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Versteigerung bestimmt.
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Auktionator und Taxator, Aeuenweg28
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Berlin, 11. Oft. (WTB. Funkspruch. > Der heutige Frühverkehr blieb ohne Geschäft und sehr ruhig. Vorläufig werden die gestrigen Abendkurse besprochen, doch tariert man die Tendenz auf Deckungen eher etwas freundlicher.
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ir den Parteitag.
1) 3u dem am Dm« inntnben liberalen ungefähr 20CO Dele. chnachmitlag fand eint
statt. Großes Aus« Hfl ton bni in dem । am Donnerstag eine ausgestellten Dele- )ie drei Meer ha- .er der "Leziris einen m diese ausgesvrdeii rvaiiven zu stim- y: Appell wird bamii eralen als Partei ächt |eicn und nut , eine wirksame Ter« lalismus gegen die le der Arbeiter« oersprächen. Obwohl es :m des Aufrufes um fen und ausgesprochene ges handelt, hat dieser Jen große Destür«
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rungen eingefrelen: Die Frühfahrt nach Gießen beginnt 6.40 Uhr in Hochelheim und endet 7.40 Uhr in Gießen (Markt). Um den Einwohnern des SUec- bachtales, die das Frühauto benutzen, Gelegenheit zu geben, Geschäfte in Gießen besorgen und noch am Vormittag wieder zurückfahren zu können, ist dje Vormittags-Rückfahrt von Gießen nach Hochelheim später gelegt; sie beginnt jetzt 10.20 Uhr in Gießen (Bahnhof) und endet 11.04 Uhr in Hochelheim. Die übrigen Fahrten haben keine Veränderung erfahren.
** Eine musikalische Feier in der Provinzial-Pflegeanstalt zur Erheite- rung der dortigen Pfleglinge veranstaltete dieser Tage die Arbeiterwohlfahrt Gießen. Der Frauenchor des Gesangvereins „Eintracht", sowie die Herren Heinrich Meyer, Kurt Richter, Albert Lorenz und Hebermehl hatten sich in den Dienst der Sache gestellt und erfreuten mit ihren Darbietungen die Anstaltsinsassen in hohem Maße. Bei einer Kaffeetafel, zu der die Veranstalter Kaffee und Kuchen gestiftet hatten, verlief die übrige Zeit des Beisammenseins eben- salls in schönster Weise. Die Pfleglinge der Anstalt nahmen Me gebotene Erheiterung mit herzlichem Danke an.
•• VomProvinzialausschuß. Am nächsten Samstag, 13. Oktober, vormittags 8V2 Uhr, findet im Sitzungssaal des Regierungsgebäudes zu Gietzen eine öffentliche Sitzung des Provin- zialausschusses der Provinz Oberhessen statt mit folgender Tagesordnung: 1. Antrag des Kreis- amts Gießen auf Entziehung des Führerscheins des August Horn in Gießen. 2. Antrag des Kreisamts Gießen auf Entziehung des Führerscheins des Erich Schwall in Grehen. 3. Berufung des Ministers des Innern gegen das Urteil des Kreisausschusses des Kreises Lauterbach vom 16. Dezember 1927 L S.: Klage des Kaspar Decker in Sandlofs gegen den hessischen Staat wegen Entschädigung für eine an Maul- und Klauenseuche gefallene Kuh. 4. Klage des Manfred Rosenbaum in Gießen gegen das Kreis- amt Gießen wegen Dersagung einer Legitimationskarte. 5. Gesuch des Bäckermeisters Gust. Müller zu Gießen um Erlaubnis zum Betriebe einer Kasfeewirtschaft im Hause Kaiserallee 20. 6. Gesuch des Bäckermeisters Willi Keller in Gießen, Licher Sttaße 29, um Erlaubnis zum Ausschank von Kaffee und alkoholfreien Getränken.
** Auftrieb zum heutigen Frankfurter Schlachtvieh markt: 1027 Kälber, 600 Schafe und 626 Schweine.
vis daä bedeuten kann und oft bedeutet. Der fgcunb hat Schnupfen, er fühlt sich nicht wohl, null oft zum Taschentuch greifen und hat wohl in Hand gehustet, ober er hat einen Furunkel erregbarer Stelle, an bem er zeitweise drückt, 1 etwas Eiter zu entfernen. Und trotzdem hat
Vie Hand zurückgereicht! Run liegst du seit g lijen Tagen krank, hast Fieber und Schmer- und bist mit knapper Rot Schlimmerem ent- c neen. Denn nicht nur durch die Luft, oder das Cialfer oder die Nahrungsmittel verbreiten sich I ’a ikheitsleime - auch die Hand kann sie über» Man denke an Griffe usw., die unbe= Kch-! mit nicht einwandfreien Händen berührt äjuBen sind. Es gibt eben eine Reihe von 3n- flienskrankheiten, die ihre Verbreitung auch vfi Händen verdanken, bisweilen nur diesen.
** Ministerialrat Paul (D a r m st a d t) tritt in den Ruhe st and. Der Ministerialrat im hessischen Ministerium der Finanzen, Abteilung für Bauwesen, Adam Daul, tritt am 1. November d. I. auf Grund des Gesetzes über die Altersgrenze der Staatsbeamten in den Ruhestand.
** Militärpersonalie. Der Oberleutnant Schönheinz vom Stab des Jnf.-Regts. 15 wurde mit Wirkung vom 1. November ab in das Reichswehrministerium versetzt.
** Grober Unfug an Verkehrs-Um- leitungszeichen mußte leider in den letzten Tagen wiederholt festgestellt werden. Infolge der mannigfachen Straßenbauarbeiten ist es notwendig, den Fährverkehr weit häufiger alsfrü^r über andere Straßen umzuleiten. Diese Maßnahme wird den Fahrzeuglenkern durch die Aufstellung von sog. Richtungspfellern angezeigt, die aber von böswilligen Burschen oft nach der entgegengesetzten Richtung hin umgedreht wurden. Die Folge davon ist natürlich eine Irreführung des Verkehrs, bei der aber sehr leicht auch ernste Unfälle mit Gefährdung von Menschenleben und Sachbesitz eintreten können. Jeder verständige und ordnungsliebende Bürger sollte sein Augenmerk auf derartige Unfugstifter richten und sie unnachsichtlich zur Anzeige bringen. Die Strafbehörden werden dann hoffentlich dafür sorgen, daß diesen schädlichen Elementen ein ganz gehöriger Denkzettel verabreicht wird.
** Beseitigung der Gaskandelaber am Kirchenplatz. Die vor der Stadtkirche noch verbliebenen, schon längst völlig überzähligen Gas- kandelaber sind gestern beseitigt worden. Damit ist ein Aergernis gefallen, an dem nicht nur die Anwohner des Kirchenplatzes, sondern auch weitere Kreise wiederholt mit Recht Anstoß genommen haben. Nachdem man in dieser Hinsicht den berechtigten Wünschen der Bürgerschaft Rechnung getragen hat, wird man sich an zuständiger Stelle hoffentlich auch recht bald dazu entschließen, die wenig schöne Pflaste- rung des Kirchenplatzes durch eine Asphaltdecke zu ersetzen, die einen geräuschlosen Fährverkehr ermöglicht, der besonders in der Nähe einer Kirche dringend erwünscht ist.
** Die Schuld an dem Eisenbahnunglück in Dutenhofen. Wie von der Reichsbahndirektion Frankfurt mitgeteilt wird, hat die Un° suchung der Schuldfrage bei dem Eisenbahnunglück in Dutenhofen bis jetzt ergeben, daß dem Personal des Bahnhofs Dutenhofen und dem Personal des Güterzuges kein Vorwurf zu machen ist. Ein Verschulden scheint das Personal des Materialzuges zu treffen, das, ohne den erforderlichen schriftlichen Befehl zu haben, nach dem Bahnhof Dutenhofen zurückgefahren ist.
** Photos vom Eisenbahnunglück in Dutenhofen würben uns heute morgen von Herrn Rubersbvrf, Bismarckstvaße 7, überbracht. Die interessanten Aufnahmen sind in den Dilderkästen an unserem Geschäftshause aus- gehängt.
** Von der Kraftpostlinie Gießen — Kleebachtal. Vom 8. Oktober ab sind auf der Kraftpostlinie Gießen—Kleeb, Atal folgende Aende-
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daß tue auf 3on. drs Bertreters der 1 werden wird anae- tnt Zeugenaus-
nach der Herkunft cn TeheimdokumenieL rung tonnt in der Tal < ufs neue zu ver. cüpuntt feiner Abreise 1 tzorifchreiien der Un-
Vie Aufforderung an Kinber, bas Händchen M geben, vielleicht noch feucht vorn Schmutz, in Örn sie eben gespielt, bie vermeintliche Rottven- llchkait, sich durch Händedruck von einem anderen » verabschieden, bessen Hand noch frische Spuren Vierbeiner Tätigkeit ausweist, — ich glaube, für »:n<he ist ein solcher Ausdruck ber Zusammen- g66rigfeit nicht gerabe ein Ausbruck ber ange- m iT.cn Empfindung. Aber das nut nebenbei.
hier interessiert vor allem die Hand als Keim- ikcträgei'. Sicherlich ist es versehlt, überall nur Sizilien zu sehen, und wenn sie schon vorhan- fri, so ist häufig noch ein weiter Weg zur Er- frnhmg; aber es ist doch nicht nötig, sich ei-cr Gefahr auszusehen, wenn man sie vermei- 8ii kann. Mit frisch gewaschenen Händen mag mn gern bem Freund die Hanb reichen. War m:n aber längere Zeit unterwegs, so ist es ein Höherer Beweis ber Freunbschaft, ben Bekam len auf andere Art zu begrüßen. Die Sitte Bü Händedruckes ist sicher häufig eine Unsitte, iX3 der sogar im allgemeinen nicht abgewichen Wirk» beim Abschied von einem bettlägerigen, Elenden und speienden Tuberkulösen. Keiner trit> etwas dagegen haben, wenn zwei behänd- löiibte Freunde sich bie Hänbe reichen. Aber ffn't gibt es boch noch anbere Möglichkeiten, ffi:; Verglich zu begrüßen unb zu verabschieben.
ist sehr schwer, mit Konventionellem zu Inrien, unb es wirb sicher lange dauern, bis mm sich zu bem, was hier vorgeschlagen. durch- Kmn/n haben wirb: trotzbem aber enthält es
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Von Or. ©. Koslowsky, Berlin.
SXe Hanb ist bas menscheneigene, b h. dem 'Luschen eigentümliche Organ, das chn vor ber z rwett auszeichnet, mehr vielleicht noch als fr aufrechte Gang, in gleichem Maße wie sein K ^entwickeltes Gehirn. So ist auch bie Hanb
Symbol des Menschen geworben.
aber tdnn die Hand ausführen, wenn ffi. nicht vom Verstan'de gelenkt wird? 11 nb ®13 kann sie Schlimmes anrichten, wenn Unver- und böser Wille ihr Tun veranlassen! 4n, böser Wille ist es aber sicher nicht, wenn nm einem anderen die Hand reicht. Es entspricht ite dein Gefühl der Zuneigung und der Zusam- »tmgehörigkeit. Jedoch das Gefühl darf nicht öa allein ausschlaggebende sein. Man reicht eiv m Freunde die Hand, ohne zu überlegen,
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eine Wahrheit, die einmal Geltung gewinnen muß, besonders zur Zeit einer Cvidemie. Unb nicht gering einzuschätzen ist ber erzieherische Wert in hygienischer Beziehung unb barüber hinaus für alles, was bie Verantwortung eines Menschen bem anberen gegenüber enthält.
Haussammlungen für das 2Rofe Kreuz
Seit gestern sind in unserer Stabt die H a u s - fammlungen für das Rote Kreu Atm Gange. Die Einzeichnungslisten werden von Mitgliedern des Horstes Gi.hen des Deutschen Pfab- stnderbunlpes und von Angehörigen bes Evmr- gelischeir Drbelkränzcheirs in ben Wohnungen vvr- gelegt, wobei die gezeichneten Beträge von ben Sammrern gleich entgegengenommen werben. Wenn man sich die außerordentlich segensreiche Tättgleit des Roten Kreuzes auf ben verschiedensten Gebieten der Rächstenliebe und ber Hilfeleistung bet Unglücksfällen, Epidemien usw. vergegenwärtigt, so wird man bie Sammler für diesen edlen Zweck wohl sicherlich nicht ohne eine Spende von sich gehen lassen. Hoffentlich fallt der Gesamtertrag der Sammlungen in unserer Stabt so ansehnlich aus, daß Gießen auch hierbei unter den hessischen Städten mit in erster Reihe steht.
Gicbencr Wochcnmarktpreise
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 200 bis 220 Pfennig, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 12 bis 15, Weißkraut 6 bis 12, Rotkraut 10 bis 20, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 30 bis 35, Römischkohl 10, Bohnen (grüne) 30 bis 40, (gelbe) 50 bis 60, llnterkohlrabi 8 bis 12, Feldsalat 100 bis 120, Tomaten 20 bis 30, Meerrettich 50, Zwiebeln 12 bis 18, Kartoffeln 5 bis 6, Falläpfel 10 bis 12, Aepfel 20 bis 35, Dirnen 15 bis 25, Zwetschen 10 bis 15, Preiselbeeren 60 bis 65, Hagebutten 15, Pfirsiche 45, Rüsse 100, junge Hähne 100 bis 110, Suppenhühner 100 bis 120, Gänse 120 bis 125 das Pfund: Tauben 60 bis 80, Eier 16 bis 17, Blumen!2hl 50 bis 130, Salat 15 bis 20, Endivien 10 bis 25, Ober» kohlrabi 5 bis 15, Lauch 10 bis 15, Rettich 10 bis 20, Sellerie 20 bis 50 Pfennig das Stück.
Bornotizen.
— Tageskalender für Donnerstag. Goethe-Bund-Stadttheater: - Erster dramaturgischer Einführungsvortrag „Das moderne Theater", 8 Uhr im Großen Hörsaal der Universität. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Anna Karenina". — Astoria- Lichtspiele: „Richard Talmadges größter Coup."
— S t a d t t h e a t e r Gießen. In der am Freitag, 12. Oktober, stattfindenden Wiederholung von Kiabunds „Kirschblütensest" wird Oberspielleiter Hans T a n n e r t wieder den von ihm verfaßten Prolog „Klabund" sprechen.
— Staditheater-Goethebund. Als erste Veranstaltung des Stadtthealers mit dem Goethebund spricht heute aoend im Großen Horsaal der älniversität Dr. Karl Ritter über das Thema: „Das moderne Theater".
— Das zweite Gastspiel des Reuen Operetten-Theaters, Frankfurt, in unserem Stadttheater findet am Sonntag, 14. Oktober, abends 6 Uhr, statt. Diesmal bringen die Frankfurter Gäste eine der erfolgreichsten älteren Operetten, und zwar „Die Dollar-
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Vitzlar, den '1. Oktober 1928. (89650 Der Kreis-Tiefbaumeister.
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