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Aus der provinzialhauptstadi.

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Eltern und Kinder.

Ton bieten reilen männern kann man hören, daß he die Tüchtigkeit und Gediegenheit ihrer Täler erst In späten Jahren oh nach deren Lode, erkannt haben. Vorher waren sie von dem Gegensatz beherrscht, der sich Immer wieder un­vermeidlich zwischen jung und all erhebt. Da­durch ging manchem Diel Krall verloren, die er sür seine OebenDarbcit besser hätte anwenden können. Lag es aber an den Löhnen? Tein, Im allgemeinen muh man lagen, liegt die größte Schuld an den Tätern. Cie müllen der Ausgabe gewachsen f«in. die ihnen das Ander «denken und 'Inberttrcbcn her Jugend stellt, sie müssen Triulen aus ihrem Lebenskreise zu der Zukunft schlagen als bereu Ter freier «sich die Jugend fühlt Das vermag man aber nur. wen» man alten Teuerungen der Kinder warme Teil­nahme entgegtTvbnngl. Ton dem unreifen, un­erfahrenen "Menschen bad man nicht erwarten, dah er das Alle .obiehiD würdigt, das ihm nur Hemmungen und Hindernisse in den Tbea zu stellen scheint, und es ist töricht, sich durch jugendliche Aeuherungen gekrankt zu fühlen und am End« gar eine Autorität behaupten zu wollen, der nicht widersprochen werden bad. Damit,reizt man bie Jugend nur zur Recht­haberei und beraubt sich ihres Tertrauens. Sol­cher Verlust ist kaum wieder gutzumachen.

"Dir sollten dem geistigen Wachstum unserer Söhne und Töchter In den wichtigsten Ontouf- lungsjadven nicht weniger liebevolle Aufmerksam- kelt und südorgenden Hesserbienst widmen, wie dem körperlichen Gedeihen des Kindes in den ersten Lebensjahren. Dazu ist es notwendig, bah dauernde Fühlung durch Gespräche zwischen alt und jung unterhalten wird Die gemeinsamen Wahlzeiten in der Familie bieten dazu die beste Gelegenheit, aber auch darüber hinaus sollten Stunden erübrigt werden. In denen Ollern und Kinder sich aneinander anfchließen. Die Alten müssen sich dafür bemüht bleiben, bah rückhalt­loses Vertrauen und offene Mitteilsamkeit nur durch Gegenseitigkeit zu erhalten ist. d. h sie müssen bereit fern, bie Kinder auch ihrerseits in ihren Denk- und Arbeitskreis einzuführen. Die eingebilbete Ueberlegenheit z. T., die mancher Junge seinem Tater gegenüber fühlt, well er eine höhere Schule besucht als jener, wird sich bald vedlüchtigen. wenn ihm der Tater Ein­blick in sein Sorgen und Denken gönnt. Daraus entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen Eltern und Kindern, wie sie das fruchtbarste Terhältnis von alt und jung barstellt.

Taten für Dienstag, 12 Juni

Sonnenaufgang 3.43 Uhr. Sonnenuntergang 20.16 Uhr Mondausgang 1.11 Uhr. Monduntergang 13.06 Uhr

1815: Gründung der Deutschen Burschenschaft in Sena; 1830: der Dichter Ulbert Iracgcr in Augs- bürg geboren (gestorben 1912); 1850: der Hifto- rifer Maximilian Gras Port von Wartenburg in Älein-Dele geboren (gestorben 1900); 1892: der Philosoph Johann Eduard Erdmann in Halle an der Saale gestorben (geboren 1805); 1902 der Tier­maler Friedrich Specht in Stuttgart gestorben (ge­boren 1839); 1917: Abdankung König Konstan­tins von Griechenland; 1924: der italienische Poll- liker Matteatli bei Rom ermordet; 1925: der indische Ratianalistenführer C. 91. Das in Dardschiling gestorben (geboren 1870).

Bornotize».

