 2 Kleiderschränke, 1 Sofa, 2 Schreib­tische mit Aufsatz, 2 Chaiselongues, eine Schreibmaschine, 8 Paar Skistiefel, 10 Paar Zuastiefel, 20 Paar Herren­schuhe, 1 Bertikow, 2 Büfetts, 1 Kredenz, 1 Grammophon, 2 Klaviere, 1 Trume au, 1 Oelgemälde, 1 Eisschrank. 1 Stahl- I stanze, 1 Kopierpreffe mit Tisch, 1 fette»

Der Bedarf an:

1. Fleifchwaren,

2. Wurst- und Fettwaren,

4. Backwaren (Brot und Brötchen usw.), 5. an sonstigen Verzehrungsgegenstanden

(Del, Essig, Zucker. Kaffee, Reis, Erbsen, Linsen, Bohnen, Butter, Hand­käse, Margarine, Marmelade usw.), 6. Reinigungsmaterialien (Kernseife, Soda

usw.)

soll im Wege des öffentlichen Anerbietens für das Rechnungsjahr 1928 zur Lieferung vergeben werden.

Die in Anlage A des Erlasses der Lesf. Mnisterien vom 16. Juni 1893, das «er- dingungswesen betreffend, enthaltenen Be­dingungen für die Bewerbung um Arbeiten und Lieferungen, sowie die hiesigen Liefe- rungsbedingungen liegen nur am 12., 13. und 14. März 1928, vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 35 Uhr bei ""Die^Angebotsformulare können gegen Erstattung der Selbstkosten von uns be- ^^ng7bow sind verschlossen und versehen mit der Aufschrift: Angebot zu. der am 7. März 1928 ausgeschriebenen Lieferung bi» zum Erö s fnnngstermin: _

Dienstag, dem 20. Marz 1928, vormittag» 10 Uhr, hierher einzureichen. In den Angeboten sind die Bedingungen anzuerkennen.

Die einzureichenden Warenmuster müssen getrennt von den Angeboten verpackt und mt der Aufschrift:Muster zum Aus' schreiben vom 7. März 1928" versehen sein.

Gießen, den 7. März 1928.

Direktion der Lande4-Heil- und Pslege- anstalt Gießen. 2644V

wwwn nproflafd)ten

findet die Stichwahl erst Am nächsten f 1 Mittw 0 ch stall. An der 2lbslimmung beteiligte sich \ ai ch der 75jährige Beig. D ö r m e r, der in früheren i Jahren Ehrenbürgermeister der Stadt war. <

# Hungen, 10. März. Gestern fand im Fürst- : lich Braunselsichen Forstrevier, Distrikt Tiergarten, eine Brennholzversteigerung statt. Neben nahezu 400 Raummeter Hartholz kamen noch 1500 Raummeter Reiser, in der Hauptsache buchene Stammreiscr, zum Ausgebot. Die Preise müssen als normal bezeichnet werden. Knüppel, Buchen und Hainbuck)en, gemischt, kamen auf 7 bis 10 Mk. Buchenkniippcl 8 bis 11 Mk., Eichcnknüppel 5 bis 7 Mk., Fichtenknüppel 4 bis 5 Mk.. Buchenreiflg (Durchforstimgsreiser von einem Kahlabtrieb) 2,50 bis 0.75 Mk. je Raummeter. Die Fichtenreiser waren nicht aufgearbeitet worden und wurden im Schlag aucgeboten. Die Preise waren entsprechend der an­fallenden Mengen und der entstehenden Selbstarbeit.

Sltetä Fricvbcrg

WER. Wölfersheim, 11. März. Bei der Vergebung der Arbeiten zur Errichtung eines Hochbehälters für die Hefrag war wieder reichlich Gelegenheit gegeben, fchönfte Submissionsblüten zu pflücken. Für den eigentlichen Hochbehälter lautete die Höchstfor­derung auf 221 087 Mk., der Wenigstnehmende ist mit 121 064 Mk. zufrieden. Die Rohrverle­gung zeitigte als Spihensorderilng 54 235 Mk., mit 32 672 glaubte der Bescheidenste sicher die Arbeit zu erhalten.

