prcuften.
Bovnottzen.
sein soll, ein.
Frage
vor,
von
Bodenbearbeitimg und Düngu "Dachslum unterhalten werden.
gesetzte Besuchszeit auch wollen, damit die unveri
von 1900 preii schreiben in Z
krönt von dem Verbandswett- :nz heimgekehrt sind. Es er-
wiederzusehen.
Di« Ausführungen über die Sonrrtagsfahr- karien sollen keineswegs alle Möglichkeiten erschöpfen, sondern sollen für die zuständigen Stellen nur Anregungen darstellen. Der Verkehrs- verein, sowie die verschiedenen Wandervererne. an der Spitze ter D. H. L. wurden sich ein großes Verdienst erwerben, tocrm sie diese An- regintg aufgreifen, aus bau en, die nötigen Schritte einleiten und weiterversolgen würden.
Oie Obstaussichten in diesem Zahre lassen manches zu wünschen übrig. Steinobst gibt es zwar reichlich, besonder- dürfte die Zwetlchen- ernte in unterer Gegend eine reiche werden. Auch in Dirnen ist eine gute Mittelernte zu erwarten. Dagegen sind die Aepfeldäume an Straften und auf den Feldern so gut wie leer TS gibt zwar Ausnahmen, solche 'Bäume finden 'ich aber selten. Sie stehen 'ast immer auf bebautem und gedüngtem Ackerland, während die Aepfelbäume der Grasstücke in diesem Iah« ganz Verlagen. Dast die Ursache der $u erwartenden Mißernte in Aevfeln in erster Linie auf Erschöpfung nach der reichen Ernte des Voriahres und dann erst auf Nachtfröste zurückzuführen ist. beweisen die Gartenbäume. An dielen ist der Behang überall.
hoi nach den anderthalb Stunden der Führung kein« Erfrischungen bieten kann, und bah deshalb die zahlreichen Schulen und Qkreint sich am testen beizeiten 5um Vesper auf der schönen Hardt terras'e anmelden, die nur 10 Minuten vom oberen Hardthof entfernt ist.
VreisgckrönteGießenerGtenographen.
3u unterer Rvtü bett. .Preisgekrönte Siebener Stenographen ist noch nachzutragen, dah auch sämtliche Wettschrciber des Kurzschrift- verein- .GabelSberger^ von 1861 und des DamenvereinS .DabelSberger
SMMWMlWMIkiM erfordern fiele «ine sorgfältige lejlgebung und Satzausstaltung. (Bule Sa^ktltungen stnd nur erreichbar, wenn di« Anzeigen m genüg onMten werden. Der Annahmeschluh für alle Anzeigen im Siebener Anzeiger entfällt auf den Nach- mittag vor der Aufnahme. Empfehlung», anzeigen müssen, je nach Umfang und Satz, schwierigkeilen. zwei bis drei Tage vorher befielII sein. Nur mit Sorgfalt und dem not. wendigen 3 erlauf »an b gesetzte Empfehlungen
TOern öto ermfinftnien SM!
ber sicher nicht unanaebracht erscheinen. Eine an- de« Sonntagsgabelkarte wäre die nach Fronhausen oder Treis a. d. Lumda. Wit Ausgabe einer solchen würde mit einer schönen Wanderung der Besuch des durch Ausgrabungen interessanten Totenkopses bei TreiS erleichtert werden. Schließlich dürste eS der Reichsbahn nicht schwer fallen, sich mit der Direktion der Biebertal bahn dahingehend zu einigen, daß SonntagStarten der Reichsbahn — z. D. die ------ -- • - ^geschlagenen
valzbötetal
führte dem Lauf der jugendlichen Lahn entlang, der sich schon von ber Quelle an überaus reizvoll gestattet. Durch ein liebliches Tal mit einigen zerstreut liegenden Gehöften ging es über Volkholz, das mit seinen hohen Bergwänden, den grünen Matten und seinen eigenartigen schmucken Häusern den Eindruck einer Alpenlandschaft machte. Von Feudingen, das den Schl uh der Wanderung bildete. führte das Dampfroß die Teilnehmerschar, rund 70 Personen, wieder der Heimat zu.