Tageskalender für Montag. Gieße- ner Stubentenhilfe e. 83.: 20.30 Uhr im Kollegien- gebäube (Universität. Hörsaal 2) ordentliche Mitglie­derversammlung Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: ^Die raffinlertefte Frau Berlins". Astoria-Lichl- spiele.Rotacho, der j)elb",Sie Schuld".

Aus dem Stadltheaterbureau wird uns geschrieben: In dem Lustspiel ..Stiefmama" von Hirschfeld und Frank wirken mit die Damen Fern- darf. Kammerspiele Hamburg a. ®., Jahn. Ärabmer und die Herren Dareis. Linkmann. Tannert. Lolck

* -es fische Justizperfonalien. Er­nannt wurden der Amtsger.chtsrat bei ban Amtsgericht 1 in Darmstadt. Dr. Karl Eall- nann. unter Belassung in der Stell« eines Amtsgerichlsrates bei dem Amtsgericht I in Darmstadt zum Landgerichts rat bei dem Land­gericht der Provinz Starkenburg, der Amts- gerichtSrat am Amtsgerichl Groh-Gerau, Dr. Otto Grünwald, zum Amtsgcrichtsral bei dem Amtsgericht Darmstadt l.

** Gefahrbrohenber Zustand an der Leihgesterner Straße Ader bie Kreis- strafrc nach Leihgestern zu paHtert. wird fest- ftellcn, daß kurz vor der Bergfchente auf bet öst­lichen Seite seit einiger Zeit eine Sandgrube an­gelegt ist. Der Zillahrlsweg zu dieser Sandgrube steht über das Strahenbantett und mündet direkt in eine stark mit TJafter angefüllte Grube Denn jemand bei Dunkelheit von dem Bankett abfommen und in den Zufahrtsweg ber Sand­grube gerate* sollte, dann wäre eine Teilung ausgeschlossen. Hier sehll es an einer regel­rechten Absperrung, une eine solche für Sand­gruben und Steinbrüche vorgeschr.eben ist. Auch Hal das wilde Ausbeuten dieser Sandgrube dort einen recht wüsten Anblick hervorgerufen. Man bad wohl bie Erwartung aussprechen, baß bie vetztztzlwortsichen Stellen sich dieser An­gelegenheit annehmen werden

Ton ber Aeichsnachrichtcnstelle für Außenhandel Der Gefandtfchaftsrai bei der deutschen Gesandtschaft in Rio de Ja­neiro. P i st e r. erteilt am 15. Juni an inter­essierte Firmen Eintelauskünfte. Zirmen, die an den Sprechstunden reit nehmen wollen, werden gebeten, dies der Aeichsnachnchie;.stelle für Außenhandel. Frankfurt a. M._ Börse (Zimmer 43). bis zum 13. Juni mitzuteilen. damit eine Terteiluna der Besucher aus die zur Verfügung stehende ZeU.stattsinden kann

ee Cln Zusammen st ohzwischen einem Auto und einer Radlerin ereignete sich gestern in der Miltaassiunde an der Slraßenkrru- sung LudwigstraßeKarlenstr^ße, wobei die Rad­lerin. eile junge Dame aus her Moltkestraße, vorn Fahrrad stürzte und von dem Kraftwagen einige Meter weit milgeschleisl wurde. Hierbei erlitt die Skrunglütfte einige Verletzungen, wahrscheinlich Schlüsselbeinbruch und sonstige leichtere Wunden am Snzen Körper. Trotz ihrer schmerzenden Wunden

nute sich die Verletzte nach chrer Wohnung in der Moltkestraße begeben, von wo sie auf artliche An- Ordnung von der Freiwilligen «anitatskolonne oom Roten Kreuz der Thirurgischen Klinik zugeführt werden mußte. Die Schuldfrage an dem Zusam menstoß ist bisher noch nicht geklart. Das Auto stammt aus Gießen.

