Das Treffen war stets spannend und
sie zurück. unb
..$• ist schließlich gleichgüttig. wieviel Uhr war. al» tfriu Odette in da» Haus ihrer Ta
fair. Bis 3: 1 Dör
nach den Pa» auf die Spur
ich fad, was geschehen war ..." „Unb was taten Sie da?" „Dann sah ich mich erst einmal
um Hilfe zu schreien begann, da habe ich etwas zu fest zugedrückt, und auf einmal fiel
pieren um, damit man mir nicht
käme. Ich wollte nicht Licht machen und suchte das Zimmer mit der Blendlaterne ab. Sie hatte so ein verflixte» System, alles zu verstecken, wo es keiner
V. f. B
Ligareseroe — Wetter I. 1:8.
Alte Herren — Wetter Alte Herren 8:1.
1. Jugend — 1. Jugend 1900 3:1.
2. Jugend — 2. Jugend 1900 1:0, abgebrochen.
1. Schüler — 1. Schüler Großen-Duseck 3:2.
Dav Spiel der Ligamannschaft gegen Germania tiulba kam infolge Absage Fuldas nicht zum Aus- trag.
war. al» tfrau vvette in do» Haus ihrer Tante kam", meinte der Untersuchungsrichter, erleichtert, daß die Sache geklon war unb. reinlich in Akten ausgenommen, vor ihm lag. Das einzige, was ungeklärt in diesem Prozeß blieb, war die Stunde, in der Frau Odette das Hau» der Tante verkoksen
hatte.
Am nächsten Morgen lieh sich Odette «inen ltar- ken Kaffee bringen, und sagte: .Marie, irfi fühle mirt| besser, lassen Sie die Herren pom Gericht kommen." I
„Um Gottes willen, Odette, besinn' dich doch", bat Tharles, der mit dem dichter vor ihrem Bett stand, in dem sie wie eine Bewußtlose lag. Aber sie sagt« matt: ,Hch weih nur, was ich damals gesagt habe ... Jeder kann sich irren in der Zeit ... Morin kann sich auch geirrt haben ... ich habe nicht auf die Uhr gesehen: er muh wohl gleich nach mir in» Hau» gekommen sein ..
Damit muhte sich das Gericht begnügen. Morin war tot. den konnte man ihr nicht mehr gegenüber» stellen.
Der Arzt hatte jede weiteren aufregenden Unterredungen mü Krau Odette verboten. 6te war nicht vernehmungsfähig Der 8nt holle Herzschwäche fest gestellt und einen bedenklich motten Puls
Brieflasten der Redatiion.
(Nechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Dr. K in £. Sie haben recht Der alte, non den wenigen noch lebenden frontal iacn Feucrw^r- mämivvn hat sich lediglich auf s ein Gedächtnis verlassen. 3m übrigen besten Dank für die Zuschrift.
zur Pause konnten die Gießener einen Iprung herauSarbeitcn unb diesen big zum Schluß auf 5:3 erhöhen, da auch der Gastgeber
Wahlversammlung
-es Westdeutschen Spietverbandes
Die mit Spannung erwartete Wahlveriamm lang des Westdeutschen Spielverbandes fand am Samstag und Sonntag in Offen statt. Leben den üblichen Punkten stand auf der Tagesordnung die Aenberung deS bisherigen SpcelshstemS. Der grsamte Dorstand wurde einstimmig wiedergcwählt. Die VerharDttutgen naymen einen äußerst aufregLnden Verlauf. Am Sonntag vormittag nafjm die Besprechung über das neue Spieisystem einen breiten Raum ein. Es wurde audgrsührt. daß eS unbedingt notwendig sei. das bisherige System der Meiüerschaits- fpiele zu ändern, weil sonst sowohl die Bereute, als auch der Verband in ihrem Bestände ge- sährdet würden. Man einigte sich schließlich auf eine Lesolution, die besagt, daß die Aenberung des SpielshstemS b i.S zum Herb st verschoben werden soll. Der DerbandSvor stand wurde ausgrfordert, bald eine außerordentliche Wahlversammlung einzuberufen, die über die endgültig auSgearbeiteten Pläne der Spielänbe- rung entscheiden soll.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
ö. DaS für die Ligamannschaft der Spielvereinigung 1900 vorgesehene Spiel gegen die Be- zirksligaelf vom Verein für Bewegungsspiele- Kurhessen 05-Marburg tarn nicht zum ÄuStrog
Die Reserven 1900’6 konnten sich im Aückspiri gegen die 1 Elf der .Alemannia' SechShelden alänzend für die Dorspielniederlage in Sechs- Helden revanchieren. Diesmal blieben die Gieße- ner 5:0 Sieger. Der bei der großen Hitze wenig temperamentvolle Kamps war stets ausgeglichen und brachte abwechselnd beide Tore in Gefahr. Lediglich daS bessere Schußvermögen unb die größere Treffsicherheit der Einheimischen verhalf diesen zu dem respektablen Sieg. Beim Seitenwechsel führten die Blauweihen bereits 2:0.