•* Reue Briefmarken. Rachdem der Derwaltungsrat der Rcichspost den Wunsch aus- gcteüdt hatte, dah eine Briefmarkenreihe mit den Bildern der Reichspräsidenten herauSgegeben werden möge, wird eine solche Reihe am 1. September ausgegeben werden. Sie ist entworfen von dem Kunstmaler Smith (Derlrn-Schöne- berg). Für Hindenburg ist ein neuer Entwurf, der von der Hindenburg-Wohlfahrtsmarke abweicht, geschaffen worden. Au-gegeben werden Marken zu 3, 6. 10, 20. 30 und 60 Pfennigen, auherdem eine neugeschaffene 45-Pf.-Marke für Einschreibebriefe mit dem Bildnis des verstör- denen Reichspräsidenten Ebert und Marken zu 5. 15, 25 Pf. usw. mit dem Bildnis Hmden- burgs.
Die Siedlungslätigkeit in Hessen im Jahre 1 927. Rach den nunmehr vorliegenden endgültigen Ziffern über die Siedlungstätigkeit in Hessen im Jahre 1927 ergibt sich, dah sich die Anliegersiedlung weiter ver- mehrt hat. Der Staat hat an ßanbbebürftige vergeben 13,14 Hektar an insgesamt 52 Siedler. Davon entfallen 12 Verträge auf Siedler mit einem bisherigen Besitztum von unter ’/s lar, 8 Verträge über 1,26 Hektar an Sie-ler mit Besitzungen von bisher unter 1 Hektar. 15 Vertrage über 4,12 Hektar an Siedler mit bisher 1-2 Hektar Besitz und 17 Verträge über 5,12 Hektar an Siedler mit bisher 2—5 Hektar Delitz. Das in Pacht ohne Kaufanwirtschaf t gegebene Gelände entfällt mit 2.5 Hektar an Anlieger au« Land- oder Forstwirtschaft und mit 10,64 Hektar an Anlieger aus Handel oder Ge»
** V. H. E. Ein herrlicher Sommertag war es. der den V. H. E. (Sieben anläßlich feiner Juliwanderung am Sonntag begleitete. Hatte sich der Verein im vorigen Monat die untere Lahn als Ziel erkoren, so galt ber heutige Desuch dem Ursprung unseres heimatlichen Flusses. Der Anmarsch dahin erfolgte von Stratzetersbach, wo ber Aufstieg gleich kräftig einsetzte und man von der Höhe, wie auch noch später prächtige Blicke auf Berge. Schluchten, friedliche Dörfer und grüne Wälder, von goldenem Sonnenlicht überstrahlt, genoß. In Sohl, einem kleinen Weiler, wurde kurze Rast gehalten, und weiter ging es dann durch schönen Waldbestand auf der bald erreichten Eisenstrafte zum Lahnhof. wo eine längere Erholungspause stattsand. Auch wurde die Quelle der Lahn, die im Keller des dortigen Forsthauses sein soll, eingehend besichtigt. Der Weitermarsch führte dem Lauf der jugendlichen Lahn entlang,
schine. die er eben al« neu in Dietzen abgeholt hatte, kurze Rost gemacht. AIS er die Fahrt nach Weilburg fortsehen wollte, kam er beim Desteigen ter Maschine zum Sturz und trug dabei leichte Kopfverletzungen sowie Verletzungen am Knie davon. Rachdem ihm von ärztlicher Seite die erste Hilfe zuteil geworden war. mutzte er von der hrrbeigerufenen (Siebener Freiwilligen Sani- tätSkolonne vom Roten Kreuz mittels Sanitätsautos nach seiner Wohnung in Wei!b. rg veibracht werben. Das Motorrad blieb beschübigt in Klein- Linden zurück.
" Reit- und Fahr turnier in Dietzen. Wie bereits mit geteilt, veranstaltet ber Reit- und Fahrflub Dietzen und Umgebung gemeinschaftlich mit dem l.Bat. Jnf.-R^tS. 15 Dietzen am kommenden Samstag und Sonntag ein Reit- und Fahrturnier. Zu diesem Wettbewerb ist eine große Anzahl erstklassiger Meldungen aus nah und fern eingegangen, so dah ein große- sportliches Ereignis zu erwarten ist. (Siehe heutige Anzeige.)
— lagcsfalcnbcr für Mittwoch. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Petronella". — Astoria- Lichtspielc: „Tarzan und der goldene Löwe".
— Nordost- Verein. Donnerstag abend im Cafs Leib ordentliche Hauptversammlung. Näheres in der heutigen Anzeige.
wo fleißig gegraben, gedüngt und bewässert wird, fast immer ein recht reichlicher. Es läßt sich daraus die Lehre ziehen, datz Obstbäume nach einer reichen Ernt« nicht zu ruhen brauchen, wenn fie durch Bodenbearbeitung und Düngung in kräftigem Wachstum unterhalten werden. R.
Die „Bremen"«Flieger in Frankfurt.
WSR. Frankfurt a. W., 10. Juli. Als die auf 11,30 Plhr heute mittag festgesetzte Zeit ter Ankunft ber beiden Ozeanflieger, Hauptmann a. D. Köhl und Freiherr von Hüne- feld, heran rückte, hatte sich aus dem Frankfurter Flugplatz eine ungeheure Menschenmenge . ingefunden 5.1m 12 llhr erschien die silber- funlelnte .Europa" über dem Flugplatz, geleitet von den auf dem Frankfurter Flugplatz stationierten Flugzeugen. Als tne .Europa" nach einigen Runds lugen landete, stürzte die Menge, alle polizeilichen Maßnahmen über den Haufen toerfenb. auf das Flugzeug zu. Die Flieger wurden von ter Menge, die immer wieder m stürmische Hochrufe ausdrach. dicht umringt, so datz eS dem Frankfurter Oberbürgermeister nur mit Mühe gelang, einige Worte ter herzlichen Begrüßung an die Flieger zu richten. Zwei junge Frankfurterinnen überreichten Blumensträuße. Rach kurzen Dankes- wvrten ter Flieger wurden sie von der begeisterten Menge auf die Schultern gehoben und zu den Autos getragen. Bei der Rundfahrt um den von dichten Menschenmassen umsäumten Flugplatz wurden die Flieger immer wieder stürmisch begrübt Die Fahrt durch die Straßen ter Stadt zum Römer gestattete sich zu einer Triumphs ahrt 3m Römer angetommen. besichtigten die Flieger zunächst den historischen Kaisersaal. Als sie sich bann aus dem Balkon des Römers »einten, brach die auf dem Römerberg versammelte Menschenmenge in begeisterte Hochrufe auS, für die die Flieger durch fortgesetztes Verneigen banften. Rachdem sich die Flieger in das Goldene Buch ber Stadt Frankfurt eingetragen batten, und zwar auf derselben Seite, die die Ramen der Ozeanflieger Ehamberlin und Levin« enthält, erfolgte die Weiterfahrt nach dem ^Frankfurter Hof" zu einem Frühstück bi engerem Ärttfe. Rachnuttags 5 Uhr erschienen Hauptmann Köhl und Freiherr v. H ü n e f e l d zu dem vom Frankfurter Verband für Luftschiffahrt veranstalteten Tee auf ter Terrasse tes Flughafens. Auch hier waren die Flieger ter ®eg nstand fortgesetz- ter stürmischer Huldigungen. Photographen und Autogrammjäger ließen bie Flieger nicht zur Ruhe kommen. Die Begeisterung erreichte ihren Höhepunkt alS ter bekannte Pionier der Fliegerei, ter frühere Staatssekretär für das Flugwesen. Euler, die beiten Flieger umarmte und küßte. Schließlich waren auch die £ tunten auf dem Flugplatz verflogen, und die Flieger keh.ten in den geschmückten AutoS nach dem .Frank für ter Hof" zurück. u:n am Abend tm Hiv^odrom von einer gewaltigen und außer - ordentlich begeisterten Menschenmenge über ihren Amerikaflug zu betichten.
•• Verkehr mit Behörden. Wir stehen jetzt in ter Zeit, in ter zahlreiche Beamte ihren llrlaub genießen. Trotzdem bereits öfters darauf hingewiesen worden ist, datz Schreiben, die für eine Behörde bestimmt sind, niemals cm die persönliche '21breffe eines Beamten gerichtet werten sollen, geschieht die- immer wieder. Der Absender solcher Schreiben soll niemals glauben, dah er durch eine persönliche Adressierung irgendwelchen Vorteil habe. 3m Gegenteil! Der Adressat ist vielleicht verreist und daS Schreiben gelangt wenn überhaupt, so erst nach geraumer Zeit in seinen Besitz und erregt bei ihm in ter Ferne nur Aerger und Verdruß. Man adressiere auch nicht etwa ,.An daS Preußische Amtsgericht T. zu Händen des Herrn..." Auch das ist falsch. Persönliche Anschriften sind grundsätzlich im Dienstverkehr zu vermeiden.
•• Feuerbestattung. 3m letzten Vierteljahr wurden im Krematorium auf dem Friedhof am Rodberg eingeäschert: April 14 Leichen (gegenüber 7 im gleichen Monat tes Vorjahres), Mai 4 (6), Juni 12 (6); im ganzen wurden also in Gießen von April biS 3um 30 Einäscherungen (19) Dorgenommen. Die Zahl ter Feuerbestattungen im letzten halben Jahr beträgt 50 (36). — Die Zahl ter im Deutschen Reich bestehenden Einäscherungsanlagen ist von bisher 83 durch Eröffnung neuer Anlagen in Saalfeld a. b. S., Horte hausen und Schwenningen auf 86 gestiegen. 3m Bau befinden sich Krematorien in Ar^enburg, Eisleben, Hof L Bayern. Langensalza. Rostock und Wetzlar, die sämtlich in einigen Monaten fertig gestellt sein werten. Weiler« Krematorien werten noch in diesem Jahre zur Ausführung kommen in Bielefeld, Bremerhaven. Duisburg. Forst 12 . Frankfurt a. d. O.. Hanau, Luckenwalde, Meißen L Sa., Mühlhausen i. Th., Osnabrück. Potsdam. WieSdorf bei Köln.
•• Schutz den Warnungstafeln für Kraftfahrzeuge. Das Kr.isschulamtGießen gibt im neuesten Amtsrerkündigungsblatt bekannt, datz Veranlassung bestehe, die Schüler der Volksund Fortbildungsschulen darauf hinzuwei'en. dah die in letzter Zett angebrachten Warnungstafeln für den Krastfahr-eugverlehr nicht beschädigt werden dürfen. Es muhte in letzter Zeit wiederholt festgestellt werten, dah di- Tafeln als Wurfzielc benutzt worden sind. Die OBamung^tafeln haben für den Krastiahrzeugverkehr große Bedeutung und dienen nicht zuletzt auch zum Schutze ter Fußgänger. Die Schulvorstände find «lucht worden. in den Klas'en nachdrücklich vor dem Unfug zu warnen.
' Don der Lahn. Heutige Wasterwarme ber Lahn 21 Grad Celsius.