* Dom Fuhrwerk überfahren und schwer verletzt. Al» gestern mittag in L i ch ein beladene» Fuhrwerk zum Festplatz des Sängerscstes fahren wollte, sprang der Metzgeraesclle Hans (Tom- bad)er oon Lich während der Fahrt vom Wagen ab und kam dabei so unglücklich zu Fall, daß ihm die Räder de» Wagen» über beide Beine gingen. Der bebauern»roertc Mann wurde von der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in Gießen auf Anordnung des Arzte» Dr. Roth nach Gießen in die Klinik verbracht, da er einen Bruch des rechten Unterschenkel» baoongetragen hatte.

Austrieb zum heutigen Fnanksur- t e r Biehmarkt. 375 Ochsen. 90 Bullen. 618 Kühe. 386 Färsen, 653 Kälber, 73 Schale und 5768 Geweine

Kleine Strafkammer Gießen.

* Gießen. 8. Juni. Hinter verschlossenen Türen wurde verhandelt gegen einen Kaufmann von Dießen wegen Beleidigung eine- Grenadiers des hiesigen Regiments. Das öffent­lich verkündete Urteil ergab, daß er sich dem jungen Soldaten in unsittlicher Weife zu nähern versucht hatte. Er war deshalb vom Amts­gericht zu 50 Mark Geldstrafe verurteilt worden. Seine Berufung dagegen wurde zurück- gewiesen.

Zwei Budchen von Dirlammen waren vom Amtsgericht Lauterbach wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung der eine zu 200, der andere zu 20 Mark Geld­strafe verurteilt worden und verfolgten da­gegen Berufung. Diese wurde zurückgewiesen. Auch die heutige Verhandlung ergab, daß der schwerer Bestrafte den Stockschlag des anderen mit einem Messerstich beantwortet hatte. Ton Aotwehr konnte nach dem Beweisergebnis nicht bie Bede fein.

Sin wegen ähnlicher Tergehen schon wiederholt bestraster Tcifcnber auS Essen hat in Lauterbach in verschiedenen Läden bei Gelegenheit des Prä­mienmarktes beim Wechseln von Geld Schwin­deleien versucht, die ihm auch in einem Fall glückten. Gegen das Urteil des Amtsgerichts Lauterbach, durch das er zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden war. verfolgte er Berufung; er erreichte, daß die Strafe aus sechs Monate herabgesetzt wurde, da in einigen Fällen bie Zeugen ihn nicht mit Be­stimmtheit wieder erkennen konnten.

Kirche und Schule.

Theologische Konferenz in Gießen

)( Gießen 10. Juni Unter außerorbenksich großer Beteiligung sand in ber Johanneskirche do hier unter dem Vorsitz von Geheimrat Pros. D. Krüger. G ehen, bie diesjährige Theo­logische Konferenz statt. Aach Gebe' des Vorfitzenben und verschiedenen Mittellungen über bie Teuernennung ber Herren Prof. Dr G e r - ftenmeier, Fried berg, und P'aroer Heep. IM.'ar. iu aBuglitbeni deS Vorstandes hielt Vroteffor T). Dr torbier. G eßen. den ersten Vortrag Über: ..Der deutsch-evangelische ßicber- balter. ein vergeßenes evangesifches Liebergut Derm Pfalmengefang handelt es sich um Gefamt- gut der Reformation. Heute finden wir Lieb» Psalmen nur noch m den Gesangbüchern der refor­mierten Landeskirchen von Oftsiiesland. Ekber- felb und Rheinland-Westfalen. Doch stehl infolge der liturgischen Bestrebungen zu hoffen, baß sie auch wieder Aufnahme in alle evar^esischen Ge­sangbücher finden. Mclodieprvben auf der Orgel schlossen sich dem Vortrag an. Im zweiten Teil ber Konferenz sprach Pfarrer D. ® o g a r t c n, Dorndorf-Iena. über: Gesetz und Evangelium". Ber ber Frage nach dem Inhalt bet Gesetzes bad man nicht ausgehen von irgendeiner vor­gefaßten Theorie über das Sittliche. Die Liebe 'st des Gesetzes Erfüllung. Gott ist als ..Herd' zu heben, der Mensch als ..Aächster". ber mir Io nahe steht, bah ich mit ihm auf alle Fälle verbunden bin. Gott derHerr" hat mich ge­schallen als Individuum. daS von dem Äächsten her das Leben leben soll. Das Gelctz ist Aus­druck des Willens, mit dem Gott diese Welt ge­schallen hat, Offenbarung des Verhältnisses, in dem Gott zur Well steht, Ausdruck de» Lebens, das Gott der Welt gibt. Das Gesetz ifl nur zu verstehen, indem man es erfüllt. Shpistus ist das Ende des Gesetzes und hat daS Gesetz erfüllt als der, der von Anfang aus dem Willen Gottes lebt. An den gedankenreichen Vortrag schloß sich eine sehr lebhafte Aussprache, an der sich die Professoren Bornhäufer, Bornkanip, Tuil- mann, Förster und Mathes beteiligten.

Preußen.

Gewerbeausstellung für den Oilllreis.

WSA. Dillenburg, 9. Juni. Heute mittag wurde die DewerbeauSstellung für den DillkreiS. die in den Gebäuden deS staat­lichen Landgestütes und auf dem umliegenden Gelände unlcrgebracht ist. durch den Vorsitzenden des Ausstellungshauptausschusses. Beigeordnetem Dr. DöngeS (Dillenburg», eröffnet. Aach einer Begrüßung der Behörden-Vertreter deS Kreises, der Stadt und der Handelskammer und einem DankeSwort an die Ausftellungsleitung, ohne deren Entgegenkommen die Ausstellung kaum zu Stande gekommen wäre, da der Bau eigener Ausstellungsräume für die Aussteller finanziell umnöalich gewesen wäre, bezeichnete der Aed- ner als Zweck und Ziel der Ausstellung: Be­fruchtung und Hebung des gewerb­lichen und wirtschaftlichen Lebens deS Kreises und der Stadt Dillenburg, und ganz besonders neue Ankurbelung ber immer mehr zurückgehenden bodenständigen Irchustrie. welche die reichen Bodenschätze des DMkreises bzw des Westerwaldes auSbeutet und ver­arbeitet. Weiterhin solle die Ausstellung den Beweis liefern, daß das heimische Handwerk und der heimische Handel in der Lage sind, die Bedüdnisse des täglichen Lebens besser und billiger zu befriedigen, als die benachbarten Mittel- und Großstädte. Der T ebner gab bann einen allgemeinen ilcbetblld über die Ausstel­lung und erflärt diese schließlich für eröffnet Dann ergriff Bürgermeister Kupf rian daS Wort und sprach in Vertretung des abwesenden Landrates V ü n g c r die herzlichen Erfolgs- Wünsche deS Kreise- auS. An bie Ansprachen schloß sich ein Tunbgang ber Gäste durch bie Ausstellung. Der Ausstellung gliedert sich eine Heimat-AuSstellung an, die den Dill­kreis in kultureller und geologischer Beziehung würdigt. Von den 78 Ausstellern entstammen 12 aus den beiden Aachbarstäbten Herbom und Haiger unb 10 aus Landgemeinden; bie rest­lichen Aussteller stammen aus Dillenburg selbst.

Maingan.

WHV. Frankfurt a. M, 9. Juni. Heute abend gegen 9,30 Albt ereignete sich an der Ecke Aechneigraben- und Langestraße ein ferne­rer Aulozusammenstoß. Ein aus der

Aechneigrabm straste in bie Langestrafte etnbie» aendes Lastauw stieß mit einem vom Aller- beItgenter berfommenbrn Taramcter zusammen, wobei ein Radfahrer, ber das Lastauw nicht kommen iah, überfahren und schwer ver­letzt wurde Das getroffene 2luto wurde mit solcher Wucht zur Seite geschleudert daß es au» der anderen Seite bar Ctrabe den Zaun nieberriß unb nur dadurch daß es auf einen Baurn aus fuhr, vor dem Abstürzen in den Vech- neiweiher geh'ndert wurde. Das Auto wurde völlig demoliert. Der Radfahrer, em Metzgerour'che. ttnube mit schweifen Wunden in daS in bet Aähe gelegene Heilig-Geist-Hospital übergeführt. Eine zweite Perlon wurde leicht ver­letzt

Kunst und Wiffenschast.

vierte 3abre*tagunfl bet Hinge» stakholsichrr Deutscher Burschenschaften.

Mit dem 4. Juni ging in Bonn die dies­jährige Tagung deS A K D. B zu Ende, die der Verband unter feinen Wahsipruch .Deo, patriae, imico sacer Goll dem Vaterlande, dem Freunde heilig" als Leitgedanken gestellt hatte In nichtöffentlichen Besprechungen letzte man sich in Auswirkung größerer Vorträge mit ber großdeutschen Frage (Tebner: Univ.-Prof. Dr. Wilhelm K o s ch, Graz) und mit der Hoch- schulpolilik (Ger.-Res. Dr. jur. Edward Fischer. Franksurl a. Ml auseinander. Monsignore Dr. Küch 1 er. Ahrweller sprach in einem großen Uebcrblid über die letzten Jahrhunderte über »Die religiöse Tot des Akademikers'. Die nach­folgende lebhafte Erörterung dieses ösientlichen Vortrages deckte ein erfreulich ernstes Streben nach religiöser Vertiefung unb sozialer Betä­tigung auf. da- auch in einer Reihe von «Litte schließungen kräfttgen Ausdruck fand Die ganze Tagung, die durch geschickte Arbeitsteilung sich von der Gefahr befreite, durch allzu eingehend« Beratung untergeordneter innerer Verwallunas- fragen zu vedlachen, stand auf einer erfreulich geistigen Höhe unb bürste der Zukunstsarbeit es jungen Verbandes neue Belebung und reiche, höchste deut lame Anregungen gegeben haben. Pros. Dr Baumstark gab in seine. Sinn

unb Ziel der Katholischen Deutschen Burschen­schaft. Die Rede, die von dem starken Akzent innerster lleberzeugung getragen wurde, wurde mit stürmischem 'Beifall ausgenommen. AlS Ter» freier der Universität sprach Geheimrat M e i n hold

wissenschaftliche Beihilfen.

3u wissenfchasttichen Zwecken hat die Preu­ßische Akademie der Wissenfchasten bewilligt: durch die physikolisch-matl)ematische Klasse: 500 Mark für eine Reise de» Dr. P. W o l d si e d t in Berlin zum Studium der Klazialsragen inJlorb- amerifa; 1500 Mark dem ordentlichen Mitgliede, Geheimrat Pros. Dr. W. R e r n st (Berlin) zum Bau eine» Dynamometer» und zur Beschasiung anderer Apparate für eine Untersuchung der Frage nach der absoluten Geschwindigkeit der Erde; 2500 Mark für den Abschluß der Arbeiten des Dr. H. Louis in Berlin im Piringebirge in Bulgarien; durch ihre philofophifchchiflorische Klaffe: 600 Mark für Her- fteüuna von Photographien englischer Dekretalen- Handschriften durch Dr. W. Holtzmann in Berlin.

Berliner Börse.

Tcrlin. 11. Juni. (WTB. Funsspruch.) Ssim- mungsmäßig hat sich im beutigen Frühverkehr nichts geändert. Die Tendenz ist noch sehr un­durchsichtig. Geschäft konnte sich noch nicht ent­wickeln und man taxiert baß Kursniveau auf Samstagschlußbasis gehalten. Farben etwa 273 zu 274. Von bem heute erscheinenden Reichsbank- auSweiS sind besondere älesterraschungen eben­falls nicht zu erwarten. Am Devisenmarkt nennt man Paris 124,111, 92,75, Spanien 29.32. das Pfund 488,25 unb ben Dollar 4,1840.

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