Kreis Büdingen.

h. Büdingen, 11. März. Die Reichszen­trale für Heimatdienst, Landesabteilun.g Hessen, veranstaltete gestern hier im Raushaus- saale eine staatsbürgerliche Bildungs­tagung, die recht gut besucht war. Es wurden drei Borträge gehalten. Professor Dr. Körber aus Frankfurt behandelteDie Politik der euro­päischen Kabinette von der Reichsgründung bis zum Welttriege nach den neuen amtlichen Ber- öfsentlichungen". Rachmittags sprach Dr. E. K l ei n st ü ck, wirftchastlicher Referent der städti- schen Werke in Frankfurt, über .Gegenwarts­fragen der Rationalisierung in Wirtschaft und Verwaltung", und zuletzt berichtete Studien­direktorin a.D.Dr.Rosa Kempf aus Frank* furt über ..Die Lage der deutschen Minderheiten in den österreichischen Rachfvlgestaaten". Sämt­liche Borträge sanden reges Interesse und vollen Beifall der Besucher. Sie waren frei von Partei- und Jnteressenpolitik und haben sicher zur Ver­mehrung und Vertiefung der staatsbürgerlichen Kenntnisse der Hörer beigetragen. Durch rege Aussprachen wurde manche Frage noch ausführ­lich geklärt.

# Unter-Widdersheim, 10. Marz. Die Holzhauerarbeiten im hiesigen Gemeinde­wald haben sich wegen Arbeitermangel, eine Folge der starken Beschäftigung der Basaltindustrie im be­nachbarten Ober-Widdersheim, und die Bautätigkeit auf dem Schwelkraftwerk Traishorloff, sehr m die Länge gezogen und konnten erst in diesen Tagen beendet werden. Die durch völlige Abholzung des Klappersberges angefallenen größeren Mengen Kie­fernstämme wurden auf dem Submissionswege ver­geben, und zwar erhielt der Meistbietende, Gebru- der Müller (Hungen), den Zuschlaa. Kiefern­stammholz 1. Kl. kostete 28 Mk., solches der 2°- und 2b-Klasse 33 Mk., das der 3a- und 3b-Klaste 38 Mk. je Festmeter. In Fichtenstammholz 1. Klasse wurde Zimmermeister Ulrich (Unter-Schmitten) mit 28 Mk. je Festmeter, in 2. und 3. Klasse Sägewerk Schäfer (Hungen) mit 34 bzw. 88 Mk. fiaufer. Die Frühjahrsaussaat ist in vollem Gang«. Der Hafer ist schon zum größten Teile gesät. Die Nachfrage nach Kartoffeln, besoi^ers Saatgut, hält an. Der Preis pro Zentner betragt icht 3 40 Mk.

- Aus hem Riddatal. 11.März. Der Zwetschenausfall in den letzten vier Iah- ren gab den Anstoß, in diesem Winter ganz ge* > hörig bei den Zwetschenbäumen aufzu- räumen. Sowohl die Gemeinden, wie Private

_ 3 rumort V

Bekanntmachung

Der Voranschlag der Ojemeinbe Langs­dorf für Rj. 1928 liegt vom Dienstag, dem 13. Mürz d. Ms. ab eine Woche zur Einsicht der Interessenten auf dem Amts- zimmer des Bürgermeisters offen. Ein­wendungen können während dieser Zeit schristtich oder zu Protokoll wahrend der üblichen Dienststunden vorgebracht werden. ES ist die Erhebung einer Umlage be- schlossen, zu der auch die Ausmärker bei* zutragen haben. 2786D

Langsdorf, den 10. März 1928.

Hess. Bürgermeisterei.

Kneipp.

Holzsorttmente:

LoS 1. Kiefernstammholz: Id-Klage 0,67 fm, 23-Kl. 8,78 fm, 2d-Kl. 6,90 fm, 3a-Kl. 2,07 fm.

Los 2. Kieferngrubenholz: 6,04 fm.

Los 3. Eichengrubenholz: 50,48 fm.