•• Pcrsonalie. Ernannt tourte ter Hrlfs- amtSgehilte Friedrich Braun in D.e'en mit Wirkung vom 1. Mai an zum Amtsgebitten bei dem Pathologischen Institut ter Lantesuniverft- tät Gießen. Ä ,
- DaS Fest ber goldenen Hoch-ert begehen am morgigen Donnerstag. 12. 3uni, ber Scyneidermeister Wilhelm Stumpf und Frau Elise, geb. Deines. Rahrungsberg 31 wohn- ha't. Das goldene Jubelpaar erfreut sich noch bester geistiger und körperlicher Rüstigkeit.
- Zwei OEotorr abunf älle ereigneten ttch gestern nachmittag. Gegen 1 Uhr tarn ter 43 Jahre alte Weihbindermeister Friedrich Lenz von Klein-Linden auf feinem Fahrrad die Frankfurter Strafte entlang gefahren, um von Dietzen nach Klein-Linden zurückzukehren. Aus der entgegengesetzten Richtung nahte sich ein Motorradfahrer von auswärts, und zwischen beiten erfolgte ein Zusammenstoß, bei dem Lenz von seinem Fahrrad geschleudert tourte. Während der Motorrad'ahrer unversehrt blieb, trug Lenz eine Gehirnerschütterung davon. Der bedauernswerte Mann muhte von der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz ter Chirurgischen Klinik zugeführt werten. Der Motorrad ahrer verblieb an Ort und Stelle und teilte ter herbei- qerufenrn Polizei den Tatbestand, sowie seine Personalien mit Der andere Unfall ereignete sich gegen 4 Uhr in Klein-Linden. Dori hatte ein Motorradfahrer aus Weilburg mit seiner Ma-
Sertiner Börse.
Berlin. 11. Juli. (WTB. Funkspruch.) Die etwas freundlichere Stimmung ter gestrigen Abendbörie wurde wieder getrübt durch den schwachen Verlauf des gestrigen Reuyorker Marktes. Er ist auch im heutigen Frühverkehr fast aeschäftSlos, zumal ter Medio vor der Tür steht. Eine Tendenz ist schwer erkennbar, sie scheint aber eher nach unten zu neigen. Man hört Farben 264,50 bis 265, Siemens 366 und Poltzphvn 568 bis 570. Am Devisenmarkt nennt man Paris 124,25 bis 127, Mailand etwa 92,80, Spanien 29,50, das Pfund 486,83 und den Dollar 4,1910.
Dom oberen Hardthof.
Der Direktor des Tierzuchtinstituts ter Universität Gießen, Prof. Dr. K r a e m e r, schreibt
rangen in ter Abteilung 140 Silben: 1. PveiS: Siesel Eckert: Abt. 120 Silben: 1. und Ehven- pr«ns: Luise Schade, 1. Prelle: Kurt Leipold und Irmgard Schütz: Abt. 100 Silben: 1. und Ehrenpreise: Georg H<mitsch und Paul Metz. 1. Preise: August Becker, Wilhelm Rieft. Otti Lamm, Olga Pfeiffer. Meline Schmidt: 2. PveiS: Agnes Sack: Abt. 80 Silben: 1. und Ehrenpreis: Erwin Sack: 1. Preise: Karl Amend. Hanni Jaevb- sohn, Elly Herbst. Heinz Müller. Elly Rieß. Elfriede Schäfer. Karl Schäfer. August Schwalb. Walter Schmitz. Helma Velten Ewald Wagner und Minna Zimmermann. Die Zahl ter nach Gießen entfallenen Preise erhöht sich demnach von 44 auf 69. Außerdem fei noch berichtigend erwähnt, daß in Mainz nicht 66, sondern 70 Ehrenpreise zur Verteilung kamen: davon errangen unsere Dießen er Stenographen im ganzen 14, waS ein gutes Zeugnis für unsere Gießener Kurzschriftvereine ist.
Daten für Donnerstag. 12 Juli.
Sonnenaufgang 3.57 Uhr, Sonneuntergang 20.14 Uhr. — Mondaufgang 0.10 Uhr, Monduntergang 1458 Uhr.
100 v. Ehr.. der römische Feldherr und Staatsmann Tajus Julius Cäsar geboren; — 1694: (Eröffnung der Universität Holle, — 1806: Errichtung des Rheinbundes; — 1868: der Dichter Stefan George in Büdesheim geboren; — 1877: die SdjriftfteUerm Ottilie Dildermuth in Tübingen gestorben; — 1919: Aufhebung der Blockade gegen Deutschland; — 1920: Abstimmungssieg der Deutschen in Ost- und West-
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Derdindlichkeit der Schriftieitung.)
IB., Dietzen, Slephanstratze. Wir empfehlen Ihnen, sich mit Ihrer Frage an bas Reichswehrministerium in Berlin zu wenden, das Ihnen vielleicht Auskunft geben fann. Sollten Sie dort den erwünschten Auf- schluft nicht erhalten können, so wäre wohl ein« Anfrage beim Reichsarbettsministerium zu empfehlen, dem u. W. die hier in Betracht kommende Angelegenheit zur Bearbeitung auch mit zugehöri.
uns:
Der obere Hardthof wird mehr und mehr zum Wallfahrtsort für Schulen und Vereine. Fast täalich melden sich die e zur Besichtigung ter Einrichtungen und ter Tiere, und daS ist immer noch besser, als wenn sie unangemeldet erscheinen Bei ter großen Verbreitung tes .Gieftcncr Anzeiger" in Oberhessen darf ich vielleicht auf diesem Wege bitten, sich anzumelden und dann die festgesetzte Besuchszeit auch möglichst einhatten zu wollen, damit die unvermeidllchen Störungen in der Arbeit nicht unnütz noch größer werten. Um anderseits vor Enttäuschungen zu bewahren, möchte ich darauf Hinweisen, datz der obere Hardt-
nach Katzenfurt oder die von mir vor, nach Fronhausen oder nach dem — auch zur Fahri auf ter Dieberialbahn berechtigen bzw umgekehrt. Gerade dieses Gebiet zwis<ten ter Marburg-Gießener Bahn und ter Dietzen-Herborner Strecke ist eines ter schönsten Waldgebietc und wird auherdem von dem höchsten Punkt ter Gegend, dem Duns berg gekrönt. Sin« solche Regelung würden Wohl besonders viele Wanderer freudig begrüßen.
Als letzten Punkt möchte ich noch die 'u _ auftoeden, ob es nicht möglich fei. auch Sonn» tag6f arten bis nach Kassel, nach Ful- d a oder nach Siegen auszugeben. So mancher würde sicher über Sonntag gern einmal nach Kassel fahren, enttoeter zu Desuch oder um die herrliche Umgebung, besonders WllhelmShöhe mit seinen Wasserkünsten. kennenzulernen. oder
von Pfarrer Bruhns (Leipzig) gehalten würbe über das Pauluswort Epheser. Kapitel 3, Ser» 13, mit dem Thema. ,Die Leiden ber Diaspora für uns ein Stoen und eine Ehre." liefen Eindruck birtferliefen bie markigen Worte des Vertreter» ber Kirchenregierung, Prälat D. Dr. Diehl, der unter üinmeis auf die kirchengeschichtliche Bedeutung Gustav Adolf» als die Hauptaufgaben des Gustav- Ädols-Dereins bezeichnete. Stärkung der sterbenden Diasporagemeinden unb Einbau der lebendig gewordenen in einen großen kirchlichen Zusammenhang. $n