Die dritte Mannschaft 1900'6 konnte die Weltspielreise nach Steinbach ebenfalls siegreich gestalten. Steinbachs 1. Elf gab doch einen stärkeren Gegner ab. als eS die (31ebener gedacht hatten.
I „Netti, ich ^bereue sie nicht. Die Longeville war ein Parasit. Sie lebte nur für sich unb ihren Leib. Ich bin bafür, solche Menschen ausznrotten unb bas habe ich ja besorgt."
„Unb Sie haben gar nicht» mitgenommenT" würbe er gefragt
»Was sollte ich von der mitnehmen ? Ihre Wertsachen habe ich ihr ja selbst versilbert, unb ihre Aktien lagen im Safe. Ich wollte auch nichts mehr von ihr haben. Es graute mir vor ihr. Ich hatte nämlich vergessen, ihr die Augen zu schließen, und als ich die Wohnung aufräumte, um die Spuren zu verwischen, fuhr plötzlich ein Blitz über das Bett, unb ich sah sie dalirgen. Sie starrte mich au» roeitnufflehficDen Augen so schrecklich an: ba machte ich, baß ich fortfam ... Weiter habe ich Nichte mehr zu sagen ... Man ist kaputt gegangen ... Unb nun geben Sie mir eine Morphiumspritze ..."
Damit starb L4on Morin im Spital zu Marseille.
vermutete. Ich wußte, daß sie Geld unter die Dielen legte unb es in die Strümpfe ftedte. Aber ich stöberte alles nur nach Papieren durch. AVer sie hatte alles sorgfältig vernichtet. 3m Kamin lag noch die Asche ... das Testament war nirgends au finden. Auf einmal glaubte ich» draußen Schritte gehört zu haben, im Garten ober vor dem (Harten, unb da machte ich, daß ich Hals über Kopf fort« tarn ..
„Wieviel Uhr mag das gewesen sein, als Sie das Hau» verliehen?"
„Das weiß ich nicht mehr ... ich war wie betrunken. Es kann Mitternacht gewesen fein, aber es kann auch früher gewesen sein ... Es regnete stark unb war so finster, daß ich den Weg kaum fand. Ich stolperte über Baumwurzeln unb Aecker ..."
„Welchen Weg nahmen Sie zurück?"
„Natürlich den fidjerften, den durch den Wald." „Ist Ihnen in der Nacht niemand oegegnet?" „Kein Mensch. Bei dem Detter! Ich lief erst zum Bahnhof Chateaudun, aber ich fürchtete, dort er- kcmnt zu werden, und so ging ich ein paar Stationen weiter und bekam den ersten Frühzug noch Mar- seille. Unterweg» rasierte ich mich und wechselte die nassen Kleider. In Marseille sah ich am Hafen die Schisse nach. Da gerade eins nach Spanien ging, habe ich mich eingeschifft. Ein Mattose brachte mich unter al» blinder Passagier. Unb da drüben blieb ich dann, bis mich ... ein Mädchen, das cch oon früher her kannte, nach Marseille lockte. Sie schrieb, wir könnten hier gut leben; fic habe Verdienst, und ich konnte auch welchen finden. Ich saß auf dem Trockenen und griff zu.