DaS Holz ist mit Rinde gemessen und vorher einzusehen. Spätere Reklamationen werden nicht angenommen. Angebote sind, nach Klassen und Losen getrennt, mit der Aufschrift Holzsubmisston bis spätestens den 15. März, nachmittags 4 Uhr, bei der unterzeichneten Stelle einzureichen, wo* selbst die Eröffnung erfolgt. Nähere Aus- fünft erteilen Förster Lefchhorn und die unterzeichnete Stelle. 2635D

Billingen, den 7. März 1928.

Bürgermeisterei Villingen. Pauli.

Friiche Flußhechte das Pfd. Mk. 1.20 treffen Muiwoch früh ein. 2319

Hamburger Fischhandlung «. Ko» MaMer., Möusburg 1& T. 1612

Gießen, 10. März 1928. 2763D

Hess, yorstamt Gießen.

meter 20 bis 24 Mark: Kiefern scheit, je zwei Raum­meter- 20 bis 23 Mark; Kiefern- und Fichtenknuppel 18 bis 21 Mark: Kiefernstäcke, je zwei Raummeter: 10 bis 14 Mark; Bukbenreiser waren sehr gut be­zahlt, je fünf Raummeter 23 bis 26 Mark: Eic^n- knüppel, je zwei Raummeter: 14 bis 18 Mark: Kic- fernreifer, je fünf Raummeter: 6 bis 8 Mark; Stan­gen verhältnismäßig billig.

ck Treis a.tr.ßöa., 10. Marz. Gestern sand hier eine Rutz- und Werkholzver steig e- rung aus den staatlichen Waldungen unseres Bezirks statt Es standen größere Mengen, dar­unter erstklassige, gute Ware, zum Verkauf. Viele Kaufliebhaber waren sogar von weither erschienen. Die Preise hielten sich so ziemlich ' in der Höhe des Vorjahres. Besonders ausge­suchtes Holz konnte zu recht ansehnlichen Preisen losgeschlagen werden. Durchschnittlich wurde ge­boten und bezahlt pro Festmeter: für Eichen- fchnittholz 80 bis 90 Mk., Buchenholz 40 kns 50 Mk., Fichtenstammholz 50 bis 70 Mk. Stangen der verschiedensten Klassen wurden, da wenige Interessenten anwesend waren, . zu niedrigen Preisen verkauft.

s- T r e i s a. d. L d a., 10. März. Gestern abend wurde in unserer Kirche der zur Zeit von dem Landesverein für Innere Mission in Darmstadt Len evangelischen Gemeinden zur Verfügung ge- stellte Film .Der Hillige Born" vorge­führt, der ungeteilten Beifall fand. Gr zeigt die beimHilligenborn" zu Volkmarkstein bei Bar­men entstandenen Krüppelheil- und -pflegeanstal- ten mit der Rot ihrer großen und kleinen In- fassen und die Hilfe, die christliche Liebe ihnen bringt. So wird auch der Betrieb der neu* eingerichteten Krüppelanstalt in der Epileptischen- Anstalt zu Olieder-Ranstadt werden.

$ Grünberg, 10. März. Sn der gestrigen Gemeinderatsfitzung unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Södel wurde u. a. fol­gendes beschlossen: Der Gemeinderat wünscht, daß die B a u k 0 m m i s s i 0 n des Gemeinde­rates zusammen mit dem Reichsbauamt Gießen die Pläne für die zwei Reichsbeamten- Wohnungen über Maße und Preise nochmals durchberät. Die beiden Bauunternehmen sollen zu dieser Beratung zugezogen werden. Das Fahren des Leichenwagens wird an den Wenigstfordernden Karl Hofmann ly. (Grimberg) für die Zeit vom 1. März 1928 bis 1. Marz 1931 (3 Saßre) zu ben im Vertrag angegebenen Bedingungen zum Preise von 5 Mk. pro Fahrt vergeben. Der Müllwagen soll für die nächsten sechs Monate gefahren werden. Sm ersten Monat soll Soh. Kar! Henkel mit zwei Pferden zum Preise von 1.35 Mk. pro Stunde und im zweiten Monat Hermann Rühl II. mit einem Pferd zum Preise von 1,15 Mark pro Stunde fahren. Die beiden Fuhrleute sollen sich dann jeden Monat mit dem Fahren gegenseitig ablösen. Der Ankauf eines Vogelsberger Dullen im Alter von 16 Monaten von Landwirt Braun in Rud- dingshausen zum Preise von 685 Mk. wird ge­nehmigt. Ferner wird beschlossen, den alteren Vogelsberger Bullen, der zur Zucht untauglich ist, zum Schlachten zu verkaufen. Der vor dem Wasserwerk bzw. vor dem Wvhnhause des Wasser- Wärters Schroeder stehende Schuppen soll abgebrochen werden. Das Material soll ander­weitig Verwendung finden. Für die Spar- kassesitzungen der hiesigen DezirkS- s p a r k a s s e wird Gemeinderat Leonhard G r d n= hanS als weiterer Gemeindevertreter gewählt.