einem Parallelgottesdienst im neuen Gemeindehaus predigt« Pfarrer B a b i ck (Berlin), rüber in Argentinien. Ein imposanter Fesuug bewegte sich sodann unter Begleitung der Posaunen- khöre von Ärheilgen unb Darmstadt (Martins- gemeinbe) van der Kirche durch die Straften ber ttabt, woraus in unb vor dem Gemeindehaus groß« Dolksversammlungen stattsanden: die Uetermittelung der Ansprachen geschah habet durch Lautsprecher. Der Hauptoereinsvorsitzenbe. D. Dr. Freiherr v. Heyl zu Herrnsheim, hielt nach einleitenden Begrüftungsworien eine An- joroche über die Nöte in der Diaspora, worauf Vorträge von Auslandoertretern über die evangelische Diaspora gehalten wurden, und zwar von Pfarrer B a b i ck (Berkin) über Argentinien, 6iq>er- intenbent Meyer aus bem Burgenland über Deutsch-Oesterreich, Pfarrer May -Ellli über Jugoslawien, Pfarrer Bruhns (Leipzig) über Sibirien. Die ergreifenden Bilder beutsch^vangeli- scher Not, aber mich starken Lebenswillens traten plastisch vor die Dersammlung, die mit atemloser Spannung den Rednern folate. Der Familien- abend im Festsaale des Gemeindehauses bildete den würdigen Äbschlutz des ersten Festtoaes. Be- grüftungsworte sprachen Dekan Lehn (Offenbach) für das Dekanat Offenbach, ber Ortsgeistliche Pfarrer Weber für die Festgemeinde nebst Kirchen- Vorstand, Pfarrer Oeckinghaus (Offenbach) für den Zweigverein Offenbach - Langen, Kirchenrat D. Kübel (Frankfurt a. M.) für bie benor barten yjauptDcreine der Rheinprovinz, von Hesfen-Kastsl, .dessen-Nassau. Pfalz und Frankfurt a. 3)1. Nach lieberreichung namhafter Festgaben unb musikali' schen Darbietungen erfolgte zum Schluß durch di« evangel.iche (stemcindejugend Langens die Ausftibrung de.- Volksstücks ,,Die Salzburger" von Dr. Vorti f ch, die in den gemeinsamen Gesang des Lutherliedes ausklang, ein weihevoller Abschluß des wohl- gelungenen Festtages.
Hessischer Harrptverein ber Sustev Atw!f-S1ifiung.
Lester Tag.
wg. Langen, 9. Juli. Herrliches Sommer- wetter, reichgefchrnückte Häuser unb Straften, starke Beteiligung der evangelischen Bevölkerung von nah unb fern bildeten den dufteren Rmhmen der glän- zend verlaufenen 85. Jahresversammlung des Hessischen Hauptvereins ber Gustav'Ädolf-Stiftung.
Den thiftati bildeten am Sonntagvormittag Festgottesdienste m den Kirchen der Umgebung des Festortes Langen, von Diasporapfarrern gehatten, im Anschluß daran Jugend- gottesbienfte, in Langen selbst ein von Pfarrer Storck (Heppenheim) geleiteter Juoend- gottesdienst. Am Nachmittag fand in der stattlichen, würdig geschmückten Kirche der durch Mitwirkung des Kirchengesangvererns Langen verschönte F e st - gottesdienst statt, in welchem an Stelle des in letzter Stunde verhinderten Pfarrers D. Mahnert (Innsbruck) bie tiefschürfende Festpredigt
Aus ber provinzialhauptstabi.
G 1« 0 r -t. ten 11. 3>iU 1928.
Connfagenicffobrtarten.
Xk-n Otvlom-Volkswin IBaÜrr Hauschild.
Die Svn^tagsrAck'abrrartenver- , |äUw<H< Gießens .regen noch stenriich ; ist Argen, te vnters bw tenvtta j^-SKibcÖarim. Trotzten, Ellen bah, ck:ni en ,u>d> ünttiche-nHim-
«elsrichtungen r>on ‘Weften »^stra-.en mb man -aburch groß« M5glichkri«n Htr Wan-
terungeu in bte nätzer«, vtet wettere ilnMcbung bet, müssen Meie ><ell«ch enterb'riben toet Rücktatzri nur von ter einen Statten, b®». riner näher an Greß er. beranltegmten möglich t toäbrmb ter etgentÜchc Wantervxg einer unteren Batzni nic entet. a. A Rtbte ^auba^ rronbmilen - T- eher, >>lch-Rtt:nz<-nterg-Buh.
ch Da man br. einer solchen
iatzri rnfmt bezatzlen muß. toürten Me Kosten r Wanderung zu hoch toertert Bon jrtmt-
. ;rf aus albt es eine ganz.- Anzahl ‘»Itter .a belferten - 600 n t a 0 »f a m t Ite n - (orten bi« > D. brrr^ Taunus.Wan- berungen ern.öglichcn. The »tnfuteima Mer Sonntaas-Gabelfarten sollte s«h wohl auch für Gies)en ermöglichen lassen zumal ter Reichsbahn m. 8 daraus in keiner Werse Rach, teile wohl aber Vorteile erwachsen tourten. So gibt bie Reichsbahn Sonntagskarien au6 nach Ribda. nach Weilburg, nach Herborn; nach allen 3 Orten kostet die Karie 2,4 Mk.. k^w. 1,6 All. Hier Wäre schon bie erste Möglichkeit einer Zusammenfassung gegeben; dadurch wäre auch eine Wanderung aus dem Dlll- ins Lahntal ermtelicht; des weiteren Bbnnte ber Karte als 4. Ort als Kontrahent -u Ridda vielleicht Laubach hinzugesügt werten, ter Unterschied zur jetzigen Sonntagskarie beträgt 10 Pfennig. Durch diese Einfügung würde ebenfalls eine schone WaldwanderuNgsmöglichkeit hergestcllt teerten. — Weitere Gabelkarten könnten aus den schon zur Zeit bestehenden Einzellarten gebildet werden, wie z. D. Gießen—Lich oder Butzbach, Dietzen—Grünberg oder Hungen. Der Einwand, bnft die Entfernungen nicht immer gleich seien, dürfte nicht stichhaltig sein, weil diesem Ginwand einmal die Spitze dadurch genommen werten kann, daß in einem solchen Falle die einsachen Sonntagskarien bestehen bleiben können, andererseits die Reichsbahn diesen Grundsatz selbst bei einet der beiden von Gießen ausgehenden Gabellarien nicht befolgt. (Gieften —Getern oder Schotten).
Reben der Frage ter Gabellarden erscheint mir auch das einfache SonntagSkarten- f y st e m noch sehr verbesserungs- und erwei- terungsbedürftig. Für die näheren Entfernungen wird aber eine Erweiterung nur dann Wert haben, wenn diese neuen Karten auch in Form ter Dabelkarten eingeführt werten würden, Z. D. würde die Ausgabe von Sonntagsrückfahrkarten ins Salzbödetal über Riederwalgern mit eventueller Rucks ahrerlaubnis über Herborn ober Die-
toerbc.
* Der Hessische Derwa ltungsge- richtshof im Jahre 1927/28. Dem hessischen VrrwaltungsgerichtShos lagen im Geschäftsjahr 1927 28 insgesamt 65 Sachen vor. von denen 56. unb zwar 34 durch Urteil durch Beschluß oder Bescheid 10. und durch Zurücknahme des Rechtsmitttlä 12 Sachen, erledigt wurden. Von ten behandelten Sachen entfielen 6 auf Dor- entscheidungen gegen Lehrer und 4 auf glerchc Snllcheidungen gegen Beamte. 4 auf Disziplinarverfahren gegen Staatsbeamte. Degen Landes- unb Gemeindesteuern wurden 9 Klagen erhoben. Dem VerwaltungsgerichtShof als Beschwerdestelle für Anleiheablösung lagen 55 Beschwerten denen bisher 45 erledigt worden sind.