Da» war meine große Dummheit. Diesem Weibe verdanke ich meine Verhaftung. Ich weiß beute noch nicht, wie das zugina. daß Sie mich lo rasch fingen. Aber nun ist alles einerlei ... Ich werde nun verrecken ..."
Bereuen Sie Ihre Tat nicht'" fragte der Richter
Auch im weiteren Verlaufe des Spieles hätte der Unparteiische fester zugreffen m^ en. Bi» Schluß erhöhte Gießen seine Torzahl auf sechs, um so mit 6:1 bas Feld als Sieger zu verlassen unb bre ersten Punkte für sich zu buchen.
wchlar I. — Marburg L 3:0.
Zn der Nach runde der Bezirksklassen hatte Wetzlar L Marburg I. zu Gast. Die Gäste traten mit nur neun Mann, Wetzlar dagegen komplett an. Dieser Zcchlenunterschied machte sich im Spiel bemerkbar. Bis Halbz.'it führte Wetzlar bereite 3:0. Nach Settenwechsel gibt es einige Elfmeter für Wetzlar, von denen einer verwandelt wird. 2m weiteren Verlauf des Spieles gelang es keiner Partei mehr zu Erfolgen zu kommen.
Als selb L — Lollar L 3:0.
Lollar I. hatte die Reise nach Alsfeld unternommen unb mußte dort eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Nach Anstoß entwickelte sich ein flottes Spiel. Nach wenigen Minuten konnte Alsfeld bereits in Führung gehen Bis Halbzett folgt nun scharfes -spiel, indem Alsfeld feine Torzahl auf Zwei erhöhte, wahrend die Gäste einen Elfmeter verschaffen. Nach Halbzeit folgt ruhigeres Spiel, bas allmählich wieder schärfer wird. Lollar fällt nun mehr und mehr ab. Alsfeld konnte durch scharfen schuß seine Torzahl auf drei erhöhen. Bis kurz vor Schluß wurde die Mannschaft der Gäste spielunfähig, da mir noch sieben Spieler auf dem Felde waren. Der Unparteiische pfiff deshalb bei obigem Stande (3:0 für Alsfeld) das Spiel ab.
Alsfeld II. hatte Hungen I. zu Gast Hier erlebte man eine Ueberrafchuna Hatte man be- stimmt mit einem Siege der Gäste gerechnet, so wurde man eines anderen belehrt. Alsfeld lieferte ein gutes Spiel unb fertigte Hungen mit einem 3:1 Resultate ab.
Burkhardsfelden I. mar in Hachborn 3U Gast. Nach Anstoß entwickelte sich ein flottes faires Spiel. Hachborn geht bald in Führung. Bald danach gleichen die Gäste aus. Bis Halbzeit liegt Hachborn abermals in Führung. Nach Seiten- wechsel kommt Hachborn mehr und mehr auf und erreicht bald sein drittes Tor. Den Gästen gelang es, noch ein Tor aufzuholen, während die Platzbe- sitzer ihre Torzahl auf vier erhöhten. Mft diesem Ncsuliat, 4:2 für Hachborn, fand bas Spiel sein Ende.
Leun Jugend — Naunheim Jugend 2:6.
2Radfport
®auftaffettenfabrt deS Gaues 73 Lahn he BDA.
Der Gau73Lahnrm Bund Deutscher Radfahrer oeranftaLiefe am Sonntag feine ®au- staffettenfahrt über 50 .Kilometer auf der Strecke Marburg —GeHrn und zurück. Dem Starter, Gauehrenfahrwart Marx- Gießen, stellten sich fünf Mannschaften: die Staffelte wurde von dem Sieger Aad-Glub ..Germania" - Gießen in der hervorragenden Zeit von 1 Std. 33.25 Min. zum Ziel gebracht. Ergebnisse: 1. Vad-Tlub „Germanoa"-Gießen 1 Std. 33.25 Mm. 2. Radfahrclub 1885 Warbuvg 1 Std. 41.32 Mm. 3. Dadfahrverein „Germanick"-Wi-mar 1 Sich. 42.50 Mi>n. 4. Dadsahrverein Beltershausen 1 SÜ>. 44.7 Mm.
Neue Irauenrekorde.
Einem neuen Frauenweltrekordim beidarmigen Kugelstoßen stellte am Sonntag in 111 m Fräulein Zungkunz vom Sp.-D. 94 Ulm mit 20,38 Meter auf. Frl. Zungkunz stieß rechts 11,335 Meter und links 9,045 Meter und verbesserte damit die erst vor kurzem von der Polin Konopacka erzielte Bestleistung von 19,32 Meter um mehr als einen Meter.
Die Olympia-Teilnehmerin Selene Schmidt- B re men lief am Sonntag in Hamburg beim Sportfest deS S. D. ®L Georg die200-Meter- Strecke in der neuen deutschenAekord- zei t von 25,8 Sek.
Verhängnisse.
Roman von Lietzbei Dill.
Copyright by Martin Feuchtwanger, Halle (Saale).
3 Fortsetzung. Nachdruck verboten.
, Nein, ich sah niemand."
.Jtonnte jemand, der bei Frau Longeville zu Besuch war, während Sie hinter dem Zaun standen, aus der vorderen Tür gegangen sein?"
„Nein, ich hätte die Türe gehen hören müffen "der Schritte. Ich paßte die ganze Zett scharf auf jede» Geräusch auf ... Als das Gewitter nicht nach ließ, entschloß ich mich und flieg über den Zaun, ttrau Longeville mußte Schritte im Garten gehört haben; sie sprang aus dem Bett auf, stand mitten im Zimmer und starrte mich entsetzt an.*
..Weshalb sind Sie denn heimlich eingestiegen, wenn Sie so gut miteinander bekannt waren?" fragte der Nichter.
„Die hätte mir doch die Tür nicht aufgemacht", sagte Morin. „Sie sprach schon oon Erpressungen. Sie hätte mir die Polizei auf den Hols geschickt; die mar ja so durchtrieben. Sie haben sie alle nicht gekannt. Ihren Stuhl hatte sie in der Kirche, ja- wohl, au» reiner Angst, daß sie später nicht zu braten brauche. Sie konnte die Hitze nicht vertragen, deshalb reiste sie auch nur im Winter nach dem Midi.
so standen mir uns plötzlich gegenüber in der WtidlL Als sie mich erkannte, stieß sie einen Schrei au», lief ans Fenster und rief um Hilfe.
.Sie brauchen nicht um Hilfe zu rufen', sagte ich .ich will nur mein Geld. Sonst will ich nichts mehr von Ihnen.' Als sie immer wieder heulte, habe ich ihr den Mund zugehalten, und zwar etwas fest. Da ist sie denn zu sich gekommen, und mir haben un» auseinandergesetzt.
„Sie behauptete, sie habe nicht» und könne mir auch nichts geben, sie habe im Gegenteil nach ba» Geld für die Zuckerdose zu verlangen. Sie mar ein echte» tvrauentimmer. Große Werte ließ sie verludern, und um so eine Zuckerdose machte sie ein Geschrei. Dir redeten hin und her Ich war |#hr aufgebracht und verlangte, das Testanten! felpn Da sagte sie, sie habe es heute früh oerbrannf. im Kamin läge noch die Asche Da geriet ich in eme solche Wut, daß ich sie am Halse packte, und al» sie
[ Die Ligareseroe bot in ihrem Spiel gegen Del- | i rs 1. eine Enttäuschung. Durch die anfänglichen 1 (frfolge der Gäste, die ein sehr schönes Spiel vor- führten, und bereu sturm vor allem auch die nclige Durchschlagskraft befaß, aus dem Konzept gebracht, fiel die Platzmannschaft immer mehr ab und mußte sich schließlich mit 1:8 geschlagen bekennen. Wetter war ohne Zweifel in jeder Beziehung dce beffere CElf und hat den Sieg vollauf verdient.
Die Alken Herren machten die hohe Niederlage der Ligareserve wieder wett, indem sie die Alte- Herren-Els Detters mit demselben Resultat schlug, mit dem Wetters 1. gewonnen hatte. Die Gäste hielten sich vornehmlich in der ihnen zugeteilten Soielhasste auf und bevorzugten dafür dis ihnen offenbar besser liegende Durchdruchstaktck, die ihnen auch zu einem (Erfolg verhalf. 8:1 war das Schluß- refuttat, mit dem B. f. B. dos Treffen für sich entschied.
Die 1. Iugendmnnnschaft schlug im Pflichtspiel auf eigenem Platz die gleiche der Spieloereinigung 1900 glatt mit 3:1. Der Sieg der D. s. D -Mann' schäft ist um so beachtenswerter, als die Soieloer- einiaungs-Elf mit zu den stärksten Iugcndmann- schaften des Gaues gehört. B f. B. war seinem Gegner in der Zusammenarbeit der einzelnen Mannfchaftstcile sowie im Zuspiel überlegen und gewann verdient. Pis zur Halbzeit, bei der dos Treffen 1:1 stand, konnte die Spielvereinigung das Spiel -noch offen gestatten, fiel, aber dann im selben Maße ab, wie B. f. B. mehr und mehr aufkam. Trotz eifriger Gegenwehr 1900s erzielte der schuß- freudige Sturm der Platzmannschaft bis zum Schluß noch zwei weitere Tore, denen Spielvereinigung nicht mehr entgegenstellen konnte. Das Resultat oon 3:1 für B. si B. entspricht sowohl dem Spielverlauf wie dem derzeitigen Stärkeverhältnis beider Mannschaften.
Dir 1. Schülermannschaft gewann in Großen- Buseck gegen die dortigen Schüler verhältnismäßig knapp mit 3:2. Immerhin darf auch dieses Ergebnis als ein guter Erfolg bezeichnet werden, da Buseck als recht spielstark bekannt ist.
Zußball in Heuchelheim.
Sportverein Heuchelheim 1920 I — Butzbach B.f.H. I 3:3 1 Halbzeit 0:3).
Die erste Mannschaft freä SportverrfttS weilte am Sonntag beim B.f.A. vn Butzbach. DaS Ge- selkschaf-dSsp-rel. welches si-e dort austrug, konnte sie, obwohl cs bei Halbzeit noch 3:0 für Butzbach stand, unentschieden gestalten. Heuchelheim' hat Anstoß und kommt gleich gut durch, doch der Ssirrm versagt vor dem Tor. Butzbach legt ein mächtiges Tempo vor und wird sehr gefährlich. In der Heuchelheimer Hintermannschaft ftappt es nicht. Besonders der rechte Verteidiger begeht schwere Fehler. Butzbach gewinnt die Oberhand und hat auch Extffr das erste Tor unhaltbar eingcfchos- sen. Butzbach bleibt werter Übersegen. Besonders der Sturm gesci.lt durch slotteS Koutburisren. Bi» ,zur Hacbzeti ist Butzbach noch zweimal erfolgte. 1). Vach der Halbzeit betont das Spiel eine ganz andere Wendung. Hatte vorher Butzbach überlegen gespielt, so gibt jetzt Heuchelheim den Ton an. Der V.s.V. muß stark verteidigen, um Nrr Angriffe Herr zu werden. Bald ist dann auch dos erste Detentor fäHFi'g. Dieser Erfolg spornt die Heuchelheimer mächtig an, so daß Butzbach kaum noch aus feiner Hälfte herauskommt. Kurz vor Schluß wird durch ckwti Elfmeter das unentschiedene Resultat h^rgestellt. Herr Philipp, Gr.-Buseck, war dem Spiele ein sehr guter Leiter.
Arbeiier-Tunr- und (Sporfbunt).
Gießen I. — Jriebberg I. 6:1.
Gießen I. (Kreisklasse) hatte auf eigenem Platze am Sonntag Friedberg I. zum Vorrundenspiel zu Gast. Beide Mannschaften stellten sich dem Schiedsrichter komplett. Nach Anstoß entwickett sich sofort ein flottes Spiel. Nicht lange währte e» und Gießen konnte in Führung gehen und kurz danach ein zweites hinzufügen. Jetzt besann sich Friedberg unb legte ein besseres Spiel vor, das bald mit einem Tore belohnt wurde. Hielt sich das Spiel bis jetzt in den Grenzen de» Erlaubten, so nahm es nun den Charakter eines reinen Punktspieles an. Bis Halbzeit erhöhte Gießen seine Torzahl auf drei. — Nach Seitenwechsel spielt Friedberg mit der Sonne im Rücken und bringt eine sehr scharfe Note ins Spiel. Zwei Gegner mußten das Feld verlassen. ,
noch zweimal erfolgreich war.
Die Zugendloraltresfen Spielvereinigung 1900— Verein für Bewegungsspiele nahmen einen wenig rühmlichen Verlauf und ÄusgrTig. Sportlich wurde herzlich wenig geboten. Die Spieler gaben, ausgcstachelt durch die Äivalitat deS beiderseitigen Anhanges, drn (Begignimgen den Anstrich eines äußerst harten Punktkampfes. Man vergaß ganz, daß es sich seit diesem Zahr doch nur um Pslichtgcsellschastssptele handeln sollte. Die Hauptschuld muß man dafür aber freut für solche Tresfeic vollständig ungeeigneten Schiedsrichter zuschreibe-u. Die körperlich weit bessere 1 Jugend des D. f. B. gewann gegen die 1. Jugend 1900'S mit 3:1 (Halbzeit 1:1) Toren verdient. Zwei Treffer, auf jeder Seite einer, waren glatte Zehlentscheidungen des Schiedsrichters. Das abgebrochene Spiel der 2. Zugendmannschaften stand 1:0 für V. f. B. Auch diese- Tor wurde inS leere Gehäuse erzielt, nachdem der Schiedsrichter eine grobe Unsportlichkeit, begangen an dem 1900 Torwart, übersehen hatte. Sonst war dies«- Spiel ausgeglichen und di« Leistungen gleich gut 1900'S kleiner Ersatztvrhüter hielt einen leichtsinnig verschuldeten Handelfmeter samoS.
3n der Zwischenzeit war die 1. Zugendmann- sckast htm Viktoria" Nidda zum Rückspiel gegen 1900'S 2. Äugend nach hier gekommen. Um die l®äfte nicht unverrichteter Sache nach Haufe zu entlassen, stellte der Platzverein eine auS 1. -und 3. Jugend kombinierte Mannschaft als Gegner. DaS Spiel endete 2.2. Ridda konnte recht •gut gefallen.
Starkenburg.
Lpd. Darmstadt, 10. Sept. Wegen gemeie ner Redensarten, die er cren-Ii* gegen den früheren Staatspräsidenten Ulrich gc- fuhrt hatte, mußte sich der Weißbinder Laux vor Gericht Derommcaen. Der Angeklagte, besten Benehmen oom Richter als niedrig und . noerantwort- lich be.jtidjnet wurde, erhielt eine (9 e l b ft r a f e oon 200 Mark. im Nichlbettreibungsfalle zwanzig Tage Gefängnis.
Preußen.
Kreis Actzlar.
<> GberSgSns. 10 Sept. Luf die VuS- sichce-chnng de» Bane» einer zweiten Wafserkarnmer am Hochbehäuer der h e- ^gen Tvasfertettung waren bre: 3nge6otc ein* gegangen. D« Vrbctt wurde dem Den.gstfor- beinfren, Bauunterncchmer Schäfer-Dornin. V Haufen, übertragen. Die Kosten der Herstellung der Waffcrkcumner belaufen sich auf über 4000 Mark.
3 Sus dem Kreise Wetzlar. 10.6<pt Dre Zahl der ArbeitSlosest -nn Bczcrt deS Arbeitsamtes Detzlar hat im Lause oeS Monats Äugust wieder eine Steigerung erfahren. 3n der Arbeitslosenversicherung wurden Sn de dcS Monat« 339 Haupt- unterstützungSempfänger. 150 Frauen und 243 Kinder unterstützt gegen 294 Hauptunterltüt- zungSempsänger. 131 Frauen und 231 Kinder zu Beginn deS Monats. Die ersteren Zahlen verteilen sich auf die einzelnen Dezirid wie folgt: Stadt Metzlar 85 Hauptunterstützungsempfänger, 27 Frauen und 44 Kinder, Landgemeinden dell KreiseS Metzlar 219 Hauptunterst ützungSempfän- aer, 106 Frauen und 166 Kinder. Gemeinden deS KreiseS Biedenkopf, soweit sie zu dem 3rbett#» amt Wetzlar gehören, 35 Hauptunterstützungtz- empfanget, 17 Frauen und 33 Kinder. Die Zahst der auS der ArbeitSlosenversicheruna beschäftigten Ql o t ft unbearbeitet hat sich im Laufe freS Monats August nicht verändert; sie betrug 22, die sämtlich aus die Stodt Wetzlar entfallen, 3n der K r i s e n f ü rs o r g e wurden Snde August 20 HauptunterftützungSempsänger. 13 Frauen und 16 Kinder unterstützt gegenüber 17 HauptunterstützunaSempsängern. 11 Frauen und 16 Kindern «u Deainn deS Monat«. Hiervon entfallen auf: a) die Stadt Wetzlar sechck HauptunterstützungSempsänger. 3 Frauen und 2 Kinder, b) die Landgemeinden bei KreileS Wetzlar 14 HauptunterstützungLempsLnger. 10 Frauen und 14 Kinder. 3n den B'cdenkopsfchcn Gemeinden waren Ende August KriscnunterstützungSempfän- ger nicht vorhanden. Die Zahl der auS der Krisenfürsorge beschäftigten AotstandS- arbeitet betrug Ende August vier gegenüber Heben zu Beginn deS Monats, die ebenfalls sämtlich auf die Stadt Wetzlar entfallen.
Kreitz Marburg.
J [ Marburg, 10. Sept. Dieser Tage wurde mit afabemif$en Ehren der am 5. fr. M im Aller von 86 Jahren verstorbene Senior der Marbur ger Phllvsophenschaft. Seh. Aeg.-Aat Dr. phil Wllh. Feutzner. zur letzten Auhe gebracht. Die Vertreter de« Lehrkörper- und der Studentenschaft widmeten dem Tkritcrbenen warme Vachrufe und gedachten insbesondere feiner groben Verdrenste um die Wi ff en schäft. - Der Ge^untverein der Deutschen Geschicht« - und Altertumsvereine hält ferne nächstjährige Hauptversammlung in Marburg ab. 84 werden dazu etwa 500 Teilnehmer erwartet Ebenso hat der Deutsche Kaninchenzüchterverband unsere Bergstadt als Ort feiner nächstjährigen Hauptversammlung bestimmt.
Berliner Börse.
Berlin, 11. Sept. (WTB. Funkspruch) Aach- bem eS schon gestern abend unter dem ersten Eindruck der Vriandrede in Genf zu I und 2prvz. KurSabschwöchungen gekommen war. Ist man tm heutigen Frühverkehr sehr zurückhaltend Da« Geschäft ist sehr still, die Kurie werden weiter eher schwächer tariert. Am Devisenmarkt nennt man: Paris 124.25, Mailand 92.73; Spanien 29.25, daS Pfund 485,10 unb den Dollar 4.1970.
„Um Gottes willen, Madame!" rief bie dicke Flamin. „Die sehen Sie aus!"
Aber Odette bestand daraus, oernommen zu werden. „Dann habe ich es hinter mir." Al» der Richter kam. saß sie angekteidet in ihrem Schlafzimmer Im Sessel unb empfing ihn blaß, aber ruhig.
„Ts sink) nur ein paar Fragen. Madame"^ sagte der Untersuchungsrichter, „mit denen wir belästigen muffen. Es geschieht mehr ber Ordnung halber, vielmehr ber Form halber, daß wir Sie noch einmal verhören. (F* handelt sich nur darum, daß Morin ausgesagt hat. daß er schon vor halb neun llhr vor dem Hause gewesen sei unb die alte Same bereit» zu Bett angetroffen hat (Er will durch das Schlafzimmer eingeftiegen sein unb behauptet, baß bie alte Dame lchon ausgekfecbet gewesen^ sei ... Don Ihnen wissen wir nun aber, daß Sie erst kur; vor zehn Uhr das Hau» verlaffen haben wollen, unb über die Zeit. aU Sie heim- kamen, bestanden ja damal» auch Unklarheiten. Wenigstens hat bie alle Artemis behauptet. Sie seien tun vor Mitternacht beim gekommen. Wo wollten öie btefe zwei Stunden zugebracht haben bei dem Wetter, und wie konnte es geschehen, daß der Mann in das Hau» eintrat, ohne von Ihnen bemerkt zu werdest?"
„Herr Richter, ba» ist eigentlich ganz klar", sagte Odette, unb heftete ihre hellen xhnberaugen auf den Richter. „Weder Morin, noch Artemis, noch ich wiffen beute- noch genau bie Zeih wann da» alle» geschehen ist- Wir haben alle sticht auf bie Uhr geleben. Bei einem solchen Gewitter fragt man sich nicht: wieviel Uhr ist es jetzt? Ärtemi» hat in ihrem Leden nie genau lagen können, wieviel Uhr es war. Denn bie Rinber sich eine Bierlel stunde von ^er Schule verspäteten, behauptete fit. es fei «ne Stunde 'norien, und wenn fünf Minuten später zu Mittaa gegeben wurde, beklagte sie sich, e» würde sedcn eine halbe Stunde später. Sie neigte zu Hebertretbungen Außerdem müffen Sie bedenke", daß sie In ber Nacht, als sie zum zwecken Male geweckt wurde unb beruoterfam. ganz oerichl^'en war. Sie brachte die J)an»tfir kaum auf unb jache, sie <ei .noch ganz durcheinander von ber
dem Gewitter unb dem ewigen Gewecke Ich fc^ckte sie sofort wieder hinauf. Ich glaubte l,’®t daß he überhaupt wußte, wieviel Uhr es da- nwts war Unb >ch weiß es beule auch nicht mehr."
(Fortsetzung foiflU
hn «xnio Iehrttrend rot Dtttl hLt
schcsicn. X uiuraler. perieten ci bet Wen tn 3nfprud
nädjft
W der
trat de"
LMt-ss«
<4txtc J*
Sude
1«Z d»
-Seife; « nach and« jwtMtfle Flüche :W 5i retn bchu Ichulden
L)as'
st» ®L
i* 0roft । »nlDtrfam
B-4B. trieb [ korschlögtn I ftenbe Dioid I '° h-, aus
Jw Vorzugs
I
Dunch«^ 'mb 6 ®i[
I nsch-n Nc dn at>. ® ''mg bon
I «wn 2fni, witstf fesch '^assungs, Umsafe fe,
Mar
W btr Lya
kastac yti <4 bett St ruiifl a ich bie Kamt khckunschr zeitlichcn Mvgefch« tat duru 3M 192 der tmrtfd mb ber : taten Liq Jette:: btt Sitai 8h bergen, bt Ww, hab, Mähmaai benittigtn ermäßigt, der Hhftt Üblich Li die dem f Dohnungi