D Lich, 11. März. Bei der am Samstagabend im Gemeinderat abaehaltenen Wahl ei n e s Berufsbürgermeisters der Stadt Lich wurden im ersten Wahlgang 13 Stimmen abgegeben: davon entfielen auf den Beigeordneten Wittich (Butzbach) 4 Stimmen, auf Gerichtsreferendar Karl Dörmer (Lich) 4 Stimmen und auf Referen­dar a. D. Gail (Oberstem) a. d. R.) 5 Stimmen. Dörmer (Lich) und Wittich (Butzbach) losten dann, wobei Dörmer das Los zog. Es hat nun e,ne «rt.iHiH«nhpn »mischen Gail (Ober-

Schwein.

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kanale gespült.

Während dieser Zeit sind die Rückstau* verfchlüsse an Grundstücksentwäfserungen verschlossen zu halten.

Gießen, den 9. März 1928. 27648

Cisenbahnfomitee in Alsfeld.

>4 Alsfeld, 10. März. Am Freitagabend sand auf Einladung des Kommerzienrats Grünewald (Alsfeld) eine Versammlung der Mitglieder des ehemaligen Eisenbahn­komitees Alsfeld imHessischen Hof" statt. Die Einladung war auf Anregung der Bür­germeisterei Alsfeld ergangen. Die Ver­sammlung hatte sich mit der Frage zu befassen, ob das frühere, vor dem Kriege bereits be­standene Eisenbahnkomitee wieder ins Leben gerufen werden sollte im Hinblick auf die gegenwärtig schwebenden Eisenbahn­projekte für den Vogelsberg und durch das Schwalmtal. Man einigte sich be.'.ug* lich der Frage, ob die Angelegenheit nunmehr dem neugegründeten Verkehrö- und Verlchöne- rungsverein übertragen werden, oder ob daS frühere Cisenbahnkomitee wieder ins Leben ge­rufen werden soll, dahin, daß das frühere Eisenbahnkomitee wieder in Tät'. g- k e i t treten soll, das verstärkt wird durch den Beriehrsausschuß des Veriehrsvereins AlLfeld. sowie durch Vertreter des Kaufmännischen Ver­eins, des Ortsgewerbevereins, des Einzelhandels und des Geschäftsführers des landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes Alsseld Lauterbach. Als Vorsitzender deS Eisenbahnkomitees wurde Kom­merzienrat R a m s p e ck (Alsfeld) gewählt. Für die Führung der Geschäfte wurde ein aus neun Personen bestehender Ausschuß gewählt, der sich nunmehr mit den Vorarbeiten für das Dr 0- jekt Schotten Alsfeld befassen soll.

Starkenburg.

Darmstadt, 11. März. Die Stadt Darmstadt ist der Hessischen kommu­nalen Gasversorgungs-Gesellschaft (Hekoga) beigetreten. Hier ist eine Kultur* ftlmgemernbe gegründet worben, die in An­lehnung an eine Filmbühne ihren Mitgliedern volksbilbende und künstlerische Filme bieten will. Aus den Orten des R ieds wird die Rück­kehr der Störche gemeldet.

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags.